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LK-Leer: War­nung vor Rip-Deal: Betrü­ge­ri­sche Machen­schaf­ten bei Immo­bi­li­en- und Antiquitätengeschäften

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 07.11.2023

 
 

Rip-Deal — Was ist das?

Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden/Westoverledingen — Rip Deal — Was ist das?

War­nung vor einer Betrugs­ma­sche, die sich Rip-Deal nennt. Per­so­nen, die eine Immo­bi­lie anbie­ten oder eine Anti­qui­tät bzw. ande­re Wert­ge­gen­stän­de ver­kau­fen möch­ten, müs­sen vor­sich­tig sein, denn auch hier lau­ern Betrü­ger. Unter dem Begriff “Rip-Deal” (jeman­den aus­neh­men, nep­pen in Ver­bin­dung mit einem Han­del) sind Betrugs‑, Raub- und Dieb­stahls­de­lik­te zu ver­ste­hen, bei wel­chem die Täter nach einem bestimm­ten Sche­ma vor­ge­hen. Die Opfer sind in der Regel Ver­käu­fer von Immo­bi­li­en, Anti­qui­tä­ten oder auch ande­ren Wert­ge­gen­stän­den, die den Kon­takt zu poten­ti­el­len Käu­fern über Anzei­gen im Inter­net oder über Zei­tungs­in­se­ra­te her­stel­len. Die Täter suchen gezielt die­se Inse­ra­te aus und neh­men ent­we­der tele­fo­nisch oder per Email den ers­ten Kon­takt zu den Opfern auf. Die Täter zei­gen Inter­es­se an dem Kauf der Immo­bi­lie oder Ware und geben zumeist an, sel­ber im Auf­trag eines zah­lungs­kräf­ti­gen aus­län­di­schen Inves­tors zu handeln.

So gin­gen die Täter auch im Fall zwei­er Inha­ber eines Far­ben­ge­schäf­tes aus Wes­t­ov­er­le­din­gen vor. Die Geschäfts­in­ha­ber erhiel­ten Mit­te Okto­ber eine E‑Mail von einem Inter­es­sen­ten, der angeb­lich Far­be im Wert von 100.000 Euro für ein Bau­pro­jekt in Bel­grad kau­fen woll­te. Nach­dem die Geschäfts­in­ha­ber ihm ein Ange­bot unter­brei­tet hat­ten, lud der Inter­es­sent die­se zu einem geschäft­li­chen Tref­fen nach Ser­bi­en ein. Tat­säch­lich bezahl­te er den Flug und die Hotel­kos­ten und so kam es zu dem ver­ein­bar­ten Ter­min in einem Hotel in Bel­grad. Der Betrü­ger bot an, das Geschäfts­vo­lu­men noch wei­ter zu erhö­hen. Die Rech­nung sol­le so hoch wie mög­lich sein, da der ser­bi­sche Staat das Pro­jekt durch Sub­ven­tio­nen unter­stüt­ze. Für ihn selbst sol­le eine antei­li­ge Ver­mitt­ler­pro­vi­si­on fäl­lig wer­den. Obwohl es vor Ort nicht zu einem Geschäfts­ab­schluss kam, über­gab der Betrü­ger den Inha­bern des Far­ben­ge­schäf­tes sogar noch einen klei­nen Geld­be­trag, “für einen schö­nen Tag in Bel­grad”. Die Geschäfts­leu­te aus Wes­t­ov­er­le­din­gen erkann­ten das unse­riö­se Geschäfts­ge­ba­ren ihres Gegen­übers recht­zei­tig und wur­den finan­zi­ell nicht geschä­digt. Die Betrü­ger gehen bei die­sen Straf­ta­ten übli­cher­wei­se, wie folgt, vor: Durch inten­si­ve Kon­takt­auf­nah­me sol­len den Opfern der Ein­druck ver­mit­telt wer­den, dass es sich tat­säch­lich um einen seriö­sen Inter­es­sen­ten han­delt. Die­ser bie­tet auch an, hohe gefor­der­te Prei­se zu zah­len und sieht von für ihn güns­ti­gen Preis­ver­hand­lun­gen ab. Die Opfer wer­den grund­sätz­lich ins Aus­land ein­ge­la­den, da die Täter vor­ge­ben aus Ter­min­grün­den nicht selbst erschei­nen zu kön­nen. Alle Unkos­ten, die durch die Rei­se ent­ste­hen, wer­den von den Tätern über­nom­men. So soll mög­li­chem Miss­trau­en der Opfer vor­ge­beugt wer­den. Vor Ort soll den Opfern durch selbst­si­che­res Auf­tre­ten und Vor­ge­ben des Inter­es­sen­ten, einen luxu­riö­sen Lebens­stil zu pfle­gen, die Serio­si­tät noch ver­stärkt vor­ge­führt wer­den. Sehr bald wer­den die ers­ten geschäft­li­chen Gesprä­che anbe­raumt. Auf­fäl­lig ist, dass die Täter bereits in den ers­ten Gesprä­chen dar­auf hin­wei­sen, dass ein Geld­tausch von Euro in eine ande­re aus­län­di­sche Wäh­rung statt­fin­den muss. Das wäre die Vor­aus­set­zung, damit das anvi­sier­te Geschäft abge­schlos­sen wer­den kann. In der Regel sol­len Euro in Schwei­zer Fran­ken gewech­selt wer­den. Damit dem zuge­stimmt wird, wird natür­lich auch ein Gewinn bei dem Tausch­ge­schäft in Aus­sicht gestellt. Wenn noch Skep­sis bei den Opfern besteht, wird ange­bo­ten, vor­ab eine klei­ne Sum­me zu tau­schen. Dort wer­den dann auch ech­te Geld­no­ten getauscht. Sobald die Bereit­schaft zum Tau­schen der vol­len gefor­der­ten Sum­me besteht, wer­den den Opfern Falsch­geld­no­ten oder sogar einen Kof­fer mit Papier­schnip­seln über­reicht. Wei­gern sich die Opfer, einen Bar­geld­tausch durch­zu­füh­ren, wird mit Gewalt gedroht. Da die Opfer sich im Aus­land befin­den und mit den dort recht­lich gel­ten­den Vor­schrif­ten nicht ver­traut sind, ent­steht so ein hoher Druck, der dann zur Erfül­lung der Tat­aus­füh­rung führt. Ist das Geld erst getauscht, zie­hen sich die Täter zurück. Um als Ver­käu­fer oder Händ­ler nicht Opfer einer sol­chen Straf­tat zu wer­den, gel­ten fol­gen­de Emp­feh­lun­gen: Um Ver­hand­lun­gen für einen Kauf von hoch­wer­ti­gen Immo­bi­li­en oder Sach­wer­ten zu füh­ren, ist von einer Rei­se ins Aus­land eher abzu­ra­ten. Eine Kauf­zu­sa­ge, ohne Besich­ti­gung der Ware oder Immo­bi­lie, soll­te die Anbie­ten­den skep­tisch wer­den las­sen. Es soll­ten immer die Per­so­na­li­en des jewei­li­gen Geschäfts­part­ners (Aus­weis­do­ku­ment) fest­ste­hen, nur die Ver­bin­dung über eine Aus­land­te­le­fon­num­mer reicht nicht aus. Bei sol­chen Geschäf­ten dür­fen sich die Anbie­ten­den nicht unter Druck oder Zeit­zwang set­zen las­sen. Geld­tausch­ge­schäf­te in aus­län­di­sche Wäh­run­gen, gegen angeb­li­che Gewin­ne vor dem eigent­li­chen Ver­kaufs­ge­spräch, soll­ten nicht durch­ge­führt wer­den und las­sen den deut­li­chen Schluss auf einen bevor­ste­hen­den Betrug zu. Per­so­nen, die Opfer einen sol­chen Tat wur­den oder sich in bereits in ähn­li­chen Ver­hand­lun­gen zu einer sol­chen Sach­la­ge befin­den, wer­den gebe­ten, Anzei­ge zu erstatten.


 

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Dreis­ter Laden­dieb­stahl in Ostfriesland

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Ost­fries­land – Laden­dieb­stäh­le auf Rekord­ni­veau: Ein­zel­han­del warnt vor dra­ma­ti­scher Entwicklung

Der Ein­zel­han­del in Deutsch­land – und damit auch in Ost­fries­land – steht vor einer wach­sen­den Her­aus­for­de­rung: Laden­dieb­stäh­le neh­men zu, wer­den pro­fes­sio­nel­ler und ver­ur­sa­chen Schä­den in Mil­li­ar­den­hö­he. Ein aktu­el­ler Fall aus Nor­den zeigt, wie dreist Täter inzwi­schen vor­ge­hen. Doch die Zah­len des Han­dels­ver­bands Deutsch­land (HDE) und die EHI‑Studie zu Inven­tur­dif­fe­ren­zen machen deut­lich: Der Vor­fall ist kein Ein­zel­fall, son­dern Teil einer besorg­nis­er­re­gen­den Entwicklung.

 

Dreis­ter Dieb­stahl im Aldi-Markt Norden

Am Sams­tag­abend — 30.05.2026, gegen 19.35 Uhr, betra­ten vier Per­so­nen (2x weib­lich, 2x männ­lich, 18–30 Jah­re) den Aldi-Markt im Nor­der Tor. Wäh­rend einer der Täter das Per­so­nal ablenk­te, nutz­ten die ande­ren die Gele­gen­heit und füll­ten einen Ein­kaufs­wa­gen rand­voll mit Lebens­mit­teln. Anschlie­ßend ver­ließ die Grup­pe den Markt, ohne zu bezahlen.

Eine auf­merk­sa­me Zeu­gin bemerk­te den Vor­gang, ver­folg­te die Täter und infor­mier­te die Poli­zei. Die Beam­ten konn­ten die Grup­pe in unmit­tel­ba­rer Nähe stel­len. Der Scha­den: rund 300 Euro. Ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wur­de eingeleitet.

Der Fall steht exem­pla­risch für eine Ent­wick­lung, die längst nicht mehr nur Super­märk­te betrifft. Mode­ge­schäf­te, Dro­ge­rien, Bau­märk­te, Elek­tronik­märk­te – der gesam­te Ein­zel­han­del ist betroffen.

 

Zah­len und Fak­ten: Die Lage ist erns­ter, als vie­le glauben

Die aktu­el­len Daten des Han­dels­ver­bands Deutsch­land (HDE) zeich­nen ein kla­res Bild.

 

Ein­fa­cher Laden­dieb­stahl – 357.651 Fäl­le im Jahr 2025

Der HDE mel­det für 2025 ins­ge­samt 357.651 Fäl­le von ein­fa­chem Laden­dieb­stahl. Das ent­spricht zwar einem Rück­gang von 5,7 Pro­zent gegen­über dem Vor­jahr, doch Ent­war­nung gibt es nicht:

  • Die Zahl bleibt extrem hoch.

  • Die Dun­kel­zif­fer liegt bei über 90 Pro­zent.

  • Vie­le Dieb­stäh­le wer­den nicht bemerkt, nicht gemel­det oder nicht ver­folgt.

Damit dürf­te die tat­säch­li­che Zahl der Dieb­stäh­le in die Mil­lio­nen gehen.

 

Schwe­rer Laden­dieb­stahl – 25.445 Fäl­le im Jahr 2025

Schwe­rer Laden­dieb­stahl liegt vor, wenn Täter:

  • Waf­fen oder gefähr­li­che Werk­zeu­ge mitführen

  • als Ban­de agieren

  • gewalt­sam vorgehen

Mit 25.445 Fäl­len bleibt die­se Kate­go­rie auf Rekord­ni­veau. Nach dem Höchst­stand 2023 (27.452 Fäl­le) lie­gen auch die Wer­te für 2024 und 2025 im nega­ti­ven Spitzenbereich.

Der HDE spricht von einer besorg­nis­er­re­gen­den Ent­wick­lung, die sich zuneh­mend professionalisiert.

 

Mil­li­ar­den­schä­den: Die EHI‑Studie zeigt das gan­ze Ausmaß

Die EHI‑Studie zu Inven­tur­dif­fe­ren­zen im Ein­zel­han­del lie­fert erschre­cken­de Zahlen:

Inven­tur­dif­fe­ren­zen: 0,67 % des Nettoumsatzes

Ein Anstieg um rund 5 Pro­zent gegen­über dem Vorjahr.

Schä­den durch Dieb­stäh­le: 2,82 Mil­li­ar­den Euro

Ver­ur­sacht durch Kundendiebstähle.

Schä­den durch Mit­ar­bei­ter: 910 Mil­lio­nen Euro

Schä­den durch Lie­fe­ran­ten & Ser­vice­kräf­te: 370 Mil­lio­nen Euro

Inves­ti­tio­nen in Sicher­heit: 1,55 Mil­li­ar­den Euro jährlich

Für:

  • Kame­ras

  • Sicher­heits­per­so­nal

  • Waren­si­che­rung

  • Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men

Trotz die­ser Inves­ti­tio­nen stei­gen die Ver­lus­te weiter.

 

War­um die ehr­li­chen Kun­den am Ende zahlen

Die stei­gen­den Ver­lus­te haben direk­te Folgen:

  • höhe­re Preise

  • weni­ger Personal

  • mehr Sicher­heits­maß­nah­men

  • län­ge­re Wartezeiten

  • sin­ken­de Produktvielfalt

Der Han­del betont: Die Kos­ten tra­gen am Ende die ehr­li­chen Kunden.

 

Ein gesell­schaft­li­ches Pro­blem – nicht nur ein polizeiliches

Die Grün­de für die Ent­wick­lung sind vielfältig:

  • stei­gen­de Lebenshaltungskosten

  • sin­ken­de Hemmschwellen

  • orga­ni­sier­te Banden

  • feh­len­des Personal

  • über­las­te­te Justiz

  • gerin­ge Strafen

  • hohe Dun­kel­zif­fer

Vie­le Händ­ler berich­ten, dass Täter immer selbst­be­wuss­ter auf­tre­ten – und dass selbst erwisch­te Die­be kaum Kon­se­quen­zen fürchten.

 

Der Ein­zel­han­del steht unter Druck

Der Fall aus Nor­den ist nur ein Bei­spiel von vie­len. Die Zah­len des HDE und die EHI‑Studie zei­gen: Laden­dieb­stahl ist längst ein struk­tu­rel­les Pro­blem, das den Han­del jähr­lich Mil­li­ar­den kos­tet und die gesam­te Bran­che belastet.

Wäh­rend Täter immer dreis­ter wer­den, wächst der Druck auf die Unter­neh­men – und damit auf die ehr­li­chen Kun­den, die die Ver­lus­te über höhe­re Prei­se mit­tra­gen müssen.

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Wee­ner — Feu­er­wehr setzt auf inno­va­ti­ve Hochwasser-Abwehr

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Neu­er Hoch­was­ser­schutz: Feu­er­wehr-Füh­rungs­kräf­te der Kreis­be­reit­schaft Süd in Wee­ner geschult

Wee­ner – Der Kata­stro­phen­schutz in Nie­der­sach­sen setzt beim Hoch­was­ser­schutz auf Inno­va­ti­on statt auf Mus­kel­kraft: Um für künf­ti­ge Hoch­was­ser­la­gen opti­mal gerüs­tet zu sein, wur­den heu­te die Füh­rungs­kräf­te der Kreis­be­reit­schaft Süd auf dem Gelän­de des Bau­hofs in Wee­ner inten­siv im Umgang mit dem moder­nen „NOAQ Flood Fight­ing Sys­tem“ geschult.

Effi­zi­en­te Alter­na­ti­ve zum Sandsack

Das mobi­le Schutz­sys­tem mar­kiert einen deut­li­chen Fort­schritt in der Deich­ver­tei­di­gung und beim Objekt­schutz. Anstatt wie bis­her auf das arbeits­in­ten­si­ve und kräf­te­zeh­ren­de Schlep­pen von Tau­sen­den Sand­sä­cken ange­wie­sen zu sein, bie­tet das Sys­tem eine schnel­le und hoch­ef­fi­zi­en­te Lösung.

Unter der Lei­tung der erfah­re­nen Aus­bil­der Hol­ger Blei­cher, Ewald Spen­gel, Ralf Ecken, Jens Buß und Ingo Jel­ting lern­ten die anwe­sen­den Zug- und Grup­pen­füh­rer der Kreis­be­reit­schaft Süd den siche­ren Auf­bau und die tak­ti­sche Anwen­dung der mobi­len Wände.

Sta­bi­li­tät durch das eige­ne Gewicht des Wassers

Das Prin­zip des „Flood Fight­ing Sys­tems“ ist eben­so ein­fach wie geni­al: Die Ele­men­te wer­den am Boden ver­an­kert. Sobald das Hoch­was­ser ansteigt, nutzt das Sys­tem den anste­hen­den Was­ser­druck, um sich selbst zu sta­bi­li­sie­ren. Das Gewicht des Was­sers sorgt somit für den nöti­gen Halt und eine dich­te Abdich­tung gegen gefähr­de­te Berei­che. Der Vor­teil für die Ein­satz­kräf­te liegt auf der Hand: Die not­wen­di­ge Zeit und der kör­per­li­che Ein­satz bis zur vol­len Schutz­wir­kung wer­den mas­siv reduziert.

Stra­te­gi­sche Sta­tio­nie­rung im Landkreis

Damit die Schutz­wän­de im Ernst­fall kei­ne lan­gen Anfahrts­we­ge haben, sind sie stra­te­gisch auf ver­schie­de­ne Stand­or­te im Land­kreis Leer ver­teilt. Allein am Bau­hof in Wee­ner sind zwei Gebin­de mit ins­ge­samt 14 Ele­men­ten sta­tio­niert, die im Alarm­fall sofort abruf­be­reit sind.

„Mit die­ser Aus­bil­dung inves­tiert die Kreis­feu­er­wehr wei­ter kon­se­quent in den moder­nen Kata­stro­phen­schutz“, beton­te Kreis­brand­meis­ter Ernst Ber­ends anläss­lich der Übung. Ziel sei es, die Regi­on auch bei sich ändern­den kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen effek­tiv und zeit­nah vor Hoch­was­ser­ge­fah­ren schüt­zen zu können.

Foto: Kreis­feu­er­wehr Leer

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Mehr Sicher­heit in Aurichs Innenstadt

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Pilot­pro­jekt „Gemein­sa­me Strei­fen“: Mehr Sicher­heit und Ord­nung in Aurichs Innenstadt

Die Stadt Aurich und die Poli­zei­in­spek­ti­on Aurich/Wittmund haben ein neu­es gemein­sa­mes Sicher­heits­kon­zept gestar­tet. Unter dem offi­zi­el­len Pro­jekt­na­men „Gemein­sa­me Strei­fen sor­gen für Sicher­heit und Ord­nung in der Innen­stadt“ begann am 28. Mai 2026 die ers­te gemein­sa­me Fuß­strei­fe von Ord­nungs­amt und Poli­zei – bei bes­tem Früh­lings­wet­ter und mit viel Auf­merk­sam­keit in der Auricher Innenstadt.

 

Ein neu­er Weg der Zusammenarbeit

Mit dem Pilot­pro­jekt gehen bei­de Behör­den einen moder­nen, part­ner­schaft­li­chen Ansatz. Ziel ist es,

  • wert­vol­le Pra­xis­er­fah­run­gen zu sam­meln,

  • behör­den­über­grei­fen­de Abläu­fe zu opti­mie­ren,

  • und die sicht­ba­re Prä­senz im öffent­li­chen Raum deut­lich zu erhö­hen.

Die gemein­sa­me Strei­fe soll nicht nur kon­trol­lie­ren, son­dern vor allem prä­ven­tiv wir­ken und die Innen­stadt als siche­ren, geord­ne­ten und lebens­wer­ten Raum stärken.

 

Bür­ger­nä­he im Mittelpunkt

Die gemisch­ten Teams aus Poli­zei und Ord­nungs­amt ver­ste­hen sich als direk­te, unkom­pli­zier­te Ansprech­part­ner für die Men­schen vor Ort. Schon wäh­rend des ers­ten Strei­fen­gangs zeig­te sich eine durch­weg posi­ti­ve Reso­nanz:

  • Bür­ge­rin­nen und Bür­ger stell­ten Fra­gen zu Ver­kehrs­re­ge­lun­gen,

  • erkun­dig­ten sich nach Lie­fer­zei­ten in der Fuß­gän­ger­zo­ne,

  • oder nutz­ten die Gele­gen­heit, all­ge­mei­ne städ­ti­sche Anlie­gen direkt anzusprechen.

Der per­sön­li­che Aus­tausch wur­de von vie­len als nied­rig­schwel­lig und hilf­reich wahr­ge­nom­men – ein zen­tra­les Ziel des Projekts.

 

Ver­kehrs­über­wa­chung als kla­rer Schwerpunkt

Neben der Bür­ger­nä­he liegt ein deut­li­cher Fokus auf der Ver­kehrs­über­wa­chung. Die gemein­sa­men Teams ach­ten ins­be­son­de­re auf:

  • die Ein­hal­tung der gel­ten­den Ver­kehrs­re­geln,

  • die Über­prü­fung der vor­ge­schrie­be­nen Lie­fer­zei­ten,

  • und die Ver­mei­dung von Gefah­ren­si­tua­tio­nen in der Innenstadt.

Durch die gebün­del­ten Kom­pe­ten­zen bei­der Behör­den kön­nen Ver­stö­ße sofort vor Ort geahn­det wer­den. Das sorgt für mehr Effi­zi­enz und erhöht die Sicher­heit für Fuß­gän­ger, Rad­fah­rer und Lie­fer­ver­kehr gleichermaßen.

 

Ein star­kes Zei­chen für eine lebens­wer­te Innenstadt

Mit dem Pilot­pro­jekt set­zen Stadt und Poli­zei ein kla­res Signal: Aurichs Innen­stadt soll siche­rer, geord­ne­ter und attrak­ti­ver werden.

Nach Abschluss der Test­pha­se wer­den alle gewon­ne­nen Erkennt­nis­se detail­liert aus­ge­wer­tet. Die Ergeb­nis­se sol­len als Grund­la­ge die­nen, um die Koope­ra­ti­on wei­ter aus­zu­bau­en und die gemein­sa­me Prä­senz lang­fris­tig opti­mal zu gestalten.

Damit könn­te das Pilot­pro­jekt „Gemein­sa­me Strei­fen“ zum dau­er­haf­ten Bestand­teil des städ­ti­schen Sicher­heits­kon­zepts wer­den – und mög­li­cher­wei­se auch als Vor­bild für ande­re Kom­mu­nen dienen.

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

35. Emder Mat­jes­ta­ge 2026: Ein Fest für die gan­ze Familie  Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 ver­wan­delt sich Emden...

Lokal

Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

Digi­ta­le Zukunft direkt vor der Haus­tür: Digi­tal-Tour 2026 macht Sta­ti­on in Leer LEER – Künst­li­che Intel­li­genz ist längst kein blo­ßes Schlag­wort...

Veranstaltung

Bun­tes Trei­ben am See: Das Julia­nen­park­fest 2026 lädt zum gro­ßen Fami­li­en­tag nach Leer

Das Julia­nen­park­fest 2026 in Leer: Ein Fest für die gan­ze Fami­lie im Her­zen der Stadt LEER. Es ist wie­der so weit:...

Veranstaltung

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: PS-Gewalt, Qualm und Action für die gan­ze Familie

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: Kraft­vol­les Motor­sport-Spek­ta­kel für die gan­ze Familie Am Sonn­tag, den 16. August 2026, ver­wan­delt sich Wit­ten­sand wie­der...

Veranstaltung

Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

Impres­si­on aus dem Vor­jahr: Die Gitarren­ju­gend Loga beim Bene­fiz­kon­zert 2025. (Foto: Wolf­gang Vogelsang) Gitarren­ju­gend Loga lädt zum gro­ßen Som­mer­kon­zert in...

Veranstaltung

Hei­mat­mu­se­um Leer: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag 2026: Muse­en mit Freu­de entdecken

Kos­ten­los am 17. Mai: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, 17. Mai 2026, lädt das Hei­mat­mu­se­um Leer zum Inter­na­tio­na­len...

Veranstaltung

Kom over de Brug: Kunst, Musik & Som­mer­fee­ling in Blauwestad

Kom over de Brug: Ein Som­mer­tag vol­ler Kunst und Har­mo­nie in Blauwestad Wenn das Son­nen­licht auf der Was­ser­ober­flä­che glit­zert und...

Veranstaltung

Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen in Tim­mel lädt ein

13. Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen zu Tim­mel: Zeit­rei­se am Pfingstwochenende Tim­mel ver­wan­delt sich in eine leben­di­ge Kulis­se ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te. Vom 23. bis...

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Zwei Tage Aus­nah­me­zu­stand: Flachs­meer freut sich auf sein Schüt­zen­fest mit gro­ßem Festumzug

Rück­blick auf glanz­vol­le Momen­te: Impres­sio­nen vom Schüt­zen­fest-Umzug des Vor­jah­res. Auch in die­sem Jahr bil­det der gro­ße Marsch durch Flachs­meer am...

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Rock­abend in Emden: Grum­py­na­tors live im LMC

Rock-Nacht in Hin­te: Riot at the Moons­hi­ne Bar und Grum­py­na­tors live im LMC — 9. Mai 2026 Ein­lass: 19.00 Uhr /...

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