Blaulicht
BAB 31 — Gefährdung des Straßenverkehrs mit anschließender Flucht
Emden — Betrug beim Kauf eines Smartphones
Am 15.11.2021 wurde der Polizei in Emden bekannt gegeben, dass es bereits am 12.11.2021 gegen 20:00 Uhr im Rahmen eines Kleinanzeigenkaufs zu einem Betrugsfall gekommen sei. Eine junge Frau aus Emden stieß bei einem Kleinanzeigenanbieter auf das Angebot über ein neuwertiges Markentelefon inklusive Originalverpackung, sowie Rechnung und nahm Kontakt zu dem Verkäufer auf. Dieser versicherte der Interessentin die Richtigkeit des Angebotes. Nach dem die junge Frau ein Kaufangebot unterbreitete, wurde eine persönliche Übergabe in der Emder Innenstadt vereinbart und durchgeführt. Erst bei der späteren Inbetriebnahme bemerkte die Emderin, dass es sich bei dem Telefon um eine Fälschung eines Markengerätes handelte und auch die Rechnung eine Fälschung darstellte. Der Frau entstand ein Schaden im vierstelligen Geldwert. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass es grundsätzlich zu befürworten ist, Kleinanzeigenkäufe persönlich durchzuführen. Jedoch sollten Interessenten besonders bei angesagten Elektronikartikeln wie z.B. Smartphones oder Smartwatches darauf achten, dass es sich um Originalware handelt und nicht um importierte Billigkopien. Käufer sollten sich vor dem Kauf solcher Geräte informieren, wie sie Original und Fälschung voneinander unterscheiden können.
Emden- Verkehrsunfallflucht
In der Zeit vom 12.11.2021, 18:00 Uhr bis zum 14.11.2021, 14:30 Uhr kam es auf der Friedrich-Rückert-Straße zu einer Verkehrsunfallflucht, bei welchem ein derzeit unbekannter Fahrzeugführer, welcher stadteinwärts unterwegs war, einen geparkten schwarzen Pkw VW seitlich streifte und beschädigte. Anschließend entfernte sich der Verursacher, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Emden in Verbindung zu setzen.
Emden — Verkehrsunfallflucht
Am 15.11.2021 kam es in der Zeit von 14:50 Uhr bis 16:40 Uhr auf einem Parkplatz an der Johann-Wessels-Straße zu einem Parkunfall. Ein derzeit unbekannter Fahrzeugführer beschädigte bei einem Parkmanöver einen weißen Pkw VW und entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Emder Polizei in Verbindung zu setzen.
Moormerland/ BAB 31 — Gefährdung des Straßenverkehrs mit anschließender Flucht
Am 14.11.2021 kam es gegen 05:50 Uhr auf der BAB 31, Fahrtrichtung Leer in Höhe der AS Neermoor zu einem Verkehrsunfall im Längsverkehr, bei welchem ein derzeit unbekannter Fahrzeugführer den Pkw einer neben ihm befindlichen Fahrzeugführerin seitlich anfuhr. Eine 24-jährige Frau aus Leer befuhr die BAB 31 in Fahrtrichtung Leer, als sie einen weiteren Verkehrsteilnehmer ordnungsgemäß überholte. Als sie sich direkt neben dem anderen Fahrzeug befand, erhöhte der unbekannte Fahrer unvermittelt die Geschwindigkeit und wollte sich vor das Fahrzeug der 24-jährigen setzen. Dabei streifte er an der kompletten rechten Fahrzeugseite des überholenden Fahrzeuges entlang und setzte in unverminderter Geschwindigkeit seine Fahrt fort. Zu dem verursachenden Fahrzeug ist derzeit bekannt, dass es sich um einen schwarzen Pkw der Marke Kia gehandelt haben soll. Das Kennzeichen soll nach bisherigen Erkenntnissen mit der Städtekennung Emden versehen gewesen sein. Zeugen oder Personen, die Hinweise zu dem flüchtenden Fahrzeug, bzw. dem Fahrer geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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Also: Mitmachen lohnt sich – das Gewinnspiel startet heute Abend auf „Wir Leeraner“

Blaulicht
Schwerer Lkw-Unfall auf der A28 – Vollsperrung bei Leer
POL-LER: Weitere Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 13.05.2026
Leer/ A28 — Verkehrsunfall mit Gefahrgut-LKW
Am heutigen Tag gegen 12:40 Uhr wurde der Polizei ein verunfallter Lkw auf der A28 in Fahrtrichtung Leer in Höhe des Parkplatzes Brinkum gemeldet. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden ebenfalls alarmiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren zwei Sattelzüge den Bereich zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost, als der vorausfahrende Lkw verkehrsbedingt abbremsen musste. Der nachfolgende Sattelzug fuhr auf den vorausfahrenden Lkw auf, kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzplanke und kippte seitlich in die Berme.
Der 23-jährige Fahrer aus den Niederlanden des verunfallten Lkw konnte das Fahrzeug leicht verletzt verlassen. Der 48-jährige Fahrer aus den Niederlanden des vorausfahrenden Lkw wurde ebenfalls leicht verletzt. Die beiden beteiligten Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Der Sattelzug war mit Gefahrgut beladen. Eine Überprüfung ergab, dass kein Gefahrstoff austrat. Allerdings liefen Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus.
Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten ist die A28 zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich noch längere Zeit andauern.
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