Blaulicht
Polizeimeldungen für den 06.04.2021
Weener/ BAB 31 — Schwerer Verkehrsunfall
Am 05.04.2021 um 19:45 Uhr gerät ein 25-jähriger Mann aus dem Rheiderland als Fahrer eines Pkw VW auf der BAB 31, Höhe Weener in Fahrtrichtung Emden, auf glatter Fahrbahn alleinbeteiligt ins Schleudern. Dabei gerät er zunächst gegen die Mittelschutzplanke und wird von dort über die Fahrbahn gegen die Außenschutzplanke geschleudert, wo er mit seinem Fahrzeug zum Stehen kommt. Zwei Zeugen, eine 21-jährige Frau aus Delmenhorst und ein 22-jähriger Mann aus dem Rheiderland, können ihre Fahrzeuge hinter dem Verunfallten rechtzeitig anhalten und hatten die Absicht sich zwecks Ersthilfe zu dem verunfallten VW Golf zu begeben. Eine Familie (w,40J / m,38J/ Kind 4J/ Kind 1J) aus der Krummhörn befährt mit ihrem Pkw VW Sharan die BAB 31 in gleicher Richtung und kommt auf die Unfallstelle zu. Die 40-jährige Fahrzeugführerin des VW Sharan verlangsamt die Geschwindigkeit und schaltet die Warnblinkbeleuchtung ein. Kurz bevor sie mit dem Fahrzeug die Unfallstelle anfahren und dort anhalten kann, prallt ein 31-jähriger Mann aus Schleswig- Holstein, welcher kurz zuvor noch einen weiteren Pkw überholt hatte, mit seinem Pkw Audi auf das Heck des Pkw Sharan und schleudert diesen in die Richtung des bereits dort stehenden VW Golf des erstverunfallten Rheiderländers. Bei dem Aufprall auf den Pkw VW Golf wurde auch die vor Ort befindliche Ersthelferin aus Delmenhorst, die sich auf dem Weg zu dem zuerst alleinbeteiligten VW Golf befand, erfasst und erheblich verletzt. Der Fahrzeugführer des Pkw Audi geriet ob des Anpralls selber ins Schleudern und prallte gegen einen weiteren, auf dem Überholfahrstreifen befindlichen, Pkw VW Golf und dessen 27-jährigen Fahrer aus dem Emsland. Danach blieb der Pkw Audi entgegengesetzt auf der Überholspur stehen, der ebenfalls touchierte Pkw Golf schleudert über die gesamte Fahrbahn und kommt anschließend auf dem Pannenstreifen zum Stehen. Bei dem Unfall wurden 6 Personen verletzt und mittels Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser verbracht. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Durch Abschleppunternehmen wurden die beteiligten Fahrzeuge geborgen. Während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten wurde die BAB 31 in Fahrtrichtung Emden bis ca. 22:00 Uhr gesperrt.
Leer — Verkehrsunfallflucht
Bereits am 31.03.2021 kam es in der Zeit von 12:30 Uhr bis 15:20 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht auf dem Logaer Weg, bei welchem ein bislang unbekannter Fahrzeugführer im Bereich zwischen Bahndamm um Heisfelder Straße einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw VW streifte und beschädigte. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle,ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
Hesel — Verkehrsunfallflucht
Am 27.03.2021 kam es um 21:02 Uhr auf der Stikelkamper Straße zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Flucht, bei welcher ein bislang unbekannter Fahrzeugführer in Höhe der Grepelstraße mit seinem Fahrzeug in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dabei geriet der unbekannte Fahrzeugführer mit seinem Fahrzeug auf den dortigen Grünstreifen, touchierte seitlich einen Baum und verlor dabei sein linkes Rücklicht. Anschließend entfernte sich der Verursacher unerkannt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Moormerland in Verbindung zu setzen.
Emden — Verkehrsunfallflucht
Am 30.03.2021 kam es in der Zeit von 10:45 Uhr bis 12:00 Uhr an der Straße “Große Straße”, kurz vor der Kreuzung zur Ringstraße, auf dem Parkplatz eines Mehrparteiengebäudes, zu einem Vorfall, bei welchem ein bislang unbekannter Fahrzeugführer beim Ein-oder Ausparken einen Pkw Opel an der rechten Heckseite beschädigte. Anschließend entfernte sich der Verursacher, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zeugen, die Angaben zu de
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Blaulicht
Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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