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Fehntjer Berg wird neuer Naherholungsraum — 300.000 Euro aus Landesmitteln
Blick auf den Fehntjer Berg in Warsingsfehn. Die heutigen Drohnenaufnahmen wurden freundlicherweise von Rolf Bootsmann von Luftblicke Nordwest zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für die hervorragende Unterstützung.
Naherholung und Gemeinschaft am Fehntjer Berg – Niedersachsen fördert ländliche Zukunftsräume
Die Gemeinde Moormerland setzt auf Natur, Begegnung und Erholung: Der „Fehntjer Berg“ in Warsingsfehn wird sich in den kommenden Monaten zu einem lebendigen Natur- und Freizeitraum entwickeln. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen aller Generationen zusammenkommen, sich erholen und die Natur genießen können.
Im Rahmen des Förderprogramms „Zukunftsräume Niedersachsen“ fließen für das Projekt 300.000 Euro aus Landesmitteln – bei Gesamtkosten von 480.000 Euro – in die ökologische Aufwertung des Geländes. Geplant sind unter anderem neue Wegeführungen, Spiel- und Fitnessgeräte, barrierefreie Aufenthaltsbereiche sowie eine insektenfreundliche Beleuchtung. So entsteht ein grüner Rückzugsort, der nicht nur die Artenvielfalt stärkt, sondern auch Lebensqualität, Gemeinschaft und die Attraktivität des Grundzentrums Warsingsfehn spürbar erhöht.
„Der Fehntjer Berg wird ein Ort, an dem Natur, Erholung und Begegnung zusammenkommen. Das Projekt zeigt, wie wir unsere ländlichen Räume zukunftsfähig gestalten können – ökologisch, inklusiv und gemeinschaftsstärkend“, betont Regionalentwicklungsministerin Melanie Walter.
Weitere geförderte Projekte in Ostfriesland
Stadt Aurich: Attraktivierung der Innenstadt
Unter dem Motto „Aurich x 21 – Orte, Menschen & Geschichten“ entstehen Wimmelbilder der 21 Ortsteile mit lokalen und heimatbezogenen Elementen. Ergänzend wird ein Tastmodell-Stadtplan aus Bronzeguss für sehbeeinträchtigte Menschen entwickelt, um Teilhabe und Gemeinschaft zu fördern.
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Gesamtkosten: 163.600 Euro
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Förderung: 98.160 Euro
Stadt Schortens: Umgestaltung urbanes Areal
Der zentrale City-Parkplatz soll zu einem grünen, barrierefreien Begegnungsraum für Wochenmarkt, Kultur und Veranstaltungen werden. Klimafreundliche Gestaltung, Sitzgelegenheiten, Trinkbrunnen, Fahrradstellplätze und digitale Infotafeln runden das Projekt ab.
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Gesamtkosten: 370.048,35 Euro
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Förderung: 300.000 Euro
Stadt Esens: Neugestaltung des Kirchplatzes
Der Kirchplatz wird barrierefrei und klimafreundlich umgestaltet. Neue Zugänge, Pflasterung, Baumpflanzungen und energieeffiziente Beleuchtung schaffen einen inklusiven, angenehmen Aufenthaltsort, der Märkte, Kultur und Gemeinschaft verbindet.
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Gesamtkosten: 421.633,30 Euro
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Förderung: 144.979,98 Euro
Weitere Projekte im Amtsbezirk Weser-Ems
Gemeinde Bad Zwischenahn: Bahnhofsstraße
Begrünung, moderne Sitz- und Spielelemente sowie Lichtinszenierungen verwandeln die Bahnhofstraße in einen klimafreundlichen Begegnungsraum.
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Gesamtkosten: 500.000 Euro
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Förderung: 300.000 Euro
Gemeinde Essen (Oldenburg): Personalstelle für Projektmanagement
Zentrales Projektmanagement für Dorferneuerung, Leader-Projekt „Historischer Mühlenplatz“ und Quartiersprojekt „Pfiffikus“. Fokus auf Bürgerbeteiligung, Ehrenamt und nachhaltige Ortsentwicklung.
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Gesamtkosten: 289.713 Euro
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Förderung: 173.827,80 Euro
Gemeinde Großenkneten: Jugendzentrum
Umbau eines markanten Gebäudes zu einem modernen Jugendzentrum mit Aufenthalts- und Spielbereichen, Musikangeboten und gemeinsamer Küche.
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Gesamtkosten: 702.152,49 Euro
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Förderung: 300.000 Euro
Gemeinde Herzlake: Generationenpark
Mehrgenerationenpark an der Hase mit Wiesen, Blühflächen, Sitzgruppen, Bewegungsangeboten und Ruhezonen – entwickelt mit Bürgerbeteiligung.
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Gesamtkosten: 465.000 Euro
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Förderung: 279.000 Euro
Stadt Nordhorn: Wochenmarkt
Die Nordhorner Wochenmärkte werden zu Treffpunkten für Einkauf, Begegnung und Kultur mit neuen Sitzgelegenheiten, mobilen Grünflächen und kreativen Kampagnen.
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Gesamtkosten: 180.000 Euro
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Förderung: 108.000 Euro
Stadt Quakenbrück: ZukunftsPlatz
Der Marktplatz wird multifunktional für Wochenmarkt, Kultur und Bewegung für alle Generationen gestaltet – inklusiv, barrierefrei und mit Wasserelementen, Sitzecken und blühenden Grünflächen.
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Gesamtkosten: 830.000 Euro
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Förderung: 300.000 Euro
Mit der aktuellen Förderrunde werden insgesamt über zwei Millionen Euro aus Landesmitteln in den Amtsbezirk Weser-Ems investiert, um mehr als vier Millionen Euro an Projekten für Gemeinschaft, Kultur und Nachhaltigkeit zu ermöglichen. Die Bandbreite zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig Niedersachsen seine ländlichen Räume stärkt – vom naturnahen Freizeitraum am Fehntjer Berg über belebte Innenstadtplätze bis hin zu generationenübergreifenden Begegnungsorten.
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25 Jahre Haus am Königsmoor
Das Haus am Königsmoor in Veenhusen feiert 25-jähriges Bestehen: Seit 2001 bietet die Einrichtung Pflege, Gemeinschaft und ein Zuhause für Senioren vor Ort. Heute leben hier 95 Bewohnerinnen und Bewohner – ein Vierteljahrhundert gelebte Geschichte voller Engagement, Fürsorge und Lebensfreude.
Weitere Infos zum Jubiläum und der Entwicklung des Hauses finden Sie hier: 📌
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20 neue Pflegefachkräfte: Examen am Bildungsinstitut Gesundheit in Leer erfolgreich bestanden
Im Rahmen der Feierstunde wurden die 20 Absolventinnen und Absolventen für ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss gewürdigt. Die frisch Examinierten sind: Rieke-Leonie Antons (Klinikum Leer gGmbH), Huda Chihab (Pflegezentrum Holtland GmbH), Sarah Hilke Gaeda (ProSenis Senioren- und Blindeneinrichtung Haus „Am Julianenpark“), Erik Heijenga (Borromäus-Hospital gGmbH), Tasha Lenya Heitzer (Diakoniestation Moormerland), Eileen Cornelia Leuchte (ProSenis Senioren- und Blindeneinrichtung Haus „Am Julianenpark“), Alina Lohmann (Klinikum Leer gGmbH), Sarah Meinders (Borromäus-Hospital gGmbH), Alissa Leandra Mindrup (Seniorenwohnanlage Heisfelde), Emily-Sophie Möhlmann (Borromäus-Hospital gGmbH), Emily Pedde (Klinikum Leer gGmbH), Natalie Prowololski (Borromäus-Hospital gGmbH), Ekaterina Razdelkina (Borromäus-Hospital gGmbH), Carolina Schäfer (Borromäus-Hospital gGmbH), Madleen Sophie Schermer (Borromäus-Hospital gGmbH), Maja Schlörmann (Borromäus-Hospital gGmbH), Lea Schneider (Borromäus-Hospital gGmbH), Xenia Wenker (Borromäus-Hospital gGmbH), Hauke Wilts (Klinikum Leer gGmbH) und Maike Wittjen (Borromäus-Hospital gGmbH).
20 Auszubildende bestehen Pflege-Examen am Bildungsinstitut Gesundheit in Leer
Erfolgreicher Abschluss nach drei Jahren Ausbildung – frisch examinierte Pflegefachkräfte erhalten ihre Zeugnisse
Leer/Ostfriesland, 18. September 2026 – Grund zur Freude gab es am Bildungsinstitut Gesundheit am Klinikum Leer: Insgesamt 20 Auszubildende haben ihr Examen zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann erfolgreich abgelegt. Im Rahmen einer Feierstunde erhielten die frisch Examinierten am Freitag, 18. September 2026, ihre Zeugnisse.
Hinter den Absolventinnen und Absolventen liegen drei intensive Jahre, in denen sie umfassend auf die vielfältigen Aufgaben in der Pflege vorbereitet wurden. Die Ausbildung verband theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen und stellte die angehenden Pflegefachkräfte immer wieder vor neue Herausforderungen im anspruchsvollen Pflegealltag.
Erfolgreicher Abschluss nach drei Ausbildungsjahren
Schulleiterin Susanne Weiss gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss.
„Hinter den Absolventen liegen drei intensive Ausbildungsjahre – geprägt von Theorie, Praxis und vielen Herausforderungen im anspruchsvollen Alltag der Pflege. Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss und wünschen für die Zukunft alles Gute“, so Susanne Weiss.
Mit dem bestandenen Examen verfügen die 20 Absolventinnen und Absolventen nun über eine qualifizierte Ausbildung für ihren weiteren beruflichen Weg in der Pflege. Ausgebildet wurden sie in unterschiedlichen Einrichtungen der Region.
20 frisch examinierte Pflegefachkräfte
Zum erfolgreichen Abschluss gratuliert das Bildungsinstitut Gesundheit:
- Rieke-Leonie Antons – Klinikum Leer gGmbH
- Huda Chihab – Pflegezentrum Holtland GmbH
- Sarah Hilke Gaeda – ProSenis Senioren- und Blindeneinrichtung Haus „Am Julianenpark“
- Erik Heijenga – Borromäus-Hospital gGmbH
- Tasha Lenya Heitzer – Diakoniestation Moormerland
- Eileen Cornelia Leuchte – ProSenis Senioren- und Blindeneinrichtung Haus „Am Julianenpark“
- Alina Lohmann – Klinikum Leer gGmbH
- Sarah Meinders – Borromäus-Hospital gGmbH
- Alissa Leandra Mindrup – Seniorenwohnanlage Heisfelde
- Emily-Sophie Möhlmann – Borromäus-Hospital gGmbH
- Emily Pedde – Klinikum Leer gGmbH
- Natalie Prowololski – Borromäus-Hospital gGmbH
- Ekaterina Razdelkina – Borromäus-Hospital gGmbH
- Carolina Schäfer – Borromäus-Hospital gGmbH
- Madleen Sophie Schermer – Borromäus-Hospital gGmbH
- Maja Schlörmann – Borromäus-Hospital gGmbH
- Lea Schneider – Borromäus-Hospital gGmbH
- Xenia Wenker – Borromäus-Hospital gGmbH
- Hauke Wilts – Klinikum Leer gGmbH
- Maike Wittjen – Borromäus-Hospital gGmbH
Die Feierstunde am Bildungsinstitut Gesundheit am Klinikum Leer markierte damit einen wichtigen Meilenstein für die 20 neuen Pflegefachkräfte. Nach drei Jahren Ausbildung beginnt für sie nun ein neuer Abschnitt ihres beruflichen Lebens.

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Hohe Spritpreise: Bund der Steuerzahler unterstützt Preisdeckel von Minister Tonne
Hohe Spritpreise: Bund der Steuerzahler unterstützt Preisdeckel-Idee von Minister Tonne
Verband fordert gezielte Entlastungen für Pendler und Unternehmen und lehnt eine Übergewinnsteuer ab
Niedersachsen/Bremen – Die stark gestiegenen Preise für Benzin und Diesel sorgen weiterhin für Diskussionen über mögliche Entlastungen. Der Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen unterstützt dabei den Vorschlag von Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne, über einen wirksamen Preisdeckel nach europäischem Vorbild zu beraten. Gleichzeitig warnt der Verband vor pauschalen und teuren Entlastungsmaßnahmen sowie vor einer Übergewinnsteuer.
Nach Auffassung des Bundes der Steuerzahler müsse die Politik auf außergewöhnliche Preissteigerungen bei Kraftstoffen reagieren. Ein sinnvoll ausgestalteter Preisdeckel könne dabei ein Instrument sein, um übermäßige Margen zu begrenzen und Verbraucher sowie Unternehmen unmittelbar zu entlasten.
„Bei einem Punkt hat Wirtschaftsminister Tonne unsere ausdrückliche Unterstützung: Die Politik darf außergewöhnliche Preissteigerungen bei Benzin und Diesel nicht einfach hinnehmen“, erklärt Jan Vermöhlen, Vorstandsmitglied des Bundes der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen.
Preisdeckel soll nicht zulasten der Steuerzahler gehen
Entscheidend sei aus Sicht des Verbandes allerdings die konkrete Ausgestaltung eines solchen Modells. Ein Preisdeckel sollte demnach nicht dauerhaft mit Steuergeld finanziert werden, indem der Staat die Differenz zwischen Markt- und Endpreis übernimmt.
Stattdessen schlägt der Bund der Steuerzahler eine gesetzlich definierte Preisobergrenze vor. Diese könnte sich nachvollziehbar an Beschaffungs‑, Rohöl- und weiteren relevanten Kosten orientieren und dadurch übermäßige Margen begrenzen.
„Wenn nachvollziehbar ist, zu welchen Kosten Kraftstoff beschafft und verarbeitet wird, muss der Staat prüfen, ob daraus eine belastbare Grenze für den Weiterverkauf entwickelt werden kann“, so Vermöhlen. Nach seiner Auffassung würde dadurch nicht der Steuerzahler die Entlastung finanzieren. Vielmehr würde verhindert, dass eine außergewöhnliche Marktsituation zu unangemessenen Gewinnmargen führt.
Keine Entlastung nach dem Gießkannenprinzip
Neben einem möglichen Preisdeckel fordert der Bund der Steuerzahler zielgerichtete Entlastungen für diejenigen, die besonders von hohen Kraftstoffpreisen betroffen sind.
Dabei unterscheidet der Verband zwischen Menschen, die auf das Auto angewiesen sind, und solchen, die problemlos auf andere Verkehrsmittel ausweichen können. Besonders im Blick hat der Steuerzahlerbund Berufspendler ohne realistische Alternative zum Auto. Auch Handwerksbetriebe, Speditionen und andere Unternehmen seien betroffen, wenn Fahrzeuge unmittelbar für die wirtschaftliche Tätigkeit benötigt werden.
Der Verband spricht sich deshalb insbesondere für eine höhere Entfernungspauschale aus. Über einen entsprechend eingetragenen Freibetrag könnte eine steuerliche Entlastung bereits unterjährig über den monatlichen Nettolohn wirksam werden.
Für Menschen mit kleinen Einkommen, die von einer steuerlichen Entlastung nur wenig oder gar nicht profitieren, bringt der Bund der Steuerzahler zusätzlich eine gezielte direkte Zahlung ins Gespräch.
Pauschale Zahlungen an alle Bürger oder steuerfinanzierte Tankrabatte hält der Verband dagegen für wenig zielführend. Erfahrungen mit früheren Entlastungsmaßnahmen hätten nach Einschätzung des Steuerzahlerbundes gezeigt, dass solche Rabatte nicht zwangsläufig vollständig bei den Autofahrern ankommen.
Kritik an einer Übergewinnsteuer
Deutlich anders bewertet der Bund der Steuerzahler den Vorschlag von Wirtschaftsminister Tonne, sogenannte Übergewinne der Mineralölwirtschaft abzuschöpfen.
„Eine Übergewinnsteuer verbilligt keinen einzigen Liter Benzin oder Diesel“, erklärt Vermöhlen. Eine solche Steuer setze erst nachträglich beim Gewinn eines Unternehmens an und nicht beim Preis, den Verbraucher aktuell an der Tankstelle bezahlen.
Zusätzliche Schwierigkeiten sieht der Verband bei der Frage, wie ein solcher Übergewinn überhaupt eindeutig definiert werden könnte. Gewinne international tätiger Mineralölkonzerne könnten beispielsweise aus der Förderung, dem Raffineriegeschäft, dem Handel oder Auslandsgeschäften stammen. Eine eindeutige Zuordnung zum Kraftstoffverkauf an deutschen Tankstellen sei deshalb nicht ohne Weiteres möglich.
Der Bund der Steuerzahler warnt außerdem vor möglichen Gewinnverlagerungen und wirtschaftlichen Ausweichreaktionen. Eine nachträgliche Besteuerung von Unternehmensgewinnen garantiere weder niedrigere Kraftstoffpreise noch, dass die daraus erzielten Staatseinnahmen später bei den besonders belasteten Autofahrern ankommen.
Vier Maßnahmen stehen im Mittelpunkt
Der Bund der Steuerzahler Niedersachsen fordert den Bund auf, aus seiner Sicht mögliche Maßnahmen miteinander zu verbinden. Dazu gehören:
- eine Anhebung der Entfernungspauschale für Berufspendler,
- eine gezielte direkte Entlastung von Menschen mit kleinen Einkommen, die auf das Auto angewiesen sind,
- wirksamere kartellrechtliche Instrumente, einschließlich eines rechtssicher ausgestalteten Preisdeckels,
- der Verzicht auf pauschale Entlastungen nach dem Gießkannenprinzip.
Der Verband sieht damit grundsätzlich Schnittmengen mit dem Vorstoß von Wirtschaftsminister Tonne beim Thema Preisdeckel. Gleichzeitig bestehen deutliche Unterschiede bei der Frage einer möglichen Übergewinnsteuer.
Tonne fordert Preisdeckel nach europäischem Vorbild
Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne hatte angesichts der gestiegenen Kraftstoffpreise einen zeitlich befristeten Preisdeckel nach dem Vorbild Luxemburgs ins Gespräch gebracht. Nach seinen Vorstellungen könnte der maximale Verkaufspreis regelmäßig neu berechnet werden und sich unter anderem an internationalen Öl- und Beschaffungskosten orientieren. Tankstellen könnten weiterhin günstigere Preise anbieten, dürften die festgelegte Obergrenze jedoch nicht überschreiten.
Tonne verweist außerdem auf die Belastungen für Unternehmen wie Speditionen, Logistikbetriebe und Handwerksunternehmen. Höhere Kraftstoffkosten könnten sich über Lieferketten auch auf Preise anderer Waren und Dienstleistungen auswirken. Zusätzlich hatte der Minister eine mögliche Abschöpfung von Krisen- beziehungsweise Übergewinnen der Mineralölwirtschaft angesprochen.
Der Bund der Steuerzahler setzt bei seiner Kritik an diesem Punkt einen anderen Schwerpunkt. Aus Sicht des Verbandes sollte eine Entlastung möglichst direkt bei denjenigen ankommen, die durch hohe Kraftstoffpreise besonders belastet werden.
„Entscheidend ist am Ende nicht, möglichst viel Steuergeld einzusetzen. Entscheidend ist, dass eine Entlastung dort ankommt, wo hohe Kraftstoffpreise tatsächlich zu einer besonderen Belastung werden“, erklärt Vermöhlen.
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Peter Kuiper neuer Bezirksschornsteinfegermeister für Holthusen
Landrat Matthias Groote überreichte Peter Kuiper seine Ernennungsurkunde zum Bezirksschornsteinfeger für Holthusen. Wilfried Groen geht in den Ruhestand.
Peter Kuiper neuer Bezirksschornsteinfegermeister für Holthusen
Ernennung für sieben Jahre – Landrat Matthias Groote überreicht Urkunde
Holthusen – Peter Kuiper ist zum neuen Bezirksschornsteinfegermeister für den Kehrbezirk Holthusen ernannt worden. Die Ernennung gilt für einen Zeitraum von sieben Jahren.
Die Ernennungsurkunde überreichte ihm jetzt Landrat Matthias Groote. Damit übernimmt Kuiper künftig die Verantwortung für den Kehrbezirk Holthusen und tritt die Nachfolge von Wilfried Groen an.
Groen war zuvor als Bezirksschornsteinfegermeister für den Kehrbezirk zuständig und wurde inzwischen in den Ruhestand versetzt. Mit der Ernennung von Peter Kuiper ist die Nachfolge nun geregelt.
Als Bezirksschornsteinfegermeister übernimmt Kuiper künftig die entsprechenden Aufgaben im Kehrbezirk Holthusen. Dazu gehört unter anderem die Wahrnehmung der gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben rund um die Betriebs- und Brandsicherheit von Feuerungsanlagen.
Mit der Übergabe der Ernennungsurkunde ist der Wechsel im Kehrbezirk damit offiziell vollzogen.
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