Blaulicht
Gallimarkt: Mann uriniert vor Polizeikräften — weitere Meldungen
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 10.10.2024
Quad entwendet++Fahren ohne Fahrerlaubnis++Vor der Marktwache uriniert++Auffahrunfall++Unfall nach Vorfahrtverletzung
Leer — Vor der Marktwache uriniert
Obwohl es Toiletten auf dem Gallimarkt gibt und öffentliches Urinieren zu unterlassen ist, meinte ein 60-jähriger Mann aus der Samtgemeinde Hesel, dass diese Regelungen nicht für ihn gelten würden. So suchte er sich sehr sorgsam eine sehr ungünstige Stelle für sein Bedürfnis aus und erleichterte sich zum einen in dem Marktbereich, der für Einsatzkräfte vorbehalten ist und dann auch noch vor den Augen zweier dort eingesetzter Polizeikräfte. Auf sein Fehlverhalten angesprochen, reagierte der Mann ungehalten und drohte den Kräften sofort eine Dienstaufsichtsbeschwere an. Das hingegen gegen ihn nun erstmal eine entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeige, die ein Bußgeld nach sich zieht, gefertigt wird, hatte er wohl eher nicht berechnet.
Uplengen — Quad entwendet
Am 09.10 2024 kam es nach bisherigen Erkenntnissen um kurz nach drei in der Nacht zu dem Diebstahl eines Quad. Das Fahrzeug war auf dem rückwärtigen Teil eines bewohnten Grundstücks an der Straße Obenende-Nord geparkt worden. Bislang unbekannte Täter schoben das Quad der Marke Bombardier, Modell Outlander XMR 1000 vom Grundstück herunter. Da die Täter keinen Zugriff auf die Originalschlüssel hatten, kommt nur eine anschließende Verladung des Quad im Wert von gut 18.000 Euro und ein Abtransport mittels Anhänger in Frage. Die Polizei hat eine Fahndung nach dem Quad eingeleitet und die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Verbleib des Fahrzeuges gegen können, werden gebeten, die Polizei in Uplengen oder Leer zu kontaktieren.
Weener — Fahren ohne Fahrerlaubnis
Am 09.10.2024 führten Einsatzkräfte der Polizei Weener in der Süderstraße gegen 11:40 Uhr eine Verkehrskontrolle durch. Dabei wurde festgestellt, dass der 57-jährige Fahrer und auch Halter des Fahrzeuges aus Weener nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Dem Mann, der seine Frau und sein Kind im Fahrzeug transportierte, wurde die Weiterfahrt untersagt. Ebenfalls stellte sich bei der Überprüfung heraus, dass die auf dem Beifahrersitz befindliche 39-jährige Ehefrau des Mannes im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und den Wagen hätte problemlos fahren können. Gegen den 57-jährigen Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Uplengen — Auffahrunfall
Am 09.10.2024 kam es um 10:20 Uhr auf der Wiesmoorer Straße zu einem Unfall, als ein 54-jähriger Uplengener mit seinem Pkw nach links auf eine Grundstückszufahrt einbiegen wollte und verkehrsbedingt wegen Gegenverkehr halten musste. Eine direkt nachfolgende 52-jährige Autofahrerin aus Uplengen erkannte das Haltemanöver und hielt hinter dem 54-jährigen an. Ein dahinterfahrender 55-jähriger Mann aus Wiesmoor sah die Situation nicht rechtzeitig und fuhr auf den Wagen der 52-jährigen auf, welcher wiederum auf den ersten stehenden Wagen aufgeschoben wurde. Bei dem Aufprall wurden der 54-jährige und die 52-jährige leicht verletzt. Der Mann aus Wiesmoor erlitt nach ersten Erkenntnissen keine Verletzungen. An allen drei Pkw entstand hoher Sachschaden in einem geschätzten unteren fünfstelligen Bereich. Entsprechend wurde ein Abschleppunternehmen angefordert. Die Polizei hat den Unfall aufgenommen.
Uplengen — Unfall nach Vorfahrtverletzung
Am 09.10.2024 kam es um 17:30 Uhr zu einem Unfall, welcher sind auf der Neudorfer Straße in Höhe der Kreuzung Wiesmoorer Straße zutrug. Ein 63-jähriger Mann aus Aurich befuhr mit seinem Pkw die Neudorfer Straße in Fahrtrichtung Firreler Straße und überquerte dabei die vorfahrtberechtigte Wiesmoorer Straße. Dabei übersah er einen bereits auf der Wiesmoorer Straße in Richtung Oldenburger Straße fahrenden 25-jährigen Mann aus Bayern und kollidierte mit diesem. Das Fahrzeug des 25-jährigen wurde auf den Grünstreifen geschleudert, wobei der junge Mann leicht verletzt wurde. Der 63-jährige trug keine Verletzungen davon, jedoch sein 21-jähriger Beifahrer aus Großefehn wurde leicht verletzt. Neben der Polizei waren auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst vor Ort. Zudem wurden Abschleppfahrzeuge zum Abtransport der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge eingesetzt. Die Polizei hat den Unfall aufgenommen und die Ermittlungen zur Unfallursache eingeleitet.
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Blaulicht
Gefährlicher Fund in Papenburg: Schlag gegen die Drogen-Mafia!
Schlag gegen die Organisierte Kriminalität: 15.000 Liter Chemieabfälle in Papenburg sichergestellt
PAPENBURG / KÖLN / HANNOVER. In einer beispiellosen konzertierten Aktion haben europäische Sicherheitsbehörden das bisher größte zusammenhängende Ermittlungsverfahren gegen die Produktion synthetischer Drogen zum Erfolg geführt. Ein zentraler Schauplatz der Maßnahmen war Papenburg: Dort hoben Ermittler am vergangenen Freitag ein illegales Lager mit 15.000 Litern hochgiftiger Chemieabfälle aus. Unter der Koordination von Europol („Operation Fabryka“) und mit maßgeblicher Beteiligung der GER Osnabrück („Operation Nexus“) wurden europaweit insgesamt 24 illegale Großlabore zerschlagen und über 85 Personen festgenommen.
Die „Operation Fabryka“: Ein europäisches Netzwerk im Visier
Über ein Jahr lang arbeiteten Justiz- und Sicherheitsbehörden aus Polen, den Niederlanden, Belgien, Tschechien, Spanien und Deutschland verdeckt zusammen. Im Fokus stand eine polnische Tätergruppierung, die als logistisches Rückgrat für diverse kriminelle Organisationen fungierte. Die Gruppe soll hunderte Tonnen Chemikalien zur Herstellung von Drogen wie Amphetamin, MDMA und 4‑CMC geliefert haben.
Der Erfolg der Ermittlungen ist beachtlich:
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24 professionelle Großlabore wurden (vorrangig im europäischen Ausland) ausgehoben.
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3,5 Tonnen synthetische Drogen wurden sichergestellt.
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Über 1.000 Tonnen Vorläufersubstanzen konnten ermittelt werden.
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85 Festnahmen und hunderte Tonnen Chemieabfälle markieren das Ende der Operation.
Deutschland im Fokus: Zugriff in Papenburg und Borken
In Deutschland führten die Ermittlungen der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Osnabrück zu massiven Erfolgen. Unter dem Codenamen „Operation Nexus“ wurden bereits im Vorfeld sechs Labore in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen zerschlagen.
Am vergangenen Freitag, dem 16. Januar 2026, gipfelten die Maßnahmen in einem europaweiten „Action Day“. In Deutschland kam es dabei zu folgenden entscheidenden Zugriffen:
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Papenburg (Niedersachsen): Hier stellten die Beamten rund 15.000 Liter gefährlicher Chemieabfälle sicher, die aus der illegalen Drogenproduktion stammen und dort zwischengelagert wurden. Im Zuge der Durchsuchungen kam es in Papenburg zu einer Festnahme.
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Kreis Borken (NRW): Entdeckung einer professionellen Cannabisplantage mit über 1.350 Pflanzen.
Insgesamt wurden im Rahmen der deutschen Ermittlungen bislang 46 Personen festgenommen und über 800 Kilogramm synthetische Drogen sowie 175.000 Liter hochgiftige Abfälle sichergestellt.
Experten warnen vor enormen Umwelt- und Gesundheitsgefahren
Die Rückstände der Drogenherstellung sind eine enorme ökologische Gefahr. Die Abfälle sind oft hochtoxisch und leicht entzündlich. Aufgrund der Explosions- und Vergiftungsgefahr mussten bei den Durchsuchungen, insbesondere beim Abtransport der Chemikalien in Papenburg, Spezialeinheiten des Zolls sowie spezialisierte Kräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW) unter Atemschutz zum Einsatz kommen.
Stimmen zum Ermittlungserfolg
Friedo de Vries, Präsident der Polizeidirektion Osnabrück:
„Dieser Schlag europäischer Sicherheitsbehörden ist in dieser Dimension bislang einmalig. Eine Osnabrücker Ermittlungsgruppe hat dabei eine zentrale Rolle gespielt. Es zeigt aber auch, dass wir Kinder und Jugendliche besser schützen und durch Prävention aufklären müssen.“
Dr. Tino Igelmann, Leiter des Zollkriminalamtes:
„Die hervorragende Zusammenarbeit hat diesen Erfolg möglich gemacht. Der deutsche Zoll setzt an zentralen Punkten an – insbesondere bei der Überwachung von chemischen Grundstoffen. Hier mündete die Kontrolle von Vorläuferchemikalien im Verlauf der Ermittlungen in mehrere Festnahmen sowie in der Sicherstellung von Chemikalien, deren Abfälle teilweise hochtoxisch sind.“
Die Ermittlungen dauern an, da die Auswertung der sichergestellten Beweismittel und die weiteren Vernehmungen der 85 Beschuldigten voraussichtlich noch Monate in Anspruch nehmen werden.
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Zeugen gesucht: Verendetes Pony in Bunde in Graben aufgefunden
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 21.01.2026
Diebstahl von Kupferkabelstangen++Brand eines Hausbootes++Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen++Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person++verendetes Pony im Graben aufgefunden
Rhauderfehn — Diebstahl von Kupferkabelstangen
Im Zeitraum vom 19.01.2026, ca. 17 Uhr bis zum 20.01.2026, ca. 12 Uhr entwendete bislang unbekannte Täterschaft mehrere Kupferkabelstränge von Kränen. Die Fahrzeuge waren auf einem Parkplatz an der Schlosserstraße abgestellt. Es entstand hierbei ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich. Zeugen, die Hinweise zu Tat und/ oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei.
Emden/ Transvaal — Brand eines Hausbootes
Am 20.01.2026 kam es zwischen gegen 18 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand eines Hausbootes, welches aufgrund von Renovierungsarbeiten auf einer Grünfläche “An der Nesserlander Schleuse” stand. Zwei Personen wurden hierbei leicht verletzt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand schnell löschen. Weiterhin wurden zwei Boote, die sich jeweils rechts und links neben dem Hausboot befanden, durch die Hitzeentwicklung beschädigt. Der Schaden am Hausboot beläuft sich schätzungsweise auf einen hohen fünfstelligen Betrag.
Uplengen — Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen
Am 20.01.2026 kam es gegen 08:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen insgesamt drei Fahrzeugen. Die 45-jährige Unfallverursacherin aus Großefehn befuhr mit ihrem Dacia die Straße “Zum Höst” in Richtung “Zum Neuland” und beabsichtigte die Kreuzung “Schützenstraße” zu queren. Hierbei übersah sie die auf der “Schützenstraße” in Richtung Kleinoldendorf fahrende 31-Jährige mit ihrem Hyundai. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Im Anschluss wurde der Hyundai gegen einen im Einmündungsbereich zur Straße “Zum Neuland” abgestellten VW Transporter geschleudert. Die 45-Jährige wurde bei dem Unfall schwer und die 31-Jährige leicht verletzt.
Uplengen — Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person
Am 20.01.2026, gegen 11:15 Uhr, befuhr eine 21-jährige Fahrerin eines VW- Polo die Selverder Straße/ L 24 in Richtung Remels. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sie alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen am Fahrbahnrand stehenden Baum. Sie wurde hierbei leicht verletzt.
Bunde — Verendetes Pony im Graben aufgefunden
Am 19.01.2026, gegen 11:45 Uhr, wurde der Dienststelle mitgeteilt, dass ein verendetes Pony an der Sportplatzstraße im Graben liegend festgestellt wurde. Der Fundort wurde durch die Hinweisgeberin und Mitarbeitern des Bauhofes aufgesucht. Das Pony wies äußerlich keine Verletzungen auf, eine Identifizierung mittels eines Chiplesegerätes war nicht möglich. Es liegen der Polizei keine Mitteilungen über ein entlaufenes Pony vor. Zeugen, die Hinweise hierzu geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
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Flammeninferno im Stall: Feuerwehr rettet Tiere aus brennendem Gebäude
Großaufgebot am Jückweg: Flammen zerstören Nebengebäude – Tiere gerettet
Großefehn/Akelsbarg. Ein Flammenmeer erhellte in der Nacht zu Montag den Himmel über Akelsbarg. Gegen Mitternacht wurden die Feuerwehren der Gemeinde Großefehn sowie Unterstützungskräfte aus Aurich und Wiesmoor zu einem Brand der Kategorie „F2“ (Mittelbrand) in den Jückweg alarmiert. Bereits auf der Anfahrt bestätigten sich die schlimmsten Befürchtungen der Einsatzkräfte: Ein landwirtschaftliches Nebengebäude stand bereits im Vollbrand.
Tiere rechtzeitig in Sicherheit
Trotz der dramatischen Lage gab es eine erste Entwarnung für die Bewohner: Alle Tiere, die im betroffenen Stall untergebracht waren, konnten noch vor dem Eintreffen der ersten Löschzüge ins Freie gelangen. Menschen und Tiere blieben nach aktuellem Stand unverletzt.
Logistische Herausforderung: Wasserversorgung bei Frost
Die Brandbekämpfung gestaltete sich jedoch schwierig. Temperaturen um den Gefrierpunkt machten den Einsatzkräften zu schaffen, doch die größte Hürde lag in der Löschwasserversorgung. Um ausreichend Wasser an den abgelegenen Einsatzort zu bringen, mussten viele hundert Meter Schlauchleitungen verlegt werden.
Um die Zeit bis zum Aufbau der stabilen Leitung zu überbrücken, setzten die Feuerwehren mehrere Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr ein. So konnte der erste massive Löschangriff ohne Unterbrechung durchgeführt werden.
Massiver Einsatz unter Atemschutz
Mit mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz und der Unterstützung durch die Auricher Drehleiter gelang es den Wehren schließlich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude konnte durch den gezielten Einsatz erfolgreich verhindert werden.
Insgesamt waren knapp 80 Einsatzkräfte vor Ort, darunter:
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Feuerwehren: Akelsbarg-Felde-Wrisse, Holtrop, Großefehn-Zentrum, Spetzerfehn, Strackholt, Marcardsmoor.
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Spezialeinheiten: Feuerwehr Aurich (Tanklöschfahrzeug & Drehleiter), Feuerwehr Middels (Verpflegungskomponente).
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Rettungsdienste: Rettungsdienst und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zur Absicherung der Einsatzkräfte.
Einsatzende nach fünf Stunden
Erst nach etwa fünf Stunden konnten die letzten Einsatzkräfte die Brandstelle verlassen. Für die ehrenamtlichen Helfer war die Arbeit damit jedoch noch nicht beendet: Im Anschluss musste in den jeweiligen Feuerwehrhäusern die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden, indem Schläuche getauscht und Geräte gereinigt wurden.
Meldung: Patrik Kowalzik
Bilder: Feuerwehr Akelsbarg-Felde-Wrisse, Feuerwehr Aurich, Timo de Vries (Gemeindepressesprecher Großefehn)
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