Blaulicht
100.000 Euro Schaden: Polizei warnt vor Anlagebetrug – weitere Einsätze im Überblick
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 19.08.2025
Brand eines Einfamilienhauses++Einbruchdiebstahl in leerstehendes Einfamilienhaus++Diebstahl aus Pkw++Brand eines Pkw im Emstunnel++Sachbeschädigung an Pkw++Verkehrsunfall unter Einfluss von Betäubungsmitteln++Sachbeschädigung an einem Pkw++Anlagebetrug mit hohem Schaden
Ostrhauderfehn — Brand eines Einfamilienhauses
Am gestrigen Abend kam es gegen 18:55 Uhr aus bislang nicht eindeutig geklärter Ursache zu einem Vollbrand eines Einfamilienhauses in Idafehn in der Gartenstraße. Es waren insgesamt 6 Feuerwehren mit 120 Kräften im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Ein Bewohner sowie ein Feuerwehrmann wurden leicht verletzt. Die Schadenshöhe liegt nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich.
Uplengen — Einbruchdiebstahl in leerstehendes Einfamilienhaus
Im Zeitraum zwischen dem 12.07.2025, ca. 15 Uhr und dem 18.08.2025, ca. 19:10 Uhr gelangte bislang unbekannte Täterschaft in ein leerstehendes Einfamilienhaus in der Meinersfehnerstraße. Es wurden diverse Räume und Schränke durchwühlt. Zum Diebesgut können derzeit keine Angaben gemacht werden. Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei.
Ostrhauderfehn — Diebstahl aus Pkw
Im Zeitraum zwischen dem 15.08.2025, ca. 18:30 Uhr und dem 18.08.2025, ca. 07:50 Uhr verschaffte sich bislang unbekannte Täterschaft mittels Gewalteinwirkung Zutritt zum Laderaum eines Transporters. Der Renault Master mit Leeraner Kennzeichen war zur genannten Zeit an der Hauptstraße auf der Einfahrt zur Haus-Nr. 72 abgestellt. Es wurde u.a. diverses Werkzeug entwendet. Zeugen, die Hinweise zu Tat und/ oder Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Leer — Brand eines Pkw im Tunnel der Autobahn 31
Am gestrigen Nachmittag geriet gegen 14:20 Uhr im Emstunnel ein VW Käfer in Brand. Der 44-jährige Fahrer war auf der Autobahn 31 in Fahrtrichtung Emden unterwegs und konnte den Pkw noch auf den Seitenstreifen lenken. Dort begann der Motorraum an zu brennen. Der 44-Jährige konnte mittels eines Feuerlöschers einen Vollbrand verhindern. Die Feuerwehr und ein Rettungswagen waren vor Ort. Verletzt wurde niemand. Die Autobahn musste für beide Richtungen voll gesperrt werden.
Borkum — Sachbeschädigung an einem Pkw
Im Zeitraum zwischen dem 16.08.2025, ca. 12 Uhr und dem 18.08.2025, ca. 12 Uhr beschädigte bislang unbekannte Täterschaft einen BMW 520i mit Städtekennzeichen “LEV”. Das Fahrzeug war an einem Ferienhaus am Störtebekerweg 14a abgestellt und wies Beschädigungen in Form von Kratzern im Bereich der Motorhaube und der Fahrerseite unterhalb des Rückspiegels auf. Zeugen, die Hinweise zu Tat und/ oder Täter machen können, melden sich bitte bei der Polizei.
Weener — Verkehrsunfall unter Einfluss von Betäubungsmitteln
Am gestrigen Abend, gegen 21:40 Uhr, verursachte ein 18-jähriger Niederländer einen Verkehrsunfall, als er mit seinem Pkw die Weenerstraße in Richtung Bunde befuhr. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor er die Kontrolle über seinen Toyota Corolla, geriet hierdurch in die Fahrbahnmitte und kollidierte hier mit einer Verkehrsinsel und einem Verkehrszeichen. Während der Unfallaufnahme konnte festgestellt werden, dass der 18-Jährige unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand. Es wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Emden — Sachbeschädigung an einem Pkw
Im Zeitraum zwischen dem 17.08.2025, ca. 00 Uhr und dem 18.08.2025, ca. 9 Uhr schlug bislang unbekannte Täterschaft die hintere Seitenscheibe auf der Beifahrerseite eines Pkw ein. Der VW Touran mit Emder Kennzeichen der 26-jährigen Geschädigten war auf dem Parkplatz der Wilhelm- Leuschner-Straße 2 im Stadtteil Borssum abgestellt. Zeugen, die Hinweise zu Tat und/ oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei.
Inspektionsbereich — Anlagebetrug im Internet mit vermeintlichen Aktien
Der Polizeiinspektion Leer/ Emden liegen zwei Anzeigen wegen Anlagebetrugs vor. Es wurden durch die Geschädigten mehrere Überweisungen auf Konten im Ausland getätigt, um hiermit in vermeintliche Aktien zu investieren. Die Internetseite wirbt hier mit hohen Gewinnbeteiligungen. Es entstand insgesamt ein Schaden von knapp 100.000 Euro.
Es wird auf diesem Weg erneut davor gewarnt, dass Betrüger mit einer professionell gestalteten Werbeanzeige oder über soziale Netzwerke Geschädigte um ihr Vermögen bringen. Durch Fake- Kontoauszüge werden Gewinne suggeriert, um die Geschädigten zu weiteren Investitionen zu bewegen- eine Auszahlung bleibt jedoch aus. In vielen Fällen sind die Plattformen nur Scheinunternehmen, die nach einer gewissen Zeit aus dem Netz genommen werden.
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Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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