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Meilenstein in Veenhusen: Haus am Königsmoor blickt auf 25 Jahre zurück
25 Jahre Haus am Königsmoor: Ein Vierteljahrhundert Pflege und Gemeinschaft in Veenhusen
Das „Haus am Königsmoor“ feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Vor genau 25 Jahren, am 1. März 2001, öffnete die Einrichtung in Veenhusen ihre Türen. Was als mutiges Projekt begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil der regionalen Versorgungslandschaft entwickelt. Christoph Leßnig, Geschäftsführer und Heimleiter, blickte anlässlich des Jubiläums auf eine ereignisreiche Geschichte zurück, die weit mehr umfasst als bloße Zahlen.

Vom lokalen Wunsch zur Realität
Die Entstehung des Hauses ist eng mit dem sozialen Engagement in Moormerland verknüpft. Ausgangspunkt war eine private Initiative in Veenhusen. Ein ortsansässiges Ehepaar – eine Allgemeinärztin und ein Steuerberater – stellte sich gemeinsam mit dem Nachbarn Gerhard Feldhuis die entscheidende Frage: Wo sollen Senioren aus der Gemeinde Hilfe finden, wenn die eigene Kraft nachlässt? Damals war die Situation für pflegebedürftige Menschen in Moormerland schwierig, da ein lokales Pflegeheim fehlte und Umzüge in die Städte Leer oder Emden notwendig wurden.
Diese Lücke sollte geschlossen werden. Gemeinsam mit weiteren Unterstützern – darunter Notare, Rechtsanwälte und Steuerberater – fanden sich insgesamt sechs Familien zusammen, die den Mut aufbrachten, in ein Pflegeheim vor Ort zu investieren. Mit der Eröffnung im Jahr 2001 entstand ein Haus, das nicht nur Wohnraum bot, sondern von Beginn an als Zuhause für die Bewohnerinnen und Bewohner konzipiert war.


Entwicklung durch Beständigkeit und Führung
Eine prägende Figur in der Historie des Hauses ist Gerhard Feldhuis. Er agierte nicht nur als Gesellschafter, sondern als maßgeblicher Gestalter des Projekts. Feldhuis begleitete den Aufbau des Heims mit großem persönlichen Einsatz, übernahm Verantwortung in der Pflege und war für Bewohner, Angehörige und Personal gleichermaßen Ansprechpartner. Bis zum Jahr 2014 leitete er die Einrichtung.
Mit dem Übergang der Geschäftsführung im Jahr 2014 an Christoph Leßnig wurde das Werk fortgeführt. Leßnig, der das Haus heute als feste Größe im Landkreis Leer beschreibt, betonte bei der Jubiläumsfeier die Bedeutung dieses Erbes. Inzwischen ist das Unternehmen gemeinsam mit einer weiteren Einrichtung in Ostrhauderfehn zu einem der größten Anbieter stationärer Pflege im Landkreis Leer gewachsen.

Zahlen, die Geschichten erzählen
Hinter der Entwicklung stehen beeindruckende Fakten. Das Haus am Königsmoor startete mit 40 Pflegeplätzen; heute bietet die Einrichtung Platz für 95 Bewohnerinnen und Bewohner. Die Bilanz der vergangenen 25 Jahre zeigt die enorme soziale Bedeutung der Arbeit: Insgesamt 1.877 Menschen haben seit der Gründung in der Einrichtung gelebt.
Ein besonderer Blick auf die aktuellen Bewohnerinnen und Bewohner verdeutlicht den Erfahrungsschatz, der in dem Haus versammelt ist. Rechnet man die Lebensjahre aller aktuell dort lebenden Personen zusammen, ergibt dies eine Gesamtsumme von 8.026 Jahren. Im Durchschnitt blickt jede Bewohnerin und jeder Bewohner auf über 85 Jahre Lebenserfahrung zurück.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Einrichtung erlebten die Bewohnerinnen und Bewohner einen festlichen Nachmittag in Gemeinschaft. Für die passende musikalische Untermalung und gute Unterhaltung sorgten die „Törfmuttjes“, die mit ihrem Auftritt maßgeblich zur feierlichen Atmosphäre beitrugen. Das Jubiläum markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte des Hauses, das seit einem Vierteljahrhundert ein fester Ort der Begegnung in Veenhusen ist.
Dank an das Team
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde betont, dass die Qualität der Pflege und die Atmosphäre des Hauses maßgeblich durch das Personal geprägt werden. Von der Pflege und Betreuung bis hin zu Küche, Hauswirtschaft, Technik und Verwaltung: Erst das tägliche Wirken der Mitarbeitenden macht das Gebäude zu einem Ort der Fürsorge. Besonders gewürdigt wurden dabei jene Mitarbeiterinnen, die dem Haus bereits seit 25 Jahren die Treue halten.
Das Haus am Königsmoor zeigt sich nach einem Vierteljahrhundert als eine Einrichtung, die trotz ihres Alters – oder gerade deshalb – Charakter bewahrt hat. Der Blick auf die kommenden Jahre ist laut Geschäftsführung von Optimismus und dem Ziel geprägt, die bewährte Kombination aus professioneller Pflege und herzlicher Gemeinschaft fortzuführen.

25 Jahre Einsatz im Haus am Königsmoor: Würdigung langjähriger Betriebszugehörigkeit
Ein besonderer Moment der Wertschätzung: Gemeinsam mit Heimleiter Christoph Leßnig (ganz rechts) begehen langjährige Wegbegleiter ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Anerkennung für die Treue und das Engagement seit der Eröffnung der Einrichtung gilt. Gewürdigt wurden:
(Von links): Andreas Remmers (exam. Altenpfleger), Tanja Buss (Pflegedienstleitung), Nadine Remmers (exam. Altenpflegerin und Wohnbereichsleitung), Karin Schüür (exam. Altenpflegerin), Waltraut Severings (Hauswirtschaftsdienst), Dora-Thea Buss (ehrenamtliche Mitarbeiterin) und Anita Rocker (Prokuristin und Verwaltungsleitung).

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Dampfschiff-Romantik auf der Ems: Mit der „Prinz Heinrich“ von Leer nach Emden!
Maritime Zeitreise auf der Ems: Mit dem Dampfschiff „Prinz Heinrich“ von Leer nach Emden
LEER / EMDEN – Ein besonderes maritimes Erlebnis erwartet Ausflügler und Liebhaber historischer Schifffahrt am Donnerstag, den 30. Juli 2026. Das doppelschraubige Dampfschiff „Prinz Heinrich“ lädt zu einer dreieinhalbstündigen Ausflugsfahrt von Leer nach Emden ein. Die maritime Schiffsreise führt über Leda und Ems vorbei an ostfriesischen Wahrzeichen direkt in den Emder Außenhafen.
Schiffsfahrt von Leer über die Ems nach Emden
Der Startschuss für die Tour mit dem Traditionsschiff fällt um 12:30 Uhr an der Wilhelm-Klopp-Promenade (Ernst-Reuter-Platz) in Leer. Mit dem Erlingen der Dampfpfeife öffnet sich die Rathausbrücke für die Passage durch die Seeschleuse Leer. Passagiere verfolgen das Manöver wahlweise vom Oberdeck oder aus dem Salon bei Kaffee, Kuchen und Snacks aus der Bordküche.
Von der Leda geht es vorbei an der historischen Festung Leerort und durch die geöffnete Jann-Berghaus-Brücke auf die Ems. Die Fahrroute folgt dem Kurs der Kreuzfahrtschiffe der Meyer Werft entlang der Ortschaften Jemgum und Terborg bis zum Ems-Sperrwerk in Gandersum. Das Ziel der Tour ist die Anlegestelle an Brücke II nahe dem Yachthafen im Außenhafen Emden.
Technikgeschichte hautnah: Maschinenraum und Ruderhaus besichtigen
Während der Fahrt bietet ein Rundgang über das Ausflugsschiff Einblicke in die historische Schifffahrtstechnik. Im Ruderhaus befinden sich das klassische Steuerrad sowie die Maschinentelegraphen. Im Maschinenraum lässt sich die Arbeit der Maschinisten an den beiden betriebenen Dampfmaschinen direkt beobachten.
Anschluss nach Borkum und Fahrradmitnahme
Die Ankunft im Hafen von Emden bietet einen direkten Anschluss für eine weiterführende Seereise zur Nordseeinsel Borkum (separat buchbar). Für Radwanderer ist eine Fahrradmitnahme an Bord nach vorheriger Buchung eines Fahrrad-Tickets in begrenzter Anzahl möglich.
Fahrzeiten, Preise und Tickets
Datum: Donnerstag, 30.07.2026 Uhrzeit: 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr Abfahrtsort: Traditionsschiff „Prinz Heinrich“, Wilhelm-Klopp-Promenade, 26789 Leer Ankunftsort: Emden Außenhafen (Brücke II / Yachthafen) Fahrpreise: Erwachsene 35,00 € | Kinder 4,00 €
Veranstalter der Emsfahrt ist der Verein Traditionsschiff Prinz Heinrich e.V. aus Leer. Informationen zu Tickets und Buchung sind telefonisch unter 0491 / 9879374 sowie online über die Website des Veranstalters erhältlich.
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Auf den Spuren von Moor, Wind und Blüten entlang der Fehnroute
Zwischen Windmühlen und weitem Moor: Eine Entdeckungsreise entlang der Deutschen Fehnroute
Ostfriesland. Wer meint, die Heimat in- und auswendig zu kennen, wird bei dieser Bustagesfahrt eines Besseren belehrt. Die „Deutsche Fehnroute“ ist weit mehr als nur eine Straße – sie ist ein lebendiges Zeugnis einer Landschaft, die maßgeblich durch den harten Kampf gegen das Moor und die kluge Nutzung von Wind und Wasser geprägt wurde.
Eine neue Tagestour lädt dazu ein, diese einzigartige Region zwischen Ostfriesland, dem Emsland, dem Ammerland und dem Landkreis Cloppenburg aus einer neuen Perspektive zu erleben. Die Reise ist eine Hommage an die Fehnkultur, jene historische Besiedlungsform, die das Gesicht des Nordwestens so unverwechselbar gemacht hat.
Von der Mühle bis zur Blütenpracht
Der Auftakt der Exkursion führt in die historische Windmühle nach Spetzerfehn. Dass hier auch heute noch mit reiner Windkraft gemahlen wird, ist eine Rarität, die den Besuch zu einem authentischen Erlebnis macht. Die Mühle dient als idealer Einstieg, um die Kraft der Elemente zu spüren, die das Leben in der Region seit Jahrhunderten bestimmt.
Im Anschluss wartet ein Kontrastprogramm für die Sinne: Die farbenprächtige Blumenhalle in Wiesmoor. Hier, wo die Blütenpracht das Auge erfreut, findet sich auch der passende Rahmen für ein gemütliches Mittagessen. Ein Getränk ist bereits im Reisepreis inbegriffen, sodass der Genuss nicht zu kurz kommt.
Einblicke in die Fehnkultur
Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der Geschichte. Im Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn wird die mühevolle Arbeit der frühen Siedler greifbar. Der Torfabbau war einst die Lebensgrundlage der Fehngebiete, und die Ausstellung vermittelt eindrucksvoll, wie aus dem kargen Moor ein Stück Heimat wurde.
Zum Ausklang des Tages bietet die hauseigene Teestube des Museums den perfekten Ort, um die Eindrücke bei Kaffee und Kuchen Revue passieren zu lassen – getreu der ostfriesischen Tradition der Gemütlichkeit. Begleitet wird die Tour durch eine kundige Reiseleitung, die nicht nur den Weg weist, sondern auch mit spannenden Anekdoten zu Land und Leuten hinter die Kulissen der Region blickt.
Informationen zur Reise
Die Tagestour bietet einen entspannten Einblick in das Herz des Nordwestens, direkt vor der eigenen Haustür.
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Termine: 04. August 2026 und 19. August 2026.
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Abfahrt: 10:00 Uhr ab dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Leer.
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Rückkehr: Die Ankunft in Leer ist für ca. 18:15 Uhr geplant.
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Preis: 77,00 Euro pro Person.
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Leistungen: Im Preis enthalten sind die Fahrt, das Mittagessen inkl. Getränk sowie Kaffee, Tee und Kuchen am Nachmittag.
Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten sind über die bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Eine Gelegenheit, die Heimat neu zu entdecken und einen Tag voller Geschichte, Natur und Genuss zu erleben.
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Schlager-Nacht in der Fetenscheune: Disco Inferno am 18. Juli
Disco Inferno: Schlager-Nacht in der Fetenscheune
Am 18. Juli findet in der Fetenscheune die Veranstaltung „Disco Inferno – Die Schlager-Nacht“ statt. Ab 22:30 Uhr steht die Mainhall unter dem Motto einer Kombination aus Schlager, Pop und Party-Klassikern.
Programm und Atmosphäre
Die musikalische Gestaltung übernimmt DJ Freddy, dessen Set von bekannten Evergreens bis hin zu aktuellen Chart-Hits reicht. Das Event zielt darauf ab, durch eine Mischung aus Mitsing-Titeln und Tanzmusik eine lebhafte Atmosphäre zu schaffen. Für die Gestaltung des Abends sind unterschiedliche Outfits – von legere bis ausgefallen – Teil der Veranstaltungskultur.
Details zur Veranstaltung:
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Veranstaltungsort: Mainhall, Fetenscheune
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Beginn: 22:30 Uhr
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Einlass: Ab 18 Jahren
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Zusatzangebote: Eine Midnight-Happy-Hour, ein Cocktail-Angebot in der Mainhall sowie ein Outdoor-Chill-Out-Bereich ergänzen das Programm.


























