Blaulicht
Feuerwehrübung Weener: Realistischer Brandeinsatz in der Bahnhofstraße
Großübung in Weener: Feuerwehr probt den Ernstfall in der Bahnhofstraße
Am späten Dienstagnachmittag, den 14. April 2029, heulten in Weener die Sirenen. Um 17:13 Uhr wurden die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Weener zu einem vermeintlichen Brandeinsatz in die Bahnhofstraße gerufen. Was zunächst wie ein dramatischer Ernstfall wirkte, entpuppte sich glücklicherweise schnell als eine komplex angelegte Einsatzübung in einem leer stehenden Gebäude. Diese realistische Übung diente dazu, die Einsatzbereitschaft und das Zusammenspiel der Kräfte zu proben.
Anspruchsvolles Szenario: Verpuffung in Tiefgarage mit starker Rauchentwicklung
Das Übungsszenario war anspruchsvoll gewählt: Eine Verpuffung in einer Tiefgarage hatte einen Brand ausgelöst, der zu einer massiven Rauchentwicklung führte. Schon bei der Ankunft der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus den Lüftungsschächten, was die Realitätsnähe der Situation unterstrich. Der primäre Fokus der Übung lag auf der Menschenrettung von insgesamt vier vermissten Personen. Eine Person befand sich in der stark verqualmten Tiefgarage, während drei weitere im zweiten Obergeschoss des angrenzenden Gebäudes eingeschlossen waren.
Gleichzeitige Menschenrettung und Brandbekämpfung
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Weener zögerten nicht lange und leiteten umgehend die Menschenrettung und die fiktive Brandbekämpfung ein. Parallel dazu wurden umfassende Schlauchleitungen zur Sicherstellung der Wasserversorgung verlegt. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz drangen unter schwierigen Bedingungen in die Garage und das Gebäude vor, um nach den Vermissten zu suchen. Gleichzeitig wurde die moderne Hubrettungsbühne (HRB 32) in Stellung gebracht, um die Evakuierung der Personen aus den oberen Stockwerken über die Fenster sicherzustellen. Diese kombinierte Vorgehensweise ist entscheidend für den Erfolg solcher Einsätze.
Unterstützung und Beobachtung der Großübung
Unterstützung erhielt die Feuerwehr Weener durch die Feuerwehr Oberrheiderland, die speziell für die Sicherstellung der Einsatzstellenhygiene verantwortlich war. Diese Komponente ist insbesondere bei Atemschutzeinsätzen von großer Bedeutung, um die Gesundheit der Einsatzkräfte vor Kontaminationen zu schützen. Die gesamte Großübung, welche die wichtigen Komponenten Atemschutzeinsatz und technische Menschenrettung kombinierte, wurde aufmerksam von Stadtbrandmeister Jörg Fisser und seinem Stellvertreter Steffen Voss beobachtet und bewertet.
Nach rund eineinhalb Stunden harter Arbeit konnten alle Vermissten erfolgreich gerettet werden. Auch das fiktive Feuer in der Tiefgarage wurde gelöscht, woraufhin die Übung erfolgreich beendet wurde.
Eingesetzte Kräfte und Fahrzeuge
Die Feuerwehr Weener war mit einem Großaufgebot vor Ort, bestehend aus folgenden Fahrzeugen:
-
Löschgruppenfahrzeug LF 16
-
Einsatzleitwagen ELW
-
Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20
-
Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz LF KatS
-
Mannschaftstransportfahrzeug MTF
-
Hubrettungsbühne HRB 32
Die Feuerwehr Oberrheiderland unterstützte den Einsatz mit:
-
Tragkraftspritzenfahrzeug TSF‑W
-
Hygieneanhänger
Diese realistische Übung zeigte einmal mehr die Leistungsfähigkeit, den hohen Ausbildungsstand und die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren in der Region Weener. Durch regelmäßige Trainings wie dieses stellen sie sicher, dass sie im Ernstfall schnell, koordiniert und effektiv Hilfe leisten können.
Fotos: Joachim Rand
Anzeige
Blaulicht
Fehlalarm in Weener: Rauch beim Kochen löst Brandmeldeanlage aus
Symbolfoto zum Thema Fettbrand: Wasser kann bei heißem oder brennendem Fett eine gefährliche Stichflamme verursachen. Die Feuerwehr Leer demonstrierte beim Blaulichttag eindrucksvoll, welche Folgen bereits eine kleine Menge Wasser haben kann. Daher gilt: Niemals einen Fettbrand mit Wasser löschen!
Fehlalarm in Einrichtung für Suchtkranke in Weener – Rauch beim Kochen löst Brandmeldeanlage aus
Weener – Ein ausgelöster automatischer Brandmelder hat am Sonntagmittag, 30. August 2026, einen Feuerwehreinsatz in Weener ausgelöst. Ursache war letztlich eine Rauchentwicklung bei der Zubereitung von Essen. Ein Feuer gab es nicht.
Um 11:26 Uhr wurde die Feuerwehr Weener zu dem Brandeinsatz alarmiert. In einem Heim für Suchtkranke im Stadtgebiet hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Das Alarmsignal ging direkt bei der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland ein. Von dort wurden umgehend die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Weener mobilisiert.
Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Einsatzkräfte mit mehreren Feuerwehrfahrzeugen an der Einrichtung ein. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Gebäude bereits vollständig geräumt. Das schnelle und vorbildliche Handeln des Personals und der Bewohner sorgte dafür, dass sich zum Zeitpunkt der Erkundung keine Personen mehr im Gebäude befanden.

Immer informiert mit „Wir Leeraner“ & dem LeserECHO-Portal!
Wissen, was in der Region los ist? Die Facebook-Seite „Wir Leeraner“ und das digitale Nachrichtenportal „LeserECHO“ liefern Ihnen alle wichtigen Neuigkeiten, Veranstaltungstipps und Geschichten direkt aus der Heimat.
Das Beste: Unser Angebot ist vollständig kostenlos und kommt ganz ohne Abokosten aus!
Rauchentwicklung bei der Essenszubereitung
Unter der Leitung von Einsatzleiter René Kotulla begannen die Einsatzkräfte anschließend mit der Erkundung des Gebäudes. Dabei konnte schnell Entwarnung gegeben werden.
Die Ursache für das Auslösen der automatischen Brandmeldeanlage war eine Rauchentwicklung bei der Zubereitung von Essen. Ein Brand lag nicht vor.
Die Feuerwehr kontrollierte den betroffenen Bereich dennoch gründlich. Nachdem keine weitere Gefahr festgestellt worden war, wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt.
Der Einsatz konnte nach kurzer Zeit erfolgreich beendet werden. Für die Einsatzkräfte handelte es sich damit um einen Fehlalarm ohne Brandereignis.
Quelle: Joachim Rand, Pressesprecher, Feuerwehr Stadt Weener (Ems)
Niemals heißes Fett mit Wasser löschen!
Wird Wasser in heißes oder brennendes Fett gegeben, verdampft es schlagartig. Dabei wird das Wasser explosionsartig aus dem Fett herausgeschleudert und reißt brennendes Fett mit sich. Es kann zu einer gefährlichen Stichflamme kommen, die sich rasch auf umliegende Gegenstände, Küchenmöbel oder Personen ausbreiten kann. Schwere Verbrennungen und ein Küchenbrand sind mögliche Folgen. Deshalb gilt: Bei einem Fettbrand niemals Wasser verwenden! Wenn es gefahrlos möglich ist, die Hitzequelle ausschalten und den Topf mit einem passenden Deckel oder einer geeigneten Löschdecke abdecken. Anschließend die Feuerwehr über 112 alarmieren, wenn sich der Brand nicht sicher und sofort eindämmen lässt.
AnzeigeBlaulicht
Portemonnaie und Beutel gestohlen – Unfallflucht auf Parkplatz
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 28.08.2026
Portemonnaie gestohlen ++ Verkehrsunfallflucht ++ Beutel gestohlen
Leer — Portemonnaie gestohlen
Am 27.08.2026 entwendete eine bislang noch unbekannte Täterschaft gegen 10:30 Uhr das Portemonnaie einer 32-jährigen Frau in einem Verbrauchermarkt in der Breslauer Straße in Leer.
Zeugen, die zu der genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Leer — Verkehrsunfallflucht
Am 27.08.2026 beschädigte ein bislang noch unbekannter Verkehrsteilnehmer zwischen 8:10 und 8:20 Uhr einen schwarzen VW ID.4, der auf einem Parkplatz eines Verbrauchermarktes an der Heisfelder Straße in Leer stand. Dabei entstand ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich.
Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zeugen, die Hinweise zu diesem Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Emden — Beutel gestohlen
Am 26.08.2026 entwendet eine bislang noch unbekannte Täterschaft gegen 15:30 Uhr den Leinenbeutel eines 56-jährigen Mannes in der Große Straße in Emden. Der Beutel befand sich in einem Bollerwagen.
Zeugen, die zu der genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Anzeige
Blaulicht
Einbruchversuch, Unfälle und schwere Verletzungen in der Region
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 27.08.2026
Versuchter Diebstahl aus Wohnhaus ++ PKW beschädigt ++ PKW stoßen zusammen ++ Verkehrsunfall ++ PKW-Fahrer missachtet Vorfahrt ++ PKW kollidiert mit LKW
Moormerland — Versuchter Diebstahl aus Wohnhaus
Am 26.08.2026 versuchte eine bislang noch unbekannte Täterschaft zwischen 17:20 und 22:30 Uhr in ein Wohnhaus in der Straße Am Kirchweg in Moormerland einzudringen. Dabei entstand ein Sachschaden im mittleren dreistelligen Bereich. Ein Eindringen in das Wohnhaus erfolgte allerdings nicht. Es wurde kein Diebesgut erlangt.
Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Leer — PKW beschädigt
Zwischen dem 24.08.2026 gegen 18 Uhr und dem 25.08.2026 gegen 17:05 Uhr beschädigte eine bislang noch unbekannte Täterschaft einen grauen VW Golf, der auf einem Parkplatz an der Ubbo-Emmius-Straße in Leer abgestellt war. Dabei entstand ein Sachschaden im unteren dreistelligen Bereich.
Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Bunde — PKW stoßen zusammen
Am 25.08.2026 befuhr ein 55-jähriger Fahrer eines VW Käfer gegen 6:20 Uhr die Weenerstraße in Bunde in Richtung Weener. Als er auf den Zubringer der Autobahn 31 in Richtung Bottrop abbiegen wollte, übersah er einen 59-jährigen Fahrer eines Opel Corsa, der die Weenerstraße in entgegengesetzte Richtung befuhr. Es kam zu einem Zusammenstoß.
Dabei erlitten beide Fahrer leichte Verletzungen. Darüber hinaus entstanden Sachschäden in derzeit noch unbekannter Höhe an beiden Fahrzeugen. Die beiden PKW waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Leer — Verkehrsunfall
Am 24.08.2026 wollte ein 39-jähriger Fahrer eine VW Passat gegen 13:10 Uhr von der Autobahn Anschlussstelle Leer-West nach links in die Deichstraße abbiegen. Dabei übersah er einen von links kommenden vorfahrtsberechtigten 30-jährigen Fahrer eines Mercedes-Benz Sprintesr. Es kam zu einer Kollision.
Dabei erlitt er 39-Jährige leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein umliegendes Krankenhaus.
Darüber hinaus entstand an beiden Fahrzeugen ein Sachschaden im insgesamt unteren fünfstelligen Bereich.
Ostrhauderfehn — PKW-Fahrer missachtet Vorfahrt
Am 25.08.2026 befuhr ein 38-jähriger Fahrer eines Ford Kuga gegen 13:55 Uhr den Königsweg in Ostrhauderfehn in Richtung Holterfehner Straße. Als er die dortige Brücke überqueren wollte, um geradeaus auf der Schulstraße weiterzufahren, übersah er eine vorfahrtsberechtigte 35-jährige Fahrerin eines Seat Leon, die die Holterfehner Straße aus Richtung Ostrhauderfehn kommend befuhr.
Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste die 35-Jährige ausweichen und lenkte den PKW dabei in einen Zaun eines angrenzenden Grundstücks. Dabei erlitt sie leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte sie in ein umliegendes Krankenhaus. Es entstand ein Sachschaden im insgesamt unteren vierstelligen Bereich.
Emden — PKW kollidiert mit LKW
Am 25.08.2026 befuhr ein 64-jähriger Fahrer eines Mercedes-Benz E220 gegen 16 Uhr die Leeraner Straße in Emden in Richtung Emden. Kurz hinter der Kreuzung zur Görlitzer Straße geriet der 64-Jährige aus bisher noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr.
Dort kollidierte er mit einem 62-jährigen Fahrer eines Sattelzuges, der die Leeraner Straße in Gegenrichtung befuhr. Infolge dessen kam es zu einem Reifenplatzer bei der Sattelzugmaschine, die daraufhin nach links von der Fahrbahn abkam.
Beide Fahrer erlitten schwere Verletzungen. Rettungswagen brachten die beiden Personen in umliegende Krankenhäuser. Darüber hinaus entstand ein Sachschaden im insgesamt unteren fünfstelligen Bereich.
Anzeige

























