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Körperverletzungen bei der School’s out-Party und weitere Meldungen
Leer — Körperverletzungen bei der School’s out-Party
Am 21.07.2021 fand die alljährliche School’s out-Party anlässlich des Ferienstarts am Leeraner Hafen statt. Vom Morgen bis in den Nachmittag verlief die Feier friedlich. Erst am späten Nachmittag kam es zu einigen Fällen der Körperverletzung. So verwickelten sich zwei 18-Jährige in eine körperliche Auseinandersetzung. Weiterhin wurden ein 22-jähriger Mann und ein 23-jähriger Mann unabhängig voneinander durch Schläge von Unbekannten verletzt. Am Abend trugen ein 18-Jähriger und 19-Jähriger einen anfangs verbalen Streit körperlich aus. Außerdem bespuckte ein 29-jähriger Mann eine 15-jährige Schülerin. Die Polizei hat die Vorfälle aufgenommen.
Leer — Amtsanmaßung am Telefon
Am 21.07.2021 gegen 10:30 Uhr kam es zu zwei Fällen der Amtsanmaßung über ein Telefongespräch in Leer. Ein 70-jähriger Mann nahm einen Anruf mit unbekannter Rufnummer entgegen. Im Verlauf des Gesprächs gab sich ein unbekannter Anrufer als Polizeibeamter aus. Er schilderte, dass der Sohn des 70-jährigen Mannes einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine Untersuchungshaft abzuwenden, sei eine Kaution zu zahlen. Daraufhin meldete sich der 70-Jährige bei der Polizei in Leer und überprüfte die Angaben des Betrügers. Weiterhin wurde eine 80-jährige Frau von einer unbekannten Person angerufen, die sich als ihr Sohn ausgab. Er täuschte vor, einen tödlichen Verkehrsunfall ausgelöst zu haben. Daraufhin wurde sie an einen vermeintlichen Polizeibeamten weitergeleitet. Die Frau erkannte, dass es nicht ihr Sohn war und brach das Gespräch ab. Bei beiden Vorfällen kam es zu keinen Geldtransaktionen. Die Polizei warnt, dass es in Leer und Umgebung zu vermehrten Vorfällen der Schockanrufe kam. Bei Telefonanrufen mit psychisch belastenden Konfrontationen, wie beispielsweise tödlichen Verkehrsunfällen, sollten Sie sich nicht auf ein solches Gespräch einlassen. In diesem Kontext wird die Polizei Sie niemals zu Überweisungen auffordern. Beenden Sie frühzeitig das Gespräch und kontaktieren Sie sofort die Polizei.
Leer — E‑Scooter-Fahrt unter Betäubungsmitteleinfluss
Am 18.07.2021 gegen 18:00 Uhr wurde eine E‑Scooter-Fahrt unter Betäubungsmitteleinfluss in der Bremer Straße in Leer festgestellt. Ein 40-jähriger Mann befuhr die Bremer Straße in Richtung Innenstadt. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde er zu seiner Verkehrstüchtigkeit befragt und willigte einigen standardisierten Tests ein. Dabei ergaben sich Hinweise auf eine Betäubungsmittelbeeinflussung. Ein freiwillig durchgeführter Urinvortest bestätigte den Verdacht und wies Spuren von Cannabis und Amphetamin nach. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.
Leer — Verkehrsunfall auf der Deichstraße
Am 21.07.2021 gegen 17:30 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw-Fahrern auf der Deichstraße in Leer. Ein 19-jähriger Pkw-Fahrer aus Jemgum befuhr die Deichstraße in Richtung Leer und beabsichtigte, nach links auf die A31 in Richtung Bottrop einzubiegen. Dabei übersah er einen 20-jährigen Pkw-Fahrer aus Moormerland, der auf der Deichstraße in Richtung Oldersum fuhr. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem lediglich Sachschaden entstand. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
Weener — Fahrraddiebstahl in der Neuen Feldstraße
Am 20.07.2021, zwischen 15:30 Uhr und 21:00 Uhr, kam es zu einem Fahrraddiebstahl in der Neuen Feldstraße in Weener. Eine 43-jährige Frau stellte ihr schwarzes Lastenfahrrad ungesichert in der Nähe eines Supermarktes ab. Daraufhin wurde es von unbekannten Tätern entwendet. Zeugen werden gebeten, die Polizei in Weener zu kontaktieren.
Hesel — Diebstahl aus einem Wohnhaus
Am 21.07.2021, zwischen 10:45 Uhr und 13:00 Uhr, ereignete sich ein Diebstahl aus einem Wohnhaus in der Leeraner Straße in Hesel. Unbekannte Täter gelangten vermutlich über eine geöffnete Haustür in das Wohnhaus einer Familie. Anschließend durchsuchten sie ein Schlafzimmer und entwendeten Schmuck. Der geschätzte Schaden beläuft sich im vierstelligen Bereich. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
AnzeigeGewinnspiel‑Hinweis: Präsentkorb von nah & gut Markt Blank!
Heute Abend startet auf der Leeraner Facebookseite „Wir Leeraner“ ein neues Gewinnspiel! Zu gewinnen gibt es einen wundervollen Präsentkorb, liebevoll zusammengestellt und vom nah & gut Markt Blank zur Verfügung gestellt.
Der glückliche Gewinner oder die Gewinnerin kann den Korb direkt beim EDEKA in der Ohlthaverstraße 13, 26789 Leer abholen.
Also: Mitmachen lohnt sich – das Gewinnspiel startet heute Abend auf „Wir Leeraner“

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Schwerer Lkw-Unfall auf der A28 – Vollsperrung bei Leer
POL-LER: Weitere Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 13.05.2026
Leer/ A28 — Verkehrsunfall mit Gefahrgut-LKW
Am heutigen Tag gegen 12:40 Uhr wurde der Polizei ein verunfallter Lkw auf der A28 in Fahrtrichtung Leer in Höhe des Parkplatzes Brinkum gemeldet. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden ebenfalls alarmiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren zwei Sattelzüge den Bereich zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost, als der vorausfahrende Lkw verkehrsbedingt abbremsen musste. Der nachfolgende Sattelzug fuhr auf den vorausfahrenden Lkw auf, kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzplanke und kippte seitlich in die Berme.
Der 23-jährige Fahrer aus den Niederlanden des verunfallten Lkw konnte das Fahrzeug leicht verletzt verlassen. Der 48-jährige Fahrer aus den Niederlanden des vorausfahrenden Lkw wurde ebenfalls leicht verletzt. Die beiden beteiligten Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Der Sattelzug war mit Gefahrgut beladen. Eine Überprüfung ergab, dass kein Gefahrstoff austrat. Allerdings liefen Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus.
Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten ist die A28 zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich noch längere Zeit andauern.
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