Lokal
Der LeserECHO Kommentar zur Absage des Gallimarktes 2021

Der LeserECHO Kommentar zur Absage des Gallimarktes 2021
Bis vor einer Woche fand in Hamburg der Hamburger Dom statt. Vom 5. November bis zum 5. Dezember 2021 wird in Hamburg der Winterdom eröffnet sein und vom 15. bis zum 31. Oktober 2021 der Freimarkt in Bremen. An den Wochenenden tummeln sich täglich tausende von Menschen ( ohne Maske ) dicht an dicht an den Landungsbrücken und die dort aufgestellten Imbissbuden herum. Der Hamburger Senat hat seine Hausaufgaben gemacht und entsprechende Schutzmaßnahmen erarbeiten. Davon profitieren Schausteller, Einzelhändler, die Tourismusbranche und natürlich die Bevölkerung, denn diese will wieder am öffentlichen Leben teilnehmen.
Wenn die Bevölkerung zu über 50% durchgeimpft ist und jeder Mensch mehrere Impfangebote bekommen hat — wird es immer kurioser, die Rechte der Geimpften einzuschränken. Die Schausteller müssen jetzt sehen, wie sie damit umgehen. Wer kommt später für den ganzen finanziellen Schaden auf? Werden jetzt die Weihnachtsmärkte in ganz Ostfriesland abgesagt?
Die Absage des Gallimarktes war gestern am 8. September 2021 — fast genau einen Monat vor der geplanten Eröffnung. Sehr kurzfristig — um noch ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten, damit es unter entsprechenden Umständen doch noch hätte stattfinden können.
Bei den ganzen Baustellen, die zur Zeit in Leer an jeder Ecke zu sehen sind, wäre es eh kritisch gewesen, vielleicht spielte dieser Sachverhalt mit in die Entscheidung hinein. Was in anderen Städten geht und in Leer nicht geht ist jetzt bekannt.
Absagen ist für Politik und Verwaltung immer der einfachste Weg.
Fotos: Ingo Tonsor @LeserECHO-Verlag
Anzeige
Selbstständig machen als Blogger ( w/m(d) : haupt- & nebenberuflicher Einstieg möglich.

Aurich — Emden — Papenburg
Für angehende Unternehmer bietet das Internet viele Möglichkeiten und finanzielle Sicherheit. Fixkosten wie Mieten für Laden- oder Büroräume, Personalkosten, Warenbestände oder Marketingkosten fallen für die folgende Geschäftsidee “Agentur-Partner — LeserECHO” nicht an.
Vorhandenen Kunden, sowie schon getätigte Investitionen in Hard- und Software ermöglichen den Agentur-Partnern vom LeserECHO einen optimalen Einstieg ohne Investitionskosten, Einstiegsgebühren. Innerhalb von 24 Stunden können Sie Ihr eigenes Stadt- oder Themenportal betreiben, welches mit zahlreichen anderen Portalen vernetzt ist. Somit können Sie höhere Reichenweiten und den Kundenpool vom LederECHO-Verlag nutzen.
Das besondere ist, dass Sie sofort und ohne Kosten starten können. Jede Region wird von nur einem Agenturpartner besetzt.
DIE INFORMATIONSPLATTFORM FÜR IHRE REGION — Veröffentlichen Sie IHR eigenes Stadtportal vom LeserECHO
Jeder Agentur-Partner bekommt für sein Gebiet ein regionales Stadt- oder Landkreisportal. Das Stadtportal wird vom Franchise-Geber kostenlos zur Verfügung gestellt. Innerhalb von 24 Stunden kann jeder neue Agentur-Partner die ersten Inhalte veröffentlichen.
Die Zentralredaktion stellt überregionale Beiträge kostenlos über Schnittstellen zur Verfügung. Damit ist sicher gestellt, dass jedes Portal aktuell geführt ist.
Unter jeden Artikel können Online-Anzeigen platziert werden. Darüber hinaus stehen Flächen für Werbebanner zur Vermietung bereit. Diese Einnahmen gehen zu 100% an unsere Agentur-Partner.
Mit einem gut geführten Stadtportal können Agentur-Partner solide Gewinne im vierstelligen Bereich erwirtschaften. Dazu stellt der Franchisegeber aussagekräftiges Zahlenmaterial zur Verfügung. Zu den Stadtportalen werden kostenlose Schulungen angeboten.
Das Stadtportal wird in Zusammenarbeit mit dem Franchisegeber eingerichtet. Impressum, Datenschutz, Menüführung sowie die ersten Artikel werden zusammen angelegt. Ebenso die Einrichtung einer regionalen Facebookseite.
Jeder Agentur-Partner hat die Möglichkeit in seinem Vertragsgebiet weitere Stadt- Stadtteil- oder Gemeindeportale zu betreiben.
Weitere Infos unter: LeserECHO.de
Bewerbungen bitte an folgende E‑Mail-Adresse richten: info@leserecho.de
(Anzeige)


Lokal
Zukunft der Leeraner Innenstadt: Neue Ideen und moderate Mieten!

Bürgermeister Claus-Peter Horst (links) und Stadtentwicklungsexperte Klaus Mensing präsentieren ihre Ideen zur Zukunft der Innenstadt vor mehr als 140 Gästen im Festsaal des Rathauses.
Moderate Mieten und neue Ideen: Expertenforum zur Zukunft der Leeraner Innenstadt
Leer. Wie soll die Innenstadt der Zukunft aussehen? Um diese Frage zu diskutieren, kamen auf Einladung der Stadt Leer mehr als 140 Eigentümer und Geschäftstreibende am Mittwochabend im Festsaal des Rathauses zusammen. Im Mittelpunkt des ersten “Forum Innenstadt” stand der renommierte Stadtentwicklungsexperte Klaus Mensing, der seine Vision für eine lebendige und multifunktionale City präsentierte.
Bereits bei einem vorherigen Rundgang durch Leer zeigte sich Mensing beeindruckt von der kleinen Hafencity und der belebten Meile mit der Nordbar. Doch es gab auch kritische Töne: “Es gibt Ecken, da brummt das Geschäft, in anderen ist es eher ruhig. Und es gibt Bereiche, an denen dringend etwas passieren muss.”
Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg
Eine erfolgreiche Innenstadtentwicklung erfordert eine enge Zusammenarbeit der drei zentralen Akteure: Eigentümer, Geschäftsleute und die Stadtverwaltung. Mensing betonte, dass der Einzelhandel keinesfalls “tot” sei. Laut einem Gutachten aus 2024 sind die drei wichtigsten Besuchsanlässe in niedersächsischen Innenstädten weiterhin Shopping, Gastronomie sowie das Bummeln und Treffen mit Menschen. Allerdings müssten Innenstädte künftig noch multifunktionaler und erlebnisorientierter werden.
Neue Frequenzpartner könnten dabei helfen, mehr Menschen in die City zu locken. Neben klassischem Einzelhandel gewinnen Gesundheitsdienstleistungen, Bildungsangebote oder Handwerksbetriebe mit gläsernen Werkstätten zunehmend an Bedeutung. Auch die Konkurrenz durch Online-Handel sieht Mensing nicht als Bedrohung, sondern als Herausforderung: “Es geht nicht darum, mit Amazon & Co. zu konkurrieren, sondern die eigenen Stärken auszuspielen. Offline-Kompetenzen machen den Unterschied.” Gleichzeitig seien digitale Tools essenziell, um analoge Erlebnisse in der Stadt zu unterstützen.
Chancen in Leerstand und moderaten Mieten
Leerstehende Geschäftsflächen seien weniger ein Problem als vielmehr eine Chance für neue, belebende Nutzungen. Hier appellierte Mensing an die Eigentümer, mit moderateren Mieten neuen Formaten, wie beispielsweise Pop-up-Stores, eine Chance zu geben. “Eine niedrige Startmiete kann den Standort und die Immobilie langfristig aufwerten”, so Mensing.
Seine Empfehlung für Leer: Strategische Leitfragen klären. Welche Geschäfte gibt es 2027 noch? Welche könnten hinzukommen? Welche Zielgruppen nutzen die Innenstadt zukünftig? Welche neuen Konzepte würden die Frequenz erhöhen? In diesem Zusammenhang sollten Eigentümer und Stadtverwaltung Gespräche über Mietreduzierungen, Umbaumaßnahmen oder potenzielle Verkäufe führen.
Große Zustimmung und neue Impulse
Bürgermeister Claus-Peter Horst hatte das Forum ins Leben gerufen, um alle Beteiligten miteinander in den Dialog zu bringen – ein Vorhaben, das vollends aufging. In der anschließenden Diskussionsrunde gab es zahlreiche positive Wortmeldungen. Das große Potenzial der Altstadt wurde hervorgehoben, ebenso der Wunsch nach mehr Grünflächen, besseren Vernetzungsmöglichkeiten und gezielter Unterstützung für Geschäftsleute.
Jan-Wilhelm Dörries von der Werbegemeinschaft nutzte die Gelegenheit, um für mehr Beteiligung an den regelmäßigen “After-Work-Treffen” zu werben, die dem Austausch und der Vernetzung dienen. Bürgermeister Horst schlug vor, das Forum fortzusetzen und in kleineren Runden konkrete Themen gezielt anzugehen. Viele Anwesende signalisierten ihre Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit – ein starkes Zeichen für den Willen zur positiven Gestaltung der Leeraner Innenstadt.
Anzeige

Lokal
Sport verbindet – CDU Leer plant „Tag des Sports in der Leeraner Innenstadt!

Archivfoto LeserECHO @Ingo Tonsor
CDU-Fraktion beantragt die Einführung eines “Tag des Sports” in Leer
Leer — Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Leer hat einen Antrag zur Einführung eines “Tag des Sports” eingereicht. Ziel dieses Events ist es, die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft hervorzuheben und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Leer zu mehr Bewegung zu motivieren.
Sport ist ein essenzieller Bestandteil unserer Gesellschaft und fördert Gesundheit, Teamgeist und soziale Integration. Zahlreiche Vereine und ehrenamtliche Organisationen leisten in diesem Bereich wertvolle Arbeit und tragen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Überall in der Stadt Leer engagieren sich zahlreiche Sportfreunde in ihrer Freizeit, organisieren Vereinsleben, veranstalten Turniere oder trainieren den Nachwuchs. Ihr Einsatz ist unersetzlich, um die Vielfalt des Sports in der Stadt zu erhalten.
Dennoch sinkt die Zahl der aktiven Mitglieder in vielen Sportvereinen, insbesondere Kinder und Jugendliche bewegen sich zunehmend weniger. Dieser Entwicklung möchte die CDU-Fraktion entgegenwirken und beantragt daher die Einführung eines “Tag des Sports” in der Stadt Leer.
Konzept des “Tag des Sports”
Dieses Event soll in der Innenstadt und im Leeraner Hafen durchgeführt werden und allen Interessierten die Vielfalt des Sports sowie die Möglichkeiten zur Vereinsmitgliedschaft aufzeigen. Der “Tag des Sports” soll dabei alle zwei Jahre stattfinden und sich mit dem ebenfalls geplanten “Blaulichttag” abwechseln.
Zur Umsetzung dieses Projekts soll die Verwaltung beauftragt werden, in Zusammenarbeit mit den Sportvereinen, Schulen und weiteren relevanten Institutionen ein Konzept zu entwickeln. Besonders wichtig ist es, möglichst viele Akteure mit einzubeziehen.
Breite Beteiligung und Zusammenarbeit
Es wird vorgeschlagen, den Landkreis, den Kreissportbund, die Werbegemeinschaft, das Freizeitbad Plytje und die Schulen aktiv einzubinden, um eine möglichst große Reichweite zu erzielen. Zur besseren Koordination der verschiedenen Beteiligten könnte ein “Runder Tisch” eingerichtet werden, analog zum Blaulichttag.
Darüber hinaus würde die CDU-Fraktion es begrüßen, wenn die Politik sowie der Sportausschuss aktiv in die Planungen eingebunden werden, um eine bestmögliche Umsetzung sicherzustellen.
Der Antrag wurde dem Bürgermeister Claus-Peter Horst sowie den Fraktionen im Stadtrat vorgelegt. Nun liegt es an der Stadtverwaltung und den politischen Gremien, die Möglichkeiten zur Umsetzung zu prüfen.
Lokal
Dank und Abschied: Dr. Daniel Schüler verlässt die Kinderklinik Leer

Abschied nach 15 Jahren: Chefarzt Dr. Daniel Schüler verlässt das Klinikum Leer
Leer/Ostfriesland – Nach beeindruckenden 15 Jahren als Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Leer verabschiedet sich Dr. Daniel Schüler zum Monatsende aus persönlichen Gründen. Das Klinikum Leer dankt ihm für seine herausragende Arbeit und sein unermüdliches Engagement für junge Patientinnen und Patienten.
Dr. Schüler hat in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten nicht nur die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in der Region entscheidend geprägt, sondern auch innovative Konzepte eingeführt, die das Klinikum Leer zu einer anerkannten Adresse in der Kinder- und Jugendmedizin gemacht haben. Insbesondere seine Spezialisierungen in der Kinderpneumologie und Kinderallergologie haben das Behandlungsangebot der Klinik nachhaltig bereichert.
Geschäftsführerin Daniela Kamp betont die Verdienste des geschätzten Mediziners: „Wir schätzen Dr. Schülers unermüdliches Engagement und danken ihm für seine langjährige Treue. Er hat die Kinderklinik mit Herzblut geführt und zahlreiche junge Leben positiv beeinflusst. Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm alles erdenklich Gute.“
Trotz der bevorstehenden Herausforderungen in der Übergangsphase bleibt die Kinderklinik am Klinikum Leer weiterhin uneingeschränkt erhalten. Die stationären Leistungen werden in vollem Umfang weitergeführt. Allerdings fällt vorerst das spezialisierte ambulante Angebot im Bereich der Kinderpneumologie und Kinderallergologie weg. Das Klinikum Leer arbeitet bereits mit Hochdruck an der Nachbesetzung der Chefarztstelle, um die Versorgung der jungen Patientinnen und Patienten auf gewohnt hohem Niveau zu sichern.
Mit dem Abschied von Dr. Schüler endet eine Ära, die von Fachkompetenz, Menschlichkeit und Innovationskraft geprägt war. Das Klinikum Leer und die Region verlieren einen geschätzten Mediziner – doch sein Vermächtnis wird in der exzellenten Betreuung der Kinderklinik weiterleben.