Blaulicht
Polizeimeldungen: Ladendiebstahl, E‑Scooter-Diebstahl und Verkehrsunfälle
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 11.11.2025
Ladendiebstahl++Diebstahl eines E‑Scooters++Verkehrsunfallflucht++Verkehrsunfall an Kreuzung++Verdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs auf der Autobahn
Emden — Ladendiebstahl
Am 10.11.2025 wurde der Polizei in Emden gegen 11:50 Uhr mitgeteilt, dass es in einem Verbrauchermarkt an der Geibelstraße zu einem Ladendiebstahl gekommen sei. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen 25-jährigen Mann mit Aufenthalt in Emden, welcher in dem Geschäft Waren in einem zweistelligen Wert entwendet hatte. Der Mann gab den Diebstahl zu und konnte nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen werden. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
Emden — Diebstahl eines E‑Scooters
Am 10.11.2025 kam es an der Hermann-Löns-Straße in der Zeit von 07:45 Uhr bis 13:10 Uhr zu dem Diebstahl eines E‑Scooters. Der zugelassene Scooter des Herstellers Shaomi, Modell 4 Pro 2.Gen war mit einem Schloss an einem vor Ort befindlichen Fahrradständer gesichert worden. Da es sich aber um ein dehnbares Schloss handelte, war es den unbekannten Tätern möglich, den Scooter herauszudrehen und ohne Mühe mitzunehmen. Das Schloss blieb unbeschädigt zurück. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass es wichtig ist, E‑Scooter richtig zu sichern. Grundsätzlich sollte bei dem verwendeten Schloss auf eine gute Qualität geachtet werden. Bügel oder Faltschlösser stellen grundsätzlich eine gute Sicherungsmöglichkeit dar, wenn ein fest verankerter Gegenstand zum Anschließen zur Verfügung steht. Das Problem: Viele Modelle haben keine geeigneten Ösen, an denen man ein Fahrradschloss sicher anbringen kann. Bei einigen Modellen bietet die Verbindung zwischen dem Trittbrett und der Lenkerstange oder der Klappmechanismus des E‑Scooters eine geeignete Möglichkeit für die Befestigung eines Schlosses. Sind zwei Verbindungsstangen vorhanden, kann ein Bügelschloss sicher angebracht werden. Bei einer einzelnen Verbindungsstange kann möglicherweise ein Bügelschloss zu klein oder unflexibel sein, um den E‑Scooter ausreichend zu sichern. Soll der Roller mit einer langen Kette angeschlossen werden, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass ein Dieb den Roller nicht einfach aus der Schlaufe ziehen kann. Eventuell kann die Gefahr durch mehrfaches Umwickeln der Stangen umgangen werden.
Genau wie beim Fahrrad auch sollte darauf geachtet werden, dass das Schloss durch feste und stabile Elemente des Rahmens geführt wird und auf keinen Fall an “beweglichen” oder abnehmbaren Teile befestigt wird. Ein weiterer zusätzlicher Schutz kann durch Wegfahrsperren oder GPS-Tracker erreicht werden. (Quelle: www.polizei-beratung.de)
Weener — Verkehrsunfallflucht
Am 10.11.2025 kam es gegen 05:57 Uhr auf der Mühlenstraße zu einem Unfall im Begegnungsverkehr. Ein 24-jähriger Mann aus Rhauderfehn befuhr mit seinem Lkw Mercedes die Mühlenstraße in Richtung Stapelmoor, als ihm aus Gegenrichtung ein Pkw entgegenkam. Der unbekannte Fahrer des Pkw verstieß gegen das Rechtsfahrgebot und stieß seitlich gegen den Pkw. Dabei wurde an dem Pkw die Außenverkleidung des Seitenspiegels abgerissen, welche vor Ort aufgefunden wurde. An dem Lkw entstand ebenfalls Sachschaden an der linken Fahrzeugseite. Der Verursacher entfernte sich mit seinem Pkw von der Unfallstelle, ohne sich um den Vorfall zu kümmern. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Sache geben können, werden gebeten, die Polizei in Weener zu kontaktieren.
Rhauderfehn — Verkehrsunfall an Kreuzung
Am 10.11.2025 kam es gegen 15:45 Uhr an der Kreuzung Gronewoldstraße/3.Südwieke zu einem Unfall zwischen zwei Pkw-Fahrern. Ein 44-jähriger Mann aus Rhauderfehn befuhr mit seinem Pkw VW die Gronewoldstraße aus Papenburg kommend und hatte an der Kreuzung zur übergeordneten 3.Südwieke die Absicht, auf dieser geradeaus in Richtung Burlage weiterzufahren. Der Mann aus Rhauderfehn hielt zu erst an der Kreuzung an, übersah dann aber beim Anfahren den Pkw Mercedes eines 33-jährigen Mannes aus Uplengen, welcher auf der 3.Südwieke in Richtung Papenburger Straße unterwegs war. Die beiden Pkw stießen im Kreuzungsbereich zusammen, wobei Sachschaden den Fahrzeugen entstand. Die beiden Verkehrsteilnehmer blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Die Polizei Rhauderfehn hat den Unfall aufgenommen.
Uplengen/ BAB 28 — Verdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs auf der Autobahn
Am 10.11.2025 kam es um 16:55 Uhr auf der BAB 28 im Bereich Uplengen in Fahrtrichtung Leer zu einem Unfall, als sich ein 24-jähriger Fahrzeugführer aus Leer nach ersten Erkenntnissen grob verkehrswidrig und rücksichtslos verhielt. Zuvor befuhr der 24-jährige die Autobahn auf dem Überholfahrstreifen und befand sich dabei hinter dem Pkw eines 21-jährigen Mannes aus Ahaus und dessen 22-jährigen Mitfahrer. Nach bisherigen Erkenntnissen betätigte der 24-jährige Mann aus Leer die Lichthupe und überholte dann den Vorausfahrenden rechts über den Hauptfahrstreifen und unter Nutzung des Seitenstreifens. Dabei soll er auch an einem dort fahrenden Lkw vorbeigefahren sein. Anschließend setzte sich der 24-jährige wieder auf den Überholfahrstreifen vor den Pkw des Mannes aus Ahaus und bremste. Dadurch kam es zur Kollision zwischen den beiden Pkw. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden, die Beteiligten blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Die Autobahnpolizei Leer hat den Unfall aufgenommen und die Ermittlungen zum Hergang eingeleitet. Zeugen, die sachdienliche Angaben zu dem Hergang machen können, werden gebeten, die Autobahnpolizei zu benachrichtigen.
Anzeige
Blaulicht
Feuerwehreinsatz in Leezdorf von massiven Beleidigungen überschattet
Eklat bei Nachlöscharbeiten in Leezdorf: Radfahrer beschimpft Einsatzkräfte
LEEZDORF. Ein eigentlich routinemäßiger Einsatz der Feuerwehr in Leezdorf wurde am Sonntagnachmittag von einem unschönen Vorfall überschattet. Während die ehrenamtlichen Retter mit Nachlöscharbeiten an einem bereits ausgebrannten Wohnhaus beschäftigt waren, wurden sie massiv von einem Passanten beleidigt und bei ihrer Arbeit behindert.
Gegen 15:40 Uhr wurden die Brookmerlander Ortsfeuerwehren Nord und Ost erneut in die Ortschaft alarmiert, nachdem Anwohner eine zunehmende Rauchentwicklung an der Brandruine gemeldet hatten. Vor Ort bestätigte sich die Meldung: An einer Gebäudeecke stiegen Rauchschwaden auf. Die Einsatzkräfte setzten eine Wärmebildkamera ein, um versteckte Glutnester in der Konstruktion aufzuspüren und diese gezielt mit Wasser zu kühlen.
Behinderung und massive Beleidigungen
Doch noch während die Feuerwehrleute die Schlauchleitungen verlegten, kam es zu einem Zwischenfall, der bei den Helfern für Fassungslosigkeit sorgte. Ein Radfahrer behinderte die Anfahrt und die Arbeiten der Feuerwehr massiv. Anstatt den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten, deckte der Mann die Ehrenamtlichen mit schweren Beleidigungen ein, bevor er versuchte, seine Fahrt fortzusetzen.
Über Funk wurden nachrückende Kräfte sowie die Polizei über den Vorfall informiert. Einem Vollzugsbeamten der Feuerwehr gelang es schließlich, den flüchtenden Pöbler festzusetzen und ihn an die kurz darauf eintreffende Streifenwagenbesatzung zu übergeben.
Ermittlungen eingeleitet
Besonders ärgerlich: Die polizeilichen Maßnahmen und die Sicherung des Mannes nahmen so viel Zeit und Personal in Anspruch, dass ein weiteres Feuerwehrfahrzeug, das fest für die Löscharbeiten eingeplant war, den eigentlichen Einsatzort gar nicht erst erreichte.
Die Polizei hat die Ermittlungen gegen den Radfahrer aufgenommen. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die Feuerwehren den Einsatz beenden – zurück bleibt jedoch Unverständnis über die mangelnde Wertschätzung gegenüber den freiwilligen Helfern.

Blaulicht
Todesfall nach Evakuierung und Unfallfluchten – Zeugen gesucht
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 30.03.2026
Evakuierung nach erhöhten Kohlenmonoxidwerten++Zeugenaufruf Verkehrsunfallfluchten
Bunde — Evakuierung nach erhöhten Kohlenmonoxidwerten
Am vergangenen Freitag kam es in den Abendstunden zu einem Einsatz in einer Wohnung in der Bahnhofstraße in Bunde aufgrund eines medizinischen Notfalls. Im Verlauf des Einsatzes wurde eine Person leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Während der Erstversorgung stellten die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes stark erhöhte Kohlenmonoxidwerte fest. Daraufhin wurden umgehend Kräfte der Feuerwehr nachalarmiert. Der Rettungsdienst sowie der Notarzt verließen vorsorglich das Gebäude. Unter Atemschutz bestätigten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die erhöhten Messwerte. In der Folge wurde das Gebäude unverzüglich evakuiert und durchlüftet. Trotz eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte die Person nicht gerettet werden und verstarb noch vor Ort. Die genaue Todesursache sowie die Ursache für die erhöhten Kohlenmonoxidwerte sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen bestand keine Gefahr mehr für Anwohner oder weitere Hausbewohner.
Zeugenaufruf Verkehrsunfallfluchten
Emden — In den frühen Morgenstunden des 28.03.2026 kam es gegen 04:00 Uhr im Innenstadtbereich in Richtung Bahnhof zu einem Verkehrsunfall. Ein 20-jähriger Fußgänger überquerte die Fahrbahn und wurde dabei von einem grauen VW Golf erfasst. Der Fahrer des Pkw entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Der Fußgänger wurde leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei bittet den bislang unbekannten Pkw-Fahrer sowie Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich zu melden.
Detern — Am 27.03.2026 kam es in der Zeit zwischen 11:00 Uhr und 11:30 Uhr in der Barger Straße, in einer Kurve auf Höhe der Hausnummer 3, zu einem Verkehrsunfall. Ein 17-jähriger Fahrer eines Kleinkraftrades befuhr die Barger Straße in Richtung Deichstraße, als ihm in der Kurve ein entgegenkommender schwarzer VW Tiguan auf seiner Fahrbahn entgegenkam. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich der 17-Jährige aus und geriet dabei in einen Graben. Der Jugendliche wurde leicht verletzt. Der Fahrer des Pkw entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Anzeige
Blaulicht
Ostfriesland: Feuerwehr Aurich probt digitalen Ernstfall bei großen Flächenlagen
Stadtbrandmeister Heinz Hollwedel eröffnete die Nachbesprechung im Anschluss an den groß angelegten Praxistest und dankte den rund 100 Einsatzkräften für die erfolgreiche Erprobung der neuen digitalen Einsatzstruktur im Stadtgebiet Aurich. Foto: Sönke Geiken/Freiwillige Feuerwehr Aurich
Digitalisierung im Einsatz: Feuerwehr Aurich probt den Ernstfall bei Flächenlagen
Mit rund 100 Einsatzkräften und allen zehn Ortsfeuerwehren hat die Stadt Aurich am vergangenen Samstag ein zukunftsweisendes Konzept zur Bewältigung von Großschadenslagen getestet. Im Fokus der groß angelegten Praxisübung stand die digitale Koordination bei sogenannten Flächenlagen – Szenarien wie schwere Stürme oder Hochwasser, bei denen eine Vielzahl von Einsätzen gleichzeitig koordiniert werden muss.
Optimierung nach Starkregenereignis 2024
Auslöser für die Neuausrichtung war das schwere Starkregenereignis im August 2024. Eine daraufhin gegründete Arbeitsgruppe entwickelte ein optimiertes Konzept, um die Effizienz und Kommunikation in Krisensituationen zu steigern. Die Übung am Samstag diente als Belastungstest für die neu beschafften Tablets in den Einsatzfahrzeugen und die überarbeitete Arbeitsstruktur.
Die Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) als Herzstück
Zentrales Element bei Unwetterlagen ist die Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) im Feuerwehrhaus Sandhorst. Besetzt durch Spezialisten der Einsatzleitwagen-Besatzungen aus Aurich und Sandhorst, übernimmt diese Einheit die Sichtung und Priorisierung der Hilfeersuchen.
-
Effiziente Disposition: Über die Fachsoftware Fireboard werden Einsätze nach Dringlichkeit sortiert.
-
Gezielter Mitteleinsatz: Jedem Notruf wird das am besten geeignete und am nächsten gelegene Rettungsmittel zugewiesen.
Entlastung des Funkverkehrs durch digitale Rückmeldung
Ein entscheidender Vorteil der neuen digitalen Strategie ist die Entlastung der Funkkanäle. Während der Übung wurden ab 09:15 Uhr insgesamt 180 fiktive Szenarien direkt auf die Tablets in den Fahrzeugen übermittelt.
-
Auftragsübernahme: Einsatzkräfte erhalten alle Details digital.
-
Statusmeldungen: Rückmeldungen zur Lage vor Ort erfolgen per Software-Klick.
-
Freier Funk: Die Funkfrequenzen bleiben somit für lebensbedrohliche Notfälle und dringende Kommunikation frei.
Dank der integrierten Mobilfunkanbindung ist zudem eine Echtzeit-Standortlokalisierung der Fahrzeuge möglich, was die Wegezeiten im Ernstfall verkürzt.
Positives Fazit nach intensivem Testlauf
Nach gut zwei Stunden intensiven Testbetriebs zogen Übungsleitung und Teilnehmer im Feuerwehrhaus Sandhorst ein positives Fazit. Die gesetzten Ziele wurden vollumfänglich erreicht. Die gesammelten Daten und das Feedback der Einsatzkräfte werden in den kommenden Wochen ausgewertet, um das System weiter zu verfeinern.
„Die Funktionalität muss im Ernstfall auf Anhieb gewährleistet sein, um vielen Menschen gleichzeitig schnellstmöglich helfen zu können.“
Durch diesen Praxistest ist die Feuerwehr Aurich technisch und organisatorisch bestens gerüstet, um künftigen Herausforderungen durch Extremwetterereignisse professionell zu begegnen.
Weitere Fotos finden Sie auf der Facebookseite “Wir Leeraner”
Anzeige
























