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Schritt-für-Schritt zum per­fek­ten Food Truck Fes­ti­val: Pla­nung, Tipps und Erfolgskonzepte

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Archiv­fo­to: Mul­ti­ku­lin­air Food­fes­ti­val 15. und 16. Juli 2017 in Leer — Ingo Ton­sor @LeserECHO

Wie pla­ne ich ein erfolg­rei­ches Food Truck Festival?

Ein Food Truck Fes­ti­val ist ein groß­ar­ti­ges Event, das Men­schen mit köst­li­chem Essen, guter Unter­hal­tung und einer ein­zig­ar­ti­gen Atmo­sphä­re begeis­tert. Die Orga­ni­sa­ti­on eines sol­chen Fes­ti­vals kann jedoch eine Her­aus­for­de­rung sein, da vie­le Details berück­sich­tigt wer­den müs­sen. Hier sind die wich­tigs­ten Schrit­te, Tipps und Tricks, wie Sie ein unver­gess­li­ches Food Truck Fes­ti­val pla­nen kön­nen – und wie Sie die­se Ideen auch auf Stra­ßen­fes­te oder Ver­an­stal­tun­gen mit ähn­li­chem Kon­zept anwen­den können.


1. Die Idee und das Kon­zept entwickeln

Bevor Sie mit der Pla­nung begin­nen, soll­ten Sie sich über das Kon­zept Ihres Fes­ti­vals Gedan­ken machen. Fra­gen, die Sie beant­wor­ten sollten:

  • Ziel­grup­pe: Wen möch­ten Sie anspre­chen? Fami­li­en, jun­ge Erwach­se­ne, Foo­dies oder ein gemisch­tes Publikum?
  • The­ma: Gibt es ein Mot­to? Zum Bei­spiel Street Food aus aller Welt, regio­na­le Spe­zia­li­tä­ten oder eine vegane/vegetarische Ausrichtung?
  • Grö­ße: Wie groß soll das Fes­ti­val sein? Eine klei­ne, inti­me Ver­an­stal­tung oder ein gro­ßes, über­re­gio­nal bekann­tes Event?

2. Den rich­ti­gen Stand­ort finden

Der Stand­ort ist einer der wich­tigs­ten Fak­to­ren für den Erfolg eines Food Truck Fes­ti­vals. Ach­ten Sie auf fol­gen­de Punkte:

  • Platz­be­darf: Berück­sich­ti­gen Sie die Anzahl der Trucks, Besu­cher­flä­chen, Sitz­ge­le­gen­hei­ten und mög­li­che Bühnen.
  • Erreich­bar­keit: Der Ort soll­te gut mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln erreich­bar sein und aus­rei­chend Park­mög­lich­kei­ten bieten.
  • Geneh­mi­gun­gen: Klä­ren Sie früh­zei­tig alle erfor­der­li­chen Geneh­mi­gun­gen bei der Stadt oder Gemein­de (z. B. für Stra­ßen­sper­run­gen, Laut­stär­ke, Verkaufsstände).
  • Infra­struk­tur: Stel­len Sie sicher, dass Wasser‑, Strom- und Abwas­ser­ver­sor­gung vor­han­den sind oder orga­ni­siert wer­den können.

3. Food Trucks auswählen

Die Food Trucks sind das Herz­stück Ihres Fes­ti­vals. Gehen Sie bei der Aus­wahl stra­te­gisch vor:

  • Viel­falt: Bie­ten Sie eine brei­te Palet­te an Gerich­ten an – von Bur­gern über Tacos bis hin zu Des­serts und Getränken.
  • Qua­li­tät: Wäh­len Sie Anbie­ter mit gutem Ruf und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Spei­sen aus.
  • Beson­der­hei­ten: Ach­ten Sie dar­auf, dass es auch vege­ta­ri­sche, vega­ne, glu­ten­freie und kin­der­freund­li­che Optio­nen gibt.
  • Ver­trä­ge: Ver­ein­ba­ren Sie kla­re Ver­trags­be­din­gun­gen, z. B. über Stand­ge­büh­ren, Umsatz­be­tei­li­gun­gen und Hygienevorschriften.

4. Unter­hal­tungs­pro­gramm planen

Neben gutem Essen möch­ten die Besu­cher auch unter­hal­ten wer­den. Ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm sorgt dafür, dass die Gäs­te län­ger blei­ben und das Fes­ti­val posi­tiv in Erin­ne­rung behal­ten. Ideen für Ihr Programm:

  • Musik: Live-Bands, DJs oder Stra­ßen­mu­si­ker schaf­fen eine leben­di­ge Atmosphäre.
  • Work­shops: Koch­kur­se, Cock­tail-Work­shops oder Grill-Ses­si­ons kön­nen das Event bereichern.
  • Kin­der­be­reich: Hüpf­bur­gen, Kin­der­schmin­ken oder Spiel­sta­tio­nen sor­gen dafür, dass sich Fami­li­en wohlfühlen.
  • Wett­be­wer­be: Food-Wett­be­wer­be wie Chi­li-Essen oder Bur­ger-Chal­lenges sor­gen für Spaß und Interaktion.

5. Mar­ke­ting und Werbung

Ein erfolg­rei­ches Fes­ti­val braucht gute Wer­bung. Nut­zen Sie ver­schie­de­ne Kanä­le, um mög­lichst vie­le Men­schen zu erreichen:

  • Social Media: Erstel­len Sie Event-Sei­ten auf Platt­for­men wie Face­book oder Insta­gram. Tei­len Sie regel­mä­ßig Updates, Food Truck Vor­ankün­di­gun­gen und Bilder.
  • Web­site: Bau­en Sie eine über­sicht­li­che Web­sei­te mit allen wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen (Ort, Datum, Pro­gramm, teil­neh­men­de Trucks) auf.
  • Pres­se­ar­beit: Kon­tak­tie­ren Sie loka­le Zei­tun­gen, Radio­sen­der und Blogs, um über Ihr Fes­ti­val zu berichten.
  • Off­line-Wer­bung: Pla­ka­tie­ren Sie in der Umge­bung und ver­tei­len Sie Fly­er an stra­te­gi­schen Orten wie Cafés, Fit­ness­stu­di­os oder Schulen.

6. Logis­tik und Organisation

Hin­ter den Kulis­sen eines erfolg­rei­chen Food Truck Fes­ti­vals steckt viel Orga­ni­sa­ti­on. Ach­ten Sie auf:

  • Zeit­plan: Erstel­len Sie einen detail­lier­ten Zeit­plan für den Auf- und Abbau, die Öff­nungs­zei­ten und das Bühnenprogramm.
  • Sicher­heits­maß­nah­men: Sor­gen Sie für genü­gend Sicher­heits­kräf­te, Ers­te-Hil­fe-Sta­tio­nen und eine gute Beleuchtung.
  • Müll­ent­sor­gung: Stel­len Sie aus­rei­chend Müll­be­häl­ter bereit und orga­ni­sie­ren Sie die Entsorgung.
  • Wet­ter­vor­sor­ge: Pla­nen Sie Zel­te oder Über­da­chun­gen für Regen oder Son­ne ein.

7. Finan­zen und Budgetplanung

Eine gründ­li­che Bud­get­pla­nung ist ent­schei­dend. Berück­sich­ti­gen Sie:

  • Stand­ge­büh­ren von Food Trucks (fix oder pro­zen­tua­ler Umsatzanteil).
  • Kos­ten für Geneh­mi­gun­gen, Infra­struk­tur und Sicherheitsmaßnahmen.
  • Aus­ga­ben für Mar­ke­ting und Werbung.
  • Ein­nah­me­quel­len wie Ein­tritts­gel­der, Spon­so­ren oder Getränkeverkäufe.

8. Nach­hal­tig­keit berücksichtigen

Nach­hal­tig­keit wird immer wich­ti­ger. Set­zen Sie auf umwelt­freund­li­che Lösungen:

  • Ver­wen­den Sie Mehr­weg- oder kom­pos­tier­ba­res Geschirr.
  • Arbei­ten Sie mit regio­na­len Anbie­tern zusam­men, um Trans­port­we­ge zu minimieren.
  • För­dern Sie Müll­tren­nung und Recycling.

Fazit: Erfolg­rei­ches Food Truck Fes­ti­val planen

Ein Food Truck Fes­ti­val zu orga­ni­sie­ren ist anspruchs­voll, aber mit der rich­ti­gen Pla­nung und Krea­ti­vi­tät wird es zu einem unver­gess­li­chen Erleb­nis für alle Betei­lig­ten. Egal ob als eigen­stän­di­ges Event oder als Teil eines Stra­ßen­fests – ein gut durch­dach­tes Kon­zept, Viel­falt bei den Food Trucks, ein span­nen­des Unter­hal­tungs­pro­gramm und eine rei­bungs­lo­se Orga­ni­sa­ti­on sind der Schlüs­sel zum Erfolg.

Tipp: Ler­nen Sie aus jedem Fes­ti­val und holen Sie sich Feed­back von Besu­chern und Anbie­tern, um zukünf­ti­ge Ver­an­stal­tun­gen noch bes­ser zu machen. Viel Erfolg bei Ihrem nächs­ten Food Truck Festival!


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Jedes Event ist ein­zig­ar­tig – des­halb pas­sen wir unse­re Leis­tun­gen indi­vi­du­ell an Ihre Wün­sche an. Von klei­nen pri­va­ten Fei­ern bis hin zu gro­ßen Fes­ti­vals: Mit Feenstra’s Friet erhal­ten Sie eine pro­fes­sio­nel­le und zuver­läs­si­ge Lösung, die per­fekt auf Ihre Ver­an­stal­tung zuge­schnit­ten ist. Gemein­sam schaf­fen wir ein Erleb­nis, das Ihre Gäs­te begeistert.

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Selbst­stän­dig machen in Deutsch­land: Schritt-für-Schritt Anlei­tung 2026

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Der Traum vom eige­nen Chef: Selbst­stän­dig­keit in Deutschland

Leit­fa­den für Grün­der: Erfolg­reich selbst­stän­dig machen und die Exis­tenz­grün­dung meistern

Der Gedan­ke, das Ange­stell­ten­da­sein hin­ter sich zu las­sen und sein eige­ner Chef zu sein, ist für vie­le reiz­voll. Doch der Weg in die Selbst­stän­dig­keit in Deutsch­land ist oft gepflas­tert mit büro­kra­ti­schen Hür­den, recht­li­chen Fra­gen und stra­te­gi­schen Ent­schei­dun­gen. In die­sem Bei­trag erfährst du, was du wis­sen musst, um erfolg­reich durchzustarten.

1. Die Qual der Wahl: Frei­be­ruf­ler oder Gewerbe?

Bevor du dich beim Finanz­amt mel­dest, musst du klä­ren, in wel­che Kate­go­rie dei­ne Tätig­keit fällt. In Deutsch­land wird strikt zwi­schen Gewer­be­trei­ben­den und Frei­be­ruf­lern unterschieden.

  • Frei­be­ruf­ler: Dazu gehö­ren die soge­nann­ten “Kata­log­be­ru­fe” wie Ärz­te, Rechts­an­wäl­te, Inge­nieu­re, Archi­tek­ten, Jour­na­lis­ten, Dol­met­scher und künst­le­ri­sche Beru­fe. Sie zah­len kei­ne Gewer­be­steu­er und die Anmel­dung erfolgt direkt beim Finanzamt.

  • Gewer­be: Wer Pro­duk­te ver­kauft oder hand­werk­li­che Leis­tun­gen anbie­tet, muss ein Gewer­be beim ört­li­chen Gewer­be­amt anmel­den. Hier fällt ab einem gewis­sen Ertrag Gewer­be­steu­er an.

2. Die wich­tigs­ten Behördengänge

Die Büro­kra­tie ist in Deutsch­land legen­där, aber mit einem kla­ren Plan ist sie zu bewältigen:

  1. Gewer­be­an­mel­dung: (Nur für Gewer­be­trei­ben­de) Kos­tet je nach Stadt zwi­schen 20 und 60 Euro.

  2. Fra­ge­bo­gen zur steu­er­li­chen Erfas­sung: Die­sen schickt dir das Finanz­amt nach der Anmel­dung zu. Hier ent­schei­dest du auch über die Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung.

    • Tipp: Wenn dein Umsatz im ers­ten Jahr vor­aus­sicht­lich unter 22.500 € liegt, kannst du dich von der Umsatz­steu­er­pflicht befrei­en lassen.

  3. Berufs­ge­nos­sen­schaft: Die Anmel­dung bei der für dich zustän­di­gen Berufs­ge­nos­sen­schaft ist Pflicht – sie ist der Trä­ger der gesetz­li­chen Unfallversicherung.

  4. IHK oder HWK: Gewer­be­trei­ben­de wer­den auto­ma­tisch Mit­glied in der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) oder der Hand­werks­kam­mer (HWK).

3. Absi­che­rung und Vorsorge

Als Selbst­stän­di­ger bist du selbst für dei­ne sozia­le Absi­che­rung ver­ant­wort­lich. Das ist oft der größ­te Kostenfaktor:

  • Kran­ken­ver­si­che­rung: Du kannst wäh­len zwi­schen der frei­wil­li­gen gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) oder einer pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung (PKV).

  • Ren­ten­ver­si­che­rung: Nur für bestimm­te Grup­pen (z. B. Hand­wer­ker oder Leh­rer) besteht eine Ver­si­che­rungs­pflicht in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung. Den­noch soll­test du früh­zei­tig pri­vat vor­sor­gen (z. B. Rürup-Ren­te oder ETFs).

  • Betrieb­li­che Ver­si­che­run­gen: Eine Betriebs­haft­pflicht ist für fast jeden Grün­der unver­zicht­bar, um sich gegen Scha­dens­er­satz­an­sprü­che abzusichern.

4. Busi­ness­plan: Mehr als nur Papier

Ein Busi­ness­plan ist nicht nur für die Bank wich­tig. Er hilft dir, dein Geschäfts­mo­dell auf Herz und Nie­ren zu prü­fen. Er soll­te enthalten:

  • Zusam­men­fas­sung (Exe­cu­ti­ve Summary)

  • Markt­ana­ly­se: Wer sind dei­ne Kun­den? Wer ist die Konkurrenz?

  • Mar­ke­ting­stra­te­gie: Wie erfah­ren die Leu­te von dir?

  • Finanz­plan: Wie viel Start­ka­pi­tal brauchst du und wann schreibst du schwar­ze Zahlen?

5. Vor- und Nach­tei­le auf einen Blick

Vor­tei­le

Her­aus­for­de­run­gen

Maxi­ma­le Frei­heit und Flexibilität

Vol­les finan­zi­el­les Risiko

Selbst­ver­wirk­li­chung

Hoher admi­nis­tra­ti­ver Aufwand

Unbe­grenz­te Einkommensmöglichkeiten

Unre­gel­mä­ßi­ges Einkommen

Freie Orts­wahl (bei digi­ta­len Berufen)

“Selbst” und “Stän­dig” – hohe Arbeitsbelastung

 

Selbst­stän­dig­keit in Deutsch­land erfor­dert Mut, Dis­zi­plin und eine gute Por­ti­on Orga­ni­sa­ti­ons­ta­lent. Wer jedoch bereit ist, sich durch den Dschun­gel der Para­gra­fen zu kämp­fen, wird mit einer Frei­heit belohnt, die kein Ange­stell­ten­ver­hält­nis bie­ten kann.

Bist du bereit für den ers­ten Schritt? Infor­mie­re dich bei loka­len Grün­der­zen­tren oder nut­ze Bera­tungs­an­ge­bo­te der IHK – oft gibt es sogar staat­li­che Zuschüs­se für die Gründungsberatung!

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Win­ter-Check am Fut­ter­haus: Macht mit bei der „Stun­de der Wintervögel“!

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Win­ter­ein­bruch in Ost­fries­land: NABU ruft zur Füt­te­rung und gro­ßen Vogel­zäh­lung auf

Schnee, Eis und eisi­ger Wind: Der Win­ter hat Ost­fries­land fest im Griff. Was für uns nach gemüt­li­chen Stun­den im War­men klingt bedeu­tet für unse­re hei­mi­schen Vögel einen har­ten Über­le­bens­kampf. Der NABU Ost­fries­land gibt jetzt wich­ti­ge Tipps zur Füt­te­rung und lädt vom 9. bis 11. Janu­ar zur „Stun­de der Win­ter­vö­gel“ ein.

Wenn der Boden gefro­ren und die Land­schaft schnee­be­deckt ist, wird die Nah­rungs­su­che für Amsel, Mei­se und Rot­kehl­chen zum Kraft­akt. „Gera­de jetzt neh­men die Vögel ange­bo­te­nes Fut­ter dank­bar an“, erklärt Jan Fuchs vom NABU Ost­fries­land. Wer hel­fen möch­te, soll­te jedoch auf die rich­ti­ge Qua­li­tät achten.

Art­ge­recht füt­tern: Qua­li­tät statt Plastik

Der Exper­te rät zu hoch­wer­ti­gem Kör­ner- und Fett­fut­ter, idea­ler­wei­se in Bio­qua­li­tät. Ein wich­ti­ger Hin­weis für alle Vogel­freun­de: Auf Mei­sen­knö­del in Plas­tik­net­zen soll­te ver­zich­tet wer­den. Die­se stel­len eine Ver­let­zungs­ge­fahr für die Tie­re dar und belas­ten zudem die Umwelt. Wer ganz sicher­ge­hen möch­te, kann Mei­sen­knö­del aus Kör­ner­mi­schun­gen und Kokos­fett oder Rin­der­talg ein­fach selbst her­stel­len – Anlei­tun­gen dazu bie­tet der NABU auf sei­ner Website.

Auch die Plat­zie­rung ist ent­schei­dend: Fut­ter soll­te hän­gend an einem kat­zen­si­che­ren Ort ange­bo­ten wer­den. Klas­si­sche Fut­ter­häus­chen sind laut NABU weni­ger geeig­net, da die Vögel dar­in her­um­lau­fen und das Fut­ter durch Kot ver­un­rei­ni­gen kön­nen, was die Aus­brei­tung von Krank­hei­ten begünstigt.

Mit­ma­chen und For­schen: Die „Stun­de der Wintervögel“

Das aktu­el­le Win­ter­wet­ter bie­tet pünkt­lich zum kom­men­den Wochen­en­de idea­le Bedin­gun­gen für eine beson­de­re Akti­on: Vom 9. bis 11. Janu­ar fin­det die 16. „Stun­de der Win­ter­vö­gel“ statt. Deutsch­lands größ­te wis­sen­schaft­li­che Mit­mach­ak­ti­on lie­fert wich­ti­ge Daten über die Bestands­ent­wick­lung unse­rer hei­mi­schen Arten.

So ein­fach funk­tio­niert die Teilnahme:

  • Beob­ach­ten: Suchen Sie sich eine Stun­de lang einen gemüt­li­chen Platz am Fens­ter, im Gar­ten oder im Park.

  • Zäh­len: Notie­ren Sie von jeder Vogel­art die höchs­te Anzahl, die Sie gleich­zei­tig sehen.

  • Mel­den: Über­mit­teln Sie Ihre Ergeb­nis­se bis zum 19. Janu­ar online unter www.stundederwintervoegel.de oder über die App „NABU Vogelwelt“.

„Jede ein­zel­ne Mel­dung hilft uns, die Ent­wick­lun­gen bei unse­ren Win­ter­vö­geln bes­ser zu ver­ste­hen“, betont Jan Fuchs. Im ver­gan­ge­nen Jahr betei­lig­ten sich bun­des­weit rund 122.000 Men­schen an der Akti­on. Dank des aktu­el­len Win­ter­wet­ters rech­nen die Natur­schüt­zer auch in die­sem Jahr mit einer regen Betei­li­gung und span­nen­den Beob­ach­tun­gen direkt vor der Haustür.

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Vogel­fut­ter ein­fach sel­ber machen: So geht’s!

Wenn Schnee und Eis das Land bede­cken, ist eine zusätz­li­che Füt­te­rung für unse­re hei­mi­schen Wild­vö­gel über­le­bens­wich­tig. Selbst­ge­mach­tes Vogel­fut­ter ist nicht nur eine nach­hal­ti­ge Alter­na­ti­ve zu gekauf­ten Pro­duk­ten, son­dern auch eine schö­ne Beschäf­ti­gung für die gan­ze Fami­lie. Und das Bes­te: Sie wis­sen genau, was drin ist!

Das brau­chen Sie:

  • 200 g Kokos­fett oder Rin­der­talg: Dies ist die Basis und bin­det die Körnermischung.

  • 300–400 g Kör­ner­mi­schung: Eine fer­ti­ge Mischung für Wild­vö­gel oder eine eige­ne Zusam­men­stel­lung aus Son­nen­blu­men­ker­nen, Hafer­flo­cken, Hanf­sa­men, Lein­sa­men, Mohn, Hir­se und gehack­ten Nüs­sen (unge­sal­zen!).

  • Optio­nal: Rosi­nen oder getrock­ne­te Bee­ren für Weich­fut­ter­fres­ser wie Amseln und Rotkehlchen.

  • For­men: Aus­stech­for­men, lee­re Joghurt­be­cher (mit Loch im Boden), hal­be Kokos­nuss­scha­len oder Tannenzapfen.

  • Schnur oder Draht: Zum Auf­hän­gen der fer­ti­gen Futterstücke.

  • Topf und Schüs­sel: Zum Schmel­zen und Mischen.

Und so geht’s Schritt für Schritt:

  1. Fett schmel­zen: Das Kokos­fett oder Rin­der­talg in einem Topf bei nied­ri­ger Hit­ze lang­sam schmel­zen las­sen. Ach­ten Sie dar­auf, dass es nicht zu heiß wird und kei­ne Bla­sen wirft.

  2. Kör­ner mischen: Sobald das Fett voll­stän­dig geschmol­zen ist, den Topf vom Herd neh­men. Die Kör­ner­mi­schung (und optio­nal die Tro­cken­früch­te) hin­zu­fü­gen und alles gut ver­rüh­ren, bis alle Kör­ner gleich­mä­ßig mit dem Fett über­zo­gen sind. Die Mas­se soll­te nun kleb­rig sein.

  3. For­men füllen:

    • Für Mei­sen­knö­del: Neh­men Sie eine Por­ti­on der Mas­se und for­men Sie die­se fest zu einer Kugel. Ste­chen Sie vor­sich­tig ein Loch hin­durch (z.B. mit einem Stiel oder Stroh­halm), um spä­ter eine Schnur hin­durch­zie­hen zu können.

    • In Aus­stech­for­men: Legen Sie eine Schnur als Auf­hän­gung in die Form und drü­cken Sie die Mas­se fest hinein.

    • In Joghurtbechern/Kokosnussschalen: Legen Sie eine Schnur durch das vor­be­rei­te­te Loch und las­sen Sie das Ende unten her­aus­ra­gen. Fül­len Sie die Fett-Kör­ner­mi­schung in die For­men und drü­cken Sie sie fest an. Das Schnu­ren­de soll­te oben aus der Mas­se her­aus­ra­gen, um spä­ter als Auf­hän­gung zu dienen.

    • Tan­nen­zap­fen: Ver­strei­chen Sie die Fett-Kör­ner­mi­schung groß­zü­gig zwi­schen die Schup­pen der Tan­nen­zap­fen. Auch hier kön­nen Sie eine Schnur zum Auf­hän­gen anbringen.

  4. Aus­här­ten las­sen: Las­sen Sie die fer­ti­gen Fut­ter­stü­cke an einem küh­len Ort oder im Kühl­schrank aus­här­ten. Dies dau­ert je nach Grö­ße und Form eini­ge Stunden.

  5. Auf­hän­gen: Sobald das Fut­ter hart gewor­den ist, kön­nen Sie es aus den For­men neh­men (bei Joghurt­be­chern ein­fach den Boden auf­schnei­den oder vor­sich­tig zer­drü­cken). Zie­hen Sie die Schnü­re durch die Löcher oder ver­wen­den Sie die bereits ein­ge­leg­ten Aufhänger.

Wich­ti­ger Tipp: Ach­ten Sie dar­auf, die Fut­ter­stel­len an einem kat­zen­si­che­ren Ort auf­zu­hän­gen, am bes­ten an Ästen, wo Kat­zen nicht direkt herankommen.

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Segen und star­ke Bot­schaft: Stern­sin­ger im Papen­bur­ger Rathaus

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Die Stern­sin­ger seg­ne­ten die­ses Jahr das ers­te Mal bei­de Papen­bur­ger Rat­häu­ser. Im Bild zu sehen sind die Stern­sin­ger und Bür­ger­meis­te­rin Vanes­sa Gat­tung vor dem Rat­haus. Bild­quel­le: Stadt Papenburg

Segen für das neue Rat­haus: Papen­bur­ger Stern­sin­ger set­zen Zei­chen gegen Kinderarbeit

„Chris­tus man­sio­nem bene­di­cat“ – mit die­sem tra­di­tio­nel­len Segens­wunsch besuch­ten die Stern­sin­ger zum Jah­res­be­ginn die Rat­häu­ser der Stadt Papen­burg. Im Fokus der dies­jäh­ri­gen Akti­on steht ein beson­ders erns­tes The­ma: Der welt­wei­te Kampf gegen aus­beu­te­ri­sche Kinderarbeit.

Es war ein beson­de­rer Ter­min für Bür­ger­meis­te­rin Vanes­sa Gat­tung, die die klei­nen Köni­ge der Gemein­den St. Anto­ni­us und St. Josef zum ers­ten Mal in den neu­en Räum­lich­kei­ten des Rat­haus­ge­bäu­des emp­fan­gen durf­te. Mit dem Lied „Der Cas­par, der Mel­chi­or und der Bal­tha­sar“ brach­ten die Kin­der nicht nur fest­li­che Stim­mung, son­dern auch den Segens­spruch „20 * C + M + B + 26“ an die Ein­gän­ge der städ­ti­schen Gebäu­de an.

„Schu­le statt Fabrik“ – Eine Bot­schaft, die bewegt

Hin­ter dem fest­li­chen Gewand der Stern­sin­ger steht in die­sem Jahr ein ein­dring­li­ches Mot­to: „Schu­le statt Fabrik – Stern­sin­gen gegen Kin­der­ar­beit“. Die bun­des­wei­te Akti­on macht dar­auf auf­merk­sam, dass welt­weit immer noch rund 138 Mil­lio­nen Kin­der zwi­schen fünf und 17 Jah­ren arbei­ten müs­sen – oft unter gefähr­li­chen und gesund­heits­schäd­li­chen Bedingungen.

Kin­der­ar­beit ver­hin­dert den Schul­be­such, raubt Zukunfts­chan­cen und scha­det der kind­li­chen Ent­wick­lung. Mit den gesam­mel­ten Spen­den unter­stüt­zen die Stern­sin­ger Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen welt­weit, die Kin­der aus aus­beu­te­ri­schen Ver­hält­nis­sen befrei­en und ihnen den Weg zurück in die Bil­dung ebnen.

Fokus­land Ban­gla­desch: Den Kreis­lauf der Armut durchbrechen

Bei­spiel­haft ste­hen in die­sem Jahr Pro­jek­te in Ban­gla­desch im Mit­tel­punkt. Dort zwingt die extre­me Armut vie­le Fami­li­en dazu, ihre Kin­der arbei­ten zu schi­cken. Orga­ni­sa­tio­nen wie die Cari­tas Ban­gla­desch set­zen hier an: Sie orga­ni­sie­ren För­der­kur­se, unter­stüt­zen Jugend­li­che bei Schul­ab­schlüs­sen und leis­ten wich­ti­ge Auf­klä­rungs­ar­beit bei Eltern und Behör­den, um den Teu­fels­kreis aus Armut und feh­len­den Bil­dungs­chan­cen dau­er­haft zu durchbrechen.

Glo­ba­ler Ein­satz aus dem Emsland

Mit ihrem Besuch im Papen­bur­ger Rat­haus zeig­ten die Kin­der, dass Enga­ge­ment kei­ne Alters­gren­zen kennt. Die gesam­mel­ten Spen­den der Akti­on flie­ßen in Hilfs­pro­jek­te für benach­tei­lig­te Kin­der in rund 100 Län­dern welt­weit. Dank des Ein­sat­zes der Stern­sin­ger kön­nen Kin­der­rech­te gestärkt und neue Per­spek­ti­ven geschaf­fen wer­den – für eine Welt, in der Schu­le und Bil­dung wich­ti­ger sind als die Arbeit in Fabriken.


 

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