Veranstaltung
Letzte Gelegenheit für exklusive Einblicke bei Ida Oelke im Kunsthaus Leer
Werkpräsentation mit Ida Oelke im Kunsthaus Leer (Copyright: Ida Oelke )
Werkpräsentation mit Ida Oelke im Kunsthaus Leer
Am 21. Juni um 16 Uhr bietet das Kunsthaus Leer eine besondere Gelegenheit, die Künstlerin Ida Oelke persönlich kennenzulernen. Im Rahmen der Ausstellung „Von Mensch zu Mensch – Ida Oelke. Holzschnitte und Malerei“ findet an diesem Tag eine Werkpräsentation statt, die gleichzeitig den Abschluss der Ausstellung markiert.
Einblicke in das künstlerische Schaffen
Während der Präsentation stellt Ida Oelke ihre Werke vor und gibt den Besuchern Einblicke in ihre zentralen Themen sowie ihre Gestaltungsweisen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Technik des Holzschnittes, deren Arbeitsweise die Künstlerin anhand von Druckplatten erläutern wird. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Der Mensch im Fokus
Das Werk der ostfriesischen Künstlerin ist stark von der Auseinandersetzung mit dem Menschen geprägt. Besonders im Holzschnitt zeigt sich ihre Fähigkeit, Figuren durch ein Spiel aus wenigen Linien und Flächen auf das Wesentliche zu reduzieren. Dabei schätzt Oelke die Lebendigkeit des Holzes als Material: Maserungen und Astlöcher dienen ihr als stete Inspirationsquelle für neue Motive.
Zur Person: Ida Oelke
Ida Oelke wurde 1956 in Wittmund-Ardorf geboren. Heute lebt und arbeitet die freischaffende Künstlerin in Esens. Ihr künstlerisches Spektrum umfasst:
-
Medien: Malerei, Linoldruck, Holzschnitt sowie Mischtechniken.
-
Schwerpunkt: Seit Mitte der 1990er-Jahre liegt ihr Fokus auf dem Holzschnitt.
-
Vermittlung: Neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit gibt sie Workshops in ihrer Druckwerkstatt, nimmt Lehraufträge wahr und unterrichtet an der Malschule der Kunsthalle Emden.

Veranstaltung
Zeitreisen, Schlossführungen und feine Fahrräder: Das bietet Schloss Evenburg im November!
Schloss Evenburg im November 2026: Führungen, Zeitreisen und Fahrraddesign
Schloss Evenburg in Leer-Loga bietet im November 2026 ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm. Neben den öffentlichen Schlossführungen stehen mehrere historische Theaterführungen auf dem Programm, bei denen Besucher in das Leben der gräflichen Familie und ihrer Bediensteten im 19. Jahrhundert eintauchen können. Außerdem ist die Sonderausstellung „Feine Fahrräder – formvollendet & fantastisch“ noch bis zum 10. Januar 2027 zu sehen. Zu beachten sind die Winteröffnungszeiten und der derzeit eingeschränkte Zugang zum Schloss.
Winteröffnungszeiten und Eintrittspreise im Schloss Evenburg
Ab November öffnet das Schloss Evenburg täglich von 11 bis 17 Uhr seine Türen für Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt kostet 7 Euro für Erwachsene. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt.
Aufgrund von Sanierungsarbeiten an der Schlossbrücke ist die Evenburg derzeit nur über eine Seitenbrücke erreichbar. Ein barrierefreier Zugang kann aktuell leider nicht ermöglicht werden.
Weitere Informationen zum Schloss Evenburg, zu den Veranstaltungen und zu den Eintrittspreisen gibt es unter www.schloss-evenburg.de.
Öffentliche Schlossführungen an Sonn- und Feiertagen
An Sonn- und Feiertagen werden im Schloss Evenburg öffentliche Führungen um 11.30 Uhr und um 14.30 Uhr angeboten.
Im Mittelpunkt stehen die ehemaligen Privaträume des gräflichen Ehepaares. Edle Tapeten und aufwendige Deckenzier vermitteln einen Eindruck vom adligen Leben im Jahr 1862. Während der Führungen erfahren die Gäste mehr über das Leben und Wirtschaften der Grafenfamilie im 19. Jahrhundert. Außerdem erhalten sie Hintergrundinformationen zur letzten Restaurierung des Schlosses.
Ein weiterer Bestandteil der Geschichte der Evenburg ist der einst zum Schloss gehörende Gartenbaubetrieb. Wie umfangreich dessen Angebot war, zeigt ein Katalog aus dem Jahr 1889, in dem mehr als 2.400 Gartenpflanzen aufgeführt sind.
Die Teilnahme an einer öffentlichen Führung einschließlich Eintritt ins Schloss kostet 12 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt.
Sonderausstellung „Feine Fahrräder – formvollendet & fantastisch“
Noch bis zum 10. Januar 2027 ist im Schloss Evenburg die Sonderausstellung „Feine Fahrräder – formvollendet & fantastisch“ zu sehen. Sie widmet sich dem Fahrrad als Designobjekt und zeigt, wie Technik, Handwerk und Gestaltung über rund 200 Jahre Fahrradgeschichte hinweg zusammengewirkt haben.
Anhand ausgewählter Exponate wird deutlich, wie sich Funktionalität und Formensprache gegenseitig beeinflussen und weiterentwickeln. Die Ausstellung führt vom historischen Hochrad über elegante Tourenräder bis hin zu innovativen Renn- und Alltagsmodellen.
Jedes Fahrrad erzählt dabei seine eigene Geschichte. Die Exponate stehen für gesellschaftlichen Wandel, technischen Fortschritt und das Streben nach Perfektion bei Material, Konstruktion und Ästhetik. So wird deutlich, dass das Fahrrad weit mehr ist als ein Fortbewegungsmittel: Es ist zugleich Ausdruck des Zeitgeistes, der Ingenieurskunst und individueller Lebensart.
Für die Ausstellung stellt das Deutsche Fahrradmuseum in Bad Brückenau außergewöhnliche und seltene Exponate zur Verfügung. Die Auswahl ermöglicht spannende Einblicke in zwei Jahrhunderte Fahrradgeschichte und macht die Entwicklung vom einfachen Laufgerät zum modernen Designklassiker erlebbar.
Führungen durch die Sonderausstellung sind auf Anfrage möglich.
Historische Zeitreisen auf Schloss Evenburg im November 2026
Ein besonderer Schwerpunkt des Novemberprogramms sind die historischen Zeitreisen. Bei diesen Theaterführungen begegnen die Besucherinnen und Besucher Figuren aus der Geschichte der Evenburg und erfahren auf unterhaltsame Weise mehr über das Leben hinter den Schlossmauern.
Donnerstag, 5. November 2026, 15 Uhr: Caroline Luise Börner – „Ich wünsche kein Geschwätz“
Am Donnerstag, 5. November 2026, beginnt um 15 Uhr die Theaterführung mit Caroline Luise Börner unter dem Titel „Ich wünsche kein Geschwätz“.
„Sie sind das Aushilfspersonal für die Jagdgesellschaft? Du liebe Güte!“ Mit diesen Worten empfängt Fräulein Börner, die Hausdame, energisch und zielgerichtet die Besucherinnen und Besucher in ihren neuen Rollen als Bedienstete.
Wer im Grafenhaus seinen Dienst verrichten möchte, muss einiges beachten. Fräulein Börner kennt die Benimmregeln für das Personal ebenso wie die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner. Auch über die besonderen Wünsche des Hausherrn weiß sie bestens Bescheid. Doch ist ihre Weste tatsächlich so blütenrein, wie sie zunächst vorgibt?
Die Theaterführung vermittelt Einblicke in die Abläufe und Umgangsformen des gräflichen Haushalts und verspricht zugleich unterhaltsame Einblicke hinter die Kulissen.
Die Teilnahme kostet 13 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt. Eine Anmeldung ist bis spätestens am Vortag der Veranstaltung erforderlich. Sie kann telefonisch unter 0491 9975–6000 erfolgen.
Donnerstag, 12. November 2026, 15 Uhr: Gräfin Frieda von Wedel – „Willkommen in der Herrlichkeit Loga“
Am Donnerstag, 12. November 2026, steht um 15 Uhr die Zeitreise mit Gräfin Frieda von Wedel aus dem Jahr 1873 auf dem Programm. Der Titel lautet „Willkommen in der Herrlichkeit Loga“.
Bei dieser Theaterführung gehören die Gäste zu den erlauchten Besuchern und Freunden der Gräfin. Die charmante Gastgeberin gewährt ihnen exklusiven Zugang zu ihren Privaträumen und erzählt aus ihrem Alltag als Gräfin.
Auf dem Rundgang durch das Schloss berichtet Frieda von Wedel von rauschenden Bällen im Festsaal, den Herausforderungen im Umgang mit dem Personal und den kleinen und größeren Skandalen ihrer Zeit. Dabei gibt sie auch pikante Details preis.
Die Teilnahme kostet 13 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt. Eine Anmeldung ist bis spätestens am Vortag unter Telefon 0491 9975–6000 erforderlich.
Donnerstag, 19. November 2026, 15 Uhr: Die Gouvernante – „Haben Sie vielleicht die jungen Grafen gesehen?“
Am Donnerstag, 19. November 2026, können Besucherinnen und Besucher ab 15 Uhr bei einer weiteren Theaterführung in die Welt des gräflichen Nachwuchses eintauchen. Die Gouvernante Wilhelmine Lietzau nimmt sie unter dem Titel „Haben Sie vielleicht die jungen Grafen gesehen?“ mit durch das Schloss.
„Gute Manieren sind der Schlitten, auf dem sich’s sanft durchs Leben gleiten lässt!“ Davon ist Wilhelmine Lietzau überzeugt. Schließlich gibt es für die jungen Grafen eine Menge zu lernen: formvollendetes Benehmen, gepflegte Konversation und die französische Sprache gehören zum Unterricht.
Mit viel Wissen über Etikette, Plauderei und Kurzweil führt die Gouvernante durch die Räume der Evenburg. Dabei gewährt sie Einblicke in das gräfliche Leben aus der Perspektive einer berufstätigen Frau des 19. Jahrhunderts.
Die Teilnahme kostet 13 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt. Die Anmeldung muss spätestens am Vortag telefonisch erfolgen. Als Telefonnummer ist 0491 997–56000 angegeben.
Donnerstag, 26. November 2026, 15 Uhr: Zeitreise auf Plattdeutsch mit Trientje und Gertrude
Am Donnerstag, 26. November 2026, wird es plattdeutsch: Um 15 Uhr beginnt die Zeitreise mit Trientje und Gertrude aus dem Jahr 1885. Der Titel lautet „Wat uns Graaf seggt, dat word maakt!“.
Die beiden Freundinnen, Leidensgenossinnen und Bediensteten des Grafen von Wedel kennen sich bestens mit dem Leben und Arbeiten im Schloss aus. Sie nehmen die Gäste mit in den Alltag des Dienstpersonals im 19. Jahrhundert.
Wortgewaltig berichten die beiden Frauen von rauschenden Festen, harter Arbeit und der aktuellen Politik des Reichskanzlers. Dabei kommen weder der Humor noch der Genuss zu kurz: Die Veranstaltung beansprucht nicht nur die Lachmuskeln, sondern erfreut auch den Gaumen.
Die Teilnahme kostet 18 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt. Eine Anmeldung ist bis spätestens am Vortag unter Telefon 0491 9975–6000 erforderlich.
Anmeldung und weitere Informationen
Für alle vier Theaterführungen ist eine Anmeldung bis spätestens zum jeweiligen Vortag erforderlich. Interessierte können sich telefonisch beim Schloss Evenburg unter 0491 9975–6000 anmelden. Bei der Veranstaltung mit der Gouvernante ist in den vorliegenden Angaben die Telefonnummer 0491 997–56000 aufgeführt; diese sollte vor der Anmeldung überprüft werden.
Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten, Eintrittspreisen, Führungen und Ausstellungen sind auf der offiziellen Internetseite des Schlosses unter www.schloss-evenburg.de zu finden.
Mit öffentlichen Schlossführungen, historischen Theaterreisen und der Fahrradausstellung bietet die Evenburg im November ein vielseitiges Programm für Kulturinteressierte und Geschichtsfreunde. Besucher sollten bei ihrer Planung allerdings berücksichtigen, dass der Zugang aufgrund der Sanierungsarbeiten an der Schlossbrücke derzeit nicht barrierefrei ist.
Anzeige
Veranstaltung
17.000 Seemeilen nach Australien: Segler Martin Daldrup hält Vortrag in Jemgum
Martin Daldrup (rechts) und der Weeneraner Segler Rudi Meyer bei einem Treffen auf Vlieland. Meyer stellte den Kontakt zum WSV-Luv up Jemgum her.
17.000 Seemeilen voller Abenteuer: Martin Daldrup berichtet in Jemgum von seiner Segelreise nach Australien
Jemgum. Der Traum von Australien führte den Langfahrtsegler Martin Daldrup auf eine abenteuerliche Reise über die Weltmeere. Doch bis zur erfolgreichen Weiterfahrt musste er einen schweren Rückschlag verkraften: Sein erster Versuch endete mit dem Untergang seiner Bavaria-Yacht im Südatlantik. Trotzdem gab Daldrup seinen Traum nicht auf. Mit einem neuen Schiff, der „Comeback“, brach er erneut auf. Von seiner Reise, den Herausforderungen des Blauwassersegelns und dem Leben auf hoher See berichtet er am Sonnabend, 19. Dezember 2026, um 19 Uhr beim Wassersportverein WSV-Luv up Jemgum.
Der Vortrag trägt den Titel „17.000 Seemeilen voller Abenteuer – Kurs Australien“ und findet im Bootshuus in Jemgum statt. Der Seglerabend richtet sich an Segelbegeisterte und alle, die sich für außergewöhnliche Reisen, das Leben auf einer Hochseeyacht und die Herausforderungen einer langen Seereise interessieren.
Von Europa über Afrika bis in den Indischen Ozean
Martin Daldrup, in der Seglerszene auch unter dem Namen „mjambo“ bekannt, nimmt die Besucher mit auf eine Reise rund um die halbe Welt. Seine Route führte ihn durch das Mittelmeer, über Madeira und die Kapverden nach Südafrika. Von dort ging es weiter über Mauritius bis auf die Seychellen.
Besonders anspruchsvoll ist die anschließende Passage in Richtung Australien. Aufgrund der vorherrschenden Passatwinde muss Daldrup einen erheblichen Umweg in Kauf nehmen. Statt der rund 3.800 Seemeilen auf direktem Weg werden daraus etwa 6.000 Seemeilen auf See. Insgesamt umfasst die Reise damit rund 17.000 Seemeilen.
Neustart nach dem Untergang der ersten Yacht
Im Mittelpunkt des Vortrags stehen nicht nur die zurückgelegten Entfernungen und die Etappen der Reise. Daldrup berichtet auch vom Alltag an Bord einer Hochseeyacht, von Begegnungen unterwegs und von den Entscheidungen, die beim Blauwassersegeln immer wieder getroffen werden müssen.
Wie plant man die tägliche Route? Wie geht man mit schwierigen Situationen auf See um? Und wie findet man nach dem Verlust des eigenen Schiffes den Mut, erneut aufzubrechen? Auch diese Fragen gehören zu den Themen des Abends. Der Untergang seiner ersten Yacht „Jambo“ im Südatlantik bedeutete für Daldrup einen schweren Rückschlag. Mit der „Comeback“ wagte er dennoch einen neuen Anlauf, um seinen Traum von Australien weiterzuverfolgen.
Seglerabend verkürzt die Wartezeit auf die Saison 2027
Mit der Veranstaltung knüpft der WSV-Luv up Jemgum an einen erfolgreichen Seglerabend an: Im November 2024 hatte der Vortrag des Einhandseglers Guido Dwersteg für ein ausverkauftes Haus gesorgt. Die neue Veranstaltung soll die Wartezeit bis zur Segelsaison 2027 verkürzen und zugleich spannende Einblicke in das Abenteuer einer großen Seereise bieten.
Den Kontakt zu Martin Daldrup stellte der Weeneraner Segler Rudi Meyer her. Er hatte den Einhandsegler bereits 2019 während eines Segeltörns auf der niederländischen Insel Vlieland kennengelernt und vermittelte ihn als Referenten nach Jemgum.
Musikalisches Vorprogramm und wichtige Informationen zum Kartenverkauf
Der Einlass im Bootshuus beginnt am Sonnabend, 19. Dezember 2026, um 18 Uhr. Bis zum Vortragsbeginn gestaltet der Weeneraner Musiker Sebastian Kromminga mit Gitarre und Gesang das musikalische Vorprogramm.
Der Eintritt kostet 15 Euro. Karten sind ab dem 9. November 2026 per E‑Mail an presse.meyer@gmx.de erhältlich. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, empfiehlt der WSV-Luv up Jemgum eine frühzeitige Kartenbestellung.
Ein besonderes Anliegen des Vereins ist die Förderung des Nachwuchses: Der Reinerlös der Veranstaltung kommt der Jugendabteilung des WSV-Luv up Jemgum zugute. Unterstützt wird die Aktion von der Ostfriesischen Volksbank Leer, Getränke Gersema aus Weener, der WEB Windenergie AG Deutschland sowie dem Ökoenergieanbieter ProEngeno aus Jemgum-Nendorp.
Der Seglerabend verbindet damit spannende Reiseerlebnisse, persönliche Einblicke in das Hochseesegeln und die Unterstützung der Jugendarbeit vor Ort.


Immer informiert mit „Wir Leeraner“ & dem LeserECHO-Portal!
Wissen, was in der Region los ist? Die Facebook-Seite „Wir Leeraner“ und das digitale Nachrichtenportal „LeserECHO“ liefern Ihnen alle wichtigen Neuigkeiten, Veranstaltungstipps und Geschichten direkt aus der Heimat.
Das Beste: Unser Angebot ist vollständig kostenlos und kommt ganz ohne Abokosten aus!
Veranstaltung
Theater in Leer: „Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!“ am 10. November 2026
„Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!“: Bitterböse Komödie im Theater an der Blinke in Leer
Leer. Was passiert, wenn ein Königspaar seit 15 Jahren auf seine Hinrichtung wartet und die Bürokratie einfach nicht in die Gänge kommt? Mit der Komödie „Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!“ von Peter Jordan präsentiert die Landesbühne Niedersachsen Nord am Dienstag, 10. November 2026, ein ebenso skurriles wie bissiges Theaterstück im Theater an der Blinke in Leer. Beginn der Vorstellung ist um 19.30 Uhr.
Marie-Antoinette und Ludwig XVI. warten auf ihr Schicksal
Im Palast von Versailles sitzen Marie-Antoinette und ihr Ehemann, König Ludwig XVI., fest. Während in Paris die Revolution tobt, warten die beiden ehemaligen Herrscher bereits seit 15 Jahren auf ihre Hinrichtung. Doch statt eines schnellen Endes müssen sie sich weiter in Geduld üben.
Der Grund ist ebenso absurd wie komisch: Die neue Regierung ist derart mit sich selbst, internen Konflikten und der gegenseitigen Denunziation ihrer Mitglieder beschäftigt, dass für das Schicksal des einstigen Königspaares offenbar keine Zeit bleibt. So liegt das Leben der beiden Majestäten ausgerechnet in den Händen einer lahmenden Bürokratie.
Für zusätzliche Unruhe sorgen unangemeldete Gäste, die immer wieder im Palast auftauchen und überall mitreden wollen. Auch der junge Napoleon spielt in den turbulenten Ereignissen eine Rolle.
König Ludwig XVI. hat von seinem endlosen Warten schließlich genug. Am liebsten würde er das Fallbeil selbst auslösen und seinem Schicksal ein Ende setzen. Doch auch dieser Plan geht nicht reibungslos auf: Seine selbst gebaute Guillotine weist einige Konstruktionsfehler auf, die für unerwartete und makabre Zwischenfälle sorgen.
Historie trifft auf schwarzen Humor
Mit „Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!“ nimmt Autor Peter Jordan, geboren 1967, eines der berüchtigtsten und zugleich tragischsten Paare der Monarchie ins Visier. Die Komödie betrachtet die historischen Ereignisse aus einer ungewöhnlichen Perspektive und verbindet historische Hintergründe mit bissiger Ironie.
Das Ergebnis ist eine turbulente Mischung aus Screwball-Komödie, Slapstick und Historiendrama. Mit pointierten Dialogen, absurden Situationen und amüsanten Sticheleien wirft das Stück einen neuen Blick auf die französische Monarchie, die Revolution und die Machtverhältnisse ihrer Zeit.
Dabei bleibt es nicht bei historischen Anspielungen: Die satirischen Spitzen reichen bis in die Gegenwart und laden dazu ein, auch heutige politische Strukturen und bürokratische Abläufe mit einem Augenzwinkern zu betrachten.
Aufführung, Eintrittspreise und Kartenverkauf
Die Landesbühne Niedersachsen Nord zeigt „Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!“ am Dienstag, 10. November 2026, um 19.30 Uhr im Theater an der Blinke, Blinke 39, 26789 Leer.
Die Eintrittspreise im Überblick:
-
Normalpreis: 18 Euro
-
Ermäßigter Eintritt: 9 Euro
Die Ermäßigung gilt für Schülerinnen und Schüler, Studierende bis einschließlich 25 Jahre sowie schwerbehinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent.
Karten sind bei folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:
-
Bürgerbüro der Stadt Leer, Schmiedestraße 7, 26789 Leer, Telefon: 0491 97820
-
Tourist-Information Leer, Ledastraße 10, 26789 Leer, Telefon: 0491 91969670
-
Online: über Reservix
Eine Abendkasse öffnet am Veranstaltungstag ab 19 Uhr.
Mit schwarzem Humor, turbulenten Verwicklungen und satirischen Seitenhieben verspricht „Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!“ einen ungewöhnlichen Theaterabend in Leer, bei dem historische Figuren, absurde Bürokratie und bissige Gesellschaftskritik aufeinandertreffen.
Anzeige






















