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Thie­le: „Oster­feu­ern steht nichts mehr entgegen.“

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Ulf Thie­le sieht nach Ankün­di­gung der Lan­des­re­gie­rung kei­ne Grün­de mehr für Ver­bot der Tra­di­ti­ons­feu­er. „Was nicht ver­bo­ten ist, muss auch nicht erlaubt werden.“

„Oster­feu­ern steht nichts mehr entgegen.“

Nach den aktu­el­len Beschlüs­sen der Minis­ter­prä­si­den­ten-Kon­fe­renz vom 16. Febru­ar und der Erklä­rung der Lan­des­re­gie­rung vom 17. Febru­ar zu den bevor­ste­hen­den Locke­run­gen der Coro­na-Regeln, for­dert der CDU-Land­tags- und Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le (Stall­brüg­ger­feld) die Kreis­ver­wal­tung in einem Schrei­ben an Land­rat Groo­te auf, die Zurück­hal­tung der Behör­de zur Ver­an­stal­tung von Oster­feu­ern auf­zu­ge­ben. „Die Minis­ter­prä­si­den­ten-Kon­fe­renz und der Bun­des­kanz­ler haben ver­ein­bart, dass die Län­der ab dem 20. März nur noch die Mög­lich­keit haben wer­den, soge­nann­te Basis­schutz­maß­nah­men zur Ein­däm­mung des Infek­ti­ons­ge­sche­hens zu erlas­sen. Die Lan­des­re­gie­rung erklär­te dar­auf­hin am 17. Febru­ar, die Schutz­maß­nah­men bis dahin ent­spre­chend zu lockern. Damit ist klar, dass Ver­an­stal­tun­gen die­ser Art auch mit Publi­kum wie­der statt­fin­den kön­nen, und die Öffent­lich­keit von Oster­feu­ern unstrit­tig gege­ben ist“, so Ulf Thie­le in einer Mit­tei­lung an die Medien.

Den Oster­feu­ern ste­he auch im Land­kreis Leer nichts mehr ent­ge­gen. Eine Erlaub­nis des Lan­des sei nicht erfor­der­lich. Die Orga­ni­sa­ti­on, Vor­be­rei­tung und Anmel­dung der Tra­di­ti­ons­ver­an­stal­tung benö­ti­ge aus­rei­chend Vor­lauf, wes­halb die Ver­an­stal­ter jetzt schnellst­mög­lich Klar­heit benö­tig­ten, begrün­det Ulf Thie­le sei­ne Auf­for­de­rung an die Kreis­ver­wal­tung. „Zu Ostern gel­ten wie­der die nach Para­graf 55 des Nie­der­säch­si­schen Poli­zei- und Ord­nungs­be­hör­den­ge­set­zes erlas­se­nen kom­mu­na­len Ver­ord­nun­gen, die das Abbren­nen von Tra­di­ti­ons­feu­ern regeln. Eine Coro­na-Ver­ord­nung des Lan­des, die zu Ostern kei­ne Gül­tig­keit mehr haben kann, kann daher auch kei­ne Begrün­dung dafür sein, dass der Land­kreis nicht ohne eine Aus­sa­ge des Lan­des hier­zu ent­schei­den will. Was nicht ver­bo­ten ist, muss auch nicht durch das Land erlaubt wer­den“, so Ulf Thie­le. Dies gel­te eben­so für den Land­kreis, der nach dem Hin und Her des ver­gan­ge­nen Jah­res und nach den Aus­sa­gen der ver­gan­ge­nen Wochen jetzt jede Unklar­heit besei­ti­gen müsse.


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Oster­feu­er — Umschich­ten ist Pflicht

Todes­fal­le für Igel, Vögel und ande­re Tie­re vermeiden

Bald lodert und knis­tert es wie­der über­all im Land: vie­ler­orts wer­den zu Ostern die belieb­ten Oster­feu­er ent­zün­det. Der NABU Nie­der­sach­sen mahnt, beim Abbren­nen der Oster­feu­er auf die Belan­ge der Natur zu achten.

„Zahl­rei­che Tie­re nut­zen das ver­meint­lich siche­re Holz- oder Rei­sig­ver­steck als Zufluchts­ort oder Nist­mög­lich­keit“, berich­tet Mat­thi­as Fre­ter vom NABU Nie­der­sach­sen. „Doch all­jähr­lich wer­den die Oster­feu­er zum Schei­ter­hau­fen für Käfer und Wild­bie­nen, Hasen und Kanin­chen, Igel und Spitz­mäu­se sowie eini­ge wei­te­re Arten. Vor allem in die­sem Jahr, wo Ostern in die spä­te Früh­lings­zeit fällt, sind die­se Tie­re bereits sehr aktiv.“

Vögel haben bereits mit Nest­bau begonnen

Vie­le Vögel haben mit dem Nest­bau begon­nen oder haben sogar schon voll­stän­di­ge Gele­ge. Eini­ge Vogel­ar­ten wie Zaun­kö­nig, Rot­kehl­chen und Hecken­brau­nel­le brü­ten sehr ger­ne in Holz- und Rei­sig­hau­fen. Doch sol­che Hau­fen, die auf die­se Wei­se von Tie­ren als Brut- und Wohn­stät­te ange­nom­men wor­den sind, dür­fen nicht mehr durch Abbren­nen zer­stört werden.

Um zu ver­mei­den, dass ein geplan­tes Oster­feu­er aus die­sem Grund gege­be­nen­falls ganz aus­fal­len muss, emp­fiehlt der NABU Nie­der­sach­sen, Holz- und Rei­sig­hau­fen ent­we­der sehr spät anzu­le­gen oder ander­wei­tig Vor­sor­ge zu tref­fen, damit sich Tie­re nicht schon vor dem Abbren­nen dar­in nie­der­las­sen können.

Hilf­reich sind dabei unter ande­rem eng­ma­schi­ge Zäu­ne oder die rich­ti­ge Lage­rung des Brenn­ma­te­ri­als: „Zusam­men­ge­tra­ge­nes Holz und Rei­sig ist für Wild­tie­re als Ver­steck umso unat­trak­ti­ver, je locke­rer das Mate­ri­al die ers­ten 30 bis 50 Zen­ti­me­ter auf­ge­schich­tet ist“, sagt Mat­thi­as Fre­ter. „Kann man durch die unters­ten 50 Zen­ti­me­ter des Hau­fens hin­durch­schau­en, soll­te die Maß­nah­me bereits zum Schutz der Tie­re bei­tra­gen.“ Am Tag vor dem Abbren­nen müs­se den­noch durch Umschich­ten des Brenn­ma­te­ri­als sicher­ge­stellt wer­den, dass alle sich dort ange­sie­del­ten Tie­re aus­rei­chend Gele­gen­heit zur Flucht haben.

Der NABU Nie­der­sach­sen bit­tet außer­dem dar­um, kei­ne Abfäl­le, wie alte Schrän­ke oder aus­ge­dien­te Ses­sel, auf den Holz- und Rei­sig­hau­fen zu ent­sor­gen. Die­se gehö­ren in den Sperr­müll und haben im Oster­feu­er nichts zu suchen. Ver­brannt wer­den darf nur gut getrock­ne­ter Baum- und Strauch­schnitt sowie Rei­sig. Beim kurz­fris­ti­gen Auf­schich­ten oder Umschich­ten des Hol­zes soll­ten unge­eig­ne­te Stof­fe direkt aus­sor­tiert werden.

Kei­ne pri­va­ten Oster­feu­er durchführen

Grund­sätz­lich ist ein spon­ta­nes „pri­va­tes Oster­feu­er“, also das Ver­bren­nen von Gar­ten­ab­fäl­len ohne Anmel­dung, in Nie­der­sach­sen seit 2015 ver­bo­ten. Vie­le nie­der­säch­si­sche Land­krei­se und Gemein­den geben dar­über hin­aus Tipps und Hin­wei­se zum ört­li­chen Umgang mit Oster­feu­ern. Aus unter­schied­li­chen Grün­den, ob zur Scho­nung der Umwelt oder wegen der befürch­te­ten ille­ga­len Sperr­müll­ab­la­ge­run­gen, ver­zich­tet die ein oder ande­re Gemein­de sogar auf das tra­di­tio­nel­le Oster­feu­er. Statt­des­sen wer­den meist alter­na­ti­ve Ver­an­stal­tun­gen zu Ostern oder Anfang Mai angeboten.

„Eine Ent­wick­lung, die zu begrü­ßen ist“, betont Mat­thi­as Fre­ter, „denn eigent­lich sind Busch­werk und Rei­sig viel zu scha­de, um ver­brannt zu wer­den.“ Schnitt­holz und Gestrüpp las­sen sich im Gar­ten viel sinn­vol­ler ver­wen­den, um Lebens­raum und Unter­schlupf für Vögel und Klein­tie­re zu schaf­fen. Ein von Brom­bee­ren oder Wild­ro­sen über­wu­cher­ter Rei­sig­hau­fen, ein Holz­stoß in einem dich­ten Gebüsch – mit gerin­gem Auf­wand, etwas Phan­ta­sie und gutem Wil­len lässt sich so ein Stück Natur zurück in den Gar­ten holen.

NABU bie­tet Info-Mate­ri­al an

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma natur­na­her Gar­ten und Tot­holz­hau­fen hält der NABU in sei­ner Bro­schü­re ‚Gar­ten­lust‘ bereit, die gegen vier Brief­mar­ken zu 80 Cent beim NABU Nie­der­sach­sen, Stich­wort ‚Gar­ten­lust‘, Allee­str. 36, 30167 Han­no­ver, erhält­lich ist.

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Win­ter­dienst im Land­kreis Leer ver­zeich­net deut­li­chen Anstieg der Einsätze

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Win­ter­dienst im Dau­er­ein­satz: Deut­lich mehr Ein­sät­ze als in Vorjahren

LANDKREIS LEER – Der Win­ter­dienst des Land­krei­ses Leer blickt auf eine außer­ge­wöhn­lich arbeits­in­ten­si­ve Sai­son zurück. Seit über drei Mona­ten sind die Räum- und Streu­fahr­zeu­ge uner­müd­lich im Ein­satz, um ins­ge­samt 376 Kilo­me­ter Kreis­stra­ßen und 250 Kilo­me­ter Rad­we­ge befahr­bar zu hal­ten. Eine aktu­el­le Bilanz ver­deut­licht nun das Aus­maß der Her­aus­for­de­run­gen in die­sem Jahr.


Ein­satz­re­kord am Bau­hof Logabirum

Vom Bau­hof des Stra­ßen- und Tief­bau­am­tes in Leer-Log­abir­um star­te­ten die Mit­ar­bei­ter bis zum 6. Febru­ar bereits zu 55 Ein­sät­zen. Zum Ver­gleich: Im gesam­ten vor­he­ri­gen Win­ter 2024/25 waren es ledig­lich 39, in der Sai­son davor sogar nur 32 Ein­sät­ze. Beson­ders die ers­ten Wochen des aktu­el­len Jah­res for­der­ten das Team mit 45 Aus­fahr­ten fast täglich.

Salz­ver­brauch über­steigt Vor­jah­res­wer­te deutlich

Land­rat Mat­thi­as Groo­te spricht von einem Win­ter, wie man ihn lan­ge nicht mehr erlebt habe. Amts­lei­ter Uwe Wel­zel unter­mau­ert dies mit Zah­len: Bis Anfang Febru­ar wur­den bereits 1.100 Ton­nen Salz aus­ge­bracht. Damit liegt der Ver­brauch schon jetzt weit über dem Gesamt­ni­veau der letz­ten vier Jah­re, das sich meist zwi­schen 700 und 900 Ton­nen beweg­te. Nur der Win­ter 2020/21 bil­de­te mit rund 1.430 Ton­nen eine noch grö­ße­re Ausnahme.

Beson­ders extrem war die Lage am Mitt­woch, den 4. Febru­ar: Wegen Eis­re­gens und gefähr­li­cher Glät­te muss­ten die Fahr­zeu­ge gleich drei­mal aus­rü­cken und allein an die­sem Tag 75 Ton­nen Salz streuen.

Her­aus­for­de­run­gen bei der Logistik

Obwohl der Land­kreis in Log­abir­um Kapa­zi­tä­ten für ins­ge­samt 460 Ton­nen Streu­salz vor­hält, kam es auf­grund der hohen Nach­fra­ge zu Lie­fer­ver­zö­ge­run­gen. Da das regio­na­le Zwi­schen­la­ger in Lin­gen leer­ge­fah­ren ist, erfolgt der Nach­schub der­zeit direkt aus den Berg­wer­ken, was zu län­ge­ren Trans­port­we­gen führt. Den­noch konn­te der Land­kreis vor Kur­zem eine neue Lie­fe­rung entgegennehmen.

Dank an Ein­satz­kräf­te und Landwirtschaft

Land­rat Groo­te dank­te aus­drück­lich allen Win­ter­diens­ten für ihre Arbeit unter oft gefähr­li­chen Bedingungen:

„Bei Eis­re­gen und Blitz­eis ist es auch für die Mit­ar­bei­ter gefähr­lich, wenn sie mit ihren ton­nen­schwe­ren Fahr­zeu­gen auf spie­gel­glat­ten Stra­ßen unter­wegs sind.“

Ein beson­de­res Lob galt zudem den ört­li­chen Land­wir­ten, die in Not­la­gen unbü­ro­kra­tisch hal­fen und fest­sit­zen­de Streu­fahr­zeu­ge mit ihren Trak­to­ren befrei­ten. Die Bevöl­ke­rung wird wei­ter­hin um Ver­ständ­nis gebe­ten, dass der Win­ter­dienst ange­sichts der Stre­cken­län­ge nicht über­all gleich­zei­tig prä­sent sein kann.

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Stadt Leer sucht rund 270 Wahl­hel­fer für die Kommunalwahlen

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Stadt Leer sucht ehren­amt­li­che Wahl­hel­fer für die Kommunalwahlen

Für die Durch­füh­rung der Kom­mu­nal­wah­len am 13. Sep­tem­ber benö­tigt die Stadt Leer tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung. Ins­ge­samt wer­den rund 270 ehren­amt­li­che Wahl­hel­fer gesucht, die durch ihren Ein­satz einen wesent­li­chen Bei­trag zum demo­kra­ti­schen Pro­zess leis­ten. Die Stadt­ver­wal­tung bemüht sich dabei um einen woh­nungs­na­hen Ein­satz aller Frei­wil­li­gen, um Anfahrts­we­ge und Zeit­auf­wand so gering wie mög­lich zu halten.


Die Auf­ga­ben im Wahllokal

Das Auf­ga­ben­ge­biet der Wahl­hel­fer ist viel­fäl­tig und klar struk­tu­riert. Dazu gehören:

  • Die Prü­fung der Wahl­be­rech­ti­gung der Bürger.

  • Die kon­trol­lier­te Aus­ga­be der Stimmzettel.

  • Die Aus­zäh­lung der Stim­men und die Ermitt­lung des Wahl­er­geb­nis­ses ab 18:00 Uhr.

Um die Belas­tung für den Ein­zel­nen zu redu­zie­ren, wer­den die Teams in eine Vor­mit­tags- und eine Nach­mit­tags­schicht ein­ge­teilt. Eine Anwe­sen­heit über den gesam­ten Tag ist somit nicht erfor­der­lich. Ledig­lich zur gemein­sa­men Aus­zäh­lung ab 18:00 Uhr tritt das gesam­te Team wie­der zusammen.

Wer kann Wahl­hel­fer werden?

Inter­es­sier­te Bür­ger müs­sen fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen erfüllen:

  1. Besitz der deut­schen Staats­an­ge­hö­rig­keit oder die eines EU-Mitgliedstaates.

  2. Voll­endung des 16. Lebens­jah­res am Wahltag.

  3. Seit min­des­tens drei Mona­ten gemel­de­ter Wohn­sitz in der Stadt Leer.

Auf­wands­ent­schä­di­gung und Kontakt

Als Aner­ken­nung für das bür­ger­schaft­li­che Enga­ge­ment zahlt die Stadt Leer ein finan­zi­el­les „Dan­ke­schön“ in Höhe von 40,00 EUR.

Bür­ger, die bereit sind, die­ses wich­ti­ge Ehren­amt zu über­neh­men, kön­nen sich direkt an das Wahl­amt wenden:

  • E‑Mail: wahlen@leer.de

  • Tele­fon: 0491 9782 223

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Git­ta Con­ne­mann im Dia­log mit der Kreis­hand­wer­ker­schaft LeerWittmund

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Die Wirt­schafts­macht von neben­an: Git­ta Con­ne­mann im Dia­log mit dem Handwerk

LEER – „Wir ste­hen zusam­men – in guten und in schlech­ten Zei­ten.“ Mit die­ser kla­ren Bot­schaft besuch­te die CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Git­ta Con­ne­mann kürz­lich die Kreis­hand­wer­ker­schaft Leer­Witt­mund. In den neu­en Räum­lich­kei­ten an der Heis­fel­der Stra­ße fand ein inten­si­ver Aus­tausch mit dem Vor­stand und der Geschäfts­füh­rung über die aktu­el­le Lage und die poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen des regio­na­len Hand­werks statt.


Ehren­amt als Fun­da­ment der Region

Con­ne­mann wür­dig­te aus­drück­lich das Enga­ge­ment von Kreis­hand­werks­meis­ter Hei­ner Hei­jen, Geschäfts­füh­rer Tho­mas Drees­mann und dem gesam­ten Vor­stand. Da die Arbeit in der Kreis­hand­wer­ker­schaft ehren­amt­lich geleis­tet wird, beton­te die Abge­ord­ne­te den hohen Stel­len­wert die­ses Ein­sat­zes für die gesam­te Regi­on. Das Hand­werk lebe vom Mit­ein­an­der; ohne das inves­tier­te Herz­blut der Ver­ant­wort­li­chen wür­de ein zen­tra­ler Motor der loka­len Wirt­schaft fehlen.

Sta­bi­li­tät trotz wach­sen­der Herausforderungen

Die Zah­len bele­gen die Bedeu­tung des Sek­tors: In den Land­krei­sen Leer und Witt­mund sind 14 Innun­gen mit rund 500 Betrie­ben orga­ni­siert. Ein posi­ti­ver Indi­ka­tor für die Leis­tungs­fä­hig­keit sind die 183 erfolg­reich abge­leg­ten Gesel­len­prü­fun­gen im Jahr 2025. Den­noch bleibt die Situa­ti­on ange­spannt. Ins­be­son­de­re der anhal­ten­de Mit­ar­bei­ter­man­gel und die schwie­ri­ge Nach­wuchs­ge­win­nung stel­len die Betrie­be vor dau­er­haf­te Aufgaben.

Kampf gegen Schwarz­ar­beit und unfai­re Bedingungen

Ein zen­tra­ler Schwer­punkt des Gesprächs war die Bekämp­fung von Schwarz­ar­beit und uner­laub­ter Hand­werk­s­aus­übung. Con­ne­mann fand hier­zu deut­li­che Worte:

„Schwarz­ar­beit ist kein Kava­liers­de­likt. Sie trifft ehr­li­che Betrie­be ins Mark, kos­tet Auf­trä­ge und gefähr­det Arbeitsplätze.“

Um die Fair­ness im Wett­be­werb zu stär­ken, wur­de das Schwarz­ar­beits­be­kämp­fungs­ge­setz auf Bun­des­ebe­ne neu gefasst. Dabei flos­sen kon­kre­te For­de­run­gen aus der Pra­xis ein. So wur­den Hand­werks­flei­scher von büro­kra­ti­schen Nach­weis­pflich­ten befreit, wäh­rend gleich­zei­tig die Kon­trol­len im Fri­seur- und Kos­me­tik­ge­wer­be – ein­schließ­lich Bar­ber­shops und Nagel­stu­di­os – ver­schärft wurden.

Hand­werk als Rück­grat der Gesellschaft

Abschlie­ßend unter­strich Git­ta Con­ne­mann, dass das Hand­werk mit bun­des­weit rund einer Mil­li­on Betrie­ben kein Rand­the­ma, son­dern das wirt­schaft­li­che Rück­grat des Lan­des sei. Wer Wer­te schaf­fe und siche­re Arbeits­plät­ze garan­tie­re, müs­se sich auf fai­re poli­ti­sche Rah­men­be­din­gun­gen ver­las­sen können.

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Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen

Krea­ti­vi­tät trifft Tra­di­ti­on: Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen Ein Hauch von Früh­ling zieht ein! Am Sonn­tag, dem 22....

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Ja-Wort in Sicht? Inspi­ra­ti­on auf der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse

WICHTIGE INFO: Absa­ge der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse    Schlech­te Nach­rich­ten für alle Ver­lieb­ten und Pla­nungs-Pro­fis: Auf­grund des mas­si­ven Win­ter­ein­bruchs und...

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Platt­deut­sche Poe­sie im Kul­tur­spei­cher: Jan Cor­ne­li­us prä­sen­tiert „All­tied weer“

„All­tied weer“: Jan Cor­ne­li­us und Ensem­ble „Dree­klang“ laden zum Neu­jahrs­kon­zert im Kulturspeicher LEER – Es ist eine lieb­ge­won­ne­ne Tra­di­ti­on, die...

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MOTORRAD SHOW Olden­burg 2026: Wenn Moto­ren den Sai­son­start markieren

MOTORRAD SHOW Olden­burg star­tet mit Voll­gas in die neue Sai­son 2026 Die MOTORRAD SHOW Olden­burg ist auch 2026 der tra­di­tio­nel­le Sai­son­auf­takt...