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Corona: LK Leer hebt ab Freitag die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen auf
7‑Tages-Inzidenz sinkt an zwei Tagen unter die Grenze von 150
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Kostenlose Weiterbildung zum Vereinsmanager: Neue Termine für Ehrenamtliche
Professionalisierung im Ehrenamt: Neue Termine für die Weiterbildung zum Vereinsmanager
Die Anforderungen an die Führung und Organisation von Vereinen wachsen stetig. Um ehrenamtlich Engagierte – von Übungsleitern bis hin zu Vorstandsmitgliedern – optimal auf diese Herausforderungen vorzubereiten, bietet der Landkreis Leer erneut die kostenlose Weiterbildung zum “Vereinsmanager” an. Das Programm wird durch die Europäische Union und das Land Niedersachsen gefördert und vermittelt praxisnahes Fachwissen für die tägliche Vereinsarbeit.
Flexibilität durch modularen Aufbau
Die Weiterbildung umfasst insgesamt neun Module, die unabhängig voneinander gebucht werden können. Da die Inhalte nicht aufeinander aufbauen, ist ein individueller Einstieg jederzeit möglich. Die Themengebiete decken alle zentralen Aspekte einer modernen Vereinsführung ab:
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Strategische Vereinsführung und Organisationsentwicklung
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Fundraising und Finanzierungsmöglichkeiten
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Rechtliche Grundlagen sowie Haftungsfragen
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Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederakquise
Um den Teilnehmenden eine maximale Flexibilität zu bieten, findet der Unterricht in einer Mischung aus Online-Seminaren und Präsenzveranstaltungen statt.
Zertifikat und Bildungsurlaub
Wer die gesamte Weiterbildung im Umfang von 80 Unterrichtseinheiten absolviert, erhält das offizielle Zertifikat “Vereinsmanager/in”. Besonders kompakt lässt sich dieses Wissen im Rahmen eines einstündigen Bildungsurlaubs vom 8. bis 12. Juni 2026 erwerben. Alternativ steht die Einzelbuchung spezifischer Module offen, um gezielt Wissen in ausgewählten Bereichen zu vertiefen.
Informationen und Anmeldung
Detaillierte Inhalte zu den einzelnen Modulen sowie das Anmeldeformular sind auf der Website des Landkreises verfügbar:
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Kontakt: Projektleiterin Anja Lücht steht für Rückfragen unter 0491 926 4047 oder per E‑Mail an ehrenamt@lkleer.de zur Verfügung.
Beitragsbild — Symbolfoto / KI
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Schüler aus Westoverledingen schlüpfen in die Rolle von Ratsmitgliedern
Politik hautnah: Wenn das Klassenzimmer zum Rathaussaal wird.
WESTOVERLEDINGEN. Wie entsteht eigentlich ein neuer Skateplatz? Wer entscheidet über den Kunstrasen für den Sportverein? Und wie mühsam ist der Weg zu einem politischen Kompromiss? Diesen Fragen gingen rund 110 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Realschule Collhusen eine Woche lang auf den Grund. In einem intensiven Planspiel, organisiert von der Jugendpflege der Gemeinde Westoverledingen und dem Schulzentrum, tauschten die Jugendlichen Schulbank gegen Ratssessel.
Von der Idee zum fertigen Antrag
Ziel des Projekts war es, die oft abstrakt wirkende Kommunalpolitik lebendig und greifbar zu machen. Die Neuntklässler schlüpften dabei in die Rollen von Ratsmitgliedern und organisierten sich klassenweise in verschiedenen Fraktionen. Der Auftrag: Eigene Konzepte zur Verbesserung ihrer Gemeinde entwickeln.
Die Themenliste der jungen „Politiker“ war vielseitig und praxisnah:
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Jugendtreffpunkte: Bau neuer Unterstände als geschützte Aufenthaltsorte.
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Freizeit & Sport: Renovierung des Skateplatzes sowie der Bau eines neuen Kunstrasenplatzes.
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Soziale Infrastruktur: Erweiterung des örtlichen Jugendhauses.
Doch eine gute Idee allein reicht in der Demokratie nicht aus. Die Schüler mussten ihre Vorschläge in konkrete Anträge gießen und diese zunächst in fiktiven Fachausschüssen verteidigen – exakt so, wie es im realen politischen Betrieb üblich ist. Unterstützt wurden sie dabei von Lehrkräften, Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung und erfahrenen Ratsmitgliedern des Westoverledinger Gemeinderates.
Debattenkultur auf Augenhöhe
Der Höhepunkt der Projektwoche fand im echten Rathaussaal in Ihrhove statt. In einer nachgestellten Ratssitzung debattierten 30 gewählte Schülervertreter vor den Augen ihrer Mitschüler. Besonders beeindruckend war dabei die Diskussionskultur: Die Fraktionssprecher präsentierten ihre Anliegen, während die Gegenseite kritisch hinterfragte oder Unterstützung signalisierte.
In der rund zweistündigen Sitzung zeigte sich, dass die Jugendlichen schnell lernten, worauf es ankommt: Argumentation, Spontaneität und vor allem die Bereitschaft zum Kompromiss. Die Atmosphäre war durchweg konstruktiv; Beschlussvorschläge wurden teils während der Debatte angepasst, um Mehrheiten zu finden.
Impulse für die echte Politik
Das Projekt soll jedoch mehr sein als nur eine Trockenübung. Die erarbeiteten Ideen landen nicht in der Schublade, sondern werden nun in die reale Politik getragen. Ellen Schidak von der Jugendpflege der Gemeinde Westoverledingen betont die Relevanz der Ergebnisse:
„Wir werden die Anträge sowie das gesamte Projekt in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Senioren und Soziales detailliert präsentieren. Das Ziel ist natürlich, dass ausgewählte Anträge umgesetzt oder zumindest angestoßen werden.“
Ob der Kunstrasenplatz oder die neuen Unterstände tatsächlich kommen, ist derzeit noch offen. Fest steht jedoch: Die Ideen der Schüler werden ernst genommen. Das Planspiel hat nicht nur demokratische Kompetenzen vermittelt, sondern könnte Westoverledingen ganz reale, frische Impulse für die Zukunft liefern.
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Geduld gefragt: Umfangreiche Sperrungen für Radfahrer und Fußgänger in Leer
Blick auf die Eisenbahnbrücke aus Richtung Westoverledingen: Für Nutzer der Schnellradroute von Ihrhove nach Leer ist die Querung in den kommenden zwei Wochen aufgrund von Asphaltierungsarbeiten voll gesperrt.
Wichtige Verkehrsinfo: Bauarbeiten am Ostfriesland-Wanderweg an der Eisenbahnbrücke und Leda-Sperrwerk in Leer
Nutzer des Ostfriesland-Wanderwegs sowie Radfahrer und Fußgänger im Bereich der Eisenbahnbrücke ( LEDA ) müssen sich in den kommenden Wochen auf erhebliche Einschränkungen einstellen.
Aktuelle Baustelle am Wanderweg Der kombinierte Fuß- und Radweg auf der Leeraner Seite – von der Straße „An der Seeschleuse“ bis hin zur Eisenbahnbrücke – erhält eine neue Asphaltdecke. Diese Arbeiten werden voraussichtlich ca. zwei Wochen in Anspruch nehmen.


Zusätzlicher wichtiger Hinweis zur Umleitung Da zeitgleich die Sanierungsarbeiten am Leda-Sperrwerk stattfinden, sind auch die dortigen Brücken für den Rad- und Fußverkehr bis voraussichtlich September 2026 voll gesperrt.
Umleitungsempfehlung: Aufgrund dieser Doppelsperrung ist ein Ausweichen über das Sperrwerk aktuell nicht möglich. Ein Umweg über die B 70 (Ledabrücke) ist daher unausweichlich, um die Leda zu queren.
Bitte planen Sie für Ihre Wege entsprechend mehr Zeit ein.
Die Leda-Eisenbahnbrücke: Historisches Erbe und Nadelöhr

Die Geschichte der Brücke reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Nach ihrer Zerstörung 1945 wurde sie 1957 in ihrer heutigen, eingleisigen Form neu errichtet. Obwohl die Pfeiler für zwei Gleise ausgelegt sind, blieb der Ausbau aus.
Mit der Eröffnung der neuen Radvorrangroute zwischen Leer und Ihrhove im letzten Jahr hat die Verkehrsbelastung massiv zugenommen. Aufgrund des sehr schmalen Weges hat sich die Brücke zu einem Nadelöhr entwickelt, an dem besonders zu Stoßzeiten mit Wartezeiten für Radfahrer und Fußgänger zu rechnen ist.

























