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Innovative Tiefkühl-Rezepturen: Frische Bäckerbrötchen für die Urlauber auf den Ostfriesischen Inseln
Thomas Harms (von links), Lars Grünhoff und Produktionsleiter Michael Haase zeigen am Verkaufstresen der Bäckerei Grünhoff die neuen TK-Brötchen. Fotos: HWK/W.Feldmann
Frische Brötchen für Inselurlauber: Innovative Tiefkühl-Rezepturen von Lars Grünhoff
Ein neuer Genuss für Inselurlauber
Lars Grünhoff hat innovative Tiefkühl-Rezepturen entwickelt, um Urlauber auf den ostfriesischen Inseln mit frischen Bäckerbrötchen zu versorgen. Für viele Touristen gehört ein gutes Brötchen am Morgen einfach dazu. Doch oft können die wenigen Inselbäckereien nicht alle Gäste bedienen, sodass auf industrielle Tiefkühlware zurückgegriffen werden muss. Dies will Grünhoff nun ändern.
Herausforderung der frischen Brötchenversorgung
Als Bäckermeister in vierter Generation führt Lars Grünhoff gemeinsam mit seiner Frau Maya die Bäckerei Grünhoffs Backstuuv. Mit 180 Mitarbeitenden betreiben sie zahlreiche Filialen und beliefern die ostfriesischen Inseln. Allerdings ist die frische Belieferung aufgrund von Fährausfällen und schwankenden Besucherzahlen oft problematisch. „Wenn die Frischwaren nicht rechtzeitig ankommen, müssen wir auf TK-Ware zurückgreifen, die geschmacklich nicht mithalten kann“, erklärt Grünhoff.
Die Vorteile der neuen Tiefkühl-Brötchen

Mit den neu entwickelten Rezepten für TK-Brötchen müssen Touristen nicht mehr auf die kleine Backkunst am morgen verzichten
Um dieser Herausforderung zu begegnen, entwickelte Grünhoff handwerksgerechte Tiefkühlbrötchen für das Hotel- und Gastronomiegewerbe. Die 27 Brötchen-Sorten werden vorgebacken und schockgefrostet, wobei hochwertigere Zutaten und längere Gärzeiten verwendet werden. „So bleibt der Geschmack und die Verträglichkeit optimal“, betont Grünhoff. Die neuen Brötchen können einfach in herkömmlichen Öfen aufgebacken werden, ohne dass teure Gärautomaten nötig sind.
Zusammenarbeit für Qualität
Die Entwicklung der neuen Brötchen dauerte eineinhalb Jahre und wurde in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer für Ostfriesland unterstützt. Durch Fördermittel konnten die Entwicklungskosten teilweise gedeckt werden. Die neuen Produkte sind bereits sehr gefragt: 22 Pensionen und Hotels auf Norderney, Juist und Borkum nutzen die Brötchen, und sogar spezielle Fischbrötchen wurden für einen Fischhändler auf Norderney entwickelt.
Zukünftige Möglichkeiten und Herausforderungen
Die Produktpalette wird stetig erweitert, mit neuen Ideen wie Baguette-Brot und Burger-Buns. Doch die Logistik bleibt eine Herausforderung, insbesondere bei der Lieferung zu den anderen Inseln. „Die Kühlung während des Transports ist entscheidend, und wir müssen kreative Lösungen finden“, so Grünhoff. Aktuell wird die Ware auf Norderney in Kühlboxen ausgeliefert, was jedoch auf anderen Inseln nicht immer möglich ist.
Unterstützung für Handwerksbetriebe
Handwerksbetriebe, die an neuen Produkten oder Verfahren interessiert sind, können sich an die Handwerkskammer für Ostfriesland wenden. Die Unterstützung von Experten wie Thomas Harms kann helfen, innovative Ideen umzusetzen und die Qualität in der Region zu steigern.
Lars Grünhoff und sein Team setzen sich dafür ein, dass jeder Urlauber auf den ostfriesischen Inseln ein unvergessliches Frühstückserlebnis mit frischen Brötchen genießen kann.
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Lokal
MOIN tritt zur Stadtratswahl in Leer an
Von links nach rechts: Michael Runden, Jörg Kromminga, Teelke (steht das ganze Jahr dort – aber nicht zur Wahl), Sonja Strohmeier und Matthias Holthius vor dem Bünting‑Stammhaus in der Leeraner Altstadt. Die vier MOIN‑Kandidierenden wollen bei der Stadtratswahl im September ins Leeraner Rathaus einziehen.
MOIN kündigt Teilnahme an der Stadtratswahl in Leer an
Die Wählergemeinschaft MOIN hat in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass sie bei der Stadtratswahl in Leer am 13. September antreten wird. Die Gruppe formuliert darin den Anspruch, eine sachliche, bürgernahe und unabhängige Kommunalpolitik zu verfolgen, die die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellt.
Breites Themenspektrum für die kommenden Jahre
Wie es in der Mitteilung heißt, steht die Stadt Leer vor einer Reihe wichtiger Entscheidungen. Dazu zählen die Entwicklung des geplanten Bildungscampus, die Verkehrssituation, die Zukunft der Schulen, Sporthallen und Sportanlagen, die finanzielle Stabilität des städtischen Haushalts sowie eine langfristig tragfähige und nachhaltige Stadtentwicklung. Diese Themen würden die kommunale Entwicklung der kommenden Jahre maßgeblich prägen.
Bildungscampus: Forderung nach offener Diskussion
Besonders beim Bildungscampus sieht MOIN nach eigenen Angaben die Notwendigkeit einer „offenen und ehrlichen Diskussion“. Investitionen in Bildung seien Investitionen in die Zukunft der Stadt, gleichzeitig müssten Großprojekte wirtschaftlich tragfähig geplant werden. Die Bürgerinnen und Bürger hätten ein Recht darauf zu erfahren, welche Kosten entstehen, welche Alternativen geprüft wurden und welche langfristigen Folgen für den Haushalt zu erwarten seien.
Verkehrssituation: Bedarf an neuen Konzepten
Auch die Verkehrssituation in Leer wird in der Pressemitteilung kritisch bewertet. Staus, fehlende Verkehrslenkung und eine unzureichende Abstimmung zwischen den Verkehrsteilnehmern belasteten Bürger und Wirtschaft gleichermaßen. MOIN spricht sich für praktikable Lösungen aus, die den Verkehrsfluss verbessern, die Innenstadt stärken und zugleich Klimaschutz und Lebensqualität berücksichtigen.
Finanzpolitik: Verantwortung gegenüber kommenden Generationen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt laut Mitteilung auf der Haushalts- und Finanzpolitik. Die Stadt benötige eine solide Finanzplanung, die notwendige Investitionen ermögliche, ohne kommende Generationen übermäßig zu belasten. Jeder eingesetzte Euro müsse nachvollziehbar und verantwortungsvoll verwendet werden.
Unabhängige kommunale Kraft
MOIN beschreibt sich als unabhängige Kraft, die weniger parteipolitische Auseinandersetzungen und mehr Sachpolitik in Leer anstrebe. Der Fokus liege auf konkreten Herausforderungen vor Ort und nicht auf ideologischen Debatten. Eine lebendige Demokratie lebe von unterschiedlichen Meinungen, gegenseitigem Respekt und dem Willen, gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden.
Kandidierende
Für die Stadtratswahl treten laut Pressemitteilung folgende Personen an:
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Wahlbereich 1: Michael Runden, Matthias Holthius
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Wahlbereich 2: Jörg Kromminga, Sonja Strohmeier

Lokal
Südring wird am 1. Juli halbseitig gesperrt – das solltet ihr wissen!
B 70 in Leer: Südring wird am 1. Juli halbseitig gesperrt
Am Mittwoch, 1. Juli, müssen sich Verkehrsteilnehmer in Leer auf Einschränkungen einstellen: Für den Einbau einer neuen Gewichtsmessung im Bereich der Ledabrücke wird der Südring im Zuge der B 70 halbseitig gesperrt. Die Arbeiten finden von 9 bis 15 Uhr statt und dauern damit nur einen Tag.
Der Verkehr kann die Baustelle weiter passieren. Eine mobile Absperrtafel sorgt für die Verkehrsführung – eine Ampelregelung ist nicht notwendig. Dennoch weist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Aurich, darauf hin, dass es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Die Behörde bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die erforderlichen Maßnahmen.
Warum wird gebaut? – Hintergrund zur neuen Gewichtsmessung
Die Ledabrücke im Zuge der B 70 ist seit 2024 auf ein zulässiges Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen begrenzt. Um die bestehende Brücke bis zur Fertigstellung des Neubaus möglichst lange befahrbar zu halten, wird nun eine technische Einrichtung installiert.
Diese zeigt künftig direkt an der Brücke an, wenn ein Fahrzeug zu schwer ist. Damit soll verhindert werden, dass überladene Fahrzeuge die ohnehin belastete Brücke weiter beschädigen. Die neue Anlage hilft dabei, die Gewichtsbegrenzung zuverlässig einzuhalten und die Brücke zu schützen, bis der Neubau fertiggestellt ist.
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Hafenfest in Ditzum – Fähre kann keine Autos transportieren
Fähre Ditzum–Petkum: Wegen Hafenfest kein Autotransport am Wochenende
Am kommenden Wochenende, 4. und 5. Juli, steht in Ditzum alles im Zeichen des Hafenfestes. Die Veranstaltung sorgt für eine Vollsperrung des Hafenbereichs – mit direkten Auswirkungen auf den Fährbetrieb zwischen Ditzum und Petkum.
Zufahrt zum Fähranleger gesperrt
Durch die Sperrung können Autofahrer den Fähranleger nicht erreichen. Der Landkreis Leer, Betreiber der Fähre, teilte mit, dass die Fähre deshalb am Sonnabend und Sonntag keine Autos transportieren kann.
Zweiräder fahren mit
Für Zweiräder bleibt die Verbindung bestehen: Fahrräder und Motorräder werden regulär befördert. Der Personenverkehr ist ebenfalls nicht eingeschränkt.
ℹ️ Weitere Informationen
Aktuelle Hinweise und Fahrzeiten stellt der Landkreis Leer online bereit:

























