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Jahr­gangs­bes­te im Bezirk der Hand­werks­kam­mer für Ostfriesland. 

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Prä­si­dent Albert Lie­ne­mann (v.r.) und Vize­prä­si­den­tin Imke Hen­nig sowie Regie­rungs­brand­meis­ter Erwin Rei­ners (v.l.), Haupt­ge­schäfts­füh­rer Jörg Fre­richs und Vize­prä­si­dent Jörg Klein (hin­ten) gra­tu­lier­ten den Kam­mer­sie­ge­rin­nen und Kam­mer­sie­gern zu ihren beson­de­ren Leis­tun­gen. Foto: HWK/J. Stöppel

Nächs­te Hand­werks­ge­ne­ra­ti­on in Topform

21 Gesel­lin­nen und Gesel­len absol­vie­ren ihre Aus­bil­dung als Jahr­gangs­bes­te im Bezirk der Hand­werks­kam­mer für Ostfriesland.

 

Ost­fries­land. Der rich­ti­ge Ein­satz zahlt sich am Ende immer aus. Das wis­sen jetzt auch 21 frisch aus­ge­lern­te Gesel­lin­nen und Gesel­len aus dem Beritt der Hand­werks­kam­mer für Ost­fries­land. Sie haben mit viel Fleiß, Ehr­geiz, Talent und einer gro­ßen Por­ti­on Lei­den­schaft ihre Aus­bil­dung als Bes­te des Jahr­gangs 2022 abge­schlos­sen und es damit aufs Sie­ger­trepp­chen geschafft. Bei der Kam­mer­sie­ger­eh­rung im Auricher Energie‑, Bil­dungs- und Erleb­nis-Zen­trum (EEZ) wur­den sie Diens­tag­abend geehrt und beka­men von Prä­si­dent Albert Lie­ne­mann ihre Urkun­den und Poka­le überreicht.

Rund 100 Gäs­te – Ver­wand­te, Freun­de, Aus­bil­der und Ehren­gäs­te aus Hand­werk, Berufs­schu­le und Wirt­schaft – waren gekom­men, um mit den Nach­wuchs­ta­len­ten zu fei­ern. Sie hat­ten sich mit ihren prak­ti­schen Abschluss­no­ten „gut“ und bes­ser für den Leis­tungs­wett­be­werb des Deut­schen Hand­werks qua­li­fi­ziert und sich den Titel Kammersieger/in 2022 erar­bei­tet. 13 von ihnen konn­ten sich im wei­te­ren Wett­kampf­ver­lauf sogar Plat­zie­run­gen auf nächst höhe­rer Nie­der­sach­sen-Ebe­ne sichern. Sechs davon gin­gen als Lan­des­sie­ge­rin­nen und Lan­des­sie­ger her­vor. Und um das Gan­ze noch zu krö­nen, erkämpf­ten sich Hör­akus­ti­ke­rin Kim Will­ms aus Wes­t­ov­er­le­din­gen und Orgel­bau­er Leo­nel Pröß­dorf aus Leer auch noch den zwei­ten Platz auf Bundesebene.

Die ver­gan­ge­nen drei Jah­re sei­en pan­de­mie­be­dingt für die Nach­wuchs­hand­wer­ke­rin­nen und ‑hand­wer­ker nicht leicht gewe­sen, erklär­te Prä­si­dent Lie­ne­mann ein­gangs in sei­nem Gruß­wort. Es sei daher nicht selbst­ver­ständ­lich, dass die jun­gen Män­ner und Frau­en ihre Aus­bil­dung durch­ge­hal­ten und in die­ser ver­rück­ten Zeit auch noch Best­leis­tun­gen gezeigt hät­ten. „Damit sind Sie ein her­vor­ra­gen­des Bei­spiel dafür, was man mit viel Enga­ge­ment im Hand­werk errei­chen kann. Des­halb sei­en Sie Vor­bil­der für die nächs­te Gene­ra­ti­on, die ihre Berufs­wahl noch zu tref­fen hat, und wer­ben Sie mit Stolz für unse­ren Wirt­schafts­zweig und für Ihren Traum­be­ruf“, so Lie­ne­mann. Mit einer abge­schlos­se­nen Aus­bil­dung sei man auf dem Arbeits­markt der­zeit schließ­lich so gefragt wie nie. Dar­über hin­aus bedank­te sich der Prä­si­dent auch bei allen Weg­be­glei­tern der Jugend­li­chen zu denen Eltern, Ver­wand­te und Freun­de, die Leh­ren­den an den Berufs­schu­len sowie die Aus­bil­de­rin­nen und Aus­bil­der in den Betrie­ben und der Hand­werks­kam­mer zähl­ten. „Wer ein erst­klas­si­ger Hand­wer­ker wer­den will, der braucht eine erst­klas­si­ge Aus­bil­dung – und dafür garan­tie­ren ein erst­klas­si­ger Betrieb sowie ein erst­klas­si­ges Umfeld. Dan­ke für Ihren Ein­satz und Ihre Unter­stüt­zung.“ Abschlie­ßend appel­lier­te er an die Gesel­lin­nen und Gesel­len, ihr erlang­tes Wis­sen regel­mä­ßig auf­zu­fri­schen. Denn auch Qua­li­fi­ka­tio­nen hät­ten ein Verfallsdatum.

Mode­riert wur­de die Ver­an­stal­tung von Jörg Harms, Aus­bil­dungs­be­ra­ter der Hand­werks­kam­mer. Er inter­view­te auch Jan­na Ulb­rich und Arne Lüp­ke, Bun­des­sie­ge­rin und Bun­des­sie­ger aus dem Jahr 2019. Sie berich­te­ten von ihren Wett­kampf­erfah­run­gen und gaben den dies­jäh­ri­gen Sie­ge­rin­nen und Sie­gern für ihren wei­te­ren beruf­li­chen Wer­de­gang noch ein paar Tipps mit auf den Weg. Musi­ka­lisch wur­de die Fei­er von Sän­ger Mar­tin Kur­ten­bach aus Emden begleitet.

 

 

21 Gesel­lin­nen und Gesel­len sind die Bes­ten ihres Fachs im Bezirk der Hand­werks­kam­mer für Ostfriesland:

 

  1. Bundessieger/in 2022

Hör­akus­ti­ke­rin Kim Will­ms, Wes­t­ov­er­le­din­gen (Sono­va Retail Deutsch­land GmbH, Wes­t­ov­er­le­din­gen); Orgel­bau­er, Fach­rich­tung Orgel­bau Leo­nel Pröß­dorf, Leer (Jür­gen Ahrend Orgel­bau, Inh. Hen­drik Ahrend e.K., Leer).

 

  1. Landessieger/innen 2022

Auto­mo­bil­kauf­mann Jan­nis Uke­na, Krumm­hörn (Auto­haus Tek­ken GmbH, Nor­den); Fach­ver­käu­fe­rin im Lebens­mit­tel­hand­werk, Schwer­punkt Bäcke­rei Sarah de Boer, Süd­brook­mer­land (Lorenz Bäcker Vic­tor­bur GmbH, Aurich); Mecha­ni­ker für Rei­fen- und Vul­ka­ni­sa­ti­ons­tech­nik Noah Küb­ler, Witt­mund (Rei­fen­cen­ter Hofdmann GmbH, Witt­mund); Tisch­ler Simon Tobi­as Schmidt, Wes­t­ov­er­le­din­gen (Hei­no Mey­er Möbel­werk­stät­ten GmbH, Westoverledingen).

 

  1. Landessieger/innen 2022

Fri­seu­rin Mai­te Rös­kens, Bun­de (Tho­mas Rös­kens, Bun­de); Mau­rer Len­nert Grimm, Lütets­burg (Jens Haan Bau­un­ter­neh­mung GmbH & Co. KG, Nor­den); Metall­bau­er, Fach­rich­tung Nutz­fahr­zeug­bau Jan Mal­te Fran­zen, Uple­n­gen (Schrö­der Fahr­zeug­tech­nik GmbH, Wiesmoor).

 

  1. Landessieger/innen 2022
    Elek­tro­ni­ker für Maschi­nen- und Antriebs­tech­nik
    Niklas Jans­sen, Süd­brook­mer­land (Jans­sen Elek­tro­ma­schi­nen GmbH, Emden);Elek­tro­ni­ker, Fach­rich­tung Ener­gie- und Gebäu­de­tech­nik Hel­ge Stein­horst, Süd­brook­mer­land (Krull Elek­tro­tech­nik GmbH, Ihlow); Elek­tro­ni­ker, Fach­rich­tung Infor­ma­ti­ons- und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik Leo Han­nen, Rhau­der­fehn (San­ders­feld Sicher­heits­tech­nik GmbH, Leer); Kraft­fahr­zeug­me­cha­tro­ni­ker, Schwer­punkt Per­so­nen­kraft­wa­gen­tech­nik Dari­us Krölls, Ber­um­bur (Auto­haus Saat­hoff GmbH, Großheide).

 

Kammersieger/innen 2022

Augen­op­ti­ke­rin Han­nah Möckel, Leer (Fiel­mann AG & Co. oHG, Leer); Bäcke­rin Bian­ca Edzards, Neu­har­lin­ger­siel (Bäcke­rei Johann Hin­richs GmbH, Neu­har­lin­ger­siel); Flei­scher Jan­nes Mar­tens, Moorm­er­land (Flei­sche­rei Died­rich Eck­hoff GmbH & Co. KG, Moorm­er­land); Infor­ma­ti­ons­elek­tro­ni­ker, Schwer­punkt Gerä­te- und Sys­tem­tech­nik Hen­rik Mar­kus Worr­mann, Wels­le­ben (Voda­fone Kabel Deutsch­land GmbH, Leer); Kauf­frau für Büro­ma­nage­ment Ale­na Jan­ßen, Aurich (Schil­ling GmbH, Große­fehn); Land- und Bau­ma­schi­nen­me­cha­tro­ni­ker Ren­ke Jans­sen, Recht­sup­weg (August Bruns Land­ma­schi­nen GmbH, Aurich); Maler und Lackie­rer, Fach­rich­tung Gestal­tung und Instand­hal­tung Hen­ning Jung, Ihlow (Mar­cus Jung, Maler- und Lackie­rer­meis­ter, Ihlow); Metall­bau­er, Fach­rich­tung Kon­struk­ti­ons­tech­nik Oli­ver Jans­sen, Leer (May Metall­bau GmbH & Co. KG, Leer).


 

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Waf­fen- und Mes­ser­ver­bo­te an Haupt­bahn­hö­fen: Das gilt jetzt für Reisende

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Waf­fen- und Mes­ser­ver­bo­te an Haupt­bahn­hö­fen: Was Rei­sen­de in Bre­men, Ham­burg und Han­no­ver beach­ten müssen

Wer im Okto­ber 2026 mit der Bahn unter­wegs ist und die Haupt­bahn­hö­fe in Bre­men, Ham­burg oder Han­no­ver ansteu­ert, soll­te sich vor Fahrt­an­tritt über die gel­ten­den Waf­fen- und Mes­ser­ver­bo­te infor­mie­ren. An meh­re­ren gro­ßen Bahn­hö­fen gel­ten beson­de­re Rege­lun­gen zum Mit­füh­ren von Mes­sern, Waf­fen und ande­ren gefähr­li­chen Gegenständen.

Die Bun­des­po­li­zei­di­rek­ti­on Han­no­ver hat ent­spre­chen­de All­ge­mein­ver­fü­gun­gen ver­län­gert. Betrof­fen sind unter ande­rem der Haupt­bahn­hof Bre­men, der Ham­bur­ger Haupt­bahn­hof sowie wei­te­re Ham­bur­ger Bahn­hö­fe und der Haupt­bahn­hof Han­no­ver. Die jewei­li­gen All­ge­mein­ver­fü­gun­gen legen fest, wel­che Gegen­stän­de in den genann­ten Berei­chen nicht mit­ge­führt wer­den dür­fen und wel­che räum­li­chen Gel­tungs­be­rei­che gelten.

Bre­men: Mit­führ­ver­bot am Haupt­bahn­hof verlängert

Für den Haupt­bahn­hof Bre­men wur­de die bestehen­de All­ge­mein­ver­fü­gung zum Mit­führ­ver­bot ver­län­gert. Ver­bo­ten ist dort grund­sätz­lich das Mit­füh­ren von gefähr­li­chen Werk­zeu­gen, Schuss­waf­fen, Schreck­schuss­waf­fen, Hieb‑, Stoß- und Stich­waf­fen sowie Mes­sern aller Art.

Die All­ge­mein­ver­fü­gung gilt grund­sätz­lich für alle Per­so­nen. Aus­nah­men sind in Zif­fer 3.2 der All­ge­mein­ver­fü­gung geregelt.

Die Ein­hal­tung der Rege­lung wird durch Ein­satz­kräf­te der Bun­des­po­li­zei überwacht.

Gel­tungs­zeit­raum in Bremen

Die All­ge­mein­ver­fü­gung gilt:

Don­ners­tag, 1. Okto­ber 2026, 00:00 Uhr, bis Sams­tag, 31. Okto­ber 2026, 24:00 Uhr.

Der räum­li­che Gel­tungs­be­reich umfasst den gesam­ten Gebäu­de­teil des Bre­mer Haupt­bahn­hofs ein­schließ­lich der Bahn­stei­ge.

Aus­ge­nom­men ist die Pas­sa­ge „Bür­ger­wei­de“.

Wer den Bre­mer Haupt­bahn­hof als Ziel oder Umstei­ge­bahn­hof nutzt, soll­te des­halb bereits vor Rei­se­an­tritt dar­auf ach­ten, wel­che Gegen­stän­de mit­ge­führt werden.

Ham­burg: Meh­re­re Bahn­hö­fe betroffen

Auch in Ham­burg gel­ten ent­spre­chen­de Rege­lun­gen. Der Gel­tungs­be­reich der dor­ti­gen All­ge­mein­ver­fü­gung umfasst meh­re­re Bahnhöfe.

Betrof­fen sind:

  • Ham­burg Haupt­bahn­hof, aus­ge­nom­men der Mönckebergtunnel
  • Ham­burg-Alto­na
  • Ham­burg-Har­burg
  • Ham­burg-Ber­ge­dorf
  • Ham­burg-Damm­tor

Damit betrifft die Rege­lung nicht aus­schließ­lich den Ham­bur­ger Haupt­bahn­hof. Auch Fahr­gäs­te, die in Alto­na, Har­burg, Ber­ge­dorf oder Damm­tor ein- oder aus­stei­gen bezie­hungs­wei­se dort umstei­gen, soll­ten die gel­ten­den Bestim­mun­gen beachten.

Gera­de für Rei­sen­de aus Rich­tung Ost­fries­land und dem nörd­li­chen Ems­land kann dies rele­vant sein, wenn Ham­burg als Ziel oder Umstei­ge­punkt auf der Rei­se liegt.

Han­no­ver: Haupt­bahn­hof ein­schließ­lich der Bahnsteige

Auch am Haupt­bahn­hof Han­no­ver gel­ten ent­spre­chen­de Rege­lun­gen zum Mit­füh­ren von Waf­fen, Mes­sern und ande­ren gefähr­li­chen Gegenständen.

Der Gel­tungs­be­reich der All­ge­mein­ver­fü­gung umfasst den gesam­ten Gebäu­de­teil des Han­no­ve­ra­ner Haupt­bahn­hofs ein­schließ­lich der Bahn­stei­ge.

Aus­ge­nom­men sind die Rasch­platz­hal­le sowie die Niki-de-Saint-Phal­le-Pro­me­na­de.

Auch hier soll­ten Rei­sen­de beach­ten, dass das Ver­bot nicht nur den eigent­li­chen Bahn­hofs­ein­gang oder ein­zel­ne Berei­che betrifft, son­dern sich auf den fest­ge­leg­ten Gebäu­de­be­reich ein­schließ­lich der Bahn­stei­ge erstreckt.

Wel­che Gegen­stän­de sind betroffen?

Die Rege­lun­gen bezie­hen sich unter ande­rem auf gefähr­li­che Werk­zeu­ge, Schuss­waf­fen, Schreck­schuss­waf­fen, Hieb‑, Stoß- und Stich­waf­fen sowie Mes­ser aller Art.

Wel­che Aus­nah­men im Ein­zel­fall bestehen, ist der jewei­li­gen All­ge­mein­ver­fü­gung zu entnehmen.

Dar­über hin­aus gel­ten unab­hän­gig von den beson­de­ren Rege­lun­gen an Bahn­hö­fen die all­ge­mei­nen Vor­schrif­ten des deut­schen Waf­fen­rechts. Das Füh­ren bestimm­ter Waf­fen kann ver­bo­ten sein oder eine ent­spre­chen­de behörd­li­che Erlaub­nis voraussetzen.

Die Bun­des­po­li­zei­di­rek­ti­on Han­no­ver weist bei­spiels­wei­se auf die waf­fen­recht­li­chen Rege­lun­gen für Ein­hand­mes­ser sowie auf den Klei­nen Waf­fen­schein für Schreckschuss‑, Reiz- und Signal­waf­fen hin.

Ver­stö­ße kön­nen Kon­se­quen­zen haben

Die Ein­hal­tung der All­ge­mein­ver­fü­gun­gen wird durch Ein­satz­kräf­te der Bun­des­po­li­zei überwacht.

Wer gegen ein gel­ten­des Mit­führ­ver­bot ver­stößt, muss mit ver­schie­de­nen Maß­nah­men rech­nen. Dazu kön­nen unter ande­rem ein Platz­ver­weis, ein Bahn­hofs­ver­bot bezie­hungs­wei­se Haus­ver­bot oder ein Beför­de­rungs­aus­schluss gehören.

Dar­über hin­aus kann unab­hän­gig von einem mög­li­chen Straf- oder Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren nach dem Waf­fen­ge­setz (WaffG) auch die Erhe­bung eines Zwangs­gel­des bei unein­sich­ti­gen Per­so­nen mög­lich sein.

Rei­sen­de soll­ten des­halb nicht davon aus­ge­hen, dass ein Gegen­stand auto­ma­tisch mit­ge­führt wer­den darf, nur weil sein Besitz grund­sätz­lich erlaubt ist. Ent­schei­dend kön­nen sowohl die waf­fen­recht­li­chen Vor­schrif­ten als auch die beson­de­ren Rege­lun­gen für den jewei­li­gen Bahn­hof sein.

Bun­des­po­li­zei warnt vor zusätz­li­cher Eskalationsgefahr

Die Bun­des­po­li­zei begrün­det die Maß­nah­men unter ande­rem mit der bun­des­po­li­zei­li­chen Lage. Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te mit Waf­fen und ande­ren gefähr­li­chen Werk­zeu­gen, ins­be­son­de­re mit Mes­sern, sowie das blo­ße Mit­füh­ren ent­spre­chen­der Gegen­stän­de sind nach Anga­ben der Bun­des­po­li­zei deut­lich wahrnehmbar.

Dies kön­ne die Sicher­heit von Bahn­rei­sen­den und der Bevöl­ke­rung beeinflussen.

Die Bun­des­po­li­zei weist außer­dem dar­auf hin, dass Waf­fen – auch wenn sie zur Selbst­ver­tei­di­gung mit­ge­führt wer­den – eine trü­ge­ri­sche Sicher­heit ver­mit­teln kön­nen. Sie kön­nen nach Anga­ben der Behör­de die eige­ne Risi­ko­be­reit­schaft erhö­hen und zu einer Eska­la­ti­on beitragen.

Auch dees­ka­lie­ren­de Tech­ni­ken und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gien kön­nen dadurch in den Hin­ter­grund treten.

Für Hel­fer und Poli­zei­kräf­te kann eine Situa­ti­on zusätz­lich erschwert wer­den, wenn meh­re­re Per­so­nen Waf­fen oder gefähr­li­che Gegen­stän­de bei sich tra­gen. Dann kann es schwie­ri­ger sein, zu erken­nen, wer Täter und wer Opfer ist.

Eine wei­te­re Gefahr besteht dar­in, dass eine Waf­fe dem Trä­ger abge­nom­men und anschlie­ßend gegen ihn selbst ein­ge­setzt wer­den könnte.

Der Ein­satz von Waf­fen kann zudem schnell zu lebens­be­droh­li­chen Ver­let­zun­gen füh­ren und erheb­li­che straf­recht­li­che und finan­zi­el­le Fol­gen haben.

Beson­ders bei Umstie­gen auf die Rege­lun­gen achten

Für Bahn­rei­sen­de ist vor allem wich­tig: Wer wäh­rend einer Fahrt meh­re­re grö­ße­re Bahn­hö­fe pas­siert, soll­te die jewei­li­gen Rege­lun­gen berücksichtigen.

Das betrifft bei­spiels­wei­se Rei­sen­de aus Ost­fries­land und dem nörd­li­chen Ems­land, die auf dem Weg nach Ham­burg oder Han­no­ver über Bre­men fah­ren oder dort umsteigen.

Auch wenn ein Bahn­hof ledig­lich für einen kur­zen Auf­ent­halt genutzt wird, gel­ten die jewei­li­gen Rege­lun­gen inner­halb des fest­ge­leg­ten Geltungsbereichs.

Wer bei­spiels­wei­se in Bre­men umsteigt und anschlie­ßend nach Ham­burg oder Han­no­ver wei­ter­fährt, soll­te daher nicht nur die Rege­lun­gen am Ziel­bahn­hof berücksichtigen.

Was soll­ten Rei­sen­de beachten?

Wer einen der genann­ten Bahn­hö­fe ansteu­ert, soll­te sich vor Rei­se­be­ginn über die jeweils aktu­el­le All­ge­mein­ver­fü­gung und deren Gel­tungs­be­reich informieren.

Im Zwei­fel soll­te auf das Mit­füh­ren von Mes­sern oder ande­ren gefähr­li­chen Gegen­stän­den ver­zich­tet wer­den, sofern die­se nicht aus­drück­lich von einer gel­ten­den Aus­nah­me erfasst sind.

Auch bei Gegen­stän­den, die aus beruf­li­chen oder all­täg­li­chen Grün­den mit­ge­führt wer­den, soll­te geprüft wer­den, ob deren Mit­füh­ren im jewei­li­gen Gel­tungs­be­reich zuläs­sig ist.

Ent­schei­dend ist dabei nicht allein, ob ein Gegen­stand grund­sätz­lich legal erwor­ben oder beses­sen wer­den darf. Auch das Füh­ren und Mit­füh­ren an einem bestimm­ten Ort kann beson­de­ren gesetz­li­chen oder behörd­li­chen Ein­schrän­kun­gen unterliegen.

Schrill­alarm als mög­li­che Alternative

Die Poli­zei weist dar­auf hin, dass Men­schen in Gefah­ren­si­tua­tio­nen bei­spiels­wei­se einen Schrill­alarm bezie­hungs­wei­se Taschen­alarm nut­zen kön­nen, um auf sich auf­merk­sam zu machen.

Beim Aus­lö­sen ertönt ein lau­ter, schril­ler Ton. Dadurch kön­nen Per­so­nen in der Umge­bung auf eine Gefah­ren­si­tua­ti­on auf­merk­sam werden.

Das Ziel ist, dass ein mög­li­cher Täter ange­sichts wei­te­rer Zeu­gen von einer Tat ablässt.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Ver­hal­tens­tipps zu unter­schied­li­chen Gefah­ren­si­tua­tio­nen bie­tet die Poli­zei über ihre Inter­net­sei­te Poli­zei-Bera­tung an.

Für Bahn­rei­sen­de im Okto­ber beson­ders wichtig

Wer im Okto­ber 2026 mit der Bahn unter­wegs ist und Bre­men, Ham­burg oder Han­no­ver ansteu­ert, soll­te sich vor der Rei­se über die jeweils gel­ten­den Waf­fen- und Mes­ser­ver­bo­te informieren.

In Bre­men gilt das ver­län­ger­te Mit­führ­ver­bot am Haupt­bahn­hof vom 1. bis ein­schließ­lich 31. Okto­ber 2026. In Ham­burg sind neben dem Haupt­bahn­hof auch die Bahn­hö­fe Alto­na, Har­burg, Ber­ge­dorf und Damm­tor vom fest­ge­leg­ten Gel­tungs­be­reich betrof­fen. In Han­no­ver umfasst der Gel­tungs­be­reich den Haupt­bahn­hof ein­schließ­lich der Bahn­stei­ge, wobei die Rasch­platz­hal­le und die Niki-de-Saint-Phal­le-Pro­me­na­de aus­ge­nom­men sind.

Für Fahr­gäs­te bedeu­tet das: Vor allem bei län­ge­ren Bahn­rei­sen und Umstie­gen soll­ten die jewei­li­gen ört­li­chen Rege­lun­gen beach­tet werden.

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Jugend­feu­er­wehr Wee­ner: Neun Jugend­li­che erhal­ten die Leistungsspange

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Grup­pen­fo­to der erfolg­rei­chen Jugend­li­chen gemein­sam mit eini­gen ihrer Betreu­er und Jugend­feu­er­wehr­war­te. Foto: Joa­chim Rand

Neun Jugend­feu­er­wehr­mit­glie­der aus Wee­ner erhal­ten die Leistungsspange

Erfolg­rei­che Prü­fung in Witt­mund – Nach­wuchs beweist Team­geist und Können

Ein beson­de­rer Erfolg für den Feu­er­wehr­nach­wuchs aus dem Stadt­ge­biet Wee­ner: Neun Mit­glie­der der Jugend­feu­er­weh­ren haben am Sonn­tag, 27. Sep­tem­ber 2026, die begehr­te Leis­tungs­span­ge der Deut­schen Jugend­feu­er­wehr (DJF) erfolg­reich erworben.

Die anspruchs­vol­le Prü­fung fand in Witt­mund statt. Die Leis­tungs­span­ge gilt als eine der höchs­ten bun­des­weit aner­kann­ten Aus­zeich­nun­gen, die Jugend­li­che inner­halb der Deut­schen Jugend­feu­er­wehr errei­chen kön­nen. Für die jun­gen Feu­er­wehr­leu­te bedeu­tet das erfolg­rei­che Bestehen einen wich­ti­gen Mei­len­stein auf ihrem wei­te­ren Weg in der Feuerwehr.

Zu den erfolg­rei­chen Absol­ven­ten gehö­ren Jan­nick Weiß, Nele Bat­ter­mann, Emi­ly Fri­cke, Lot­ta Schei­bel, Lenn­art Sap, Lea Yzer, Ben­te Krom­min­ga, Las­se Schu­bert und Nils Sant­jer.

Fünf Dis­zi­pli­nen for­der­ten die Jugendlichen

Für die Prü­fung muss­ten die Jugend­li­chen als Grup­pe gleich meh­re­re unter­schied­li­che Auf­ga­ben bewäl­ti­gen. Auf dem Pro­gramm stan­den ein 1500-Meter-Staf­fel­lauf, eine Schnel­lig­keits­übung, der feh­ler­freie Auf­bau eines Lösch­an­griffs, Kugel­sto­ßen sowie eine münd­li­che Theo­rie­prü­fung.

Dabei waren nicht nur sport­li­che Leis­tun­gen und feu­er­wehr­tech­ni­sches Wis­sen gefragt. Eine zen­tra­le Rol­le spiel­te ins­be­son­de­re das Zusam­men­spiel inner­halb der Grup­pe. Die Jugend­li­chen muss­ten zei­gen, dass sie sich auf­ein­an­der ver­las­sen kön­nen, Auf­ga­ben gemein­sam bewäl­ti­gen und auch unter Prü­fungs­be­din­gun­gen als Mann­schaft funktionieren.

Team­leis­tung steht im Mittelpunkt

Die Leis­tungs­span­ge stellt hohe Anfor­de­run­gen an die Teil­neh­mer. Vor­aus­set­zung für die Teil­nah­me ist unter ande­rem ein Min­dest­al­ter von 15 Jah­ren sowie eine min­des­tens ein­jäh­ri­ge Mit­glied­schaft in der Jugend­feu­er­wehr.

Im Mit­tel­punkt steht dabei bewusst nicht allein die Leis­tung des Ein­zel­nen. Ent­schei­dend ist viel­mehr die geschlos­se­ne Mann­schafts­leis­tung. Genau die­sen Team­geist und ihr Kön­nen konn­ten die neun Jugend­li­chen aus Wee­ner bei der Prü­fung in Witt­mund unter Beweis stellen.

Mit ihrem erfolg­rei­chen Abschluss haben Jan­nick Weiß, Nele Bat­ter­mann, Emi­ly Fri­cke, Lot­ta Schei­bel, Lenn­art Sap, Lea Yzer, Ben­te Krom­min­ga, Las­se Schu­bert und Nils Sant­jer einen wich­ti­gen Grund­stein für ihre wei­te­re Feu­er­wehr­lauf­bahn gelegt.

Der Erfolg zeigt zugleich, wie enga­giert der Feu­er­wehr­nach­wuchs im Stadt­ge­biet Wee­ner ist und wel­chen Stel­len­wert eine gute Nach­wuchs­ar­beit für die Zukunft der Feu­er­weh­ren hat.

 

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Allgemein

Sir­ke Sie­bens aus Holt­land wird neu­er Regie­rungs­brand­meis­ter für Ostfriesland

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Sir­ke Sie­bens (6. v. l.) über­nimmt zum 1. Okto­ber 2026 das Amt des Regie­rungs­brand­meis­ters und tritt damit die Nach­fol­ge von Erwin Rei­ners an, der nach sechs Jah­ren Amts­zeit fei­er­lich ver­ab­schie­det wurde.

Sir­ke Sie­bens aus Holt­land zum neu­en Regie­rungs­brand­meis­ter ernannt

Ver­ant­wor­tung für 170 Feu­er­weh­ren in den Land­krei­sen Aurich, Leer und Witt­mund sowie in Emden

Im Rah­men einer Fei­er­stun­de im Feu­er­wehr­haus Wies­moor ist Sir­ke Sie­bens aus Holt­land zum neu­en Regie­rungs­brand­meis­ter ernannt wor­den. Die Ernen­nung erfolg­te mit Wir­kung zum 1. Okto­ber 2026 im Bei­sein der Stadt- und Gemein­de­brand­meis­ter sowie der Brandabschnittsleiter.

Voll­zo­gen wur­de die Ernen­nung durch Nie­der­sach­sens Lan­des­brand­di­rek­tor Die­ter Rohr­berg und Dr. Chris­ti­an Kiel­horn, Prä­si­dent des Nie­der­säch­si­schen Lan­des­am­tes für Brand- und Kata­stro­phen­schutz (NLBK).

Zu den Gäs­ten der Fei­er­stun­de gehör­ten unter ande­rem Ver­tre­ter der Kom­mu­nen, der Poli­zei, des Tech­ni­schen Hilfs­werks (THW), der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se sowie wei­te­rer Partnerorganisationen.

Sir­ke Sie­bens über­nimmt ver­ant­wor­tungs­vol­le Führungsaufgabe

Mit der Beru­fung von Sir­ke Sie­bens wird das ver­ant­wor­tungs­vol­le Ehren­amt mit einer erfah­re­nen Füh­rungs­kraft aus dem Land­kreis Leer besetzt. Sie­bens tritt die Nach­fol­ge von Erwin Rei­ners an, der nach sechs Jah­ren Amts­zeit fei­er­lich aus dem Ehren­be­am­ten­ver­hält­nis ver­ab­schie­det wurde.

Als neu­er Regie­rungs­brand­meis­ter über­nimmt Sir­ke Sie­bens künf­tig Ver­ant­wor­tung für ins­ge­samt 170 Feu­er­weh­ren. Sein Zustän­dig­keits­be­reich umfasst die Land­krei­se Aurich, Leer und Witt­mund sowie die kreis­freie Stadt Emden.

Das Amt des Regie­rungs­brand­meis­ters zählt zu den höchs­ten ehren­amt­li­chen Füh­rungs­äm­tern im nie­der­säch­si­schen Feu­er­wehr­we­sen. Ange­sie­delt in der Abtei­lung Brand­schutz des Nie­der­säch­si­schen Lan­des­am­tes für Brand- und Kata­stro­phen­schutz über­nimmt der Regie­rungs­brand­meis­ter eine wich­ti­ge Schnitt­stel­len­funk­ti­on zwi­schen den ört­li­chen Feu­er­wehr-Ein­satz­lei­tern und dem Land Niedersachsen.

Dar­über hin­aus ist Sie­bens künf­tig auch bei Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren im Bereich des Brand- und Kata­stro­phen­schut­zes ein­ge­bun­den. Hin­zu kom­men umfang­rei­che reprä­sen­ta­ti­ve Aufgaben.

Umfang­rei­che Erfah­rung im Feuerwehrwesen

Für die anspruchs­vol­le Füh­rungs­auf­ga­be bringt Sir­ke Sie­bens einen umfang­rei­chen Erfah­rungs­schatz aus dem Feu­er­wehr­we­sen mit. Vor sei­ner Ernen­nung zum Regie­rungs­brand­meis­ter war er bereits als Gemein­de­brand­meis­ter sowie als stell­ver­tre­ten­der Brand­ab­schnitts­lei­ter tätig.

Auch künf­tig bleibt Sie­bens aktiv in der Kreis­feu­er­wehr Leer. Er führt wei­ter­hin den Gefahr­gut­zug der Kreis­feu­er­wehr Leer als Zug­füh­rer an.

Mit sei­nem Amts­an­tritt zum 1. Okto­ber 2026 über­nimmt Sir­ke Sie­bens damit eine zen­tra­le ehren­amt­li­che Füh­rungs­funk­ti­on für den Brand- und Kata­stro­phen­schutz in der Region.

Ver­ab­schie­dung von Erwin Reiners

Gleich­zei­tig wur­de mit der Fei­er­stun­de Erwin Rei­ners nach einer sechs­jäh­ri­gen Amts­zeit als Regie­rungs­brand­meis­ter aus dem Ehren­be­am­ten­ver­hält­nis verabschiedet.

Foto: Feu­er­wehr

Quel­le: Joa­chim Rand - Pres­se­spre­cher Kreis­feu­er­wehr Leer

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