Blaulicht
Polizeimeldungen vom 11.07.2021
Widerstände gegen Polizeibeamte
Leer — Gegen Mitternacht ist es in der Nacht zu Sonntag zu einer Bedrohung mit anschließenden Widerständen im Bahnhofsring und in der Mühlenstr. gekommen. Passanten hatten der Polizei gemeldet, dass eine männliche Person mit einem Messer vor einem Pkw stehen und die Insassen bedrohen würde. Weitere Passanten kamen zu Hilfe und konnten dem Täter das Messer aus der Hand schlagen. Dieser flüchtete zu Fuß in die Fußgängerzone und konnte dort von den Beamten festgenommen werden. Hierbei leistete der Beschuldigte Widerstand und beleidigte die Beamten durchgehend. Eine Blutentnahme wurde durch die Staatsanwaltschaft angeordnet und auf der Dienststelle durchgeführt. Auch hierbei leistete der 22-jährige erheblichen Widerstand. Gegen 07:45 Uhr wurde der Beschuldigte aus dem Verhinderungsgewahrsam entlassen. Auf dem Rückweg zu einem weiteren Einsatz kam der zuvor entlassene Beschuldigte den Beamten gegen 08:15 Uhr einen Pkw führend im Bahnhofsring entgegen. Hierbei zeigte der Beschuldigte den Beamten den Mittelfinger. Da der Leeraner noch alkoholisiert war wurde er einer erneuten Kontrolle unterzogen. Hierbei wurde ein Alkoholwert von 1,1 Promille festgestellt. Eine weitere Blutentnahme wurde angeordnet, der Führerschein sichergestellt und dementsprechende Strafanzeigen gefertigt. Zur Verhinderung von weiteren Straftaten wurde der Beschuldigte wieder ’seiner’ Zelle zugeführt.
Emden — In der Nacht zum Sonntag belästigte und beleidigte ein 34-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen in einer Emder Gaststätte einen weiblichen Gast und bedrohte außerdem alle anwesenden Gäste und Mitarbeiter. Bei der folgenden Kontrolle durch Polizeikräfte bedrohte der Mann die eingesetzten Beamten und leistete gegen sein Verbringen zur Dienststelle erheblichen Widerstand, wodurch ein Beamter leicht an der Hand verletzt wurde. Erst unter dem Einsatz von Pfefferspray war ein Transport ins Krankenhaus möglich. Dort wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und anschließend dem Polizeigewahrsam zugeführt. Dem Mann erwarten diverse Strafverfahren.
Verkehrsunfallflucht mit Sachschaden — ZEUGEN gesucht!
Moormerland — Am Samstag ist es in der Zeit zwischen 01:15 Uhr und 01:30 Uhr im Mißgunster Weg zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen. Ein Fahrzeug befuhr diesen in Richtung Jann-Berghausstr.. In Höhe zur Kiefernstr. kollidierte das Fahrzeug in einer Fahrbahnverengung mit einem Verkehrszeichen und einem Baum. Ohne den entstandenen Schaden aufnehmen zu lassen verließ der Verursacher die Unfallstelle mit seinem Fahrzeug. Der entstandene Schaden wird auf ca. 500 Euro geschätzt. Zeugen wenden sich bitte an die Polizei in Leer oder Moormerland.
Fahren unter Betäubungsmitteln
Emden — Am Samstagabend wurde in Emder ein 32-jähriger Emder als Pkw-Fahrer in der Emder Innenstadt kontrolliert. Die Kontrolle der Polizeibeamten ergab den Verdacht, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
Zwei Körperverletzungen endeten im Polizeigewahrsam
Emden — Ein 29-jähriger Emder hat in der Nacht zum Sonntag in Emden zwei Frauen angegriffen und verletzt. Der erste Vorfall ereignete sich im Stadtteil Barenburg, bei dem der Mann einer 22-jährigen Emderin bei einem Streitgespräch gegen den Oberarm geschlagen hat. Zwei Stunden später attackierte der Mann in der Emder Innenstadt eine 18-jährige Emderin und schlug ihr dabei mit der flachen Hand ins Gesicht. Der alkoholisierte Täter verbrachte die folgenden Stunden im Polizeigewahrsam und es erwarten ihn zwei Ermittlungsverfahren.
Mit Rauschmitteln angetroffen
Emden — Am Samstag kontrollierten Polizeibeamte am Emder Hauptbahnhof gegen 18:00 Uhr einen 43-jährigen Mann aus Norden. Bei der Kontrolle wurden diverse Betäubungsmittel in geringen Mengen aufgefunden. Die Mittel wurden beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren gegen den Norder eingeleitet.

Blaulicht
Einbruch in Remels und schwerer Lkw-Unfall in Rhauderfehn
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag, 08.02.2026
Einbruch in Wohnhaus++Lkw in Graben, Fahrer schwer verletzt
Remels — Einbruch in Wohnhaus
In der Nacht von Freitag auf Samstag sind bisher unbekannte Täter in ein zurzeit leerstehendes Wohnhaus an der Höststraße eingebrochen und haben Elektrogeräte und Schmuck entwenden können. Eine genaue Schadenshöhe liegt noch nicht vor. Die Ermittlungen durch die Polizei wurden aufgenommen.
Rhauderfehn — Lkw in Graben, Fahrer schwer verletzt
Am Samstagmittag ist gegen 12:10 Uhr ein Lkw samt Auflieger in Rhauderfehn von der Fahrbahn abgekommen und kopfüber im Langholter Tief zum Stehen gekommen. Der 72-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Leer hatte die Langholter Straße in Richtung Rhauderfehn befahren. Ca. 1 km vor der Ortschaft Rhauderfehn geriet der Auflieger in den Grünstreifen und zog letztlich das ganze Gespann von der Fahrbahn. Der Fahrer konnte sich selber auf dem Führerhaus befreien, musste aber aufgrund seiner Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht werden. Der mit Hühnermist beladene Lkw konnte in den Abendstunden geborgen werden, die Sperrung der Fahrbahn wurde kurz vor Mitternacht aufgehoben.
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Schwerer Unfall in Moormerland: Fußgänger lebensgefährlich verletzt
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 07.02.2026
Schwerer Verkehrsunfall in Moormerland
Moormerland- Am 07.02.26 befuhr ein 42-jähriger Moormerländer um 03:08 Uhr mit einem PKW die Kirchstraße (L 2) in Fahrtrichtung Moormerland, als ein 19-jähriger Fußgänger von links die Fahrbahn überquerte. Im Bereich der rechten Fahrbahnseite kam es in der Folge zum Zusammenstoß zwischen dem Fußgänger und dem PKW. Durch die Kollision wurde der ebenfalls aus Moormerland stammende Fußgänger lebensgefährlich verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der beschädigte PKW wurde beschlagnahmt und abgeschleppt. Die Klärung des genauen Unfallherganges ist nun Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.
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Ostfriesland: Feuerwehreinsatz bei Schuppenbrand unter erschwerten Bedingungen
Schneller Feuerwehreinsatz verhindert Übergreifen der Flammen in Hinte
Hinte/Landkreis Aurich – Am Donnerstagabend, den 5. Februar, wurden die Feuerwehren Hinte und Groß Midlum sowie die IuK-Gruppe der Gemeinde Hinte um 19:49 Uhr zu einem Brandeinsatz in die Kanalstraße alarmiert. Gemeldet war ein Schuppenbrand, der die Einsatzkräfte unter schwierigen Bedingungen forderte.
Brand direkt am Wohnhaus
Aus bislang ungeklärter Ursache war in einem Schuppen, der unmittelbar an ein Wohnhaus angrenzt, ein Feuer ausgebrochen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Um eine Ausbreitung des Brandes auf das angrenzende Wohngebäude zu verhindern, wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zur direkten Brandbekämpfung eingesetzt.
Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Um ein erneutes Aufflammen sicher auszuschließen, räumten weitere Atemschutztrupps den Schuppen teilweise aus und löschten versteckte Glutnester gezielt ab. Parallel dazu schaltete der Energieversorger EWE den betroffenen Bereich stromlos.
Erschwerte Bedingungen durch Straßenglätte
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Erschwert wurde die Arbeit der Rettungskräfte vor allem durch die sehr glatten Straßenverhältnisse, die bereits bei der Anfahrt erhöhte Vorsicht erforderten.
Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Zur genauen Brandursache liegen aktuell keine Informationen vor; die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
Bericht: Florian Janssen (Pressesprecher Feuerwehr Gemeinde Hinte)
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