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LK-Leer: War­nung vor Rip-Deal: Betrü­ge­ri­sche Machen­schaf­ten bei Immo­bi­li­en- und Antiquitätengeschäften

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 07.11.2023

 
 

Rip-Deal — Was ist das?

Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden/Westoverledingen — Rip Deal — Was ist das?

War­nung vor einer Betrugs­ma­sche, die sich Rip-Deal nennt. Per­so­nen, die eine Immo­bi­lie anbie­ten oder eine Anti­qui­tät bzw. ande­re Wert­ge­gen­stän­de ver­kau­fen möch­ten, müs­sen vor­sich­tig sein, denn auch hier lau­ern Betrü­ger. Unter dem Begriff “Rip-Deal” (jeman­den aus­neh­men, nep­pen in Ver­bin­dung mit einem Han­del) sind Betrugs‑, Raub- und Dieb­stahls­de­lik­te zu ver­ste­hen, bei wel­chem die Täter nach einem bestimm­ten Sche­ma vor­ge­hen. Die Opfer sind in der Regel Ver­käu­fer von Immo­bi­li­en, Anti­qui­tä­ten oder auch ande­ren Wert­ge­gen­stän­den, die den Kon­takt zu poten­ti­el­len Käu­fern über Anzei­gen im Inter­net oder über Zei­tungs­in­se­ra­te her­stel­len. Die Täter suchen gezielt die­se Inse­ra­te aus und neh­men ent­we­der tele­fo­nisch oder per Email den ers­ten Kon­takt zu den Opfern auf. Die Täter zei­gen Inter­es­se an dem Kauf der Immo­bi­lie oder Ware und geben zumeist an, sel­ber im Auf­trag eines zah­lungs­kräf­ti­gen aus­län­di­schen Inves­tors zu handeln.

So gin­gen die Täter auch im Fall zwei­er Inha­ber eines Far­ben­ge­schäf­tes aus Wes­t­ov­er­le­din­gen vor. Die Geschäfts­in­ha­ber erhiel­ten Mit­te Okto­ber eine E‑Mail von einem Inter­es­sen­ten, der angeb­lich Far­be im Wert von 100.000 Euro für ein Bau­pro­jekt in Bel­grad kau­fen woll­te. Nach­dem die Geschäfts­in­ha­ber ihm ein Ange­bot unter­brei­tet hat­ten, lud der Inter­es­sent die­se zu einem geschäft­li­chen Tref­fen nach Ser­bi­en ein. Tat­säch­lich bezahl­te er den Flug und die Hotel­kos­ten und so kam es zu dem ver­ein­bar­ten Ter­min in einem Hotel in Bel­grad. Der Betrü­ger bot an, das Geschäfts­vo­lu­men noch wei­ter zu erhö­hen. Die Rech­nung sol­le so hoch wie mög­lich sein, da der ser­bi­sche Staat das Pro­jekt durch Sub­ven­tio­nen unter­stüt­ze. Für ihn selbst sol­le eine antei­li­ge Ver­mitt­ler­pro­vi­si­on fäl­lig wer­den. Obwohl es vor Ort nicht zu einem Geschäfts­ab­schluss kam, über­gab der Betrü­ger den Inha­bern des Far­ben­ge­schäf­tes sogar noch einen klei­nen Geld­be­trag, “für einen schö­nen Tag in Bel­grad”. Die Geschäfts­leu­te aus Wes­t­ov­er­le­din­gen erkann­ten das unse­riö­se Geschäfts­ge­ba­ren ihres Gegen­übers recht­zei­tig und wur­den finan­zi­ell nicht geschä­digt. Die Betrü­ger gehen bei die­sen Straf­ta­ten übli­cher­wei­se, wie folgt, vor: Durch inten­si­ve Kon­takt­auf­nah­me sol­len den Opfern der Ein­druck ver­mit­telt wer­den, dass es sich tat­säch­lich um einen seriö­sen Inter­es­sen­ten han­delt. Die­ser bie­tet auch an, hohe gefor­der­te Prei­se zu zah­len und sieht von für ihn güns­ti­gen Preis­ver­hand­lun­gen ab. Die Opfer wer­den grund­sätz­lich ins Aus­land ein­ge­la­den, da die Täter vor­ge­ben aus Ter­min­grün­den nicht selbst erschei­nen zu kön­nen. Alle Unkos­ten, die durch die Rei­se ent­ste­hen, wer­den von den Tätern über­nom­men. So soll mög­li­chem Miss­trau­en der Opfer vor­ge­beugt wer­den. Vor Ort soll den Opfern durch selbst­si­che­res Auf­tre­ten und Vor­ge­ben des Inter­es­sen­ten, einen luxu­riö­sen Lebens­stil zu pfle­gen, die Serio­si­tät noch ver­stärkt vor­ge­führt wer­den. Sehr bald wer­den die ers­ten geschäft­li­chen Gesprä­che anbe­raumt. Auf­fäl­lig ist, dass die Täter bereits in den ers­ten Gesprä­chen dar­auf hin­wei­sen, dass ein Geld­tausch von Euro in eine ande­re aus­län­di­sche Wäh­rung statt­fin­den muss. Das wäre die Vor­aus­set­zung, damit das anvi­sier­te Geschäft abge­schlos­sen wer­den kann. In der Regel sol­len Euro in Schwei­zer Fran­ken gewech­selt wer­den. Damit dem zuge­stimmt wird, wird natür­lich auch ein Gewinn bei dem Tausch­ge­schäft in Aus­sicht gestellt. Wenn noch Skep­sis bei den Opfern besteht, wird ange­bo­ten, vor­ab eine klei­ne Sum­me zu tau­schen. Dort wer­den dann auch ech­te Geld­no­ten getauscht. Sobald die Bereit­schaft zum Tau­schen der vol­len gefor­der­ten Sum­me besteht, wer­den den Opfern Falsch­geld­no­ten oder sogar einen Kof­fer mit Papier­schnip­seln über­reicht. Wei­gern sich die Opfer, einen Bar­geld­tausch durch­zu­füh­ren, wird mit Gewalt gedroht. Da die Opfer sich im Aus­land befin­den und mit den dort recht­lich gel­ten­den Vor­schrif­ten nicht ver­traut sind, ent­steht so ein hoher Druck, der dann zur Erfül­lung der Tat­aus­füh­rung führt. Ist das Geld erst getauscht, zie­hen sich die Täter zurück. Um als Ver­käu­fer oder Händ­ler nicht Opfer einer sol­chen Straf­tat zu wer­den, gel­ten fol­gen­de Emp­feh­lun­gen: Um Ver­hand­lun­gen für einen Kauf von hoch­wer­ti­gen Immo­bi­li­en oder Sach­wer­ten zu füh­ren, ist von einer Rei­se ins Aus­land eher abzu­ra­ten. Eine Kauf­zu­sa­ge, ohne Besich­ti­gung der Ware oder Immo­bi­lie, soll­te die Anbie­ten­den skep­tisch wer­den las­sen. Es soll­ten immer die Per­so­na­li­en des jewei­li­gen Geschäfts­part­ners (Aus­weis­do­ku­ment) fest­ste­hen, nur die Ver­bin­dung über eine Aus­land­te­le­fon­num­mer reicht nicht aus. Bei sol­chen Geschäf­ten dür­fen sich die Anbie­ten­den nicht unter Druck oder Zeit­zwang set­zen las­sen. Geld­tausch­ge­schäf­te in aus­län­di­sche Wäh­run­gen, gegen angeb­li­che Gewin­ne vor dem eigent­li­chen Ver­kaufs­ge­spräch, soll­ten nicht durch­ge­führt wer­den und las­sen den deut­li­chen Schluss auf einen bevor­ste­hen­den Betrug zu. Per­so­nen, die Opfer einen sol­chen Tat wur­den oder sich in bereits in ähn­li­chen Ver­hand­lun­gen zu einer sol­chen Sach­la­ge befin­den, wer­den gebe­ten, Anzei­ge zu erstatten.


 

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Schock­an­ru­fe, sechs Ver­letz­te bei Unfall auf der B72 und drei Brän­de in Emden

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 30.10.2026

Schock­an­ru­fe in Ost­fries­land ++ Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis ++ Ver­kehrs­un­fäl­le mit Ver­letz­ten ++ Brand­ge­sche­hen im Stadtgebiet 

 

+ Ost­fries­land — Erneu­te Schock­an­ru­fe — Senio­rin­nen erken­nen Betrugsversuch +

Am 29. Okto­ber 2026 kam es erneut zu soge­nann­ten Schock­an­ru­fen im Bereich Ost­fries­land. In zwei Fäl­len ver­such­ten bis­lang unbe­kann­te Täter, älte­re Frau­en mit erfun­de­nen Not­la­gen von Ange­hö­ri­gen zur Zah­lung hoher Geld­be­trä­ge zu bewe­gen. Bei­de Senio­rin­nen erkann­ten den Betrugs­ver­such recht­zei­tig. Es ent­stand kein finan­zi­el­ler Schaden.

Gegen 14:10 Uhr erhielt eine 77-jäh­ri­ge Rent­ne­rin aus Wee­ner einen Anruf von einer bis­lang unbe­kann­ten Per­son. Die­se behaup­te­te, die Toch­ter der Rent­ne­rin habe einen Ver­kehrs­un­fall ver­ur­sacht, bei dem ein Mensch ums Leben gekom­men sei. Um eine angeb­li­che Inhaf­tie­rung abzu­wen­den, wur­de eine Kau­ti­on im mitt­le­ren fünf­stel­li­gen Euro­be­reich gefor­dert. Die Frau erkann­te den Betrugs­ver­such und been­de­te das Gespräch.

Ein wei­te­rer Vor­fall ereig­ne­te sich gegen 15:00 Uhr. Eine 78-jäh­ri­ge Frau aus Leer wur­de von einem Anru­fer kon­tak­tiert, der sich als Arzt aus­gab. Er behaup­te­te, der Sohn der Senio­rin habe wegen kör­per­li­cher Beschwer­den einen Arzt auf­ge­sucht. Bei den angeb­li­chen Unter­su­chun­gen sei eine Krebs­er­kran­kung im End­sta­di­um fest­ge­stellt wor­den. Für wei­te­re Unter­su­chun­gen sei nun ein Betrag im obe­ren fünf­stel­li­gen Euro­be­reich erfor­der­lich. Auch in die­sem Fall durch­schau­te die Senio­rin die Täu­schung und ging nicht auf die For­de­rung ein.

Die Poli­zei weist in die­sem Zusam­men­hang dar­auf hin, bei Anru­fen von Per­so­nen mit ver­meint­li­chen Not­la­gen von Ange­hö­ri­gen beson­ders vor­sich­tig zu sein. For­de­run­gen nach Bar­geld oder Wert­ge­gen­stän­den soll­ten grund­sätz­lich kri­tisch hin­ter­fragt wer­den. Im Zwei­fel emp­fiehlt es sich, das Gespräch zu been­den und die betrof­fe­nen Ange­hö­ri­gen unter einer bekann­ten Ruf­num­mer selbst zu kon­tak­tie­ren. Zudem soll­te nie­mals Geld an unbe­kann­te Per­so­nen über­ge­ben werden.

+ Detern — Poli­zei stellt Fah­rer ohne Fahr­erlaub­nis fest — Haft­be­fehl vollstreckt +

Am 29. Okto­ber 2026 kon­trol­lier­ten Poli­zei­be­am­te gegen 13:15 Uhr einen 28-jäh­ri­gen Auto­fah­rer in der Kamp­stra­ße in Detern. Bei der Über­prü­fung des 28-Jäh­ri­gen stell­ten die Beam­ten fest, dass der Mann nicht im Besitz einer gül­ti­gen Fahr­erlaub­nis war. Zudem ergab eine Über­prü­fung, dass gegen den Mann ein Haft­be­fehl vor­lag. Er wur­de dar­auf­hin in eine nahe­ge­le­ge­ne Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt ver­bracht. Ein ent­spre­chen­des Straf­ver­fah­ren wur­de eingeleitet.

+ Moorm­er­land — Drei Leicht­ver­letz­te bei Verkehrsunfall +

Am 29. Okto­ber 2026 befuhr eine 32-jäh­ri­ge Hyun­dai-Fah­re­rin gegen 21:05 Uhr die Alte Land­stra­ße in Moorm­er­land. Ein 26-jäh­ri­ge Mer­ce­des­fah­rer, der hin­ter ihr fuhr, über­sah ihren Brems­vor­gang der 32-Jäh­ri­gen und fuhr auf den Hyun­dai auf. Bei dem Unfall erlit­ten bei­de Fah­rer, sowie ein 37-jäh­ri­ger Bei­fah­rer des Hyun­dais leich­te Ver­let­zun­gen. Die Fahr­zeu­ge waren nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt wer­den. Es ent­stand ein Sach­scha­den im mitt­le­ren fünf­stel­li­gen Eurobereich.

+ Rhau­der­fehn — Pedelec-Fah­rer bei Ver­kehrs­un­fall leicht verletzt +

Am 29. Okto­ber 2026 kam es gegen 06:55 Uhr in der Stra­ße “Rhau­der­wie­ke” in Rhau­der­fehn zu einem Ver­kehrs­un­fall zwi­schen einem Pkw und einem Pedelec. Ein 71-jäh­ri­ger Nis­san-Fah­rer befuhr die Rhau­der­wie­ke und beab­sich­tig­te, in die Ein­fahrt eines Nah­ver­sor­gers ein­zu­bie­gen. Dabei über­sah er einen ent­ge­gen­kom­men­den 24-jäh­ri­gen Pedelec-Fah­rer. In der Fol­ge kam es zum Zusam­men­stoß. Der Pedelec-Fah­rer erlitt bei dem Unfall leich­te Ver­let­zun­gen. Anga­ben zur Höhe des ent­stan­de­nen Sach­scha­dens lie­gen der­zeit noch nicht vor.

+ Fils­um — Sechs Ver­letz­te bei Ver­kehrs­un­fall auf B72 +

Am 29. Okto­ber 2026 kam es gegen 16:35 Uhr auf der B72 in Höhe der Anschluss­stel­le Fils­um zur A 28 zu einem Ver­kehrs­un­fall mit drei betei­lig­ten Fahr­zeu­gen und ins­ge­samt sechs ver­letz­ten Personen.

Eine 18-jäh­ri­ge Peu­geot-Fah­re­rin beab­sich­tig­te, nach links auf die Zufahrt zur A 28 abzu­bie­gen. Dabei über­sah sie einen ent­ge­gen­kom­men­den Sko­da, der von einem 53-jäh­ri­gen Fah­rer geführt wur­de. Durch die Kol­li­si­on wur­de der Sko­da gegen einen Dacia geschleu­dert, der von einer 38-jäh­ri­gen Frau gefah­ren wurde.

Die 18-jäh­ri­ge Peu­geot-Fah­re­rin erlitt bei dem Ver­kehrs­un­fall schwe­re Ver­let­zun­gen. Ihre 20-jäh­ri­ge Bei­fah­re­rin wur­de leicht ver­letzt. Eben­falls leich­te Ver­let­zun­gen erlit­ten der 53-jäh­ri­ge Sko­da-Fah­rer und sein min­der­jäh­ri­ger Bei­fah­rer, sowie die 38-jäh­ri­ge Dacia-Fah­re­rin und ihre min­der­jäh­ri­ge Bei­fah­re­rin. Alle Ver­letz­ten wur­den durch den Ret­tungs­dienst medi­zi­nisch ver­sorgt. Die drei Fahr­zeu­ge sind nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt wer­den. Anga­ben zur Scha­dens­hö­he lie­gen bis­lang nicht vor.

+ Wes­t­ov­er­le­din­gen — Eine Leicht­ver­letz­te bei Verkehrsunfall +

Am 29. Okto­ber 2026 beab­sich­tig­te eine 65-jäh­ri­ge Hyun­dai-Fah­re­rin gegen 13:45 Uhr, von einem Park­platz auf die Haupt­stra­ße in Wes­t­ov­er­le­din­gen ein­zu­fah­ren. Dabei über­sah sie eine bevor­rech­tig­te 21-jäh­ri­ge Ford-Fah­re­rin, wodurch es zum Zusam­men­stoß kam. Die 21-Jäh­ri­ge erlitt bei dem Ver­kehrs­un­fall leich­te Ver­let­zun­gen. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den wird auf einen unte­ren fünf­stel­li­gen Euro­be­trag geschätzt.

+ Emden — Drei Brän­de im Stadt­ge­biet — die Poli­zei bit­tet um Zeugenhinweise +

Am Abend des 29. Okto­bers 2026 kam es im Emder Stadt­teil Klein-Fald­ern, sowie im Innen­stadt­be­reich zu drei Brän­den. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zu den bis­lang unge­klär­ten Brand­ur­sa­chen aufgenommen.

Zunächst geriet gegen 22:10 Uhr in der Lien­bahn­stra­ße ein am Stra­ßen­rand gepark­ter Fiat aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che in Brand. Das Fahr­zeug wur­de so stark beschä­digt, dass von einem Total­scha­den aus­zu­ge­hen ist. Die Höhe des ent­stan­de­nen Sach­scha­dens steht der­zeit noch nicht fest.

Gegen 22:40 Uhr wur­de der Poli­zei ein wei­te­rer Brand in der Stra­ße “Hof von Hol­land” gemel­det. Dort geriet aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che Unrat in Brand.

Um 23:15 Uhr wur­de ein wei­te­rer Brand in der­sel­ben Stra­ße gemel­det. Eine Papier­müll­ton­ne geriet in Brand und brann­te nahe­zu voll­stän­dig aus.

Durch die Lösch­ar­bei­ten der Feu­er­wehr Emden konn­te eine Aus­brei­tung der Brän­de auf angren­zen­de Gebäu­de ver­hin­dert werden.

Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zu den Brand­ge­sche­hen auf­ge­nom­men. Ob ein Zusam­men­hang zwi­schen den drei Brän­den besteht, ist der­zeit Gegen­stand der Ermittlungen.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Brand­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

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Poli­zei­mel­dun­gen aus Leer und Rhau­der­fehn: Par­füm­dieb­stahl und Unfall mit Fußgängerin

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 29.10.2026

 

Leer — Räu­be­ri­scher Diebstahl

Am 28.10.2026 wur­de der Poli­zei gegen 12:10 Uhr mit­ge­teilt, dass es kurz zuvor in einer Dro­ge­rie an der Müh­len­stra­ße zu einem Vor­fall gekom­men sei, nach­dem eine männ­li­che Per­son bei einem Dieb­stahl beob­ach­tet wor­den war. Ein 36-jäh­ri­ger Mann hat­te in dem Geschäft zwei Par­füms im Wert von 200 Euro an sich genom­men und war dabei von dem vor Ort ein­ge­setz­ten 45-jäh­ri­gen Laden­de­tek­tiv beob­ach­tet wor­den. Als der Detek­tiv den Tat­ver­däch­ti­gen ansprach, ergriff die­ser die Flucht. Der 45-jäh­ri­ge Laden­de­tek­tiv und ein wei­te­rer Mit­ar­bei­ter nah­men die Ver­fol­gung auf und konn­ten den 36-jäh­ri­gen stel­len. Die­ser ver­such­te dann, sich durch den Ein­satz von Gewalt im Besitz des Par­füms zu hal­ten, was jedoch schei­ter­te. Die umge­hend ver­stän­dig­ten Poli­zei­kräf­te nah­men die Anzei­ge auf und erteil­ten dem Tat­ver­däch­ti­gen einen Platz­ver­weis. Der 36-jäh­ri­ge muss sich nun in einem Straf­ver­fah­ren verantworten.

Leer — Dieb­stahl aus unver­schlos­se­nem Pkw

Am 27.10.2026 kam es gegen 06:18 Uhr auf dem Park­platz eines Super­mark­tes am Logaer Weg zu einem Dieb­stahl aus einem Pkw. Eine der­zeit noch unbe­kann­te Per­son über­prüf­te einen dort gepark­ten Pkw und stell­te fest, dass die­ser nicht ver­schos­sen war. Der Täter öff­ne­te das Fahr­zeug und ent­nahm diver­se Klei­dungs­stü­cke und Geld­mün­zen auf dem Fahr­zeug. Anschlie­ßend ent­fern­te sich die nach ers­ten Erkennt­nis­sen männ­li­che Per­son von der Ört­lich­keit. Zeu­gen, die sach­dien­li­che Hin­wei­se zur Sache geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Leer in Ver­bin­dung zu set­zen. Zudem weißt die Poli­zei dar­auf­hin, dass nie­mals Wert­sa­chen in einem Fahr­zeug zurück­ge­las­sen wer­den soll­ten und die Fahr­zeu­ge abzu­schlie­ßen sind.

Rhau­der­fehn — Geschä­dig­te nach Unfall gesucht.

Am 28.10.2026 kam es gegen 18:30 Uhr kam es auf dem Krei­sel in Rhau­der­fehn zwi­schen der 1.Südwieke und der Rhau­der­wie­ke zu einem Zusam­men­stoß zwi­schen einem 64-jäh­ri­gen Pkw-Fah­rer und einer unbe­kann­ten jun­gen Frau. An der Ein­mün­dung zur Rhau­der­wie­ke über­sah der Mann die in Rich­tung Rajen lau­fen­de Frau, wel­che bei dem Zusam­men­prall stürz­te. Nach­dem Vor­fall stand die Frau selbst­stän­dig auf und gab an, kei­ne Hil­fe zu benö­ti­gen. Danach ent­fern­te sie sich in Rich­tung Rajen. Die umge­hend hin­zu­ge­zo­ge­ne Poli­zei Rhau­der­fehn nahm das Unfall­ge­sche­hen zu Pro­to­koll und führ­te anschlie­ßend eine Absu­che nach der jun­gen ca. 17-jäh­ri­gen blon­den Frau in einem beige-far­be­nen Man­tel durch. Zeu­gen, die Anga­ben zu der Geschä­dig­ten, mög­li­cher­wei­se leicht ver­letz­ten Frau machen kön­nen oder die Betrof­fe­ne sel­ber, wer­den gebe­ten, sich an die Poli­zei in Rhau­der­fehn zu wenden.

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Zoll ent­deckt zehn Kilo­gramm Koka­in bei Rhe­de: 57-Jäh­ri­ger in Untersuchungshaft

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Zoll ent­deckt rund zehn Kilo­gramm Koka­in bei Grenz­kon­trol­le in Rhe­de – 57-Jäh­ri­ger in Untersuchungshaft

Rhede/Papenburg – Bei einer Kon­trol­le am Grenz­über­gang Rhe­de haben Zöll­ner des Haupt­zoll­amts Olden­burg rund zehn Kilo­gramm Koka­in in einem prä­pa­rier­ten Ver­steck eines Pkw ent­deckt. Der 57-jäh­ri­ge deut­sche Fah­rer wur­de vor­läu­fig fest­ge­nom­men. Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Osna­brück ord­ne­te das Amts­ge­richt Papen­burg Unter­su­chungs­haft an.

Ner­vö­ser Fah­rer gerät bei Kon­trol­le ins Visier des Zolls

Der Vor­fall ereig­ne­te sich am 21. Sep­tem­ber 2026. Zöll­ner der Kon­troll­ein­heit Ver­kehrs­we­ge des Haupt­zoll­amts Olden­burg kon­trol­lier­ten im Bereich des Grenz­über­gangs Rhe­de einen pol­ni­schen Pkw, der aus den Nie­der­lan­den nach Deutsch­land einreiste.

Zu Beginn der Kon­trol­le erklär­te der 57-jäh­ri­ge deut­sche Fah­rer, er habe den Hal­ter des Fahr­zeugs zum Flug­ha­fen nach Ams­ter­dam gebracht. Nun sei er auf dem Rück­weg zu sei­ner Woh­nung in Pader­born. Die Fahrt wol­le er nut­zen, um zunächst noch einen Cou­sin in Papen­burg zu besuchen.

Auf die übli­che Fra­ge, ob er ver­bo­te­ne Gegen­stän­de, ins­be­son­de­re Betäu­bungs­mit­tel und Waf­fen, oder grö­ße­re Men­gen Bar­geld mit sich füh­re, ant­wor­te­te der Mann mit Nein. Nach Anga­ben des Zolls wirk­te er auf die Beam­ten jedoch auf­fäl­lig nervös.

Auf­grund der Gesamt­um­stän­de ent­schie­den sich die Ein­satz­kräf­te des­halb für eine inten­si­ve­re Kon­trol­le des Man­nes und des von ihm gefah­re­nen Fahrzeugs.

Koka­in in einem ver­steck­ten Hohl­raum entdeckt

Bei der genaue­ren Unter­su­chung des Pkw fiel den Zöll­nern zunächst ein ein­ge­bau­tes Ver­steck auf. Mit­hil­fe eines Endo­skops unter­such­ten sie den nach­träg­lich geschaf­fe­nen Hohl­raum genau­er und ent­deck­ten dar­in meh­re­re Pake­te, die typisch für den Dro­gen­schmug­gel ver­packt waren.

Nach­dem das Schmug­gel­ver­steck gewalt­sam geöff­net wor­den war, bestä­tig­te sich der Ver­dacht: Bei dem Inhalt han­del­te es sich um Kokain.

Ins­ge­samt ver­such­te der 57-Jäh­ri­ge nach Anga­ben des Haupt­zoll­amts Olden­burg, rund zehn Kilo­gramm Koka­in über die Gren­ze zu schmuggeln.

Amts­ge­richt Papen­burg ord­net Unter­su­chungs­haft an

Der Fah­rer wur­de vor­läu­fig fest­ge­nom­men. Sowohl das sicher­ge­stell­te Rausch­gift als auch das Tat­fahr­zeug wur­den beschlag­nahmt bezie­hungs­wei­se sichergestellt.

Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Osna­brück ord­ne­te das Amts­ge­richt Papen­burg anschlie­ßend Unter­su­chungs­haft gegen den 57-Jäh­ri­gen an.

Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen führt das Zoll­fahn­dungs­amt Essen am Dienst­sitz Nord­horn im Auf­trag der Staats­an­walt­schaft Osnabrück.

Der Koka­in­fund zeigt, wel­che Bedeu­tung geziel­te Kon­trol­len im grenz­na­hen Bereich für die Bekämp­fung des Dro­gen­schmug­gels haben.

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Zoll ent­deckt rund zehn Kilo­gramm Koka­in bei Grenz­kon­trol­le in Rhe­de – 57-Jäh­ri­ger in Untersuchungshaft Rhede/Papenburg – Bei einer Kon­trol­le am...

Lokal

Stadt Land zu Fuß 2026: Leer sam­melt vom 1. bis 21. Novem­ber Kilometer

„Stadt Land zu Fuß“: Leer betei­ligt sich an bun­des­wei­ter Bewe­gungs­ak­ti­on im November Leer – Zu Fuß Kilo­me­ter sam­meln, die eige­ne...

Blaulicht

Kreis­feu­er­wehr Leer warnt: Ver­deck­te Haus­num­mern kön­nen Ret­tungs­ein­sät­ze verzögern

Kreis­feu­er­wehr Leer warnt: Ver­deckt ange­brach­te Haus­num­mern kön­nen Ret­tungs­ein­sät­ze verzögern Land­kreis Leer – Eine gut sicht­ba­re Haus­num­mer kann im Not­fall ent­schei­dend...

Blaulicht

Angriff auf Rad­fah­rer in Moorm­er­land sowie Dieb­stäh­le in Leer und Westoverledingen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 28.10.2026     Wes­t­ov­er­le­din­gen — Mann dringt in unbe­wohn­tes Gebäu­de ein  Am 27....

Veranstaltung

17.000 See­mei­len nach Aus­tra­li­en: Seg­ler Mar­tin Dal­drup hält Vor­trag in Jemgum

Mar­tin Dal­drup (rechts) und der Weenera­ner Seg­ler Rudi Mey­er bei einem Tref­fen auf Vlie­land. Mey­er stell­te den Kon­takt zum WSV-Luv...

Veranstaltung

Thea­ter in Leer: „Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“ am 10. Novem­ber 2026

„Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“: Bit­ter­bö­se Komö­die im Thea­ter an der Blin­ke in Leer Leer. Was pas­siert, wenn ein Königs­paar seit...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

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Kos­ten­lo­ses Chor­kon­zert in Leer: Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei singt in der Gro­ßen Kirche

Die Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei gas­tiert unter dem Mot­to „Tür­me, Tee und Orgeln“ in Ost­fries­land. Am Sams­tag, 24. Okto­ber 2026, ist der...

Lokal

Rit­ter Rost kommt nach Leer: Fami­li­en­kon­zert mit Jörg Hil­bert und 200 Kindern

Rit­ter Rost kommt nach Leer: Fami­li­en­kon­zert mit Jörg Hil­bert und 200 Kin­dern im Thea­ter an der Blinke Leer – Ein...

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Herbst­kon­zert in Papen­burg: Nie­der­säch­si­sches Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ter spielt am 16. Okto­ber in der Alten Werft

Herbst­kon­zert des Nie­der­säch­si­schen Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ters am 16. Okto­ber 2026 in Papenburg 75 musi­ka­lisch beson­ders begab­te Jugend­li­che, gro­ße Wer­ke der Spät­ro­man­tik und...

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Shan­ty­nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf singt am Gro­ßen Meer

Shan­ty­nach­mit­tag im Haus am Meer: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf zu Gast am Gro­ßen Meer Mari­ti­mer Nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land am 17. Okto­ber – See­manns­lie­der,...

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Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: 125 fest­lich geschmück­te Fahr­zeu­ge für den guten Zweck

Luft­auf­nah­me vom Weih­nachts­markt in Moorm­er­land aus dem ver­gan­ge­nen Jahr. Die ein­drucks­vol­le Droh­nen­auf­nah­me stammt von Rolf-Die­ter Boots­mann von Luft­bli­cke Nord­west. Weih­nachts­kon­voi...

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