Blaulicht
Einstieg in Kindergarten, Gewässerverunreinigung und weitere Meldungen
Moormerland — Kleinkraftrad entwendet
In dem Zeitraum vom 14.01.2022 bis zum 23.01.2022 wurde ein Kleinkraftrad aus einem Holzschuppen in der Landstraße entwendet. Ein bisher unbekannter Täter gelangte auf bisher nicht bekannte Art und Weise in den verschlossenen Schuppen und entwendete ein Kleinkraftrad des Herstellers Hercules. Die Polizei in Moormerland bittet Zeugen oder Hinweisgeber um Kontaktaufnahme.
Emden — Zeugen beobachten Einbruchversuch
Am 23.01.2022 haben Zeugen gegen 19:45 Uhr vermutlich einen Einbruch in einen Kindergarten im Wacholderweg verhindert. Zwei Spaziergängern war eine dunkel gekleidete Person aufgefallen, welche versuchte ein Fenster an dem Kindergarten aufzuhebeln. Der männliche Täter flüchtete in die Ulmenstraße und von dort aus in Richtung Wykhoffweg, als er die Zeugen bemerkte. Er wird wie folgt beschrieben: etwa 180 cm groß, bekleidet mit einer schwarzen Jogginghose mit weißen Streifen an der Seite und einer schwarzen Kapuzenjacke. Die Polizei in Emden bittet weitere Zeugen oder Hinweisgeber um Kontaktaufnahme.
Nortmoor — Navigationsgerät aus Pkw entwendet
In der Nacht von dem 22.01.2022 auf den 23.01.2022 wurden zwei Pkw in der Dorfstraße und der Straße “Achter Thunen” beschädigt. Bei einem in der Dorfstraße geparkten VW Polo wurde die Seitenscheibe der Beifahrertür eingeschlagen und ein Navigationsgerät aus dem Handschuhfach entwendet. Im selben Zeitraum wurde die Seitenscheibe der Beifahrertür eines grauen Opel Meriva in der Straße “Achter Thunen” eingeschlagen, hier wurde kein Diebesgut erlangt. Die Polizei hat die Ermittlungen in beiden Fällen aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise.
Emden — Drei Pkw beschädigt
Im Stadtgebiet Emdens kam es in der Nacht von dem 22.01.2022 auf den 23.01.2022 zu mehreren Sachbeschädigungen an Pkw. In der Brückstraße wurden der Außenspiegel und die Fahrertür eines am Fahrbahnrand geparkten schwarzen VW Polo durch Kratzer beschädigt. In der Wolthuser Straße zerstörten bisher unbekannte Täter den linken Seitenspiegel eines schwarzen VW Lupo und den rechten Außenspiegel eines grauen VW Passat. Beide Fahrzeuge waren auf einem privaten Parkplatz eines Mehrparteienhauses geparkt. Die Polizei in Emden hat die Ermittlungen in allen drei Fällen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber um Kontaktaufnahme.
Emden — Vorsätzliche Köperverletzung
Weil er versehentlich eine Person an der Schulter angerempelt hatte, wurde ein 29-jähriger Mann aus Emden von einem bisher unbekannten Mann mit zwei Faustschlägen im Gesicht verletzt. Das Opfer schilderte, dass er am 20.02.2022 gegen 08:55 Uhr einen Supermarkt an der Fritz-Reuter-Straße verlies und im Ausgang versehentlichen gegen einen anderen komplett schwarz gekleideten Kunden mit kurzen dunklen Haaren stieß. Der Emder entschuldigte sich für den Rempler und war schon ein paar Meter weitergegangen, als er bemerkte, dass die ca. 45-jährige männliche Person ihn verfolgte. Der ca. 180–185 cm große Mann warf einen Helm nach dem 29-jährigen Opfer und schlug dann zu. Danach entfernte sich der Tatverdächtige, welcher während der Tat einen dunkelroten Rucksack und einen Helm mit hellem Visier mit sich führte. Der 29-jährige trug durch Vorfall sichtbare Verletzungen im Gesicht davon, die ärztlich behandelt werden mussten. Die Polizei Emden hat die Ermittlungen in der Sache aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, die Dienststelle zu kontaktieren.
Leer — Einstieg in Kindergarten
Am 24.01.2022 wurde gegen 07:26 Uhr durch eine Mitarbeiterin festgestellt, dass sich unbekannte Täter auf derzeit noch ungeklärte Weise Zutritt zu einem Kindergarten an der Straße “Hoher Weg” verschafft haben. Die Räumlichkeiten wurden von den Tätern durchsucht, wobei nach ersten Erkenntnissen ein Mobiltelefon entwendet wurde. Die Polizei hat den Sachverhalt aufgenommen und eine Spurensuche durchgeführt. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, die Polizei Leer zu kontaktieren.
Rhauderfehn — Gewässerverunreinigung
Nachdem unbekannte Täter einen Eimer mit Altöl, Ölfilter und ölgetränkten Lappen in die 2. Südwieke warfen, hat die Polizei Rhauderfehn nun die Ermittlungen zu dieser Umweltstraftat aufgenommen. Am 18.01.2022 wurden, nach Bekanntwerden und Meldung der Umweltverschmutzung, Ölsperren durch eine professionelle Entsorgungsfirma auf dem betroffenen Kanalstück gesetzt. An den darauffolgenden Tagen wurde das Öl mittels eines Spezialfahrzeuges abgesogen. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu einem möglichen Verursacher geben können, die Dienststelle in Rhauderfehn zu kontaktieren.
Emden — Verkehrsunfallflucht
Wie der Polizei Emden erst jetzt mitgeteilt wurde, kam es bereits am 06.01.2022 in der Zeit von 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht an der Straße “Hof von Holland”. Auf dem Parkplatz einer dortigen Kirche wurde ein abgestellter Pkw VW beschädigt, welcher nach dem Vorfall deutliche Kratzer mit einer Fremdfarbe in orange am vorderen rechten Kotflügel aufwies. Zeugen, die Angaben zur Sache machen können, werden gebeten, die Polizei Emden zu benachrichtigen.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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Blaulicht
LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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Blaulicht
Schwerer Lkw-Unfall auf der A28 – Vollsperrung bei Leer
POL-LER: Weitere Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 13.05.2026
Leer/ A28 — Verkehrsunfall mit Gefahrgut-LKW
Am heutigen Tag gegen 12:40 Uhr wurde der Polizei ein verunfallter Lkw auf der A28 in Fahrtrichtung Leer in Höhe des Parkplatzes Brinkum gemeldet. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden ebenfalls alarmiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren zwei Sattelzüge den Bereich zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost, als der vorausfahrende Lkw verkehrsbedingt abbremsen musste. Der nachfolgende Sattelzug fuhr auf den vorausfahrenden Lkw auf, kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzplanke und kippte seitlich in die Berme.
Der 23-jährige Fahrer aus den Niederlanden des verunfallten Lkw konnte das Fahrzeug leicht verletzt verlassen. Der 48-jährige Fahrer aus den Niederlanden des vorausfahrenden Lkw wurde ebenfalls leicht verletzt. Die beiden beteiligten Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Der Sattelzug war mit Gefahrgut beladen. Eine Überprüfung ergab, dass kein Gefahrstoff austrat. Allerdings liefen Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus.
Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten ist die A28 zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich noch längere Zeit andauern.
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