Blaulicht
Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden für das Jahr 2021
Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden für das Jahr 2021
Die Anzahl der Straftaten bleibt weiterhin auf einem niedrigen Niveau und hat sich im Vergleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Landkreis Leer und der Stadt Emden verringert. Dies entspricht einem Rückgang von 3,8%.
Die Aufklärungsquote ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 3,3% auf 69,6% gestiegen (2020: 66,3%).
Thomas Memering, Leiter der Polizeiinspektion Leer/Emden äußert sich zu dieser Entwicklung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneuten Anstieg bei den aufgeklärten Straftaten verzeichnen können. Erfreulich ist auch der Rückgang der Kriminalitätsbelastung. Gemessen an der Einwohnerzahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, in unserer Region erkennbar unter dem Landesdurchschnitt.“
Eigentumsdelikte
Der positive Trend aus den Vorjahren hat sich fortgesetzt. Im Jahr 2021 wurden rund 17% weniger Diebstahlsdelikte (3297) verzeichnet.
Der prägnanteste Rückgang ist im Bereich der Einbruchskriminalität festzustellen. Im Vergleich zum Jahr 2020 halbierte sich die Anzahl der Einbruchsdelikte annähernd (-48,8%) auf nunmehr 168 Taten.
Memering sieht hier einen deutlichen Zusammenhang mit der Pandemie: „Viele Menschen befanden sich im Homeoffice oder betreuten zu Hause ihre Kinder. Damit fehlten den Tätern die günstigen Gelegenheiten, um Einbrüche zu begehen oder sie mussten sich stärker beobachtet fühlen. Deshalb kann man nicht von einem verlässlichen Trend sprechen. Die präventive Sicherung des Eigenheims hat nach wie vor eine große Bedeutung, damit es Einbrechern auch nach Ende der Pandemie nicht leichtgemacht wird.“ Anbieter von zertifiziertem Einbruchschutz finden Interessierte unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/
Rohheitsdelikte
Im Bereich der Rohheitsdelikte, zu denen insbesondere Körperverletzungs- und Raubdelikte gehören, konnte für das Jahr 2021 ein Rückgang von 2,1% verzeichnet werden. Allein der Anteil der Körperverletzungsdelikte sank um rund 5% im Vergleich zum Vorjahr. Angelika Grüter, Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes, sagt dazu: „Auch diese Entwicklung dürfte mit der Pandemie zusammenhängen. Es gab kaum Feiermöglichkeiten, da Discotheken überwiegend geschlossen bleiben mussten und auch andere Feste ausblieben.“
Sexualdelikte
Im Jahr 2021 wurden 387 Sexualdelikte festgestellt. Das bedeutet im Vergleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursache für diesen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Verbreitens, Herstellens und des Besitzes von kinder- und jugendpornografischen Inhalten.
Auffällig ist, dass vermehrt Kinder und Jugendliche als Tatverdächtige erfasst wurden. Die bei Schülerinnen und Schülern sehr beliebten sogenannten (WhatsApp-) Sticker (Memes) spielen dabei eine zentrale Rolle. Mit nur wenigen Klicks ist ein solcher Sticker, beispielsweise mit einem Nacktbild eines Kindes, fertiggestellt bzw. manipuliert und versendbar. Memering: „Kinder und Jugendliche sind sich oftmals nicht bewusst darüber, dass sie strafrechtlich relevante Inhalte teilen. Deshalb liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit auch darin, gemeinsam mit dem Landkreis und der Stadt Emden die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen, aber auch die der Erziehungsberechtigten zu stärken. Viele Eltern sind im Unklaren darüber, mit welchen Inhalten ihre Kinder täglich in Berührung kommen.“
Angelika Grüter nennt einen weiteren Faktor für den Anstieg der Fallzahlen: „Die Strafverfolgungsbehörden wie Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungsarbeit auf diesem Themengebiet in den letzten Jahren stark forciert und intensiviert. Es konnte erreicht werden, dass viele Fälle durch die länderübergreifende Zusammenarbeit mit ausländischen Strafverfolgungsbehörden oder Organisationen wie z.B. das National Center For Missing And Exploited Children (NCMEC) bekannt gemacht wurden und in dem Zusammenhang strafrechtlich verfolgt werden konnten. Jedem kinderpornografischen Bild liegt ein Missbrauchsfall zu Grunde, den es aufzudecken gilt. Deshalb investieren wir sehr viel Arbeit in dieses Kriminalitätsfeld. Wir wollen möglichst viele Taten aufklären.
Im Bereich der Verbreitung pornografischer Erzeugnisse konnten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straftaten aufklären. Auch im gesamten Bereich aller Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung kann eine stetig steigende Aufklärungsquote verzeichnet werden. Diese liegt nunmehr bei über 90%.“
Tatmittel Internet/Cybercrime
Mit den Begriffen Internetkriminalität oder Cybercrime werden Taten zusammengefasst, die unter Nutzung des Internets begangen werden. Unter dieses Deliktsfeld fallen z.B. alle Online-Betrugsarten, wie Waren- und Warenkreditbetrug, Kinderpornographie, aber auch Beleidigungen und Bedrohungen. Im Jahr 2021 wurden 1136 Straftaten festgestellt, die mit dem Internet zusammenhingen. Das bedeutet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.
Angelika Grüter dazu: „Die Digitalisierung der Gesellschaft bringt viele neue Anwendungen in unseren Alltag. Bedauerlicherweise führt das aber auch dazu, dass Sicherheitslücken entstehen, die ausgenutzt werden. Dabei geht es in den überwiegenden Fällen darum, an Daten wie z.B. Kontodaten zu kommen oder aber Menschen zu täuschen und so die Herausgabe von Geld oder Wertsachen zu bewirken. Aufgrund der Pandemie haben sich mutmaßlich auch einige Einbrecher umgestellt auf digitale Straftaten. Wir arbeiten stetig an der Aufklärung in der Bevölkerung, um dem Phänomen zu begegnen.“
Gewalt gegen Polizeibeamte
Unter dem Begriff „Gewalt gegen Polizeibeamte“ werden Widerstandshandlungen und tätliche Angriffe gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zusammengefasst. Zwar wurden 2021 im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden 12 Taten weniger registriert (78) als im Jahr 2020 (90), dennoch sind die Zahlen seit geraumer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünfjahresvergleich haben sich die Fälle mehr als verdoppelt. Insgesamt wurden 96 Polizeibeamte Opfer von Widerstandshandlungen oder tätlichen Angriffen.
Memering betrachtet die Entwicklung mit Sorge: „Auch in unserem Inspektionsbereich gab es in der jüngsten Vergangenheit äußert brutale Widerstände und tätliche Angriffe, durch die unsere Kolleginnen und Kollegen verletzt wurden.
Sie werden zwar durch gezielte Trainings auf solche schwierigen Situationen vorbereit. Aber die tödlichen Schüsse auf die beiden Polizeibeamten in Rheinland-Pfalz machen deutlich, dass wir jederzeit mit unvermittelten, brutalsten Angriffen rechnen müssen.“
Betäubungsmittelkriminalität
Betäubungsmitteldelikte sind im Vergleich zum Vorjahr (1147) erneut angestiegen. Im Jahr 2021 wurden 1361 Rauschgiftdelikte (+ 18,7%) registriert.
Ein Grund dafür ist, dass im Vergleich zum Vorjahr rund 60% mehr Fahrten unter Betäubungsmitteleinfluss festgestellt wurden. Im vergangenen Jahr wurden gegen 346 Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss eingeleitet. Gleichzeitig handelt es sich beim Besitz des verbotenen konsumierten Stoffes auch um eine Straftat, die Eingang in der Statistik findet.
Daneben konnten umfangreiche Ermittlungsverfahren erfolgreich zu Ende geführt werden und im Zuge groß angelegter Durchsuchungsmaßnahmen umfassende Mengen an Betäubungsmitteln und Beweisstücken wie z.B. mobile Datenträger beschlagnahmt werden. Dies führte zu einer Vielzahl von Strafverfahren.
Jugendkriminalität
Im Jahr 2021 wurden insgesamt 652 Kinder, Jugendliche und Heranwachsende als Tatverdächtige ermittelt. Im Gegensatz zum Abwärtstrend im Vorjahr (584) wurden somit 11,6% mehr Personen im Alter bis 21 Jahre einer Straftat verdächtigt.
Auffällig hierbei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch diese Altersklasse begangen wurden. Ein Auslöser könnte auch hier die Pandemie sein. Fehlende Freizeitangebote, kein Vereinssport oder auch der lange Unterrichtsausfall können für ein erhöhtes Maß an Langweile und Frustration gesorgt haben. Das Phänomen, dass sich Frustration in Aggression gegen Sachen richtet, lässt sich insbesondere in dieser Altersklasse verstärkt beobachten.
Straftaten zum Nachteil von Senioren
Delikte, die gezielt zum Nachteil von älteren Menschen begangen werden beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl dieser Personengruppe nachhaltig. Besonders in der Pandemiezeit war ein erhöhtes Aufkommen dieser Taten spürbar. Im Bereich der Polizeiinspektion Leer/Emden haben sich vor allem Fälle im Betrugsbereich erhöht, wobei mittlerweile das Tatphänomen Schockanruf eine herausragende Stellung einnimmt. Auch ist zu beobachten, dass vermehrt Taten unter der Nutzung von Messenger-Diensten in Erscheinung treten, wie z.B. der sogenannte WhatsApp-Trick. Im Bereich der Schadenssummen, die bei diesen Taten von den Betrügern erbeutet wurden, konnte eine Zunahme von 59% festgestellt werden. Betrug die ermittelte Schadensumme im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Schaden von 63.550 Euro zu verzeichnen. Dazu Thomas Memering:“ Obwohl wir durch intensive Aufklärungs-und Präventionsarbeit die betroffene Bevölkerungsgruppe bereits gut sensibilisieren konnten, gehen wir davon aus, dass sich ein Großteil der Taten im Dunkelfeld verbirgt. Grund hierfür ist oft die Scham der Opfer nach solchen Taten. Daher werden wir weiterhin intensiv an der Bekämpfung dieser Delikte, welche durch organisierte Tätergruppen begangen werden, arbeiten.“
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Run auf Wohneigentum ist ungebrochen — Sparkasse: Tausende sind registriert

Tausende sind registriert
Sparkasse: Verkauf oft innerhalb weniger Wochen
Der Run auf Wohneigentum ist ungebrochen – und die Experten der Sparkasse LeerWittmund sind gewappnet: Tausende Immobiliensuchende haben sich bei der Sparkasse registrieren lassen, hinzu kommen Zehntausende, die über den Sparkassen-Verbund gelistet sind. „Deshalb gibt es für mehr als die Hälfte der angebotenen Häuser und Wohnungen bereits nach wenigen Wochen einen Käufer“, sagt Immobilienmakler Michael Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigentümern kaum für möglich gehaltenen Preis.“
Die Immobilienmakler der Sparkasse sind in der Region verwurzelt, kennen sich hier aus und haben die besten Marktkenntnisse. Zudem wird das gesamte Filialnetz genutzt, um potenzielle Käufer anzusprechen: „Wir sind der richtiger Ansprechpartner, wenn es um den Verkauf einer Immobilie geht“, betont Michael Abels. Kunden erhalten bei der Sparkasse einen Rundum-Service. Und die ganzheitliche Betreuung endet nicht mit dem Verkauf eines Hauses: Auch im Anschluss stehen die Berater bei Nachfragen zur Verfügung.
Da die Sparkassen-Experten unter anderem über gute Kontakte zu Gutachtern, Behörden und Energieberatern verfügen, können sie viele für den Verkauf einer Immobilie notwendigen Unterlagen besorgen. „Wir garantieren eine stressfreie, einfache und stets seriöse Abwicklung“, sagt Michael Abels. Für den Immobilienverkauf kann übrigens auch das kostenlose und exklusive Bieterportal der Sparkasse genutzt werden. Die Besichtigungen führen die Mitarbeiter in der Regel nur mit zuvor finanzierungsgeprüften Interessenten durch.
Blaulicht
Polizei im Landkreis Leer: Unfallflucht, Taschendiebstahl und schwere Unfälle
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 10.09.2026
Verkehrsunfallflucht ++ Taschendiebstahl in Bekleidungsgeschäft ++ Diebstahl einer Staplergabel ++ VW-Fahrerin missachtet Vorfahrt ++ Audi überschlägt sich nach Ausweichmanöver
+ Weener — unbekannter Fahrzeugführer beschädigt Pkw und flüchtet +
Am 04.09.2026, in der Zeit zwischen 19:15 Uhr und 21:45 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer die Heckschürze eines im Beningaweg geparkten weißen Hyundai i30. Anschließend entfernte er sich vom Unfallort, ohne die Feststellung seiner Personalien sicherzustellen.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Weener zu melden.
+ Leer — Taschendiebstahl in Bekleidungsgeschäft +
Am 09.09.2026, um 11:30 Uhr, entwendete eine unbekannte Täterschaft einer 71-jährigen Geschädigten in einem Bekleidungsgeschäft in der Mühlenstraße in Leer eine Geldbörse samt Inhalt aus ihrer Handtasche. Der Gesamtsachschaden belief sich auf einen Betrag im mittleren zweistelligen Bereich.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Leer zu melden.
Um Taschendiebstähle zu vermeiden: Tragen Sie Wertgegenstände sicher verschlossen und nah am Körper, bevorzugt in einer Innen- oder Vorderfachtasche statt in offenen Taschen. Achten Sie in Menschenmengen auf Ihre Umgebung, halten Sie Ihre Tasche geschlossen und greifen Sie bei Bedarf frühzeitig darauf zu. Melden Sie Verdachtsmomente oder auffälliges Verhalten der Polizei.
+ Rhauderfehn — Diebstahl einer Staplergabel +
Im Zeitraum vom 04.09.2026, 16:00 Uhr bis 09.09.2026, 08:50 Uhr, wurde auf einem Baustellengelände in der Schlosserstraße in Rhauderfehn eine Staplergabel durch eine bislang unbekannte Täterschaft entwendet. Der Gesamtsachschaden belief sich auf einen Betrag im unteren vierstelligen Bereich.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
+ Ostrhauderfehn — VW-Fahrerin missachtet Vorfahrt eines Leichtkraftradfahrers +
Am 09.09.2026, um 16:50 Uhr, befuhr eine 70-jährige VW-Fahrerin die Kirchstraße in Ostrhauderfehn. Als sie nach links in die Langholter Straße abbiegen wollte, übersah sie einen vorfahrtsberechtigten 50-jährigen Leichtkraftradfahrer, der von links kam. Durch den Zusammenstoß erlitt der Leichtkraftradfahrer leichte Verletzungen. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe eines niedrigen vierstelligen Betrags.
+ Brinkum — Audi überschlägt sich nach Ausweichmanöver — Insassen leicht verletzt +
Am 09.09.2026 befuhr ein 33-jähriger Audi-Fahrer um 11:00 Uhr die A 28 in Fahrtrichtung Leer. Auf Höhe Brinkum wich er einem Sattelzug aus, welcher vom Hauptfahrstreifen auf den Überholfahrstreifen zog. Hierdurch geriet der Pkw ins Schleudern und durchbrach die Leitplanke. Beim Überschlag verletzten sich der Fahrer und seine 33-jährige Beifahrerin leicht. Es entstand ein Gesamtschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Während der Dauer der Verkehrsunfallaufnahme war die Fahrbahn bis 12:50 Uhr halbseitig gesperrt.
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Polizeieinsatz in Leer: Drei Wohnungen wegen gefährlicher Körperverletzung durchsucht
POL-LER: Durchsuchungen in den frühen Morgenstunden in Leer
Seit 06.00 Uhr durchsuchen Beamte der Polizeiinspektion Leer/Emden drei Wohnungen in Leer.
Dem liegt ein gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück — Zentralstelle zur Bekämpfung krimineller Clanstrukturen — geführtes Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung zugrunde. Dieses richtet sich gegen drei Beschuldigte im Alter von 25–40 Jahren. Hintergrund ist ein körperlicher Angriff auf zwei Geschädigte in Leer im Januar 2026. Ziel der Durchsuchungen ist das Auffinden von Tatbekleidung sowie Mobilfunkgeräten (zur Aufhellung der Tatumstände).
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Blaulicht
Polizei Leer/Emden: Tödlicher Unfall in Rhauderfehn, schwere Unfälle und mehrere Straftaten
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 08.09.2026
Alkoholisiert unterwegs im Straßenverkehr ++ Fahren ohne Fahrerlaubnis & unter Drogeneinfluss unterwegs ++ Verkehrsunfallflucht — Zeugen gesucht ++ Pkw-Fahrerin verstirbt bei Verkehrsunfall ++ Verkehrsunfälle ++ Brand einer Imbissküche ++ Diebstähle auf Baustellen
+ Leer — Alkoholisiert unterwegs im Straßenverkehr +
Am 07.09.2026 befuhr ein 61-jähriger Pkw-Fahrer um 17:00 Uhr die Ubbo-Emmius-Straße in Leer. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass er unter dem Einfluss von Alkohol stand. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 2,85%o. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der Fahrer wurde zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.
+ Leer — Fahren ohne Fahrerlaubnis & unter Drogeneinfluss unterwegs +
Am 07.09.2026, um 15:00 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte in der Georgstraße in Leer einen 34-jährigen Fahrer eines Pkw. Der Mann gab an, keinen Führerschein oder andere Ausweisdokumente bei sich zu führen und machte falsche Angaben zu seinen Personalien. Es stellte sich heraus, dass der 34-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, den Pkw zuvor unterschlagen hatte und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Pkw wurde sichergestellt, eine Blutentnahme wurde durchgeführt und entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.
+ Leer — Unbekannter Fahrer beschädigt Front eines Toyota Avensis — Zeugen gesucht +
Am 07.09.2026 parkte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer eines Pkw zwischen 14:30 Uhr und 15:30 Uhr mit seinem Pkw in einer Parklücke auf einem Parkplatz am Ostersteg in Leer ein oder aus. Dabei wurde ein blauer Toyota Avensis an der Front beschädigt. Der Fahrzeugführer entfernte sich folglich vom Parkplatz, ohne seine Personalien feststellen zu lassen.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Leer zu melden.
+ Weener — Auffahrunfall auf der B436 mit schwerverletztem Pkw-Fahrer +
Am 07.09.2026, um 11:25 Uhr, befuhr ein 29-jähriger Smart-Fahrer die B436 in Weener. Auf Höhe des Straßenabschnitts Buschfeld musste ein vor ihm fahrender 42-jährige Lkw-Fahrer verkehrsbedingt abbremsen. Der 29-Jährige übersah dies und fuhr ungebremst auf den Lkw auf. Der Smart-Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Der Smart war nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtsachschaden belief sich auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich.
+ Weener — Unbekannte Täterschaft entwendet E‑Scooter am Bahnhof +
Am 04.09.2026 wurde im Zeitraum von 07:00 Uhr bis 13:00 Uhr in der Straße “Am Bahnhof” in Weener einen dort abgestellter E‑Scooter entwendet. Bei dem E‑Scooter handelte es sich um ein schwarzes Fahrzeug der Marke Evercross, Modell EV85F, das über ein schwarzes Schutzblech verfügte.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Weener zu melden.
+ Uplengen — Brand in Imbissküche — keine Verletzten +
Am 07.09.2026 kam es um 11:45 Uhr im Moorweg in Uplengen zu einem Fettbrand in einer Imbissküche. Das Feuer dehnte sich anschließend über die Dunstabzugshaube in das Obergeschoss aus. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Es entstand ein geringfügiger Gebäudeschaden in noch unbekannter Höhe. Personen kamen nicht zu Schaden.
+ Uplengen — Diebstahl auf Baustelle +
Im Zeitraum vom 04.09.2026, 12:00 Uhr, bis zum 07.09.2026, 07:00 Uhr, kam es zu einem Diebstahl im Bereich einer Baustelle in der Hasenburgerstraße in Uplengen. Eine bislang unbekannte Täterschaft entwendete Baumaterialien sowie mehrere Liter Diesel. Der Sachschaden belief sich auf einen mittleren dreistelligen Betrag.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
+ Rhauderfehn — Kabeldiebstahl auf Baustelle +
In der Zeit vom 06.09.2026, 20:00 Uhr, bis zum 07.09.2026, 07:00 Uhr, kam es in Rhauderfehn zu einem Diebstahl auf einer Baustelle in der Straße Neuer Weg. Dort entwendete eine unbekannte Täterschaft mehrere Meter Kabel von einer Kabeltrommel. Es entstand ein Sachschaden im unteren dreistelligen Bereich.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
+ Rhauderfehn — Fahrradfahrerin bei Kollision leicht verletzt +
Am 07.09.2026, um 17:25 Uhr, befuhr ein 41-jähriger VW-Fahrer den Ziegeleiring in Rhauderfehn und wollte nach rechts in die Rhauderwieke einbiegen. Dabei übersah er eine von links kommende, vorfahrtsberechtigte 72-jährige Fahrradfahrerin. Die Frau kam infolgedessen zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit. Der Sachschaden konnte zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.
+ Rhauderfehn — Citroen-Fahrerin bei Gegenverkehrsunfall tödlich verletzt +
Am 07.09.2026, um 15:35 Uhr, befuhr eine 62-jährige Citroen-Fahrerin die Hauptstraße in Rhauderfehn. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet sie nach links in den Gegenverkehr. Dort kollidierte sie frontal mit einer entgegenkommenden 19-jährigen Audi-Fahrerin. Die 62-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Die 19-Jährige wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren durch die Unfallschäden nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Schadenssumme beläuft sich auf einen unteren fünfstelligen Betrag. Die Hauptstraße war bis zum Abschluss der Maßnahmen gegen 17:55 Uhr vollständig gesperrt.
+ Bunde — Rennradfahrerin kollidiert mit Fußgängerin +
Am 07.09.2026, um 14:20 Uhr, befuhr eine 61-jährige Rennradfahrerin die Wymeerster Hauptstraße in Bunde. Auf Höhe einer Bushaltestelle stieg eine 27-jährige Fußgängerin aus einem Bus aus. Da sich beide Verkehrsteilnehmerinnen nicht wahrnahmen, kam es zur Kollision. Die Radfahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht. Die Fußgängerin erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort medizinisch versorgt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
+ Emden — VW-Fahrer rammt Stahltor +
Am 07.09.2026 befuhr ein 40-jähriger VW-Fahrer gegen 21:00 Uhr die Wolfsburger Straße in Emden. Auf Höhe der Straße “Am Neuen Seedeich” übersah er eine dortige Einmündung und fuhr trotz eingeleiteter Notbremsung über den Einmündungsbereich durch ein Stahltor, das zum Deich führt, hindurch. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden belief sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag
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