Blaulicht
Versuchter Betrug mittels Inkassoschreiben — Betrug bei Renovierungsarbeiten weitere Meldungen
Bunde — Diebstahl aus Jackentasche
Am 06.11.2021 kam es gegen 20:00 Uhr auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Neuschanzer Straße in Bunde zum Diebstahl persönlicher Gegenstände aus einer Jackentasche. Die 17-jährige Geschädigte aus den Niederlanden hatte zuvor ihre Geldbörse, einen Schlüsselbund sowie hochwertige Kopfhörer in der Außentasche der Jacke, welche sie trug. Später am Abend konnte die Frau feststellen, dass die Gegenstände fehlten und durch einen unbekannten Täter auf dem Parkplatz entwendet worden sind.
Die Polizei Leer/Emden bittet die Bürgerinnen und Bürger, im öffentlichen Raum stets wachsam zu sein und das eigene Hab und Gut gegen Diebstähle geeignet zu sichern.
Leer — Diebstahl von Kraftstoff auf Baustelle
Zwischen dem 02.11.2021 und dem 08.11.2021 kam es auf einer Baustelle in der Ledastraße in Leer zum Diebstahl von ungefähr 400 Litern Dieselkraftstoff aus einem Tankbehältnis. Einen möglichen Täter konnte die Polizei bislang nicht ermitteln. Auch steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest, auf welche Art und Weise der Kraftstoff entwendet worden ist.
Leer — Versuchter Betrug mittels Inkassoschreiben
Am 08.11.2021 erhielten die Polizeidienststellen in Uplengen und Hesel mehrere Hinweise auf Betrugsversuche mittels Inkassoschreiben. Mehrere Bürger meldeten, zuvor jeweils den Brief eines Inkasso-Unternehmens erhalten zu haben, in welchem sie aufgefordert werden, einen dreistelligen Geldbetrag zu überweisen, für welchen sie keinen Vertrag geschlossen haben. Alle Betroffenen erkannten die jeweiligen Schreiben als Betrugsversuch, sodass kein Schaden entstand.
Die Polizei Leer/Emden weist Bürgerinnen und Bürger im gesamten Inspektionsbereich darauf hin, stets wachsam im Umgang mit Schreiben jedweder Art zu sein und deren Echtheit zu verifizieren, bevor etwaige Überweisungen getätigt werden.
Moormerland — Betrug bei Renovierungsarbeiten
Am 05.11.2021 kam es in der Dr.-Warsing-Straße zu einem Verkaufsgespräch an der Haustür zwischen einem 83-jährigen Anwohner und einem 48-jährigen späteren Beschuldigten. Im Zuge des Verkaufsgesprächs einigten sich die Personen auf das Durchführen von Renovierungsarbeiten am Dach des Hauses des 83-jährigen. Im Anschluss an das Gespräch und das Ableisten einer ersten Zahlung im vierstelligen Bereich, stellte der Moormerländer fest, dass die festgelegte Kostenveranschlagung im vierstelligen Bereich für die geplanten Arbeiten deutlich überhöht sei. Daraufhin informierte der Herr die Polizei, welche am 08.11.2021 an der Wohnanschrift des 83-Jährigen auf den 48-jährigen Täter und seinen 27-jährigen Mittäter traf. Gegen die beiden Personen wurde ein Strafverfahren eingeleitet und die Arbeiten wurden im Beisein der Polizeibeamten eingestellt.
Die Polizei Leer/Emden weist Bürgerinnen und Bürger im gesamten Inspektionsbereich darauf hin, bei derart gelagerten Haustürgeschäften wachsam zu sein und von Vertragsschließungen und dem Ableisten von Unterschriften grundsätzlich abzusehen.
Weener — Fahren ohne Fahrerlaubnis
Am 08.11.2021 kam es gegen 18:40 Uhr in der Straße “Neu Diele” in Weener zu einem Fahren ohne Fahrerlaubnis durch einen 15-Jährigen aus Weener. Zuvor befuhren Beamte der Polizeistation Weener die Straße in einem Streifenwagen und stellen einen Pkw Smart fest, welcher ohne eingeschaltete Beleuchtung die Fahrbahn befuhr und die Vorfahrt des Streifenwagens missachtete. Die Beamten entschlossen sich daraufhin dazu, den Pkw zu kontrollieren und stellten dabei fest, dass es sich bei dem Fahrzeugführer um einen 15-jährigen handelte, welcher mit dem Pkw seiner Eltern fuhr und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Gegen den Fahrzeugführer sowie seinen Vater als verantwortlichen Halter des Smart wurden jeweils ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Leer — Verkehrsunfallflucht mit Sachschaden an Pkw
Bereits am 06.11.2021 zwischen 11:30 Uhr und 12:30 Uhr kam es im Bahnhofsring in Leer zu einer Verkehrsunfallflucht durch einen bislang unbekannten Unfallverursacher. Zuvor stellte die 68-jährige Geschädigte aus Weener ihren unbeschädigten Pkw Ford auf einem Parkplatz an der genannten Örtlichkeit ab. Als sie eine Stunde später zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, stellte sie fest, dass ein unbekannter Verkehrsteilnehmer mit einem derzeit nicht näher beschriebenen Kraftfahrzeug die Beifahrertür des Ford erheblich beschädigt habe. Der Verursacher entfernte sich daraufhin unerlaubt von der Unfallörtlichkeit, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zeugen, die sachdienlich Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, die Polizei Leer zu kontaktieren.
Bunde — Rinder auf Fahrbahn
Am 08.11.2021 wurden der Polizei mehrere Rinder in der Nähe der Anschlussstelle Bunde West der Bundesautobahn 31 gemeldet. Bei Eintreffen der Beamte der Polizeistation Weener befanden sich bereits Kollegen der Bundespolizei zur Unterstützung vor Ort und auch der verantwortliche Tierhalter war zugegen. Abschließend gelang es, die Tiere in das nahegelegene Gewerbegebiet zu treiben, die Rinder zu verladen und zurück zum Stall zu verbringen.
Emden — Radfahrerin verletzt sich bei Sturz
Am 09.11.2021 kam es gegen 08:50 Uhr in der Neutorstraße in Emden zum Sturz einer 62-jährigen Radfahrerin aus Emden, welche die mittlere Fahrradabbiegespur stadtauswärts befuhr. Zuvor beabsichtigte die Frau von der Neutorstraße in Straße “Agterum” nach links abzubiegen, touchierte nach bisherigem polizeilichen Ermittlungsstand eine auf der Fahrbahn angebrachte Leitschwelle und kam alleinbeteiligt zu Fall. In Folge des Sturzes verletzte sich die Frau schwer. Sie wurde durch den Rettungsdienst ins Klinikum verbracht.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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Blaulicht
LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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Also: Mitmachen lohnt sich – das Gewinnspiel startet heute Abend auf „Wir Leeraner“

Blaulicht
Schwerer Lkw-Unfall auf der A28 – Vollsperrung bei Leer
POL-LER: Weitere Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 13.05.2026
Leer/ A28 — Verkehrsunfall mit Gefahrgut-LKW
Am heutigen Tag gegen 12:40 Uhr wurde der Polizei ein verunfallter Lkw auf der A28 in Fahrtrichtung Leer in Höhe des Parkplatzes Brinkum gemeldet. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden ebenfalls alarmiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren zwei Sattelzüge den Bereich zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost, als der vorausfahrende Lkw verkehrsbedingt abbremsen musste. Der nachfolgende Sattelzug fuhr auf den vorausfahrenden Lkw auf, kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzplanke und kippte seitlich in die Berme.
Der 23-jährige Fahrer aus den Niederlanden des verunfallten Lkw konnte das Fahrzeug leicht verletzt verlassen. Der 48-jährige Fahrer aus den Niederlanden des vorausfahrenden Lkw wurde ebenfalls leicht verletzt. Die beiden beteiligten Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Der Sattelzug war mit Gefahrgut beladen. Eine Überprüfung ergab, dass kein Gefahrstoff austrat. Allerdings liefen Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus.
Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten ist die A28 zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich noch längere Zeit andauern.
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