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Großrazzia auf Baustelle in Ostfriesland: Zoll stoppt Fluchtversuch und deckt mehrere Verstöße auf
HZA-OL: Zoll kontrolliert Großbaustelle in Ostfriesland – Zwei Festnahmen nach Fluchtversuch
Oldenburg (ots) – Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Oldenburg hat am Donnerstag, 27. November 2025, auf einer Großbaustelle im Landkreis Aurich eine umfangreiche Kontrolle durchgeführt. Rund 40 Einsatzkräfte waren an der Maßnahme beteiligt.
Während der Überprüfung versuchten zwei Männer, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Die Einsatzkräfte konnten beide jedoch schnell stellen und zurück zur Kontrollstelle bringen. Dort wiesen sie sich mit augenscheinlich gefälschten Ausweisdokumenten aus. Im Zuge der daraufhin eingeleiteten Ermittlungen durchsuchten die Zöllner sowohl die Personen als auch deren persönliche Gegenstände und Unterkünfte. Dabei fanden die Beamten die echten Identitätsnachweise der beiden albanischen Staatsangehörigen.
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass beide Männer weder über gültige Aufenthaltstitel noch über die erforderlichen Erlaubnisse zur Erwerbstätigkeit in Deutschland verfügten. Gegen sie wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts und der Urkundenfälschung eingeleitet. Zudem leitete der Zoll Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen der unerlaubten Arbeitsaufnahme ein. Die sichergestellten Ausweisdokumente wurden an die zuständige Ausländerbehörde übergeben, um aufenthaltsbeendende Maßnahmen einzuleiten.
Im Rahmen der verdachtsunabhängigen Kontrolle überprüften die FKS-Beamten außerdem 18 Arbeitgeber und befragten 63 Beschäftigte zu ihren Arbeitsverhältnissen. Dabei ergaben sich Hinweise auf mögliche Verstöße gegen das Mindestlohngesetz, auf Sozialversicherungsbetrug sowie auf die Beschäftigung von Ausländern ohne gültige Arbeitserlaubnis. Auch Verstöße gegen die Pflicht zur Mitführung von Ausweisdokumenten wurden festgestellt.
Die nun folgenden Nachermittlungen umfassen einen Abgleich der vor Ort erhobenen Daten mit den Lohn- und Finanzunterlagen der Unternehmen. Zudem werden weitere Geschäftsunterlagen geprüft. Der Zoll steht dabei in engem Austausch mit anderen Behörden und der Rentenversicherung.
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Bunde: Bundespolizei nimmt 27-Jährigen bei Grenzkontrolle fest – 17 Tage Haft
Zu sehen ist das Bundespolizeirevier Bunde am Schliekenweg. Foto: Preucon Immobilien Service / Marco Thos
Bundespolizei kontrolliert Bus bei Bunde: 27-Jähriger muss ins Gefängnis
Bunde – Bei einer Kontrolle an der deutsch-niederländischen Grenze hat die Bundespolizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen 27-jährigen Mann festgenommen. Gegen den Fahrgast lag ein Haftbefehl vor. Da er eine offene Geldstrafe nicht bezahlen konnte, muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen verbüßen.
Fernreisebus aus den Niederlanden kontrolliert
Der 27-Jährige war als Fahrgast in einem grenzüberschreitenden Bus unterwegs, der aus den Niederlanden nach Deutschland fuhr.
Im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen hielten Bundespolizisten den Fernreisebus in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 2 Uhr an. Die Kontrolle fand auf der Rastanlage Bunderneuland an der Bundesautobahn 280 (BAB 280) statt.
Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.
Verurteilung wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln
Der 27-jährige Lette war im Januar 2026 rechtskräftig wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln verurteilt worden.
Aus diesem Urteil war noch eine Geldstrafe in Höhe von 680 Euro offen. Alternativ sah die Entscheidung eine Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen vor.
Da der Mann die ausstehende Geldstrafe bei der Kontrolle nicht bezahlen konnte, wurde der Haftbefehl durch die Bundespolizei vollstreckt.
17 Tage Haft
Die Bundespolizisten nahmen den 27-Jährigen fest und brachten ihn anschließend in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt.
Dort muss der Mann nun die im Haftbefehl festgelegte Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen verbüßen.
Der Fall zeigt zugleich, dass die im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen durchgeführten Überprüfungen auch zur Feststellung bereits bestehender Haftbefehle führen können.
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Einbruch, Diebstahl, Brand und Unfallflucht – mehrere Ermittlungen
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 28.09.2026
Diebstahl aus Lebensmittelgeschäft ++ Einbruch in Einfamilienhaus ++ Brand eines Pavillons auf Spielplatz ++ Sachbeschädigung an Rohbau ++ Autofahrer unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis ++ Verkehrsunfallflucht — Zeugen gesucht
+ Leer — Diebstahl aus Lebensmittelgeschäft +
Am 27.09.2026 betrat ein bislang unbekannter Mann gegen 09:30 Uhr ein Lebensmittelgeschäft in der Mühlenstraße in Leer. Dort wurde er dabei beobachtet, wie er Waren in seinen Rucksack verstaute. Anschließend verließ er das Geschäft, ohne die Waren zu bezahlen und entfernte sich mit einem silbernen Herrenrad in Richtung Brunnenstraße. Zeugen zufolge trug der Mann eine dunkelblaue Sportjacke sowie einen grauen Hoodie. Sein äußeres Erscheinungsbild wird als ungepflegt beschrieben. Die Höhe des entstandenen Schadens ist bislang nicht bekannt.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
+ Westoverledingen — Einbruch in Einfamilienhaus +
In der Zeit vom 26.09.2026, 00:00 Uhr, bis zum 27.09.2026, 21:30 Uhr, gelangte eine bislang unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Tjücher Weg in Westoverledingen. Im Inneren des Hauses wurden mehrere Räumlichkeiten durchsucht. Die Täterschaft entwendete schließlich Diebesgut in bislang unbekannter Höhe. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
+ Hesel — Brand eines Pavillons auf Spielplatz +
Am 12.09.2026 kam es zu einem Brand auf einem Spielplatz in der Edzardstraße in Hesel. Gegen 21:00 Uhr stellten Anwohner fest, dass ein dortiger Holzpavillon in Brand geraten war. Der Pavillon sowie eine darin befindliche Holzgarnitur wurden durch das Feuer bis zur Unbrauchbarkeit zerstört. Wie es zu dem Brandgeschehen gekommen ist, ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Leer zu melden.
+ Emden — Sachbeschädigung an Rohbau +
Im Zeitraum vom 24.09.2026, 16:00 Uhr, bis zum 27.09.2026, 14:00 Uhr, verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft Zugang zu einem Rohbau im Barschweg in Emden. Auf der Baustelle wurden durch das Aufsprühen von Graffiti mehrere Bereiche beschädigt. Zudem wurde durch das Öffnen einer Wasserleitung der Keller des Rohbaus geflutet. Der Sachschaden wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Emden zu melden.
+ Emden — Autofahrer ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss unterwegs +
Am 27.09.2026 kontrollierten Polizeibeamte gegen 21:45 Uhr einen 48-jährigen Mercedesfahrer in der Menso-Alting-Straße in Emden. Im Rahmen der Kontrolle ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann unter dem Einfluss von Kokain stand. Zudem stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Dem 48-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
+ Emden — Unfall zwischen Pedelec und E‑Scooter — Zeugen gesucht +
Am 04.09.2026 befuhr ein 55-jähriger Pedelec-Fahrer zwischen 22:00 Uhr und 22:30 Uhr den Radweg der Petkumer Straße in Emden. Während der Fahrt kam ihm ein E‑Scooter-Fahrer entgegen. Beide versuchten, einander auszuweichen, wodurch es zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Der E‑Scooter-Fahrer entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne seine Personalien für die Schadensregulierung anzugeben.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Emden zu melden.
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Tödlicher Motorradunfall auf der Leerer Landstraße in Aurich: 20-Jährige erliegt ihren Verletzungen
Tödlicher Verkehrsunfall auf der Leerer Landstraße bei Aurich
20-jährige Motorradfahrerin stirbt nach Zusammenstoß mit entgegenkommendem Motorrad – 32-Jährige schwer verletzt
Am Samstagabend ist es auf der Leerer Landstraße in Aurich in Höhe des Leegstruddenwegs zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Eine 20-jährige Motorradfahrerin aus Ihlow erlitt dabei schwerste Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Eine weitere Motorradfahrerin wurde schwer verletzt.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 19 Uhr. Die 20-jährige Frau aus Ihlow war mit ihrem Motorrad auf der Leerer Landstraße aus Richtung Leer kommend in Richtung Aurich unterwegs. Dabei beabsichtigte sie, einen vorausfahrenden Pkw zu überholen. Das Auto wurde von einer 18-jährigen Frau aus Aurich gesteuert.
Während des Überholvorgangs bemerkte die 20-Jährige ein entgegenkommendes Motorrad. Dieses wurde von einer 32-jährigen Frau aus Ihlow gefahren.
Die 20-Jährige beabsichtigte vermutlich, den Überholvorgang abzubrechen und wieder auf ihre rechte Fahrspur einzuscheren. Dabei kam es zunächst zu einem seitlichen Zusammenstoß mit dem zu überholenden Pkw.
Durch den Anstoß geriet das Motorrad anschließend wieder auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum frontalen Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Motorrad der 32-Jährigen.
20-Jährige stirbt noch an der Unfallstelle
Bei dem Zusammenstoß erlitt die 20-jährige Motorradfahrerin schwerste Verletzungen. Sie verstarb noch an der Unfallstelle.
Die 32-jährige Motorradfahrerin aus Ihlow wurde ebenfalls schwer verletzt. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Klinikum Westerstede gebracht.
Die 18-jährige Autofahrerin aus Aurich erlitt infolge des Unfallgeschehens einen Schock.
An allen beteiligten Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden.
Leerer Landstraße rund fünf Stunden gesperrt
Für die Unfallaufnahme und die erforderlichen Maßnahmen blieb die Leerer Landstraße für rund fünf Stunden vollständig gesperrt.
Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
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