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Rattengift für Privatpersonen verboten: Mehr Schutz für Tiere und Umwelt
Eine kleine Feldmaus liegt auf einem Tisch. Copyright: Deutscher Tierschutzbund e. V. / Ehrhardt
Rodentizide bald tabu: Kein Rattengift mehr für Privatpersonen – ein wichtiger Schritt für den Tierschutz
Ab dem 1. Januar 2026 dürfen nicht sachkundige Privatpersonen keine Rodentizide mehr kaufen oder anwenden, um gegen Mäuse und Ratten vorzugehen. Das geplante Verbot wird vom Deutschen Tierschutzbund ausdrücklich begrüßt.
Die Wirkung der giftigen Mittel tritt erst drei bis sieben Tage nach der Aufnahme ein und verursacht bei den Nagetieren einen qualvollen, mehrtägigen Todeskampf – ein Vorgehen, das nach Ansicht von Experten mit dem Tierschutz unvereinbar ist. Der Fokus müsse stattdessen auf präventiven und tierfreundlicheren Lösungen liegen.
„Rodentizide sind äußerst grausam, da sie bei Mäusen und Ratten zu einem langsamen und schmerzhaften Tod durch inneres Verbluten und Organversagen führen. Das bevorstehende Verbot stellt einen wichtigen Fortschritt im Tierschutz dar, weshalb wir diese Entscheidung ausdrücklich begrüßen“, erklärt Paulina Kuhn, Fachreferentin für Wildtiere beim Deutschen Tierschutzbund.
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Gefahr für andere Tiere
Nicht nur Mäuse und Ratten sind betroffen: Rodentizide stellen auch eine ernsthafte Gefahr für andere Tiere dar. Wild- und Haustiere, die mit den vergifteten Nagern in Kontakt kommen oder die Köder aufnehmen, können selbst verenden. Besonders hoch ist das Risiko für Tiere, die vergiftete Ratten oder Mäuse fressen – etwa Katzen oder Greifvögel.
Prävention statt Vergiftung
Der Deutsche Tierschutzbund betont, dass präventive Maßnahmen der effektivere Weg sind, um Ratten und Mäuse in Haus und Hof zu kontrollieren:
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Lebensmittel und Tierfutter stets verschlossen aufbewahren
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Abfälle regelmäßig und sicher entsorgen
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Keine Essensreste offen liegen lassen
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Gebäude auf Schlupflöcher wie Ritzen, defekte Türen oder Rohrdurchführungen prüfen und verschließen
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Keller, Höfe und Gärten sauber halten, sodass den Tieren Nahrung und Unterschlupf entzogen werden
„Die kurzfristige Reduktion der Bestände durch Rodentizide ist keine nachhaltige Lösung. Neue Mäuse oder Ratten besetzen schnell die frei gewordenen Plätze. Die Bekämpfung mit Gift ist also nicht nur grausam, sondern auch ineffektiv“, so Kuhn.
Das Verbot der Rodentizide für Privatpersonen ist damit ein wichtiger Schritt für den Tierschutz und ein klarer Hinweis auf die Bedeutung von präventiven, tierfreundlichen Lösungen.
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Schnelligkeitswettbewerb in Holthusen: Wymeer-Boen sichert sich knapp den Sieg vor Weener
Spannender Wettkampf in Holthusen: Wymeer-Boen und Weener siegen beim Schnelligkeitswettbewerb der Rheiderländer Feuerwehren
Holthusen. Precision, Tempo und gelebter Teamgeist: Am Freitagabend, dem 7. August 2026, versammelten sich die Freiwilligen Feuerwehren aus dem Rheiderland auf dem Wettkampfplatz am Ende der Langen Straße in Holthusen. Anlass war der traditionelle Schnelligkeitswettbewerb, zu dem die Freiwillige Feuerwehr Holthusen als Gastgebereinheit eingeladen hatte. In einem packenden und kameradschaftlichen Kräftemessen sicherten sich die Aktiven aus Wymeer-Boen sowie der Nachwuchs aus Weener die begehrten ersten Plätze.
Mensch und Technik im Zusammenspiel: Der Ablauf des Löschangriffs
Insgesamt traten sechs aktive Ortsfeuerwehr-Gruppen und fünf Jugendfeuerwehrmachschaften gegeneinander an. Unter der fachkundigen und fairen Wertung des stellvertretenden Stadtbrandmeisters Steffen Voß zeigten alle Einheiten durchweg hervorragende Leistungen.
Die Aufgabe des Wettbewerbs ist praxisnah und anspruchsvoll zugleich: Es gilt, in möglichst kurzer Zeit und absolut fehlerfrei einen vollständigen Löschangriff aufzubauen. Jeder Handgriff muss sitzen:
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Das Kuppeln von vier Sauglängen zur Wasserentnahme.
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Das Herstellen der erforderlichen Schlauchverbindungen sowie das Pumpen von Wasser aus einem Vorratsbecken.
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Der Zielangriff mit drei C‑Schläuchen, bei dem aufgestellt Zielkanister punktgenau umgespritzt werden müssen.
Denkbar knapper Ausgang bei den Aktiven
In der Wertungsgruppe der aktiven Ortsfeuerwehren entwickelte sich ein hochspannendes Duell an der Spitze. Am Ende entschied die Freiwillige Feuerwehr Wymeer-Boen das Rennen um Hundertersekunden für sich: Mit einer Zeit von 72,90 Sekunden und 427,10 Punkten holten sie sich knapp den Turniersieg vor der Feuerwehr Weener (73,23 Sek. / 426,77 Punkte). Den dritten Platz sicherte sich die Mannschaft aus Weenermoor.
Bei den Jugendfeuerwehren dominierte die Nachwuchsmannschaft aus Weener. Mit einer Zeit von 83,40 Sekunden und 416,60 Punkten setzte sie sich durch und belegte souverän den 1. Platz vor den Jugendfeuerwehren aus Weenermoor und Jemgum.
Die Ergebnisse im Überblick
Platzierung Jugendfeuerwehr:
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1. Platz: Weener – Zeit: 83,40 sek. | Endpunktzahl: 416,60
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2. Platz: Weenermoor – Zeit: 90,60 sek. | Endpunktzahl: 409,40
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3. Platz: Jemgum – Zeit: 101,58 sek. | Endpunktzahl: 398,42
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4. Platz: Ditzum – Zeit: 107,67 sek. | Endpunktzahl: 392,33
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5. Platz: Holthusen – Zeit: 126,50 sek. | Endpunktzahl: 373,50
Platzierung Aktive:
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1. Platz: Wymeer-Boen – Zeit: 72,90 sek. | Endpunktzahl: 427,10
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2. Platz: Weener – Zeit: 73,23 sek. | Endpunktzahl: 426,77
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3. Platz: Weenermoor – Zeit: 81,14 sek. | Endpunktzahl: 418,86
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4. Platz: Ditzum – Zeit: 84,80 sek. | Endpunktzahl: 415,20
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5. Platz: Holthusen – Zeit: 88,46 sek. | Endpunktzahl: 411,54
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6. Platz: Bunde – Zeit: 99,80 sek. | Endpunktzahl: 400,20
Foto: Joachim Rand (Pressesprecher Feuerwehr Stadt Weener / Ems)
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Neuer Hotspot am Badesee: Umzug bringt frischen Wind für den „Kinnerkram“!
SPD-Ratsfraktion auf Sommertour: Erfolgreicher Neustart für den „Kinnerkram“ am Badesee Grotegaste
Westoverledingen. Im Rahmen ihrer traditionellen Sommertour machte die SPD-Ratsfraktion Westoverledingen kürzlich Station am Badesee in Grotegaste. Im Mittelpunkt des Besuchs stand der neue Standort des Spiel- und Freizeitangebots „Kinnerkram“. Vor Ort informierten sich die Ratsmitglieder bei dem Betreiberpaar Ralf und Marion Kastner über den Verlauf der Bauarbeiten und den geglückten Umzug aus Ihrhove an den Badesee.
Umsetzung eines langjährigen Entwicklungskonzepts
Die Umsiedlung des „Kinnerkrams“ war Teil eines umfassenden Entwicklungskonzepts, das bereits vor einigen Jahren von der SPD-Ratsfraktion vorgeschlagen worden war. Mit dem Neustart in Grotegaste konnte dieses Teilprojekt nun erfolgreich abgeschlossen werden. Vorausgegangen waren intensive politische Beratungen – die Entscheidungen im Gemeinderat und den dazugehörigen Ausschüssen fielen während des gesamten Verfahrens keineswegs immer einmütig aus.
„Durch die Umsiedlung des Kinnerkrams an den Badesee ergeben sich neue Chancen für die Ortsentwicklung Ihrhoves. Vielmehr eröffnen sich aber Chancen für den Kinnerkram selbst“, erläuterte der SPD-Fraktionsvorsitzende Gerhard Wiechers in einer Pressemitteilung der Ratsfraktion.
Neue Perspektiven für Betreiber und Gäste
Der neue Standort bietet direkte Sicht und Zugang zum Badesee. Dadurch erhält das Betreiberpaar die Möglichkeit, das ganze Jahr über von den Touristen und Naherholungssuchenden am Badesee zu profitieren. Durch die neu angegliederte Gastronomie hat sich der „Kinnerkram“ zu einem gemütlichen Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt, der zum Verweilen einlädt.
Ralf und Marion Kastner berichteten den Gästen von einem gelungenen Start am neuen Standort, der sich nun im laufenden Betrieb langfristig beweisen müsse. Sie betonten ebenfalls die großen Chancen, die das Areal am Badesee bietet.
Austausch über Hürden und Zukunftsvisionen
Gleichzeitig nutzten die Betreiber das Gespräch, um auf aufgetretene Hindernisse während der Planungs- und Bauphase aufmerksam zu machen. Diese Rückmeldungen gaben sie der Politik und Verwaltung als wichtige Erfahrungswerte für zukünftige Projekte mit auf den Weg.
Die Anwesenden – darunter neben den Mitgliedern der Ratsfraktion auch Tammo Lenger (Kandidat für die Bürgermeisterwahl) und Matthias Groote (Kandidat für die Landratswahl) – nahmen die Anregungen aufmerksam entgegen.
Positives Fazit
Insgesamt zeigten sich alle Beteiligten sehr zufrieden mit der erreichten Entwicklung. Die SPD-Ratsfraktion sowie die SPD in der Gemeinde Westoverledingen wünschten Ralf und Marion Kastner für die Zukunft am Badesee Grotegaste weiterhin viel Erfolg.
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Starke Frauen, starke Geschichten: Unternehmerinnen in Leer im Fokus!
Unternehmerinnen im Blickpunkt: Vortrag im Leeraner Rathaus
Leer. Welchen Einfluss hatten Frauen auf die Wirtschafts- und Stadtgeschichte von Leer? Dieser frage geht eine besondere Veranstaltung nach: Im Rahmen des „Lebendigen Frauenkalenders 2026“ wird am Freitag, 28. August, um 17 Uhr zu einem Vortrag in den Festsaal des Leeraner Rathauses eingeladen. Thema des Abends: „Auf den Spuren von Unternehmerinnen in Leer“.
Unsichtbare Lebensläufe sichtbar machen
Lange Zeit standen vor allem männliche Kaufleute und Unternehmer im Fokus der regionalen Geschichtsschreibung. Die Arbeitsgruppe „Froolüü“ des frauenORTes Wilhelmine Siefkes hat es sich zur Aufgabe gemacht, dies zu ändern. In intensiver Recherchearbeit wurden die Biografien selbstständiger Frauen in Leer erforscht, um deren Mut, Innovationskraft und gesellschaftlichen Beitrag für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen.
Der Abend bietet spannende Einblicke in historische Lebensläufe und würdigt den weiblichen Einfluss auf das Wirtschaftsleben der Stadt.
Hintergrund: Der „Lebendige Frauenkalender“
Die Veranstaltungsreihe ist Teil eines breiten regionalen Netzwerks. Der Runde Tisch „FrauenLeben in Ostfriesland“, der 2014 in Aurich ins Leben gerufen wurde, verbindet die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Region sowie Vertreterinnen der Hochschule Emden/Leer. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, Frauenthemen, Geschichte und Gleichberechtigung in Ostfriesland eine starke Stimme zu geben.
Hinweise zur Anmeldung
Da die Plätze im Festsaal begrenzt sind, wird um eine vorherige Anmeldung gebeten.
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Anmeldeschluss: Montag, 24. August 2026
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Ansprechpartnerin: Tomke Hamer (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Leer)
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Telefon: 0491 9782–315
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E‑Mail: Tomke.Hamer@Leer.de



























