Lokal
Informationen zum Schulausfall im Landkreis Leer: Wichtige Details und Hinweise
Schulausfall Landkreis Leer
Plötzlicher Schneefall und Eisglätte
Im Landkreis Leer wird über einen Unterrichtsausfall nur bei besonderen Witterungsverhältnissen entschieden, wie beispielsweise extremer Straßenglätte, Schneeverwehungen oder Sturm.
Wie erfahre ich möglichst früh vom Schulausfall?
Die Kreisverwaltung trifft bis 5 Uhr morgens eine Entscheidung über einen möglichen Unterrichtsausfall. Unmittelbar nach der Anordnung werden folgende Maßnahmen ergriffen:
- Pressemitteilung: Medien werden informiert.
- Internetseite: Die Webseite des Landkreises wird aktualisiert.
- Soziale Medien: Informationen werden auf den Social-Media-Kanälen der Kreisverwaltung (Facebook, Instagram, X) veröffentlicht.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die KATWARN-Warnapp herunterzuladen und deren Push-Mitteilungen zu aktivieren. Die Kreisverwaltung bittet darum, von telefonischen oder schriftlichen Anfragen zu aktuellen oder zukünftigen Schulausfällen Abstand zu nehmen, da die Webseite des Landkreises immer den aktuellsten Stand widerspiegelt.
Sicherheit auf dem Schulweg
Sollte zwischen 5 Uhr und Schulbeginn Blitzeis auftreten, kann eine Bekanntgabe über das Radio möglicherweise nicht rechtzeitig die Schüler
erreichen. Daher wird empfohlen, sich auf KATWARN, die Webseite und die sozialen Netzwerke zu verlassen.
Wenn Erziehungsberechtigte der Ansicht sind, dass der Schulweg aufgrund der Witterung gefährlich ist, haben sie das Recht, ihre Kinder zu Hause zu lassen oder sie vorzeitig von der Schule abzuholen, selbst wenn kein genereller Unterrichtsausfall angeordnet wurde. In diesem Fall sollte dem Kind ein entsprechendes Entschuldigungsschreiben mitgegeben werden.
Schulbetrieb während des Unterrichtsausfalls
Im Falle eines Unterrichtsausfalls bleibt die Schule geöffnet. Die Schüler können zur Schule gehen, und die Lehrkräfte sind „im Dienst“, um die Betreuung sicherzustellen.
Die Busunternehmen und ‑fahrer
tragen bei extremen Witterungsverhältnissen eine große Verantwortung für die Sicherheit. Letztendlich müssen sie entscheiden, ob sie trotz eines nicht abgesagten Unterrichts die Fahrzeuge einsetzen können. In Einzelfällen kann es vorkommen, dass bestimmte Straßen oder Straßenabschnitte nicht befahren werden können, was dazu führt, dass Schüler an anderen als der Einstiegshaltestelle den Bus verlassen müssen.
Die Unternehmen und Busfahrer sind angehalten, umsichtig zu entscheiden. Kein Kind wird auf freier Strecke aus dem Bus ausgesetzt.
Pflichten der Auszubildenden
Die Anordnung eines Unterrichtsausfalls an einer berufsbildenden Schule hat keine Auswirkungen auf die Pflichten der Auszubildenden aus ihrem Ausbildungsverhältnis.
Die Schülerbeförderung erfolgt überwiegend im Öffentlichen Personennahverkehr. Ein Schulausfall entbindet den Linienverkehr jedoch nicht von der „Bedienungspflicht“.
Anzeige
Nachhilfe für alle Klassen und Schulformen
Bei Schulfit bieten wir umfassende Nachhilfe in einer Vielzahl von Fächern für Schüler aller Klassen und Schulformen. Unser Ziel ist es, die individuellen Bedürfnisse der Lernenden zu erfüllen und ihnen zu helfen, ihre schulischen Ziele zu erreichen.
Fächerangebot
Wir bieten Nachhilfe in folgenden Fächern an:
- Deutsch
- Mathematik
- Englisch
- Französisch
- Latein
- Niederländisch
- Kunst
- Physik
- Chemie
- Biologie
- Geschichte
- Politik
- Erdkunde
- Rechnungswesen/KSK
- BWL (BRC)
- Informatik
Darüber hinaus bieten wir auch Online-Nachhilfe an, um Flexibilität und Zugang zu ermöglichen.
Beratung und erweiterte Angebote
Neben der Nachhilfe unterstützen wir auch in weiteren Bereichen:
- Lernentwicklung
- Schullaufbahnberatung
- Verhaltensauffälligkeiten und Lerntherapie
- Familienunterstützung
- Individuelles Coaching
- Erwachsenenbildung
- Sprachkurse
- Bildung und Teilhabe
Kontaktieren Sie uns
Für weitere Informationen oder um einen Termin zu vereinbaren, erreichen Sie uns unter:
Standort Leer:
Heisfelder Straße 2
26789 Leer
Telefon: 0491 — 5951
Standort Moormerland:
Rudolf-Eucken-Straße 14
26802 Moormerland
Telefon: 04954 — 8789
Sie können uns auch per E‑Mail unter info@schulfit-nachhilfe.de kontaktieren oder uns über WhatsApp oder SMS unter 0176 24206004 erreichen.
Lassen Sie uns gemeinsam an Ihrer schulischen Zukunft arbeiten!
Lokal
Inselimmobilien an der Nordsee: Was passiert auf Sylt, Norderney und Borkum?
Borkum aus der Vogelperspektive: Die Nordseeinsel mit ihrer markanten Küstenlandschaft und den begehrten Immobilienlagen. Foto: Ingo Tonsor / LeserECHO-Verlag
Inselimmobilien an der Nordsee: Was passiert auf Sylt, Norderney und Borkum?
Sylt erlebt eine deutliche Marktveränderung – Borkum und Norderney bleiben teuer. Doch auch Meeresspiegelanstieg, Sturmfluten und Küstenschutz werden für Immobilienbesitzer zunehmend wichtige Themen.
Sylt, Norderney und Borkum gehören zu den begehrtesten Ferieninseln Deutschlands. Wer dort eine Wohnung oder ein Haus kaufen möchte, muss häufig deutlich mehr bezahlen als auf dem Festland. Doch der Immobilienmarkt der drei Inseln entwickelt sich inzwischen unterschiedlich. Während auf Sylt das Angebot stark gewachsen ist und die Preise nach dem Immobilienboom zurückgehen, zeigen die aktuellen Daten für Borkum und Norderney weiterhin hohe beziehungsweise steigende Angebotspreise. Gleichzeitig stellt sich eine langfristige Frage: Welche Bedeutung werden Meeresspiegelanstieg, Sturmfluten und Küstenschutz künftig für den Wert von Inselimmobilien haben?
Sylt: Immobilienmarkt nach dem Boom unter Druck
Sylt ist seit Jahrzehnten ein Synonym für exklusive Ferienimmobilien. Reetgedeckte Häuser, hochwertige Ferienwohnungen und Luxusvillen erzielen Preise, die weit über dem Niveau der meisten deutschen Urlaubsregionen liegen.
In den vergangenen Jahren erreichte der Markt dabei neue Dimensionen. Besonders während der Corona-Pandemie stieg die Nachfrage nach Ferien- und Zweitwohnsitzen. Niedrige Zinsen, eine hohe Nachfrage und der Wunsch nach einem eigenen Rückzugsort führten zu stark steigenden Immobilienpreisen.
Inzwischen hat sich das Bild verändert.
Nach einer Auswertung von ImmoScout24 ist das Angebot an Bestandshäusern in der Gemeinde Sylt zwischen dem zweiten Quartal 2022 und dem zweiten Quartal 2026 um 514 Prozent gestiegen. Gleichzeitig liegen die Angebotspreise für Häuser rund 12 Prozent unter dem Höchststand aus dem zweiten Quartal 2022.
Damit ist Sylt nicht plötzlich eine günstige Immobilienregion geworden. Vielmehr korrigiert sich ein Markt, der zuvor außergewöhnlich stark gestiegen war.
Ein weiterer Unterschied: Käufer können heute wieder stärker auswählen. Wer nicht dringend kaufen muss, kann mehrere Objekte miteinander vergleichen und Preisverhandlungen führen.
Warum werden auf Sylt so viele Immobilien angeboten?
Für die hohe Zahl der Verkaufsangebote gibt es mehrere Gründe.
Eine wichtige Rolle spielt der Generationenwechsel. Viele Immobilien wurden vor Jahrzehnten von ihren heutigen Eigentümern gekauft. Inzwischen werden diese Besitzer älter. Bei einem Verkauf oder Erbfall stellt sich die Frage, ob die nächste Generation die Immobilie tatsächlich übernehmen möchte.
Gerade bei sehr teuren Objekten ist das nicht selbstverständlich. Eine mehrere Millionen Euro teure Ferienimmobilie lässt sich innerhalb einer Familie nicht immer problemlos aufteilen. Bei mehreren Erben kann ein Verkauf deshalb die einfachste Möglichkeit sein, den Wert der Immobilie aufzuteilen.
Hinzu kommen höhere Finanzierungskosten und gestiegene Bau- und Sanierungskosten.
Auch die Nutzung als Ferienwohnung ist nicht überall uneingeschränkt möglich. Diskussionen und rechtliche Auseinandersetzungen über die Zulässigkeit von Ferienvermietungen können für Eigentümer wirtschaftlich relevant sein.
Der Sylter Markt befindet sich deshalb in einer Phase der Neuorientierung.
Borkum: Immobilienpreise steigen weiter
Ganz anders präsentiert sich derzeit der Markt auf Borkum.
Nach den aktuellen Daten von immowelt liegen die durchschnittlichen Angebotspreise 2026 bei rund 8.783 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen und etwa 5.907 Euro pro Quadratmeter für Häuser.
Bei Wohnungen entspricht dies einem Anstieg von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Betrachtet man einen Zeitraum von fünf Jahren, haben sich die Angebotspreise für Wohnungen um rund 25 Prozent erhöht.
Auch bei Häusern zeigt sich weiterhin eine leichte Aufwärtsentwicklung. Hier liegt der Anstieg gegenüber dem Vorjahr bei rund 1,4 Prozent.
Damit zeigt Borkum derzeit keine vergleichbare Preisentwicklung wie Sylt.
Die Insel bleibt vor allem für Käufer von Ferienwohnungen interessant. Eine Auswertung von ImmoScout24 aus dem Jahr 2026 zeigt ebenfalls ein hohes Preisniveau bei Eigentumswohnungen. Borkum gehörte dabei zu den besonders teuren Standorten unter den untersuchten Nord- und Ostseeregionen.
Norderney ist noch einmal deutlich teurer
Noch höher liegen die durchschnittlichen Angebotspreise auf Norderney.
Nach den aktuellen immowelt-Daten werden Wohnungen dort im Durchschnitt für rund 14.481 Euro pro Quadratmeter angeboten. Bei Häusern sind es etwa 11.396 Euro pro Quadratmeter.
Damit gehört Norderney zu den teuersten Immobilienstandorten an der deutschen Nordseeküste.
Auch hier zeigt sich bei Wohnungen weiterhin eine steigende Entwicklung. Gegenüber dem Vorjahr legten die Angebotspreise laut immowelt um rund 4,7 Prozent zu.
Bei Häusern ist die Entwicklung wesentlich moderater. Hier beträgt der Anstieg gegenüber dem Vorjahr lediglich rund 0,9 Prozent.
Das deutet darauf hin, dass sich der Markt zwar verändert, aber bislang keinen flächendeckenden Preisrückgang wie auf Sylt zeigt.
Norderney: Knappes Angebot trifft auf hohe Nachfrage
Der besondere Charakter des Norderneyer Immobilienmarktes hängt auch mit der begrenzten Fläche der Insel zusammen.
Bauland ist knapp. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach Ferienwohnungen und Zweitwohnsitzen traditionell hoch.
Auf den Immobilienplattformen finden sich deshalb sehr unterschiedliche Angebote. Von kleineren Wohnungen bis hin zu hochwertigen Häusern reicht die Preisspanne teilweise bis in den Millionenbereich.
Dabei muss allerdings zwischen Angebotspreis und tatsächlichem Verkaufspreis unterschieden werden.
Die Immobilienportale zeigen in erster Linie, welchen Preis Verkäufer verlangen. Ob dieser Preis tatsächlich bei einem notariellen Verkauf erzielt wird, lässt sich aus den Inseraten nicht ablesen.
Gerade in einem sich verändernden Markt ist diese Unterscheidung wichtig.
Borkum und Norderney sind nicht Sylt
Der direkte Vergleich der drei Inseln zeigt deshalb interessante Unterschiede.
Sylt weist aktuell eine starke Ausweitung des Angebots und eine Korrektur der Angebotspreise nach dem Boom auf.
Borkum zeigt dagegen weiterhin steigende Angebotspreise. Besonders bei Wohnungen ist die Entwicklung deutlich.
Norderney weist das höchste Preisniveau der drei Inseln auf. Auch hier steigen die Angebotspreise bei Wohnungen derzeit noch.
Damit lässt sich aus den aktuellen Zahlen kein allgemeiner Einbruch des Immobilienmarktes auf den deutschen Nordseeinseln ableiten.
Vielmehr scheint sich der Markt unterschiedlich zu entwickeln.
Warum Inselimmobilien grundsätzlich so teuer sind
Der wichtigste Unterschied zum Festland ist die begrenzte Fläche.
Eine Insel kann nicht beliebig wachsen. Grundstücke sind knapp, neue Bauflächen lassen sich nur begrenzt ausweisen.
Gleichzeitig gibt es eine hohe Nachfrage nach Ferienunterkünften und Zweitwohnsitzen.
Für viele Käufer ist eine Immobilie auf Borkum oder Norderney nicht nur eine Kapitalanlage. Sie verbindet mehrere Funktionen: Ferienwohnung, persönlicher Rückzugsort, Vermietungsobjekt und langfristige Vermögensanlage.
Diese Kombination trägt zum hohen Preisniveau bei.
Hinzu kommt die touristische Bedeutung der Inseln. Der Tourismus sorgt für eine kontinuierliche Nachfrage nach Übernachtungsmöglichkeiten und Ferienwohnungen.
Doch wie sicher sind Immobilien auf den Nordseeinseln langfristig?
Neben den klassischen Fragen nach Lage, Preis und Zustand einer Immobilie gewinnt ein weiteres Thema an Bedeutung: der Klimawandel.
Der Meeresspiegel steigt. Gleichzeitig können Küstenregionen durch Sturmfluten und Erosion stärker belastet werden.
Das bedeutet allerdings nicht, dass die aktuellen Immobilienpreise auf Borkum oder Norderney deshalb bereits sinken.
Dafür gibt es derzeit keinen belastbaren Nachweis.
Im Gegenteil: Die aktuellen Angebotspreise zeigen bei Wohnungen auf beiden Inseln weiterhin eine positive Entwicklung.
Die Auswirkungen des Klimawandels sind vielmehr als langfristiger Risikofaktor zu betrachten.
Meeresspiegelanstieg verändert die Ausgangslage
Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass ein steigender Meeresspiegel die Gefährdung von Küstenregionen durch Sturmfluten und Küstenerosion erhöht.
Dabei ist ein wichtiger Unterschied zu beachten: Ein steigender Meeresspiegel bedeutet nicht automatisch, dass Sturmfluten selbst immer stärker oder häufiger werden.
Entscheidend ist vielmehr das Ausgangsniveau.
Wenn der mittlere Meeresspiegel steigt, kann eine Sturmflut von einem höheren Niveau aus starten. Dadurch können bei vergleichbaren Wetterlagen höhere Wasserstände erreicht werden.
Für die Küstenregionen bedeutet das langfristig höhere Anforderungen an den Küstenschutz.
Küstenschutz ist für Inselimmobilien entscheidend
Auf den ostfriesischen Inseln ist der Küstenschutz deshalb schon heute eine zentrale Aufgabe.
Dünen, Deckwerke, Buhnen, Sandaufspülungen und weitere Schutzmaßnahmen müssen regelmäßig unterhalten und an veränderte Bedingungen angepasst werden.
Für Norderney sind beispielsweise im niedersächsischen Küstenschutzprogramm verschiedene Maßnahmen vorgesehen. Dazu gehören unter anderem Arbeiten an Deckwerken und Schutzdünen sowie Maßnahmen gegen Küstenerosion.
Der Küstenschutz schützt dabei nicht nur Strände und Naturflächen.
Er schützt auch die Infrastruktur und die bebauten Bereiche der Insel.
Damit besteht ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Küstenschutz und Immobilienwirtschaft – auch wenn sich dieser Zusammenhang derzeit nicht einfach in einem bestimmten Eurobetrag pro Quadratmeter ausdrücken lässt.
Könnte der Klimawandel Immobilienpreise irgendwann beeinflussen?
Langfristig ist das durchaus eine Frage, mit der sich Immobilienbesitzer und Käufer beschäftigen müssen.
Noch ist aber Vorsicht vor einfachen Schlussfolgerungen angebracht.
Ein Haus in unmittelbarer Strandnähe ist nicht automatisch weniger wert, nur weil der Meeresspiegel langfristig steigt. Gerade die Nähe zum Strand ist schließlich ein wesentlicher Grund für die hohe Nachfrage.
Entscheidend wird vielmehr die konkrete Lage sein.
Für Käufer könnten deshalb künftig Fragen wichtiger werden wie:
-
Wie hoch liegt das Grundstück?
-
Wie weit befindet sich die Immobilie von besonders gefährdeten Küstenabschnitten entfernt?
-
Welche Küstenschutzanlagen schützen den betreffenden Bereich?
-
Wie wird der Küstenschutz langfristig finanziert?
-
Welche Anforderungen gelten bei Umbauten und Neubauten?
-
Wie entwickeln sich Versicherungsbedingungen und Versicherungsprämien?
-
Welche Nutzungsmöglichkeiten sind für die Immobilie dauerhaft zulässig?
Damit könnte sich der Immobilienmarkt langfristig stärker ausdifferenzieren.
Lage könnte künftig noch wichtiger werden
Bei einer Inselimmobilie entscheidet schon heute die Lage maßgeblich über den Preis.
Ein Haus in einer besonders begehrten Lage kann erheblich mehr kosten als ein vergleichbares Objekt in einem weniger attraktiven Bereich.
Künftig könnte die Lage zusätzlich unter dem Gesichtspunkt des Küstenrisikos betrachtet werden.
Das bedeutet nicht zwangsläufig sinkende Immobilienpreise.
Es könnte vielmehr dazu führen, dass Käufer noch genauer zwischen einzelnen Standorten unterscheiden.
Eine hochwertige, modernisierte Immobilie in einer gut geschützten Lage könnte beispielsweise eine andere Nachfrage entwickeln als ein sanierungsbedürftiges Gebäude in einem stärker exponierten Bereich.
Ob und wann sich solche Faktoren tatsächlich in den Verkaufspreisen niederschlagen, lässt sich heute allerdings nicht seriös vorhersagen.
Was Käufer heute beachten sollten
Wer eine Immobilie auf Borkum, Norderney oder einer anderen Nordseeinsel kaufen möchte, sollte deshalb nicht allein auf den Quadratmeterpreis schauen.
Wichtig sind auch der Zustand des Gebäudes, die mögliche Nutzung, bestehende Genehmigungen und die langfristigen Kosten.
Bei Ferienimmobilien kommt die Frage hinzu, ob und in welchem Umfang eine touristische Vermietung zulässig ist.
Auch die Kosten für Instandhaltung und Modernisierung sollten realistisch kalkuliert werden. Gerade bei älteren Häusern können Dach, Heizung, Fenster, Haustechnik und energetische Maßnahmen erhebliche zusätzliche Kosten verursachen.
Und bei einer Immobilie auf einer Insel sollte selbstverständlich auch der Küstenschutz Teil einer langfristigen Betrachtung sein.
Drei Inseln, drei unterschiedliche Immobilienmärkte
Der aktuelle Vergleich zeigt damit ein bemerkenswertes Bild.
Sylt befindet sich nach dem außergewöhnlichen Immobilienboom der vergangenen Jahre in einer deutlichen Korrekturphase. Das Angebot ist stark gewachsen, während die Angebotspreise vom Höchststand zurückgegangen sind.
Borkum zeigt dagegen weiterhin einen stabilen bis leicht steigenden Markt. Vor allem Eigentumswohnungen haben zuletzt erneut zugelegt.
Norderney bleibt das teuerste Pflaster der drei Inseln. Die Angebotspreise für Wohnungen liegen inzwischen bei rund 14.500 Euro pro Quadratmeter. Auch dort ist bei Wohnungen aktuell noch ein Anstieg zu beobachten.
Von einem generellen Absturz der Inselimmobilien kann deshalb keine Rede sein.
Der nächste große Faktor könnte der Küstenschutz werden
Die Entwicklung des Immobilienmarktes wird künftig vermutlich von mehreren Faktoren gleichzeitig bestimmt.
Zinsen, Baukosten, touristische Nachfrage, Ferienvermietung, demografische Veränderungen und die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung spielen eine Rolle.
Hinzu kommt langfristig der Klimawandel.
Der steigende Meeresspiegel macht einen leistungsfähigen Küstenschutz immer wichtiger. Für die Bewohner und Eigentümer der ostfriesischen Inseln ist das keine abstrakte Zukunftsfrage. Sturmfluten und Küstenerosion gehören bereits heute zum natürlichen Risiko der Region.
Noch lässt sich aus den aktuellen Immobilienpreisen nicht ablesen, dass Käufer deshalb einen deutlichen Preisabschlag verlangen.
Doch bei Immobilien, die für Jahrzehnte gehalten werden sollen, könnte die Frage nach der langfristigen Sicherheit des Standortes an Bedeutung gewinnen.
Fazit: Inselimmobilien bleiben begehrt – aber der Markt verändert sich
Die aktuellen Daten zeichnen ein differenziertes Bild der Nordseeinseln.
Während Sylt nach dem Immobilienboom eine deutliche Korrektur erlebt, bleiben Borkum und Norderney weiterhin hochpreisige und gefragte Immobilienstandorte.
Norderney erreicht bei Wohnungen inzwischen durchschnittliche Angebotspreise von rund 14.500 Euro pro Quadratmeter, Borkum liegt bei etwa 8.800 Euro. Beide Inseln zeigen bei Wohnungen aktuell noch steigende Angebotspreise.
Gleichzeitig wird der Blick auf die langfristigen Risiken wichtiger. Der steigende Meeresspiegel, Sturmfluten und Küstenerosion stellen die Inseln vor wachsende Herausforderungen. Der umfangreiche Küstenschutz soll Siedlungen, Infrastruktur und touristische Bereiche auch künftig sichern.
Noch ist kein „Klimaabschlag“ bei den Immobilienpreisen auf Borkum oder Norderney erkennbar. Doch für eine Investition, die mehrere Jahrzehnte Bestand haben soll, dürfte der Küstenschutz neben Lage, Ausstattung und Preis zunehmend zu einem wichtigen Thema werden.
Denn bei einer Immobilie auf einer Nordseeinsel kauft man nicht nur ein Haus oder eine Wohnung.
Man kauft auch einen Standort mitten in einem sich verändernden Küstenraum.
Anzeige
Lokal
Jugendfeuerwehr Weener: Führungswechsel nach mehr als 25 Jahren – Sven Fisser übernimmt
Auf dem Foto sind von links zu sehen: Stadtbrandmeister Jörg Fisser, stellvertretender Stadtbrandmeister Steffen Voss, ehemaliger Stadtjugendfeuerwehrwart Ewald Freese, Mario Haats, Florian Holtkamp, der neue stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart Merten Lammers, Sven Lüürsen, der neue Stadtjugendfeuerwehrwart Sven Fisser, Ingo Wolters, Janna Schmehl, Julian Lüdemann, Julia Düring und Cyra Winands. Foto: Feuerwehr
Verabschiedung und Führungswechsel bei der Jugendfeuerwehr der Stadt Weener
Ewald Freese nach mehr als 25 Jahren als Stadtjugendfeuerwehrwart verabschiedet – Sven Fisser übernimmt das Amt
Bei der Jugendfeuerwehr der Stadt Weener ist eine langjährige Ära zu Ende gegangen. Während der jüngsten Sitzung des Stadtjugendfeuerwehrausschusses wurde Ewald Freese nach mehr als 25 Jahren engagierter Tätigkeit offiziell aus seinem Amt als Stadtjugendfeuerwehrwart verabschiedet. Die Verantwortung für die Feuerwehrnachwuchsarbeit liegt künftig in jüngeren Händen.
Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für seine jahrzehntelange Arbeit überreichte der Ausschuss Ewald Freese ein Fotoalbum, einen Blumenstrauß sowie einen präparierten kleinen Verteiler als Präsent.
Auch Stadtbrandmeister Jörg Fisser würdigte die langjährige Arbeit von Freese. Im Namen aller Führungskräfte der Stadtfeuerwehr Weener sprach er ihm seinen tiefsten Dank für seinen unermüdlichen Einsatz für die Feuerwehrjugend aus. Fisser wünschte Freese für die Zukunft alles Gute und dankte ihm herzlich für die Arbeit, die er über viele Jahre zum Wohle des Feuerwehrnachwuchses geleistet hat.
Sven Fisser wird neuer Stadtjugendfeuerwehrwart
Im Rahmen der Sitzung wurden zugleich die personellen Weichen für die Zukunft gestellt. Unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandmeisters Steffen Voss wählte das Gremium in geheimer Wahl einstimmig Sven Fisser zum neuen Stadtjugendfeuerwehrwart.
Auch die Position seines Stellvertreters wurde neu besetzt. In geheimer Wahl wurde Merten Lammers ebenfalls einstimmig zum neuen stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart gewählt.
Die Aufgabe der Schriftwartin übernimmt künftig Julia Düring. Sie wurde in offener Wahl ebenfalls einstimmig von den Anwesenden bestätigt.
Stadtbrandmeister Jörg Fisser wünschte dem neuen Führungsteam für die bevorstehenden Aufgaben alles Gute und stets ein glückliches Händchen.
Zentrale Aufgabe für die Feuerwehrnachwuchsarbeit
Der Stadtjugendfeuerwehrausschuss bildet das zentrale Steuerungsgremium für die Feuerwehrnachwuchsarbeit in der Stadt Weener. In dem Gremium arbeiten die Jugendfeuerwehrwarte und deren Stellvertreter der vier Ortsfeuerwehren der Stadt Weener gemeinsam mit dem Stadtjugendfeuerwehrwart, dessen Stellvertreter, der Schriftwartin und dem Zeugwart.
Damit übernimmt der Ausschuss eine wichtige Funktion bei der Organisation und Weiterentwicklung der Jugendfeuerwehr in der Stadt Weener und bei der Förderung des Feuerwehrnachwuchses.
AnzeigeLokal
Seniorenbeirat in Westoverledingen: Zehn Kandidaten stellen sich zur Wahl
Zehn Personen stellen sich zur Wahl des Seniorenbeirates in Westoverledingen
Kandidatinnen und Kandidaten präsentieren sich am 5. Oktober im Kleinen Campus in Ihrhove – Wahl ab dem 6. Oktober möglich
In der Gemeinde Westoverledingen stehen die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des neuen Seniorenbeirates fest. Insgesamt zehn Personen haben sich für die Wahl aufstellen lassen.
Zur Wahl stehen:
-
Johann Baumann
-
Theodora Boelsen
-
Gudrun Dietz
-
Ursula Korte
-
Angelika Kremers
-
Karl-Gerhard Laaken
-
Karin Moch
-
Host Neisius
-
Gabriele Ostholthoff
-
Jörg Wulst
Kandidaten stellen sich persönlich vor
Wer die Kandidatinnen und Kandidaten kennenlernen und sich über deren Vorstellungen informieren möchte, hat dazu am Montag, 5. Oktober 2026, um 19 Uhr Gelegenheit. Im Kleinen Campus in Ihrhove stellen sich die zehn Bewerberinnen und Bewerber persönlich vor.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich vor der Wahl ein Bild von den zur Wahl stehenden Personen zu machen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Anzeige

Wahl beginnt am 6. Oktober
Ab Dienstag, 6. Oktober 2026, kann die Stimme für den neuen Seniorenbeirat abgegeben werden. Die Wahl ist von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 12 Uhr im Rathaus möglich. Die Wahl findet im Fachbereich 4, Büro B12, statt.
Alternativ besteht die Möglichkeit, per Briefwahl zu wählen. Die erforderlichen Briefwahlunterlagen können bei der Gemeinde angefordert werden.
Für Fragen und die Beantragung der Briefwahlunterlagen stehen folgende Kontakte zur Verfügung:
Katrin Habben
E‑Mail: katrin.habben@westoverledingen.de
Telefon: 04955/993 119 oder 04955/4989
Wahlabend am 20. Oktober
Auch nach der Wahl lädt die Gemeinde Westoverledingen zu einem gemeinsamen Wahlabend ein. Dieser findet am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 19 Uhr im Kleinen Campus in Ihrhove statt.
Wer ist wahlberechtigt?
Wahlberechtigt sind alle Personen, die ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde Westoverledingen haben und das 60. Lebensjahr vollendet haben.
Damit haben die wahlberechtigten Seniorinnen und Senioren der Gemeinde die Möglichkeit, mit ihrer Stimme über die Zusammensetzung des neuen Seniorenbeirates zu entscheiden.
Anzeige
























