Blaulicht
Körperverletzung mit Bierflasche, Schuppenbrand, Verkehrsunfall infolge Alkoholeinflusses / weitere Meldungen
Leer — Körperverletzung mit Bierflasche
Leer — Am Samstagabend gegen 19:35 Uhr wurde der Polizei eine Schlägerei in der Mühlenstraße in Höhe der Hausnummer 55 gemeldet. Ersten Erkenntnissen zufolge sollten mehrere Personen im jugendlichen Alter daran beteiligt gewesen sein. Die Beamten konnten bei ihrem Eintreffen nur noch das Opfer, einen 37-jährigen Mann, feststellen. Dieser wurde mit Kopfverletzungen im Rettungswagen behandelt. Der Mann soll bei der Auseinandersetzung einen Schlag mit einer Bierflasche gegen seinen Kopf erlitten haben. Der Polizei liegen zurzeit keine konkreten Hinweise zum Täter vor. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
Leer — Körperverletzung
Leer — Am Samstagabend gegen 23:20 Uhr kam es in der Bremer Straße zu einer Körperverletzung gegenüber einer 31-jährigen Leeranerin. Die Frau befuhr mit dem Fahrrad die Mühlenstraße in Richtung Bremer Straße. Dabei wurde sie unvermittelt von einer anderen Frau geschubst, sodass sie mit dem Rad stürzte und sich verletzte. Der Rettungsdienst behandelte die Frau vor Ort und verbrachte sie in ein Krankenhaus. Die Täterin flüchtete mit weiteren Personen, mit denen sie unterwegs war, in Richtung Mühlenstraße vom Tatort. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
Filsum — Diebstahl aus Wohnung
Filsum — Am Samstag, im Zeitraum zwischen 15:15 Uhr und 18:45 Uhr, drang ein unbekannter Täter durch Gewalteinwirkung auf ein Fenster in die Räumlichkeiten eines Einfamilienhauses in der Straße Osterende ein. Der Unbekannte flüchtete unter Mitnahme von Bargeld und weiteren Wertgegenständen. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
Rhauderfehn — Schuppenbrand
Rhauderfehn — Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei wurden am Samstag gegen 23:10 Uhr zu einem Schuppenbrand in der 1. Südwieke alarmiert. Aus zurzeit nicht geklärter Ursache geriet ein Schuppen, der an ein Wohnhaus grenzte, in Brand. Während der Schuppen vollständig ausbrannte, blieb das Wohnhaus glücklicherweise weitestgehend vom Feuer verschont. Lediglich zwei Fenster wurden ersten Erkenntnissen nach durch die Flammen beschädigt. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt. Der Sachschaden wird auf eine untere fünfstellige Summe geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Rhauderfehn — Verkehrsunfall infolge Alkoholeinflusses
Rhauderfehn — Am Samstagabend gegen 22:55 Uhr verursachte ein 19-Jähriger aus Papenburg in der Straße Am See einen Verkehrsunfall. Der junge Mann war mit einem Leichtkraftrad unterwegs, als er von der Fahrbahn abkam und gegen eine Straßenlaterne prallte. Der Mann blieb unverletzt, wohingegen am Fahrzeug und an der Laterne Sachschaden entstand. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten eine Alkoholisierung bei dem Mann fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,88 Promille.
Ostrhauderfehn — Verkehrsunfall infolge Alkoholeinflusses
Ostrhauderfehn — Am Samstagabend gegen 23:40 Uhr verursachte eine 44-jährige Frau aus Rhauderfehn einen Verkehrsunfall, bei dem sie und ihr 47-jähriger Mitfahrer aus Rhauderfehn leicht verletzt wurden. Die Frau war mit einem PKW auf der Hauptstraße in Richtung Rhauderfehn unterwegs, als sie die Kontrolle über ihren PKW verlor. Sie geriet mit dem PKW gegen einen Bordstein und fuhr sodann über einen Kreisverkehr hinweg, ehe sie zwischen den ersten beiden Ausfahrten des Kreisverkehrs von der Fahrbahn abkam und mit dem PKW den Zaun eines Baumarktes durchbrach. Grund für das Manöver dürfte eine Alkoholbeeinflussung der 44-Jährigen sein, die die Beamten bei der Unfallaufnahme feststellten. Die Beamten veranlassten bei der Frau eine Blutentnahme und stellten den Führerschein sicher. Der PKW wurde durch einen Abschleppdienst geborgen.
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Blaulicht
Sturm-Einsätze im Kreis Leer: Bäume blockieren Straßen und kappen Leitungen
Sturmtief über Ostfriesland: Erste Einsätze für die Feuerwehren im Landkreis Leer
Landkreis Leer | Das angekündigte Unwetter hat am Freitagmorgen zu den ersten sturmbedingten Behinderungen im Landkreis Leer geführt. Sowohl die Feuerwehr als auch kommunale Bauhöfe mussten ausrücken, um Verkehrswege von umgestürzten Bäumen zu befreien.
Baum reißt Telefonleitung in Firrel nieder
Der erste Alarm ging um 07:18 Uhr ein: In der Firreler Straße (Ortsteil Neuemoor) hatte der Wind einen Baum entwurzelt, der beide Fahrspuren vollständig blockierte. Besonders problematisch: Im Fall riss der Baum eine oberirdisch verlaufende Telekommunikationsleitung mit sich.
Dank der schnellen Unterstützung eines ortsansässigen Landwirts, der den Baum mit schwerem Gerät von der Fahrbahn beseitigte, konnten die Räumungsarbeiten zügig voranschreiten. Die Feuerwehr Hesel sicherte die Einsatzstelle ab und übernahm die abschließenden Arbeiten an der beschädigten Leitung.
Einsatz im Schulzentrum Uplengen
Knapp zwei Stunden später, gegen 09:14 Uhr, wurde ein weiterer Sturmschaden aus Remels gemeldet. In der Höststraße, in unmittelbarer Nähe zur Oberschule Uplengen, versperrte ebenfalls ein Baum den Weg. Hier war ein Eingreifen der Feuerwehr jedoch nicht mehr nötig: Der Bauhof der Gemeinde Uplengen war bereits vor Ort und entfernte das Hindernis, sodass der Schulbusverkehr und der restliche Verkehrsfluss schnell wieder freigegeben werden konnten.
Angesichts der anhaltenden Unwetterwarnung bleibt die Lage im Landkreis angespannt. Die Einsatzkräfte beobachten die Situation weiterhin genau.
Symbolbild: Zur Veranschaulichung des Themas wurde dieses Bild von einer KI generiert.
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Überfall auf Pub in Leer: BGH bestätigt sechsjährige Haftstrafe
Beitragsbild: Symbolfoto erstell über KI @LeserECHO
Nach Überfall auf Pub in Leer: Haftstrafe für 31-Jährigen nun rechtskräftig
LEER / AURICH – Das Urteil gegen einen 31-jährigen Mann aus Papenburg wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung ist endgültig. Wie nun bekannt wurde, hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision des Angeklagten als unbegründet verworfen. Damit muss der Mann eine sechsjährige Freiheitsstrafe verbüßen.
Dem rechtskräftigen Urteil des Landgerichts Aurich (Az.: 19 KLs 7/25) ging ein Vorfall im Februar 2025 voraus, der in der Leeraner Gastronomieszene für Aufsehen gesorgt hatte.
Überfall mit Messer beim Abschließen
Nach den Feststellungen der 4. Großen Strafkammer passte der bereits mehrfach vorbestrafte Täter die Wirtin eines Pubs in Leer sowie deren Angestellten beim nächtlichen Abschließen des Lokals ab. Unter Vorhalt eines Messers zwang er die Anwesenden zur Herausgabe von 100 Euro Bargeld sowie jeweils einer Flasche Schnaps und Cola.
Im Anschluss an die Tat flüchtete der Mann mit der Beute. Die alarmierte Polizei reagierte jedoch schnell: Noch in derselben Nacht konnte der Verdächtige im Stadtgebiet festgenommen werden. Seit diesem Zeitpunkt befindet er sich ununterbrochen in Untersuchungshaft.
Bundesgerichtshof bestätigt Strafmaß
Das Landgericht Aurich hatte den Angeklagten bereits am 18. Juli 2025 zu einer sechsjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Der 31-Jährige legte daraufhin Revision ein, um das Urteil rechtlich prüfen zu lassen.
Diese Prüfung durch den Bundesgerichtshof (Az. 3 StR 459/25) ergab jedoch keine Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten. Mit dem Beschluss vom 18. Dezember 2025 wurde die Revision verworfen. Das Urteil ist somit rechtskräftig und wird nun vollstreckt.
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Blaulicht
Fahrzeugbrand in Weener: Feuerwehr verhindert Umweltschäden im Burgweg
Schnelles Eingreifen in Weener: VW-Transporter steht im Burgweg in Flammen
WEENER. Am Donnerstagvormittag kam es im Stadtgebiet von Weener zu einem Feuerwehreinsatz. Gegen 11:20 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Weener in den Burgweg gerufen, nachdem dort ein geparkter VW-Kastenwagen in Brand geraten war.
Schon beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte bot sich ein dramatisches Bild: Der Motorraum des Fahrzeugs stand bereits in Vollbrand. Um ein weiteres Ausbreiten der Flammen auf das gesamte Fahrzeug oder die Umgebung zu verhindern, leiteten die Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz umgehend einen Löschangriff ein.
Gezielte Brandbekämpfung und Umweltschutz
Durch den schnellen Einsatz von Löschwasser aus den bordeigenen Tanks der Einsatzfahrzeuge konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden. Im Anschluss an die aktiven Löscharbeiten setzten die Einsatzkräfte eine Wärmebildkamera ein, um verborgene Glutnester aufzuspüren und eine erneute Entzündung auszuschließen.
Ein besonderes Augenmerk mussten die Helfer auf den Umweltschutz legen: Da der Transporter unmittelbar über einem Straßengully stand und infolge des Brandes Betriebsstoffe ausliefen, wurde der Kanaleinlauf kurzerhand mit Erdreich abgedichtet. So konnte verhindert werden, dass umweltschädliche Flüssigkeiten in das Abwassersystem gelangten. Die Untere Wasserbehörde wurde zur weiteren Begutachtung der Einsatzstelle verständigt.
Einsatzbilanz
Die Freiwillige Feuerwehr Weener war mit insgesamt vier Fahrzeugen und zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt. Personen kamen bei dem Vorfall nach ersten Informationen nicht zu Schaden.
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