Blaulicht
Diebstahl aus Rohbau und weitere Polizeimeldungen
GSE GEBRAND –SCHALTSCHRANKBAU & ELEKTROTECHNIK aus dem Landkreis Leer

Diebstahl aus Rohbau
Ostrhauderfehn — Im Zeitraum von Freitag, den 19.11.2021 um 18:00 Uhr bis Samstag, 20.11.2021 um 08:30 Uhr entwendete unbekannte Täterschaft mehrere Bohrmaschinen und Werkzeuge aus dem Rohbau einer Doppelhaushälfte in der Binsenstraße.
Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln
Weener — Am Samstag, den 20.11.2021 um 00:55 Uhr wurde durch eine Streifenwagenbesatzung ein 22-Jähriger aus Uplengen mit seinem Fahrzeug kontrolliert. Ein durchgeführter Drogentest auf Basis von Urin verlief positiv auf Amphetamine. Der Fahrzeugführer wurde der Dienststelle zwecks Entnahme einer Blutprobe zugeführt. Ein Straf- und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet.
Trunkenheitsfahrten (2)
Leer — Am Samstag, den 20.11.2021 um 12:35 Uhr wurde 36-jähriger in Emden wohnhafter Mann in der Papenburger Straße mit seinem PKW kontrolliert. Während der Kontrolle konnte eine Alkoholbeeinflussung bei dem Fahrzeugführer festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,78 Promille. Dem Fahrzeugführer wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt sowie ein Strafverfahren eingeleitet.
Leer — In der darauffolgenden Samstagnacht um 01:20 Uhr wurde durch eine Streifenwagenbesatzung ein 38-jähriger Leeraner mit seinem Fahrzeug in der Mühlenstraße kontrolliert. Bei dem Fahrzeugführer wurde Alkoholeinfluss festgestellt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,55 Promille. Weiterhin wurde im Rahmen der Kontrolle festgestellt, dass der Mann keine Fahrerlaubnis für den geführten PKW besaß. Dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen und entsprechende Strafverfahren wurden gegen ihn eingeleitet.
Verkehrsunfallfluchten (2)
Bunde — Am Samstag, den 20.11.2021 um 11:50 Uhr wurde durch eine Zeugin beobachtet, wie ein bislang noch unbekannter Verkehrsunfallverursacher mit seinem Fahrzeug aus einer Parklücke auf dem Parkplatz eines Sonderpostenmarktes in der Industriestraße ausfuhr. Hierbei wurde ein zuvor auf dem Parkplatz ordnungsgemäß abgestellter PKW VW Polo beschädigt. Der Fahrzeugführer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern. Bei dem schadensverursachenden Fahrzeug soll es sich um einen schwarzen PKW der Marke Opel mit Leeraner Städtekennung gehandelt haben.
Rhauderfehn — Im Zeitraum von Freitag, den 19.11.2021 um 09:00 Uhr bis Samstag, den 20.11.2021 um 10:50 Uhr beschädigte ein unbekannter Verkehrsteilnehmer den PKW Audi A5 der Geschädigten und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.
Zeugen und Hinweisgeber zu den oben aufgeführten Verkehrsunfallfluchten werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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Ostfriesland-Präsentkorb zu gewinnen — gesponsert von:
VELA Moormerland
Der LeserECHO-Verlag verlost bis zum 6. Dezember diesen tollen Ostfriesland-Präsentkorb von VELA-Moormerland. In diesem Präsentkorb befinden sich hochwertige Produkte aus der Region. Der Korb hat einen Wert von ca. 30.00 Euro. Das Gewinnspiel findet auf der Leeraner Facebookseite “Wir Leeraner” statt.
Einfach den Beitrag auf unserer Facebookseite liken und kommentieren — welches dieser im Präsentkorb befindenden Produkte magst Du besonders gerne oder möchtest es gerne mal kosten.
Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück und möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei der Firma VELA-Moormerland für diesen schönen Gewinn bedanken.
Euer Team vom LeserECHO-Verlag
Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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Blaulicht
LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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Der glückliche Gewinner oder die Gewinnerin kann den Korb direkt beim EDEKA in der Ohlthaverstraße 13, 26789 Leer abholen.
Also: Mitmachen lohnt sich – das Gewinnspiel startet heute Abend auf „Wir Leeraner“

Blaulicht
Schwerer Lkw-Unfall auf der A28 – Vollsperrung bei Leer
POL-LER: Weitere Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 13.05.2026
Leer/ A28 — Verkehrsunfall mit Gefahrgut-LKW
Am heutigen Tag gegen 12:40 Uhr wurde der Polizei ein verunfallter Lkw auf der A28 in Fahrtrichtung Leer in Höhe des Parkplatzes Brinkum gemeldet. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden ebenfalls alarmiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren zwei Sattelzüge den Bereich zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost, als der vorausfahrende Lkw verkehrsbedingt abbremsen musste. Der nachfolgende Sattelzug fuhr auf den vorausfahrenden Lkw auf, kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzplanke und kippte seitlich in die Berme.
Der 23-jährige Fahrer aus den Niederlanden des verunfallten Lkw konnte das Fahrzeug leicht verletzt verlassen. Der 48-jährige Fahrer aus den Niederlanden des vorausfahrenden Lkw wurde ebenfalls leicht verletzt. Die beiden beteiligten Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Der Sattelzug war mit Gefahrgut beladen. Eine Überprüfung ergab, dass kein Gefahrstoff austrat. Allerdings liefen Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus.
Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten ist die A28 zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich noch längere Zeit andauern.
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