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Schul­start: Offe­ne Kitas und Schu­len bei höchs­ten Sicherheitsstandards

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Alle Kin­der und Jugend­li­chen gehen zur Kita und in die Schu­le: Das Schul­jahr 2021/2022 nach den Som­mer­fe­ri­en wird im Regel­be­trieb („Sze­na­rio A”) lau­fen, eben­so wer­den die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wei­ter­hin im Regel­be­trieb nach Rah­men­hy­gie­ne­plan Coro­na („Kita-Sze­na­rio A”) geöff­net blei­ben, wie Nie­der­sach­sens Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne am heu­ti­gen Diens­tag in Han­no­ver mit­ge­teilt hat. Flan­kiert wird die voll­stän­di­ge Öff­nung der Bil­dungs­ein­rich­tun­gen durch ein Netz aus Sicher­heits­maß­nah­men zum Schutz vor dem Coro­na­vi­rus. „Es gilt das Prin­zip: Maxi­ma­le Prä­senz bei maxi­ma­ler Sicher­heit. In allen Schu­len fin­det Regel­be­trieb statt, beglei­tet von Maß­nah­men aus unse­rer Sicher­heits­stra­te­gie. Alle Kin­der kom­men zum Prä­senz­un­ter­richt in die Schu­le — beglei­tet von Tes­tun­gen, Mas­ken, Lüf­tungs- und Hygie­ne­kon­zep­ten. Und alle Vor­schul­kin­der gehen in ihre Krip­pen und Kin­der­gär­ten”, erklär­te der Kultusminister.

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Über die Details des Schul­star­tes am 2. Sep­tem­ber 2021 sind die Schu­len heu­te durch das Nie­der­säch­si­sche Kul­tus­mi­nis­te­ri­um mit einem umfas­sen­den Infor­ma­ti­ons­pa­ket in Kennt­nis gesetzt wor­den. Neben Hin­wei­sen zu den bei Schul­start gel­ten­den Sicher­heits­maß­nah­men aus Tes­ten und Mas­ken­pflicht sind den Schu­len Hin­wei­se zur Befrei­ung von der Prä­senz­pflicht im Här­te­fall, ein Mus­ter­schrei­ben an Eltern zum The­ma Rei­se­rück­kehr, sowie zu Ein­schu­lungs­fei­ern und zum The­ma frei­wil­li­ge Impf­an­ge­bo­te zugegangen.

 

Für den Schul­start 2021/2022 gel­ten fol­gen­de Rahmenbedingungen:

 

I.    Prä­senz und Sicherheitsnetz:

Der Start des Schul­jah­res 2021/2022 wird für die Lauf­zeit der neu­en Coro­na-Ver­ord­nung bis zum 22. Sep­tem­ber 2021 mit einem beson­ders eng­ma­schi­gen Sicher­heits­netz beglei­tet, das wie folgt aus­ge­stal­tet ist:

 

1.    An den ers­ten sie­ben Schul­ta­gen — also von Don­ners­tag 2. bis Frei­tag 10. Sep­tem­ber — wird eine täg­li­che Test­pflicht gel­ten. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie nicht durch­ge­impf­tes Schul­per­so­nal müs­sen sich in die­sem Zeit­raum an jedem Tag frei­tes­ten, bevor sie in die Schu­le gehen dür­fen. Die­se Rege­lung gilt für die all­ge­mein bil­den­den Schu­len und für den berufs­bil­den­den Bereich. Ab dem 13. Sep­tem­ber wird die Test­pflicht auf drei Tests pro Woche fest­ge­legt. Aus­ge­nom­men von der Test­pflicht sind voll­stän­dig geimpf­te und gene­se­ne Schü­le­rin­nen und Schü­ler und Lehrkräfte.

 

2.    Es besteht an allen Schul­for­men eine umfas­sen­de Mas­ken­pflicht für alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler. In den Schul­ge­bäu­den ist eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tra­gen, Jugend­li­che ab 14 Jah­ren müs­sen in Ana­lo­gie zu den Rege­lun­gen im öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr eine medi­zi­ni­sche Mas­ke anle­gen. Dies gilt auch in den Unter­richts­räu­men, wenn sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler am Sitz­platz befin­den. Wäh­rend der Pau­sen im Frei­en auf den Außen­ge­län­den, in den Men­sen beim Essen und Trin­ken sowie beim Sport­un­ter­richt kann die Mund-Nasen-Bede­ckung abge­legt wer­den. Zusätz­lich sind „Mas­ken­pau­sen” in den Schul­all­tag zu inte­grie­ren, ins­be­son­de­re in den 20–5‑20-Lüftungspausen, womit das Mas­ken­tra­gen zir­ka alle 20 Minu­ten unter­bro­chen wird.

 

II.   Befrei­ung von Präsenzpflicht:

In bestimm­ten Aus­nah­me­fäl­len kön­nen sich vul­nerable Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die ein ent­spre­chen­des Attest vor­le­gen, von der Prä­senz­pflicht befrei­en las­sen.  Dies ist mög­lich in vier Fallkonstellationen:

 

1.     Wenn vom Gesund­heits­amt für einen bestimm­ten Zeit­raum eine Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­me an der Schu­le ver­hängt wur­de (für die Dau­er der Maßnahme).

 

2.     Wenn die Schü­le­rin oder der Schü­ler die Schul­jahr­gän­ge 1–6 besucht.

3.     Wenn die Schü­le­rin oder der Schü­ler einen Bedarf an son­der­päd­ago­gi­scher Unter­stüt­zung in den För­der­schwer­punk­ten geis­ti­ge Ent­wick­lung, kör­per­li­che und moto­ri­sche Ent­wick­lung oder Hören und Sehen aufweist.

 

4.     Wenn die Schü­le­rin oder der Schü­ler sich aus medi­zi­ni­schen Grün­den nicht imp­fen las­sen kann.

 

Die­se Rege­lung gilt auch bei schrift­li­chen Arbei­ten und prak­ti­schen Prüfungen.

Das Attest ist in der Regel nach 6 Mona­ten zu erneuern.

 

III.     Rei­se­rück­keh­ren­de:

Die bun­des­ein­heit­li­chen Rege­lun­gen für Rück­keh­rer aus Hoch­in­zi­denz­ge­bie­ten und Virus­va­ri­an­ten­ge­bie­ten sehen fol­gen­des vor:

Bei Vor­auf­ent­halt in einem Hoch­ri­si­ko­ge­biet beträgt die Abson­de­rungs­zeit grund­sätz­lich zehn Tage, bei Vor­auf­ent­halt in einem Virus­va­ri­an­ten­ge­biet beträgt sie grund­sätz­lich vier­zehn Tage. Wäh­rend der Qua­ran­tä­ne ist es — auch für Schü­le­rin­nen und Schü­ler — nicht erlaubt, das Haus oder die Woh­nung zu ver­las­sen und Besuch zu emp­fan­gen. Wer aus einem Hoch­ri­si­ko­ge­biet kommt, kann sich ab dem fünf­ten Tag der zehn­tä­gi­gen Qua­ran­tä­ne frei­tes­ten. Für durch­ge­impf­te und gene­se­ne Per­so­nen ent­fällt die Qua­ran­tä­ne nach Rück­rei­se aus einem Risi­ko­ge­biet. Stren­ger sind die Rück­kehr­er­re­ge­lun­gen für Virus­va­ri­an­ten­ge­bie­te: die Qua­ran­tä­ne gilt hier grund­sätz­lich 14 Tage. Das gilt auch für durch­ge­impf­te und gene­se­ne Per­so­nen. Zudem ist es nicht mög­lich, sich freizutesten.

 

 

IV.    Ein­schu­lungs­fei­ern:

Ein­schu­lungs­fei­ern kön­nen unter der Beach­tung zwei­er Grund­re­geln durch­ge­führt werden:

 

1.      3 G: Alle Teil­neh­men­den ab 6 Jah­ren müs­sen geimpft, gene­sen oder getes­tet sein. Wir haben den Schu­len bereits in der ver­gan­ge­nen Woche mit­ge­teilt, dass den Eltern das ent­spre­chend mit­zu­tei­len ist. Die Schu­le muss zudem dafür Sor­ge tra­gen, dass die neu ein­zu­schu­len­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler spä­tes­tens einen Tag vor der Ein­schu­lung ihren Selbst­test erhal­ten haben und/oder alter­na­tiv am Ein­schu­lungs­tag vor Beginn der Fei­er­lich­kei­ten eine Test­mög­lich­keit besteht.

 

2.      Mas­ken­pflicht drin­nen: Eben­so wie im regu­lä­ren Schul­all­tag gilt in den Schul­ge­bäu­den die Mas­ken­pflicht für alle. Bei Ein­schu­lungs­fei­ern drin­nen müs­sen also alle Per­so­nen ab 6 Jah­ren eine All­tags­mas­ke tra­gen, alle Per­so­nen ab 14 Jah­ren müs­sen eine medi­zi­ni­sche Mas­ke tragen.

 

V.  Frei­wil­li­ge Impfangebote:

Zwi­schen dem 30. August und dem 6. Sep­tem­ber fin­det in Nie­der­sach­sen eine gro­ße Son­der­impf­wo­che für Kin­der und Jugend­li­che ab 12 Jah­ren statt, an der sich auch vie­le Schu­len betei­li­gen. Das Nie­der­säch­si­sche Kul­tus­mi­nis­te­ri­um begrüßt die­ses Enga­ge­ment, da frei­wil­li­ge Impf­an­ge­bo­te einen wei­te­ren zen­tra­len Bau­stein in der Sicher­heits­stra­te­gie aus Mas­ken, Tes­ten, Lüf­ten und Hygie­ne­maß­nah­men darstellen.

Die Schu­len wer­den dar­um gebe­ten, auf die Son­der­impf­wo­che auf­merk­sam zu machen und die Teil­nah­me zu ermög­li­chen. Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die einen Impf­ter­min haben, sind vom Unter­richt zu befreien.

 

Über­dies gilt:

1.    Soweit Impf­zen­tren, Gesund­heits­äm­ter oder Pra­xen an Schu­len her­an­tre­ten, kön­nen in Schu­len Räum­lich­kei­ten für Impf­ak­tio­nen zur Ver­fü­gung gestellt werden.

2.    Wäh­rend voll­jäh­ri­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Ein­wil­li­gung selbst ertei­len, müs­sen Min­der­jäh­ri­ge in der Regel beglei­tet wer­den. Dies kann zu dem posi­ti­ven Effekt füh­ren, dass die Sor­ge­be­rech­tig­ten gege­be­nen­falls eben­falls ver­sorgt wer­den können.

3.    Das Nie­der­säch­si­sche Kul­tus­mi­nis­te­ri­um ist in Abstim­mung mit der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung über wei­te­re frei­wil­li­ge Ange­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che ab 12 Jah­ren im Nach­gang zur Son­der­impf­wo­che. Ins­be­son­de­re bei den nie­der­ge­las­se­nen Kin­der- und Jugend­ärz­ten sowie bei den Haus­ärz­tin­nen und Haus­ärz­ten, die Kin­der und Jugend­li­che betreu­en, wer­den zusätz­li­che Ange­bo­te für Schü­le­rin­nen und Schü­ler entstehen.

4.    Sämt­li­che Impf­an­ge­bo­te sind und blei­ben frei­wil­lig. Nach­tei­le für den Schul­be­such ent­ste­hen für unge­impf­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler nicht.

 

Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne zusammenfassend:

„Bil­dung und Betreu­ung fin­det also so nor­mal wie mög­lich statt, damit Kin­der und Jugend­li­che gemein­sam ler­nen und spie­len, sozi­al mit­ein­an­der agie­ren kön­nen. Prä­senz ist ele­men­tar wich­tig für alle Kin­der und Jugend­li­chen! Mit unse­ren Vor­keh­run­gen sichern wir ab, dass Krip­pen, Kin­der­gär­ten und die Schu­len für alle geöff­net blei­ben kön­nen. Die Ein­rich­tun­gen sind siche­re Orte und sol­len es blei­ben. Jede und jeder kann zudem einen Bei­trag zur wei­te­ren Erhö­hung der Sicher­heit leis­ten, indem eine Imp­fung gegen das Coro­na­vi­rus erfolgt. Alle sind gefor­dert, die Kitas und Schu­len zu schützen.”


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Armut in Deutsch­land: Neu­er Höchst­stand erreicht!

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Pari­tä­ti­scher Armuts­be­richt 2026: Sozia­le Spal­tung ver­schärft sich – 13,3 Mil­lio­nen Men­schen in Armut

Der neue Armuts­be­richt des Pari­tä­ti­schen Gesamt­ver­ban­des unter dem Titel „Wach­sen­de Armut, schrump­fen­de Sicher­heit“ lie­fert alar­mie­ren­de Ergeb­nis­se: Die sozia­le Spal­tung in Deutsch­land nimmt wei­ter zu. Mit 13,3 Mil­lio­nen betrof­fe­nen Men­schen steigt die Armuts­quo­te auf einen Höchst­stand von 16,1 Pro­zent.

Alar­mie­ren­de Trends bei zen­tra­len Bevölkerungsgruppen

Die Kluft zwi­schen ver­schie­de­nen gesell­schaft­li­chen Grup­pen ver­grö­ßert sich ste­tig. Beson­ders betrof­fen sind älte­re Men­schen, Frau­en und Alleinerziehende.

  • Senio­ren: Mit einer Quo­te von 19,5 Pro­zent ist fast jede fünf­te Per­son ab 65 Jah­ren armuts­ge­fähr­det. Bei Frau­en über 75 Jah­ren liegt der Wert sogar bei 21,3 Pro­zent. Der Lebens­abend droht zuneh­mend zur Armuts­fal­le zu werden.

  • Haus­halts­ty­pen: Allein­le­ben­de und Allein­er­zie­hen­de tra­gen das höchs­te Risi­ko. Mit Armuts­quo­ten von 30,3 Pro­zent bei Allein­le­ben­den und 28,9 Pro­zent bei Allein­er­zie­hen­den ist etwa jede drit­te Per­son in die­sen Lebens­la­gen von Armut betroffen.

  • Geschlech­ter­un­ter­schie­de: Frau­en sind mit 16,7 Pro­zent etwas häu­fi­ger von Armut betrof­fen als Män­ner mit 15,6 Pro­zent.

Bei dem ver­wen­de­ten Bei­trags­bild han­delt es sich um eine KI-gene­rier­te Illus­tra­ti­on, die dazu dient, das The­ma des Arti­kels visu­ell zu veranschaulichen.

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Mate­ri­el­le Not und regio­na­le Unterschiede

Die Aus­wir­kun­gen der Armut sind längst im All­tag ange­kom­men – sei es bei der Ent­schei­dung für eine voll­wer­ti­ge Mahl­zeit oder beim Ver­zicht auf Teil­ha­be. Ins­ge­samt 4,6 Mil­lio­nen Men­schen leben in erheb­li­cher mate­ri­el­ler Ent­beh­rung, dar­un­ter etwa 1 Mil­li­on min­der­jäh­ri­ge Kin­der und Jugend­li­che sowie 650.000 Alters­rent­ner.

Auch regio­nal drif­tet Deutsch­land aus­ein­an­der. Wäh­rend in Bay­ern etwa jede ach­te Per­son armuts­ge­fähr­det ist, betrifft dies in Sach­sen-Anhalt mehr als jede fünf­te und in Bre­men sogar mehr als jede vier­te Per­son. Der Abstand zwi­schen dem Bun­des­land mit der nied­rigs­ten und der höchs­ten Quo­te wächst wei­ter – von 14,1 Pro­zent­punk­ten im Jahr 2024 auf nun­mehr 14,9 Pro­zent­punk­te.

Kri­tik an Kürzungsplänen

Dr. Joa­chim Rock, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Pari­tä­ti­schen Gesamt­ver­ban­des, warnt ein­dring­lich vor den Fol­gen aktu­el­ler poli­ti­scher Debat­ten über Sozi­al­kür­zun­gen. „Wir sehen eine Gesell­schaft, die sozi­al wei­ter aus­ein­an­der­drif­tet. Men­schen spü­ren das. Jetzt immer neue Kür­zun­gen zu dis­ku­tie­ren, schürt Angst und Unsi­cher­heit. Das spielt Popu­lis­ten und Extre­mis­ten in die Hän­de“, so Rock.

Er kri­ti­siert ins­be­son­de­re geplan­te Ein­schnit­te beim Wohn­geld, Unter­halts­vor­schuss sowie in der Jugend- und Ein­glie­de­rungs­hil­fe. „Dass älte­re Men­schen nach einem lan­gen Erwerbs­le­ben und Haus­hal­te mit Kin­dern beson­ders betrof­fen sind, zeigt die schon jetzt bestehen­den Defi­zi­te im Sozi­al­staat. Wer zusätz­li­che Kür­zun­gen betreibt, bekämpft kei­ne Kri­sen, son­dern ver­schärft sie“, warnt der Hauptgeschäftsführer.

Sein Appell an die Bun­des­re­gie­rung ist deut­lich: Der aktu­el­le Kurs müs­se gestoppt wer­den, um eine Poli­tik zu eta­blie­ren, die Armut aktiv bekämpft, statt sie ledig­lich zu verwalten.

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Ille­ga­ler Tier­han­del 2025 – Immer mehr Fäl­le aufgedeckt

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Ein herz­kran­ker ille­gal trans­por­tier­ter Hun­de­wel­pe. Copy­right: Tier­heim Freital

Ille­ga­ler Heim­tier­han­del: Fall­zah­len stei­gen 2025 erneut an

Eine neue Aus­wer­tung des Deut­schen Tier­schutz­bun­des bestä­tigt einen besorg­nis­er­re­gen­den Trend: Der ille­ga­le Han­del mit Heim- und Wild­tie­ren nimmt wie­der zu. Beson­ders die Belas­tung für Tier­hei­me und das Leid der oft kran­ken Tie­re errei­chen neue Höchststände.

Der ille­ga­le Heim­tier­han­del bleibt eines der größ­ten Tier­schutz­pro­ble­me in Deutsch­land. Laut der aktu­el­len Sta­tis­tik wur­den im Jahr 2025 min­des­tens 2.250 Tie­re in 257 auf­ge­deck­ten Fäl­len regis­triert. Damit stei­gen die Zah­len nach einem vor­über­ge­hen­den Rück­gang nach der Coro­na­pan­de­mie wie­der deut­lich an. Da die Dun­kel­zif­fer mas­siv sein dürf­te, bil­den die­se Zah­len nur die Spit­ze des Eis­bergs ab.

Skru­pel­lo­ses Geschäft mit dem Tierleid

Die betrof­fe­nen Tie­re wer­den meist unter kata­stro­pha­len Bedin­gun­gen gezüch­tet und viel zu jung ille­gal trans­por­tiert. „Der skru­pel­lo­se Han­del mit Hun­den und Kat­zen geht unauf­hör­lich wei­ter“, warnt Dr. Romy Zel­ler, Fach­re­fe­ren­tin beim Deut­schen Tier­schutz­bund. Neben Hun­den und Kat­zen gera­ten zuneh­mend auch exo­ti­sche Wild­tie­re in den Fokus der Schmuggler.

Die Zah­len für 2025 im Überblick:

  • Hun­de: 598 Tie­re (vor allem Moderas­sen wie Zwerg­spit­ze, Mal­te­ser und Pudel).

  • Kat­zen: 56 Tiere.

  • Ande­re Arten: 1.596 Tie­re, dar­un­ter Land­schild­krö­ten, Vogel­spin­nen, aber auch Exo­ten wie Affen, Zebras und ein Serval.

Die Haupt­re­gio­nen für Auf­grif­fe waren Bay­ern, Sach­sen und Ham­burg. Als häu­figs­tes Her­kunfts­land wur­de bereits zum zehn­ten Mal in Fol­ge Rumä­ni­en iden­ti­fi­ziert, gefolgt von Bulgarien.

For­de­run­gen nach stren­ge­ren Gesetzen

Um dem kri­mi­nel­len Han­del das Hand­werk zu legen, for­dert der Deut­sche Tier­schutz­bund ein Ver­bot des Online­han­dels mit Tie­ren oder zumin­dest eine strik­te Iden­ti­täts­pflicht für Ver­käu­fer auf Online-Por­ta­len. Ein Licht­blick ist die jüngst vom EU-Par­la­ment beschlos­se­ne Ver­ord­nung zur EU-wei­ten Kenn­zeich­nungs- und Regis­trie­rungs­pflicht für Hun­de und Kat­zen, wel­che die Rück­ver­folg­bar­keit ver­bes­sern soll.

Tier­hei­me am Limit

Die Fol­gen des ille­ga­len Han­dels tra­gen oft die ohne­hin über­las­te­ten Tier­hei­me. Die beschlag­nahm­ten Tie­re sind häu­fig schwer krank und benö­ti­gen eine kos­ten­in­ten­si­ve medi­zi­ni­sche Betreu­ung. Trotz der Zusa­ge im Koali­ti­ons­ver­trag, Tier­hei­me finan­zi­ell zu unter­stüt­zen, feh­len im Bun­des­haus­halt 2026 bis­lang die ent­spre­chen­den Mit­tel. Der Tier­schutz­bund sieht die Bun­des­re­gie­rung hier drin­gend in der Pflicht, um den dro­hen­den Kol­laps der Ein­rich­tun­gen abzuwenden.

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Raus aus dem Hams­ter­rad: Wenn das Leben nur noch aus Funk­tio­nie­ren besteht

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Wenn das Leben nur noch aus „Funk­tio­nie­ren“ besteht: Der Weg zurück zu sich selbst

Ken­nen Sie die­se Pha­sen, in denen sich das Leben wie ein end­lo­ser Mara­thon anfühlt? Ein Umbruch jagt den nächs­ten, Kri­sen for­dern Ihre gesam­te Kraft und plötz­lich bemer­ken Sie: Die inne­re Ruhe ist ver­schwun­den. Der Kopf ist voll, der Kör­per steht unter Dauerstrom.

In sol­chen Momen­ten schal­ten wir oft auf „Auto­pi­lot“. Wir funk­tio­nie­ren prä­zi­se wie ein Uhr­werk, um den All­tag zu bewäl­ti­gen – doch das eigent­li­che Leben, das Spü­ren und Genie­ßen, fin­det ohne uns statt.

Dein Kör­per spricht, wenn der Kopf schweigt

Als Kine­sio­lo­gin betrach­te ich den Men­schen als untrenn­ba­re Ein­heit. Psy­chi­sche Belas­tun­gen sind weit mehr als nur „belas­ten­de Gedan­ken“. Sie mani­fes­tie­ren sich als hand­fes­te ener­ge­ti­sche und kör­per­li­che Blockaden.

  • Der Stress „sitzt“ tief in den Muskeln.

  • Ver­zweif­lung blo­ckiert den natür­li­chen Energiefluss.

  • Das Ner­ven­sys­tem ver­harrt in einem erschöp­fen­den Überlebensmodus.

Wenn wir auf­hö­ren zu füh­len, um den Schmerz oder den Stress zu bewäl­ti­gen, beginnt der Kör­per, die Signa­le zu sen­den, die wir im Kopf nicht mehr zulassen.

Kein Stan­dard-Rezept, son­dern Ihr indi­vi­du­el­ler Weg

Das Wich­tigs­te, was ich in mei­ner täg­li­chen Arbeit gelernt habe: Es gibt kei­nen Ein­heits­weg aus einer Kri­se. Jeder Mensch bringt sei­ne eige­ne Geschich­te, indi­vi­du­el­le Stress­mus­ter und ein ganz per­sön­li­ches Tem­po mit.

In der Kine­sio­lo­gie nut­zen wir den Mus­kel­test als prä­zi­ses Bio­feed­back-Instru­ment Ihres Kör­pers. Anstatt nach star­ren Sche­ma­ta vor­zu­ge­hen, schau­en wir ganz individuell:

  1. Was braucht Ihr Sys­tem jetzt gera­de wirk­lich? Geht es um Ent­las­tung, Sta­bi­li­sie­rung oder einen sanf­ten Impuls zur Veränderung?

  2. Wo lie­gen die Ursa­chen? Wir suchen nach den Wur­zeln der Anspan­nung, die Sie am frei­en Atmen hindern.

  3. Wel­che Res­sour­cen schla­fen in Ihnen? Wir reak­ti­vie­ren Ihre per­sön­li­chen Kraft­quel­len, damit Sie nicht mehr nur funk­tio­nie­ren, son­dern wie­der leben­dig spüren.


Wor­an mer­ken Sie, dass Sie im „Funk­ti­ons-Modus“ feststecken?

Die fol­gen­den Sym­pto­me sind häu­fi­ge Indi­ka­to­ren dafür, dass Ihr Sys­tem Hil­fe benötigt:

  • Psy­chi­sche Belas­tung: Erschöp­fung, Trau­rig­keit, ein Gefühl inne­rer Lee­re, Angst, stän­di­ges Grü­beln oder tief­sit­zen­de Selbstzweifel.

  • Psy­cho­so­ma­ti­sche Signa­le: Schlaf­stö­run­gen, chro­ni­sche Ver­span­nun­gen, Ver­dau­ungs­pro­ble­me, Zäh­ne­knir­schen oder eine blei­er­ne Müdigkeit.

  • Lebens­kri­sen & Umbrü­che: Über­for­de­rung im Beruf, Trau­er­pro­zes­se, Tren­nun­gen, fami­liä­re Kon­flik­te oder die Suche nach dem Sinn in neu­en Lebens­pha­sen (wie dem Ren­ten­ein­tritt oder dem Aus­zug der Kinder).


Den Kreis­lauf durchbrechen

Hei­lung beginnt dort, wo wir auf­hö­ren zu kämp­fen und anfan­gen hin­zu­schau­en. Gemein­sam fin­den wir her­aus, wie wir Ihren Kopf ent­las­ten und Ihren Kör­per wie­der in die Ent­span­nung füh­ren kön­nen – maß­ge­schnei­dert auf Ihre aktu­el­le Lebenssituation.

Sie müs­sen die­sen Weg nicht allei­ne gehen. Wenn Sie das Gefühl haben, fest­zu­ste­cken, las­sen Sie uns gemein­sam schau­en, was Ihr Kör­per Ihnen sagen möchte.

„Ganz gleich, wie beschwer­lich das Ges­tern war, stets kannst du im Heu­te von Neu­em anfan­gen.“ (Bud­dha)

Kon­takt & Beratung

Ger­ne beglei­te ich Sie auf Ihrem Weg zu mehr Leich­tig­keit und inne­rer Balance.

Natur­heil­pra­xis Astrid Frey Spie­ker­oo­ger Str. 12, 26810 Westoverledingen

Tele­fon: 04955 / 9899844 | Mobil: 0152 5183 8740

E‑Mail: info@astridfrey.de

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Früh­lings-Wal­king im Julia­nen­park: Bewe­gung, Wald­luft & Geselligkeit

Genie­ßen Sie den Früh­ling in Leer aktiv! Jeden Mitt­woch um 14 Uhr lädt die Nor­dic-Wal­king-Grup­pe im Julia­nen­park zum gemein­sa­men Lau­fen und Klö­nen ein. Hier ste­hen sport­li­ches Mit­ein­an­der und locke­re Gesel­lig­keit im Fokus – auch abseits der Stre­cke. Egal ob Anfän­ger oder Fort­ge­schrit­te­ne, mit oder ohne Stö­cke: Die Teil­nah­me unter der Lei­tung von Heil­prak­ti­ke­rin Astrid Frey ist kos­ten­frei und unver­bind­lich. Treff­punkt ist der Park­platz bei Bur­ger King. Atmen Sie tief durch und bewe­gen Sie sich mit in bes­ter Gesellschaft!

… mehr lesen — bit­te HIER klicken.

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Leda­brü­cke wird am 7. Juli halb­sei­tig gesperrt – Sanie­rung auf der B 70 bei Leer

B 70 (Leer): Leda­brü­cke wird am 7. Juli halb­sei­tig gesperrt Sanie­rungs­ar­bei­ten dau­ern einen Tag – Ver­kehr kann passieren Die Leda­brü­cke im...

Lokal

Feri­en­start in Leer: Alles bereit für die „School’s‑Out-Party“!

Som­mer, Son­ne, Feri­en­start: Leer berei­tet sich auf die „School’s‑Out-Party“ vor Das Schul­jahr neigt sich dem Ende zu und die Vor­freu­de...

Blaulicht

Ein­satz­rei­che Nacht im Land­kreis Leer: Die aktu­el­len Polizeimeldungen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 29.06.2026   Ent­wen­de­ter Pkw nach Ver­fol­gungs­fahrt gestoppt++Schwerer Ver­kehrs­un­fall++ Ein­bruch in Restaurant++Verkehrsunfallflucht  ...

Blaulicht

Unwet­ter-Nacht in Ost­fries­land: Groß­ein­sät­ze in Leer und Aurich

Die Wes­ter­loo­ger Stra­ße war in Höhe der Ein­satz­stel­le rund eine Stun­de voll gesperrt. Foto: Sön­ke Gei­ken (Stadt­feu­er­wehr Aurich) Unwet­ter hält...

Blaulicht

Über­blick der aktu­el­len Poli­zei­mel­dun­gen aus der Regi­on vom 28.06.2026

Pres­se­mel­dung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden und AUR für Sonn­tag, 28.06.2026     Trun­ken­heit im Ver­kehr ++ Pkw-Dieb­stahl ++ Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten ++ Bedro­hung...

Wirtschaft

Medi­en­be­rich­te zu VW: IG Metall weist Spe­ku­la­tio­nen um Stand­or­te zurück

Angeb­li­che Kahl­schlag­plä­ne bei Volks­wa­gen: IG Metall und Kon­zern­be­triebs­rat bezie­hen Stellung Datum: 26. Juni 2026 The­ma: Medi­en­be­rich­te über mög­li­che Werks­schlie­ßun­gen und Stel­len­ab­bau...

Lokal

Fähr­be­trieb Ditzum–Petkum: Tech­ni­scher Defekt erzwingt Aus­fall am Montag

Fäh­re Ditz­um-Pet­kum (Copy­right: Jür­gen Bam­bro­wicz, Westoverledingen) Wich­ti­ge Infor­ma­ti­on: Fähr­be­trieb Ditz­um-Pet­kum am Mon­tag unterbrochen Wer am kom­men­den Mon­tag, den 29. Juni...

Blaulicht

Poli­zei­mel­dun­gen für Leer und Emden: Zeu­gen gesucht & Vor­fäl­le vom 25. Juni

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 26.06.2026     Ver­kehrs­un­fall­flucht in Leer — Zeu­gen gesucht++ Rauch­ent­wick­lung Wohn­mo­bil++ Sach­be­schä­di­gung...

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