Blaulicht
LK-Leer: Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten & mehrere Taschendiebstähle
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 18.07.2024
Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten + mehrere Taschendiebstähle
Ostrhauderfehn — Verkehrsunfall mit verletzten Personen
Gestern Nachmittag kam es gegen 16:00 Uhr auf der Hauptstraße in Ostrhauderfehn zu einem Verkehrsunfall. Die drei Beteiligten waren mit ihren Pkw in Richtung Idafehn unterwegs. In Höhe der Tankstelle beabsichtigte die 47-jährige Fahrzeugführerin des ersten Pkw auf das Gelände dieser nach links abzubiegen. Dazu hatte sie ihren Pkw bereits zum Stillstand abgebremst. Eine 60-jährige Fahrzeugführerin befand sich mit ihrem Dacia hinter dem Ford der 47-jährigen und bremste ihren Pkw ebenfalls ab. Als drittes Fahrzeug in der Schlange befand sich ein 75-jähriger mit seinem Wohnmobil. Dieser bemerkte den Stillstand der vor ihm befindlichen Fahrzeuge zu spät und fuhr ungebremst auf den Dacia auf. Dadurch wurde der Dacia auf den vorne stehenden Ford aufgeschoben. Hierbei wurden die Fahrzeugführerin des Dacia leicht und ihr 57-jähriger Beifahrer schwer verletzt. An allen drei Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden in Höhe eines fünfstelligen Betrages.
Emden — Taschendiebstahl
Bereits am 16.07.2024 wurde ein 67-jährige Emderin Opfer eines Taschendiebstahls. Sie war gegen 10:00 Uhr in einem Discounter in der Straße “Am Südbahnhof” in Emden einkaufen gewesen. Ihre Einkaufstasche hing währenddessen im Einkaufswagen. Als die Emderin von einer unbekannten Frau um Hilfe gebeten wurde entwendete ein weiterer, bislang unbekannter Täter, die Geldbörse aus der Einkaufstasche. Den Verlust der Geldbörse bemerkte die Emderin erst an der Kasse. Der Frau entstand dadurch ein Schaden in Höhe eines höheren zweistelligen Betrages.
Leer — Taschendiebstahl
Gestern Nachmittag kam es gegen 15:45 Uhr in einem Discounter in der Hohe Loga zu einem ähnlichen Vorfall. Eine 79-jährige Leeranerin war dort einkaufen und hatte ihre Geldbörse in einem Stoffbeutel im Einkaufswagen hängen. Im Kassenbereich stellte sie fest, dass bislang unbekannte Täter ihre Geldbörse aus dem Stoffbeutel entwendet hatten. Der Leeranerin entstand ein Schaden in Höhe eines mittleren dreistelligen Betrages.
Bunde — Taschendiebstahl
In Bunde wurde am gestrigen Nachmittag gegen 17:00 Uhr eine 59-jährige Bunderin ebenfalls Opfer eines Taschendiebstahls. Sie war in einem Supermarkt in der Neuschanzer Straße einkaufen und hatte ihre Geldbörse in ihrem Einkaufswagen abgelegt. In einem Moment der Unachtsamkeit entwendeten bislang unbekannte Täter diese- Der 59-jährigen entstand dadurch ein Schaden in Höhe eines niedrigen dreistelligen Betrages.
Im Rahmen dieser Häufung von Taschendiebstählen möchte die Polizei darauf hinweisen, dass Geldbörsen oder Einkaufstaschen am besten immer nah am Körper zu tragen sind. Am sichersten verwahrt sind sie in einer verschließbaren Tasche, die beim Besuch des Supermarktes körpernah getragen und nie aus den Augen gelassen werden sollte. Sollte es dennoch zu einem Diebstahl der Geldbörse kommen, so ist als erster Schritt zu beachten, alle Bankkarten, die sich in dieser befunden haben, bei der zuständigen Bank sperren zu lassen. Und danach sollte der Weg zur Polizei führen, um dies zur Anzeige zu bringen.
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Blaulicht
Pedelec-Fahrerin verletzt und Einbruch in Gaststätte – Polizei sucht Zeugen
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 08.06.2026
Moormerland — Verkehrsunfall
Am 05.06.2026 befuhr ein 25-jähriger Fahrer eines Tesla Model 3 gegen 18:15 Uhr den Weidenweg in Moormerland und wollte nach rechts auf die Koloniestraße abbiegen. Dabei übersah er eine 72-jährige Pedelec-Fahrerin, die den Radweg der Koloniestraße in Richtung Warsingsfehn befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem die 72-Jährige stürzte. Sie erlitt leichte Verletzungen. Am PKW entstand ein Sachschaden.
Leer — Einbruch
Zwischen dem 21.05.2026 gegen 23 Uhr und dem 22.05.2026 gegen 5:15 Uhr drang eine unbekannte Täterschaft auf unbekannte Art und Weise in einen Gastgewerbebetrieb in der Groninger Straße in Leer ein. Dort entwendete sie Diebesgut im Wert eines unteren dreistelligen Betrags. Darüber hinaus entstand ein Sachschaden.
Ebenfalls in der Nacht vom 21.05. auf den 22.05.2026, zwischen 21:00 und 07:00 Uhr, versuchte eine unbekannte Täterschaft zudem, in einen vor dem Gastgewerbebetrieb in der Groninger Straße abgestellten Reisebus einzudringen. Dabei entstand ein Sachschaden am Bus.
Personen, die in der fraglichen Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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Wohnhaus verwüstet, Drogenfahrer mit falschen Kennzeichen gestoppt und Polizei beleidigt
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag den 07.06.2026
Einbruch ++ Fahren ohne Fahrerlaubnis und unter Betäubungsmitteleinfluss, Urkundenfälschung ++ Beleidigung von PVB
Westoverledingen — Einbruch in Wohnhaus
Unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag unberechtigt Zutritt zu einem Wohnhaus. Es wurden Werkzeuge und Schlüssel entwendet. Fahrzeuge auf dem Gelände wurden aufgebrochen, zudem kam es zu Verwüstungen im Wohnhaus.
Leer — Fahren ohne Fahrerlaubnis und unter Betäubungsmitteleinfluss
Im Rahmen einer Verkehrskontrolle am 06.06.2026, gegen 21:15 Uhr, stellten die eingesetzten Polizeibeamten fest, dass der Fahrzeugführer nicht über eine erforderliche Fahrerlaubnis verfügt. Zudem stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Im Weiteren wurde festgestellt, dass die angebrachten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug gehören. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.
Leer — Beleidigung von PVB
Am späten Samstagabend befuhr ein Pkw die Hauptstraße in Leer. Beim Erblicken von zwei auf einem Tankstellengelände befindlichen Polizeibeamten öffnete der Beifahrer das Fenster. Aus diesem heraus beleidigte er die Beamten lautstark. Die Person konnte im Weiteren angetroffen werden.
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Tragisches Unglück in Aurich: Ein Toter nach Wohnhausbrand
Teile des Daches mussten vom Drehleiterkorb aus geöffnet werden, um an versteckte Glutnester gelangen zu können. Foto: Diana Stöhr-Aeilts (Stadtfeuerwehr Aurich)
Tragisches Unglück im Schirumer Weg: Wohngebäudebrand fordert ein Menschenleben
AURICH. Ein schweres Unglück hat am Freitagvormittag die Gemeinde erschüttert. Bei einem Brand in einem Wohngebäude am Schirumer Weg kam ein Mensch ums Leben.
Die Alarmierung erreichte die Einsatzkräfte um 09:43 Uhr. Als die ersten Feuerwehren am Brandort eintrafen, bot sich ihnen ein dramatisches Bild: Flammen schlugen bereits aus dem gesamten Einfamilienhaus. Einem glücklichen Umstand und dem besonnenen Handeln von Passanten ist es zu verdanken, dass ein Bewohner gerettet werden konnte; er wurde direkt vom Balkon in Sicherheit gebracht und dem Rettungsdienst übergeben.
Massiver Einsatz unter schwierigen Bedingungen
Die Lage vor Ort war für die Einsatzkräfte hochkomplex. Da sich das Feuer nahezu in alle Räumlichkeiten ausgebreitet hatte, war ein Vordringen in das Gebäude zunächst unmöglich. Um die lebensgefährlich hohen Temperaturen zu senken, setzten die Feuerwehrleute gezielte „Fensterimpulse“ von außerhalb. Erst nachdem die Hitze reduziert werden konnte, gelang es den Atemschutztrupps, für die Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude vorzudringen.
Während weitere Einheiten in die eng bebaute Wohnsiedlung nachrückten, wurde eine Drehleiter vor dem Gebäude in Stellung gebracht. Parallel dazu errichteten die Kräfte eine umfangreiche Wasserversorgung über mehrere Hydranten, was einen massiven Löschangriff mit mehreren Rohren im Innen- und Außenbereich ermöglichte. Trotz der Anstrengungen griff das Feuer auch auf Teile der Dachkonstruktion über.
Hoffnungsloser Kampf bei der Personensuche
Die Rettungsmaßnahmen zogen sich über Stunden hin. Erst nachdem das Brandgeschehen weitgehend unter Kontrolle war und eingeleitete Lüftungsmaßnahmen für bessere Sichtverhältnisse sorgten, konnten die Atemschutzgeräteträger die Suche in allen Räumen abschließen. Sie fanden die vermisste Person jedoch nur noch leblos auf.
Parallel zum Brandgeschehen leistete das Kriseninterventionsteam der Feuerwehr Norden in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und Seelsorgern psychologische Betreuung für Angehörige, Nachbarn und die belasteten Einsatzkräfte.
Großaufgebot an Hilfskräften
Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Aurich, Sandhorst, Wallinghausen, Holtrop und Weene über vier Stunden hinweg im Einsatz. Die sanitätsdienstliche Absicherung übernahm das Deutsche Rote Kreuz Aurich. Für das leibliche Wohl und die Versorgung der entkräfteten Feuerwehrleute sorgte der in Middels stationierte Verpflegungszug.
Nach Abschluss der Löscharbeiten dauerten die Maßnahmen zur Beseitigung letzter Glutnester noch rund eineinhalb Stunden an; hierfür musste unter anderem die Dachhaut vom Drehleiterkorb aus geöffnet werden. Um den hohen Hygienestandards bei solch einem Brandeinsatz zu entsprechen, wurde eine Sammelstelle für die kontaminierte Schutzausrüstung eingerichtet, die anschließend von einem Dienstleister zur professionellen Reinigung abtransportiert wurde. Während der Energieversorger das Haus vom Strom- und Gasnetz trennte, sicherte der städtische Betriebshof das Gelände für die weitere polizeiliche Ermittlungsarbeit.
Die Anteilnahme in der Region ist groß. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache wurden durch die Polizei aufgenommen.
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