Blaulicht
LK-Leer: Warnung vor Rip-Deal: Betrügerische Machenschaften bei Immobilien- und Antiquitätengeschäften
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 07.11.2023
Rip-Deal — Was ist das?
Polizeiinspektion Leer/Emden/Westoverledingen — Rip Deal — Was ist das?
Warnung vor einer Betrugsmasche, die sich Rip-Deal nennt. Personen, die eine Immobilie anbieten oder eine Antiquität bzw. andere Wertgegenstände verkaufen möchten, müssen vorsichtig sein, denn auch hier lauern Betrüger. Unter dem Begriff “Rip-Deal” (jemanden ausnehmen, neppen in Verbindung mit einem Handel) sind Betrugs‑, Raub- und Diebstahlsdelikte zu verstehen, bei welchem die Täter nach einem bestimmten Schema vorgehen. Die Opfer sind in der Regel Verkäufer von Immobilien, Antiquitäten oder auch anderen Wertgegenständen, die den Kontakt zu potentiellen Käufern über Anzeigen im Internet oder über Zeitungsinserate herstellen. Die Täter suchen gezielt diese Inserate aus und nehmen entweder telefonisch oder per Email den ersten Kontakt zu den Opfern auf. Die Täter zeigen Interesse an dem Kauf der Immobilie oder Ware und geben zumeist an, selber im Auftrag eines zahlungskräftigen ausländischen Investors zu handeln.
So gingen die Täter auch im Fall zweier Inhaber eines Farbengeschäftes aus Westoverledingen vor. Die Geschäftsinhaber erhielten Mitte Oktober eine E‑Mail von einem Interessenten, der angeblich Farbe im Wert von 100.000 Euro für ein Bauprojekt in Belgrad kaufen wollte. Nachdem die Geschäftsinhaber ihm ein Angebot unterbreitet hatten, lud der Interessent diese zu einem geschäftlichen Treffen nach Serbien ein. Tatsächlich bezahlte er den Flug und die Hotelkosten und so kam es zu dem vereinbarten Termin in einem Hotel in Belgrad. Der Betrüger bot an, das Geschäftsvolumen noch weiter zu erhöhen. Die Rechnung solle so hoch wie möglich sein, da der serbische Staat das Projekt durch Subventionen unterstütze. Für ihn selbst solle eine anteilige Vermittlerprovision fällig werden. Obwohl es vor Ort nicht zu einem Geschäftsabschluss kam, übergab der Betrüger den Inhabern des Farbengeschäftes sogar noch einen kleinen Geldbetrag, “für einen schönen Tag in Belgrad”. Die Geschäftsleute aus Westoverledingen erkannten das unseriöse Geschäftsgebaren ihres Gegenübers rechtzeitig und wurden finanziell nicht geschädigt. Die Betrüger gehen bei diesen Straftaten üblicherweise, wie folgt, vor: Durch intensive Kontaktaufnahme sollen den Opfern der Eindruck vermittelt werden, dass es sich tatsächlich um einen seriösen Interessenten handelt. Dieser bietet auch an, hohe geforderte Preise zu zahlen und sieht von für ihn günstigen Preisverhandlungen ab. Die Opfer werden grundsätzlich ins Ausland eingeladen, da die Täter vorgeben aus Termingründen nicht selbst erscheinen zu können. Alle Unkosten, die durch die Reise entstehen, werden von den Tätern übernommen. So soll möglichem Misstrauen der Opfer vorgebeugt werden. Vor Ort soll den Opfern durch selbstsicheres Auftreten und Vorgeben des Interessenten, einen luxuriösen Lebensstil zu pflegen, die Seriosität noch verstärkt vorgeführt werden. Sehr bald werden die ersten geschäftlichen Gespräche anberaumt. Auffällig ist, dass die Täter bereits in den ersten Gesprächen darauf hinweisen, dass ein Geldtausch von Euro in eine andere ausländische Währung stattfinden muss. Das wäre die Voraussetzung, damit das anvisierte Geschäft abgeschlossen werden kann. In der Regel sollen Euro in Schweizer Franken gewechselt werden. Damit dem zugestimmt wird, wird natürlich auch ein Gewinn bei dem Tauschgeschäft in Aussicht gestellt. Wenn noch Skepsis bei den Opfern besteht, wird angeboten, vorab eine kleine Summe zu tauschen. Dort werden dann auch echte Geldnoten getauscht. Sobald die Bereitschaft zum Tauschen der vollen geforderten Summe besteht, werden den Opfern Falschgeldnoten oder sogar einen Koffer mit Papierschnipseln überreicht. Weigern sich die Opfer, einen Bargeldtausch durchzuführen, wird mit Gewalt gedroht. Da die Opfer sich im Ausland befinden und mit den dort rechtlich geltenden Vorschriften nicht vertraut sind, entsteht so ein hoher Druck, der dann zur Erfüllung der Tatausführung führt. Ist das Geld erst getauscht, ziehen sich die Täter zurück. Um als Verkäufer oder Händler nicht Opfer einer solchen Straftat zu werden, gelten folgende Empfehlungen: Um Verhandlungen für einen Kauf von hochwertigen Immobilien oder Sachwerten zu führen, ist von einer Reise ins Ausland eher abzuraten. Eine Kaufzusage, ohne Besichtigung der Ware oder Immobilie, sollte die Anbietenden skeptisch werden lassen. Es sollten immer die Personalien des jeweiligen Geschäftspartners (Ausweisdokument) feststehen, nur die Verbindung über eine Auslandtelefonnummer reicht nicht aus. Bei solchen Geschäften dürfen sich die Anbietenden nicht unter Druck oder Zeitzwang setzen lassen. Geldtauschgeschäfte in ausländische Währungen, gegen angebliche Gewinne vor dem eigentlichen Verkaufsgespräch, sollten nicht durchgeführt werden und lassen den deutlichen Schluss auf einen bevorstehenden Betrug zu. Personen, die Opfer einen solchen Tat wurden oder sich in bereits in ähnlichen Verhandlungen zu einer solchen Sachlage befinden, werden gebeten, Anzeige zu erstatten.
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Angriff auf Polizeibeamte – mehrere Verletzte
POL-LER: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Aurich und der Polizeiinspektion Leer/ Emden
Weener — Polizeibeamte bei Einsatz angegriffen und verletzt
In der Nacht zu Donnerstag, den 26.03.2026, kam es gegen 00:50 Uhr in der Bahnhofstraße in Weener zu einem Polizeieinsatz. Ausgangspunkt war eine gemeldete Sachbeschädigung an einem Wartehäuschen. Im Rahmen der anschließenden Maßnahmen wurden die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten von zwei männlichen Jugendlichen angegriffen. Dabei kam es zu mehreren körperlichen Übergriffen. Insgesamt wurden sechs Einsatzkräfte leicht verletzt, vier von ihnen waren im Anschluss nicht mehr dienstfähig. Die verletzten Beamtinnen und Beamten begaben sich zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Die beiden tatverdächtigen Jugendlichen wurden in Gewahrsam genommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden weitere Maßnahmen durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen in der Sache dauern an.
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Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht und Einbrüchen
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 31.03.2026
Zusammenstoß im Kreuzungsbereich++ Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall++Einbrüche
Moormerland — Zusammenstoß im Kreuzungsbereich
Am 30.03.2026 gegen 19:15 Uhr kam es in Moormerland, in der Dr.-Warsing-Straße, zu einem Verkehrsunfall. Ein 42-jähriger Fahrer eines Ford C‑Max befuhr die Mühlenstraße in Richtung der Dr.-Warsing-Straße und übersah an der dortigen Kreuzung den vorfahrtberechtigten 60-jährigen Fahrer eines Hyundai Tucson, der die Dr.-Warsing-Straße in Richtung Alte Landstraße befuhr. Es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeuge. Der 42-jährige Mann wurde leicht verletzt. Insgesamt entstand ein Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich.
Uplengen — Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall
Am 27.03.2026 gegen 14:50 Uhr kam es in Detern, auf der B72 in Höhe Stickhausen, zu einem Verkehrsunfall. Ein 54-jähriger Fahrer eines Sattelzuges befuhr die B72 in südliche Richtung und kam leicht nach rechts von der Fahrbahn ab. Er verlangsamte seine Geschwindigkeit und wurde auf der für diese Fahrtrichtung zweispurige Fahrbahn von einem bislang unbekannten Pkw-Fahrer mit verringerter Geschwindigkeit überholt. Eine 19-jährige Fahrerin eines VW Lupo fuhr daraufhin auf den langsam fahrenden Pkw auf. Der bislang unbekannte Pkw-Fahrer entfernte sich von der Unfallstelle. Dieser grünfarbige Pkw müsste erhebliche Beschädigungen im Heckbereich aufweisen.
Der unbekannte Pkw-Fahrer oder Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Emden — Einbrüche
In der Zeit des 24.03.2026 bis zum 30.03.2026 kam es in Emden, in einem Büro in der Straße Zum Nordkai, zu einem Einbruch. Die bislang unbekannte Täterschaft gelangte auf unbekannte Art und Weise in die Büroräumlichkeiten eines dortigen Hafen- und Logistikunternehmens. Es wurde Diebesgut im unteren fünfstelligen Wert entwendet.
In der Zeit des 27.03.2206 bis zum 30.03.2026 kam es in Emden, in der Petkumer Straße, zu einem Einbruch. Die bislang unbekannte Täterschaft gelangte auf unbekannte Art und Weise in vier Baucontainer einer dortigen Baustelle. Es wurde Diebesgut im unteren vierstelligen Wert entwendet.
Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
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Feuerwehreinsatz in Leezdorf von massiven Beleidigungen überschattet
Eklat bei Nachlöscharbeiten in Leezdorf: Radfahrer beschimpft Einsatzkräfte
LEEZDORF. Ein eigentlich routinemäßiger Einsatz der Feuerwehr in Leezdorf wurde am Sonntagnachmittag von einem unschönen Vorfall überschattet. Während die ehrenamtlichen Retter mit Nachlöscharbeiten an einem bereits ausgebrannten Wohnhaus beschäftigt waren, wurden sie massiv von einem Passanten beleidigt und bei ihrer Arbeit behindert.
Gegen 15:40 Uhr wurden die Brookmerlander Ortsfeuerwehren Nord und Ost erneut in die Ortschaft alarmiert, nachdem Anwohner eine zunehmende Rauchentwicklung an der Brandruine gemeldet hatten. Vor Ort bestätigte sich die Meldung: An einer Gebäudeecke stiegen Rauchschwaden auf. Die Einsatzkräfte setzten eine Wärmebildkamera ein, um versteckte Glutnester in der Konstruktion aufzuspüren und diese gezielt mit Wasser zu kühlen.
Behinderung und massive Beleidigungen
Doch noch während die Feuerwehrleute die Schlauchleitungen verlegten, kam es zu einem Zwischenfall, der bei den Helfern für Fassungslosigkeit sorgte. Ein Radfahrer behinderte die Anfahrt und die Arbeiten der Feuerwehr massiv. Anstatt den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten, deckte der Mann die Ehrenamtlichen mit schweren Beleidigungen ein, bevor er versuchte, seine Fahrt fortzusetzen.
Über Funk wurden nachrückende Kräfte sowie die Polizei über den Vorfall informiert. Einem Vollzugsbeamten der Feuerwehr gelang es schließlich, den flüchtenden Pöbler festzusetzen und ihn an die kurz darauf eintreffende Streifenwagenbesatzung zu übergeben.
Ermittlungen eingeleitet
Besonders ärgerlich: Die polizeilichen Maßnahmen und die Sicherung des Mannes nahmen so viel Zeit und Personal in Anspruch, dass ein weiteres Feuerwehrfahrzeug, das fest für die Löscharbeiten eingeplant war, den eigentlichen Einsatzort gar nicht erst erreichte.
Die Polizei hat die Ermittlungen gegen den Radfahrer aufgenommen. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die Feuerwehren den Einsatz beenden – zurück bleibt jedoch Unverständnis über die mangelnde Wertschätzung gegenüber den freiwilligen Helfern.
























