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Stadt­pla­nung Leer: Nach­hal­ti­ges Quar­tier am Bahn­hofs­ring und Georgstraße

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JOHANN BUNTE Bau­un­ter­neh­mung SE & Co. KG plant nach­hal­ti­ges und gemischt genutz­tes Quar­tier in Leer

Im Her­zen von Leer, genau­er gesagt auf einer Flä­che von knapp 8.000 m² am Bahn­hofs­ring und der Georg­stra­ße, wird die JOHANN BUNTE Bau­un­ter­neh­mung SE & Co. KG ein neu­es nach­hal­ti­ges und gemischt genutz­tes Quar­tier ent­wi­ckeln. Nach­dem im nicht öffent­li­chen Teil des Aus­schus­ses für Stadt­ent­wick­lung am 04.06.24 grü­nes Licht gege­ben wur­de, beginnt nun die wei­te­re Vor- und Ent­wurfs­pla­nung basie­rend auf der Konzeptstudie.

Das Pro­jekt sieht vor, dass die bestehen­den Gebäu­de auf dem Gelän­de kom­plett abge­ris­sen wer­den, um Platz für drei neue Gebäu­de­kom­ple­xe zu schaf­fen. Ent­lang der Georg­stra­ße wird ein Gebäu­de­rie­gel ent­ste­hen, der im Erd­ge­schoss Gewer­be­ein­hei­ten und in den Ober­ge­schos­sen Eigen­tums­woh­nun­gen beher­ber­gen wird. An der Ecke Georgstraße/Bahnhofsring ist ein Wohn- und Geschäfts­haus geplant. Par­al­lel zum angren­zen­den Zoll­haus wird ein wei­te­rer Gebäu­de­rie­gel ent­ste­hen, der sowohl für Gewer­be- als auch Wohn­nut­zung vor­ge­se­hen ist.

Das neue Quar­tier wird moder­ne und zen­tral gele­ge­ne Woh­nun­gen bie­ten, die per­fekt an den öffent­li­chen Nah­ver­kehr ange­bun­den sind. Dabei wird die cha­rak­te­ris­ti­sche Archi­tek­tur der Stadt Leer in eine moder­ne For­men­spra­che über­setzt. Das Pro­jekt zielt auf ener­gie­ef­fi­zi­en­te Gebäu­de ohne fos­si­le Brenn­stof­fe ab und för­dert damit nach­hal­ti­ge Stadtentwicklung.

Durch die aus­ge­zeich­ne­te Lage des Quar­tiers sind kur­ze Wege in das Stadt­zen­trum, zu Nah­ver­sor­gern, zum Bahn­hof und ande­ren wich­ti­gen Ein­rich­tun­gen gewähr­leis­tet. Es mar­kiert einen bedeu­ten­den Schritt in Rich­tung einer zukunfts­ori­en­tier­ten Ent­wick­lung von Leer und schafft eine attrak­ti­ve Wohn- und Arbeits­um­ge­bung im Her­zen der Stadt.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst kom­men­tier­te das Pro­jekt als einen Mei­len­stein für die Stadt Leer und bezeich­ne­te es als eines der wich­tigs­ten städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lungs­pro­jek­te der nächs­ten Jah­re. Nach der Moder­ni­sie­rung des Zen­tra­len Omni­bus­bahn­hofs (ZOB) und dem Neu­bau des Lie­sel-Aus­sen-Plat­zes vor dem Zoll­haus ver­voll­stän­digt das BUN­TE-Vor­ha­ben den Abschnitt zwi­schen Müh­len­platz und Bahn­hof und wer­tet ihn ent­schei­dend auf.

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In einer Zeit, in der Wohn­raum knapp und Miet­ob­jek­te stark nach­ge­fragt sind, bie­tet die Umwand­lung von Bestands­im­mo­bi­li­en in moder­ne Miet­woh­nun­gen eine ren­ta­ble Mög­lich­keit der Inves­ti­ti­on. Bauwole.de unter­stützt mit wert­vol­len Tipps und einer Platt­form, die qua­li­fi­zier­te Hand­wer­ker aus der Regi­on vermittelt.

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Blau­licht­tag in Leer: Leda­stra­ße am Sams­tag kom­plett gesperrt

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Leda­stra­ße in Leer wird am 22. August wegen Blau­licht­tag voll gesperrt

Ver­kehrs­ein­schrän­kun­gen in der Innen­stadt: Anlie­ger, Hotel­gäs­te und bestimm­te Per­so­nen­grup­pen erhal­ten wei­ter­hin Zufahrt

Leer. Wegen des dies­jäh­ri­gen Blau­licht­ta­ges wird die Leda­stra­ße am Sams­tag, 22. August 2026, zeit­wei­se voll­stän­dig für den Ver­kehr gesperrt. Betrof­fen ist der Bereich zwi­schen dem Oster­steg und der Stra­ße Vader­ke­borg.

Die Sper­rung gilt in der Zeit von 5:00 Uhr bis 20:00 Uhr und erfolgt gemäß § 45 der Stra­ßen­ver­kehrs-Ord­nung (StVO). Die erfor­der­li­chen Ver­kehrs­zei­chen wer­den ent­spre­chend auf­ge­stellt bezie­hungs­wei­se ange­bracht. Die ver­kehrs­be­hörd­li­chen Maß­nah­men tre­ten mit der Auf­stel­lung der Beschil­de­rung in Kraft.

Zufahrt für Anlie­ger und Hotel­gäs­te bleibt möglich

Für Anlie­ger und Hotel­gäs­te gibt es wäh­rend der Sper­rung eine Aus­nah­me. Die Zufahrt zur Leda­stra­ße wird von der Georg­stra­ße bezie­hungs­wei­se Am Dock bis zur Ein­mün­dung der Stra­ße Vader­ke­borg freigegeben.

Auch für wei­te­re Per­so­nen­grup­pen sind beson­de­re Zufahrts­re­ge­lun­gen vorgesehen.

 

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Zufahrt zum Kupen­warf für Wochen­markt und Men­schen mit Schwerbehinderung

Den Beschi­ckern des Wochen­mark­tes wird wäh­rend der Auf- und Abbau­zei­ten des Wochen­mark­tes die Zufahrt zum Kupen­warf ermöglicht.

Dar­über hin­aus kön­nen auch Men­schen mit Schwer­be­hin­de­rung zum Kupen­warf fah­ren. Vor­aus­set­zung ist die Vor­la­ge eines gül­ti­gen blau­en EU-Schwer­be­hin­der­ten­park­aus­wei­ses. Die ent­spre­chen­de Berech­ti­gung muss nach­ge­wie­sen werden.

Aus­weich­park­plät­ze für Besu­cher des Wochenmarktes

Besu­che­rin­nen und Besu­cher des Wochen­mark­tes wer­den gebe­ten, wäh­rend der Sper­rung auf alter­na­ti­ve Park­mög­lich­kei­ten auszuweichen.

Fol­gen­de Park­plät­ze ste­hen zur Verfügung:

  • Oster­steg (P 4)
  • Eidt­manns­weg (P 5)
  • Spar­kas­se (P 11/12)
  • Park­platz an der Georgstraße

Die Stadt bit­tet dar­um, die­se Aus­weich­park­plät­ze zu nut­zen und die ein­ge­rich­te­ten Ver­kehrs­re­ge­lun­gen zu beachten.

Umlei­tung wird ausgeschildert

Für den übri­gen Ver­kehr wird eine aus­ge­schil­der­te Umlei­tung ein­ge­rich­tet. Ver­kehrs­teil­neh­mer soll­ten am Sams­tag, 22. August, ins­be­son­de­re in den frü­hen Mor­gen­stun­den und wäh­rend des Blau­licht­ta­ges mit Ein­schrän­kun­gen rechnen.

Die Sper­rung der Leda­stra­ße ist im Zusam­men­hang mit dem Blau­licht­tag in Leer not­wen­dig und endet spä­tes­tens um 20:00 Uhr.

Bei­trags­bild: Ingo Ton­sor @LeserECHO — Leda­stra­ße — Blau­licht­tag 2024

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100 Can­na­bis-Anbau­ver­ei­ni­gun­gen in Niedersachsen

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100 Can­na­bis-Anbau­ver­ei­ni­gun­gen in Nie­der­sach­sen genehmigt

Minis­te­rin Miri­am Staud­te über­gibt 100. Erlaub­nis­be­scheid an „The Cher­ry e.V.“ im Land­kreis Göttingen

Hannover/Göttingen. Nie­der­sach­sen hat einen wei­te­ren Mei­len­stein bei der Umset­zung des Can­na­bis­ge­set­zes erreicht: Land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Miri­am Staud­te hat den 100. Erlaub­nis­be­scheid für eine Can­na­bis-Anbau­ver­ei­ni­gung im Bun­des­land über­ge­ben. Emp­fän­ger ist die Can­na­bis-Anbau­ver­ei­ni­gung „The Cher­ry e.V.“ im Land­kreis Göt­tin­gen.

Damit gibt es in Nie­der­sach­sen inzwi­schen geneh­mig­te Can­na­bis-Anbau­ver­ei­ni­gun­gen in 36 von ins­ge­samt 45 Land­krei­sen, kreis­frei­en Städ­ten bezie­hungs­wei­se der Regi­on Han­no­ver.

Bereits im Juli 2024 hat­te Minis­te­rin Staud­te den bun­des­weit ers­ten Geneh­mi­gungs­be­scheid für eine Can­na­bis-Anbau­ver­ei­ni­gung über­reicht. Seit dem 1. Juli 2024 kön­nen sol­che Ver­ei­ni­gun­gen in Deutsch­land unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen gemein­schaft­lich Can­na­bis anbau­en und an ihre Mit­glie­der abgeben.

Nie­der­sach­sen sieht sich bun­des­weit an der Spitze

Minis­te­rin Miri­am Staud­te bezeich­ne­te Nie­der­sach­sen als Vor­rei­ter bei der Umset­zung des Kon­sum­can­na­bis­ge­set­zes (KCanG).

„Nie­der­sach­sen macht vor, wie das Kon­sum­can­na­bis­ge­setz des Bun­des rechts­si­cher umge­setzt wird“, erklär­te Staud­te. Mit inzwi­schen 100 geneh­mig­ten Anbau­ver­ei­ni­gun­gen sei die Ver­füg­bar­keit von lega­lem und kon­trol­lier­tem Can­na­bis erhöht wor­den. Im Ver­gleich zu ande­ren Bun­des­län­dern sei Nie­der­sach­sen damit beson­ders weit.

Staud­te ver­wies unter ande­rem auf Bay­ern. Dort gibt es nach den vor­lie­gen­den Anga­ben neun geneh­mig­te Anbau­ver­ei­ni­gun­gen. Nie­der­sach­sen kommt bei rund acht Mil­lio­nen Ein­woh­nern auf 100 Ver­ei­ni­gun­gen. Bei einer maxi­ma­len Mit­glie­der­zahl von jeweils 500 Per­so­nen sieht die Lan­des­re­gie­rung Nie­der­sach­sen damit auch pro Kopf bun­des­weit auf Platz eins.

In Bay­ern leben rund 13,25 Mil­lio­nen Men­schen. Dort ste­hen neun Anbau­ver­ei­ni­gun­gen gegenüber.

148 Anträ­ge wur­den bis­lang gestellt

Nach Anga­ben des Lan­des wur­den in Nie­der­sach­sen bis­lang ins­ge­samt 148 Anträ­ge auf Geneh­mi­gung einer Can­na­bis-Anbau­ver­ei­ni­gung gestellt. Mit der Über­ga­be des 100. Bescheids sind nun 100 davon genehmigt.

Staud­te beton­te, dass der kon­ti­nu­ier­li­che Anstieg der geneh­mig­ten Ver­ei­ni­gun­gen ins­be­son­de­re durch den sach­ori­en­tier­ten Aus­tausch zwi­schen den zustän­di­gen Behör­den und den ehren­amt­li­chen Vor­stän­den der Anbau­ver­ei­ni­gun­gen ermög­licht wor­den sei.

Beson­ders hob die Minis­te­rin die Arbeit der Land­wirt­schafts­kam­mer Nie­der­sach­sen (LWK) her­vor. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter leis­te­ten eine her­vor­ra­gen­de und sach­ori­en­tier­te Arbeit. Geneh­mi­gung und Kon­trol­le der Anbau­ver­ei­ni­gun­gen sei­en dort in guten Händen.

Stren­ge Vor­aus­set­zun­gen für Anbauvereinigungen

Wer in Nie­der­sach­sen eine Can­na­bis-Anbau­ver­ei­ni­gung betrei­ben möch­te, muss zahl­rei­che gesetz­li­che Anfor­de­run­gen erfül­len. Die ent­spre­chen­den Anträ­ge kön­nen seit dem 1. Juli 2024 bei der Land­wirt­schafts­kam­mer Nie­der­sach­sen gestellt werden.

Zu den Vor­aus­set­zun­gen gehö­ren unter ande­rem ein aktu­el­les Füh­rungs­zeug­nis, die Sicher­stel­lung, dass aus­schließ­lich Voll­jäh­ri­ge ab 18 Jah­ren Mit­glied wer­den, sowie ein Gesund­heits- und Jugend­schutz­kon­zept.

Dar­über hin­aus muss der ange­bau­te Can­na­bis aus­rei­chend vor dem Zugriff Drit­ter geschützt wer­den. Auch die Kon­trol­le und Doku­men­ta­ti­on der THC-Gehal­te sind vor­ge­schrie­ben. Für die Men­gen, die ange­baut und an Mit­glie­der abge­ge­ben wer­den dür­fen, gel­ten fest­ge­leg­te Obergrenzen.

Minis­te­rin lobt ehren­amt­li­che Vorstände

Bei ihren Besu­chen ver­schie­de­ner Can­na­bis-Anbau­ver­ei­ni­gun­gen habe sie fest­ge­stellt, dass die ehren­amt­li­chen Vor­stän­de mit gro­ßem Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein arbei­te­ten, erklär­te Staudte.

Ziel sei es unter ande­rem, einen siche­re­ren Kon­sum zu ermög­li­chen. Häu­fig sei die Moti­va­ti­on der Betei­lig­ten auch, durch den eige­nen Kon­sum kei­ne kri­mi­nel­len Struk­tu­ren mehr unter­stüt­zen zu wollen.

Nach Ein­schät­zung der Minis­te­rin kom­men die Mit­glie­der und Ver­ant­wort­li­chen aus unter­schied­li­chen Berei­chen der Gesell­schaft und brin­gen ver­schie­de­ne beruf­li­che Erfah­run­gen mit. Auch das The­ma Sucht­prä­ven­ti­on wer­de in den von ihr besuch­ten Ver­ei­ni­gun­gen ernst genom­men. Die Koope­ra­ti­on mit Bera­tungs­stel­len spie­le dabei eine wich­ti­ge Rolle.

Geneh­mig­te Ver­ei­ne online einsehbar

Inter­es­sier­te kön­nen inzwi­schen online nach einer geneh­mig­ten Can­na­bis-Anbau­ver­ei­ni­gung in ihrer Nähe suchen. Die Land­wirt­schafts­kam­mer Nie­der­sach­sen stellt dafür eine regel­mä­ßig aktua­li­sier­te Lis­te der geneh­mig­ten Anbau­ver­ei­ni­gun­gen zur Verfügung.

Auch amt­lich regis­trier­te Ver­ei­ne und Genos­sen­schaf­ten kön­nen dort Infor­ma­tio­nen zu den Antrags­ver­fah­ren fin­den und online einen Antrag stel­len. Für Fra­gen ste­hen zudem die zustän­di­gen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Land­wirt­schafts­kam­mer per E‑Mail und über eine Hot­line zur Verfügung.

Can­na­bis­ge­setz seit April 2024 in Kraft

Das neue Can­na­bis­ge­setz ist seit dem 1. April 2024 in Kraft. Es regelt den pri­va­ten Umgang mit Can­na­bis in Deutsch­land. In einer zwei­ten Stu­fe wur­de ab dem 1. Juli 2024 der gemein­schaft­li­che Anbau durch soge­nann­te Can­na­bis-Anbau­ver­ei­ni­gun­gen unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen ermöglicht.

Das Nie­der­säch­si­sche Kabi­nett hat­te bereits Mit­te Juni 2024 beschlos­sen, die Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren und die Über­wa­chung der Anbau­ver­ei­ni­gun­gen nach dem Kon­sum­can­na­bis­ge­setz auf die Land­wirt­schafts­kam­mer Nie­der­sach­sen zu übertragen.

Die ers­te Geneh­mi­gung in Nie­der­sach­sen über­gab Minis­te­rin Miri­am Staud­te am 8. Juli 2024.

Eva­lua­ti­on sieht kei­nen fest­stell­ba­ren Konsumanstieg

Auch die Aus­wir­kun­gen der Teil­le­ga­li­sie­rung wur­den wis­sen­schaft­lich unter­sucht. Der im Auf­trag der Bun­des­re­gie­rung erstell­te Eva­lua­ti­ons­be­richt ECOKAN kam zu dem Ergeb­nis, dass ein Kon­sum­an­stieg durch die Teil­le­ga­li­sie­rung nicht fest­ge­stellt wer­den konnte.

Nie­der­sach­sen wer­tet die Ent­wick­lung der Can­na­bis-Anbau­ver­ei­ni­gun­gen als Beleg dafür, dass die gesetz­li­chen Rege­lun­gen inzwi­schen prak­tisch umge­setzt wer­den kön­nen. Mit der 100. geneh­mig­ten Ver­ei­ni­gung sei zugleich ein wei­te­rer Schritt hin zu kon­trol­lier­ten und lega­len Struk­tu­ren beim gemein­schaft­li­chen Can­na­bis­an­bau erreicht.

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342 Chan­cen auf Aus­bil­dung im Land­kreis Leer – auch jetzt noch einsteigen!

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Aus­bil­dungs­plät­ze im Land­kreis Leer: IG BAU macht jun­gen Men­schen Mut

 

342 freie Aus­bil­dungs­plät­ze im Land­kreis Leer – 19 davon im Bau­ge­wer­be / 67 Pro­zent der Arbeits­lo­sen unter 25 Jah­ren ohne Berufsabschluss

 

Land­kreis Leer. Wer im Land­kreis Leer noch auf der Suche nach einem Aus­bil­dungs­platz ist, hat nach Ein­schät­zung der IG Bau­en-Agrar-Umwelt (IG BAU) wei­ter­hin gute Chan­cen. Ins­ge­samt sind aktu­ell 342 Aus­bil­dungs­plät­ze im Land­kreis Leer unbe­setzt. Dar­un­ter befin­den sich 19 Aus­bil­dungs­stel­len im Bau­ge­wer­be. Die IG BAU Nord­west-Nie­der­sach­sen ver­weist dabei auf aktu­el­le Zah­len der Arbeitsagentur.

Das Ange­bot an frei­en Aus­bil­dungs­plät­zen ist viel­fäl­tig. Die Gewerk­schaft appel­liert ins­be­son­de­re an jun­ge Men­schen ohne Berufs­ab­schluss, jetzt noch ein­mal aktiv zu wer­den und nach einem pas­sen­den Aus­bil­dungs­be­trieb zu suchen.

„Wich­tig ist, sich einen Ruck zu geben und jetzt einen Aus­bil­dungs­be­trieb zu suchen. Denn mit einer Aus­bil­dung in der Tasche sind die Jobs, die man ein Berufs­le­ben lang macht, in der Regel siche­rer und vor allem auch deut­lich bes­ser bezahlt“, sagt Gabrie­le Knue, Vor­sit­zen­de der IG BAU Nord­west-Nie­der­sach­sen. Sie rät allen Men­schen ohne Berufs­aus­bil­dung, sich „doch noch den ‚Aus­bil­dungs-Kick‘ zu geben“.

67 Pro­zent der Arbeits­lo­sen unter 25 Jah­ren ohne Berufsabschluss

Beson­ders deut­lich wird der Hand­lungs­be­darf bei den jün­ge­ren Arbeits­lo­sen im Land­kreis Leer. Nach Anga­ben der Arbeits­agen­tur haben 67 Pro­zent der Arbeits­lo­sen unter 25 Jah­ren im Land­kreis Leer kei­nen Berufs­ab­schluss.

Auch nie­der­sach­sen­weit ist die Zahl jun­ger Men­schen ohne abge­schlos­se­ne Berufs­aus­bil­dung hoch. Nach Anga­ben des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes haben in Nie­der­sach­sen rund 259.000 jun­ge Erwach­se­ne zwi­schen 20 und 34 Jah­ren kei­ne abge­schlos­se­ne Berufs­aus­bil­dung und kei­nen Aus­bil­dungs­platz.

Gera­de die­se Grup­pe möch­te die IG BAU noch ein­mal auf die Mög­lich­kei­ten des Aus­bil­dungs­mark­tes auf­merk­sam machen.

Auch im Okto­ber sind Aus­bil­dungs­plät­ze möglich

Wer bis­lang noch kei­nen Aus­bil­dungs­platz gefun­den hat, soll­te laut IG BAU nicht auf­ge­ben. Die klas­si­schen Aus­bil­dungs­starts lie­gen zwar im August und Sep­tem­ber, doch auch danach bestehen wei­ter­hin Chancen.

„Jetzt im August und Sep­tem­ber star­ten die Aus­bil­dun­gen. Aber selbst im Okto­ber stel­len Aus­bil­dungs­be­trie­be noch ein“, erklärt Gabrie­le Knue.

Inter­es­sier­te soll­ten des­halb mög­lichst schnell Kon­takt zu Betrie­ben auf­neh­men und sich über freie Aus­bil­dungs­stel­len informieren.

 

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Jugend­be­rufs­agen­tur und Arbeits­agen­tur bie­ten Beratung

Die IG BAU Nord­west-Nie­der­sach­sen emp­fiehlt jun­gen Men­schen, die noch kei­nen Aus­bil­dungs­platz haben oder sich beruf­lich ori­en­tie­ren möch­ten, eine Berufs­be­ra­tung in Anspruch zu nehmen.

Eine Anlauf­stel­le ist die Jugend­be­rufs­agen­tur (JBA). Infor­ma­tio­nen und Bera­tungs­an­ge­bo­te gibt es unter www.servicestelle-jba.de.

Auch die Arbeits­agen­tur bie­tet Unter­stüt­zung bei der Suche nach einem pas­sen­den Aus­bil­dungs­be­ruf und Aus­bil­dungs­platz – sowohl vor Ort als auch digi­tal. Infor­ma­tio­nen gibt es unter www.arbeitsagentur.de/bildung.

Die Gewerk­schaft betont, dass sich ein per­sön­li­ches Bera­tungs­ge­spräch loh­nen kann.

Direkt bei Betrie­ben nachfragen

Neben der Bera­tung emp­fiehlt Gabrie­le Knue, selbst aktiv auf Unter­neh­men zuzugehen.

„Mutig auf die Betrie­be zuge­hen. Wer direkt nach­fragt, holt oft auch etwas für sich her­aus – ein Prak­ti­kum, viel­leicht aber auch einen Aus­bil­dungs­platz“, sagt die IG-BAU-Vorsitzende.

Bei der Suche soll­ten Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne aller­dings nicht nur dar­auf ach­ten, über­haupt einen Aus­bil­dungs­platz zu bekom­men. Wich­tig sei­en auch fai­re Aus­bil­dungs­be­din­gun­gen, eine gute Aus­bil­dungs­qua­li­tät und die beruf­li­chen Per­spek­ti­ven nach dem Abschluss.

Die IG BAU emp­fiehlt des­halb, gezielt nach Unter­neh­men zu suchen, die fair aus­bil­den und bezah­len. Dazu gehö­ren aus Sicht der Gewerk­schaft ins­be­son­de­re Betrie­be, in denen ein Tarif­ver­trag gilt.

Bei der Ent­schei­dung für einen Aus­bil­dungs­platz soll­te zunächst der pas­sen­de Beruf im Mit­tel­punkt ste­hen. Gleich­zei­tig sei­en aber auch die Qua­li­tät der Aus­bil­dung und die Fra­ge ent­schei­dend, wel­che Per­spek­ti­ven der Betrieb nach erfolg­rei­chem Abschluss bietet.

Wer im Land­kreis Leer noch einen Aus­bil­dungs­platz sucht, soll­te des­halb jetzt aktiv wer­den: 342 freie Aus­bil­dungs­plät­ze bie­ten wei­ter­hin zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten – auch im Baugewerbe.

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag, 15.08.2026     Jem­gum — Trun­ken­heit im Verkehr In den frü­hen Stun­den des...

Blaulicht

Meh­re­re Brän­de an der Bahn­stre­cke: Feu­er­wehr mit Groß­auf­ge­bot im Einsatz

Foto vom Ein­satz wur­den von der Feu­er­wehr Wes­t­ov­er­le­din­gen zur Ver­fü­gung gestellt. Meh­re­re Vege­ta­ti­ons­brän­de ent­lang der Bahn­stre­cke Leer–Papenburg Rund 120 Ein­satz­kräf­te...

Wirtschaft

Ost­fries­land im Fokus: Wirt­schaft und Sicher­heit rücken enger zusammen

(v. l.) IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Max-Mar­tin Deinhard, die Vor­sit­zen­de des Aus­schus­ses für Sicher­heit und Ver­tei­di­gung im Euro­päi­schen Par­la­ment, Dr. Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann (FDP),...

Blaulicht

64-Jäh­ri­ger bestoh­len: Poli­zei mel­det meh­re­re Fäl­le in Leer und Emden

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 14.08.2026   Geld­bör­se ent­wen­det ++ Ein­bruch in Gewer­be­ob­jekt ++ Dieb­stahl aus PKW...

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