Blaulicht
Polizeimeldungen für den 10.05.2021
Westoverledingen/ Flachsmeer — Verkehrsunfallflucht
Am 07.05.2021 kam es um 13:30 Uhr an der Königstraße /Kreuzung Papenburger Straße zu einem Verkehrsunfall, bei welchem der Fahrer eines weißen Pkw ein verkehrsbedingt wartendes Fahrzeug erheblich beschädigte. Eine Verkehrsteilnehmerin aus Westoverledingen befuhr die Königstraße in Fahrtrichtung Papenburger Straße und hatte an der entsprechenden Kreuzung die Ansicht, mit ihrem Pkw Mercedes nach links auf die Papenburger Straße einzubiegen. Dazu hielt sie am Ende der Straße an, um den bevorrechtigten Fahrzeugverkehr passieren zu lassen. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer befuhr die Papenburger Straße aus Richtung Papenburg kommend und bog mit hoher Geschwindigkeit nach links in die Königstraße ein, wobei er das stehende Fahrzeug der Frau aus Westoverledingen im vorderen linken Bereich streifte und stark beschädigte. Der unbekannte Fahrzeugführer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden im mittleren vierstelligen Bereich zu kümmern. Das verursachende Fahrzeug dürfte nach dem seitlichen Zusammenprall ebenfalls einen deutlichen Schaden an der linken vorderen Fahrzeugseite aufweisen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfallhergang oder dem geflüchteten weißen Pkw machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Westoverledingen in Verbindung zu setzen.
Leer — Fahrradbesitzer gesucht (Foto)
Bereits am 22.04.2021 wurde ein Herrenfahrrad — Pedelec- der Marke Raleigh Dover 8HS schwarz, mit 8‑Gang-Schaltung am Leeraner Bahnhof durch die Bundespolizei sichergestellt und der Dienststelle der Polizei in Leer übergeben. Die Polizei Leer hatte die Ermittlungen aufgenommen und den rechtmäßigen Halter gesucht. Diese Suche verlief bislang ohne Erfolg. Der Eigentümer, sowie Zeugen, die sachdienliche Angaben zu Herkunft des Fahrrades machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
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Blaulicht
Ostfriesland: Feuerwehr Aurich probt digitalen Ernstfall bei großen Flächenlagen
Stadtbrandmeister Heinz Hollwedel eröffnete die Nachbesprechung im Anschluss an den groß angelegten Praxistest und dankte den rund 100 Einsatzkräften für die erfolgreiche Erprobung der neuen digitalen Einsatzstruktur im Stadtgebiet Aurich. Foto: Sönke Geiken/Freiwillige Feuerwehr Aurich
Digitalisierung im Einsatz: Feuerwehr Aurich probt den Ernstfall bei Flächenlagen
Mit rund 100 Einsatzkräften und allen zehn Ortsfeuerwehren hat die Stadt Aurich am vergangenen Samstag ein zukunftsweisendes Konzept zur Bewältigung von Großschadenslagen getestet. Im Fokus der groß angelegten Praxisübung stand die digitale Koordination bei sogenannten Flächenlagen – Szenarien wie schwere Stürme oder Hochwasser, bei denen eine Vielzahl von Einsätzen gleichzeitig koordiniert werden muss.
Optimierung nach Starkregenereignis 2024
Auslöser für die Neuausrichtung war das schwere Starkregenereignis im August 2024. Eine daraufhin gegründete Arbeitsgruppe entwickelte ein optimiertes Konzept, um die Effizienz und Kommunikation in Krisensituationen zu steigern. Die Übung am Samstag diente als Belastungstest für die neu beschafften Tablets in den Einsatzfahrzeugen und die überarbeitete Arbeitsstruktur.
Die Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) als Herzstück
Zentrales Element bei Unwetterlagen ist die Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) im Feuerwehrhaus Sandhorst. Besetzt durch Spezialisten der Einsatzleitwagen-Besatzungen aus Aurich und Sandhorst, übernimmt diese Einheit die Sichtung und Priorisierung der Hilfeersuchen.
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Effiziente Disposition: Über die Fachsoftware Fireboard werden Einsätze nach Dringlichkeit sortiert.
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Gezielter Mitteleinsatz: Jedem Notruf wird das am besten geeignete und am nächsten gelegene Rettungsmittel zugewiesen.
Entlastung des Funkverkehrs durch digitale Rückmeldung
Ein entscheidender Vorteil der neuen digitalen Strategie ist die Entlastung der Funkkanäle. Während der Übung wurden ab 09:15 Uhr insgesamt 180 fiktive Szenarien direkt auf die Tablets in den Fahrzeugen übermittelt.
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Auftragsübernahme: Einsatzkräfte erhalten alle Details digital.
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Statusmeldungen: Rückmeldungen zur Lage vor Ort erfolgen per Software-Klick.
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Freier Funk: Die Funkfrequenzen bleiben somit für lebensbedrohliche Notfälle und dringende Kommunikation frei.
Dank der integrierten Mobilfunkanbindung ist zudem eine Echtzeit-Standortlokalisierung der Fahrzeuge möglich, was die Wegezeiten im Ernstfall verkürzt.
Positives Fazit nach intensivem Testlauf
Nach gut zwei Stunden intensiven Testbetriebs zogen Übungsleitung und Teilnehmer im Feuerwehrhaus Sandhorst ein positives Fazit. Die gesetzten Ziele wurden vollumfänglich erreicht. Die gesammelten Daten und das Feedback der Einsatzkräfte werden in den kommenden Wochen ausgewertet, um das System weiter zu verfeinern.
„Die Funktionalität muss im Ernstfall auf Anhieb gewährleistet sein, um vielen Menschen gleichzeitig schnellstmöglich helfen zu können.“
Durch diesen Praxistest ist die Feuerwehr Aurich technisch und organisatorisch bestens gerüstet, um künftigen Herausforderungen durch Extremwetterereignisse professionell zu begegnen.
Weitere Fotos finden Sie auf der Facebookseite “Wir Leeraner”
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Blaulicht
Wohnhaus in Leezdorf durch Brand vollständig zerstört
Wohnhaus in Leezdorf durch Feuer zerstört: Großeinsatz im Brookmerland
Leezdorf – In der Nacht zu Sonntag, den 29. März 2026, kam es in Leezdorf zu einem schweren Brandeinsatz, bei dem ein Wohnhaus den Flammen vollständig zum Opfer fiel. Gegen 0:20 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Nord, Ost und West aus dem Brookmerland zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand alarmiert. Da zu diesem Zeitpunkt eine Person als vermisst galt, forderten die Einsatzleiter umgehend überörtliche Unterstützung an.
Dachstuhlbrand fordert Feuerwehren aus dem Umland
Neben den lokalen Kräften wurden die Drehleiter und ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Norden sowie die Einheiten aus Berumerfehn und Halbemond zur Einsatzstelle beordert. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte hatte das Feuer die Dachhaut bereits durchbrochen. Flammen schlugen deutlich sichtbar aus dem Dachstuhl des Gebäudes.
Entwarnung bei der Menschenrettung
Die oberste Priorität der Brandschützer lag zunächst auf der Menschenrettung. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz bereitete sich unmittelbar darauf vor, das brennende Wohnhaus nach der vermissten Person zu durchsuchen. Kurz darauf konnte jedoch Entwarnung gegeben werden: Ein Bewohner machte sich bemerkbar und bestätigte, dass sich keine weiteren Personen mehr im Haus befanden.
Schwieriger Löscheinsatz in schmaler Straße
Nach der Entwarnung konzentrierte sich die Feuerwehr vollständig auf die Brandbekämpfung. Die Wasserversorgung wurde über ein Tanklöschfahrzeug sowie einen nahegelegenen Löschwasserbrunnen sichergestellt. Insgesamt drei Atemschutztrupps konnten das Feuer schließlich zügig eindämmen.
Der Einsatz wurde durch die örtlichen Gegebenheiten erschwert. Die schmale Straße in Leezdorf bot lediglich Platz für ein Feuerwehrfahrzeug in der Breite, was die Positionierung der Drehleiter logistisch anspruchsvoll gestaltete. Da der Löscherfolg jedoch schnell eintrat, konnte die Drehleiter frühzeitig abgezogen werden, um für mögliche Paralleleinsätze im Landkreis Aurich bereitzustehen.
Folgeschäden und Asbestverdacht
Trotz des schnellen Eingreifens wurde der vordere Wohnbereich des Hauses vollständig zerstört. Der hintere Gebäudeteil erlitt geringere Brandschäden. Da eine Asbestbelastung in der Dachkonstruktion nicht ausgeschlossen werden kann, müssen die Schutzausrüstungen der Einsatzkräfte sowie die Schläuche nun einer speziellen Dekontamination und Reinigung unterzogen werden.
Starke Hilfsbereitschaft der Nachbarschaft in Leezdorf
Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung durch die Anwohner. Neben dem DRK versorgte die Nachbarschaft die Einsatzkräfte vor Ort mit Getränken. Am Einsatz beteiligt waren:
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Ortsfeuerwehren Leezdorf (Nord, Ost, West)
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Feuerwehr Norden, Berumerfehn und Halbemond
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Polizei und Rettungsdienst des Landkreises Aurich
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DRK-Bereitschaften Dornum und Hage-Großheide
Die Maßnahmen dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Erst gegen 7:00 Uhr waren alle Fahrzeuge wieder eingerückt und einsatzbereit.
Meldung und Bilder: Carsten Redenius
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Blaulicht
LK-Leer: Diebstähle, Unfallfluchten und Verstöße im Verkehr
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag, den 29.03.2026
Diebstahl von KFZ ++ Diebstahl aus Wohnhaus ++ Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz ++ Verkehrsunfallfluchten
Moormerland — Diebstahl von KFZ
In der Zeit von Freitag, den 27.03.2026, 22:00 Uhr, bis Samstag, den 28.03.2026, 10:45 Uhr, verschafften sich bislang unbekannte Täter Zugang zu einer Lagerhalle im Borgwardring. Aus der Halle wurde eine Yamaha Motocross-Maschine im Wert eines unteren vierstelligen Betrages entwendet. Anschließend entfernten sich die Täter in unbekannte Richtung. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Ostrhauderfehn — Diebstahl aus Wohnhaus
Am Samstag, den 28.03.2026, in der Zeit von 15:45 Uhr bis 17:00 Uhr, verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu einem Einfamilienhaus an der Hauptstraße in Ostrhauderfehn. Im Inneren des Hauses wurden mehrere Schränke durchsucht. Die Täter entwendeten Bargeld sowie hochwertigen Schmuck. Der entstandene Schaden liegt im oberen fünfstelligen Bereich. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden.
Leer — Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz
Am Samstag, den 28.03.2026, gegen 14:20 Uhr, wurde im Rahmen einer polizeilichen Kontrolle im Logaer Weg festgestellt, dass ein 29-jähriger Mann aus Leer einen E‑Scooter im öffentlichen Verkehrsraum führte, für den kein gültiger Versicherungsschutz bestand. An dem Fahrzeug war ein grünes Versicherungskennzeichen angebracht. Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Am Sonntag, den 29.03.2026, gegen 03:15 Uhr, wurde in der Hauptstraße in Leer ein 23-jähriger Mann aus Leer kontrolliert, der ein E‑Bike ohne gültigen Versicherungsschutz im öffentlichen Verkehrsraum führte. Auch hier wurde die Weiterfahrt untersagt. In beiden Fällen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Verkehrsunfallfluchten
Moormerland — In der Zeit von Freitag, den 27.03.2026, 18:00 Uhr, bis Samstag, den 28.03.2026, 10:00 Uhr, kam es auf der Osterstraße (B70) zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer befuhr die Straße in Richtung Warsingsfehn und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei kollidierte er mit einem Verkehrszeichen sowie dem dazugehörigen Pfosten, welcher vollständig umgefahren wurde. Anschließend entfernte sich der Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle, ohne schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten.
BAB31 — Am Sonntag, den 29.03.2026, gegen 00:45 Uhr, kam es auf der BAB 31 zwischen Dörpen und Rhede in Fahrtrichtung Emden zu einer weiteren Verkehrsunfallflucht. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer wechselte vom Überholfahrstreifen auf den Hauptfahrstreifen und übersah dabei einen 47-jährigen Mann aus Detern, der mit seinem grauen BMW 3er unterwegs war. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich dieser aus und kollidierte mit der Außenschutzplanke. Der unbekannte Verursacher entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle.
Zeugen oder Hinweisgebende die Angaben zu den Verkehrsunfallfluchten machen können, werden gebeten, sich mit der örtlichen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
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