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LK-Leer: War­nung vor Rip-Deal: Betrü­ge­ri­sche Machen­schaf­ten bei Immo­bi­li­en- und Antiquitätengeschäften

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 07.11.2023

 
 

Rip-Deal — Was ist das?

Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden/Westoverledingen — Rip Deal — Was ist das?

War­nung vor einer Betrugs­ma­sche, die sich Rip-Deal nennt. Per­so­nen, die eine Immo­bi­lie anbie­ten oder eine Anti­qui­tät bzw. ande­re Wert­ge­gen­stän­de ver­kau­fen möch­ten, müs­sen vor­sich­tig sein, denn auch hier lau­ern Betrü­ger. Unter dem Begriff “Rip-Deal” (jeman­den aus­neh­men, nep­pen in Ver­bin­dung mit einem Han­del) sind Betrugs‑, Raub- und Dieb­stahls­de­lik­te zu ver­ste­hen, bei wel­chem die Täter nach einem bestimm­ten Sche­ma vor­ge­hen. Die Opfer sind in der Regel Ver­käu­fer von Immo­bi­li­en, Anti­qui­tä­ten oder auch ande­ren Wert­ge­gen­stän­den, die den Kon­takt zu poten­ti­el­len Käu­fern über Anzei­gen im Inter­net oder über Zei­tungs­in­se­ra­te her­stel­len. Die Täter suchen gezielt die­se Inse­ra­te aus und neh­men ent­we­der tele­fo­nisch oder per Email den ers­ten Kon­takt zu den Opfern auf. Die Täter zei­gen Inter­es­se an dem Kauf der Immo­bi­lie oder Ware und geben zumeist an, sel­ber im Auf­trag eines zah­lungs­kräf­ti­gen aus­län­di­schen Inves­tors zu handeln.

So gin­gen die Täter auch im Fall zwei­er Inha­ber eines Far­ben­ge­schäf­tes aus Wes­t­ov­er­le­din­gen vor. Die Geschäfts­in­ha­ber erhiel­ten Mit­te Okto­ber eine E‑Mail von einem Inter­es­sen­ten, der angeb­lich Far­be im Wert von 100.000 Euro für ein Bau­pro­jekt in Bel­grad kau­fen woll­te. Nach­dem die Geschäfts­in­ha­ber ihm ein Ange­bot unter­brei­tet hat­ten, lud der Inter­es­sent die­se zu einem geschäft­li­chen Tref­fen nach Ser­bi­en ein. Tat­säch­lich bezahl­te er den Flug und die Hotel­kos­ten und so kam es zu dem ver­ein­bar­ten Ter­min in einem Hotel in Bel­grad. Der Betrü­ger bot an, das Geschäfts­vo­lu­men noch wei­ter zu erhö­hen. Die Rech­nung sol­le so hoch wie mög­lich sein, da der ser­bi­sche Staat das Pro­jekt durch Sub­ven­tio­nen unter­stüt­ze. Für ihn selbst sol­le eine antei­li­ge Ver­mitt­ler­pro­vi­si­on fäl­lig wer­den. Obwohl es vor Ort nicht zu einem Geschäfts­ab­schluss kam, über­gab der Betrü­ger den Inha­bern des Far­ben­ge­schäf­tes sogar noch einen klei­nen Geld­be­trag, “für einen schö­nen Tag in Bel­grad”. Die Geschäfts­leu­te aus Wes­t­ov­er­le­din­gen erkann­ten das unse­riö­se Geschäfts­ge­ba­ren ihres Gegen­übers recht­zei­tig und wur­den finan­zi­ell nicht geschä­digt. Die Betrü­ger gehen bei die­sen Straf­ta­ten übli­cher­wei­se, wie folgt, vor: Durch inten­si­ve Kon­takt­auf­nah­me sol­len den Opfern der Ein­druck ver­mit­telt wer­den, dass es sich tat­säch­lich um einen seriö­sen Inter­es­sen­ten han­delt. Die­ser bie­tet auch an, hohe gefor­der­te Prei­se zu zah­len und sieht von für ihn güns­ti­gen Preis­ver­hand­lun­gen ab. Die Opfer wer­den grund­sätz­lich ins Aus­land ein­ge­la­den, da die Täter vor­ge­ben aus Ter­min­grün­den nicht selbst erschei­nen zu kön­nen. Alle Unkos­ten, die durch die Rei­se ent­ste­hen, wer­den von den Tätern über­nom­men. So soll mög­li­chem Miss­trau­en der Opfer vor­ge­beugt wer­den. Vor Ort soll den Opfern durch selbst­si­che­res Auf­tre­ten und Vor­ge­ben des Inter­es­sen­ten, einen luxu­riö­sen Lebens­stil zu pfle­gen, die Serio­si­tät noch ver­stärkt vor­ge­führt wer­den. Sehr bald wer­den die ers­ten geschäft­li­chen Gesprä­che anbe­raumt. Auf­fäl­lig ist, dass die Täter bereits in den ers­ten Gesprä­chen dar­auf hin­wei­sen, dass ein Geld­tausch von Euro in eine ande­re aus­län­di­sche Wäh­rung statt­fin­den muss. Das wäre die Vor­aus­set­zung, damit das anvi­sier­te Geschäft abge­schlos­sen wer­den kann. In der Regel sol­len Euro in Schwei­zer Fran­ken gewech­selt wer­den. Damit dem zuge­stimmt wird, wird natür­lich auch ein Gewinn bei dem Tausch­ge­schäft in Aus­sicht gestellt. Wenn noch Skep­sis bei den Opfern besteht, wird ange­bo­ten, vor­ab eine klei­ne Sum­me zu tau­schen. Dort wer­den dann auch ech­te Geld­no­ten getauscht. Sobald die Bereit­schaft zum Tau­schen der vol­len gefor­der­ten Sum­me besteht, wer­den den Opfern Falsch­geld­no­ten oder sogar einen Kof­fer mit Papier­schnip­seln über­reicht. Wei­gern sich die Opfer, einen Bar­geld­tausch durch­zu­füh­ren, wird mit Gewalt gedroht. Da die Opfer sich im Aus­land befin­den und mit den dort recht­lich gel­ten­den Vor­schrif­ten nicht ver­traut sind, ent­steht so ein hoher Druck, der dann zur Erfül­lung der Tat­aus­füh­rung führt. Ist das Geld erst getauscht, zie­hen sich die Täter zurück. Um als Ver­käu­fer oder Händ­ler nicht Opfer einer sol­chen Straf­tat zu wer­den, gel­ten fol­gen­de Emp­feh­lun­gen: Um Ver­hand­lun­gen für einen Kauf von hoch­wer­ti­gen Immo­bi­li­en oder Sach­wer­ten zu füh­ren, ist von einer Rei­se ins Aus­land eher abzu­ra­ten. Eine Kauf­zu­sa­ge, ohne Besich­ti­gung der Ware oder Immo­bi­lie, soll­te die Anbie­ten­den skep­tisch wer­den las­sen. Es soll­ten immer die Per­so­na­li­en des jewei­li­gen Geschäfts­part­ners (Aus­weis­do­ku­ment) fest­ste­hen, nur die Ver­bin­dung über eine Aus­land­te­le­fon­num­mer reicht nicht aus. Bei sol­chen Geschäf­ten dür­fen sich die Anbie­ten­den nicht unter Druck oder Zeit­zwang set­zen las­sen. Geld­tausch­ge­schäf­te in aus­län­di­sche Wäh­run­gen, gegen angeb­li­che Gewin­ne vor dem eigent­li­chen Ver­kaufs­ge­spräch, soll­ten nicht durch­ge­führt wer­den und las­sen den deut­li­chen Schluss auf einen bevor­ste­hen­den Betrug zu. Per­so­nen, die Opfer einen sol­chen Tat wur­den oder sich in bereits in ähn­li­chen Ver­hand­lun­gen zu einer sol­chen Sach­la­ge befin­den, wer­den gebe­ten, Anzei­ge zu erstatten.


 

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Gro­ße Ein­satz­übung an der Friesenbrücke

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Groß­an­ge­leg­te Ein­satz­übung an der Frie­sen­brü­cke: Feu­er­weh­ren pro­ben kom­ple­xe Rettungsszenarien

Feu­er­weh­ren aus Wee­ner und Wes­t­ov­er­le­din­gen trai­nie­ren Brand­be­kämp­fung, Men­schen­ret­tung und Was­ser­ver­sor­gung unter rea­li­täts­na­hen Bedingungen

Weener/Westoverledingen. An der Frie­sen­brü­cke hat am Mon­tag­abend, 29. Sep­tem­ber 2026, eine umfang­rei­che Ein­satz­übung der Feu­er­weh­ren aus der Stadt Wee­ner (Ems) und der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen statt­ge­fun­den. Die Ein­satz­kräf­te trai­nier­ten dabei ver­schie­de­ne kom­ple­xe Brand- und Ret­tungs­sze­na­ri­en. Im Mit­tel­punkt stan­den ins­be­son­de­re die Men­schen­ret­tung unter Atem­schutz, die Brand­be­kämp­fung sowie der Auf­bau einer umfang­rei­chen Löschwasserversorgung.

Die Übung war in zwei gro­ße Ein­satz­ab­schnit­te auf­ge­teilt. Sowohl auf der Weenera­ner als auch auf der Wes­t­ov­er­le­din­ger Sei­te der Frie­sen­brü­cke wur­den unter­schied­li­che Ein­satz­la­gen ange­nom­men, die von den betei­lig­ten Feu­er­weh­ren bewäl­tigt wer­den mussten.

Brand im Brü­cken­wär­ter­haus auf der Weenera­ner Seite

Auf der Weenera­ner Sei­te wur­den die Ein­satz­kräf­te gegen 19:08 Uhr über die Brand­mel­de­an­la­ge des Brü­cken­wär­ter­hau­ses alar­miert. Nach dem ange­nom­me­nen Übungs­sze­na­rio bestand zu die­sem Zeit­punkt kein Kon­takt mehr zu drei Per­so­nen, die sich noch in dem Gebäu­de auf­hal­ten sollten.

Nur weni­ge Minu­ten nach der Alar­mie­rung traf die Feu­er­wehr Wee­ner an der Ein­satz­stel­le ein und begann unmit­tel­bar mit der Erkun­dung. Dabei bestä­tig­te sich die ange­nom­me­ne Lage: Im Hei­zungs­raum des Brü­cken­wär­ter­hau­ses war ein Feu­er aus­ge­bro­chen. Gleich­zei­tig gal­ten drei Per­so­nen wei­ter­hin als vermisst.

Auf­grund des erhöh­ten Bedarfs an Atem­schutz­ge­rä­te­trä­gern wur­de zusätz­lich die Feu­er­wehr Hol­thusen alar­miert. Wäh­rend wei­te­re Ein­satz­kräf­te zur Unter­stüt­zung anrück­ten, bau­ten die Feu­er­wehr­leu­te eine Lösch­was­ser­ver­sor­gung vom nächst­ge­le­ge­nen Hydran­ten auf.

Par­al­lel dazu rüs­te­ten sich meh­re­re Ein­satz­trupps mit Atem­schutz­ge­rä­ten aus. Sie gin­gen zur Per­so­nen­su­che in das Gebäu­de vor und began­nen mit der Ret­tung der ver­miss­ten Personen.

Die drei ver­miss­ten Per­so­nen, die im Rah­men der Übung durch Übungs­pup­pen dar­ge­stellt wur­den, konn­ten zügig loka­li­siert und aus dem Gefah­ren­be­reich gebracht werden.

An die­sem Übungs­ab­schnitt waren neben den Feu­er­weh­ren Wee­ner und Hol­thusen auch die Hygie­ne­grup­pe der Feu­er­wehr Rhei­der­land betei­ligt. Die Abläu­fe wur­den vor Ort zudem von Not­fall­ma­na­gern der Deut­schen Bahn beob­ach­tet. Eben­falls mach­ten sich Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser und sein Stell­ver­tre­ter Stef­fen Voss ein Bild vom Übungsgeschehen.

Ver­puf­fung im Haupt­pfei­ler der Friesenbrücke

Auf der Sei­te von Wes­t­ov­er­le­din­gen wur­de eben­falls zunächst eine aus­ge­lös­te Brand­mel­de­an­la­ge als Aus­gangs­la­ge ange­nom­men. Dar­auf­hin wur­de die Orts­feu­er­wehr Gro­te­gas­te zur Frie­sen­brü­cke alarmiert.

Bei der ers­ten Erkun­dung stell­te sich die ange­nom­me­ne Ein­satz­la­ge jedoch als wesent­lich umfang­rei­cher her­aus. Im Haupt­pfei­ler der Frie­sen­brü­cke, in dem sich auch das Dreh­ge­lenk der Brü­cke befin­det, war es im Übungs­sze­na­rio zu einer Ver­puf­fung gekommen.

Der gesam­te Bereich war stark ver­raucht. Zudem wur­den im Inne­ren des Brü­cken­pfei­lers drei Per­so­nen vermisst.

Auf­grund der Lage wur­de die Alarm­stu­fe umge­hend auf das Stich­wort F3Y für Gewer­be­be­trie­be erhöht. Dar­auf­hin wur­den wei­te­re Ein­satz­kräf­te nachalarmiert.

Das Stich­wort F3 steht dabei für eine ent­spre­chend hohe Alarm­stu­fe bei einem Brand­er­eig­nis. Der Zusatz Y weist dar­auf hin, dass Men­schen­le­ben in Gefahr sind. Ent­spre­chend umfang­reich war der für das ange­nom­me­ne Sze­na­rio erfor­der­li­che Kräfteansatz.

Atem­schutz­trupps suchen nach ver­miss­ten Personen

Meh­re­re Trupps gin­gen unter Atem­schutz in den stark ver­rauch­ten Brü­cken­pfei­ler vor. Ihre Auf­ga­be bestand dar­in, die drei ver­miss­ten Per­so­nen im Inne­ren des Pfei­lers zu fin­den und anschlie­ßend aus dem Gefah­ren­be­reich zu retten.

Die Men­schen­ret­tung stell­te dabei beson­de­re Anfor­de­run­gen an die Ein­satz­kräf­te, da der ange­nom­me­ne Brand­ort inner­halb des Brü­cken­pfei­lers lag und die Sicht durch die star­ke Ver­rau­chung erheb­lich ein­ge­schränkt war.

Par­al­lel zur Per­so­nen­su­che und Men­schen­ret­tung muss­te eine umfang­rei­che Was­ser­ver­sor­gung auf­ge­baut wer­den. Das Lösch­was­ser soll­te von der Land­sei­te bis zum ers­ten im Was­ser ste­hen­den Brü­cken­pfei­ler geführt werden.

Dafür muss­ten meh­re­re hun­dert Meter Schlauch­lei­tung ver­legt wer­den. Die gro­ße Ent­fer­nung zwi­schen der Was­ser­ent­nah­me­stel­le und dem Ein­satz­be­reich sowie die beson­de­re Lage an der Frie­sen­brü­cke mach­ten den Auf­bau der Was­ser­ver­sor­gung zu einer erheb­li­chen logis­ti­schen Herausforderung.

Meh­re­re Feu­er­weh­ren und Ein­hei­ten beteiligt

An dem Übungs­ab­schnitt auf der Wes­t­ov­er­le­din­ger Sei­te waren die Orts­feu­er­weh­ren Gro­te­gas­te, Ihr­ho­ve, Völ­len und Völ­len­er­fehn betei­ligt. Zusätz­lich kamen die IuK-Ein­heit sowie die Hygie­ne-Ein­heit zum Einsatz.

Die Übung bot den betei­lig­ten Feu­er­weh­ren damit die Mög­lich­keit, ver­schie­de­ne Ein­satz­ab­läu­fe unter mög­lichst rea­li­täts­na­hen Bedin­gun­gen zu trai­nie­ren. Neben der Koor­di­na­ti­on der Ein­satz­kräf­te stan­den ins­be­son­de­re die Men­schen­ret­tung unter Atem­schutz, die Brand­be­kämp­fung und die Her­stel­lung einer funk­tio­nie­ren­den Lösch­was­ser­ver­sor­gung über grö­ße­re Ent­fer­nun­gen im Mittelpunkt.

Durch die Auf­tei­lung in zwei Ein­satz­ab­schnit­te konn­ten gleich­zei­tig unter­schied­li­che Sze­na­ri­en an der Frie­sen­brü­cke trai­niert wer­den. Dabei wur­de deut­lich, wel­che beson­de­ren Anfor­de­run­gen Ein­sät­ze an einem Bau­werk wie der Frie­sen­brü­cke an die Feu­er­weh­ren stel­len – ins­be­son­de­re dann, wenn ver­miss­te Per­so­nen geret­tet, Atem­schutz­trupps ein­ge­setzt und Lösch­was­ser über grö­ße­re Ent­fer­nun­gen zur Ein­satz­stel­le trans­por­tiert wer­den muss.

Die Ein­satz­übung dien­te damit nicht nur der prak­ti­schen Aus­bil­dung der ein­zel­nen Ein­satz­kräf­te, son­dern auch dem Zusam­men­spiel ver­schie­de­ner Feu­er­weh­ren und Spezialeinheiten.

Wei­te­re Fotos von Joa­chim Rand und Mar­kus Bruns auf Face­book “Wir Leeraner”

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Meh­re­re Trun­ken­heits­fahr­ten und ein Brand in Ostfriesland

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 03.10.2026

 

 

Trun­ken­heits­fahr­ten

Leer — Am 03.10.2026 führ­te eine Funk­strei­fen­wa­gen­be­sat­zung gegen 01:05 Uhr eine Ver­kehrs­kon­trol­le eines E‑Scooters in der Heis­fel­der Stra­ße durch. Im Lau­fe der Kon­trol­le erga­ben sich Hin­wei­se auf eine mög­li­che Alko­ho­li­sie­rung des 22 Jah­re alten Fahr­zeug­füh­rers. Ein frei­wil­lig durch­ge­führ­ter Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 1,32 Pro­mil­le. Nach einer durch­ge­führ­ten Blut­ent­nah­me wur­de dem Leera­ner die Wei­ter­fahrt unter­sagt und er muss sich nun in einem Straf­ver­fah­ren verantworten.

Bor­kum — Am 03.10.2026 führ­ten Beam­te der Poli­zei­sta­ti­on Bor­kum gegen 01:35 Uhr eine Ver­kehrs­kon­trol­le eines Rad­fah­rers in der Hin­den­burg­stra­ße durch. Der 27-jäh­ri­ge Rad­fah­rer fiel den Beam­ten zuvor auf­grund der ord­nungs­wid­ri­gen Nut­zung eines Mobil­te­le­fons auf. Im Zuge der Kon­trol­le erga­ben sich zudem Hin­wei­se auf eine mög­li­che Alko­ho­li­sie­rung des Bor­ku­mers. Ein frei­wil­lig durch­ge­führ­ter Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 1,96 Pro­mil­le. Es erfolg­te eine Blut­ent­nah­me und dem Mann wur­de die Wei­ter­fahrt unter­sagt. Er muss sich nun in einem Straf­ver­fah­ren verantworten.

Moorm­er­land — Am 03.10.2026 führ­te eine Funk­strei­fen­wa­gen­be­sat­zung gegen 02:00 Uhr eine Ver­kehrs­kon­trol­le von zwei E‑S­coo­ter-Füh­ren­den in der Kolo­nie­stra­ße durch. Sowohl bei der 37-jäh­ri­gen Fahr­zeug­füh­re­rin als auch bei dem 47 Jah­re alten Fahr­zeug­füh­rer erga­ben sich im Ver­lauf der Kon­trol­le Anhalts­punk­te für eine mög­li­che Alko­ho­li­sie­rung. Ein frei­wil­li­ger Atem­al­ko­hol­test ergab bei der weib­li­chen Fahr­zeug­füh­re­rin einen Wert von 0,98 Pro­mil­le und bei dem männ­li­chen Fahr­zeug­füh­rer einen Wert von 0,86 Pro­mil­le. Bei bei­den Per­so­nen wur­de eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt und ihnen wur­de die Wei­ter­fahrt unter­sagt. Sie müs­sen sich nun in einem Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren verantworten.

Emden — In der Nacht zu Sams­tag kon­trol­lier­ten Poli­zei­be­am­te gegen 03:50 Uhr einen 42-jäh­ri­gen Mann, der mit einem E‑Scooter den Rad­weg an der Larr­el­ter Stra­ße ent­ge­gen der vor­ge­schrie­be­nen Fahrt­rich­tung befuhr. Im Rah­men der Kon­trol­le erga­ben sich Hin­wei­se auf eine erheb­li­che Alko­ho­li­sie­rung des Man­nes. Zudem wur­de fest­ge­stellt, dass für den E‑Scooter kein gül­ti­ger Ver­si­che­rungs­schutz bestand. Dem Beschul­dig­ten wur­de eine Blut­pro­be ent­nom­men und die Wei­ter­fahrt unter­sagt. Zudem belei­dig­te er die ein­ge­setz­ten Beam­ten mehr­fach. Er muss sich nun in meh­re­ren Straf­ver­fah­ren verantworten.

Brand

Emden — Am Sams­tag­mor­gen kam es aus bis­lang unbe­kann­ten Grün­den zu einem Brand in der Küche eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses im Regen­pfei­fer­weg. Die Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr Emden konn­ten den Brand zeit­nah löschen und dadurch eine Aus­wei­tung des Feu­ers auf wei­te­re Gebäu­de­tei­le ver­hin­dern. Die anwe­sen­den Bewoh­ner blie­ben unver­letzt und konn­ten nach Abschluss der Lösch­ar­bei­ten in das Wohn­haus zurück­keh­ren. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt.

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Betrug, Ver­kehrs­un­fäl­le, Fahr­zeug­brand und Hun­de­biss – meh­re­re Ein­sät­ze in Ostfriesland

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 02.10.2026

 

Paket­zu­stel­ler von Hof­hund gebis­sen ++ Fal­sche Bank­mit­ar­bei­ter erbeu­ten mitt­le­ren fünf­stel­li­gen Betrag ++ Sechs Ver­letz­te bei Ver­kehrs­un­fall ++ Brand eines BMW ++ Auto kol­li­diert mit Baum 

 

+ Leer — Paket­zu­stel­ler von Hof­hund gebissen +

Am 01.10.2026 beab­sich­ti­ge ein 24-jäh­ri­ger Paket­zu­stel­ler gegen 13:35 Uhr, eine Sen­dung auf einem Bau­ern­hof in Leer zuzu­stel­len. Beim Betre­ten des Grund­stücks tauch­te plötz­lich der Hof­hund auf und biss den Paket­zu­stel­ler in die Wade. Anschlie­ßend ließ der Hund von dem 24-Jäh­ri­gen ab und kehr­te auf das Hof­ge­län­de zurück. Der Paket­zu­stel­ler erlitt durch den Biss leich­te Verletzungen.

+ Hesel — Fal­sche Bank­mit­ar­bei­ter erbeu­ten mitt­le­ren fünf­stel­li­gen Betrag +

Eine 57-jäh­ri­ge Frau aus Hesel wur­de am Mitt­woch, dem 30.09.2026, Opfer eines Betrugs durch einen bis­lang unbe­kann­ten Täter. Vor­aus­ge­gan­gen war ein E‑Mail-Kon­takt, bei dem die Frau bereits die Zugangs­da­ten für das Online-Ban­king über­mit­telt hat­te. Anschlie­ßend mel­de­te sich ein Mann tele­fo­nisch bei der Frau und gab sich als Mit­ar­bei­ter der Haus­bank ihrer 83-jäh­ri­gen Mut­ter aus.

Der angeb­li­che Bank­mit­ar­bei­ter behaup­te­te, unge­wöhn­li­che Über­wei­sungs­be­we­gun­gen auf dem Kon­to der 83-Jäh­ri­gen fest­ge­stellt zu haben. Die 57-Jäh­ri­ge ver­fügt über eine Voll­macht für das Kon­to ihrer Mut­ter. Unter Vor­spie­ge­lung fal­scher Tat­sa­chen setz­te der Täter die Frau der­art unter Druck, dass sie zur Frei­ga­be meh­re­rer Vor­gän­ge bewegt wur­de. Im Anschluss stell­te sich her­aus, dass meh­re­re Trans­ak­tio­nen vom Kon­to durch­ge­führt wor­den waren. Ins­ge­samt ent­stand ein finan­zi­el­ler Scha­den im mitt­le­ren fünf­stel­li­gen Bereich.

Sei­en Sie bei Anru­fen von angeb­li­chen Bank­mit­ar­bei­tern beson­ders vor­sich­tig. Ban­ken for­dern ihre Kun­den nicht tele­fo­nisch dazu auf, Über­wei­sun­gen oder ande­re Trans­ak­tio­nen frei­zu­ge­ben. Las­sen Sie sich nicht unter Druck set­zen und been­den Sie im Zwei­fel das Gespräch. Kon­tak­tie­ren Sie anschlie­ßend Ihre Bank über die Ihnen bekann­te Tele­fon­num­mer und las­sen Sie den Sach­ver­halt überprüfen.

+ Moorm­er­land — Sechs Ver­letz­te bei Ver­kehrs­un­fall auf Hauptstraße +

Am 01.10.2026 befuhr ein 67-jäh­ri­ger Fah­rer eines VW Tigu­an gegen 14:35 Uhr die Haupt­stra­ße in Moorm­er­land und beab­sich­tig­te, nach links auf das Gelän­de einer Gast­stät­te abzu­bie­gen. Dabei über­sah er einen ent­ge­gen­kom­men­den VW Mul­ti­van, der von einer 56-Jäh­ri­gen gefah­ren wur­de. Es kam zur Kol­li­si­on. Durch die Wucht des Auf­pralls wur­de der Mul­ti­van gegen eine angren­zen­de Stra­ßen­la­ter­ne geschleu­dert. Die­se riss ab und fiel auf einen gepark­ten Hyundai.

Bei dem Ver­kehrs­un­fall erlit­ten der 67-Jäh­ri­ge, sei­ne drei Mit­fah­re­rin­nen, sowie die 56-Jäh­ri­ge und ihr Sohn im kind­li­chen Alter leich­te Ver­let­zun­gen. Alle Ver­letz­ten wur­den zur wei­te­ren medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung in ein Kran­ken­haus gebracht. Der VW Tigu­an und der VW Mul­ti­van waren nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt wer­den. Es ent­stand ein Sach­scha­den im obe­ren fünf­stel­li­gen Bereich. Für die Dau­er der Unfall­auf­nah­me muss­te die Haupt­stra­ße zeit­wei­se voll­stän­dig gesperrt werden.

+ Fils­um — BMW gerät auf der A28 in Vollbrand +

Am 01.10.2026 geriet ein BMW aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che gegen 21:45 Uhr auf der A28 in Höhe Fils­um, in Voll­brand. Der 51-jäh­ri­ge Fah­rer und sein 22-jäh­ri­ger Bei­fah­rer konn­ten das Fahr­zeug recht­zei­tig ver­las­sen und blie­ben unver­letzt. Wäh­rend der Lösch­ar­bei­ten durch die Feu­er­wehr muss­te der betrof­fe­ne Fahr­bahn­ab­schnitt in Rich­tung Leer voll­stän­dig gesperrt wer­den. Anga­ben zur Höhe des ent­stan­de­nen Sach­scha­dens lie­gen bis­lang nicht vor.

+ Emden — VW kol­li­diert mit Baum +

Am 01.10.2026 befuhr eine 43-jäh­ri­ge VW-Fah­re­rin die Pet­ku­mer Stra­ße in Emden. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che kam sie von der Fahr­bahn ab und kol­li­dier­te mit einem auf einer Ver­kehrs­in­sel ste­hen­den Baum. Die Frau erlitt bei dem Ver­kehrs­un­fall leich­te Ver­let­zun­gen und wur­de zur wei­te­ren medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung in ein Kran­ken­haus gebracht. Der VW war nicht mehr fahr­be­reit und muss­te abge­schleppt wer­den. Anga­ben zur Höhe des ent­stan­de­nen Sach­scha­dens kön­nen der­zeit noch nicht gemacht werden.

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Jugend­feu­er­wehr Wee­ner: Füh­rungs­wech­sel nach mehr als 25 Jah­ren – Sven Fis­ser übernimmt

Auf dem Foto sind von links zu sehen: Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser, stell­ver­tre­ten­der Stadt­brand­meis­ter Stef­fen Voss, ehe­ma­li­ger Stadt­ju­gend­feu­er­wehr­wart Ewald Free­se, Mario...

Lokal

Senio­ren­bei­rat in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Zehn Kan­di­da­ten stel­len sich zur Wahl

Zehn Per­so­nen stel­len sich zur Wahl des Senio­ren­bei­ra­tes in Westoverledingen Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten prä­sen­tie­ren sich am 5. Okto­ber im Klei­nen...

Blaulicht

Betrug, Ver­kehrs­un­fäl­le, Fahr­zeug­brand und Hun­de­biss – meh­re­re Ein­sät­ze in Ostfriesland

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 02.10.2026   Paket­zu­stel­ler von Hof­hund gebis­sen ++ Fal­sche Bank­mit­ar­bei­ter erbeu­ten mitt­le­ren fünf­stel­li­gen...

Lokal

Leer: Dr.-vom-Bruch-Brücke wäh­rend des Gal­li­mark­tes gesperrt

Dr.-vom-Bruch-Brücke in Leer wäh­rend des Gal­li­mark­tes gesperrt War­tungs­ar­bei­ten im Brü­cken­kel­ler: Auch Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer müs­sen zwei Tage lang ausweichen Im...

Lokal

Frie­sen­brü­cke in Wee­ner eröff­net: Wun­der­line zwi­schen Gro­nin­gen und Leer fährt wieder

Frie­sen­brü­cke in Wee­ner eröff­net: Wun­der­line ver­bin­det Leer und Gro­nin­gen wieder Wee­ner. Nach fast elf Jah­ren Unter­bre­chung ist die Frie­sen­brü­cke über...

Lokal

Sil­via Sin­ning begeis­tert in Jem­gum: Song­poe­tin sorgt für Stan­ding Ovations

Song­poe­tin Sil­via Sin­ning begeis­tert Publi­kum im Bür­ger­haus Jemgum Jem­gum. Am Sams­tag, 26. Sep­tem­ber, wur­de das Bür­ger­haus Jem­gum zum Schau­platz eines...

Lokal

Frie­sen­brü­cke über die Ems: Aus 30 Mil­lio­nen Euro wur­den 277 Millionen

Frie­sen­brü­cke: Aus 30 Mil­lio­nen Euro wur­den 277 Mil­lio­nen Euro Weener/Westoverledingen. Die Frie­sen­brü­cke über die Ems ver­bin­det die ost­frie­si­schen Kom­mu­nen Wee­ner und...

Blaulicht

Poli­zei in Ost­fries­land: Kel­ler­auf­brü­che, E‑S­coo­ter-Flucht, Brän­de und schwe­re Verkehrsunfälle

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 01.10.2026   Kel­ler­auf­brü­che ++ Flucht­ver­such vor Poli­zei­kon­trol­le ++ Brand einer land­wirt­schaft­li­chen Maschi­ne...

Lokal

Wes­t­ov­er­le­din­gen mit dem Fahr­rad ent­de­cken: 30 Kilo­me­ter zu Bahn­hal­te­punkt, Frie­sen­brü­cke und Tidepolder

Fahr­rad­tour durch Wes­t­ov­er­le­din­gen führt zu Schie­nen, Stra­ßen und Wasserwegen Mehr als 40 Rad­fahr­be­geis­ter­te haben am 20. Sep­tem­ber an der dies­jäh­ri­gen...

Lokal

Leis­tungs­span­ge für 25 Jugend­li­che aus Wes­t­ov­er­le­din­gen und Rhauderfehn

Die Jugend­li­chen der Jugend­feu­er­weh­ren aus Wes­t­ov­er­le­din­gen freu­en sich über die erfolg­reich bestan­de­ne Leis­tungs­span­gen­ab­nah­me in Wittmund. Leis­tungs­span­ge für 25 Jugend­li­che aus...

News

Deutsch­land­ti­cket wird 2027 teu­rer: 66,80 Euro – Ver­brau­cher­zen­tra­le for­dert ein­fa­che­ren Nahverkehr

Deutsch­land­ti­cket soll 2027 teu­rer wer­den – Ver­brau­cher­zen­tra­le for­dert ein­fa­chen Nahverkehrstarif Der Preis für das Deutsch­land­ti­cket soll ab 2027 auf 66,80...

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Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­le­r­und mari­ti­mes Programm

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Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: 125 fest­lich geschmück­te Fahr­zeu­ge für den guten Zweck

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APEN AIR 2026: 16 Bands, Punk­rock und Fami­li­en­pro­gramm in Apermarsch

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