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Zeit­rei­sen, Schloss­füh­run­gen und fei­ne Fahr­rä­der: Das bie­tet Schloss Even­burg im November!

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Schloss Even­burg im Novem­ber 2026: Füh­run­gen, Zeit­rei­sen und Fahrraddesign

Schloss Even­burg in Leer-Loga bie­tet im Novem­ber 2026 ein abwechs­lungs­rei­ches Ver­an­stal­tungs­pro­gramm. Neben den öffent­li­chen Schloss­füh­run­gen ste­hen meh­re­re his­to­ri­sche Thea­ter­füh­run­gen auf dem Pro­gramm, bei denen Besu­cher in das Leben der gräf­li­chen Fami­lie und ihrer Bediens­te­ten im 19. Jahr­hun­dert ein­tau­chen kön­nen. Außer­dem ist die Son­der­aus­stel­lung „Fei­ne Fahr­rä­der – form­voll­endet & fan­tas­tisch“ noch bis zum 10. Janu­ar 2027 zu sehen. Zu beach­ten sind die Win­ter­öff­nungs­zei­ten und der der­zeit ein­ge­schränk­te Zugang zum Schloss.

Win­ter­öff­nungs­zei­ten und Ein­tritts­prei­se im Schloss Evenburg

Ab Novem­ber öff­net das Schloss Even­burg täg­lich von 11 bis 17 Uhr sei­ne Türen für Besu­che­rin­nen und Besu­cher. Der Ein­tritt kos­tet 7 Euro für Erwach­se­ne. Kin­der und Jugend­li­che bis ein­schließ­lich 17 Jah­re haben frei­en Eintritt.

Auf­grund von Sanie­rungs­ar­bei­ten an der Schloss­brü­cke ist die Even­burg der­zeit nur über eine Sei­ten­brü­cke erreich­bar. Ein bar­rie­re­frei­er Zugang kann aktu­ell lei­der nicht ermög­licht werden.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Schloss Even­burg, zu den Ver­an­stal­tun­gen und zu den Ein­tritts­prei­sen gibt es unter www.schloss-evenburg.de.

Öffent­li­che Schloss­füh­run­gen an Sonn- und Feiertagen

An Sonn- und Fei­er­ta­gen wer­den im Schloss Even­burg öffent­li­che Füh­run­gen um 11.30 Uhr und um 14.30 Uhr angeboten.

Im Mit­tel­punkt ste­hen die ehe­ma­li­gen Pri­vat­räu­me des gräf­li­chen Ehe­paa­res. Edle Tape­ten und auf­wen­di­ge Decken­zier ver­mit­teln einen Ein­druck vom adli­gen Leben im Jahr 1862. Wäh­rend der Füh­run­gen erfah­ren die Gäs­te mehr über das Leben und Wirt­schaf­ten der Gra­fen­fa­mi­lie im 19. Jahr­hun­dert. Außer­dem erhal­ten sie Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zur letz­ten Restau­rie­rung des Schlosses.

Ein wei­te­rer Bestand­teil der Geschich­te der Even­burg ist der einst zum Schloss gehö­ren­de Gar­ten­bau­be­trieb. Wie umfang­reich des­sen Ange­bot war, zeigt ein Kata­log aus dem Jahr 1889, in dem mehr als 2.400 Gar­ten­pflan­zen auf­ge­führt sind.

Die Teil­nah­me an einer öffent­li­chen Füh­rung ein­schließ­lich Ein­tritt ins Schloss kos­tet 12 Euro. Kin­der und Jugend­li­che bis ein­schließ­lich 17 Jah­re haben frei­en Eintritt.

Son­der­aus­stel­lung „Fei­ne Fahr­rä­der – form­voll­endet & fantastisch“

Noch bis zum 10. Janu­ar 2027 ist im Schloss Even­burg die Son­der­aus­stel­lung „Fei­ne Fahr­rä­der – form­voll­endet & fan­tas­tisch“ zu sehen. Sie wid­met sich dem Fahr­rad als Design­ob­jekt und zeigt, wie Tech­nik, Hand­werk und Gestal­tung über rund 200 Jah­re Fahr­rad­ge­schich­te hin­weg zusam­men­ge­wirkt haben.

Anhand aus­ge­wähl­ter Expo­na­te wird deut­lich, wie sich Funk­tio­na­li­tät und For­men­spra­che gegen­sei­tig beein­flus­sen und wei­ter­ent­wi­ckeln. Die Aus­stel­lung führt vom his­to­ri­schen Hoch­rad über ele­gan­te Tou­ren­rä­der bis hin zu inno­va­ti­ven Renn- und Alltagsmodellen.

Jedes Fahr­rad erzählt dabei sei­ne eige­ne Geschich­te. Die Expo­na­te ste­hen für gesell­schaft­li­chen Wan­del, tech­ni­schen Fort­schritt und das Stre­ben nach Per­fek­ti­on bei Mate­ri­al, Kon­struk­ti­on und Ästhe­tik. So wird deut­lich, dass das Fahr­rad weit mehr ist als ein Fort­be­we­gungs­mit­tel: Es ist zugleich Aus­druck des Zeit­geis­tes, der Inge­nieurs­kunst und indi­vi­du­el­ler Lebensart.

Für die Aus­stel­lung stellt das Deut­sche Fahr­rad­mu­se­um in Bad Brü­cken­au außer­ge­wöhn­li­che und sel­te­ne Expo­na­te zur Ver­fü­gung. Die Aus­wahl ermög­licht span­nen­de Ein­bli­cke in zwei Jahr­hun­der­te Fahr­rad­ge­schich­te und macht die Ent­wick­lung vom ein­fa­chen Lauf­ge­rät zum moder­nen Design­klas­si­ker erlebbar.

Füh­run­gen durch die Son­der­aus­stel­lung sind auf Anfra­ge möglich.

His­to­ri­sche Zeit­rei­sen auf Schloss Even­burg im Novem­ber 2026

Ein beson­de­rer Schwer­punkt des Novem­ber­pro­gramms sind die his­to­ri­schen Zeit­rei­sen. Bei die­sen Thea­ter­füh­run­gen begeg­nen die Besu­che­rin­nen und Besu­cher Figu­ren aus der Geschich­te der Even­burg und erfah­ren auf unter­halt­sa­me Wei­se mehr über das Leben hin­ter den Schlossmauern.

Don­ners­tag, 5. Novem­ber 2026, 15 Uhr: Caro­li­ne Lui­se Bör­ner – „Ich wün­sche kein Geschwätz“

Am Don­ners­tag, 5. Novem­ber 2026, beginnt um 15 Uhr die Thea­ter­füh­rung mit Caro­li­ne Lui­se Bör­ner unter dem Titel „Ich wün­sche kein Geschwätz“.

„Sie sind das Aus­hilfs­per­so­nal für die Jagd­ge­sell­schaft? Du lie­be Güte!“ Mit die­sen Wor­ten emp­fängt Fräu­lein Bör­ner, die Haus­da­me, ener­gisch und ziel­ge­rich­tet die Besu­che­rin­nen und Besu­cher in ihren neu­en Rol­len als Bedienstete.

Wer im Gra­fen­haus sei­nen Dienst ver­rich­ten möch­te, muss eini­ges beach­ten. Fräu­lein Bör­ner kennt die Benimm­re­geln für das Per­so­nal eben­so wie die Geschich­te des Hau­ses und sei­ner Bewoh­ner. Auch über die beson­de­ren Wün­sche des Haus­herrn weiß sie bes­tens Bescheid. Doch ist ihre Wes­te tat­säch­lich so blü­ten­rein, wie sie zunächst vorgibt?

Die Thea­ter­füh­rung ver­mit­telt Ein­bli­cke in die Abläu­fe und Umgangs­for­men des gräf­li­chen Haus­halts und ver­spricht zugleich unter­halt­sa­me Ein­bli­cke hin­ter die Kulissen.

Die Teil­nah­me kos­tet 13 Euro. Kin­der und Jugend­li­che bis ein­schließ­lich 17 Jah­re haben frei­en Ein­tritt. Eine Anmel­dung ist bis spä­tes­tens am Vor­tag der Ver­an­stal­tung erfor­der­lich. Sie kann tele­fo­nisch unter 0491 9975–6000 erfolgen.

Don­ners­tag, 12. Novem­ber 2026, 15 Uhr: Grä­fin Frie­da von Wedel – „Will­kom­men in der Herr­lich­keit Loga“

Am Don­ners­tag, 12. Novem­ber 2026, steht um 15 Uhr die Zeit­rei­se mit Grä­fin Frie­da von Wedel aus dem Jahr 1873 auf dem Pro­gramm. Der Titel lau­tet „Will­kom­men in der Herr­lich­keit Loga“.

Bei die­ser Thea­ter­füh­rung gehö­ren die Gäs­te zu den erlauch­ten Besu­chern und Freun­den der Grä­fin. Die char­man­te Gast­ge­be­rin gewährt ihnen exklu­si­ven Zugang zu ihren Pri­vat­räu­men und erzählt aus ihrem All­tag als Gräfin.

Auf dem Rund­gang durch das Schloss berich­tet Frie­da von Wedel von rau­schen­den Bäl­len im Fest­saal, den Her­aus­for­de­run­gen im Umgang mit dem Per­so­nal und den klei­nen und grö­ße­ren Skan­da­len ihrer Zeit. Dabei gibt sie auch pikan­te Details preis.

Die Teil­nah­me kos­tet 13 Euro. Kin­der und Jugend­li­che bis ein­schließ­lich 17 Jah­re haben frei­en Ein­tritt. Eine Anmel­dung ist bis spä­tes­tens am Vor­tag unter Tele­fon 0491 9975–6000 erforderlich.

Don­ners­tag, 19. Novem­ber 2026, 15 Uhr: Die Gou­ver­nan­te – „Haben Sie viel­leicht die jun­gen Gra­fen gesehen?“

Am Don­ners­tag, 19. Novem­ber 2026, kön­nen Besu­che­rin­nen und Besu­cher ab 15 Uhr bei einer wei­te­ren Thea­ter­füh­rung in die Welt des gräf­li­chen Nach­wuch­ses ein­tau­chen. Die Gou­ver­nan­te Wil­hel­mi­ne Liet­zau nimmt sie unter dem Titel „Haben Sie viel­leicht die jun­gen Gra­fen gese­hen?“ mit durch das Schloss.

„Gute Manie­ren sind der Schlit­ten, auf dem sich’s sanft durchs Leben glei­ten lässt!“ Davon ist Wil­hel­mi­ne Liet­zau über­zeugt. Schließ­lich gibt es für die jun­gen Gra­fen eine Men­ge zu ler­nen: form­voll­ende­tes Beneh­men, gepfleg­te Kon­ver­sa­ti­on und die fran­zö­si­sche Spra­che gehö­ren zum Unterricht.

Mit viel Wis­sen über Eti­ket­te, Plau­de­rei und Kurz­weil führt die Gou­ver­nan­te durch die Räu­me der Even­burg. Dabei gewährt sie Ein­bli­cke in das gräf­li­che Leben aus der Per­spek­ti­ve einer berufs­tä­ti­gen Frau des 19. Jahrhunderts.

Die Teil­nah­me kos­tet 13 Euro. Kin­der und Jugend­li­che bis ein­schließ­lich 17 Jah­re haben frei­en Ein­tritt. Die Anmel­dung muss spä­tes­tens am Vor­tag tele­fo­nisch erfol­gen. Als Tele­fon­num­mer ist 0491 997–56000 angegeben.

Don­ners­tag, 26. Novem­ber 2026, 15 Uhr: Zeit­rei­se auf Platt­deutsch mit Tri­ent­je und Gertrude

Am Don­ners­tag, 26. Novem­ber 2026, wird es platt­deutsch: Um 15 Uhr beginnt die Zeit­rei­se mit Tri­ent­je und Ger­tru­de aus dem Jahr 1885. Der Titel lau­tet „Wat uns Graaf seggt, dat word maakt!“.

Die bei­den Freun­din­nen, Lei­dens­ge­nos­sin­nen und Bediens­te­ten des Gra­fen von Wedel ken­nen sich bes­tens mit dem Leben und Arbei­ten im Schloss aus. Sie neh­men die Gäs­te mit in den All­tag des Dienst­per­so­nals im 19. Jahrhundert.

Wort­ge­wal­tig berich­ten die bei­den Frau­en von rau­schen­den Fes­ten, har­ter Arbeit und der aktu­el­len Poli­tik des Reichs­kanz­lers. Dabei kom­men weder der Humor noch der Genuss zu kurz: Die Ver­an­stal­tung bean­sprucht nicht nur die Lach­mus­keln, son­dern erfreut auch den Gaumen.

Die Teil­nah­me kos­tet 18 Euro. Kin­der und Jugend­li­che bis ein­schließ­lich 17 Jah­re haben frei­en Ein­tritt. Eine Anmel­dung ist bis spä­tes­tens am Vor­tag unter Tele­fon 0491 9975–6000 erforderlich.

Anmel­dung und wei­te­re Informationen

Für alle vier Thea­ter­füh­run­gen ist eine Anmel­dung bis spä­tes­tens zum jewei­li­gen Vor­tag erfor­der­lich. Inter­es­sier­te kön­nen sich tele­fo­nisch beim Schloss Even­burg unter 0491 9975–6000 anmel­den. Bei der Ver­an­stal­tung mit der Gou­ver­nan­te ist in den vor­lie­gen­den Anga­ben die Tele­fon­num­mer 0491 997–56000 auf­ge­führt; die­se soll­te vor der Anmel­dung über­prüft werden.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Öff­nungs­zei­ten, Ein­tritts­prei­sen, Füh­run­gen und Aus­stel­lun­gen sind auf der offi­zi­el­len Inter­net­sei­te des Schlos­ses unter www.schloss-evenburg.de zu finden.

Mit öffent­li­chen Schloss­füh­run­gen, his­to­ri­schen Thea­ter­rei­sen und der Fahr­rad­aus­stel­lung bie­tet die Even­burg im Novem­ber ein viel­sei­ti­ges Pro­gramm für Kul­tur­in­ter­es­sier­te und Geschichts­freun­de. Besu­cher soll­ten bei ihrer Pla­nung aller­dings berück­sich­ti­gen, dass der Zugang auf­grund der Sanie­rungs­ar­bei­ten an der Schloss­brü­cke der­zeit nicht bar­rie­re­frei ist.

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17.000 See­mei­len nach Aus­tra­li­en: Seg­ler Mar­tin Dal­drup hält Vor­trag in Jemgum

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Mar­tin Dal­drup (rechts) und der Weenera­ner Seg­ler Rudi Mey­er bei einem Tref­fen auf Vlie­land. Mey­er stell­te den Kon­takt zum WSV-Luv up Jem­gum her.

17.000 See­mei­len vol­ler Aben­teu­er: Mar­tin Dal­drup berich­tet in Jem­gum von sei­ner Segel­rei­se nach Australien

Jem­gum. Der Traum von Aus­tra­li­en führ­te den Lang­fahrt­seg­ler Mar­tin Dal­drup auf eine aben­teu­er­li­che Rei­se über die Welt­mee­re. Doch bis zur erfolg­rei­chen Wei­ter­fahrt muss­te er einen schwe­ren Rück­schlag ver­kraf­ten: Sein ers­ter Ver­such ende­te mit dem Unter­gang sei­ner Bava­ria-Yacht im Süd­at­lan­tik. Trotz­dem gab Dal­drup sei­nen Traum nicht auf. Mit einem neu­en Schiff, der „Come­back“, brach er erneut auf. Von sei­ner Rei­se, den Her­aus­for­de­run­gen des Blau­was­ser­se­gelns und dem Leben auf hoher See berich­tet er am Sonn­abend, 19. Dezem­ber 2026, um 19 Uhr beim Was­ser­sport­ver­ein WSV-Luv up Jemgum.

Der Vor­trag trägt den Titel „17.000 See­mei­len vol­ler Aben­teu­er – Kurs Aus­tra­li­en“ und fin­det im Boots­hu­us in Jem­gum statt. Der Seg­lerabend rich­tet sich an Segel­be­geis­ter­te und alle, die sich für außer­ge­wöhn­li­che Rei­sen, das Leben auf einer Hoch­see­yacht und die Her­aus­for­de­run­gen einer lan­gen See­rei­se interessieren.

Von Euro­pa über Afri­ka bis in den Indi­schen Ozean

Mar­tin Dal­drup, in der Seg­ler­sze­ne auch unter dem Namen „mjam­bo“ bekannt, nimmt die Besu­cher mit auf eine Rei­se rund um die hal­be Welt. Sei­ne Rou­te führ­te ihn durch das Mit­tel­meer, über Madei­ra und die Kap­ver­den nach Süd­afri­ka. Von dort ging es wei­ter über Mau­ri­ti­us bis auf die Seychellen.

Beson­ders anspruchs­voll ist die anschlie­ßen­de Pas­sa­ge in Rich­tung Aus­tra­li­en. Auf­grund der vor­herr­schen­den Pas­sat­win­de muss Dal­drup einen erheb­li­chen Umweg in Kauf neh­men. Statt der rund 3.800 See­mei­len auf direk­tem Weg wer­den dar­aus etwa 6.000 See­mei­len auf See. Ins­ge­samt umfasst die Rei­se damit rund 17.000 Seemeilen.

Neu­start nach dem Unter­gang der ers­ten Yacht

Im Mit­tel­punkt des Vor­trags ste­hen nicht nur die zurück­ge­leg­ten Ent­fer­nun­gen und die Etap­pen der Rei­se. Dal­drup berich­tet auch vom All­tag an Bord einer Hoch­see­yacht, von Begeg­nun­gen unter­wegs und von den Ent­schei­dun­gen, die beim Blau­was­ser­se­geln immer wie­der getrof­fen wer­den müssen.

Wie plant man die täg­li­che Rou­te? Wie geht man mit schwie­ri­gen Situa­tio­nen auf See um? Und wie fin­det man nach dem Ver­lust des eige­nen Schif­fes den Mut, erneut auf­zu­bre­chen? Auch die­se Fra­gen gehö­ren zu den The­men des Abends. Der Unter­gang sei­ner ers­ten Yacht „Jam­bo“ im Süd­at­lan­tik bedeu­te­te für Dal­drup einen schwe­ren Rück­schlag. Mit der „Come­back“ wag­te er den­noch einen neu­en Anlauf, um sei­nen Traum von Aus­tra­li­en weiterzuverfolgen.

Seg­lerabend ver­kürzt die War­te­zeit auf die Sai­son 2027

Mit der Ver­an­stal­tung knüpft der WSV-Luv up Jem­gum an einen erfolg­rei­chen Seg­lerabend an: Im Novem­ber 2024 hat­te der Vor­trag des Ein­hand­seg­lers Gui­do Dwer­steg für ein aus­ver­kauf­tes Haus gesorgt. Die neue Ver­an­stal­tung soll die War­te­zeit bis zur Segel­sai­son 2027 ver­kür­zen und zugleich span­nen­de Ein­bli­cke in das Aben­teu­er einer gro­ßen See­rei­se bieten.

Den Kon­takt zu Mar­tin Dal­drup stell­te der Weenera­ner Seg­ler Rudi Mey­er her. Er hat­te den Ein­hand­seg­ler bereits 2019 wäh­rend eines Segel­törns auf der nie­der­län­di­schen Insel Vlie­land ken­nen­ge­lernt und ver­mit­tel­te ihn als Refe­ren­ten nach Jemgum.

Musi­ka­li­sches Vor­pro­gramm und wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen zum Kartenverkauf

Der Ein­lass im Boots­hu­us beginnt am Sonn­abend, 19. Dezem­ber 2026, um 18 Uhr. Bis zum Vor­trags­be­ginn gestal­tet der Weenera­ner Musi­ker Sebas­ti­an Krom­min­ga mit Gitar­re und Gesang das musi­ka­li­sche Vorprogramm.

Der Ein­tritt kos­tet 15 Euro. Kar­ten sind ab dem 9. Novem­ber 2026 per E‑Mail an presse.meyer@gmx.de erhält­lich. Da die Zahl der Plät­ze begrenzt ist, emp­fiehlt der WSV-Luv up Jem­gum eine früh­zei­ti­ge Kartenbestellung.

Ein beson­de­res Anlie­gen des Ver­eins ist die För­de­rung des Nach­wuch­ses: Der Rein­erlös der Ver­an­stal­tung kommt der Jugend­ab­tei­lung des WSV-Luv up Jem­gum zugu­te. Unter­stützt wird die Akti­on von der Ost­frie­si­schen Volks­bank Leer, Geträn­ke Ger­se­ma aus Wee­ner, der WEB Wind­ener­gie AG Deutsch­land sowie dem Öko­en­er­gie­an­bie­ter ProEn­ge­no aus Jemgum-Nendorp.

Der Seg­lerabend ver­bin­det damit span­nen­de Rei­se­er­leb­nis­se, per­sön­li­che Ein­bli­cke in das Hoch­see­se­geln und die Unter­stüt­zung der Jugend­ar­beit vor Ort.

 
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Thea­ter in Leer: „Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“ am 10. Novem­ber 2026

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„Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“: Bit­ter­bö­se Komö­die im Thea­ter an der Blin­ke in Leer

Leer. Was pas­siert, wenn ein Königs­paar seit 15 Jah­ren auf sei­ne Hin­rich­tung war­tet und die Büro­kra­tie ein­fach nicht in die Gän­ge kommt? Mit der Komö­die „Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“ von Peter Jor­dan prä­sen­tiert die Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord am Diens­tag, 10. Novem­ber 2026, ein eben­so skur­ri­les wie bis­si­ges Thea­ter­stück im Thea­ter an der Blin­ke in Leer. Beginn der Vor­stel­lung ist um 19.30 Uhr.

Marie-Antoi­net­te und Lud­wig XVI. war­ten auf ihr Schicksal

Im Palast von Ver­sailles sit­zen Marie-Antoi­net­te und ihr Ehe­mann, König Lud­wig XVI., fest. Wäh­rend in Paris die Revo­lu­ti­on tobt, war­ten die bei­den ehe­ma­li­gen Herr­scher bereits seit 15 Jah­ren auf ihre Hin­rich­tung. Doch statt eines schnel­len Endes müs­sen sie sich wei­ter in Geduld üben.

Der Grund ist eben­so absurd wie komisch: Die neue Regie­rung ist der­art mit sich selbst, inter­nen Kon­flik­ten und der gegen­sei­ti­gen Denun­zia­ti­on ihrer Mit­glie­der beschäf­tigt, dass für das Schick­sal des eins­ti­gen Königs­paa­res offen­bar kei­ne Zeit bleibt. So liegt das Leben der bei­den Majes­tä­ten aus­ge­rech­net in den Hän­den einer lah­men­den Bürokratie.

Für zusätz­li­che Unru­he sor­gen unan­ge­mel­de­te Gäs­te, die immer wie­der im Palast auf­tau­chen und über­all mit­re­den wol­len. Auch der jun­ge Napo­le­on spielt in den tur­bu­len­ten Ereig­nis­sen eine Rolle.

König Lud­wig XVI. hat von sei­nem end­lo­sen War­ten schließ­lich genug. Am liebs­ten wür­de er das Fall­beil selbst aus­lö­sen und sei­nem Schick­sal ein Ende set­zen. Doch auch die­ser Plan geht nicht rei­bungs­los auf: Sei­ne selbst gebau­te Guil­lo­ti­ne weist eini­ge Kon­struk­ti­ons­feh­ler auf, die für uner­war­te­te und maka­bre Zwi­schen­fäl­le sorgen.

His­to­rie trifft auf schwar­zen Humor

Mit „Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“ nimmt Autor Peter Jor­dan, gebo­ren 1967, eines der berüch­tigts­ten und zugleich tra­gischs­ten Paa­re der Mon­ar­chie ins Visier. Die Komö­die betrach­tet die his­to­ri­schen Ereig­nis­se aus einer unge­wöhn­li­chen Per­spek­ti­ve und ver­bin­det his­to­ri­sche Hin­ter­grün­de mit bis­si­ger Ironie.

Das Ergeb­nis ist eine tur­bu­len­te Mischung aus Screw­ball-Komö­die, Slap­stick und His­to­ri­en­dra­ma. Mit poin­tier­ten Dia­lo­gen, absur­den Situa­tio­nen und amü­san­ten Sti­che­lei­en wirft das Stück einen neu­en Blick auf die fran­zö­si­sche Mon­ar­chie, die Revo­lu­ti­on und die Macht­ver­hält­nis­se ihrer Zeit.

Dabei bleibt es nicht bei his­to­ri­schen Anspie­lun­gen: Die sati­ri­schen Spit­zen rei­chen bis in die Gegen­wart und laden dazu ein, auch heu­ti­ge poli­ti­sche Struk­tu­ren und büro­kra­ti­sche Abläu­fe mit einem Augen­zwin­kern zu betrachten.

Auf­füh­rung, Ein­tritts­prei­se und Kartenverkauf

Die Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord zeigt „Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“ am Diens­tag, 10. Novem­ber 2026, um 19.30 Uhr im Thea­ter an der Blin­ke, Blin­ke 39, 26789 Leer.

Die Ein­tritts­prei­se im Überblick:

  • Nor­mal­preis: 18 Euro

  • Ermä­ßig­ter Ein­tritt: 9 Euro

Die Ermä­ßi­gung gilt für Schü­le­rin­nen und Schü­ler, Stu­die­ren­de bis ein­schließ­lich 25 Jah­re sowie schwer­be­hin­der­te Men­schen mit einem Grad der Behin­de­rung von min­des­tens 50 Prozent.

Kar­ten sind bei fol­gen­den Vor­ver­kaufs­stel­len erhältlich:

  • Bür­ger­bü­ro der Stadt Leer, Schmie­de­stra­ße 7, 26789 Leer, Tele­fon: 0491 97820

  • Tou­rist-Infor­ma­ti­on Leer, Leda­stra­ße 10, 26789 Leer, Tele­fon: 0491 91969670

  • Online: über Reser­vix

Eine Abend­kas­se öff­net am Ver­an­stal­tungs­tag ab 19 Uhr.

Mit schwar­zem Humor, tur­bu­len­ten Ver­wick­lun­gen und sati­ri­schen Sei­ten­hie­ben ver­spricht „Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“ einen unge­wöhn­li­chen Thea­ter­abend in Leer, bei dem his­to­ri­sche Figu­ren, absur­de Büro­kra­tie und bis­si­ge Gesell­schafts­kri­tik aufeinandertreffen.

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Kos­ten­lo­ses Chor­kon­zert in Leer: Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei singt in der Gro­ßen Kirche

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Die Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei gas­tiert unter dem Mot­to „Tür­me, Tee und Orgeln“ in Ost­fries­land. Am Sams­tag, 24. Okto­ber 2026, ist der tra­di­ti­ons­rei­che Chor in der Gro­ßen Kir­che Leer zu hören. Der Ein­tritt zum Kon­zert um 17 Uhr ist frei. Foto: Schäfer

Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei gas­tiert in der Gro­ßen Kir­che Leer – Ein­tritt frei

Geist­li­che Chor­mu­sik aus fünf Jahr­hun­der­ten: Unter dem Mot­to „Tür­me, Tee und Orgeln“ bereist die Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei Ost­fries­land. Am Sams­tag, 24. Okto­ber 2026, ist der tra­di­ti­ons­rei­che Kon­zert­chor in der Gro­ßen Kir­che Leer zu erle­ben. Das Kon­zert beginnt um 17 Uhr, der Ein­tritt ist kos­ten­los. Auch im Got­tes­dienst der Luthe­ri­schen Kir­che in Leer wird das Ensem­ble am dar­auf­fol­gen­den Sonn­tag zu hören sein.

Geist­li­che Chor­mu­sik von der Renais­sance bis zur Gegenwart

Die Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei ist am Sams­tag, 24. Okto­ber 2026, zu Gast in der Gro­ßen Kir­che Leer. Auf die Besu­cher war­tet ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm mit geist­li­cher voka­ler Chor­mu­sik aus fünf Jahr­hun­der­ten. Die musi­ka­li­sche Rei­se reicht von der Renais­sance und dem Barock über die Roman­tik bis hin zu Kom­po­si­tio­nen zeit­ge­nös­si­scher Komponisten.

Auf dem Pro­gramm ste­hen unter ande­rem „Can­ta­te Domi­no“ von Clau­dio Mon­te­ver­di, drei Psal­men von Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dy für A‑cap­pel­la-Chor sowie die „Fest- und Gedenk­sprü­che“ von Johan­nes Brahms.

Ergänzt wird das Chor­kon­zert durch Orgel­mu­sik. Win­fried Dah­l­ke musi­ziert an der Orgel der Gro­ßen Kir­che und setzt damit einen zusätz­li­chen musi­ka­li­schen Akzent.

Das Kon­zert ist Teil einer Rei­se durch Ost­fries­land, die unter dem Mot­to „Tür­me, Tee und Orgeln“ steht. Am Sonn­tag, 25. Okto­ber 2026, ist die Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei außer­dem im Got­tes­dienst der Luthe­ri­schen Kir­che in Leer zu hören.

Ein tra­di­ti­ons­rei­cher Chor aus Göttingen

Die Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei gehört zu den tra­di­ti­ons­reichs­ten Chö­ren Süd­nie­der­sach­sens. Sie wur­de 1930 gegrün­det und ist seit­dem eng mit der Göt­tin­ger Rats- und Markt­kir­che St. Johan­nis verbunden.

Der leis­tungs­fä­hi­ge, nicht­pro­fes­sio­nel­le Kon­zert­chor zählt rund 100 akti­ve Mit­glie­der. Dazu gehö­ren zahl­rei­che Stu­die­ren­de der Georg-August-Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen, aber auch Men­schen aus unter­schied­li­chen Berufs­fel­dern. An der Kon­zert­rei­se nach Ost­fries­land neh­men etwa 60 Sän­ge­rin­nen und Sän­ger teil.

Die künst­le­ri­sche Lei­tung liegt seit August 1999 bei Bernd Eber­hardt. Vor ihm präg­ten Lud­wig Door­mann, der den Chor von 1930 bis 1971 lei­te­te, und Her­mann Amlung, der von 1971 bis 1999 die musi­ka­li­sche Ver­ant­wor­tung trug, die Ent­wick­lung des Ensembles.

Der musi­ka­li­sche Schwer­punkt liegt auf anspruchs­vol­ler Kir­chen­mu­sik vom Barock bis zur Moder­ne. Im Lau­fe der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te hat die Stadt­kan­to­rei nahe­zu alle Wer­ke der kir­chen­mu­si­ka­li­schen Stan­dard­li­te­ra­tur erar­bei­tet. Dar­über hin­aus brach­te sie auch Wer­ke mit beson­ders hohen musi­ka­li­schen Anfor­de­run­gen zur Aufführung.

Dazu zäh­len Richard Strauss’ „Deut­sche Motet­te“, Frank Mar­tins „Mes­se für Dop­pel­chor“ und Franz Schmidts Ora­to­ri­um „Das Buch mit sie­ben Siegeln“.

Neben zahl­rei­chen Kon­zert­ver­pflich­tun­gen, die den Chor in vie­le euro­päi­sche Län­der und zu ver­schie­de­nen Fes­ti­vals führ­ten, wirkt die Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei regel­mä­ßig in Got­tes­diens­ten der St. Johan­nis­kir­che in Göt­tin­gen mit.

Per­sön­li­che und musi­ka­li­sche Ver­bin­dun­gen nach Ostfriesland

Die Kon­zert­rei­se nach Ost­fries­land hat auch per­sön­li­che Hin­ter­grün­de. Etli­che Mit­glie­der der Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei stam­men aus Ost­fries­land oder sind selbst als Orga­nis­ten tätig. Die­se Ver­bin­dun­gen waren ein wesent­li­cher Anlass für die Reise.

Auch zwi­schen Göt­tin­gen und der ost­frie­si­schen Orgel­tra­di­ti­on bestehen Ver­bin­dun­gen: Der Orgel­bau­er Jür­gen Ahrend stamm­te aus Göt­tin­gen und hat­te sein Hand­werk bei Ott erlernt.

Mit dem Kon­zert in der Gro­ßen Kir­che Leer tref­fen somit anspruchs­vol­le geist­li­che Chor­mu­sik und per­sön­li­che Ver­bin­dun­gen zwi­schen Süd­nie­der­sach­sen und Ost­fries­land aufeinander.

Kon­zert in der Gro­ßen Kir­che Leer: Alle Informationen

📅 Datum: Sams­tag, 24. Okto­ber 2026

🕔 Beginn: 17 Uhr

📍 Ver­an­stal­tungs­ort: Gro­ße Kir­che Leer

🎟️ Ein­tritt: kostenlos!

🎶 Mit­wir­ken­de:

  • Göt­tin­ger Stadtkantorei

  • Bernd Eber­hardt, Leitung

  • Win­fried Dah­l­ke, Orgel

Auch am Sonn­tag, 25. Okto­ber 2026, gibt es Gele­gen­heit, den Chor in Leer zu hören: Dann gestal­tet die Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei den Got­tes­dienst in der Luthe­ri­schen Kir­che mit.

Musik­lieb­ha­ber kön­nen sich auf ein viel­sei­ti­ges Kon­zert mit geist­li­cher Chor­mu­sik aus fünf Jahr­hun­der­ten freu­en – und das bei frei­em Eintritt.

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