Lokal
Schwimmen lernen im Landkreis:„Alle Kräfte bündeln“
Schwimmen lernen im Landkreis:
„Alle Kräfte bündeln“
Hesel – Das Thema Schwimmen sprach der SPD-Landtagsabgeordnete Sascha Laaken (Ostrhauderfehn) bei seinem Besuch im Heseler Rathaus an. Er war sich mit Bürgermeister Uwe Themann einig, dass vor allem Kinder und Jugendliche mehr Möglichkeiten bekommen müssen, an Schwimmkursen teilzunehmen. „Angesichts fehlender Hallenbäder müssen wir die interkommunale Zusammenarbeit verbessern und alle Kräfte bündeln“, meinten Laaken und Themann.
Hesel ist eine der wenigen Kommunen im Landkreis Leer mit einem Hallenbad. Wegen Sanierungsarbeiten ist es derzeit aber geschlossen. Der Einbau des Hubbodens wird zwar vom Land finanziell unterstützt, wird sich aber nach Auskunft von Themann noch über das kommende Jahr hinziehen. „Ich befürchte, dass durch die fehlende Bad-Kapazitäten und die Corona-Pandemie viele Kinder nicht schwimmen lernen. Sie können die Kurse einfach nicht nutzen. Darum müssen wir die vorhandenen Bäder so gut wie möglich nutzen, damit bis zum Sommer nächsten Jahres möglichst viele Kinder bis Klasse 4 schwimmen lernen“, meinte Laaken.
Themann sprach zudem das Problem an, das Ganztagsprogramm des Bundes für Schulen umzusetzen. Die Samtgemeinde Hesel habe zwar einen Zuschuss in Höhe von 700.000 Euro für den Bau einer Mensa in der Grundschule Holtland erhalten, es sei aber kaum möglich, den Bau in den geforderten Fristen umzusetzen. „Ich wünsche mir eine Verlängerung der Fristen, weil wir so schnell gar keine Firmen finden, die das umsetzen können“, so Themann. Laaken will deshalb noch einmal nachhaken.
Im Gespräch: Sascha Laaken und Uwe Themann. Bild: SPD
Anzeige

Stellenausschreibung
Die Samtgemeinde Hesel sucht
zum nächstmöglichen Termin
Reinigungskräfte*
27700_000031
Die Reinigung in den gemeindeeigenen Gebäuden (Rathaus, Grundschulen, Kindertagesstätten Turnhallen, Schwimmhalle usw.) erfolgt durch Beschäftigte der Samtgemeinde Hesel.
Die Arbeitszeiten fallen teilweise frühmorgens oder in den späten Nachmittagsstunden an.
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt mindestens 10 Stunden. Die Einstellung erfolgt zunächst befristet, eine unbefristete Übernahme wird in Aussicht gestellt. Es handelt sich um eine sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung. Die Eingruppierung richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).
Sofern Sie Freude an der Unterhaltsreinigung haben und flexibel einsetzbar sind, dann richten Sie Ihre Bewerbung an die Samtgemeinde Hesel.
Hinweise
Um das Bewerbungsverfahren durchführen zu können, ist es notwendig, personenbezogene Daten zu speichern. Durch Zusendung Ihrer Bewerbung erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Daten zu Bewerbungszwecken unter Beachtung der Datenschutzvorschriften elektronisch gespeichert und verarbeitet werden
Bewerbungen schwerbehinderter und ihnen gleichgestellter Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt, soweit nicht in der Person der anderen Bewerberinnen und Bewerber liegende Gründe von größerem rechtlichen Gewicht entgegenstehen. Bitte weisen Sie zur Wahrung Ihrer Interessen bereits in Ihrer Bewerbung auf die Behinderung/Gleichstellung hin.
*= Bei der Besetzung der Stelle spielt das Geschlecht keine Rolle, es zählt ausschließlich die Qualifikation.
Lokal
Gute Nachrichten für Pendler und Touristen: Fähre Ditzum–Petkum wieder täglich im Einsatz
Gute Nachrichten für Pendler und Touristen: Fähre Ditzum-Petkum ab Pfingsten wieder täglich im Einsatz
Pünktlich zum verlängerten Pfingstwochenende gibt es erfreuliche Nachrichten für die Region Ostfriesland: Die traditionsreiche Fährverbindung zwischen dem Fischerdorf Ditzum und Emden-Petkum nimmt ab Samstag, den 23. Mai, wieder ihren täglichen Betrieb auf. Damit kehrt die wichtige Ems-Verbindung rechtzeitig zur beginnenden Hauptsaison zum gewohnten Sommerfahrplan zurück.
Entspannung bei der Personallage
Zuletzt mussten Fahrgäste spürbare Einschränkungen hinnehmen. Wegen eines akuten personellen Engpasses war der Landkreis Leer als Betreiber gezwungen, den Fährbetrieb seit Ende März vorübergehend auf fünf Tage pro Woche zu reduzieren. Diese Phase ist nun vorbei: Die personelle Situation hat sich stabilisiert, sodass der reibungslose tägliche Pendel- und Ausflugsverkehr über die Ems wieder vollumfänglich gewährleistet werden kann.
Wichtige Verbindung für die Region
Die Fähre Ditzum-Petkum ist nicht nur für den alltäglichen Berufsverkehr von großer Bedeutung, sondern gilt auch als Highlight für Radtouristen und Urlauber, welche die landschaftliche Schönheit des Rheiderlands und der Emder Umgebung erkunden möchten. Die Rückkehr zum Sieben-Tage-Betrieb pünktlich zu Pfingsten stellt somit eine erhebliche Erleichterung für die gesamte regionale Infrastruktur dar.
AnzeigeFahrplan-Informationen: Der aktuelle und vollständige Sommerfahrplan ist online auf der Internetseite des Landkreises Leer unter www.landkreis-leer.de/fähre-ditzum-petkum einsehbar. Zudem wird der Plan in den lokalen Tageszeitungen veröffentlicht.

Anzeige
Letzte Chance: Bustagesfahrten auf der Dollard Route mit Abschied von „Tuinfleur“
Grenzüberschreitende Ausflüge: Bustagesfahrten auf der Internationalen Dollard Route mit exklusivem Abschiedshighlight
Leer / Ostfriesland. Die grenzüberschreitenden Bustagesfahrten entlang der Internationalen Dollard Route (IDR) in die Niederlande erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Für die aktuelle Saison sollten sich Interessierte die Termine jedoch besonders frühzeitig vormerken: Die Touren finden in dieser spezifischen Konstellation zum letzten Mal statt. Der Grund hierfür ist die bevorstehende Schließung des bekannten Schaugartens „Tuinfleur“ in Oostwold, der zum 4. Oktober 2026 nach 35 Jahren seine Tore schließt.
Uli Schmunkamp, Geschäftsführer der IDR, betont die Bedeutung des Partners, blickt jedoch gleichzeitig positiv in die Zukunft: „Tuinfleur war über viele Jahre ein fester und geschätzter Bestandteil unserer Touren. Wir arbeiten bereits intensiv daran, für das kommende Jahr einen adäquaten Ersatz zu finden – unsere Bustagesfahrten in die Niederlande wird es in jedem Fall weiter geben.“
In dieser Saison bieten sich noch genau vier Gelegenheiten, den Garten im Rahmen der Tagesfahrt zu erleben. Die Termine für die Ausflüge sind:
-
Mittwoch, 8. Juli 2026
-
Samstag, 18. Juli 2026
-
Mittwoch, 5. August 2026
-
Samstag, 15. August 2026

Das Programm der Bustagesfahrt im Überblick
Die geführte Tour kombiniert Kultur, Gartenkunst und maritime Erlebnisse in der Grenzregion zwischen Deutschland und den Niederlanden.
-
Erster Stopp: Dollartmuseum in Bunde Der Ausflug startet mit einem Besuch im Dollartmuseum in Bunde. Hier erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die regionale Geschichte und die Entwicklung des historischen Deichbaus.
-
Letztmaliger Besuch: Schaugarten „Tuinfleur“ in Oostwold Im Anschluss steuert der Bus den direkt am Oldambtmeer gelegenen Themengarten „Tuinfleur“ an. Das 6.000 Quadratmeter große Areal ist unter anderem für seine 600 verschiedenen Funkien-Sorten (Hosta) und eine fast vier Kilometer lange Buchenhecke bekannt. Auf dem Gelände wird den Gästen auch der Mittagsimbiss serviert.
-
Aufenthalt in Appingedam Die nächste Station führt in die mittelalterlich geprägte Stadt Appingedam. Der Ort ist insbesondere für seine architektonische Besonderheit, die „Hängenden Küchen“, bekannt. Vor Ort steht den Gästen Zeit zur freien Verfügung offen.
-
Rundfahrt auf dem Oldambtmeer Den Abschluss des Tages bildet eine anderthalbstündige Schiffrundfahrt auf dem Oldambtmeer. Bei Kaffee und Gebäck lässt sich die sogenannte „Blaue Stadt“ bei Winschoten vom Wasser aus betrachten.
Organisatorische Details, Preise und Buchung
Die Tagesfahrten werden von einer qualifizierten Reiseleitung begleitet. Der Pauschalpreis beträgt 68 Euro pro Person.
-
Abfahrt: Jeweils um 09:00 Uhr am Busbahnhof (ZOB) in Leer.
-
Rückkehr: Die Ankunft in Leer erfolgt gegen 18:00 Uhr.
Für weitere Informationen sowie für verbindliche Buchungen steht das Büro der Internationalen Dollard Route zur Verfügung:
-
Telefon: 0491 919696–52
-
Internet: www.dollard-route.de
Farbenpracht bis zum Horizont: Ein Hauch von Holland direkt hinter der Grenze

Weitere Fotos finden Sie HIER
Anzeige
Lokal
Angelika Grüter übernimmt Polizeikommissariat Emden
Von links: Thomas Memering (Leiter Polizeiinspektion Leer/Emden), Angelika Grüter (Leiterin Polizeikommissariat Emden). Frida Sander (Leiterin Zentraler Kriminaldienst der Polizeiinspektion Leer/Emden), Friedo de Vries (Polizeipräsident der Polizeidirektion Osnabrück).
Führungswechsel beim Polizeikommissariat Emden: Angelika Grüter übernimmt die Dienststellenleitung von Frida Sander
Emden / Leer. Personeller Wechsel an der Spitze der polizeilichen Sicherheitsarchitektur in der Seehafenstadt: Polizeioberrätin Frida Sander hat nach zweieinhalb Jahren die Dienstgeschäfte als Leiterin des Polizeikommissariates Emden übergeben. Seit dem 1. April 2026 liegt die Verantwortung für die Dienststelle in den Händen von Polizeioberrätin Angelika Grüter.
Frida Sander wechselt zur Polizeiinspektion Leer/Emden
Die gebürtige Wahlunderin Frida Sander blickt auf eine erfolgreiche Dienstzeit in der Seehafenstadt zurück. Die Kooperation zwischen allen Akteuren der öffentlichen Sicherheit sei in den vergangenen Jahren von einer intensiven und nachhaltigen Zusammenarbeit geprägt gewesen, so die 42-Jährige.
Mit dem Wechsel zum April 2026 übernimmt Sander eine neue strategische Schlüsselposition innerhalb der übergeordneten Behörde: Sie leitet fortan den Zentralen Kriminaldienst (ZKD) in der Polizeiinspektion Leer/Emden und sieht den kommenden fachlichen Herausforderungen mit Freude entgegen.

Angelika Grüter: Erfahrene Führungskraft für das Polizeikommissariat Emden
Die Nachfolge in Emden tritt mit der 41-jährigen Angelika Grüter eine Beamtin an, die das hiesige Dienstgebiet sowie die polizeilichen Strukturen in Niedersachsen bereits aus verschiedenen Funktionen kennt. Bis zum 31. März 2026 war sie als Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes in Leer tätig – somit vollzieht sich zwischen Sander und Grüter ein direkter Postentausch.
Für Grüter bedeutet die neue Aufgabe den Schritt an die Spitze einer größeren Organisationseinheit und die erstmalige Gesamtverantwortung für eine eigene Dienststelle.
„Die Leitung des Polizeikommissariates Emden ist eine herausfordernde Aufgabe, der ich mich gerne stelle. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Emder Kolleginnen und Kollegen und darauf, die polizeiliche Verantwortung in dieser schönen Seehafenstadt zu übernehmen. Ich strebe ein konstruktives Miteinander und ein zielorientiertes Gestalten mit den Playern der Sicherheitsarchitektur an.“ — Polizeioberrätin Angelika Grüter
Der berufliche Werdegang der neuen Dienststellenleiterin
Angelika Grüter blickt auf eine vielseitige Karriere innerhalb der niedersächsischen Landespolizei und im höheren Dienst zurück:
-
Oktober 2004: Eintritt in den Dienst der Polizei Niedersachsen und anschließendes Studium an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege (Fakultät Polizei) am Standort Oldenburg.
-
Oktober 2007: Dienstantritt bei der Polizeistation Weener.
-
Ab 2011: Vorbereitungsdienst für den ehemals höheren Polizeivollzugsdienst. In dieser Phase sammelte Grüter Erfahrungen in Ermittlungstätigkeiten, als Dienstschichtleiterin im Einsatz- und Streifendienst des Polizeikommissariates Emden sowie als Sachbearbeiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Polizeiinspektion Leer/Emden.
-
Folgedienstposten: Verwendung in der Polizeidirektion Osnabrück und Funktion als Dienstschichtleiterin beim Polizeikommissariat Papenburg.
-
2016 – 2018: Masterstudium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster-Hiltrup.
-
Herbst 2018: Ernennung zur Polizeirätin und Wechsel zur Polizeidirektion Hannover, wo sie in der Polizeiinspektion Garbsen als Leiterin Einsatz fungierte.
-
Frühjahr 2021: Beförderung zur Polizeioberrätin.
-
August 2021 – März 2026: Rückkehr in die Region als Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Leer/Emden.
























