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Land­kreis Leer Bil­dung und Teil­ha­be (BuT): Chan­cen­gleich­heit für alle — Zuschüs­se jetzt beantragen!

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Bil­dung und Teil­ha­be (BuT): Chan­cen­gleich­heit für alle

Das Bil­dungs­pa­ket, auch bekannt als Bil­dung und Teil­ha­be (BuT), ist ein bedeu­ten­des sozia­les Instru­ment, das Kin­dern, Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen bis 25 Jah­re aus ein­kom­mens­schwa­chen Fami­li­en ermög­licht, gleich­be­rech­tigt am gesell­schaft­li­chen Leben teil­zu­neh­men. Es zielt dar­auf ab, Bil­dung und sozia­le Teil­ha­be zu för­dern, unab­hän­gig von der finan­zi­el­len Situa­ti­on der Familie.

Wer kann BuT-Leis­tun­gen in Anspruch nehmen?

Berech­tigt sind Kin­der und Jugend­li­che, deren Fami­li­en Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de, Sozi­al­hil­fe, Kin­der­zu­schlag oder Wohn­geld bezie­hen. Auch Emp­fän­ger von Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz kön­nen unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen BuT-Leis­tun­gen erhalten.

Wel­che Leis­tun­gen umfasst das Bildungspaket?

  1. Kos­ten­über­nah­me für Schul­be­darf: Dazu gehö­ren Schul­hef­te, Stif­te, Sport­uten­si­li­en und Schul­ran­zen, die zwei­mal jähr­lich bezu­schusst werden.

  2. Unter­stüt­zung bei Aus­flü­gen und Klas­sen­fahr­ten: Die Kos­ten für Tages­aus­flü­ge und mehr­tä­gi­ge Klas­sen­fahr­ten wer­den über­nom­men, um allen Schü­lern die Teil­nah­me zu ermöglichen.

  3. Fahrt­kos­ten zur Schu­le: Schü­ler, die nicht zu Fuß oder mit dem Fahr­rad zur Schu­le gelan­gen kön­nen, erhal­ten einen Zuschuss zu den Fahrtkosten.

  4. Mit­tag­essen in Schu­len und Kitas: Die Kos­ten für das Mit­tag­essen kön­nen bezu­schusst wer­den, um sicher­zu­stel­len, dass alle Kin­der eine aus­ge­wo­ge­ne Ver­pfle­gung erhalten.

  5. Teil­nah­me an kul­tu­rel­len und sport­li­chen Akti­vi­tä­ten: Ein monat­li­cher Pau­schal­be­trag ermög­licht die Teil­nah­me an Ver­eins- und Frei­zeit­an­ge­bo­ten wie Sport­ver­ei­nen oder Musikschulen.

  6. Lern­för­de­rung: Bei gefähr­de­tem Lern­ziel kann eine Kos­ten­über­nah­me für Nach­hil­fe bewil­ligt wer­den, sofern die Schu­le den Bedarf bestätigt.

Wie kön­nen BuT-Leis­tun­gen bean­tragt werden?

Die Bean­tra­gung erfolgt über das Ser­vice­por­tal des Land­krei­ses Leer oder alter­na­tiv über Print-Anträ­ge beim ört­li­chen Sozi­al­amt oder im Job­cen­ter. Jedes Kind oder jeder Jugend­li­che benö­tigt einen eige­nen Antrag. Wich­tig ist die voll­stän­di­ge und recht­zei­ti­ge Ein­rei­chung der Anträ­ge mit den erfor­der­li­chen Unter­la­gen, um Ver­zö­ge­run­gen zu vermeiden.

Schluss­fol­ge­rung

Das Bil­dungs­pa­ket ist ein essen­ti­el­les Instru­ment zur För­de­rung der Chan­cen­gleich­heit und sozia­len Teil­ha­be. Es ermög­licht Kin­dern und Jugend­li­chen aus finan­zi­ell schwä­cher gestell­ten Fami­li­en den Zugang zu Bil­dung und ver­schie­de­nen gesell­schaft­li­chen Akti­vi­tä­ten, die für ihre per­sön­li­che Ent­wick­lung ent­schei­dend sind. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Unter­stüt­zung erhal­ten inter­es­sier­te Fami­li­en bei den ört­li­chen Behör­den oder über das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Soziales.

Durch das Bil­dungs­pa­ket wird nicht nur indi­vi­du­el­le För­de­rung ermög­licht, son­dern auch ein wich­ti­ger Bei­trag zur sozia­len Inte­gra­ti­on und zur Über­win­dung von Bil­dungs­un­gleich­hei­ten geleistet.


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Finan­zi­el­le Unter­stüt­zung aus dem Bil­dungs- und Teilhabepaket

Gute Bil­dung darf kei­ne Fra­ge des Ein­kom­mens sein. Das Bil­dungs- und Teil­ha­be­pa­ket (BuT) der Bun­des­re­gie­rung bie­tet finan­zi­el­le Unter­stüt­zung für Kin­der und Jugend­li­che aus ein­kom­mens­schwa­chen Fami­li­en, um deren Bil­dungs­chan­cen zu ver­bes­sern. Neben Zuschüs­sen für Schul­be­darf und das Mit­tag­essen in der Schu­le gehört auch die För­de­rung von Nach­hil­fe zu den unter­stütz­ten Maß­nah­men. So kön­nen pro­fes­sio­nel­le Lern­an­ge­bo­te kos­ten­los in Anspruch genom­men wer­den, um bes­se­re Bil­dungs- und Ent­wick­lungs­chan­cen zu ermöglichen.

Moti­vie­ren­de Nach­hil­fe durch Lerncoaches

Kin­der, die Schwie­rig­kei­ten in der Schu­le haben, kön­nen dank BuT kos­ten­lo­se Nach­hil­fe erhal­ten. Dies gilt auch, wenn sie nicht unmit­tel­bar ver­set­zungs­ge­fähr­det sind. Vor­aus­set­zung ist, dass der Schü­ler oder die Schü­le­rin nicht älter als 25 Jah­re ist und die besuch­te Schu­le kei­ne aus­rei­chen­de Lern­för­de­rung anbie­tet. Unter­stüt­zung bei der Antrag­stel­lung und der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Schu­le und Amt wird bereit­ge­stellt, um den Pro­zess zu erleichtern.

Anspruchs­vor­aus­set­zun­gen

Kin­der und Jugend­li­che haben Anspruch auf Lern­för­de­rung aus dem BuT, wenn ihre Fami­li­en eine der fol­gen­den Leis­tun­gen beziehen:

  • Bür­ger­geld (ehe­mals Arbeits­lo­sen­geld II bzw. Sozi­al­geld nach SGB II)
  • Sozi­al­hil­fe nach SGB XII
  • Leis­tun­gen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
  • Kin­der­zu­schlag nach dem Bun­des­kin­der­geld­ge­setz (BKGG)
  • Wohn­geld

Unter­stüt­zung bei der Bean­tra­gung staat­li­cher Förderung

Schul­fit-Nach­hil­fe bie­tet nicht nur Unter­stüt­zung zur Noten­ver­bes­se­rung, son­dern auch fami­li­en­ori­en­tier­te Hilfs­an­ge­bo­te. Die Bera­tung und Hil­fe zur Inan­spruch­nah­me von Nach­hil­fe im Rah­men des BuT gehö­ren dazu. Die geför­der­te Nach­hil­fe muss vom zustän­di­gen Kreis­amt, Sozi­al­amt oder Job­cen­ter geneh­migt wer­den. Schul­fit beglei­tet Sie von der Antrag­stel­lung bis zum Bescheid und freut sich mit Ihnen über die ers­ten Erfol­ge Ihres Kindes.

Gra­tis Schnupperstunden

Um das Ange­bot ken­nen­zu­ler­nen, bie­tet Schul­fit zwei kos­ten­lo­se Schnup­per­stun­den im Grup­pen­un­ter­richt an:

  • Stand­ort Leer: Heis­fel­der Stra­ße 2, Tele­fon: 0491 – 5951
  • Stand­ort Moorm­er­land: Rudolf-Eucken-Stra­ße 14, Tele­fon: 04954 — 8789

Pro­fes­sio­nel­le Nach­hil­fe und Coaching

Schul­fit bie­tet Nach­hil­fe für alle Klas­sen und Schul­for­men in ver­schie­de­nen Fächern, dar­un­ter Deutsch, Mathe­ma­tik, Eng­lisch, Fran­zö­sisch, Latein, Kunst, Phy­sik, Che­mie, Bio­lo­gie und vie­le mehr. Auch Online-Nach­hil­fe ist möglich.

Wei­te­re Ange­bo­te umfassen:

  • Prü­fungs­vor­be­rei­tun­gen
  • Indi­vi­du­el­les Coaching
  • Erwach­se­nen­bil­dung

Dar­über hin­aus bie­tet Schul­fit Bera­tung zu Lern­ent­wick­lung, Schul­lauf­bahn, Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten und Lern­the­ra­pie sowie Unter­stüt­zung für Fami­li­en und Sprach­kur­se an.

Kon­takt­in­for­ma­tio­nen

  • Stand­ort Leer: Heis­fel­der Stra­ße 2, Tele­fon: 0491 – 5951
  • Stand­ort Moorm­er­land: Rudolf-Eucken-Stra­ße 14, Tele­fon: 04954 — 8789
  • E‑Mail: info@schulfit-nachhilfe.de
  • Whats­App oder SMS: 0176 24206004

Nut­zen Sie die Mög­lich­kei­ten des Bil­dungs- und Teil­ha­be­pa­kets, um die Bil­dungs­chan­cen Ihres Kin­des zu ver­bes­sern. Wir unter­stüt­zen Sie ger­ne auf die­sem Weg!

Lern­the­ra­pie Ost­fries­land Land­kreis Leer und Moormerland

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Zukunft der Arbeit: CDU Ost­fries­land berät über Grund­si­che­rung und Fachkräfte

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Der Bezirks­vor­stand der CDU Ost­fries­land mit dem Vor­sit­zen­den Ulf Thie­le MdL (5. v. r.) dis­ku­tier­te mit Bernd Leiß (Job­cen­ter Emden, 6. v.r.) und Wolf­gang Kott­land (7. v. r.) über die Zukunft der Grund­si­che­rung und neue Wege der beruf­li­chen Vali­die­rung. Im Hin­ter­grund die Prä­sen­ta­ti­on zum The­ma Ein­glie­de­rung in den Arbeits­markt.  Foto: CDU Ostfriesland

Sozi­al- und Bil­dungs­sys­te­me im Wan­del: Bezirks­vor­stand berät in Emden über Refor­men am Arbeits­markt, neue Regeln beim Bür­ger­geld und Chan­cen für Fach­kräf­te ohne Berufsabschluss

EMDEN. Die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen und Refor­men am Arbeits­markt stan­den im Mit­tel­punkt der jüngs­ten Sit­zung des Bezirks­vor­stan­des der CDU Ost­fries­land. Im Grand Café am Markt in Emden beriet das Gre­mi­um unter der Lei­tung des Bezirks­vor­sit­zen­den Ulf Thie­le MdL über die Pra­xis der neu­en Grund­si­che­rung sowie über inno­va­ti­ve Wege zur Fest­stel­lung beruf­li­cher Kom­pe­ten­zen. Als Exper­ten für die The­men­schwer­punk­te begrüß­te Thie­le den Geschäfts­füh­rer des Job­cen­ters Emden, Bernd Leiß, sowie das Bezirks­vor­stands­mit­glied Wolf­gang Kottland.

Fokus Ein­glie­de­rung: Die Reform der Grund­si­che­rung in der Praxis

Bernd Leiß gab dem Vor­stand einen detail­lier­ten Ein­blick in die prak­ti­schen Aus­wir­kun­gen des 13. SGB II-Ände­rungs­ge­set­zes (Gesetz zur Wei­ter­ent­wick­lung der Qua­li­tät der Bür­ger­geld-Bera­tung und der Inten­si­vie­rung der Arbeits­markt­in­te­gra­ti­on). In sei­nem Vor­trag „Infor­ma­tio­nen und Aus­tausch zur neu­en Grund­si­che­rung – Schwer­punkt: Ein­glie­de­rung“ beleuch­te­te der Job­cen­ter-Chef die Neu­re­ge­lun­gen des Bun­des­ge­setz­ge­bers zur Stär­kung der Arbeitsvermittlung.

Dabei ging Leiß auf die ange­pass­ten Regeln bei Mel­de­ver­säum­nis­sen und Pflicht­ver­let­zun­gen ein, die infol­ge des Urteils des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts neu jus­tiert wur­den. Er unter­strich die Bedeu­tung eines koope­ra­ti­ven Ansat­zes, stell­te jedoch auch klar, dass bei anhal­ten­der Ver­wei­ge­rungs­hal­tung not­wen­di­ge Kon­se­quen­zen bis hin zum voll­stän­di­gen Weg­fall des Regel­be­darfs grei­fen können.

Gleich­zei­tig eröff­ne das Gesetz neue recht­li­che Spiel­räu­me bei der För­de­rung, etwa durch eine ver­ein­fach­te Ver­ga­be von Gut­schei­nen für Akti­vie­rungs- und Ein­glie­de­rungs­maß­nah­men. „Das Ziel ist eine pass­ge­naue­re und inten­si­ve­re Unter­stüt­zung, um Men­schen nach­hal­tig in den Arbeits­markt zu物件­in­te­gra­ti­ons“, erklär­te Leiß. Die loka­len Her­aus­for­de­run­gen ver­deut­lich­te er am Bei­spiel des Job­cen­ters Emden, das der­zeit rund 3.500 erwerbs­fä­hi­ge Leis­tungs­be­rech­tig­te betreut.

Beruf­li­che Hand­lungs­fä­hig­keit vali­die­ren: Neue Chan­cen ohne for­ma­len Abschluss

Im zwei­ten Teil der Sit­zung stell­te Bezirks­vor­stands­mit­glied Wolf­gang Kott­land, der für ein Insti­tut für beruf­li­che Qua­li­fi­zie­rung tätig und im Ver­band Deut­scher Pri­vat­schul­ver­bän­de e.V. (VDP) aktiv ist, die Mög­lich­kei­ten des neu­en Berufs­bil­dungs­va­li­die­rungs- und ‑digi­ta­li­sie­rungs­ge­set­zes (BVa­DiG) vor. Unter dem Titel „Vali­die­rung beruf­li­cher Hand­lungs­fä­hig­keit“ zeig­te er auf, wie Men­schen ohne for­ma­len Berufs­ab­schluss ihre lang­jäh­ri­ge Berufs­er­fah­rung offi­zi­ell aner­ken­nen las­sen können.

Das Gesetz ermög­licht seit Janu­ar 2025 die Fest­stel­lung der indi­vi­du­el­len beruf­li­chen Hand­lungs­fä­hig­keit am Maß­stab eines aner­kann­ten Aus­bil­dungs­be­rufs – unab­hän­gig davon, wie die Kennt­nis­se erwor­ben wur­den. „Dies ist ein wich­ti­ger Schritt, um dem Fach­kräf­te­man­gel ent­ge­gen­zu­wir­ken und Men­schen neue beruf­li­che Per­spek­ti­ven zu eröff­nen, deren Kom­pe­ten­zen bis­her im Sys­tem unsicht­bar waren“, beton­te Kottland.

Das Vali­die­rungs­ver­fah­ren basiert auf ein­zel­nen Berufs­bild­po­si­tio­nen und führt zu Zer­ti­fi­ka­ten über eine voll­stän­di­ge, über­wie­gen­de oder teil­wei­se Ver­gleich­bar­keit. Zur Redu­zie­rung von Hür­den ver­wies Kott­land auf Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten über das Ver­mitt­lungs­bud­get der Bun­des­agen­tur für Arbeit und zeig­te auf, dass auch die Erfah­run­gen aus dem Pro­jekt Vali­Kom Trans­fer der IHK bereits posi­ti­ve Ergeb­nis­se liefern.

Wich­ti­ge Impul­se für die Zukunfts­fä­hig­keit Ostfrieslands

Der CDU-Bezirks­vor­stand nutz­te die Aus­füh­run­gen für eine ein­ge­hen­de Dis­kus­si­on mit den Gäs­ten. Der Bezirks­vor­sit­zen­de Ulf Thie­le MdL fass­te die Ergeb­nis­se des Aus­tauschs zusam­men: „Die Moder­ni­sie­rung unse­rer Sozi­al- und Bil­dungs­sys­te­me ist ent­schei­dend auch für die Zukunfts­fä­hig­keit Ost­fries­lands. Wir müs­sen alle Poten­zia­le heben – sowohl durch eine akti­vie­ren­de Arbeits­markt­po­li­tik als auch durch die Aner­ken­nung infor­mell erwor­be­ner Kompetenzen.“

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IT-Frei­spre­chung in Leer: Soft­ware-Netz­werk und IHK ehren Nachwuchs

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Geschafft! Die IT-Absol­ven­tin­nen und ‑Absol­ven­ten 2026 nach ihrer Frei­spre­chung im Zoll­haus Leer.Foto: Mar­kus Hib­be­ler / Soft­ware-Netz­werk Leer

T‑Freisprechung in Leer: „Macht was draus!“

Soft­ware-Netz­werk und IHK ehren IT-Nach­wuchs – Ein Abend zwi­schen Zukunfts­ap­pell, Impro­vi­sa­ti­on und einem Abschied nach 25 Jahren

LEER. Saxo­phon-Klän­ge zogen durch das Leera­ner Zoll­haus, die Sekt­glä­ser klirr­ten und spür­ba­re Erwar­tung lag in der Luft: Bei einer fest­li­chen Frei­spre­chungs­fei­er im Juli wur­den die erfolg­rei­chen Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten der IT-Aus­bil­dungs­be­ru­fe geehrt. Über 320 Gäs­te folg­ten der gemein­sa­men Ein­la­dung des Ver­eins Soft­ware-Netz­werk Leer und der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) für Ost­fries­land und Papenburg.

Durch das Pro­gramm führ­ten „Die Nord­leuch­ten“, Jür­gen Böse und Fre­danko Bey­er. Die bei­den Impro­vi­sa­ti­ons-Künst­ler hiel­ten gekonnt die Fäden zusam­men, sorg­ten für zahl­rei­che Lacher und ban­den das Publi­kum aktiv in das Gesche­hen ein.

Digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät braucht Köp­fe statt nur Technik

Den inhalt­li­chen Auf­takt gestal­te­te Arnold Bath­mann, zwei­ter Vor­sit­zen­der des Soft­ware-Netz­werks. Statt eines rei­nen Rück­blicks rich­te­te er den Blick nach vorn auf eine zen­tra­le Zukunfts­fra­ge: Wie sou­ve­rän ist Euro­pa in der digi­ta­len Welt? In Zei­ten von inter­na­tio­na­len Cloud-Anbie­tern, Platt­form-Mono­po­len und markt­be­herr­schen­den KI-Kon­zer­nen lie­ge genau hier die Chan­ce für den Nachwuchs.

Digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät ent­ste­he nicht durch Tech­nik allein, beton­te Bath­mann: „Sie ent­steht vor allem durch Men­schen. Durch Men­schen, die ver­ste­hen, kri­tisch hin­ter­fra­gen und Lösun­gen bau­en, statt sie nur zu bedie­nen.“ Direkt an den Jahr­gang gewandt, unter­strich er: „Ihr seid die­je­ni­gen, die nicht nur mit Tech­no­lo­gie arbei­ten, son­dern sie gestal­ten. Und genau sol­che Fach­kräf­te brau­chen wir heu­te mehr denn je.“

Abschied nach 25 Jah­ren: Punk­te­sam­meln für Ergebnisse

Ein bewe­gen­der Moment folg­te mit der Rede von Gerald Jun­ge­blut, der nach 25 Jah­ren ehren­amt­li­cher Tätig­keit im IT-Prü­fungs­aus­schuss der IHK sei­nen Abschied nahm. Mit einer Ana­lo­gie zum Fuß­ball ver­deut­lich­te der selbst­stän­di­ge Unter­neh­mens­be­ra­ter sei­ne Bot­schaft: Nach einem WM-Aus gebe es vie­le Erklä­run­gen, doch die Welt ver­ge­be kei­ne Punk­te für Ana­ly­sen, son­dern für Ergebnisse.

Den Absol­ven­ten gab er vier Leit­sät­ze mit auf den Weg: per­ma­nent ler­nen, am Ball blei­ben, bes­ser sein als die ande­ren und Gas geben. Künst­li­che Intel­li­genz wer­de IT-Beru­fe nicht erset­zen, aber neu defi­nie­ren. Wer auf den per­fek­ten Moment war­te, ver­pas­se ihn: „Der rich­ti­ge Moment ist jetzt.“ Sein Schluss­satz hall­te nach: „Glück­wunsch zu eurem Abschluss. Macht was draus.“

Pra­xis­na­he Ein­bli­cke und Stim­men der Absolventen

Das The­ma Künst­li­che Intel­li­genz grif­fen auch Ihno Berg­mann und Mar­co Böh­mann vom Soft­ware-Netz­werk augen­zwin­kernd auf. Unter dem Titel „Wenn künst­li­che Intel­li­genz auf natür­li­che Dumm­heit trifft – promp­ten, reden, über­zeu­gen“ zeig­ten sie pra­xis­nah, wor­auf es beim Ein­satz von KI-Werk­zeu­gen ankommt.

Anschlie­ßend berich­te­te Jule Tir­rel von der „Azu­bi-Woche“ beim Land­kreis Leer und wie gegen­sei­ti­ge Ver­ant­wor­tung jun­ge Teams zusam­men­schweißt. Im Talk „Was bleibt, was kommt“ kamen die Nach­wuchs­kräf­te selbst zu Wort: Ver­tre­ter von Bün­ting, Ener­con und der Gemein­de Krumm­hörn teil­ten offe­ne Ein­bli­cke in ihre Erfah­run­gen, Umwe­ge und Pläne.

Die Besten­eh­rung und ein musi­ka­li­sches Finale

Den Höhe­punkt des Abends bil­de­te die fei­er­li­che Urkun­den­über­ga­be. Ein­zeln tra­ten die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten ins Ram­pen­licht, beglei­tet vom Applaus des Publi­kums. Die bes­ten Abschlüs­se des Jahr­gangs wur­den beson­ders hervorgehoben:

  • Jan­nes Mein­ders (Volks­wa­gen)

  • Janek Otto Sant­jer (Bun­des­wehr)

  • Theo Gosch (Fort­er­ro, ehe­mals Orgadata)

Zum Fina­le ver­ar­bei­te­ten „Die Nord­leuch­ten“ Zita­te des Abends zu einer humor­vol­len Geschich­te. Gemein­sam mit Uwe Heger am Saxo­phon spon­nen sie aus Rufen aus dem Publi­kum ein spon­ta­nes Abschluss­lied mit dem Titel: „Ja, das war mei­ne bes­te Tat – mei­ne Aus­bil­dung war ziem­lich smart.“ Der Abend bewies ein­drucks­voll, wie stark ver­netzt und zukunfts­ori­en­tiert die IT-Aus­bil­dung in der Regi­on auf­ge­stellt ist.

 

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Syn­ago­gen­grund­stück Leer: Memo­ran­dum für Gedenk­ort übergeben

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Das Foto zeigt (von links) Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Dr. Mar­tin Heim­bu­cher,  Gud­run Bonow, Wolf­gang Kell­ner und Carl-Fried­rich Brüggemann.

Gedenk­ort auf dem Syn­ago­gen­grund­stück: Initia­tiv­grup­pe über­gibt Memo­ran­dum in Leer

Leer. Ein zivil­ge­sell­schaft­li­ches Memo­ran­dum für die künf­ti­ge Gestal­tung des Gedenk­orts auf dem Leera­ner Syn­ago­gen­grund­stück ist an Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst über­ge­ben wor­den. Eine Initia­tiv­grup­pe bestehend aus Wolf­gang Kell­ner, Dr. Mar­tin Heim­bu­cher und Carl-Fried­rich Brüg­ge­mann reich­te das Papier im Bei­sein der stell­ver­tre­ten­den Rats­vor­sit­zen­den Gud­run Bonow ein. Kern­an­lie­gen der Initia­ti­ve ist es, den Pro­zess zur Schaf­fung einer wür­di­gen Erin­ne­rungs­stät­te aktiv zu för­dern und aus der Leera­ner Bür­ger­schaft her­aus kri­tisch zu begleiten.

Die Grup­pe hat­te sich im Vor­feld gemein­sam mit zahl­rei­chen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern inten­siv mit der Geschich­te des Grund­stücks aus­ein­an­der­ge­setzt. Ziel sei die Schaf­fung und der dau­er­haf­te Erhalt einer „wür­di­gen Stät­te des Erin­nerns, des Geden­kens und der Mahnung“.

Das Memo­ran­dum for­mu­liert dafür kla­re inhalt­li­che Leit­li­ni­en. Die künf­ti­ge Gedenk­stät­te soll auf­ru­fen zu:

  • Wach­sam­keit und Gegen­wehr, sobald Min­der­hei­ten aus­ge­grenzt, dis­kri­mi­niert oder gewalt­sam ange­grif­fen werden,

  • einer auf­rich­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zung mit der eige­nen Geschich­te sowie einer kon­se­quen­ten Hal­tung beim Schutz der Men­schen­wür­de und der Rech­te anderer,

  • ent­schie­de­nem Wider­stand gegen jeg­li­chen Anti­se­mi­tis­mus in der Gegenwart,

  • dem Schutz jüdi­schen Lebens im Hier und Jetzt.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst bedank­te sich für das Enga­ge­ment der Initia­tiv­grup­pe und beton­te die Wich­tig­keit der Bür­ger­be­tei­li­gung. Die Ent­wick­lung des Are­als zu einem Gedenk­ort wer­de ein län­ge­rer, von der Stadt geführ­ter Pro­zess wer­den. Neben der Öffent­lich­keit soll dar­in auch die Jüdi­sche Gemein­de Olden­burg eng ein­ge­bun­den wer­den. Ein ent­spre­chen­der Beschluss­vor­schlag wird der­zeit für die poli­ti­schen Gre­mi­en vorbereitet.

Der kon­kre­te Zeit- und Gestal­tungs­plan hängt unter ande­rem von den anste­hen­den archäo­lo­gi­schen Unter­su­chun­gen auf dem Grund­stück ab, deren Ergeb­nis­se maß­geb­li­chen Ein­fluss auf die bau­li­chen und künst­le­ri­schen Mög­lich­kei­ten vor Ort haben werden.

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Blaulicht

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 30.07.2026     Wee­ner — Verkehrsunfall Am 28.07.2026 befuhr eine 70-jäh­ri­ge Fah­re­rin...

Veranstaltung

Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus­in­nen­hof: Das 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein

Stim­mungs­vol­ler Treff­punkt in der Alt­stadt: Der stets gut besuch­te Rat­haus­in­nen­hof wird auch zum anste­hen­den 25. Jubi­lä­um wie­der zur per­fek­ten Kulis­se...

Lokal

Blau­licht haut­nah in Leer: Ret­tungs­kräf­te und Ein­satz­fahr­zeu­ge erobern die Innenstadt

Zwei­ter Blau­licht­tag lockt in die Leera­ner Innenstadt Nach der gelun­ge­nen Pre­mie­re im Jahr 2024 geht der Leera­ner Blau­licht­tag in die...

Freizeit

Nacht­wäch­ter­füh­rung: Wenn Leer zur his­to­ri­schen Frei­licht­büh­ne wird

His­to­ri­sche Kulis­se in der Rat­haus­stra­ße: Die Stadt­füh­rer Hel­ga Christ und Ralf Drees­mann vor einem ech­ten Juwel der Stadt­ge­schich­te. Das soge­nann­te...

Allgemein

Wie ein Ein­zel­händ­ler aus Ost­fries­land Ama­zon im Preis-Check bloßstellt

Nimmt den Kampf gegen den Online-Rie­sen auf: Fol­kert Fazal, Inha­ber von Buch und Büro Fok­ken, prä­sen­tiert eine Aus­wahl sei­ner Sam­mel­map­pen....

Lokal

Jetzt erst recht!”: Star­ke Vor­be­rei­tun­gen und Unter­stüt­zung für den 5. CSD in Leer

Bun­tes Trei­ben und ein fried­li­cher Umzug durch die Innen­stadt: So stim­mungs­voll wie auf die­sem Archiv­bild von Ingo Ton­sor (© Lese­r­ECHO...

Lokal

Frei­bad für Leer: SPD legt nach – Debat­te nimmt wei­ter Fahrt auf

Im Juni 2014 prä­sen­tier­te sich das Frei­bad der Stadt Leer noch in vol­lem Betrieb, wie die­se Auf­nah­me zeigt. Es war die letz­te...

Lokal

Waf­fen­ver­bo­te an Bahn­hö­fen ver­län­gert: Wor­auf Bahn­rei­sen­de jetzt ach­ten müssen!

Am Haupt­bahn­hof Han­no­ver gilt vom 1. bis 31. August 2026 erneut ein umfas­sen­des Mit­führ­ver­bot für Waf­fen und gefähr­li­che Werk­zeu­ge. Die...

Blaulicht

Unfall-Bilanz im Land­kreis Leer: Trun­ken­heits­fahrt auf der A31 endet im Krankenhaus

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 29.07.2026     Moorm­er­land — Verkehrsunfall/Trunkenheit im Straßenverkehr Am 28.07.2026 befuhr ein...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

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Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

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Laut, ehr­lich, Sem­mel­rog­ge: Wenn eine Kult-Legen­de den Kul­tur­spei­cher rockt!

Mar­tin Sem­mel­rog­ge live in Leer: Ein wil­der Ritt durch 50 Jah­re „Para­gra­phistan“ Unver­wech­sel­bar, unka­putt­bar und das wohl bekann­tes­te Steh­auf­männ­chen der...

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Genuss in his­to­ri­scher Kulis­se: Das 25. Leera­ner Wein­fest im Rathaus-Innenhof

Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus-Innen­hof: 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein Ein Vier­tel­jahr­hun­dert Genuss­kul­tur im Her­zen von Leer: Am 7. und...

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Der 14. Kunst- & Hand­wer­ker­markt erobert Leers Altstadt!

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August­fehn im Lich­ter­glanz: 76. Fest der 1000 Later­nen steht in den Startlöchern!

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Der Count­down läuft: Nur noch weni­ge Wochen bis zum City­lauf in Leer!

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Ame­ri­can Wheels 2026: Die Leera­ner Innen­stadt wird zum US-Hotspot!

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Bost Rock Trio live im „Night­fe­ver“: Ein Abend vol­ler Musik­ge­schich­te in Leer!

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