News

Land­kreis dreht gro­ßes Rad bei Digi­ta­li­sie­rung der Schulen

Veröffentlicht

am

Digi­tal­pakt bringt kräf­ti­gen Schub / Sofort­hil­fe für „Home­schoo­ling“ — Jah­res­rück­blick, Teil 3

 
Land­kreis dreht gro­ßes Rad bei Digi­ta­li­sie­rung der Schulen
 
 
Die Digi­ta­li­sie­rung krem­pelt den All­tag und die Arbeits­welt um — auch die Schu­len. Für den digi­ta­len Umbruch im Unter­richt sind Kul­tus­be­hör­den und Leh­rer zustän­dig. Für die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen sor­gen die Schul­trä­ger. Im Land­kreis Leer vor­ran­gig die Kreis­ver­wal­tung für 24 wei­ter­füh­ren­de Schu­len, für Grund­schu­len sind es die Städ­te und Gemeinden.
 
Die Digi­ta­li­sie­rung der Schu­len im Land­kreis Leer hat bereits hohe Sum­men ver­schlun­gen.  Künf­tig fließt ein Groß­teil des Gel­des aus den Töp­fen des genann­ten Digitalpaktes.
 
Die Kreis­ver­wal­tung legt dar­über in ihrem Jah­res­rück­blick Rechen­schaft ab und zeigt Per­spek­ti­ven auf. Dabei beugt Land­rat Mat­thi­as Groo­te mög­li­chen Miss­ver­ständ­nis­sen vor: “Ziel des Digi­tal­pak­tes ist nicht die Digi­ta­li­sie­rung von Schu­le und Unter­richt, son­dern er schafft die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen für eine zukunfts­ori­en­tier­te Bil­dung unse­rer Kin­der und Jugendlichen.”
 
Die Basis an sei­nen Schu­len hat der Land­kreis gelegt: Inter­net­an­schluss, min­des­tens einen EDV-Raum, Rech­ner und Note­books in unter­schied­li­cher Zahl und schul­in­ter­nes Intra­net. Zur Prä­sen­ta­ti­ons­tech­nik gehö­ren Doku­men­ten­ka­me­ras, inter­ak­ti­ve Tafeln und Bea­mer. Im abge­lau­fe­nen Jahr kauf­te der Land­kreis 300 iPads für 100.000 Euro sowie Moni­to­re, Rech­ner, Note­books und Bea­mer für fast 150.000 Euro. Im kom­men­den Jahr kön­nen Schu­len mit Inves­ti­tio­nen in glei­cher Höhe rechnen.
 
Anzei­ge:
 
Ein gro­ßes Rad muss der Land­kreis mit dem Digi­tal­pakt dre­hen, der offi­zi­ell “Digi­tal­Pakt Schu­le” heißt. Dafür muss­ten Bund und Län­der 2019 eigens das Grund­ge­setz ändern, damit der Bund die Län­der in der Bil­dung unter­stüt­zen darf. Der Digi­tal­pakt sieht vor, bis 2024 fünf Mil­li­ar­den Euro in die digi­ta­le Aus­stat­tung der all­ge­mein­bil­den­den Schu­len zu ste­cken.  Nie­der­sach­sen erhält 470 Mil­lio­nen Euro, davon flie­ßen zehn Mil­lio­nen Euro in den Land­kreis Leer. Auf die kreis­ei­ge­nen Schu­len ent­fal­len 6,6 Mil­lio­nen — 30.000 Euro als Sockel­be­trag für jede Schu­le plus einen Pro-Kopf-Bei­trag je Schüler.
 
Bis Mit­te 2020 waren ins­ge­samt in Deutsch­land von den fünf Mil­li­ar­den nur knapp 16 Mil­lio­nen Euro abge­ru­fen wor­den. Das ver­wun­dert nicht, denn Ver­wal­tun­gen und Schu­len müs­sen erst auf­wän­di­ge Haus­ar­bei­ten machen. Jede Schu­le arbei­tet ein päd­ago­gisch-tech­ni­sches Kon­zept aus, wie und wofür sie die Tech­nik ein­set­zen will, und muss außer­dem ein Medi­en­bil­dungs­kon­zept vorlegen. 
 
In der Kreis­ver­wal­tung haben meh­re­re Ämter mit dem Digi­tal­pakt zu tun. Die Feder führt das Amt für Schu­le, Bil­dung und Kul­tur, betei­ligt sind das Gebäu­de­ma­nage­ment, die EDV-Abtei­lung und das Amt für Digi­ta­li­sie­rung und Wirt­schaft, das für den Breit­band­aus­bau ver­ant­wort­lich ist. Die gestell­ten För­der­an­trä­ge umfas­sen gut 916.000 Euro. Das Geld ist gedacht für die Netz­werk-Aus­stat­tung und den Kauf inter­ak­ti­ver Tafeln, die bald end­gül­tig die Schie­fer­ta­feln ablö­sen werden.
 
Der Land­kreis wird in nächs­ter Zeit wei­ter­hin den Ist-Bestand an Lei­tun­gen, Soft- und Hard­ware in den Schu­len ermit­teln, einen rei­bungs­lo­sen Netz­be­trieb sichern, die Daten­lei­tun­gen aus­bau­en und För­der­geld für digi­ta­les Unter­richts­ma­te­ri­al beschaf­fen. Für die Nut­zungs­mög­lich­kei­ten der neu­en Breit­band-Anschlüs­se wur­den die Auf­trä­ge vergeben.
 
Amts­lei­te­rin Moni­ka Loger ist sich sicher: “Mit dem Digi­tal­pakt erfährt die tech­ni­sche Aus­stat­tung unse­rer Schu­len einen wei­te­ren Schub.”  Nötig sei eine “enge Zusam­men­ar­beit mit den Schu­len”. Sie spricht von “gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen” für bei­de Sei­ten — und ergänzt: “Auch das Land Nie­der­sach­sen muss in der digi­ta­len Aus- und Fort­bil­dung für Lehr­kräf­te aktiv werden.”
 
 
Sofort­hil­fe für “Home­schoo­ling”
 
Damit auch Kin­der aus Haus­hal­ten mit gerin­gem Ein­kom­men am Unter­richt zu Hau­se (“Home­schoo­ling”) teil­neh­men kön­nen, hat das Land Nie­der­sach­sen ein “Sofort­aus­stat­tungs­pro­gramm” auf­ge­legt. Damit sol­len grund­sätz­lich digi­ta­le Bil­dungs­struk­tu­ren geför­dert werden.
 
Der Land­kreis Leer erhält aus dem Pro­gramm knapp 696.000 Euro. Von die­sem Geld kauf­te er 2.000 iPads mit Hül­le und Lade­ka­bel und ver­teil­te sie an Schu­len. Nut­zer sind Schü­ler, deren Eltern sich mobi­le Com­pu­ter nicht leis­ten kön­nen. Es han­delt sich um Leih­ge­rä­te, die der Schu­le zurück­ge­ge­ben wer­den müssen.
 
Aus dem­sel­ben För­der­topf ver­teilt das Land zusätz­lich eine nicht abge­ru­fe­ne Rest­sum­me. Der Land­kreis Leer stell­te des­halb einen wei­te­ren För­der­an­trag, der nun­mehr mit mit einem Betrag in Höhe von 40.893,19 Euro bewil­ligt wur­de. Damit kann ein Teil des Kaufs von 300 iPads und 60 Note­books refi­nan­ziert wer­den. Die­se Gerä­te hat­te er im April wäh­rend des “Lock­downs” für knapp 130.000 Euro ange­schafft, eben­falls zur Aus­lei­he im “Home­schoo­ling”.
 
 
Land­kreis dreht gro­ßes Rad bei Digi­ta­li­sie­rung der Schu­len — der Jah­res­rück­blick als Video-State­ment von Land­rat Mat­thi­as Groote:

Anzei­ge:

“Digi­tal vor Ort”

Die pro­fes­sio­nel­le Nut­zung von Social Media Kanä­len, die Ein­rich­tung einer respon­si­ven Home­page oder die Nut­zung von EDV-Pro­gram­men, die die Ver­eins­ar­beit erleich­tern – auch im Bereich des Ehren­amts gibt es im digi­ta­len Zeit­al­ter viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten und neu­en Hand­lungs­be­darf. Die Stabs­stel­le Ehren­amt und Frei­wil­li­gen­agen­tur des Land­krei­ses Leer hat gemein­sam mit der Volks­hoch­schu­le Leer e.V. ein digi­ta­les Qua­li­fi­zie­rungs­an­ge­bot geschaf­fen, um die Ver­ei­ne nach ihren eige­nen Wün­schen auf die digi­ta­len Anfor­de­run­gen vorzubereiten.

News

Bau­prei­se in Nie­der­sach­sen stei­gen 2026 deut­lich: Woh­nungs­bau wird 5 Pro­zent teurer

Veröffentlicht

am

Bau­prei­se in Nie­der­sach­sen stei­gen im August 2026 um 5,0 Prozent

Neu­bau von Wohn­ge­bäu­den so teu­er wie seit drei Jah­ren nicht mehr – Roh­bau und Aus­bau deut­lich teurer

HANNOVER. Die Bau­prei­se für Wohn­ge­bäu­de in Nie­der­sach­sen sind im August 2026 deut­lich gestie­gen. Wie das Lan­des­amt für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen (LSN) mit­teilt, ver­teu­er­ten sich die Prei­se für den Neu­bau kon­ven­tio­nell gefer­tig­ter Wohn­ge­bäu­de im Ver­gleich zum August 2025 um 5,0 Pro­zent. Damit wur­de der stärks­te Preis­an­stieg seit August 2023 ver­zeich­net. Damals waren die Prei­se im Jah­res­ver­gleich um 6,1 Pro­zent gestiegen.

Auch gegen­über dem vor­he­ri­gen Berichts­mo­nat Mai 2026 leg­ten die Bau­prei­se wei­ter zu. Der Bau­preis­in­dex für den Neu­bau von Wohn­ge­bäu­den erhöh­te sich inner­halb von drei Mona­ten um 1,1 Pro­zent. Im August 2026 lag der Index bei 141,8 Punk­ten, bezo­gen auf das Basis­jahr 2021 mit einem Wert von 100.

Roh­bau­ar­bei­ten fast 5 Pro­zent teurer

Bei den Roh­bau­ar­bei­ten an Wohn­ge­bäu­den stie­gen die Prei­se im August 2026 gegen­über dem Vor­jah­res­mo­nat um 4,9 Pro­zent. Einen beson­ders gro­ßen Anteil an den Roh­bau­ar­bei­ten und damit auch am Gesamt­in­dex haben Beton- und Mauerarbeiten.

Die Prei­se für Beton­ar­bei­ten erhöh­ten sich gegen­über August 2025 um 3,9 Pro­zent, bei Mau­er­ar­bei­ten betrug der Anstieg 3,5 Pro­zent.

Noch deut­li­cher ver­teu­er­ten sich ver­schie­de­ne wei­te­re Arbei­ten. Beson­ders stark stie­gen die Prei­se für:

  • Erd­ar­bei­ten: +8,2 Prozent

  • Ramm‑, Rüt­tel- und Press­ar­bei­ten: +7,1 Prozent

  • Abdich­tungs­ar­bei­ten: +7,1 Prozent

  • Zim­mer- und Holz­bau­ar­bei­ten: +7,1 Prozent

  • Dach­de­ckungs­ar­bei­ten: +6,1 Prozent

  • Klemp­ner­ar­bei­ten: +5,4 Prozent

Damit lagen zahl­rei­che wich­ti­ge Leis­tun­gen beim Bau eines Wohn­ge­bäu­des deut­lich über dem Preis­ni­veau des Vorjahres.

Aus­bau­ar­bei­ten ver­teu­ern sich um 5,1 Prozent

Noch etwas stär­ker als die Roh­bau­ar­bei­ten ent­wi­ckel­ten sich die Prei­se für Aus­bau­ar­bei­ten. Sie lagen im August 2026 5,1 Pro­zent über dem Niveau des Vor­jah­res­mo­nats.

Beson­ders kräf­ti­ge Preis­stei­ge­run­gen regis­trier­te das Lan­des­amt für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen bei Dämm- und Brand­schutz­ar­bei­ten an tech­ni­schen Anla­gen. Die­se ver­teu­er­ten sich um 9,2 Pro­zent. Bei raum­luft­tech­ni­schen Anla­gen betrug der Anstieg 8,0 Pro­zent.

Auch ande­re Aus­bau­leis­tun­gen wur­den deut­lich teurer:

  • Tisch­ler­ar­bei­ten: +6,8 Prozent

  • Maler- und Lackier­ar­bei­ten: +6,8 Prozent

  • Metall­bau­ar­bei­ten: +6,3 Prozent

  • Heiz­an­la­gen und zen­tra­le Was­se­r­er­wär­mungs­an­la­gen: +5,1 Prozent

Tisch­ler­ar­bei­ten und Metall­bau­ar­bei­ten zäh­len dabei eben­so wie Heiz­an­la­gen und zen­tra­le Was­se­r­er­wär­mungs­an­la­gen zu den anteils­stär­ke­ren Berei­chen inner­halb der Ausbauarbeiten.

Nahe­zu unver­än­dert blie­ben dage­gen die Prei­se für Auf­zugs­an­la­gen, Fahr­trep­pen, Fahr­stei­ge und För­der­an­la­gen. Hier wur­de gegen­über August 2025 ein leich­ter Rück­gang von 0,3 Pro­zent festgestellt.

Auch Instand­hal­tung und Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren wer­den teurer

Nicht nur der Neu­bau von Wohn­ge­bäu­den ist von der Preis­ent­wick­lung betrof­fen. Auch bei bestehen­den Woh­nun­gen und Gebäu­den zogen die Prei­se deut­lich an.

Die Kos­ten für Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren in einer Woh­nung stie­gen im August 2026 gegen­über dem Vor­jah­res­mo­nat um 5,6 Pro­zent. Bei Instand­hal­tungs­ar­bei­ten an Wohn­ge­bäu­den ohne Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren lag der Anstieg bei 5,5 Pro­zent.

Damit müs­sen auch Eigen­tü­mer, Ver­mie­ter und Bau­her­ren bei Reno­vie­rungs- und Instand­hal­tungs­maß­nah­men mit höhe­ren Kos­ten rechnen.

Bau­prei­se auch bei Büro- und Gewer­be­ge­bäu­den gestiegen

Die Preis­stei­ge­run­gen beschränk­ten sich nicht auf den Woh­nungs­bau. Auch bei ande­ren Bau­werks­ar­ten wur­den im August 2026 deut­lich höhe­re Prei­se festgestellt.

Der Neu­bau von Büro­ge­bäu­den ver­teu­er­te sich gegen­über August 2025 um 5,4 Pro­zent. Bei gewerb­li­chen Betriebs­ge­bäu­den betrug der Anstieg 5,1 Pro­zent.

Beson­ders deut­lich fiel die Preis­ent­wick­lung beim Stra­ßen­bau aus. Die Prei­se lagen im August 2026 6,2 Pro­zent über dem Niveau des Vor­jah­res­mo­nats. Damit setz­te sich die über­durch­schnitt­li­che Preis­ent­wick­lung im Stra­ßen­bau gegen­über den übri­gen betrach­te­ten Bau­werks­ar­ten fort.

Bau­kos­ten blei­ben ein wich­ti­ger Fak­tor für Bauherren

Die aktu­el­len Zah­len des Lan­des­am­tes für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen zei­gen, dass sich das Bau­en in Nie­der­sach­sen im Jah­res­ver­gleich erneut spür­bar ver­teu­ert hat. Beson­ders betrof­fen sind sowohl der Roh­bau als auch der Aus­bau. Mit einem Plus von 5,0 Pro­zent beim Neu­bau von Wohn­ge­bäu­den wur­de im August 2026 der höchs­te Anstieg seit drei Jah­ren erreicht.

Für pri­va­te Bau­her­ren, Woh­nungs­un­ter­neh­men und gewerb­li­che Inves­to­ren bedeu­tet die Ent­wick­lung, dass die Kal­ku­la­ti­on von Neubau‑, Reno­vie­rungs- und Instand­hal­tungs­pro­jek­ten wei­ter­hin mit stei­gen­den Bau­kos­ten ver­bun­den ist.

Anzeige 

Stei­gen­de Bau­kos­ten und Bau­zin­sen erschwe­ren den Weg ins Eigenheim

Der Traum vom eige­nen Zuhau­se wird für vie­le Men­schen in Deutsch­land zuneh­mend schwe­rer erreich­bar. Die Bau­prei­se stei­gen seit Jah­ren, und gleich­zei­tig müs­sen Bau­her­ren deut­lich höhe­re Finan­zie­rungs­kos­ten ein­kal­ku­lie­ren. Anfang Okto­ber 2026 lagen die Bau­zin­sen für eine zehn­jäh­ri­ge Zins­bin­dung je nach Finan­zie­rung bei rund 4,5 Pro­zent; seit Anfang Juli sind die Zin­sen laut Finanz­tip um etwa 0,6 Pro­zent­punk­te gestiegen.

Hin­zu kom­men die aktu­el­len Bau­prei­se: In Nie­der­sach­sen ver­teu­er­te sich der Neu­bau von Wohn­ge­bäu­den im August 2026 inner­halb eines Jah­res um 5,0 Pro­zent. Für vie­le Fami­li­en bedeu­tet die­se Kom­bi­na­ti­on aus höhe­ren Bau­kos­ten und höhe­ren Zin­sen, dass die Finan­zie­rung eines Eigen­heims immer schwie­ri­ger wird. Was frü­her für brei­te Bevöl­ke­rungs­schich­ten erreich­bar war, setzt heu­te häu­fig ein erheb­li­ches Eigen­ka­pi­tal und ein ent­spre­chend hohes Ein­kom­men voraus.

Deutsch­land bleibt beim Wohn­ei­gen­tum Schluss­licht in Europa

Das zeigt sich auch bei der Wohn­ei­gen­tums­quo­te. Nach aktu­el­len Euro­stat-Daten leb­ten 2024 in Deutsch­land 53 Pro­zent der Bevöl­ke­rung in einem Miet­ver­hält­nis. Damit war Deutsch­land das ein­zi­ge EU-Land, in dem mehr Men­schen zur Mie­te als im eige­nen Zuhau­se leb­ten. Der Anteil der Men­schen, die in den eige­nen vier Wän­den leben, lag damit bei rund 47 Pro­zent. In Rumä­ni­en waren es dage­gen 94 Pro­zent, in der Slo­wa­kei 93 Pro­zent und in Ungarn 92 Prozent.

Deutsch­land ent­wi­ckelt sich damit immer stär­ker zum Mie­ter­land. Gleich­zei­tig über­nimmt der Staat bei Men­schen, die Grund­si­che­rungs­geld bezie­hen, die ange­mes­se­nen Kos­ten für Unter­kunft und Hei­zung. Die­se Leis­tun­gen wer­den aus Steu­er­mit­teln finan­ziert. Das Geld wird in der Regel an die Leis­tungs­be­rech­tig­ten gezahlt, die damit ihre Mie­te beglei­chen; unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen kann das Job­cen­ter die Kos­ten auch direkt an den Ver­mie­ter überweisen.

Dar­aus ergibt sich eine grund­sätz­li­che poli­ti­sche und gesell­schaft­li­che Fra­ge: Ist es auf Dau­er sinn­voll, immer grö­ße­re öffent­li­che Mit­tel für das Woh­nen auf­zu­wen­den, wäh­rend gleich­zei­tig der Zugang zu selbst genutz­tem Wohn­ei­gen­tum für vie­le Men­schen schwie­ri­ger wird? Kri­ti­ker sehen dar­in eine pro­ble­ma­ti­sche Ent­wick­lung, weil öffent­li­che Mit­tel dau­er­haft Miet­kos­ten absi­chern, wäh­rend der Ver­mö­gens­auf­bau durch Wohn­ei­gen­tum für vie­le Haus­hal­te zuneh­mend außer Reich­wei­te gerät.

Von einer pau­scha­len „Umver­tei­lung von unten nach oben“ zu spre­chen, greift aller­dings zu kurz. Die staat­li­che Über­nah­me ange­mes­se­ner Wohn­kos­ten dient zunächst der sozia­len Absi­che­rung und stellt sicher, dass Men­schen in finan­zi­el­ler Not ihre Woh­nung nicht ver­lie­ren. Gleich­zei­tig ist die Fra­ge berech­tigt, ob die Woh­nungs- und Bau­po­li­tik stär­ker dar­auf aus­ge­rich­tet wer­den müss­te, Wohn­ei­gen­tum wie­der für brei­te­re Bevöl­ke­rungs­schich­ten erschwing­lich zu machen.

Denn wer sich heu­te kein Eigen­heim leis­ten kann, bleibt häu­fig dau­er­haft Mie­ter. Damit flie­ßen über Jahr­zehn­te Miet­zah­lun­gen an Eigen­tü­mer, wäh­rend gleich­zei­tig der Staat bei einem Teil der Haus­hal­te die Wohn­kos­ten über Sozi­al­leis­tun­gen mit­fi­nan­ziert. Die­se Kom­bi­na­ti­on aus stei­gen­den Bau­kos­ten, hohen Bau­zin­sen, einer nied­ri­gen Wohn­ei­gen­tums­quo­te und stei­gen­den staat­li­chen Wohn­kos­ten ist eine Ent­wick­lung, über die Poli­tik und Gesell­schaft grund­le­gend dis­ku­tie­ren müssen.

Weiterlesen

News

Küs­ten­schutz in Ost­fries­land: Deich in der Krumm­hörn für den stei­gen­den Mee­res­spie­gel gerüstet

Veröffentlicht

am

Chris­ti­an Mey­er (Zwei­ter von rechts) besich­tig­te das abge­schlos­se­ne Deich­pro­jekt. Die Arbei­ten in der Krumm­hörn zeig­ten ihn Dr. Tho­mas Schone­boom (links) vom NLWKN sowie Gerd-Udo Hei­kens und Frank Rosen­berg (rechts) von der Deich­acht Krummhörn.

Küs­ten­schutz in Ost­fries­land: Gro­ße Deich­er­hö­hung in der Krumm­hörn abgeschlossen

4,3 Kilo­me­ter Deich für den stei­gen­den Mee­res­spie­gel ertüch­tigt – 27,5 Hekt­ar Salz­wie­sen renaturiert

Upleward/Manslagt. Der Küs­ten­schutz in Ost­fries­land wird wei­ter ver­stärkt: Die umfang­rei­che Deich­er­hö­hung zwi­schen Uple­ward und Mans­lagt in der Krumm­hörn ist abge­schlos­sen. Auf einer Län­ge von ins­ge­samt 4,3 Kilo­me­tern wur­de der Deich für die Her­aus­for­de­run­gen des Kli­ma­wan­dels und den erwar­te­ten Anstieg des Mee­res­spie­gels ertüch­tigt. Par­al­lel dazu wur­den auf rund 27,5 Hekt­ar Salz­wie­sen rena­tu­riert, um den wert­vol­len Natur­raum im Deich­vor­land öko­lo­gisch aufzuwerten.

Nie­der­sach­sens Umwelt­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er infor­mier­te sich bei einem Besuch vor Ort über das abge­schlos­se­ne Bau­pro­jekt, das von der Deich­acht Krumm­hörn und dem Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­trieb für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN) umge­setzt wurde.

„Küs­ten­schutz ist eine durch die Kli­ma­kri­se drän­gen­de Dau­er­auf­ga­be und die­ses Pro­jekt ist ein sehr gutes Bei­spiel dafür. Es zeigt: Wir las­sen nicht nach und stär­ken den Küs­ten­schutz wei­ter, denn die Mee­res­spie­gel stei­gen wei­ter an – und wir müs­sen die Men­schen best­mög­lich schüt­zen, die hin­ter den Dei­chen leben und arbei­ten“, sag­te Chris­ti­an Mey­er bei sei­nem Besuch in der Krumm­hörn. Gleich­zei­tig dank­te der Minis­ter allen Betei­lig­ten für ihren Ein­satz bei dem umfang­rei­chen Projekt.

20 Kilo­me­ter Dei­che seit 2010 verstärkt

Der nun abge­schlos­se­ne Abschnitt ist Teil einer grö­ße­ren Küs­ten­schutz­maß­nah­me der Deich­acht Krumm­hörn. Seit 2010 wur­den die Haupt­dei­che der Deich­acht bereits auf einer Gesamt­län­ge von rund 20 Kilo­me­tern ent­lang der Außen­ems und im Bereich des Hafens von Emden erhöht und verstärkt.

Das jetzt fer­tig­ge­stell­te Pro­jekt umfasst den 4,3 Kilo­me­ter lan­gen Abschnitt zwi­schen Uple­ward und Mans­lagt. Mit den Arbei­ten am ers­ten Teil­ab­schnitt wur­de bereits im Jahr 2019 begonnen.

Ober­deich­rich­ter Gerd-Udo Hei­kens von der Deich­acht Krumm­hörn beton­te die Bedeu­tung des Pro­jekts für die Region.

„Wir freu­en uns sehr, dass wir die­ses wich­ti­ge Deich­bau­pro­jekt gemein­sam umset­zen konn­ten. Ins­ge­samt leben in unse­rem 48.000 Hekt­ar gro­ßem Ver­bands­ge­biet, wovon rund ein Drit­tel unter NHN lie­gen, etwa 130.000 Men­schen. Durch die Küs­ten­schutz­an­la­gen wer­den rund 15 Mil­li­ar­den Euro an Sach­wer­ten geschützt.“

Die­se Zah­len ver­deut­lich­ten die gro­ße Bedeu­tung des Küs­ten­schut­zes in der Regi­on. Hei­kens dank­te zugleich allen Betei­lig­ten für die Zusam­men­ar­beit und die finan­zi­el­le Unterstützung.

Deich auf bis zu 9,40 Meter über NHN erhöht

Der ursprüng­li­che Vor­land­deich war zuletzt in den 1970er-Jah­ren aus­ge­baut wor­den. Er ver­füg­te damals über eine Höhe von rund 7,80 Metern über Nor­mal­hö­hen­null (mNHN).

Neue Berech­nun­gen der For­schungs­stel­le Küs­te im NLWKN haben erge­ben, dass der Deich unter Berück­sich­ti­gung eines Vor­sor­ge­ma­ßes für einen kli­ma­wan­del­be­ding­ten Mee­res­spie­gel­an­stieg von einem Meter auf eine Höhe von 8,70 mNHN aus­ge­baut wer­den muss.

Damit der Deich auch nach den erwar­te­ten Sackun­gen und Set­zun­gen lang­fris­tig die erfor­der­li­che Soll­hö­he erreicht, wur­de er im Zuge der Bau­maß­nah­me auf eine Höhe von maxi­mal 9,40 mNHN erhöht.

„Damit der Deich auch nach dem Abklin­gen der zu erwar­ten­den Sackun­gen und Set­zun­gen die Soll­hö­he erreicht, wur­de er auf eine Höhe von maxi­mal 9,40 mNHN erhöht. Der Deich­quer­schnitt wur­de so her­ge­stellt, dass für den Fall ver­stärk­ter Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels eine wei­te­re Anpas­sung mög­lich ist“, erläu­tert Dr. Tho­mas Schone­boom vom NLWKN in Aurich.

Auch für mög­li­che zukünf­ti­ge Anfor­de­run­gen wur­de vor­ge­sorgt. Zwi­schen der Deich­bin­nen­bö­schung und dem Deich­ver­tei­di­gungs­weg befin­det sich eine rund 13 Meter brei­te Bin­nen­ber­me. Soll­te eine wei­te­re Erhö­hung erfor­der­lich wer­den, kön­nen die Deich­acht und der NLWKN hier künf­tig den Deich um bis zu einen wei­te­ren Meter erhö­hen, ohne die Außen­bö­schung ver­än­dern zu müssen.

Nie­der­sach­sen inves­tiert deut­lich mehr in den Küstenschutz

Das Land Nie­der­sach­sen hat die finan­zi­el­len Mit­tel für den Küs­ten- und Hoch­was­ser­schutz in die­sem Jahr deut­lich erhöht.

Für die Pla­nung und Umset­zung von Küs­ten­schutz­maß­nah­men ste­hen erst­mals rund 82 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung. Zusätz­lich wer­den wei­te­re 42 Mil­lio­nen Euro für den Hoch­was­ser­schutz im Bin­nen­land bereitgestellt.

Lan­des­weit wer­den damit mehr als 280 Maß­nah­men umge­setzt, geplant oder fort­ge­führt. Rund 160 die­ser Pro­jek­te ent­fal­len auf den Küs­ten­schutz. Ein Schwer­punkt liegt dabei auf der Erhö­hung von Dei­chen zu soge­nann­ten Kli­ma­dei­chen, die auf den erwar­te­ten Anstieg des Mee­res­spie­gels vor­be­rei­tet werden.

Dar­über hin­aus wur­de das Son­der­ver­mö­gen für den Hoch­was­ser- und Küs­ten­schutz um 254 Mil­lio­nen Euro erhöht. In den kom­men­den Jah­ren soll außer­dem das Per­so­nal beim NLWKN wei­ter auf­ge­stockt wer­den, um unter ande­rem Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren und wei­te­re Auf­ga­ben schnel­ler bear­bei­ten zu können.

„Mit der Kli­ma­kri­se stei­gen nicht nur die Mee­res­spie­gel, son­dern Stark­re­gen­er­eig­nis­se und Hoch­was­ser­ge­fah­ren neh­men im gan­zen Land deut­lich zu. Dar­auf müs­sen wir uns vor­be­rei­ten“, erklär­te Umwelt­mi­nis­ter Chris­ti­an Meyer.

Für Nie­der­sach­sen mit mehr als 600 Kilo­me­tern Haupt­deich­li­nie an der Küs­te sei Vor­sor­ge von beson­de­rer Bedeu­tung, so der Minis­ter. Der Küs­ten­schutz die­ne dabei sowohl dem Schutz der heu­te in den Küs­ten­re­gio­nen leben­den Men­schen als auch kom­men­den Generationen.

NLWKN plan­te und beglei­te­te die Deicherhöhung

Die jetzt abge­schlos­se­ne Deich­er­hö­hung in der Krumm­hörn wur­de von der NLW­KN-Betriebs­stel­le Aurich geplant und wäh­rend der Umset­zung begleitet.

Die natur­schutz­fach­li­che Pla­nung und Umset­zung der Salz­wie­sen­re­na­tu­rie­rung erfolg­te gemein­sam durch die NLW­KN-Betriebs­stel­len Nor­den und Aurich.

Das Bau­pro­jekt ver­bin­det damit zwei wich­ti­ge Auf­ga­ben: den lang­fris­ti­gen Schutz der Bevöl­ke­rung und Sach­wer­te vor Sturm­flu­ten sowie die öko­lo­gi­sche Ent­wick­lung des wert­vol­len Natur­raums vor dem Deich.

Salz­wie­sen­re­na­tu­rie­rung auf 27,5 Hektar

Das Deich­vor­land erfüllt eine wich­ti­ge Funk­ti­on für den Küs­ten­schutz. Es wur­de in den Jah­ren 1974 und 1975 durch Auf­spü­lung als Küs­ten­schutz­maß­nah­me hergestellt.

Heu­te hat das Vor­land meh­re­re Funk­tio­nen. Durch sei­ne see­gangs­min­dern­de Wir­kung trägt es dazu bei, den Deich­fuß vor den Kräf­ten bran­den­der Wel­len zu schüt­zen. Gleich­zei­tig kann es im Fall eines Deich­ver­sa­gens dazu bei­tra­gen, Schä­den zu reduzieren.

Dar­über hin­aus ist das Gebiet Bestand­teil des Natio­nal­parks Nie­der­säch­si­sches Wat­ten­meer und gehört zum FFH- und Vogel­schutz­ge­biet. Es bie­tet damit Lebens­raum für zahl­rei­che wert­vol­le Tier- und Pflanzenarten.

Am nörd­li­chen Ende des 4,3 Kilo­me­ter lan­gen Deich­ab­schnitts befin­det sich ein Such­raum für Rena­tu­rie­rungs­maß­nah­men. Die ent­spre­chen­den Flä­chen sind im Vor­land­ma­nage­ment­plan für den Bereich der Deich­acht Krumm­hörn ausgewiesen.

In den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten war das Vor­land durch soge­nann­te Begrüp­pung, also den Aus­hub von Grä­ben in den Lah­n­ungs­fel­dern, sowie durch die Abla­ge­rung feins­ter Schweb­stof­fe in Höhe und Brei­te gewachsen.

Bereits im Vor­land­ma­nage­ment­plan von 2017 hat­ten Küs­ten­schutz und Natur­schutz gemein­sa­me Zie­le und Schwer­punk­te fest­ge­legt. Dabei soll­ten die unter­schied­li­chen fach­li­chen Anfor­de­run­gen mit­ein­an­der ver­bun­den werden.

Ins­ge­samt wur­den drei Berei­che fest­ge­legt, in denen Salz­wie­sen­re­na­tu­rie­run­gen durch­ge­führt wurden.

Wei­ter fort­ge­schrit­te­ner Bau­ab­lauf mit fast fer­tig­ge­stell­tem Pflasterdeckwerk.
Fer­tig­ge­stell­te Rena­tu­rie­rung im Vor­land. Vor­ne Teil 2026, Mit­te 2020, hin­ten 2025.

Natür­li­che Ent­wick­lung der Salz­wie­sen soll geför­dert werden

Die Rena­tu­rie­rungs­maß­nah­men umfas­sen ins­ge­samt rund 27,5 Hekt­ar. Ziel ist es, den Erhal­tungs­zu­stand der Salz­wie­sen im Vor­land des Dyks­ter­kru­ger Hel­lers zu verbessern.

Dafür wur­den güns­ti­ge Vor­aus­set­zun­gen für eine mög­lichst eigen­dy­na­mi­sche Ent­wick­lung geschaf­fen. Dazu gehö­ren natür­li­che Pro­zes­se wie Ero­si­on und Sedi­men­ta­ti­on, die Ent­wick­lung mäan­drie­ren­der Prie­le sowie natur­na­he Reliefstrukturen.

Auch für die Vogel­welt wur­den die Lebens­be­din­gun­gen ver­bes­sert. Ins­be­son­de­re die Habi­ta­te für Brut­vö­gel der Röh­rich­te und Salz­wie­sen wur­den auf­ge­wer­tet. Dabei ent­stan­den bezie­hungs­wei­se ent­wi­ckel­ten sich Berei­che mit höhe­rer, mitt­le­rer und nied­ri­ger Salzwiesenvegetation.

Die Maß­nah­men sol­len damit sowohl die öko­lo­gi­sche Viel­falt als auch die natür­li­che Ent­wick­lung des Deich­vor­lands fördern.

Ers­te Rena­tu­rie­rungs­maß­nah­me bereits 2020 umgesetzt

Die geziel­te Absen­kung des Gelän­de­ni­veaus im Deich­vor­land begann bereits im Jahr 2020. Die Absen­kung star­tet in einem aus­rei­chen­den Abstand von etwa 300 Metern see­wärts der Deich­li­nie.

In den Jah­ren 2025 und 2026 wur­den die Arbei­ten fortgesetzt.

Ers­te Ergeb­nis­se zei­gen nach Anga­ben des NLWKN, dass die bereits im Jahr 2020 umge­setz­te Rena­tu­rie­rungs­maß­nah­me erfolg­reich ver­lau­fen ist. Die­se ers­te Maß­nah­me wur­de auf einer Teil­flä­che von rund 9,3 Hekt­ar als Kom­pen­sa­ti­ons­maß­nah­me für den Deich­bau durchgeführt.

Dabei ent­stand gleich­zei­tig ein wich­ti­ger Syn­er­gie­ef­fekt zwi­schen Natur- und Küs­ten­schutz: Der bei der Absen­kung des Gelän­de­ni­veaus ent­nom­me­ne Boden konn­te zu gro­ßen Tei­len für den Deich­bau ver­wen­det werden.

Damit ver­bin­det das Pro­jekt in der Krumm­hörn den Schutz vor den Fol­gen des stei­gen­den Mee­res­spie­gels mit der öko­lo­gi­schen Ent­wick­lung des Natio­nal­parks und der wert­vol­len Salz­wie­sen­land­schaft an der ost­frie­si­schen Küste.

Anzeige 
Weiterlesen

News

Deutsch­land­ti­cket wird 2027 teu­rer: 66,80 Euro – Ver­brau­cher­zen­tra­le for­dert ein­fa­che­ren Nahverkehr

Veröffentlicht

am

Deutsch­land­ti­cket soll 2027 teu­rer wer­den – Ver­brau­cher­zen­tra­le for­dert ein­fa­chen Nahverkehrstarif

Der Preis für das Deutsch­land­ti­cket soll ab 2027 auf 66,80 Euro pro Monat stei­gen. Der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band (vzbv) kri­ti­siert die erneu­te Preis­er­hö­hung. Nach Ansicht der Ver­brau­cher­zen­tra­le könn­te ein regel­mä­ßi­ger Preis­an­stieg dazu füh­ren, dass das Ticket für immer mehr Men­schen finan­zi­ell unat­trak­tiv wird.

Gleich­zei­tig for­dert der vzbv einen bun­des­weit ein­heit­li­chen Nah­ver­kehrs­ta­rif für Gele­gen­heits­fah­rer. Bus und Bahn sol­len damit auch für Men­schen ein­fa­cher nutz­bar wer­den, die kein monat­li­ches Abon­ne­ment benötigen.

Deutsch­land­ti­cket: Ver­brau­cher­zen­tra­le warnt vor wei­te­rer Preisspirale

Das Deutsch­land­ti­cket hat den Zugang zum öffent­li­chen Nah­ver­kehr in Deutsch­land deut­lich ver­ein­facht. Mit einem ein­heit­li­chen Ticket kön­nen Fahr­gäs­te den Nah­ver­kehr bun­des­weit nut­zen, ohne sich mit unter­schied­li­chen Ver­bund­gren­zen, Tarif­zo­nen und regio­na­len Ticket­mo­del­len aus­ein­an­der­set­zen zu müssen.

Nach Ansicht des Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­bands wird die­ser Vor­teil jedoch durch die ange­kün­dig­ten Preis­stei­ge­run­gen zuneh­mend geschwächt.

„Das Deutsch­land­ti­cket hat gezeigt, wie attrak­tiv ein ein­fa­cher und bun­des­weit nutz­ba­rer öffent­li­cher Nah­ver­kehr sein kann. Wenn das Ticket nun regel­mä­ßig teu­rer wird, droht die­ser Erfolg schritt­wei­se aus­ge­höhlt zu wer­den“, sagt Ramo­na Pop, Vor­stän­din des Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­bands.

Der neue Preis von 66,80 Euro ab 2027 soll über einen neu­en Preis­in­dex bestimmt wer­den. Damit ent­fällt zwar das jähr­li­che poli­ti­sche Rin­gen um die kon­kre­te Höhe des Ticket­prei­ses. Gleich­zei­tig sieht der vzbv die Gefahr einer auto­ma­ti­sier­ten Preisspirale.

Deutsch­land­ti­cket für Gele­gen­heits­fah­rer nicht immer passend

Nach Ein­schät­zung der Ver­brau­cher­zen­tra­le ist das Deutsch­land­ti­cket vor allem für Men­schen attrak­tiv, die Bus und Bahn regel­mä­ßig nut­zen. Für Per­so­nen mit einem gerin­ge­ren Mobi­li­täts­be­darf kann sich ein monat­li­ches Abon­ne­ment dage­gen finan­zi­ell weni­ger lohnen.

Gera­de ange­sichts stei­gen­der Sprit­prei­se sei­en attrak­ti­ve Alter­na­ti­ven zum Auto wich­tig, erklärt Ramo­na Pop. Für Men­schen, die Bus und Bahn nur gele­gent­lich nut­zen, sei das Deutsch­land­ti­cket auf­grund der Preis­ent­wick­lung jedoch immer sel­te­ner eine pas­sen­de Lösung.

Die Ver­brau­cher­zen­tra­le kri­ti­siert des­halb, dass ein ein­fa­cher Zugang zum bun­des­wei­ten Nah­ver­kehr der­zeit im Wesent­li­chen an das Deutsch­land­ti­cket gekop­pelt sei.

Ver­brau­cher­zen­tra­le for­dert bun­des­weit ein­heit­li­chen Nahverkehrstarif

Als Alter­na­ti­ve schlägt der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band einen bun­des­weit ein­heit­li­chen Nah­ver­kehrs­ta­rif für Gele­gen­heits­fahr­ten vor.

Das Modell soll sich am Grund­prin­zip des Deutsch­land­ti­ckets ori­en­tie­ren: Statt unter­schied­li­cher Ent­fer­nun­gen, Tarif­zo­nen und Ver­bund­gren­zen sol­len ein­fa­che Zeit­kar­ten die Nut­zung von Bus und Bahn ermöglichen.

Vor­ge­se­hen sind nur weni­ge, leicht ver­ständ­li­che Ticket­an­ge­bo­te mit fes­ten Nut­zungs­zei­ten. Die­se sol­len einen Zeit­raum von 15 Minu­ten bis zu 24 Stun­den abde­cken. Das Ange­bot soll bun­des­weit gel­ten und sowohl digi­tal als auch ana­log nutz­bar sein.

Damit könn­ten Fahr­gäs­te bei­spiels­wei­se eine Zeit­kar­te für eine bestimm­te Nut­zungs­dau­er kau­fen, ohne sich vor­her mit den jewei­li­gen regio­na­len Tarif­gren­zen beschäf­ti­gen zu müssen.

Schluss mit dem „Tarif­dschun­gel“ im Nahverkehr?

Die Ver­brau­cher­zen­tra­le sieht ins­be­son­de­re bei Gele­gen­heits­fah­rern wei­ter­hin einen kom­pli­zier­ten Zugang zum öffent­li­chen Nah­ver­kehr. Je nach Regi­on gel­ten unter­schied­li­che Ver­kehrs­ver­bün­de, Tarif­zo­nen und Ticketangebote.

„Gera­de Gele­gen­heits­nut­zer ste­hen wei­ter­hin vor einem unüber­sicht­li­chen Fli­cken­tep­pich aus Ver­bund­gren­zen, Tarif­zo­nen und unter­schied­li­chen Ticket­an­ge­bo­ten“, sagt Ramo­na Pop.

Das Ziel müs­se des­halb ein Tarif­sys­tem sein, das in ganz Deutsch­land nach den­sel­ben Grund­sät­zen funktioniert.

„Wer in Deutsch­land Bus und Bahn nutzt, braucht ein Tarif­sys­tem, das über­all gleich funk­tio­niert. Das Deutsch­land­ti­cket ist ein erfolg­rei­cher Anfang, den Tarif­dschun­gel zu been­den. Das­sel­be Prin­zip brau­chen auch Gele­gen­heits­fah­re­rin­nen und ‑fah­rer“, so Pop.

Ver­brau­cher­zen­tra­le: Ein­fa­cher Zugang soll erhal­ten bleiben

Nach Auf­fas­sung des Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­bands braucht es neben dem Deutsch­land­ti­cket ein zusätz­li­ches, ein­fa­ches und bun­des­weit ein­heit­li­ches Ange­bot für Men­schen, die kein Abon­ne­ment abschlie­ßen möch­ten oder bei denen sich das Deutsch­land­ti­cket auf­grund der Nut­zungs­häu­fig­keit preis­lich nicht rechnet.

Der Vor­schlag der Ver­brau­cher­zen­tra­le setzt dabei auf weni­ge ver­ständ­li­che Zeit­kar­ten statt eines kom­ple­xen Sys­tems aus Ent­fer­nungs­stu­fen und Tarifzonen.

Damit soll der öffent­li­che Nah­ver­kehr auch für Gele­gen­heits­fah­rer ein­fa­cher zugäng­lich wer­den. Der vzbv ver­bin­det die For­de­rung ins­be­son­de­re mit dem Ziel, attrak­ti­ve Alter­na­ti­ven zur Nut­zung des Autos zu schaffen.

Anzeige 
Weiterlesen

Anzei­gen

Anzei­gen

auch inter­es­sant:

Lokal

Leer-Loga: Richt­fest für sechs neue Woh­nun­gen am Logaer Weg – bezahl­ba­rer Wohn­raum entsteht

Richt­kranz schwebt über KWL-Neu­bau am Logaer Weg Richt­fest für sechs neue Woh­nun­gen in Leer-Loga gefei­ert – Fer­tig­stel­lung für Juni 2027...

Blaulicht

Rad­fah­re­rin stürzt nach Aus­weich­ma­nö­ver – drei Leicht­ver­letz­te bei Unfall in Ostrhauderfehn

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 07.10.2026     Leer — Fahr­rad­fah­re­rin ver­hin­dert Zusammenstoß  Am 06.10.2026 befuhr eine...

Lokal

Vie­le Stra­ßen­sper­run­gen in Leer im Okto­ber: Die­se Stra­ßen sind wegen Sanie­rungs­ar­bei­ten betroffen

Stra­ßen­sa­nie­run­gen in Leer: Meh­re­re Stra­ßen im Okto­ber zeit­wei­se voll gesperrt Dün­nasphalt­deck­schich­ten in Kalt­bau­wei­se: Neun Stra­ßen­ab­schnit­te betrof­fen – Sper­run­gen teil­wei­se über...

News

Bau­prei­se in Nie­der­sach­sen stei­gen 2026 deut­lich: Woh­nungs­bau wird 5 Pro­zent teurer

Bau­prei­se in Nie­der­sach­sen stei­gen im August 2026 um 5,0 Prozent Neu­bau von Wohn­ge­bäu­den so teu­er wie seit drei Jah­ren nicht...

Lokal

Kreis­wahl im Land­kreis Leer: Aus­zäh­lungs­feh­ler in zwei Wahl­be­zir­ken – SPD-Man­dat wechselt

Wahl­ein­spruch gegen Kreis­wahl im Land­kreis Leer: Aus­zäh­lungs­feh­ler in zwei Wahl­be­zir­ken entdeckt Kreis­wahl vom 13. Sep­tem­ber 2026 muss kor­ri­giert wer­den –...

Lokal

Dr. Mar­kus Rohe neu­er SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der im Stadt­rat Leer

Dr. Mar­kus Rohe ist neu­er Vor­sit­zen­der der SPD-Frak­ti­on im Stadt­rat Leer. (Foto: Ute Müller) Dr. Mar­kus Rohe ist neu­er SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der...

Blaulicht

Audi rast mit über 140 km/h durch Ems­tun­nel – Poli­zei sucht Zeugen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 06.10.2026   Ver­fol­gungs­fahrt ++ Motor­rol­ler gestoh­len ++ Dieb­stahl aus PKW    ++ Wee­ner...

Lokal

Fern­mel­de­mu­se­um Leer: His­to­ri­sche Tech­nik soll für Ost­fries­land erhal­ten bleiben

Nico Blo­em besuch­te das Fern­mel­de­mu­se­um Leer gemein­sam mit Mit­glie­dern des Ver­eins­vor­stands. Auch der ehe­ma­li­ge Leera­ner Land­rat Bern­hard Bramla­ge, der den...

Blaulicht

Fahr­rad­fah­rer und E‑S­coo­ter-Fah­rer ver­letzt – Poli­zei sucht Zeu­gen nach Unfallfluchten

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 05.10.2026   ++ Leer — PKW-Fah­rer über­sieht Fahrradfahrer ++ Am 04.10.2026 befuhr ein...

Veranstaltung

Herbst­kon­zert in Papen­burg: Nie­der­säch­si­sches Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ter spielt am 16. Okto­ber in der Alten Werft

Herbst­kon­zert des Nie­der­säch­si­schen Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ters am 16. Okto­ber 2026 in Papenburg 75 musi­ka­lisch beson­ders begab­te Jugend­li­che, gro­ße Wer­ke der Spät­ro­man­tik und...

Veranstaltung

Shan­ty­nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf singt am Gro­ßen Meer

Shan­ty­nach­mit­tag im Haus am Meer: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf zu Gast am Gro­ßen Meer Mari­ti­mer Nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land am 17. Okto­ber – See­manns­lie­der,...

Lokal

Emder Kräu­ter­mat­jes ist „Kuli­na­ri­scher Bot­schaf­ter Nie­der­sach­sen 2026/27“

Urkun­den­über­ga­be „Kuli­na­ri­scher Bot­schaf­ter Nie­der­sach­sen 2026/27“: (v. l.) Klaas Mül­ler (Geschäfts­füh­rung Fok­ken & Mül­ler), Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies (Schirm­herr), Sil­via Schmid­chen (Öffent­lich­keits­ar­beit...

Anzeige

Fas­zi­na­ti­on Mee­res­welt: War­um sich ein Fami­li­en­aus­flug ins Aqua­ri­um Wil­helms­ha­ven lohnt

Fas­zi­na­ti­on Mee­res­welt: Ein abwechs­lungs­rei­cher Fami­li­en­aus­flug ins Aqua­ri­um Wilhelmshaven Das Aqua­ri­um Wil­helms­ha­ven bie­tet Besu­che­rin­nen und Besu­chern eine fas­zi­nie­ren­de Rei­se unter die...

Blaulicht

Pkw-Brand, Dro­gen­fahr­ten und E‑S­coo­ter-Fah­rer unter Alko­hol- und Drogeneinfluss

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, 04.10.2026   Brand eines Pkw++Führen eines Pkw unter Drogeneinfluss++Sachbeschädigung an Pkw++2 x Füh­ren...

auch inter­es­sant:

Anzeige

Erfolg­rei­ches und pie­tät­vol­les Mar­ke­ting für Bestatter

Wie Sie im hoch­wer­ti­gen Umfeld des Lese­r­ECHO-Ver­lags Ver­trau­en auf­bau­en und Reich­wei­te erzielen Die Wahl des pas­sen­den Wer­be­um­felds stellt für Bestat­tungs­un­ter­neh­men...

Anzeige

Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

Anzeige

Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

Anzeige

Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

Anzeige

Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

Anzeige

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­le­r­und mari­ti­mes Programm

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­ler, Regat­ten und mari­ti­mes Pro­gramm am Bontekai Wil­helms­ha­ven. Vom 2. bis 4. Okto­ber 2026 steht Wil­helms­ha­ven ganz...

Veranstaltung

Digi­ta­li­sie­rung im Bau­ge­wer­be: Pra­xis­na­he Lösun­gen und KI am 28. Okto­ber in Leer

Digi­ta­li­sie­rung im Bau­ge­wer­be: Pra­xis­na­he Lösun­gen und aktu­el­le Ent­wick­lun­gen im Fokus Ver­an­stal­tung am 28. Okto­ber 2026 im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer – kur­ze Fach­bei­trä­ge,...

Veranstaltung

„Mac­beth“ in Leer: Shake­speares Tra­gö­die am 25. Sep­tem­ber im Thea­ter an der Blinke

„Mac­beth“ im Thea­ter an der Blin­ke in Leer Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord bringt Wil­liam Shake­speares Tra­gö­die nach Leer Leer – Ein Klas­si­ker der...

Veranstaltung

Wein­ge­nuss am Gro­ßen Meer: Wein­pro­be mit Wein­kis­te Ost­fries­land in Südbrookmerland

Wein­ge­nuss am Gro­ßen Meer: Edle Trop­fen und pri­ckeln­de Sek­te in Südbrookmerland Süd­brook­mer­land – Am Sams­tag, 19. Sep­tem­ber 2026, steht das...

Veranstaltung

Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: 125 fest­lich geschmück­te Fahr­zeu­ge für den guten Zweck

Luft­auf­nah­me vom Weih­nachts­markt in Moorm­er­land aus dem ver­gan­ge­nen Jahr. Die ein­drucks­vol­le Droh­nen­auf­nah­me stammt von Rolf-Die­ter Boots­mann von Luft­bli­cke Nord­west. Weih­nachts­kon­voi...

Veranstaltung

Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le 2026: Wein, Musik und Genuss in Apen

Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le: Zwei genuss­vol­le Aben­de in Apen Wein­fest 2026 in Apen-Hengst­for­de: Am 11. und 12. Sep­tem­ber ver­wan­delt sich...

Veranstaltung

Fest der Kul­tu­ren in Leer am 6. Sep­tem­ber 2026 mit Musik, Tanz und Sonnenschein

25. Fest der Kul­tu­ren in Leer: Ein bun­tes Jubi­lä­um der Begegnung Am Sonn­tag, 6. Sep­tem­ber 2026, von 11 bis 18...

Veranstaltung

Ruder­re­gat­ta in Leer am 12. und 13. Sep­tem­ber 2026 mit Nachtsprint

84. Ruder­re­gat­ta in Leer: Span­nen­de Ren­nen und Nacht­sprint am 12. und 13. Sep­tem­ber 2026 Leer – Am 12. und 13. Sep­tem­ber...

Anzeige

„Sound of Legends – Tri­bu­te Fes­ti­val“ fei­ert Pre­mie­re in Niedersachsen

Sorgt für ech­tes Sta­di­on­ge­fühl auf dem Markt­platz Rhau­der­fehn: Die Tri­bu­te-Band H.A.N.D bringt die zeit­lo­sen Bon-Jovi-Klas­si­ker von „Livin’ on a Pray­er“...

Veranstaltung

APEN AIR 2026: 16 Bands, Punk­rock und Fami­li­en­pro­gramm in Apermarsch

Bän­te — Die Band mit der Ente — Fema­le fron­ted Punk­rock aus dem Ammer­land — Bei­trags­fo­to: Foto­stu­dio Scheiwe 11 Jah­re...

Anzei­gen