Blaulicht
Warenbetrug, Ausspähen von Daten — weitere Polizeimeldungen
Rheiderland — Warenbetrug
Auch eine professionell aussehende Internetseite kann einen betrügerischen Hintergrund haben. Dies bemerkte eine 56-jähriger Mann aus dem Rheiderland, als er bei einem seriös wirkenden Internetshop ein Haushaltsgerät im Wert von 550 Euro bestellte. Sogar eine Rechnung mit der Bitte um Vorüberweisung wurde per Mail zugesandt. Als die Ware nach der Vorauszahlung nicht einging, bemerkte der Geschädigte bei einer weiteren Überprüfung, dass der Shop nicht mehr erreichbar und die Internetseite gesperrt war. Schlecht aufgearbeitete Internetshops sind natürlich leichter erkennbar, jedoch entwickeln sich auch die Betrugstäter weiter und arbeiten vermehrt an professionell wirkenden Internetauftritten. Aber es ist auch durchaus möglich einen gut getarnten Fake-Shop zu erkennen. Auch wenn ein Impressum oder ein Gerichtsstand des angeblichen Unternehmens angegeben ist, können die Inhalte gefälscht und die genannten Personen frei erfunden sein. Oftmals fallen die Fake-Shops auch dadurch auf, dass die Preise sensationell günstig sind. Das im vorliegenden Fall bestellte Gerät hätte zum Beispiel im Originalpreis über 800 Euro gekostet. Wenn eine Suche, z.B. für eine bestimmte Ware in die Suchmaschine eingegeben wird, öffnen sich oftmals sofort die direkten Angebote, die man anklicken kann und dann gleich im Shop auf dem Angebot landet. Das ist nicht empfehlenswert. Den angegebenen Shop immer noch einmal einzeln in die Suchmaschine eingeben und die Bewertungen und Informationen lesen. Eine sehr gute Hilfe ist zum Beispiel dabei auch der “Fakeshop-Finder” von der Verbraucherzentrale. Dort können Interessierte die URL (Internetadresse aus der Browserleiste) eingeben und bekommen Empfehlungen. https://www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder-71560 Es muss beachtet werden, dass die Ergebnisse dieses Service keine rechtsverbindlichen Auskünfte, sondern Empfehlungen sind. Trotzdem sollten noch weitere Überprüfungen angestellt werden. Ebenfalls sollten bei einem Shop immer sichere Bezahlmöglichkeiten angeboten werden. Wenn bei einem Kauf nur Vorkasse angeboten wird, sollte gut überlegt werden, ob das Angebot anzunehmen ist. Prüfen sie auch immer die Echtheit des angegeben Bezahldienstes.
Ostrhauderfehn — Ausspähen von Daten
Was alles noch nachträglich passieren kann, wenn man unwissentlich bei einem Fake-Shop Waren bestellt und direkt bezahlt, erfuhr eine 31-jährige Frau aus Ostrhauderfehn. Nachdem sie eine Ware bei einem seriös wirkenden Shop bestellt und sich zudem für die direkte Bezahlung über einen Dienstleister entschlossen hatte, ging sie von einem regulären Kauf mit sicherer Bezahlung aus. Tatsächlich handelte es sich bei dem Verkaufsanbieter um ein Betrugsportal. Der Zahlungsprozess wies auf einen bekannten Zahlungsdienstleiter hin, war aber tatsächlich ebenfalls über eine nachgebaute Website gefälscht. Im Nachgang zu dieser Transaktion erhielt die Frau kurze Zeit später einen Anruf, der angeblich von ihrer Hausbank stammen sollte. Der betrügerische Anrufer wies die Frau auf die erfolgte Online-Bestellung hin und behauptete, dass sie sich in dieser Transaktion einen Virusbefall ihres Kontos zugefügt hätte. In dem Gespräch wurde die Frau zur Bestätigung von sechs Geldüberweisungen in einem insgesamt fünfstelligen Betrag aufgefordert. In diesem Fall reagierte aber offensichtlich ein internes Sicherheitssystem des tatsächlich kontoführenden Institutes, so dass die ertrogenen Überweisungen nicht ausgeführt wurden und der tatsächliche Schaden in einem dreistelligen Bereich blieb. Die Frau suchte am Folgetag ihre Hausbank auf und wurde dann über den Vorfall umfassend aufgeklärt. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf folgende Sicherheitshinweise hin: Immer den Warenanbieter gründlich prüfen. Immer prüfen, ob sie tatsächlich auf der Seite des angegebenen Zahlungsdienstleisters sind. Es ist wichtig, immer die Sicherheitshinweise des gewählten Zahlungsdienstleisters zu lesen und diesen auch Folge zu leisten. Keinem Anrufer trauen, der mit persönlichen Daten aufweisen kann. Auch die angezeigte Rufnummer kann gefälscht sein. Gibt sich jemand als Mitarbeiter der Hausbank aus, der Daten fordert, dann grundsätzlich unter der richtigen Nummer selber bei dem Institut zurückrufen. Dazu sollte nicht die auf dem Telefon angezeigte Nummer benutzt werden. Niemals Bank — oder Kartendaten herausgeben. Niemals auf Aufforderung Zahlungen vornehmen oder bestätigen. Auf keinen Fall sollten sich Betroffene von den Anrufern unter Druck setzen lassen. Informieren Sie über solche Vorgänge unbedingt ihre Hausbank. Erfragen Sie auch ein Überweisungslimit für Ihr Konto bei elektronischen Überweisungen. Personen die einen Geldschaden erlitten haben, oder deren Daten nachweislich missbraucht wurden, sollten unbedingt Strafanzeige erstatten.
Brinkum — Nachmeldung einer Verkehrsunfallflucht
Wie jetzt bekannt wurde, kam es bereits am 11.10.22 gegen 20.00 Uhr im Bereich der Autobahnabfahrt Leer-Ost in Brinkum zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem bevorrechtigten Radfahrer, wobei der Radfahrer leicht verletzt worden ist. Die Fahrerin eines dunklen Opel Insignia wollte mit ihrem Pkw von der Autobahn A 28 nach links auf die Bundesstraße 436 abbiegen. Hierbei übersah sie den bevorrechtigten Radfahrer, der den Radweg in Richtung Leer befuhr. Die Unfallverursacherin entfernte sich nach der Kollision in Richtung Aurich, ohne sich weiter um den verletzten Radfahrer zu kümmern. Sachdienliche Hinweise bitte unter Tel.: 04950 ‑995570 an die Polizeistation Hesel.
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Blaulicht
Bunde: Bundespolizei nimmt 27-Jährigen bei Grenzkontrolle fest – 17 Tage Haft
Zu sehen ist das Bundespolizeirevier Bunde am Schliekenweg. Foto: Preucon Immobilien Service / Marco Thos
Bundespolizei kontrolliert Bus bei Bunde: 27-Jähriger muss ins Gefängnis
Bunde – Bei einer Kontrolle an der deutsch-niederländischen Grenze hat die Bundespolizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen 27-jährigen Mann festgenommen. Gegen den Fahrgast lag ein Haftbefehl vor. Da er eine offene Geldstrafe nicht bezahlen konnte, muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen verbüßen.
Fernreisebus aus den Niederlanden kontrolliert
Der 27-Jährige war als Fahrgast in einem grenzüberschreitenden Bus unterwegs, der aus den Niederlanden nach Deutschland fuhr.
Im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen hielten Bundespolizisten den Fernreisebus in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 2 Uhr an. Die Kontrolle fand auf der Rastanlage Bunderneuland an der Bundesautobahn 280 (BAB 280) statt.
Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.
Verurteilung wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln
Der 27-jährige Lette war im Januar 2026 rechtskräftig wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln verurteilt worden.
Aus diesem Urteil war noch eine Geldstrafe in Höhe von 680 Euro offen. Alternativ sah die Entscheidung eine Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen vor.
Da der Mann die ausstehende Geldstrafe bei der Kontrolle nicht bezahlen konnte, wurde der Haftbefehl durch die Bundespolizei vollstreckt.
17 Tage Haft
Die Bundespolizisten nahmen den 27-Jährigen fest und brachten ihn anschließend in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt.
Dort muss der Mann nun die im Haftbefehl festgelegte Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen verbüßen.
Der Fall zeigt zugleich, dass die im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen durchgeführten Überprüfungen auch zur Feststellung bereits bestehender Haftbefehle führen können.
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Blaulicht
Einbruch, Diebstahl, Brand und Unfallflucht – mehrere Ermittlungen
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 28.09.2026
Diebstahl aus Lebensmittelgeschäft ++ Einbruch in Einfamilienhaus ++ Brand eines Pavillons auf Spielplatz ++ Sachbeschädigung an Rohbau ++ Autofahrer unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis ++ Verkehrsunfallflucht — Zeugen gesucht
+ Leer — Diebstahl aus Lebensmittelgeschäft +
Am 27.09.2026 betrat ein bislang unbekannter Mann gegen 09:30 Uhr ein Lebensmittelgeschäft in der Mühlenstraße in Leer. Dort wurde er dabei beobachtet, wie er Waren in seinen Rucksack verstaute. Anschließend verließ er das Geschäft, ohne die Waren zu bezahlen und entfernte sich mit einem silbernen Herrenrad in Richtung Brunnenstraße. Zeugen zufolge trug der Mann eine dunkelblaue Sportjacke sowie einen grauen Hoodie. Sein äußeres Erscheinungsbild wird als ungepflegt beschrieben. Die Höhe des entstandenen Schadens ist bislang nicht bekannt.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
+ Westoverledingen — Einbruch in Einfamilienhaus +
In der Zeit vom 26.09.2026, 00:00 Uhr, bis zum 27.09.2026, 21:30 Uhr, gelangte eine bislang unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Tjücher Weg in Westoverledingen. Im Inneren des Hauses wurden mehrere Räumlichkeiten durchsucht. Die Täterschaft entwendete schließlich Diebesgut in bislang unbekannter Höhe. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
+ Hesel — Brand eines Pavillons auf Spielplatz +
Am 12.09.2026 kam es zu einem Brand auf einem Spielplatz in der Edzardstraße in Hesel. Gegen 21:00 Uhr stellten Anwohner fest, dass ein dortiger Holzpavillon in Brand geraten war. Der Pavillon sowie eine darin befindliche Holzgarnitur wurden durch das Feuer bis zur Unbrauchbarkeit zerstört. Wie es zu dem Brandgeschehen gekommen ist, ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Leer zu melden.
+ Emden — Sachbeschädigung an Rohbau +
Im Zeitraum vom 24.09.2026, 16:00 Uhr, bis zum 27.09.2026, 14:00 Uhr, verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft Zugang zu einem Rohbau im Barschweg in Emden. Auf der Baustelle wurden durch das Aufsprühen von Graffiti mehrere Bereiche beschädigt. Zudem wurde durch das Öffnen einer Wasserleitung der Keller des Rohbaus geflutet. Der Sachschaden wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Emden zu melden.
+ Emden — Autofahrer ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss unterwegs +
Am 27.09.2026 kontrollierten Polizeibeamte gegen 21:45 Uhr einen 48-jährigen Mercedesfahrer in der Menso-Alting-Straße in Emden. Im Rahmen der Kontrolle ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann unter dem Einfluss von Kokain stand. Zudem stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Dem 48-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
+ Emden — Unfall zwischen Pedelec und E‑Scooter — Zeugen gesucht +
Am 04.09.2026 befuhr ein 55-jähriger Pedelec-Fahrer zwischen 22:00 Uhr und 22:30 Uhr den Radweg der Petkumer Straße in Emden. Während der Fahrt kam ihm ein E‑Scooter-Fahrer entgegen. Beide versuchten, einander auszuweichen, wodurch es zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Der E‑Scooter-Fahrer entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne seine Personalien für die Schadensregulierung anzugeben.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Emden zu melden.
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Tödlicher Motorradunfall auf der Leerer Landstraße in Aurich: 20-Jährige erliegt ihren Verletzungen
Tödlicher Verkehrsunfall auf der Leerer Landstraße bei Aurich
20-jährige Motorradfahrerin stirbt nach Zusammenstoß mit entgegenkommendem Motorrad – 32-Jährige schwer verletzt
Am Samstagabend ist es auf der Leerer Landstraße in Aurich in Höhe des Leegstruddenwegs zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Eine 20-jährige Motorradfahrerin aus Ihlow erlitt dabei schwerste Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Eine weitere Motorradfahrerin wurde schwer verletzt.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 19 Uhr. Die 20-jährige Frau aus Ihlow war mit ihrem Motorrad auf der Leerer Landstraße aus Richtung Leer kommend in Richtung Aurich unterwegs. Dabei beabsichtigte sie, einen vorausfahrenden Pkw zu überholen. Das Auto wurde von einer 18-jährigen Frau aus Aurich gesteuert.
Während des Überholvorgangs bemerkte die 20-Jährige ein entgegenkommendes Motorrad. Dieses wurde von einer 32-jährigen Frau aus Ihlow gefahren.
Die 20-Jährige beabsichtigte vermutlich, den Überholvorgang abzubrechen und wieder auf ihre rechte Fahrspur einzuscheren. Dabei kam es zunächst zu einem seitlichen Zusammenstoß mit dem zu überholenden Pkw.
Durch den Anstoß geriet das Motorrad anschließend wieder auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum frontalen Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Motorrad der 32-Jährigen.
20-Jährige stirbt noch an der Unfallstelle
Bei dem Zusammenstoß erlitt die 20-jährige Motorradfahrerin schwerste Verletzungen. Sie verstarb noch an der Unfallstelle.
Die 32-jährige Motorradfahrerin aus Ihlow wurde ebenfalls schwer verletzt. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Klinikum Westerstede gebracht.
Die 18-jährige Autofahrerin aus Aurich erlitt infolge des Unfallgeschehens einen Schock.
An allen beteiligten Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden.
Leerer Landstraße rund fünf Stunden gesperrt
Für die Unfallaufnahme und die erforderlichen Maßnahmen blieb die Leerer Landstraße für rund fünf Stunden vollständig gesperrt.
Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
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