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LK-Leer: War­nung vor Rip-Deal: Betrü­ge­ri­sche Machen­schaf­ten bei Immo­bi­li­en- und Antiquitätengeschäften

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 07.11.2023

 
 

Rip-Deal — Was ist das?

Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden/Westoverledingen — Rip Deal — Was ist das?

War­nung vor einer Betrugs­ma­sche, die sich Rip-Deal nennt. Per­so­nen, die eine Immo­bi­lie anbie­ten oder eine Anti­qui­tät bzw. ande­re Wert­ge­gen­stän­de ver­kau­fen möch­ten, müs­sen vor­sich­tig sein, denn auch hier lau­ern Betrü­ger. Unter dem Begriff “Rip-Deal” (jeman­den aus­neh­men, nep­pen in Ver­bin­dung mit einem Han­del) sind Betrugs‑, Raub- und Dieb­stahls­de­lik­te zu ver­ste­hen, bei wel­chem die Täter nach einem bestimm­ten Sche­ma vor­ge­hen. Die Opfer sind in der Regel Ver­käu­fer von Immo­bi­li­en, Anti­qui­tä­ten oder auch ande­ren Wert­ge­gen­stän­den, die den Kon­takt zu poten­ti­el­len Käu­fern über Anzei­gen im Inter­net oder über Zei­tungs­in­se­ra­te her­stel­len. Die Täter suchen gezielt die­se Inse­ra­te aus und neh­men ent­we­der tele­fo­nisch oder per Email den ers­ten Kon­takt zu den Opfern auf. Die Täter zei­gen Inter­es­se an dem Kauf der Immo­bi­lie oder Ware und geben zumeist an, sel­ber im Auf­trag eines zah­lungs­kräf­ti­gen aus­län­di­schen Inves­tors zu handeln.

So gin­gen die Täter auch im Fall zwei­er Inha­ber eines Far­ben­ge­schäf­tes aus Wes­t­ov­er­le­din­gen vor. Die Geschäfts­in­ha­ber erhiel­ten Mit­te Okto­ber eine E‑Mail von einem Inter­es­sen­ten, der angeb­lich Far­be im Wert von 100.000 Euro für ein Bau­pro­jekt in Bel­grad kau­fen woll­te. Nach­dem die Geschäfts­in­ha­ber ihm ein Ange­bot unter­brei­tet hat­ten, lud der Inter­es­sent die­se zu einem geschäft­li­chen Tref­fen nach Ser­bi­en ein. Tat­säch­lich bezahl­te er den Flug und die Hotel­kos­ten und so kam es zu dem ver­ein­bar­ten Ter­min in einem Hotel in Bel­grad. Der Betrü­ger bot an, das Geschäfts­vo­lu­men noch wei­ter zu erhö­hen. Die Rech­nung sol­le so hoch wie mög­lich sein, da der ser­bi­sche Staat das Pro­jekt durch Sub­ven­tio­nen unter­stüt­ze. Für ihn selbst sol­le eine antei­li­ge Ver­mitt­ler­pro­vi­si­on fäl­lig wer­den. Obwohl es vor Ort nicht zu einem Geschäfts­ab­schluss kam, über­gab der Betrü­ger den Inha­bern des Far­ben­ge­schäf­tes sogar noch einen klei­nen Geld­be­trag, “für einen schö­nen Tag in Bel­grad”. Die Geschäfts­leu­te aus Wes­t­ov­er­le­din­gen erkann­ten das unse­riö­se Geschäfts­ge­ba­ren ihres Gegen­übers recht­zei­tig und wur­den finan­zi­ell nicht geschä­digt. Die Betrü­ger gehen bei die­sen Straf­ta­ten übli­cher­wei­se, wie folgt, vor: Durch inten­si­ve Kon­takt­auf­nah­me sol­len den Opfern der Ein­druck ver­mit­telt wer­den, dass es sich tat­säch­lich um einen seriö­sen Inter­es­sen­ten han­delt. Die­ser bie­tet auch an, hohe gefor­der­te Prei­se zu zah­len und sieht von für ihn güns­ti­gen Preis­ver­hand­lun­gen ab. Die Opfer wer­den grund­sätz­lich ins Aus­land ein­ge­la­den, da die Täter vor­ge­ben aus Ter­min­grün­den nicht selbst erschei­nen zu kön­nen. Alle Unkos­ten, die durch die Rei­se ent­ste­hen, wer­den von den Tätern über­nom­men. So soll mög­li­chem Miss­trau­en der Opfer vor­ge­beugt wer­den. Vor Ort soll den Opfern durch selbst­si­che­res Auf­tre­ten und Vor­ge­ben des Inter­es­sen­ten, einen luxu­riö­sen Lebens­stil zu pfle­gen, die Serio­si­tät noch ver­stärkt vor­ge­führt wer­den. Sehr bald wer­den die ers­ten geschäft­li­chen Gesprä­che anbe­raumt. Auf­fäl­lig ist, dass die Täter bereits in den ers­ten Gesprä­chen dar­auf hin­wei­sen, dass ein Geld­tausch von Euro in eine ande­re aus­län­di­sche Wäh­rung statt­fin­den muss. Das wäre die Vor­aus­set­zung, damit das anvi­sier­te Geschäft abge­schlos­sen wer­den kann. In der Regel sol­len Euro in Schwei­zer Fran­ken gewech­selt wer­den. Damit dem zuge­stimmt wird, wird natür­lich auch ein Gewinn bei dem Tausch­ge­schäft in Aus­sicht gestellt. Wenn noch Skep­sis bei den Opfern besteht, wird ange­bo­ten, vor­ab eine klei­ne Sum­me zu tau­schen. Dort wer­den dann auch ech­te Geld­no­ten getauscht. Sobald die Bereit­schaft zum Tau­schen der vol­len gefor­der­ten Sum­me besteht, wer­den den Opfern Falsch­geld­no­ten oder sogar einen Kof­fer mit Papier­schnip­seln über­reicht. Wei­gern sich die Opfer, einen Bar­geld­tausch durch­zu­füh­ren, wird mit Gewalt gedroht. Da die Opfer sich im Aus­land befin­den und mit den dort recht­lich gel­ten­den Vor­schrif­ten nicht ver­traut sind, ent­steht so ein hoher Druck, der dann zur Erfül­lung der Tat­aus­füh­rung führt. Ist das Geld erst getauscht, zie­hen sich die Täter zurück. Um als Ver­käu­fer oder Händ­ler nicht Opfer einer sol­chen Straf­tat zu wer­den, gel­ten fol­gen­de Emp­feh­lun­gen: Um Ver­hand­lun­gen für einen Kauf von hoch­wer­ti­gen Immo­bi­li­en oder Sach­wer­ten zu füh­ren, ist von einer Rei­se ins Aus­land eher abzu­ra­ten. Eine Kauf­zu­sa­ge, ohne Besich­ti­gung der Ware oder Immo­bi­lie, soll­te die Anbie­ten­den skep­tisch wer­den las­sen. Es soll­ten immer die Per­so­na­li­en des jewei­li­gen Geschäfts­part­ners (Aus­weis­do­ku­ment) fest­ste­hen, nur die Ver­bin­dung über eine Aus­land­te­le­fon­num­mer reicht nicht aus. Bei sol­chen Geschäf­ten dür­fen sich die Anbie­ten­den nicht unter Druck oder Zeit­zwang set­zen las­sen. Geld­tausch­ge­schäf­te in aus­län­di­sche Wäh­run­gen, gegen angeb­li­che Gewin­ne vor dem eigent­li­chen Ver­kaufs­ge­spräch, soll­ten nicht durch­ge­führt wer­den und las­sen den deut­li­chen Schluss auf einen bevor­ste­hen­den Betrug zu. Per­so­nen, die Opfer einen sol­chen Tat wur­den oder sich in bereits in ähn­li­chen Ver­hand­lun­gen zu einer sol­chen Sach­la­ge befin­den, wer­den gebe­ten, Anzei­ge zu erstatten.


 

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Groß­brand in Jem­gum, Betrugs­ma­sche in Ost­fries­land und meh­re­re Unfallfluchten

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 23.07.2026

 

Wee­ner — Kör­per­li­che Auseinandersetzung

Am 22.07.2026 kam es gegen 20 Uhr in der Nor­der­stra­ße in Wee­ner zunächst zu ver­ba­len Strei­tig­kei­ten zwi­schen meh­re­ren unter­ein­an­der bekann­ten Per­so­nen, die schließ­lich in eine kör­per­li­che Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen einem 26-Jäh­ri­gen und einem 31-Jäh­ri­gen mün­de­ten. Der 26-Jäh­ri­ge erlitt dabei leich­te Ver­let­zun­gen. Der 31-Jäh­ri­ge blieb unverletzt.

Im Rah­men der poli­zei­li­chen Maß­nah­men stell­te sich her­aus, dass die Betei­lig­ten unter Alko­hol­ein­fluss stan­den. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab bei dem 26-Jäh­ri­gen einen Wert von 2,42 Pro­mil­le, bei dem 31-Jäh­ri­gen einen Wert von 1,34 Promille.

Zur Ver­hin­de­rung wei­te­rer Straf­ta­ten kam der 26-Jäh­ri­ge in Gewahr­sam. Wei­te­re Ermitt­lun­gen dau­ern an.

Bun­de — Verkehrsunfallflucht

Am 23.07.2026 befuhr ein der­zeit noch unbe­kann­ter Fah­rer eines VW gegen 00:30 Uhr die Neu­schan­zer Stra­ße in Bun­de in Rich­tung Ween­er­stra­ße. In Höhe der Lade­stra­ße kam er nach links von der Fahr­bahn ab. Dabei tou­chier­te er das Pedelec eines auf dem Bür­ger­steig ste­hen­den 22-Jäh­ri­gen. Es ent­stand ein Sach­scha­den im mitt­le­ren drei­stel­li­gen Bereich.

Der Unfall­ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich anschlie­ßend uner­laubt vom Unfall­ort, ohne sich um den ent­stan­de­nen Scha­den zu kümmern.

Zeu­gen des Vor­falls wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Leer — Trun­ken­heit im Verkehr

Am 23.07.2026 befuhr ein 61-jäh­ri­ger Fah­rer eines 3er-BMW gegen 2:40 Uhr die Frie­sen­stra­ße in Leer. Im Kreu­zungs­be­reich Bahn­hofs­ring über­fuhr er eine rote Ampel. Dabei wur­de er von Poli­zei­be­am­ten beob­ach­tet. In der Frie­sen­stra­ße kon­trol­lier­ten die Beam­ten den BMW-Fahrer.

Bei der anschlie­ßen­den Kon­trol­le stell­te sich her­aus, dass er unter Alko­hol­ein­fluss stand. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 1,15 Pro­mil­le. Es wur­de eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt. Dem 61-Jäh­ri­gen wur­de die Wei­ter­fahrt unter­sagt. Die Poli­zei stell­te den Fahr­zeug­schlüs­sel sowie den Füh­rer­schein sicher und lei­te­te ent­spre­chen­de Ver­fah­ren ein.

Jem­gum — Brand

Am 23.07.2026 geriet gegen 9:35 Uhr eine als Auto­werk­statt genutz­te ehe­ma­li­ge Scheu­ne in der Stra­ße Holt­gas­te in Jem­gum aus bis­her unge­klär­ter Ursa­che in Brand.

Beim Ein­tref­fen der Ein­satz­kräf­te stand das Gebäu­de bereits in Voll­brand. Das Feu­er beschä­dig­te zudem teil­wei­se angren­zen­de Gebäu­de. Die Feu­er­wehr ist mit umfang­rei­chen Lösch­maß­nah­men im Ein­satz. Die Holt­gas­ter Stra­ße ist für die Dau­er der Lösch­ar­bei­ten voll gesperrt.

Zum Zeit­punkt des Brand­aus­bruchs befan­den sich vier Per­so­nen auf dem Gelän­de. Ein 64-jäh­ri­ger Mann erlitt leich­te Ver­let­zun­gen. Die drei wei­te­ren Per­so­nen blie­ben unverletzt.

 

Poli­zei warnt vor fal­schen Gewinn­ver­spre­chen in Ostfriesland

AURICH / WITTMUND. Die Poli­zei warnt aktu­ell vor einer Betrugs­ma­sche am Tele­fon, die in die­ser Woche ver­mehrt in den Land­krei­sen Aurich und Witt­mund auf­ge­tre­ten ist. Meh­re­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger erhiel­ten Anru­fe, in denen ihnen vor­ge­täuscht wur­de, sie hät­ten eine hohe Geld­sum­me bei einem Gewinn­spiel gewonnen.

Um die angeb­li­che Gewinn­sum­me aus­ge­zahlt zu bekom­men, for­der­ten die Betrü­ger die Preis­ga­be von Bank­ver­bin­dun­gen oder die Über­nah­me angeb­li­cher Notar­kos­ten. In allen den bei der Poli­zei gemel­de­ten Fäl­len reagier­ten die Ange­ru­fe­nen auf­merk­sam, erkann­ten den Betrugs­ver­such recht­zei­tig und ver­stän­dig­ten die Einsatzkräfte.

Masche beruht auf Druck und Vorleistungen

Bei die­ser Betrugs­form ver­spre­chen die Täter am Tele­fon hohe Gewin­ne wie Bar­geld, Luxus­au­tos oder Rei­sen. Bedin­gung für die Aus­zah­lung ist jedoch stets eine finan­zi­el­le Vor­leis­tung der Betrof­fe­nen. Um ihren For­de­run­gen Nach­druck zu ver­lei­hen, bau­en die Anru­fer häu­fig erheb­li­chen Druck auf. In nach­fol­gen­den Tele­fo­na­ten geben sie sich zudem oft als Nota­re, Rechts­an­wäl­te, Poli­zei­be­am­te oder Staats­an­wäl­te aus. Zu einer tat­säch­li­chen Aus­zah­lung des ver­spro­che­nen Gewinns kommt es nie.

Ver­hal­tens­tipps der Polizei

Die Poli­zei gibt fol­gen­de Emp­feh­lun­gen zum Schutz vor der Betrugsmasche:

  • Teil­nah­me prü­fen: Wer an kei­ner Lot­te­rie teil­ge­nom­men hat, kann auch nichts gewon­nen haben.

  • Kei­ne Zah­lun­gen leis­ten: Nie­mals Geld über­wei­sen, Gebüh­ren zah­len oder gebüh­ren­pflich­ti­ge Son­der­num­mern anru­fen (z. B. mit den Vor­wah­len 0900…, 0180…, 0137…).

  • Kei­ne Zusa­gen machen: Am Tele­fon kei­ner­lei Ver­ein­ba­run­gen oder Zusa­gen eingehen.

  • Daten schüt­zen: Kei­ne per­sön­li­chen Infor­ma­tio­nen wie Adres­sen, Tele­fon­num­mern, Kon­to­da­ten, Bank­leit­zah­len oder Kre­dit­kar­ten­num­mern preisgeben.

  • Anru­fer hin­ter­fra­gen: Nach Name, Adres­se und Tele­fon­num­mer des Ver­ant­wort­li­chen sowie genau­en Details zum Gewinn­spiel fra­gen und die Ant­wor­ten notieren.

  • Poli­zei ver­stän­di­gen: Bei ver­däch­ti­gen Anru­fen umge­hend die Poli­zei unter dem Not­ruf 110 informieren.

 
 

Esens — Betrun­ke­ne Auto­fah­re­rin ver­ur­sacht Unfall

Eine betrun­ke­ne Auto­fah­re­rin hat am Mitt­woch in Esens einen Ver­kehrs­un­fall ver­ur­sacht. Gegen 18.40 Uhr fuhr eine 69-jäh­ri­ge Frau mit dem Auto auf der Stra­ße Tad­digs­hörn und kam nach rechts von der Fahr­bahn ab. Sie kol­li­dier­te am Stra­ßen­rand mit der offe­nen Tür eines gepark­ten VW. Eine 33-jäh­ri­ge Frau, die sich gera­de an dem VW befand, wur­de zwi­schen Tür und Auto ein­ge­klemmt und leicht ver­letzt. Die 69-jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin flüch­te­te zunächst von der Ört­lich­keit, konn­te aber wenig spä­ter ermit­telt wer­den. Die Beam­ten stell­ten bei ihr einen Atem­al­ko­hol­wert von fast 2,4 Pro­mil­le fest. Der Füh­rer­schein der Frau wur­de beschlag­nahmt und ein Straf­ver­fah­ren eingeleitet.

 

Süd­brook­mer­land — Auffahrunfall

Auf der B72 in Enger­ha­fe (Süd­brook­mer­land) kam es am Mitt­woch zu einem Auf­fahr­un­fall. Ein 26-jäh­ri­ger Renault-Fah­rer war gegen 13.15 Uhr auf der Nor­der Stra­ße (B72) in Fahrt­rich­tung Georgs­heil unter­wegs. Auf­grund eines Rück­staus muss­te vor ihm eine 44-jäh­ri­ge Mitsu­bi­shi-Fah­re­rin ver­kehrs­be­dingt abbrem­sen. Dies erkann­te der Renault-Fah­rer zu spät und fuhr auf das Heck des Mitsu­bi­shi auf. In dem Mitsu­bi­shi wur­de ein Kind leicht ver­letzt und vom Ret­tungs­dienst medi­zi­nisch ver­sorgt. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den liegt im vier­stel­li­gen Euro-Bereich.

Wies­moor — Auto­fah­rer geflüchtet

Ein Auto­fah­rer ist am Don­ners­tag nach einem Ver­kehrs­un­fall in Wies­moor geflüch­tet. Gegen 10.30 Uhr kol­li­dier­te der bis­lang unbe­kann­te Auto­fah­rer beim Anfah­ren auf dem Park­platz eines Dis­coun­ters am Tul­pen­weg mit einer 62-jäh­ri­gen Fuß­gän­ge­rin. Die Frau wur­de leicht ver­letzt. Der Ver­ur­sa­cher küm­mer­te sich nicht um die ver­letz­te Frau und fuhr uner­laubt davon. Er soll einen wei­ßen Renault gefah­ren haben. Die Poli­zei Wies­moor bit­tet um sach­dien­li­che Hin­wei­se unter 04944 914050.

Mari­en­ha­fe — E‑S­coo­ter-Fah­re­rin verletzt

Bei einem Ver­kehrs­un­fall in Mari­en­ha­fe ist am Mitt­woch eine E‑S­coo­ter-Fah­re­rin leicht ver­letzt wor­den. Eine 44-jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin woll­te gegen 21.25 Uhr vom Gelän­de einer Tank­stel­le auf die Burg­stra­ße ein­fah­ren. Sie über­sah dabei jedoch eine 45-jäh­ri­ge E‑S­coo­ter-Fah­re­rin, die von der Burg­stra­ße zur Tank­stel­le ein­bog, und stieß mit ihr zusam­men. Die Frau auf dem E‑Scooter stürz­te und ver­letz­te sich leicht.

Aurich — Unfallflucht

Eine Unfall­flucht hat sich am Mon­tag in Aurich ereig­net. In der Schu­bert­stra­ße tou­chier­te zwi­schen 10.40 Uhr und 12.40 Uhr die Fah­rer­sei­te eines grau­en Sko­da Yeti. Der ent­stan­de­ne Scha­den liegt im drei­stel­li­gen Euro-Bereich. Der Ver­ur­sa­cher flüch­te­te uner­laubt. Hin­wei­se nimmt die Poli­zei unter 04941 606215 entgegen.

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Poli­zei­mel­dun­gen & Fahn­dungs­er­fol­ge: Die Bun­des­po­li­zei in unse­rer Region!

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Schlag gegen Schleu­ser­kri­mi­na­li­tät in Ham­burg: Bun­des­po­li­zei nimmt 54-Jäh­ri­gen fest

HAMBURG / HANNOVER. In den frü­hen Mor­gen­stun­den hat die Bun­des­po­li­zei im Ham­bur­ger Stadt­ge­biet einen umfas­sen­den Zugriff gegen gewerbs­mä­ßi­ge Schleu­sungs­kri­mi­na­li­tät durch­ge­führt. Im Auf­trag der Staats­an­walt­schaft Ham­burg durch­such­ten Ein­satz­kräf­te meh­re­re Objek­te im gesam­ten Stadt­ge­biet. Dabei konn­te ein voll­streck­ba­rer Unter­su­chungs­haft­be­fehl gegen den Haupt­be­schul­dig­ten, einen 54-jäh­ri­gen ita­lie­ni­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen, erfolg­reich voll­streckt werden.

Dem Fest­ge­nom­me­nen wird vor­ge­wor­fen, Frau­en aus Süd­ame­ri­ka sys­te­ma­tisch und gewerbs­mä­ßig nach Deutsch­land ein­ge­schleust zu haben, um sie hier der Pro­sti­tu­ti­on zuzu­füh­ren. Nach ers­ten Erkennt­nis­sen der Ermitt­lungs­be­hör­den ver­schaff­te sich der Beschul­dig­te durch die ille­ga­len Schleu­sun­gen einen nicht uner­heb­li­chen Ver­mö­gens­vor­teil. Die genaue Höhe der gene­rier­ten Ein­nah­men sowie wei­te­re Details zur Vor­ge­hens­wei­se des Netz­werks sind Gegen­stand der lau­fen­den Ermittlungen.

Die Bun­des­po­li­zei­di­rek­ti­on Han­no­ver kün­dig­te an, im Lau­fe des Tages im Rah­men einer wei­te­ren Pres­se­mit­tei­lung detail­lier­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Ermitt­lungs­er­geb­nis­sen und dem Umfang der Durch­su­chungs­maß­nah­men bekanntzugeben.

BPOL-Bad­Bent­heim: Rei­sen­der mit gefälsch­tem Aus­weis­do­ku­ment bei Grenz­kon­trol­le festgestellt 

 
Bad Bent­heim (ots) — Bei der grenz­po­li­zei­li­chen Ein­rei­se­kon­trol­le an der
deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze hat die Bun­des­po­li­zei Mitt­woch­abend einen
40-jäh­ri­gen Mann mit einem gefälsch­ten Aus­weis­do­ku­ment fest­ge­stellt. Den Mann
erwar­tet nun eine Straf­an­zei­ge. Außer­dem prüft die zustän­di­ge Ausländerbehörde
auf­ent­halts­be­en­den­de Maß­nah­men gegen den Mann.
 
Der 40-Jäh­ri­ge war mit einem inter­na­tio­nal ver­keh­ren­den Rei­se­bus über die
Auto­bahn 30 aus den Nie­der­lan­den nach Deutsch­land ein­ge­reist. Im Rah­men der
vor­über­ge­hend wie­der­ein­ge­führ­ten Bin­nen­grenz­kon­trol­len hat­ten Bundespolizisten
den Fern­rei­se­bus gegen 21 Uhr auf dem Rast­platz Bent­hei­mer Wald gestoppt und die
Fahr­gäs­te kontrolliert.
 
Gegen­über den Beam­ten wies sich der 40-Jäh­ri­ge mit einer rumänischen
Iden­ti­täts­kar­te aus. Bei der genaue­ren Über­prü­fung stell­ten die Einsatzkräfte
fest, dass es sich dabei um eine Total­fäl­schung han­del­te. Der Mann ist
tat­säch­lich alba­ni­scher Staats­an­ge­hö­ri­ger. Außer­dem besteht gegen den Mann eine
Ein­rei­se­ver­wei­ge­rung in das Schengengebiet.
 
Gegen den 40-Jäh­ri­gen besteht der Ver­dacht der uner­laub­ten Ein­rei­se sowie der
Urkun­den­fäl­schung. Die Bun­des­po­li­zei lei­te­te ent­spre­chen­de Ermittlungsverfahren
ein und stell­te das gefälsch­te Doku­ment sicher.
 
Der Mann wur­de vor­läu­fig fest­ge­nom­men und ver­brach­te die Nacht im
Poli­zei­ge­wahr­sam. Die zustän­di­ge Aus­län­der­be­hör­de prüft derzeit
auf­ent­halts­be­en­den­de Maßnahmen.
 
Des Wei­te­ren inter­es­sier­te sich die Jus­tiz für den der­zei­ti­gen Auf­ent­halt des
Man­nes. Sie hat­te den 40-Jäh­ri­gen auf­grund exhi­bi­tio­nis­ti­scher Hand­lun­gen zur
Auf­ent­halts­er­mitt­lung ausgeschrieben.
 
 

BPOL-Bad­Bent­heim: Mehr­fach regis­trier­ter Asyl­be­wer­ber bei

Grenz­kon­trol­le fest­ge­stellt — Haft­be­fehl vollstreckt

 
Bad Bent­heim (ots) — Die Bun­des­po­li­zei hat am Mitt­woch an der
deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze einen 32-Jäh­ri­gen fest­ge­stellt, der noch eine
Haft­stra­fe von 15 Tagen ver­bü­ßen muss. Außer­dem war der Mann in drei Staa­ten als
Flücht­ling registriert.
 
Der 32-Jäh­ri­ge war mit einem inter­na­tio­nal ver­keh­ren­den Rei­se­bus über die
Auto­bahn 30 aus den Nie­der­lan­den nach Deutsch­land ein­ge­reist. Im Rah­men der
vor­über­ge­hend wie­der­ein­ge­führ­ten Bin­nen­grenz­kon­trol­len hat­ten Bundespolizisten
den Fern­rei­se­bus kurz vor 19 Uhr auf dem Rast­platz Bent­hei­mer Wald gestoppt und
die Fahr­gäs­te kontrolliert.
 
Die Fahn­dungs­über­prü­fung des 32-Jäh­ri­gen ergab, dass gegen ihn ein
Voll­stre­ckungs­haft­be­fehl der Jus­tiz vor­lag. Er hat­te eine gegen ihn verhängte
Geld­stra­fe wegen Betru­ges in Höhe von 600,- Euro bis­lang nicht begli­chen und
konn­te den Betrag auch vor Ort nicht bezah­len. Daher wur­de die noch zu
ver­bü­ßen­de Ersatz­frei­heits­stra­fe von 15 Tagen vollstreckt.
 
Bei der Grenz­kon­trol­le leg­te der 32-jäh­ri­ge Paläs­ti­nen­ser einen gültigen
grie­chi­schen Flücht­lings­pass vor. Bei der Über­prü­fung der Per­so­na­li­en stellten
die Beam­ten fest, dass der Mann neben sei­nem Schutz­sta­tus in Grie­chen­land zudem
bereits in Deutsch­land sowie in den Nie­der­lan­den als Asyl­be­wer­ber registriert
ist, bezie­hungs­wei­se ein Schutz­er­su­chen gestellt hat.
 
Die Bun­des­po­li­zis­ten erho­ben eine Sicher­heits­leis­tung und lei­te­ten ein
Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen des Ver­dachts des Ver­sto­ßes gegen das Asyl­ge­setz und
Betru­ges ein.
 
Nach Abschluss der poli­zei­li­chen Maß­nah­men wur­de der Mann zum Antritt der
Ersatz­frei­heits­stra­fe in eine Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt eingeliefert.
 

Sicher­heits­ga­rant in der Regi­on und welt­weit: Die Auf­ga­ben der Bundespolizei 

WESER-EMS / REGION. Mit etwa 55.000 Beschäf­tig­ten, dar­un­ter rund 48.500 Poli­zei­voll­zugs­be­am­te, stellt die Bun­des­po­li­zei eine bun­des­weit ein­satz­star­ke und fle­xi­bel ver­füg­ba­re Poli­zei­be­hör­de dar. Sie ist an mehr als ein­hun­dert Stand­or­ten ver­tre­ten und an allen zen­tra­len Ver­kehrs­in­fra­struk­tur­punk­ten in Deutsch­land prä­sent. Durch die­se brei­te Auf­stel­lung ist die Bun­des­po­li­zei in der Lage, schnell auf Groß­la­gen zu reagie­ren und ihre viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben flä­chen­de­ckend zu erfül­len. Damit leis­tet sie einen unver­zicht­ba­ren Bei­trag zur Wah­rung der inne­ren Sicher­heit in Deutschland.

Für die Regi­on Ost­fries­land sowie den gesam­ten Raum Weser-Ems tra­gen ins­be­son­de­re die über­ge­ord­ne­ten Dienst­stel­len der Bun­des­po­li­zei­in­spek­tio­nen in Bad Bent­heim und Olden­burg die Ver­ant­wor­tung für die Sicher­heit an den Gren­zen, auf den Bahn­hö­fen und im Bahnverkehr.

Prä­senz vor Ort: Die Revie­re und Inspek­tio­nen für Ostfriesland

Direkt in der Regi­on und für das Küs­ten­ge­biet sind ver­schie­de­ne Dienst­stel­len der Bun­des­po­li­zei aktiv:

  • Bun­des­po­li­zei­re­vier Emden: Haupt­säch­lich zustän­dig für bahn­po­li­zei­li­che Auf­ga­ben (z. B. auf Bahn­hö­fen und Schie­nen­stre­cken) sowie für grenz­po­li­zei­li­che Ange­le­gen­hei­ten im Bereich des Emder Hafens.

  • Bun­des­po­li­zei­re­vier Bun­de: Liegt direkt an der Gren­ze zu den Nie­der­lan­den und ist pri­mär für die Über­wa­chung der West­gren­ze, Grenz­kon­trol­len auf der Auto­bahn A280 (Anschluss zur nie­der­län­di­schen A7) sowie die Bekämp­fung der Schleu­sungs­kri­mi­na­li­tät zuständig.

  • Bun­des­po­li­zei­in­spek­ti­on Bad Bent­heim: Dies ist die über­ge­ord­ne­te Haupt­dienst­stel­le im Lan­des­in­ne­ren, zu der die Revie­re Emden und Bun­de orga­ni­sa­to­risch gehören.

  • Bun­des­po­li­zei­in­spek­ti­on See Cux­ha­ven: Sie ist für die Über­wa­chung der gesam­ten deut­schen Nord­see­küs­te zustän­dig. Ihre Ein­satz­schif­fe kon­trol­lie­ren auch die Gewäs­ser rund um die Ost­frie­si­schen Inseln.

Ver­läss­li­cher Part­ner im natio­na­len und inter­na­tio­na­len Sicherheitsverbund

Inner­halb des bestehen­den Sicher­heits­ver­bun­des arbei­tet die Bun­des­po­li­zei eng mit den Lan­des­po­li­zei­en sowie wei­te­ren Sicher­heits­be­hör­den von Bund und Län­dern zusam­men. Ergänzt wird die­se Koope­ra­ti­on durch eine inten­si­ve part­ner­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit mit zahl­rei­chen aus­län­di­schen Grenz­be­hör­den, um grenz­über­schrei­ten­de Kri­mi­na­li­tät wirk­sam zu bekämpfen.

Welt­wei­ter Ein­satz für Frie­den und Sicherheit

Auch über die Bun­des­gren­zen hin­aus nimmt die Bun­des­po­li­zei wich­ti­ge Auf­ga­ben wahr. Im Auf­trag inter­na­tio­na­ler Orga­ni­sa­tio­nen wie den Ver­ein­ten Natio­nen (UN) oder der Euro­päi­schen Uni­on (EU) ist sie welt­weit im Ein­satz. Zudem unter­stützt sie das Aus­wär­ti­ge Amt beim Schutz deut­scher diplo­ma­ti­scher und kon­su­la­ri­scher Ver­tre­tun­gen im Ausland.

Der­zeit befin­den sich knapp 1.800 Beam­tin­nen und Beam­te als Bera­ter und Exper­ten in Ost­eu­ro­pa, dem Nahen Osten, Afri­ka sowie in inter­na­tio­na­len Kri­sen­ge­bie­ten im Ein­satz, um vor Ort zur Sta­bi­li­tät und Sicher­heit beizutragen.

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Zusam­men­stö­ße und Ver­letz­te in Leer, Ost­rhau­der­fehn und Filsum

Veröffentlicht

am

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 22.07.2026

 

 

Leer — Verkehrsunfall

Am 21.07.2026 befuhr ein 65-jäh­ri­ger Fahr­rad­fah­rer gegen 8:45 Uhr den Rad­weg der Chris­ti­ne-Char­lot­ten-Stra­ße n Leer. Er woll­te nach rechts auf den Rad­weg der Heis­fel­der Stra­ße in Rich­tung stadt­aus­wärts ein­bie­gen. Zur glei­chen Zeit war ein 25-jäh­ri­ger Pedelec-Fah­rer auf dem Rad­weg der Heis­fel­der Stra­ße stadt­ein­wärts auf der lin­ken und damit fal­schen Fahr­bahn­sei­te unterwegs.

Im Ein­mün­dungs­be­reich kam es zu einem Zusam­men­stoß zwi­schen den bei­den Fah­rern. Der 65-Jäh­ri­ge erlitt dabei leich­te Ver­let­zun­gen. Der 25-Jäh­ri­ge blieb unverletzt.

Ost­rhau­der­fehn — Verkehrsunfall

Am 21.07.2026 befuhr ein 33-jäh­ri­ger E‑S­coo­ter-Fah­rer gegen 20:35 Uhr die Schif­fer­stra­ße in Ost­rhau­der­fehn in Rich­tung Lang­hol­ter Stra­ße, als er aus bis­lang noch unge­klär­ter Ursa­che stürz­te. Dabei erlitt er schwe­re Ver­let­zun­gen. Er wur­de in ein umlie­gen­des Kran­ken­haus gebracht.

Ein Atem­al­ko­hol­test ergab bei dem Mann einen Wert von 0,57 Pro­mil­le. Eine Blut­ent­nah­me wur­de durchgeführt.

Fils­um — Verkehrsunfall

Am 21.07.2026 befuhr eine 55-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines Ford C‑Max gegen 18:40 Uhr die Bun­des­stra­ße 72 aus Fils­um kom­mend und woll­te nach links auf die Auf­fahrt zur Auto­bahn 28 in Rich­tung Olden­burg auffahren.

Dabei über­sah sie einen vor­fahrts­be­rech­tig­ten 74-jäh­ri­gen Fah­rer eines Ford EcoS­port, der die B 72 in Rich­tung Hesel befuhr. Es kam zu einem Zusammenstoß.

Neben der 55-jäh­ri­gen Fah­re­rin erlit­ten auch ihre Mit­in­sas­sen (eine 33-Jäh­ri­ge und zwei Kin­der) leich­te Ver­let­zun­gen. Eben­so wur­den der 74-jäh­ri­ge Fah­rer und sei­ne 73-jäh­ri­ge Mit­fah­re­rin leicht ver­letzt. Ret­tungs­wa­gen brach­ten die Ver­letz­ten in umlie­gen­de Krankenhäuser.

Die PKW waren nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt wer­den. Es ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich.

Die Bun­des­stra­ße war für die Dau­er der Ber­gungs­ar­bei­ten voll gesperrt.

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