Blaulicht
Körperverletzungen, Sachbeschädigungen an KfZ, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte — weitere Meldungen
Uplengen — Körperverletzung
Am Freitagabend um 23:55 Uhr schlug ein 35-Jähriger aus Uplengen einem 24-jährigen Ostrhauderfehner Am Schützenplatz im Rahmen von Streitigkeiten einmal mit der Faust ins Gesicht. Das Opfer erlitt hierdurch eine Platzwunde und musste im Krankenhaus behandelt werden. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
In den Morgenstunden des Samstages um 03:30 Uhr schlug in der Schützenstraße ein 23-jähriger Westersteder einem 25-Jährigen aus Uplengen gezielt mit der Faust gegen den Kopf. Der 25-Jährige fiel zu Boden und zog sich eine Kopfplatzwunde zu. Der Täter flüchtete daraufhin. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Nortmoor — Körperverletzung
Um 02:20 Uhr der Samstagnacht schlug ein bislang unbekannter Täter im Hasselter Heuweg aus einer Gruppe heraus einem 19-Jährigen aus Moormerland mit der Faust gegen das Auge. Täterhinweise sind nicht vorhanden. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Augenzeugen werden gebeten sich bei der Polizei zu melden.
Uplengen — Sachbeschädigung an KfZ
Ein 18-Jähriger aus Großefehn randaliert am Samstag um 02:05 Uhr in der Schützenstraße und beschädigt hierbei mehrere PKW sowie ein Wohnmobil. Aufgrund eines Atemalkoholwertes von 1,75 Promille und zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Beschuldigte in polizeilichen Gewahrsam genommen. Strafverfahren wegen Sachbeschädigung wurden eingeleitet.
Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
In den frühen Morgenstunden des Samstages kam es um 02:30 Uhr in der Schützenstraße zu einem Widerstand gegen polizeiliche Einsatzkräfte. Dem Beschuldigten aus Großefehn sollte im Rahmen einer Sachverhaltsaufnahme Handfesseln angelegt werden. Der alkoholisierte 18-Jährige sperrte sich gegen die Maßnahme und reagierte extrem aggressiv. Hierbei trat er mehrfach in Richtung der eingesetzten Kräfte und spukte in deren Richtung. Verletzt wurde niemand. Der Beschuldigte wurde anschließend dem Gewahrsamsbereich zugeführt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Emden — Verstoß Pflichtversicherungsgesetz
Am Freitagnachmittag um 14:30 Uhr wurde auf der A31 in Fahrtrichtung Emden ein 45-jähriger Emder mit seinem PKW kontrolliert. Im Rahmen der Kontrolle stellte sich heraus, dass der PKW nicht ordnungsgemäß zugelassen und auch nicht versichert sei. Auch wurde kein Überführungskennzeichen angebracht und kein Fahrzeugschein mitgeführt. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.
Leer — Fahren unter Einfluss von Btm
Am Freitagnachmittag um 16:00 Uhr wurde in der Kirchstraße im Rahmen einer Verkehrskontrolle ein 51-jähriger PKW-Führer aus Leer angetroffen. Aufgrund des Verdachtes des Einflusses berauschender Mittel wurden zunächst standardisierte Tests auf psychischer und physischer Grundlage durchgeführt. Diese zeigten Auffälligkeiten bei dem Beschuldigten auf, welche auf den Konsum von Btm hindeuten könnten. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet.
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Blaulicht
Prozess nach Übergriffen: Frauen und vierjähriges Kind in Leer bedrängt
Übergriffe in Leer: 60-Jähriger vor der Großen Jugendkammer
Schwerwiegende Vorwürfe beschäftigen ab sofort das Landgericht: Ein 60-jähriger Mann muss sich wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe verantworten, die sich im Sommer 2025 in Leer ereignet haben sollen. Da unter den Betroffenen auch ein Kind ist, findet der Prozess vor der 1. Großen Jugendkammer unter dem Vorsitz von Richter Witte statt. Der Fall sorgt aufgrund der besonderen Umstände für großes öffentliches Interesse und eine umfangreiche Beweisaufnahme.
Vorwürfe: Belästigungen und ein Übergriff auf ein Kind
Die Anklage wiegt schwer. Dem derzeit in der Justizvollzugsanstalt Oldenburg inhaftierten Mann wird vorgeworfen, im vergangenen Sommer mehrfach Frauen in Leer bedrängt zu haben. In diesen Fällen soll er versucht haben, die Frauen gegen ihren ausdrücklichen Willen zu küssen.
Besonders erschütternd ist ein weiterer Anklagepunkt: Der 60-Jährige soll einem ihm völlig unbekannten, erst vierjährigen Mädchen unvermittelt einen Kuss auf den Mund gegeben haben. Diese Tat rückt das Verfahren in den Zuständigkeitsbereich der Jugendkammer, die besonders sensibel mit Fällen umgeht, in denen Minderjährige betroffen sind.
Mammut-Auftakt: 14 Zeugen geladen
Das Gericht plant eine sehr detaillierte Aufarbeitung der Geschehnisse. Bereits für den ersten Hauptverhandlungstag ist ein straffes Programm vorgesehen:
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Zeugen: Insgesamt 14 Personen sind geladen, um Licht in die Vorfälle des Sommers 2025 zu bringen.
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Gutachter: Ein Sachverständiger ist ebenfalls anwesend, um möglicherweise die Schuldfähigkeit oder andere psychologische Aspekte des Angeklagten zu bewerten.
Aufgrund der hohen Anzahl an Zeugen und der Komplexität der Vorwürfe wird mit einem intensiven Verfahren gerechnet. Der Angeklagte verbleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft.
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Symbolbild: Zur Veranschaulichung des Themas wurde dieses Bild von einer KI generiert.
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178-facher Online-Betrug: 45-jähriger Ostfriese vor der Strafkammer
178-facher Betrug: Emder steht vor der 4. Großen Strafkammer
Es ist eine Masche, die den Online-Handel massiv belastet und letztlich alle ehrlichen Käufer trifft: Werden Waren bestellt, um sie niemals zu bezahlen, schwindet das Vertrauen der Händler – die Folge sind oft strengere Vorkasse-Regelungen. Man kann die Betreiber fast verstehen, die sich vor solchen Verlusten schützen wollen.
Systematischer Betrug unter falschem Namen
Im Mittelpunkt des Verfahrens vor dem Landgericht steht ein 45-jähriger Mann aus Emden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm ein gewerbsmäßiges Vorgehen vor: Zwischen 2023 und 2024 soll er in 178 Fällen Online-Shops getäuscht haben. Dabei nutzte er laut Anklage systematisch frei erfundene Personalien, um sich Waren zu erschleichen.
Das Besondere an diesem Fall ist die hohe Frequenz der Taten. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Angeklagte bereits zum Zeitpunkt der Bestellung fest eingeplant hatte, die Rechnungen niemals zu begleichen.
Die Verhandlung: Schadenssummen und Prozessauftakt
Die 4. Große Strafkammer hat nun die Aufgabe, diese enorme Anzahl an Einzeltaten juristisch aufzuarbeiten. Das finanzielle Ausmaß der Taten ist beachtlich:
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Gesamtvolumen der Bestellungen: Knapp 28.000 €
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Realer Schaden (nach Retouren): Rund 9.000 €
Zum ersten Hauptverhandlungstag wurden zunächst keine Zeugen geladen. In dieser Phase des Prozesses steht zumeist die Verlesung der Anklageschrift sowie die Klärung von Formalien und möglichen Einlassungen des Angeklagten im Vordergrund.
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Brandeinsatz, Unfallflucht und vermeintliche Tiernot in Ostfriesland
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 12.01.2026
Brand Solaranlage++ Verkehrsunfallflucht++ festgefrorene Schwäne++ Nötigung im Straßenverkehr
Leer — Brand Solaranlage
Am 11.01.2026 gegen 17:25 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass es in Leer, Auf der Warf, zu einem Brand gekommen sei. Aus bislang ungeklärter Ursache brannte es an einer Solaranlage, die sich auf dem Dach eines Boxenlaufstalls befand. Die Feuerwehr konnte den Brand an der Anlage löschen. Die Schäden befinden sich überwiegend an Teilen der Solaranlage und werden auf den mittleren vierstelligen Bereich geschätzt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Hesel — Verkehrsunfallflucht
Am 11.01.2026 in der Zeit zwischen 14:30 Uhr und 14:50 Uhr kam es in Hesel, Im Brink in Höhe der Hausnummer 1, zu einem Verkehrsunfall. Eine bislang unbekannte Person fuhr mit ihrem Pkw gegen den auf dem Parkplatz abgestellten weißen Renault Clio eines 43-jährigen Mannes. Anschließend entfernte sich die Person unerlaubt vom Unfallort. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden.
Moormerland — festgefrorene Schwäne
Am 11.01.2026 gegen 08:30 Uhr wurde der Polizei durch eine Passantin gemeldet, dass sich auf dem Gewässer am Schwarzen Weg in Moormerland festgefrorene Schwäne befinden. Die Einsatzkräfte konnten vor Ort feststellen, dass keines der Tiere festgefroren war und dass sich alle Tiere frei bewegen konnten.
Emden — Nötigung im Straßenverkehr
Am 11.01.2026 gegen 12:00 Uhr kam es auf der L2 zwischen Petkum und Gandersum in Richtung Emden, zu einer Nötigung im Straßenverkehr. Ein 28-jähriger Fahrer eines grauen VW Golf nötigte einen 70-jährigen Fahrer eines grauen Mitsubishi ASX. Der 28-jährige Mann aus Emden bremste den 70-jährigen Mann aus Moormerland mehrfach bis zum Stillstand aus und verhinderte das Überholen, indem er in der Mitte der Fahrbahn fuhr. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
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