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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 2020

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 2020++Historisch höchs­te Aufklärungsquote

Leer/Emden — Nach der Vor­stel­lung der Poli­zei­li­chen Kri­mi­nal­sta­tis­tik durch das Nie­der­säch­si­sche Innen­mi­nis­te­ri­um und der Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück wird die­se nun auch durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden veröffentlicht.

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem sehr nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2019 (12.731) auf 12.660 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Die Auf­klä­rungs­quo­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden konn­te im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 2,9% auf 66,3% gestei­gert wer­den. Dies ist der höchs­te Wert seit Bestehen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden im Jahr 2004.

Johan­nes Lind, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, äußert sich zu die­sen Ent­wick­lun­gen: “Ich freue mich, dass sich der Rück­gang der Fall­zah­len auch in die­sem Jahr fort­setzt und sich die sou­ve­rä­ne und enga­gier­te Poli­zei­ar­beit aus­zahlt. Gera­de im letz­ten Jahr waren die Anfor­de­run­gen an die Poli­zei immens und die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on stär­ker denn je gefor­dert. Den­noch konn­te die Auf­klä­rungs­quo­te im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals gestei­gert wer­den. Dies ist nicht nur dem Ein­satz der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, son­dern auch vie­len Hin­wei­sen aus der Bevöl­ke­rung zu ver­dan­ken. Sowohl über den direk­ten Aus­tausch der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, als auch über die sozia­len Netz­wer­ke, erhal­ten wir immer wie­der wert­vol­le Hin­wei­se, die wir in unse­re Ermitt­lungs­ar­beit ein­be­zie­hen. In unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on konn­ten mehr als 6 von 10 Straf­ta­ten auf­ge­klärt wer­den. Las­sen Sie uns die­se bewähr­te Zusam­men­ar­beit ste­tig ver­bes­sern, damit die Men­schen sich in die­ser Regi­on wei­ter behü­tet füh­len können!”

Durch die Häu­fig­keits­zahl (Hz) wird die Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung einer Regi­on gemes­sen (Straf­ta­ten pro 100.000 Ein­woh­ner). Durch die­se kann die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, sta­tis­tisch dar­ge­stellt wer­den. Im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden fällt die­se um 0,86% auf 5.737 (2019: 5.787) und liegt damit im Ver­gleich unter dem Lan­des­durch­schnitt von 6.219.

Kern­aus­sa­gen der PKS 2020

1. Anzahl der Straf­ta­ten fort­wäh­rend auf nied­ri­gem Niveau

2. Erneu­ter Anstieg der Auf­klä­rungs­quo­te auf 66,3% (Höchst­wert seit Bestehen der Polizeiinspektion)

3. Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung wei­ter­hin unter dem Landesdurchschnitt

4. Star­ker Rück­gang der Eigen­tums­de­lik­te (11,8% weni­ger Straftaten)

5. Wei­ter­hin Anstieg bei der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeugnisse

6. 27,6% weni­ger Ein­bruchs­de­lik­te im Ver­gleich zum Vor­jahr und somit nied­rigs­ter Stand seit 2010

7. Wei­ter­hin mehr Straf­ta­ten unter Zuhil­fe­nah­me des Inter­nets (Anstieg von 30,4%)

8. Erneut star­ke Zunah­me bei Wider­stän­den und tät­li­chen Angrif­fen gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te (Anstieg von 42,86%)

9. Weni­ger tat­ver­däch­ti­ge Kin­der und Jugend­li­che (Rück­gang von 16,45%)

Dieb­stahls­de­lik­te

Die­ser Bereich umfasst die soge­nann­ten Eigen­tums­de­lik­te wie etwa den Laden‑, Fahrrad‑, oder Taschen­dieb­stahl, aber auch Dieb­stäh­le unter erschwe­ren­den Umstän­den oder Ein­bruchs­hand­lun­gen. Letz­te­re wer­den jedoch geson­dert im nach­fol­gen­den Unter­punkt behan­delt. Der Trend bei den Dieb­stahls­de­lik­ten ist durch­aus posi­tiv zu betrach­ten. Im Jahr 2019 wur­den 4.525 Straf­ta­ten aus die­sem Delikts­feld regis­triert. Im Jahr 2020 konn­ten ledig­lich 3.991 Taten ver­zeich­net wer­den, was einen Rück­gang von 11,8% im Ver­gleich zum Vor­jahr bedeu­tet. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist der Rück­gang von Fahr­rad­dieb­stäh­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2019, in dem 1.130 Fahr­rä­der ent­wen­det wur­den, sind im Jahr 2020 rund 22,1% weni­ger Fahr­rä­der wider­recht­lich abhan­den­ge­kom­men. Die­ser Rück­gang mar­kiert den nied­rigs­ten Stand seit Bestehen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden. Dabei konn­te die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bei den nun­mehr 880 ent­wen­de­ten Fahr­rä­dern eine Auf­klä­rungs­quo­te von 18,4% erzie­len und liegt damit deut­lich über dem nie­der­säch­si­schen Durch­schnitt von 14,3%. Mit 29,4% und ins­ge­samt 77 Fäl­len ist auch ein erheb­li­cher Rück­gang im Bereich der Taschen­dieb­stahls­de­lik­te regis­triert wor­den. Im Jahr 2019 wur­den noch 109 Straf­ta­ten die­ser Art aufgenommen.

Tho­mas Meme­ring, in sei­ner Funk­ti­on als Lei­ter des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, begrün­det die­sen Rück­gang wie folgt: “Der Rück­gang der Taschen­dieb­stäh­le ist unter ande­rem auf die feh­len­den Tat­ge­le­gen­hei­ten zurück­zu­füh­ren. Durch die Maß­nah­men der Regie­rung zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie, wur­den hoch­fre­quen­tier­te Groß­ver­an­stal­tun­gen wie etwa der Gal­li- oder Weih­nachts­markt abge­sagt. Die gro­ßen Men­schen­mas­sen, in denen die Täter übli­cher­wei­se agie­ren, blie­ben aus und somit auch die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten zur Durch­füh­rung einer sol­chen Tat.”

Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät

Im Ver­gleich zum Vor­jahr ist die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che von 232 auf 168 gesun­ken, dies ist ein Rück­gang um 27,6% und der nied­rigs­te Stand der letz­ten zehn Jah­re. 2016 waren es noch 466 Taten. Von den 168 Taten des letz­ten Jah­res ende­ten 60 im Ver­suchs­sta­di­um. Die Auf­klä­rungs­quo­te beträgt 33,9% und bleibt somit auf einem rela­tiv kon­stan­ten Niveau (2019: 37,5%).

Hier­zu Johan­nes Lind: “Die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che ist auf dem nied­rigs­ten Stand der letz­ten 10 Jah­re. In der Ver­gan­gen­heit war die Bekämp­fung der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät immer wie­der Fokus poli­zei­li­cher Arbeit und der Erfolg ist noch heu­te spür­bar. Als es im Jahr 2016 in die­sem Delikts­be­reich zu einem enor­men Anstieg der Fall­zah­len kam, haben wir umge­hend reagiert und vie­le per­so­nel­le Res­sour­cen ein­ge­setzt. Damals konn­ten wir inner­halb kür­zes­ter Zeit meh­re­re Per­so­nen fest­neh­men, gegen die anschlie­ßend Unter­su­chungs­haft oder Haft ange­ord­net wur­de. Wei­ter­hin ist es das Ergeb­nis guter Prä­ven­ti­ons­ar­beit im Bereich des Ein­bruch­schut­zes, wel­che die Poli­zei­in­spek­ti­on in den letz­ten Jah­ren geleis­tet hat. Im ver­gan­ge­nen Jahr waren die Wohnungseigentümer*innen auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie häu­fi­ger Zuhau­se, wel­ches sich gewiss posi­tiv auf die rück­gän­gi­gen Zah­len auswirkt. ”

Roh­heits­de­lik­te

Im Jahr 2019 wur­den ins­ge­samt 1.878 Roh­heits­de­lik­te poli­zei­lich auf­ge­nom­men. Unter Roh­heits­de­lik­ten ver­steht man Straf­ta­ten aus dem Bereich der Raub- oder Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te, aber auch Straf­ta­ten gegen die per­sön­li­che Frei­heit. Den über­wie­gen­den Anteil an Roh­heits­de­lik­ten machen grund­sätz­lich ein­fa­che Kör­per­ver­let­zun­gen im Sin­ne des § 223 StGB aus. Im Jahr 2019 wur­den 1.353 Fäl­le der Kör­per­ver­let­zung regis­triert, wohin­ge­gen im Jahr 2020 ins­ge­samt 1.261 Fäl­le ver­zeich­net wur­den. Dies bedeu­tet einen Rück­gang von 6,8%. Zusam­men­fas­send wur­den im Jahr 2020 ins­ge­samt 1.876 Roh­heits­de­lik­te ver­zeich­net, das Niveau ist somit konstant.

Sexu­al­de­lik­te

Als Sexu­al­de­lik­te wer­den Straf­ta­ten bezeich­net, die sich gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung des Opfers rich­ten. So zäh­len u.a. sexu­el­le Nöti­gun­gen, exhi­bi­tio­nis­ti­sche Hand­lun­gen, aber auch der Tat­be­stand der Ver­ge­wal­ti­gung oder das Ver­brei­ten bzw. der Besitz und die Her­stel­lung von kin­der­por­no­gra­fi­schen Inhal­ten zu den soge­nann­ten Sexu­al­de­lik­ten. Im Jahr 2020 wur­den ins­ge­samt 271 Sexu­al­de­lik­te sei­tens der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bear­bei­tet. Im Ver­gleich zum Vor­jahr, in dem 230 Sexu­al­de­lik­te regis­triert wur­den, bedeu­tet dies einen Anstieg von 17,83%. Ursäch­lich für die­sen Anstieg ist dabei vor­nehm­lich der Bereich der Ver­brei­tung bzw. des Besit­zes und der Her­stel­lung von Kin­der­por­no­gra­fie. Konn­ten im Jahr 2019 noch 47 Fäl­le ver­zeich­net wer­den, wur­den im Jahr 2020 bereits 111 Straf­ta­ten die­ser Kate­go­rie regis­triert. Dies bedeu­tet einen Anstieg von 136,17% im Ver­gleich zum Vorjahr.

“Durch inten­si­vier­te Ermitt­lungs­ar­beit sei­tens der Poli­zei und wei­te­ren Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den stei­gen die Fall­zah­len an. So sind bei­spiels­wei­se US-ame­ri­ka­ni­sche Pro­vi­der ver­pflich­tet, dort bekannt gewor­de­ne straf­recht­lich rele­van­te Sach­ver­hal­te an die halb­staat­li­che Orga­ni­sa­ti­on Natio­nal Cen­ter For Miss­ing and Exploi­ted Child­ren (NCMEC) wei­ter­zu­lei­ten. Die­se Orga­ni­sa­ti­on nimmt neben den Infor­ma­tio­nen der ver­schie­dens­ten Pro­vi­der auch Hin­wei­se von Pri­vat­per­so­nen ent­ge­gen, ana­ly­siert und bewer­tet die­se und lei­tet sie folg­lich an die jewei­li­gen zustän­di­gen Behör­den in den USA und ins Aus­land wei­ter. Hin­sicht­lich der inten­si­vier­ten Ermitt­lungs­ar­beit der Behör­den und wei­te­ren gesetz­li­chen Rege­lun­gen zur Bekämp­fung die­ses Kri­mi­na­li­täts­fel­des, ist auch im kom­men­den Jahr mit einem star­ken Anstieg die­ser Fall­zah­len zu rech­nen. Obers­tes Gebot ist es, andau­ern­de Miss­brauchs­fäl­le zu ent­de­cken, zu sank­tio­nie­ren und die­se Straf­ta­ten aus dem Dun­kel­feld ins Hell­feld zu holen”, erläu­tert Tho­mas Meme­ring die­se Entwicklung.

Zudem fügt Tho­mas Meme­ring noch hin­zu, dass auch Kin­der und Jugend­li­che mit dem Besitz sol­cher straf­recht­lich rele­van­ten Inhal­te die Tat­be­stands­merk­ma­le der­ar­ti­ger Straf­ta­ten erfül­len und sich des­sen oft­mals nicht bewusst sei­en. Im Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung und der Nut­zung von zahl­rei­chen Social-Media-Platt­for­men sei­en kin­der­por­no­gra­fi­sche Inhal­te schnell geteilt, gepos­tet und ver­viel­facht. Häu­fig hand­le es sich um Zufalls­fun­de der­ar­ti­ger Datei­en bei der Ermitt­lung von Dro­gen­de­lik­ten oder der Ver­brei­tung von Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Organisationen.

“Wir müs­sen die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber zwin­gend auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kom­men”, ergänzt Tho­mas Memering.

Chris­ta Frig­ger, Beauf­trag­te für Jugend­sa­chen in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, infor­miert und berät zu die­sen The­men­be­rei­chen. Die Ter­mi­ne für wei­te­re Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen wer­den durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden recht­zei­tig bekannt gegeben.

Tat­mit­tel Internet/ Cybercrime

Unter Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder auch Cyber­crime wer­den Taten sub­su­miert, die mit­tels der Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Dabei wird zwi­schen Cyber­crime im enge­ren Sin­ne, also Delik­ten, die es nicht off­line gibt (z.B. das sog. Hack­ing) und Cyber­crime im wei­te­ren Sin­ne unter­schie­den. Letz­te­res umfasst Delik­te, die eben­so off­line began­gen wer­den kön­nen (z.B. der Kre­dit­kar­ten­miss­brauch bei Ver­kaufs­platt­for­men). Waren es im Jahr 2019 noch 807 regis­trier­te Fäl­le, so stieg die Anzahl der Straf­ta­ten in die­sem Delikts­be­reich um 30,4% auf nun­mehr ins­ge­samt 1.053 Fäl­le. Erfreu­li­cher­wei­se stie­gen nicht nur die began­ge­nen Straf­ta­ten, son­dern auch die Auf­klä­rungs­quo­te. Wur­den im Jahr 2019 noch 78,31% die­ser Fäl­le auf­ge­klärt, konn­ten im Jahr 2020 bereits 81,39% der Straf­ta­ten aus­er­mit­telt werden.

“Im Inter­net began­ge­ne Straf­ta­ten stel­len einen wich­ti­gen Auf­ga­ben­be­reich unse­rer poli­zei­li­chen Ermitt­lungs­ar­beit dar. Ich bin dank­bar, dass wir in unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on über ein pro­fes­sio­nel­les Cyber­crime-Team ver­fü­gen und durch inten­si­ve Prä­ven­ti­ons­ar­beit immer wie­der gute Erfol­ge erzie­len und dadurch eine Auf­klä­rungs­quo­te von 81,39% errei­chen konn­ten”, erklärt Tho­mas Memering.

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter der Begriff­lich­keit “Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te” wer­den die Delik­te des Wider­stan­des und des tät­li­chen Angrif­fes gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Mit 90 Fäl­len im Jahr 2020 ist ein Anstieg von 42,86% im Ver­gleich zum Vor­jahr mit 63 Fäl­len zu ver­zeich­nen. Damit stei­gen die all­jähr­lich erho­be­nen Fall­zah­len aus die­sem Delikts­feld bereits zum drit­ten Mal in Fol­ge stark an. Erwäh­nens­wert ist dabei, dass sich die­ser Anstieg nicht nur auf die Städ­te Leer und Emden beschränk­te, son­dern im gesam­ten Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden mess­bar war. Im Bereich der Gemein­den Moorm­er­land und Rhau­der­fehn war eben­falls ein Anstieg die­ser Fall­zah­len zu ver­zeich­nen. In knapp 70% der Fäl­le stan­den die Täter unter dem Ein­fluss von Alko­hol oder Drogen.

“Der erneu­te Anstieg in die­sem Delikts­be­reich ist nicht zu tole­rie­ren und macht mich wütend. Mei­ne Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen leis­ten tag­täg­lich her­vor­ra­gen­de Arbeit zum Woh­le unse­rer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und ver­die­nen es mit Respekt behan­delt zu wer­den. Wer Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te angreift, der greift den Rechts­staat an! Wir wer­den die­se Angrif­fe auf Ret­tungs­kräf­te und Poli­zei nicht dul­den und kon­se­quent ver­fol­gen”, so Johan­nes Lind.

Rausch­gift­de­lik­te

Die regis­trier­ten Rausch­gift­de­lik­te, wel­che u.a. durch Ver­stö­ße gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz began­gen wer­den, stie­gen im Ver­gleich zum Vor­jahr (861 Fäl­le) um 33,22%, sodass im Jahr 2020 1.147 Rausch­gift­de­lik­te in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden ver­zeich­net wurden.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2020 wur­den ins­ge­samt 584 Kin­der oder Jugend­li­che im Rah­men der poli­zei­li­chen Arbeit als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Die Anzahl an tat­ver­däch­ti­gen Per­so­nen die­ser Alters­klas­se betrug im Vor­jahr 699, sodass ein Rück­gang um 16,45% regis­triert wer­den konnte.

Fazit

Abschlie­ßend sagt Inspek­ti­ons­lei­ter Johan­nes Lind: “Der posi­ti­ve Trend der Kri­mi­nal­sta­tis­tik der letz­ten zwei Jah­re hat sich auch 2020 fort­ge­setzt. Wir haben die his­to­risch höchs­te Auf­klä­rungs­quo­te. Ein der­ar­ti­ges Ergeb­nis kann nur durch eine ver­ant­wor­tungs­vol­le und enga­gier­te Leis­tung aller Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden erzielt wer­den. Ich bedan­ke mich ganz herz­lich für die geleis­te­te Arbeit und die gute Zusam­men­ar­beit mit den Behör­den und Insti­tu­tio­nen. Allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern dan­ke ich für das ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en und für vie­le ent­schei­den­de Hin­wei­se, die immer wie­der zur Auf­klä­rung von Straf­ta­ten bei­tra­gen. Gemein­sam wol­len wir auch zukünf­tig einen Bei­trag dazu leis­ten, dass sich die Men­schen in unse­rer Regi­on beschützt und wohl fühlen!”


 

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Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden: Fest­nah­men und schwe­re Unfäl­le in der Region

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 20.01.2026

 

 

Laden­dieb­stahl und Haftbefehl++Diebstahl von Gasflaschen++Sachbeschädigung an der Haupt­ein­gangs­tür zum Kindergarten++Verkehrsunfälle++Verkehrsunfallfluchten

 

Leer — Laden­dieb­stahl und Haftbefehl

Am 19.01.2026, gegen 11:15 Uhr, ver­such­te der Beschul­dig­te eine Fla­sche mit einem alko­ho­li­schen Getränk aus dem Lebens­mit­tel­ge­schäft in der Ubbo- Emmi­us- Stra­ße zu ent­wen­den. Beim Ver­las­sen des Mark­tes wur­de er von einer Mit­ar­bei­te­rin ver­folgt. In des­sen Ver­lauf ver­lor der Beschul­dig­te das Die­bes­gut. Er konn­te im Nah­be­reich durch die ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten ange­trof­fen wer­den. Es wur­de fest­ge­stellt, dass er einen offe­nen Haft­be­fehl hat­te, wes­halb er fest­ge­nom­men wurde.

Moormerland/ War­singsfehn — Dieb­stahl von Gas­fla­schen beim Baumarkt

Im Zeit­raum vom 18.01.2026, ca. 14 Uhr bis zum 19.01.2026, ca. 05:45 Uhr, ver­schaff­te sich bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft Zutritt zum gesi­cher­ten Stahl­kä­fig, der sich im Bereich des Ein­gangs eines Bau­mark­tes “Am Kirch­weg” befin­det und ent­wen­de­te eine grö­ße­re Men­ge Gas­fla­schen. Der Scha­den beläuft sich auf einen mitt­le­ren vier­stel­li­gen Betrag. Zeu­gen, die Hin­wei­se zur Tat oder zum Täter geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Bun­de — Sach­be­schä­di­gung an der Haupt­ein­gangs­tür zum Kindergarten

Im Zeit­raum vom 16.01.2026, ca. 15 Uhr bis zum 19.01.2026, ca. 8 Uhr, beschä­dig­te bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft mit einem nicht bekann­ten Gegen­stand die Ver­gla­sung der Haupt­ein­gangs­tür des ev. refor­mier­ten Kin­der­gar­tens in der Bir­ken­stra­ße. Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Leer/ Heis­fel­de — Ver­kehrs­un­fall mit einer leicht ver­letz­ten Person

Am 19.01.2026, kam es gegen 9 Uhr auf der Stra­ße Bur­feh­ner Weg zu einem Ver­kehrs­un­fall zwi­schen einem Pkw und einem Fahr­rad­fah­rer. Zur Unfall­zeit befuhr der 48-jäh­ri­ge Pkw- Fah­rer mit sei­nem Cad­dy die Chris­ti­ne- Char­lot­ten- Stra­ße und beab­sich­ti­ge, gera­de aus in den Bur­feh­ner Weg zu fah­ren. Hier­bei über­sah er den vor­fahrt­be­rech­tig­ten 62-jäh­ri­gen Fahr­rad­fah­rer, der die Heis­fel­der Stra­ße auf dem Rad­weg in Rich­tung Stadt­mit­te befuhr. Es kam zum Zusam­men­stoß, bei dem sich der Rad­fah­rer leicht ver­letz­te. Er wur­de mit einem Ret­tungs­wa­gen ins Kran­ken­haus gebracht.

Detern/ Fle­cken — Verkehrsunfallflucht

Im Zeit­raum zwi­schen dem 18.01.2026, ca. 22 Uhr und dem 19.01.2026, ca. 06:45 Uhr befuhr ein bis­lang unbe­kann­ter Pkw die Wes­ter­land­stra­ße in Detern. Im Bereich einer Links­kur­ve kam er rechts­sei­tig von der Fahr­bahn ab und fuhr in die Buchen­he­cke des 53-jäh­ri­gen Geschä­dig­ten, der an der Kirch­stra­ße wohn­haft ist. Wei­ter­hin tou­chier­te der Unfall­fah­rer eine Stra­ßen­la­ter­ne, wel­che eben­falls beschä­digt wur­de. Der Ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich von der Unfall­stel­le, ohne scha­dens­re­gu­lie­ren­de Maß­nah­men ein­zu­lei­ten. Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Unfall und/ oder dem flüch­ti­gen Fahrzeug/ Fahr­zeug­füh­rer machen kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Leer- Ver­kehrs­un­fall­flucht mit einer ver­letz­ten Radfahrerin

Am 19.01.2026 kam es gegen 14:50 Uhr auf der Haupt­stra­ße zu einem Ver­kehrs­un­fall zwi­schen zwei Fahr­rad­fah­rern. Die betei­lig­ten Rad­fah­re­rin­nen befuh­ren hin­ter­ein­an­der den Rad­weg an der Haupt­stra­ße. Als die unbe­kann­te Ver­ur­sa­che­rin die 65-Jäh­ri­ge links über­ho­len woll­te, tou­chier­ten sich die bei­den Betei­lig­ten leicht, wodurch die 65-Jäh­ri­ge stürz­te und sich ver­letz­te. Die Unfall­ver­ur­sa­che­rin ent­fern­te sich von der Unfall­stel­le, ohne sich um die Ver­letz­te zu küm­mern und scha­dens­re­gu­lie­ren­de Maß­nah­men ein­zu­lei­ten. Zeu­gen, die Hin­wei­se zu dem Unfall und/ oder der Rad­fah­re­rin geben kön­nen, set­zen sich bit­te mit der Poli­zei in Verbindung.

Leer — Lkw- Unfall auf der Auto­bahn 31 zwi­schen Neer­moor und Riepe

Am 19.01.2026 kam es gegen 13:30 Uhr auf der A 31 zu einem Ver­kehrs­un­fall zwi­schen zwei Lkw. Der 61-jäh­ri­ge Unfall­ver­ur­sa­cher befuhr mit sei­nem Sat­tel­zug die A 31 Rich­tung Emden. Auf die­ser Stre­cke stand zwi­schen der AS Neer­moor und der AS Rie­pe ein Lkw auf­grund eines tech­ni­schen Defek­tes auf dem Sei­ten­strei­fen. Der 61-Jäh­ri­ge kam aus nicht geklär­ter Ursa­che nach rechts von der Fahr­bahn ab und kol­li­dier­te mit dem Lkw, der sich auf dem Sei­ten­strei­fen befand. Der Sat­tel­zug kam anschlie­ßend auf dem Grün­strei­fen zum Still­stand. Der Fah­rer wur­de leicht ver­letzt in ein Kran­ken­haus gebracht. Zwecks Ber­gung des Lkw muss­te die Auto­bahn für meh­re­re Stun­den voll gesperrt wer­den. Es ent­stand hoher Sachschaden.

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Ein­satz in Ost­große­fehn: Feu­er­wehr öff­net Weg für den Rettungsdienst

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Schnel­le Hil­fe in der Jahn­stra­ße: Feu­er­wehr ermög­licht Notfall-Zugang

Ein medi­zi­ni­scher Not­fall in Ost­große­fehn for­der­te am Sonn­tag­abend das schnel­le Ein­grei­fen der Ret­tungs­kräf­te. Da eine hilf­lo­se Per­son in ihrer Woh­nung ver­mu­tet wur­de, ver­schaff­te sich die Feu­er­wehr über ein Fens­ter Zutritt, um dem Ret­tungs­dienst den Weg zu ebnen.

Ost­große­fehn. Es war ein Ein­satz der kur­zen Wege: Am Sonn­tag­abend gegen 20:27 Uhr wur­de die Orts­feu­er­wehr Große­fehn-Zen­trum zu einer Not­fall­tür­öff­nung in die Jahn­stra­ße alar­miert. Da die Ein­satz­stel­le ledig­lich eine Stra­ße vom Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus ent­fernt lag, tra­fen die ehren­amt­li­chen Hel­fer bereits weni­ge Augen­bli­cke nach der Alar­mie­rung vor Ort ein. Zeit­gleich erreich­te der Ret­tungs­dienst des Land­krei­ses Aurich die betrof­fe­ne Adresse.

Hin­der­nis an der Haustür

Obwohl den Ein­satz­kräf­ten vor Ort ein Haus­tür­schlüs­sel aus­ge­hän­digt wur­de, gestal­te­te sich der Zugang zur Woh­nung zunächst schwie­rig. Die Tür ließ sich trotz des vor­han­de­nen Schlüs­sels nicht öff­nen. Um kei­ne wert­vol­le Zeit für die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung der Per­son zu ver­lie­ren, ent­schie­den sich die Ein­satz­kräf­te für einen alter­na­ti­ven Zugangsweg.

Zutritt über Fens­ter ermöglicht

Die Feu­er­wehr nutz­te ein auf Kipp ste­hen­des Fens­ter, um in das Gebäu­de zu gelan­gen. Dies gelang den Spe­zia­lis­ten zügig und ohne grö­ße­ren Sach­scha­den. Ein­mal im Inne­ren der Woh­nung, konn­te die Tür von innen ent­rie­gelt und für das medi­zi­ni­sche Fach­per­so­nal geöff­net werden.

Unter­stüt­zung beim Transport

Nach­dem der Ret­tungs­dienst die Erst­ver­sor­gung des Pati­en­ten abge­schlos­sen hat­te, blieb die Feu­er­wehr wei­ter­hin vor Ort. Die Ein­satz­kräf­te unter­stütz­ten das Team des Ret­tungs­wa­gens beim siche­ren Trans­port der Per­son aus der Woh­nung in das bereit­ste­hen­de Fahrzeug.

Der Ein­satz, der die gute Zusam­men­ar­beit zwi­schen Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst unter­strich, konn­te nach rund einer hal­ben Stun­de erfolg­reich been­det werden.

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Poli­zei­be­richt: Brän­de, Ein­brü­che und Unfall­fluch­ten in Ostfriesland

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 19.01.2026

 
 

Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten++ Ein­bruch­dieb­stahl++ Brand auf Dach­bo­den++ Pkw-Brand++ Sach­be­schä­di­gung an Woh­nung++ Rauch­ent­wick­lung in Wohnung

 

Leer — Verkehrsunfallflucht

Am 13.01.2026 in der Zeit zwi­schen 09:00 Uhr und 09:30 Uhr kam es in Leer, in der Dorf­stra­ße in Höhe der Haus­num­mer 4, zu einem Ver­kehrs­un­fall. Bei einem im Rah­men von Son­der- und Wege­rech­ten links­sei­tig in der Dorf­stra­ße abge­stell­ten Ret­tungs­wa­gen wur­de der rech­te Sei­ten­spie­gel ange­fah­ren und beschä­digt. Der Ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich uner­laubt vom Unfall­ort. Zeu­gen, die Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder wei­te­re sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

A31/ Bun­de — Verkehrsunfallflucht

Am 18.01.2026 gegen 17:45 Uhr kam es auf der A31, in Fahrt­rich­tung Emden (km 189,8) zu einem Ver­kehrs­un­fall. Ein bis­lang unbe­kann­ter Fah­rer ver­lor aus unbe­kann­ten Grün­den Fahr­zeug­tei­le auf der Auto­bahn. Ein 35-jäh­ri­ger Fah­rer eines grau­en VW Golf über­sah die­se Tei­le und fuhr über die­se drü­ber. Sie wur­den hoch­ge­schleu­dert und ver­ur­sach­ten an der rech­ten Fahr­zeug­sei­te Lack­schä­den im unte­ren vier­stel­li­gen Bereich. Der Ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich uner­laubt vom Unfall­ort. Die auf­ge­fun­de­nen Fahr­zeug­tei­le deu­ten dar­auf hin, dass es sich bei dem gesuch­ten Fahr­zeug um die Mar­ke Sca­nia han­delt. Zeu­gen, die Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder wei­te­re sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Leer — Einbruchdiebstahl

Am 18.01.2026 kam es in der Zeit zwi­schen 16:00 Uhr und 18:50 Uhr in Leer, in einem Ein­fa­mi­li­en­haus im Par­al­lel­weg, zu einem Ein­bruch­dieb­stahl. Die bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft gelang­te auf bis­lang unbe­kann­te Art und Wei­se in das Ein­fa­mi­li­en­haus eines 71-jäh­ri­gen Man­nes und einer 74-jäh­ri­gen Frau. Dort ent­wen­de­ten sie Die­bes­gut um unte­ren vier­stel­li­gen Wert. Zeu­gen, die Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder wei­te­re sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Moorm­er­land — Brand auf Dachboden

Am 18.01.2026 gegen 13:50 Uhr kam es in Moorm­er­land, in der Wie­sen­stra­ße, zu einem Dach­stuhl­brand. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che kam es im Bereich des Dach­bo­dens eines dor­ti­gen Ein­fa­mi­li­en­hau­ses zu einem Brand. Der 39-jäh­ri­ge Haus­ei­gen­tü­mer konn­te das Feu­er mit­hil­fe sei­nes 15-jäh­ri­gen und sei­nes 18-jäh­ri­gen Soh­nes eigen­stän­dig löschen. Hier­bei zog er sich eine leich­te Rauch­gasin­to­xi­ka­ti­on zu und ver­letz­te sich leicht. Er wur­de mit einem Ret­tungs­wa­gen in ein Kran­ken­haus ver­bracht. Der 18-jäh­ri­ge Sohn wur­de eben­falls leicht ver­letzt. Die Scha­dens­hö­he wird auf den unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich geschätzt. Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen wur­den aufgenommen.

Emden — Pkw-Brand

Am 18.01.2026 gegen 22:00 Uhr kam es in Emden, im Lie­ke­weg in Höhe der Haus­num­mer 23, zu einem Pkw-Brand. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che fing ein Ford Focus eines 42-jäh­ri­gen Man­nes Feu­er. Beim Ein­tref­fen der Poli­zei stand der Pkw bereits in Flam­men. Das Feu­er konn­te durch die Feu­er­wehr gelöscht wer­den. Es ent­stand ein Scha­den im unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich. Die Ermitt­lun­gen wur­den auf­ge­nom­men. Zeu­gen, die Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder wei­te­re sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Emden — Sach­be­schä­di­gung an Wohnung

Am 18.01.2026 um 20:58 Uhr kam es in Emden, im Aeilt-Fre­se-Weg, zu einer Sach­be­schä­di­gung. Die bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft schlug mit­tels eines unbe­kann­ten Gegen­stan­des eine Fens­ter­schei­be einer zur Grund­schu­le gehö­ren­den Woh­nung ein. Es ent­stand ein Scha­den im unte­ren drei­stel­li­gen Bereich. Zeu­gen, die Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder wei­te­re sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Emden — Rauch­ent­wick­lung in Wohnung

Am 18.01.2026 um 03:53 Uhr kam es in Emden, in einer Woh­nung in der Für­brin­ger­stra­ße, zu einem Ein­satz. Ein 47-jäh­ri­ger Mann ließ den Was­ser­ko­cher auf einer hei­ßen Herd­plat­te ste­hen, sodass die­ser schmolz und in Brand geriet. Es kam zu einer star­ken Rauch­ent­wick­lung in der Woh­nung. Der 47-jäh­ri­ge Mann wur­de in einem Kran­ken­haus unter­sucht. Es ent­stand ein Scha­den im unte­ren drei­stel­li­gen Bereich.

Bei­trags­fo­to: Ingo Ton­sor @ LeserECHO

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