Blaulicht
Gefährliche Körperverletzung, sexuelle Belästigung, Sicherstellung von Gegenständen — Polizei bittet um Mithilfe
Leer — gefährliche Körperverletzung
Am Montag kam es in der Mühlenstraße in Höhe der Wörde gegen 13:20 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen. Fünf Jugendliche im Alter zwischen 13 und 16 Jahren schlugen gemeinsam auf mindestens zwei weitere bislang unbekannte Jugendliche ein. Nur durch das beherzte Eingreifen mehrerer Passanten ließen die Täter von den Opfern ab. Diese flohen von dem Tatort, konnten jedoch im Nahbereich durch die eingesetzten Polizisten festgestellt werden. Sie wurden zur Polizeidienststelle verbracht und letztlich an ihre Eltern übergeben. Die Tathandlung wurde durch Zeugen videografiert. Das Video liegt der Polizei vor. Die Opfer sowie weitere Zeugen der Auseinandersetzung werden gebeten, sich mit der Polizei Leer in Verbindung zu setzen.
Emden — gefährliche Körperverletzung
Am Mittwoch, 19:30 Uhr, kam es auf einem Spielplatz in der Unionstraße zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein 11-jähriger Junge wollte auf dem Spielplatz schaukeln. Aus einer Gruppe von drei Jugendlichen, welche sich ebenfalls auf dem Spielplatz befanden, kam ein Junge auf den 11-Jährigen zu. Der Jugendliche hielt eine Deo-Flasche vor das Gesicht des 11-Jährigen und entzündete das ausströmende Gasgemisch mit einem Feuerzeug. Das Kind wandte sich sofort ab und rannte nach Hause. Die Eltern stellten fest, dass die Haare und Augenbrauen des Kindes versengt waren. Zu weiteren Verletzungen kam es augenscheinlich nicht. Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, ca. 17 Jahre alt, 180 cm groß, dunkelblonde und leicht wellige Haare, schwarze Jacke, schwarze Jogginghose, unterwegs vermutlich mit einem scharz/grünen Fahrrad der Marke Bulls. Wer Hinweise zu dem Täter geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Emden in Verbindung zu setzen.
Leer — sexuelle Belästigung
Am Donnerstag kam es gegen 19:40 Uhr in der Torumer Straße zu einer sexuellen Belästigung eines 13-jährigen Mädchens. Eine bislang unbekannte männliche Person näherte sich dem Kind von hinten und berührte es unsittlich im Bereich des Pos und der Hüfte. Als das Mädchen nach Hilfe schrie, lief der Täter in Richtung Burfehner Weg davon. Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, 16–20 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schlank, leichter Oberlippenbart (Flaum), bekleidet mit einer schwarzen Hose, schwarzem Kapuzenpullover, schwarzer Rucksack. Personen, die Hinweise zu dem Täter oder anderweitige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Leer in Verbindung zu setzen.
Emden — Einbruch in Wohnung
Am Donnerstag, in der Zeit zwischen 07:00 Uhr und 15:40 Uhr, wurde in einem Mehrfamilienhaus in der Großen Straße die Tür zu einer Wohnung im 1. Obergeschoss gewaltsam geöffnet. Aus der Wohnung wurden Bargeld sowie Schmuck entwendet. Die Polizei Emden bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich zu melden.
Rhauderfehn — Widerstand, Beleidigung
Am Donnerstag wurde gegen 22:00 Uhr der Polizei eine angetrunkene weibliche Person in der 1. Südwieke gemeldet, welche mit ihrem Fahrrad auf die Straße läuft, herumschreit und randalieren würde. Als die eingesetzten Beamten die 54-jährige Rhauderfehnerin ansprachen, verhielt diese sich sehr aggressiv und beleidigte die eingesetzten Beamten. Bei der anschließenden Ingewahrsamnahme leistete die Beschuldigte Widerstand und trat einen Polizeibeamten gegen das Schienbein. Die Rhauderfehnerin wurde letztlich dem Gewahrsam zugeführt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,78 Promille. Es wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Hesel — Verkehrsunfallflucht
Am Mittwoch, 13:15 Uhr, befuhr eine 18-jährige Wiesmoorerin mit einem silberfarbenen Pkw Opel Corsa die Leeraner Straße in Richtung Aurich. In Höhe der Einmündung zur Oldenburger Straße musste sie an der Ampel halten. Hinter ihr stand ein blauer Pkw mit Leeraner Städtekennung. Als die Ampel auf Grün umsprang, fuhr die Wiesmoorerin geradeaus weiter in Richtung Aurich. Der blaue Pkw bog nach rechts auf die Oldenburger Straße in Richtung Uplengen ab und touchierte dabei den Pkw der 18-Jährigen hinten rechts an der Stoßstange. Der Fahrer des blauen Pkw setzte seine Fahrt fort und fuhr weiter in Richtung Uplengen, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Personen, die Hinweise zu dem Unfallhergang oder zu dem blauen Pkw geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Hesel in Verbindung zu setzen.
Ostrhauderfehn — Betrunkener Fahrradfahrer
Am Donnerstag meldeten gegen 17:50 Uhr zwei Passanten, dass ein angetrunkener Fahrradfahrer in der Langholter Straße in den wasserführenden Straßengraben gefahren sei. Der Fahrradfahrer wurde durch einen 32-jährigen Westoverledinger und einen 31-jährigen Rhauderfehner aus dem Straßengraben gezogen. Dadurch verhinderten die Beiden durch ihr schnelles Eingreifen ein eventuelles Ertrinken des Fahrradfahrers. Der 57-jährige Fahrradfahrer war komplett durchnässt und wurde vor Ort aufgrund seines starken Alkoholisierungsgrades und seiner entsprechenden Hilflosigkeit durch eine Rettungswagenbesatzung untersucht. Letztlich wurde der 57-jährige Ostrhauderfehner durch die Polizisten zur Polizeidienststelle nach Leer verbracht. Ein Atemakoholtest war aufgrund seiner Alkoholisierung nicht möglich, so dass eine Blutprobe entnommen wurde. Im Anschluss wurde er zur Ausnüchterung der Gewahrsamszelle zugeführt. Es wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.
Sicherstellung von Gegenständen — Polizei bittet um Mithilfe
Im Januar 2022 wurden im Rahmen einer Kontrolle mehrere Gegenstände in einem Schuppen in Weener aufgefunden, die augenscheinlich aus Diebstählen stammen. Es ist davon auszugehen, dass die Taten im Bereich Weener und Bunde begangen wurden. Es handelt sich bei den Gegenständen überwiegend um in der Landwirtschaft oder Werkstatt genutztes Elektrozubehör, Fahrradzubehör und ein gelbes Pocketbike. Die einzelnen Bilder sind auf der Homepage der Polizeiinspektion Leer/Emden abgebildet und unter folgendem Link abrufbar: https://bit.ly/3wbsCLI
Die Polizeiinspektion Leer/Emden bittet die rechtmäßigen Eigentümer oder Hinweisgeber, die diese Gegenstände identifizieren können, sich unter der Telefonnummer 0491–97690254 oder fk2@pi-ler.polizei.niedersachsen.de zu melden.
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Blaulicht
Feuerwehr Bunde gründet Drohneneinheit: DJI Matrice 4TD unterstützt künftig bei Einsätzen
Feuerwehr Bunde gründet eigene Drohneneinheit: Moderne Technik für zukünftige Einsätze
Bunde – Aus einer Idee ist innerhalb kurzer Zeit Realität geworden: Die Feuerwehr Bunde verfügt ab sofort über eine eigene Drohneneinheit. Im Rahmen einer offiziellen Übergabe überreichte Marco Koenen, 2. Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr Bunde, die neue Einsatzdrohne an die Feuerwehr.
Mit der modernen Technik erhält die Feuerwehr eine zusätzliche Möglichkeit, Einsatzstellen schnell und großflächig aus der Luft zu erkunden. Die neue Drohneneinheit ergänzt damit die technische Ausstattung der Feuerwehr Bunde und soll insbesondere bei unübersichtlichen oder größeren Einsatzlagen wertvolle Unterstützung leisten.
Mehr als 15.000 Euro für Drohne und Ausstattung
Möglich wurde die Anschaffung durch das Engagement des Fördervereins der Feuerwehr Bunde sowie durch die Unterstützung zahlreicher Partner aus der Region.
Das gesamte Projekt einschließlich der Drohne und der dazugehörigen Ausstattung hatte ein Gesamtvolumen von 15.023,02 Euro. Ohne die Unterstützung zahlreicher Partner wäre die Umsetzung in dieser Form nicht möglich gewesen.
Besonders hervorzuheben ist die finanzielle Unterstützung der Sparkasse LeerWittmund, die das Projekt mit 2.000 Euro förderte.
Auch die Ostfriesische Volksbank beteiligte sich mit einer Spende von 1.000 Euro an der Finanzierung der neuen Drohneneinheit.
Darüber hinaus unterstützten ansässige Unternehmen aus Bunde und der Umgebung das Projekt finanziell. Damit machten sie deutlich, welchen Stellenwert die Arbeit und Einsatzbereitschaft der Feuerwehr für die Region hat.
Bürgermeister Uwe Sap begrüßt Anschaffung
Auch Bürgermeister Uwe Sap zeigte sich von dem Projekt begeistert. Er begrüßte die Anschaffung der neuen Drohne und dankte den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr für ihr Engagement sowie ihre Bereitschaft, sich mit moderner Technik auseinanderzusetzen.
„Die Feuerwehr Bunde leistet jeden Tag einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit unserer Gemeinde. Dass sich die Einsatzkräfte dabei auch mit neuen technischen Möglichkeiten beschäftigen und diese für den Einsatz nutzbar machen, ist ein großer Gewinn. Mein Dank gilt allen Feuerwehrkameradinnen und ‑kameraden sowie dem Förderverein und allen Unterstützern, die dieses Projekt ermöglicht haben“, erklärte Uwe Sap.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
René Iwanoff von der Drohnengruppe der Feuerwehr Bunde betont ebenfalls die Bedeutung der neuen Technik.
„Aus einer Idee wurde schnell Realität. Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, die wir aus der Region erfahren haben. Ohne das Engagement des Fördervereins, der Banken sowie der örtlichen Unternehmen wäre die Umsetzung dieses Projektes in dieser Form nicht möglich gewesen.“
Die neue Drohne biete zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Aus der Luft könnten Einsatzstellen schnell und großflächig erkundet und wichtige Informationen an die Einsatzleitung übermittelt werden. Gerade bei größeren oder unübersichtlichen Einsatzlagen könne die zusätzliche Perspektive aus der Luft eine wertvolle Unterstützung darstellen.
Zum möglichen Einsatzspektrum gehören unter anderem:
- Brandeinsätze
- Personensuchen
- Unwetterschäden
- größere Schadenslagen
- Erkundung schwer zugänglicher Bereiche
Durch die moderne Kamera- und Sensortechnik können auch bei schwierigen Sichtverhältnissen wichtige Informationen gewonnen werden.
DJI Matrice 4TD als modernes Einsatzmittel
Bei der neu angeschafften Drohne handelt es sich um eine DJI Matrice 4TD. Die kompakte und wettergeschützte Einsatzdrohne wurde für anspruchsvolle Aufgaben entwickelt und bietet der Feuerwehr Bunde verschiedene technische Möglichkeiten.
Zur Ausstattung gehören unter anderem eine hochauflösende Wärmebildkamera, leistungsfähige Zoomfunktionen, Nachtsicht sowie KI-gestützte Funktionen. Dadurch kann die Drohne sowohl bei Tageslicht als auch bei Nacht eingesetzt werden.
Die zusätzliche Perspektive aus der Luft ermöglicht es der Einsatzleitung, sich schnell ein umfassenderes Bild von einer Einsatzstelle zu machen.
Darüber hinaus kann die Drohne mit einem Lautsprecher und einem Scheinwerfer ausgestattet werden. Der Lautsprecher kann beispielsweise zur Kommunikation mit Personen im Einsatzbereich genutzt werden. Der Scheinwerfer kann wiederum zur Ausleuchtung von Einsatzstellen eingesetzt werden.
Die DJI Matrice 4TD bietet eine mögliche Flugzeit von bis zu 54 Minuten und verfügt über einen IP55-Schutz. Damit ist sie für Einsätze unter unterschiedlichen Wetterbedingungen ausgelegt.
Schulungen für die Einsatzkräfte
Mit der Gründung der Drohneneinheit geht die Feuerwehr Bunde einen weiteren Schritt in Richtung moderner und zukunftsorientierter Einsatztechnik.
In den kommenden Wochen und Monaten werden die Einsatzkräfte entsprechend geschult und auf die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten der Drohne vorbereitet.
Damit steht der Feuerwehr Bunde künftig ein modernes Einsatzmittel zur Verfügung, das insbesondere bei Lageerkundungen, Personensuchen, Brandeinsätzen und Einsätzen bei Dunkelheit wertvolle Unterstützung leisten kann.
Der Förderverein der Feuerwehr Bunde bedankt sich ausdrücklich bei der Sparkasse LeerWittmund, der Ostfriesischen Volksbank sowie allen beteiligten Unternehmen und Unterstützern für ihren Beitrag zu dem Projekt.
Die neue Drohneneinheit zeigt, was durch das Zusammenspiel von Feuerwehr, Gemeinde, Förderverein und regionalen Partnern möglich ist. Gemeinsam wird damit die technische Ausstattung der Feuerwehr Bunde weiterentwickelt und die Sicherheit der Menschen in der Gemeinde gestärkt.
Aus einer Idee wurde Realität – und mit der neuen Drohneneinheit ist die Feuerwehr Bunde für zukünftige Einsatzlagen noch besser aufgestellt.
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Einbruch, gefälschter Überweisungsträger und schwere Unfälle in der Region
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 29.09.2026
Einbruch in Einfamilienhaus ++ gefälschter Überweisungsträger ++ Pkw überschlägt sich in Linkskurve ++ Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss
+ Bunde — Einbruch in Einfamilienhaus im Bunderhammrich +
In der Zeit vom 26.09.2026, 11:00 Uhr, bis zum 28.09.2026, 08:00 Uhr, verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft Zugang zu einem Einfamilienhaus im Bunderhammrich in Bunde. Im Inneren des Hauses wurden sämtliche Schränke durchwühlt. Anschließend entwendete die Täterschaft Diebesgut im Wert eines mittleren dreistelligen Betrags.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
+ Moormerland — gefälschter Überweisungsträger bei Bankfiliale +
Am 25.09.2026 ging bei einer Bankfiliale in der Rudolf-Eucken-Straße in Moormerland ein Überweisungsträger per Post ein. Darauf wurde die Bank angewiesen, im Namen des Geschädigten eine Überweisung eines niedrigen fünfstelligen Betrags zu tätigen. Aufgrund der Gesamtumstände nahm die Bank Kontakt mit dem vermeintlichen Auftraggeber auf. Dabei stellte sich heraus, dass dessen Unterschrift auf dem Überweisungsträger gefälscht worden war. Da die Bank die Überweisung nicht ausführte, entstand kein finanzieller Schaden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
+ Moormerland — Pkw überschlägt sich in Linkskurve +
Am 29.09.2026 befuhr ein 18-jähriger VW-Fahrer gegen 00:25 Uhr die Emder Straße in Moormerland. Im Verlauf einer Linkskurve kam er aus bislang ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich anschließend. Der Fahrer sowie eine 22-jährige Beifahrerin mussten durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden. Ein weiterer Insasse konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen. Der 18-Jährige und die 22-Jährige wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt.
+ Emden — Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss +
Am 29.09.2026 befuhr ein 32-jähriger Opel-Fahrer die Abdenastraße in Emden. Auf Höhe der Ringstraße kollidierte er frontal mit einer dortigen Straßenlaterne. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,36 Promille. Der 32-Jährige und eine weibliche Beifahrerin wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Bei dem 32-Jährigen wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Zudem wurde seine Fahrerlaubnis sichergestellt. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit noch nicht gemacht werden.
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Bunde: Bundespolizei nimmt 27-Jährigen bei Grenzkontrolle fest – 17 Tage Haft
Zu sehen ist das Bundespolizeirevier Bunde am Schliekenweg. Foto: Preucon Immobilien Service / Marco Thos
Bundespolizei kontrolliert Bus bei Bunde: 27-Jähriger muss ins Gefängnis
Bunde – Bei einer Kontrolle an der deutsch-niederländischen Grenze hat die Bundespolizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen 27-jährigen Mann festgenommen. Gegen den Fahrgast lag ein Haftbefehl vor. Da er eine offene Geldstrafe nicht bezahlen konnte, muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen verbüßen.
Fernreisebus aus den Niederlanden kontrolliert
Der 27-Jährige war als Fahrgast in einem grenzüberschreitenden Bus unterwegs, der aus den Niederlanden nach Deutschland fuhr.
Im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen hielten Bundespolizisten den Fernreisebus in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 2 Uhr an. Die Kontrolle fand auf der Rastanlage Bunderneuland an der Bundesautobahn 280 (BAB 280) statt.
Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.
Verurteilung wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln
Der 27-jährige Lette war im Januar 2026 rechtskräftig wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln verurteilt worden.
Aus diesem Urteil war noch eine Geldstrafe in Höhe von 680 Euro offen. Alternativ sah die Entscheidung eine Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen vor.
Da der Mann die ausstehende Geldstrafe bei der Kontrolle nicht bezahlen konnte, wurde der Haftbefehl durch die Bundespolizei vollstreckt.
17 Tage Haft
Die Bundespolizisten nahmen den 27-Jährigen fest und brachten ihn anschließend in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt.
Dort muss der Mann nun die im Haftbefehl festgelegte Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen verbüßen.
Der Fall zeigt zugleich, dass die im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen durchgeführten Überprüfungen auch zur Feststellung bereits bestehender Haftbefehle führen können.
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