Blaulicht
Polizeimeldungen für den 15.06.2021
Weener — Gefährdung des Straßenverkehrs
Am 14.06.2021 kam es um 12:50 Uhr zu einer Straßenverkehrsgefährdung, bei welcher eine junge Frau aufgrund von Übermüdung in den Gegenverkehr geriet. Die Frau aus Weener befuhr mit ihrem Pkw die Bundesstraße 436 aus Leer kommend in Fahrtrichtung Weener und kam in dem Straßenbereich zwischen Kirchborgum und Ferstenborgum nach links über die Gegenfahrbahn von der Straße ab und blieb auf dem dortigen Fahrradweg stehen. Ein zum gleichen Zeitpunkt entgegenkommender Funkstreifenwagen der Polizei Weener in Fahrtrichtung Leer konnte eine Kollision nur mittels einer Vollbremsung verhindern. Nach bisherigen Erkenntnissen fiel die Frau vor dem Geschehen in einen sogenannten Sekundenschlaf. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass nicht nur der Einfluss von Betäubungsmitteln oder Alkohol zu Ausfallerscheinungen führt, sondern das auch eine völlige Übermüdung und der sogenannte Sekundenschlaf immer wieder für gefährliche Situationen im Straßenverkehrs sorgt und zu teilweise schweren Unfällen führt. Die Polizei Weener hat ein Verfahren bezüglich der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Hesel/Ihlow — Zeugenaufruf nach Vermisstenfall
Am 10.06.2021 wurde der Polizei mitgeteilt, dass aus dem Raum Ihlow eine 53-jährige männliche Person seit dem Vorabend vermisst würde. Eine umfassende Suche und parallel verlaufenden Ermittlungen, sowie Ortungsmaßnahmen der Einsatzkräfte der Polizei Aurich, erbrachten das Ergebnis, dass der Pkw der vermissten Person auf einem Parkplatz an dem Waldgelände in Hesel/LK Leer aufgefunden wurde. Im Rahmen der inspektionsübergreifenden Zusammenarbeit mit der Polizei Leer konnte ermittelt werden, dass der gesuchte 53-jährige Mann bereits am Vorabend gegen 23:12 Uhr im Rahmen eines weiteren Rettungseinsatzes in Hesel in ein Leeraner Krankenhaus verbracht wurde. Ursache für den Einsatz eines Rettungswagens war ein nicht näher zu bestimmendes Unfallgeschehen auf dem Spielplatz im Heseler Wald, bei welchem der vermisste Mann diverse Verletzungen erlitten hatte. Zurzeit ist noch ungeklärt, wie lange der Mann bereits verletzt auf dem dortigen Gelände lag und wie er sich die Verletzungen zugezogen hat. Es konnte ermittelt werden, dass sich zum Auffindezeitpunkt noch mehrere Personen in dem Bereich aufgehalten haben, die möglicherweise Angaben zu dem Unfallgeschehen machen können. Die Polizei in Leer bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Geschehen geben können, sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
Emden — Verkehrsunfall mit unversichertem Fahrzeug
Am 14.06.2021 kam es um 15:06 Uhr auf der Petkumer Straße, in Höhe der Straße “Zum Nordkai”, in Fahrtrichtung stadtauswärts zu einem Auffahrunfall, als ein 27-jähriger Mann aus Berlin auf das verkehrsbedingt haltende Fahrzeug einer 40-jährigen Emderin auffuhr. Die Frau aus Emden hielt aufgrund einer Rotlichtphase an der dortigen Lichtzeichenanlage an, was der Mann aus Berlin nicht rechtzeitig erkannte. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Pkw, den der Mann aus Berlin nutzte, seit drei Monaten nicht mehr pflichtversichert war. Die Polizei hat eine Unfallaufnahme durchgeführt, gegen den Berliner ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetzt eingeleitet und diesem die Weiterfahrt untersagt. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass das Führen eines Kraftfahrzeuges ohne Versicherungsschutz nicht nur für den Unfallgegner die Schadensregulierung erschwert, sondern auch für den Verursacher hohe eigene Kosten, sowie ein Strafverfahren, nach sich ziehen kann.
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Blaulicht
Einbruch in Remels und schwerer Lkw-Unfall in Rhauderfehn
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag, 08.02.2026
Einbruch in Wohnhaus++Lkw in Graben, Fahrer schwer verletzt
Remels — Einbruch in Wohnhaus
In der Nacht von Freitag auf Samstag sind bisher unbekannte Täter in ein zurzeit leerstehendes Wohnhaus an der Höststraße eingebrochen und haben Elektrogeräte und Schmuck entwenden können. Eine genaue Schadenshöhe liegt noch nicht vor. Die Ermittlungen durch die Polizei wurden aufgenommen.
Rhauderfehn — Lkw in Graben, Fahrer schwer verletzt
Am Samstagmittag ist gegen 12:10 Uhr ein Lkw samt Auflieger in Rhauderfehn von der Fahrbahn abgekommen und kopfüber im Langholter Tief zum Stehen gekommen. Der 72-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Leer hatte die Langholter Straße in Richtung Rhauderfehn befahren. Ca. 1 km vor der Ortschaft Rhauderfehn geriet der Auflieger in den Grünstreifen und zog letztlich das ganze Gespann von der Fahrbahn. Der Fahrer konnte sich selber auf dem Führerhaus befreien, musste aber aufgrund seiner Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht werden. Der mit Hühnermist beladene Lkw konnte in den Abendstunden geborgen werden, die Sperrung der Fahrbahn wurde kurz vor Mitternacht aufgehoben.
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Blaulicht
Schwerer Unfall in Moormerland: Fußgänger lebensgefährlich verletzt
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 07.02.2026
Schwerer Verkehrsunfall in Moormerland
Moormerland- Am 07.02.26 befuhr ein 42-jähriger Moormerländer um 03:08 Uhr mit einem PKW die Kirchstraße (L 2) in Fahrtrichtung Moormerland, als ein 19-jähriger Fußgänger von links die Fahrbahn überquerte. Im Bereich der rechten Fahrbahnseite kam es in der Folge zum Zusammenstoß zwischen dem Fußgänger und dem PKW. Durch die Kollision wurde der ebenfalls aus Moormerland stammende Fußgänger lebensgefährlich verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der beschädigte PKW wurde beschlagnahmt und abgeschleppt. Die Klärung des genauen Unfallherganges ist nun Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.
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Ostfriesland: Feuerwehreinsatz bei Schuppenbrand unter erschwerten Bedingungen
Schneller Feuerwehreinsatz verhindert Übergreifen der Flammen in Hinte
Hinte/Landkreis Aurich – Am Donnerstagabend, den 5. Februar, wurden die Feuerwehren Hinte und Groß Midlum sowie die IuK-Gruppe der Gemeinde Hinte um 19:49 Uhr zu einem Brandeinsatz in die Kanalstraße alarmiert. Gemeldet war ein Schuppenbrand, der die Einsatzkräfte unter schwierigen Bedingungen forderte.
Brand direkt am Wohnhaus
Aus bislang ungeklärter Ursache war in einem Schuppen, der unmittelbar an ein Wohnhaus angrenzt, ein Feuer ausgebrochen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Um eine Ausbreitung des Brandes auf das angrenzende Wohngebäude zu verhindern, wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zur direkten Brandbekämpfung eingesetzt.
Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Um ein erneutes Aufflammen sicher auszuschließen, räumten weitere Atemschutztrupps den Schuppen teilweise aus und löschten versteckte Glutnester gezielt ab. Parallel dazu schaltete der Energieversorger EWE den betroffenen Bereich stromlos.
Erschwerte Bedingungen durch Straßenglätte
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Erschwert wurde die Arbeit der Rettungskräfte vor allem durch die sehr glatten Straßenverhältnisse, die bereits bei der Anfahrt erhöhte Vorsicht erforderten.
Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Zur genauen Brandursache liegen aktuell keine Informationen vor; die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
Bericht: Florian Janssen (Pressesprecher Feuerwehr Gemeinde Hinte)
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