Blaulicht
Polizeimeldungen für den 30.06.2021
Borkum — Verkehrsunfallflucht
Am 29.06.2021 kam es in der Zeit von 13:45 Uhr bis 17:15 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht auf einem öffentlichen Parkplatz an der Goethestraße. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte bei einem Parkmanöver einen ordnungsgemäß abgestellten Pkw BMW und entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern. Die Polizei Borkum bittet mögliche Zeugen des Vorfalles sich mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.
Bunde/Weener — Verdacht des versuchten gewerbsmäßigen Betruges
Am 29.06.2021 wurde um 10:05 Uhr auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes an der Neuschanzer Straße in Bunde erneut der 25-jährige Mann aus Moormerland bei einer Spendensammlung unter dem Vortäuschen falscher Tatsachen angetroffen, welcher dort bereits in der Vorwoche am 23.06.2021 von der Polizei Bunde unter Belehrung von der Örtlichkeit verwiesen wurde. Nach Angaben von Zeugen führte der Mann erneut eine angebliche Spendenliste mit sich, konnte aber zum Antreffungszeitpunkt noch keinen Passanten zu einer Geldspende überreden. Der Mann wurde erneut bezüglich der betrügerischen Handlung belehrt und der Örtlichkeit verwiesen. Die Polizei in Bunde hat ein Strafverfahren gegen den Mann eingeleitet. Gegen 12:50 Uhr am selben Tag meldete sich eine Zeugin bei der Polizei in Weener und schilderte, dass sie und ihr Mann von einer männlichen Person bei einem Verbrauchermarkt an der Straße “Neue Feldstraße” in Weener angesprochen und um eine Unterschrift auf einer angeblichen Spendenliste gebeten wurde. Diesem kamen die Weeneraner nach und daraufhin trug der Mann neben den Namen eine Geldsumme ein, zu deren Zahlung er sie dann drängen wollte. Das Ehepaar gab dem betrügerischen Spendensammler kein Geld und rief stattdessen die Polizei. Bei der umgehend erfolgten Überprüfung stellten Einsatzkräfte der Polizei Weener mit, dass es sich bei dem Spendensammler um die gleiche Person handelte, die bereits morgens in Bunde angetroffen worden war. Da der 25-jährige trotz mehrfacher Aufforderungen sich nicht an die polizeilichen Weisungen hielt und auch nach derzeitigen Erkenntnissen gewerbsmäßig zur Bestreitung seines Unterhaltes Straftaten begeht, wurde er von der Polizei Weener in Durchsetzungsgewahrsam genommen. Bei den weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde die genutzte Liste aufgefunden, auf der verzeichnet war, dass es sich vorgeblich um eine Spendenaktion für gehörlose Kinder handeln würde. Ebenso wurde betrügerisch erlangtes Geld im zweistelligen Bereich bei dem Mann festgestellt, welches aus den Taten stammt. Der Mann, der sich nun in einem weiteren Strafverfahren wegen des Verdachtes des gewerbsmäßigen Betruges verantworten muss, wurde zur gesetzlichen Ladenschlusszeit aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.
Moormerland — Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
Am 29.06.2021 gingen gegen 14:45 Uhr zahlreiche Anrufe per Notruf und auf der Amtsleitung der Polizei Moormerland ein, in denen geschildert wurde, dass eine männliche Person mit einem Pkw im Bereich der Gemeinde Moormerland mit stark überhöhter Geschwindigkeit in gefährdender Weise unterwegs wäre. Zudem hätte der Mann bereits mehrere Kollisionen mit geparkten Pkw und diversen Verkehrszeichen verursacht. In Rahmen eines sofort eingeleiteten Einsatzes und durch Standortinformationen von Zeugen, konnte der genutzte Pkw im Bereich der Dr.-Warsing-Straße aufgefunden werden, wo dieser mit einem Verkehrszeichen kollidiert war. Nach dem Unfall wollte der Mann seine Fahrt fortsetzen und versuchte sich des Pkws einer Zeugin zu bemächtigen, die ihm gefolgt war, um seine Position mitzuteilen. Die Frau konnte sich körperlich erfolgreich gegen den Mann zur Wehr setzen und hielt ihn so bis zum Eintreffen der Polizeikräfte auf. Der 39-jährige Unfallfahrer aus dem Landkreis Leer wurde in Gewahrsam genommen und der Dienststelle in Leer für die weiteren Maßnahmen zugeführt. Dabei stellte sich heraus, dass der 39-jährige, dem keinerlei Drogen-oder Alkoholkonsum nachgewiesen wurde, sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand und einer entsprechenden medizinischen Behandlung zuzuführen war. Nach bisherigem Kenntnisstand wurden insgesamt 11 Örtlichkeiten festgestellt, an welchen der Beschuldigte durch seine Fahrweise und damit verursachte Unfälle Pkw, Verkehrszeichen und andere Gegenstände beschädigt hatte. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Ermittlungen gegen den Mann, dessen Fahrerlaubnis sichergestellt wurde, dauern an. Er wird sich in einem Strafverfahren verantworten müssen.
Leer — Fahren ohne Fahrerlaubnis unter dem Einfluss von Alkohol
Am 30.06.2021 wird der Polizei per Notruf mitgeteilt, dass es im Bereich der Fabriciusstraße zu Hilferufen durch eine weibliche Person gekommen sei. Anschließend habe sich eine männliche Person mit einem Pkw entfernt. Da es sich offensichtlich vor Ort um einen folgenlosen Streit gehandelt hatte und der mutmaßliche Verursacher noch in Sichtweite war, konnten eingesetzte Kräfte der Polizei Leer die Nachfahrt aufnehmen und die männliche Person kontrollieren. Dabei wurde festgestellt, dass der Mann nicht nur unter dem Einfluss von 1,33 Promille Alkohol stand, sondern auch keine gültige Fahrerlaubnis für das Führen eines Pkw besitzt. Der Mann muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.
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Blaulicht
Einbruch in Remels und schwerer Lkw-Unfall in Rhauderfehn
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag, 08.02.2026
Einbruch in Wohnhaus++Lkw in Graben, Fahrer schwer verletzt
Remels — Einbruch in Wohnhaus
In der Nacht von Freitag auf Samstag sind bisher unbekannte Täter in ein zurzeit leerstehendes Wohnhaus an der Höststraße eingebrochen und haben Elektrogeräte und Schmuck entwenden können. Eine genaue Schadenshöhe liegt noch nicht vor. Die Ermittlungen durch die Polizei wurden aufgenommen.
Rhauderfehn — Lkw in Graben, Fahrer schwer verletzt
Am Samstagmittag ist gegen 12:10 Uhr ein Lkw samt Auflieger in Rhauderfehn von der Fahrbahn abgekommen und kopfüber im Langholter Tief zum Stehen gekommen. Der 72-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Leer hatte die Langholter Straße in Richtung Rhauderfehn befahren. Ca. 1 km vor der Ortschaft Rhauderfehn geriet der Auflieger in den Grünstreifen und zog letztlich das ganze Gespann von der Fahrbahn. Der Fahrer konnte sich selber auf dem Führerhaus befreien, musste aber aufgrund seiner Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht werden. Der mit Hühnermist beladene Lkw konnte in den Abendstunden geborgen werden, die Sperrung der Fahrbahn wurde kurz vor Mitternacht aufgehoben.
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Schwerer Unfall in Moormerland: Fußgänger lebensgefährlich verletzt
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 07.02.2026
Schwerer Verkehrsunfall in Moormerland
Moormerland- Am 07.02.26 befuhr ein 42-jähriger Moormerländer um 03:08 Uhr mit einem PKW die Kirchstraße (L 2) in Fahrtrichtung Moormerland, als ein 19-jähriger Fußgänger von links die Fahrbahn überquerte. Im Bereich der rechten Fahrbahnseite kam es in der Folge zum Zusammenstoß zwischen dem Fußgänger und dem PKW. Durch die Kollision wurde der ebenfalls aus Moormerland stammende Fußgänger lebensgefährlich verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der beschädigte PKW wurde beschlagnahmt und abgeschleppt. Die Klärung des genauen Unfallherganges ist nun Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.
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Ostfriesland: Feuerwehreinsatz bei Schuppenbrand unter erschwerten Bedingungen
Schneller Feuerwehreinsatz verhindert Übergreifen der Flammen in Hinte
Hinte/Landkreis Aurich – Am Donnerstagabend, den 5. Februar, wurden die Feuerwehren Hinte und Groß Midlum sowie die IuK-Gruppe der Gemeinde Hinte um 19:49 Uhr zu einem Brandeinsatz in die Kanalstraße alarmiert. Gemeldet war ein Schuppenbrand, der die Einsatzkräfte unter schwierigen Bedingungen forderte.
Brand direkt am Wohnhaus
Aus bislang ungeklärter Ursache war in einem Schuppen, der unmittelbar an ein Wohnhaus angrenzt, ein Feuer ausgebrochen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Um eine Ausbreitung des Brandes auf das angrenzende Wohngebäude zu verhindern, wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zur direkten Brandbekämpfung eingesetzt.
Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Um ein erneutes Aufflammen sicher auszuschließen, räumten weitere Atemschutztrupps den Schuppen teilweise aus und löschten versteckte Glutnester gezielt ab. Parallel dazu schaltete der Energieversorger EWE den betroffenen Bereich stromlos.
Erschwerte Bedingungen durch Straßenglätte
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Erschwert wurde die Arbeit der Rettungskräfte vor allem durch die sehr glatten Straßenverhältnisse, die bereits bei der Anfahrt erhöhte Vorsicht erforderten.
Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Zur genauen Brandursache liegen aktuell keine Informationen vor; die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
Bericht: Florian Janssen (Pressesprecher Feuerwehr Gemeinde Hinte)
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