Blaulicht
Körperverletzung und Beleidigung und weitere Polizeimeldungen
Leer — Körperverletzung und Beleidigung
Am 20.07.2021, gegen 20:30 Uhr kam es zu Streitigkeiten zwischen Jugendlichen und einem unbekannten erwachsenen Mann im Burfehner Weg in Leer. Der unbekannte Mann schlug einem 14-jährigen Jungen im Vorbeigehen gegen den Oberkörper. Weiterhin wurde er ausfallend und pöbelte. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
Rhauderfehn — Brand eines Wohnwagens
Am 21.07.2021, gegen 2:00 Uhr geriet ein Wohnwagen aus bislang ungeklärter Ursache auf der Torfstraße in Rhauderfehn in Brand und wurde komplett zerstört. Im Wohnwagen befanden sich augenscheinlich diverser Müll und Unrat. Bisher ist der Eigentümer des älteren Wohnwagens nicht bekannt. Der Gesamtschaden wird im dreistelligen Bereich geschätzt. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
Ostrhauderfehn — Brand eines Pkw
Am 21.07.2021, gegen 1:30 Uhr brannte ein Pkw auf der Schulstraße in Ostrhauderfehn. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es im Bereich des Motorraumes und des Fahrgastraumes zu einem Feuer. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
Rhauderfehn — Verkehrsunfall auf der Rhauderwieke
Am 20.07.2021, gegen 9:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pedelec und einem Pkw auf der Straße Rhauderwieke in Rhauderfehn. Ein 84-jähriger Pedelecfahrer aus Rhauderfehn befuhr den rechten Radweg der Rhauderwieke in Richtung Rhaudermoor. Gleichzeitig befuhr ein 50-jähriger Pkw-Fahrer aus Hesel die rechte Fahrbahn der Rhauderwieke in gleicher Richtung. Auf Höhe der Einmündung des Neuen Weges überquerte der Fahrradfahrer plötzlich die Fahrbahn nach links. Der Pkw-Fahrer bremste, konnte jedoch nicht mehr ausweichen und berührte das Pedelec im Bereich des Hinterrades. Der 84-Jährige stürzte und erlitt Verletzungen am Kopf und mehrere Prellungen am Körper. Daraufhin wurde er in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Am Fahrrad und am Pkw entstand Sachschaden. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
Ostrhauderfehn — Verkehrsunfall auf der Nordstraße
Am 20.07.2021 ereignete sich gegen 15:15 Uhr ein Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw-Fahrern auf der Nordstraße in Ostrhauderfehn. Ein 52-jähriger Pkw-Fahrer aus Westrhauderfehn befuhr die Nordstraße in Richtung Holterfehner Straße. Eine 18-jährige Pkw-Fahrerin aus Rhauderfehn befuhr die Nordstraße in Richtung Hauptstraße. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet der 52-jährige Mann nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem entgegenkommenden Pkw der Rhauderfehnerin. Beide Betroffene wurden dabei leicht verletzt in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Außerdem erlitten beide Fahrzeuge einen Totalschaden. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
Leer — Schwerpunktkontrolle zur Bekämpfung illegaler Beschäftigung im Speditionsgewerbe
Am Freitag, dem 16.07.2021, wurde eine bundesweite, verdachtsunabhängige Schwerpunktkontrolle der Zollbehörden mit Zielrichtung Bekämpfung von illegaler Beschäftigung im Spedition,-Transport und Logistikgewerbe durchgeführt. Im regionalen ostfriesischen Bereich unterstützte die Autobahnpolizei Leer dabei die Zolleinheiten aus Emden. Hierbei wurden bei den Gewerbefahrzeugen durch die Zolleinheiten die Einhaltung von arbeitszeitrechtlichen Vorschriften und Tarifbestimmungen überprüft sowie die Transportgenehmigungen und die mitgeführten Ladungspapiere eingesehen. Die Polizei unterstützte im Speziellen bei der Selektierung und Zuführung der Fahrzeuge und bei der anschließenden Dokumentenüberprüfung durch eigene Urkundenfachkräfte der Dokumentenprüfstelle der Polizeiinspektion Leer/Emden. Darüber hinaus wurde durch die Polizei auch die Verkehrssicherheit der Transportfahrzeuge überprüft. Festgestellte technische Verstöße konnten vor Ort behoben werden, andere Ermittlungen dauern jedoch noch an. Die Zusammenarbeit zwischen den Zolleinheiten und den Kräften der Autobahnpolizei ist trotz oder gerade wegen der Unterschiedlichkeit der Aufgabenschwerpunkte als positiv zu bewerten und wird mit Sicherheit im Lauf der nächsten Monate eine Wiederholung erfahren.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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Der glückliche Gewinner oder die Gewinnerin kann den Korb direkt beim EDEKA in der Ohlthaverstraße 13, 26789 Leer abholen.
Also: Mitmachen lohnt sich – das Gewinnspiel startet heute Abend auf „Wir Leeraner“

Blaulicht
Schwerer Lkw-Unfall auf der A28 – Vollsperrung bei Leer
POL-LER: Weitere Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 13.05.2026
Leer/ A28 — Verkehrsunfall mit Gefahrgut-LKW
Am heutigen Tag gegen 12:40 Uhr wurde der Polizei ein verunfallter Lkw auf der A28 in Fahrtrichtung Leer in Höhe des Parkplatzes Brinkum gemeldet. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden ebenfalls alarmiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren zwei Sattelzüge den Bereich zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost, als der vorausfahrende Lkw verkehrsbedingt abbremsen musste. Der nachfolgende Sattelzug fuhr auf den vorausfahrenden Lkw auf, kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzplanke und kippte seitlich in die Berme.
Der 23-jährige Fahrer aus den Niederlanden des verunfallten Lkw konnte das Fahrzeug leicht verletzt verlassen. Der 48-jährige Fahrer aus den Niederlanden des vorausfahrenden Lkw wurde ebenfalls leicht verletzt. Die beiden beteiligten Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Der Sattelzug war mit Gefahrgut beladen. Eine Überprüfung ergab, dass kein Gefahrstoff austrat. Allerdings liefen Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus.
Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten ist die A28 zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich noch längere Zeit andauern.
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