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Diebstahl, Betrug Cybercrime, Sachbeschädigungen, Versuchter Betrug i.S. Schockanruf — w. Meldungen
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 29.03.2023
Diebstahl, Betrug Cybercrime, Sachbeschädigungen, Versuchter Betrug i.S. Schockanruf
++ Diebstahl ++
Leer — In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es zu einem gewaltsamen Aufbruch von zwei Staubsaugerautomaten und zur Entwendung eines geringen Bargeldbetrages bei einem Waschpark in der Deichstraße in Leer. Dies wurde am gestrigen Morgen durch den Betreiber festgestellt. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
++ Betrug Cybercrime ++
Leer / Bunde — Gleich in zwei Fällen kam es in den letzten Wochen zu Betrugsversuchen vor dem Hintergrund Cybercrime. Ein 46-jähriger Mann aus Bunde wurde im Internet durch einen unbekannten Täter auf eine App aufmerksam gemacht, in die er Geld investieren könnte. Daraufhin überwies der Mann einen mittleren fünfstelligen Betrag an die App. Als es um die Auszahlung ging, wurde das Konto gesperrt und es sollte nochmals ein mittlerer fünfstelliger Betrag überwiesen werden. Dies tat der Mann jedoch nicht, sondern informierte die Polizei.
Ähnlich erging es einem 45-jährigen Mann aus Leer, der im Rahmen eines vermeintlich seriösen Bitcoin-Kaufs ebenfalls einen mittleren fünfstelligen Betrag auf ein ausländisches Konto überwies. Nachdem im Anschluss vom vermeintlichen Anbieter weitere Forderungen an den Geschädigten gestellt wurden, wurde dieser misstrauisch und schaltete die Polizei ein.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass dringend davon abgeraten wird, unbekannte Apps auf Anraten fremder Personen zu installieren. Ebenso wird dringend davon abgeraten, Geldsummen jeglicher Höhe auf fremde Konten und an unbekannte Personen zu überweisen. Personen, die mit dem Handel mit Kryptowährung unerfahren sind, sollten von dieser Anlagemöglichkeit absehen.
++ Sachbeschädigungen ++
Leer — In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es in Leer zu zwei Sachbeschädigungen, bei denen jeweils die Heckscheibe von zwei Kraftfahrzeugen beschädigt wurden. In der Groninger Straße wurde bei einem geparkten Pkw der Marke BMW im Zeitraum von 23 Uhr bis 08:30 Uhr die Heckscheibe durch ein unbekanntes Tatobjekt beschädigt. Zu selbiger Tat kam es dann im Zeitraum von 20 Uhr bis 12 Uhr an einem geparkten Pkw der Marke Audi in der Noortmer Chaussee. In beiden Fällen ist der Täter unbekannt. Zeugen der Vorfälle werden gebeten, sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
++ Versuchter Betrug i.S. Schockanruf ++
Weener — Am gestrigen Tage kam es erneut zu einem versuchten Betrug mittels Schockanruf. Eine bislang unbekannte Anruferin täuschte der Geschädigten, einer 59-jährige Frau aus Weener, telefonisch vor, dass die Tochter einen Verkehrsunfall mit tödlich verunglückter Person verursacht hätte. Es wurde dann ein mittlerer fünfstelliger Betrag als Kaution oder alternativ Gold oder Schmuck gefordert. Die Geschädigte kam der Aufforderung zunächst nach, wurde dann jedoch skeptisch und suchte die Polizeidienststelle in Weener auf.
Auch an dieser Stelle wird durch die Polizei nochmals eindringlich darauf hingewiesen, dass solche Anrufe niemals von der Polizei getätigt werden. Es werden keine Geldforderungen am Telefon gestellt. Bitte informieren Sie ihre Mitmenschen, insbesondere Ihre Eltern und Großeltern, über sogenannte Schockanrufe und weisen Sie darauf hin, niemals Bargeld oder Wertsachsen an fremde Personen auszuhändigen.
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Blaulicht
Sturm-Einsätze im Kreis Leer: Bäume blockieren Straßen und kappen Leitungen
Sturmtief über Ostfriesland: Erste Einsätze für die Feuerwehren im Landkreis Leer
Landkreis Leer | Das angekündigte Unwetter hat am Freitagmorgen zu den ersten sturmbedingten Behinderungen im Landkreis Leer geführt. Sowohl die Feuerwehr als auch kommunale Bauhöfe mussten ausrücken, um Verkehrswege von umgestürzten Bäumen zu befreien.
Baum reißt Telefonleitung in Firrel nieder
Der erste Alarm ging um 07:18 Uhr ein: In der Firreler Straße (Ortsteil Neuemoor) hatte der Wind einen Baum entwurzelt, der beide Fahrspuren vollständig blockierte. Besonders problematisch: Im Fall riss der Baum eine oberirdisch verlaufende Telekommunikationsleitung mit sich.
Dank der schnellen Unterstützung eines ortsansässigen Landwirts, der den Baum mit schwerem Gerät von der Fahrbahn beseitigte, konnten die Räumungsarbeiten zügig voranschreiten. Die Feuerwehr Hesel sicherte die Einsatzstelle ab und übernahm die abschließenden Arbeiten an der beschädigten Leitung.
Einsatz im Schulzentrum Uplengen
Knapp zwei Stunden später, gegen 09:14 Uhr, wurde ein weiterer Sturmschaden aus Remels gemeldet. In der Höststraße, in unmittelbarer Nähe zur Oberschule Uplengen, versperrte ebenfalls ein Baum den Weg. Hier war ein Eingreifen der Feuerwehr jedoch nicht mehr nötig: Der Bauhof der Gemeinde Uplengen war bereits vor Ort und entfernte das Hindernis, sodass der Schulbusverkehr und der restliche Verkehrsfluss schnell wieder freigegeben werden konnten.
Angesichts der anhaltenden Unwetterwarnung bleibt die Lage im Landkreis angespannt. Die Einsatzkräfte beobachten die Situation weiterhin genau.
Symbolbild: Zur Veranschaulichung des Themas wurde dieses Bild von einer KI generiert.
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Überfall auf Pub in Leer: BGH bestätigt sechsjährige Haftstrafe
Beitragsbild: Symbolfoto erstell über KI @LeserECHO
Nach Überfall auf Pub in Leer: Haftstrafe für 31-Jährigen nun rechtskräftig
LEER / AURICH – Das Urteil gegen einen 31-jährigen Mann aus Papenburg wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung ist endgültig. Wie nun bekannt wurde, hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision des Angeklagten als unbegründet verworfen. Damit muss der Mann eine sechsjährige Freiheitsstrafe verbüßen.
Dem rechtskräftigen Urteil des Landgerichts Aurich (Az.: 19 KLs 7/25) ging ein Vorfall im Februar 2025 voraus, der in der Leeraner Gastronomieszene für Aufsehen gesorgt hatte.
Überfall mit Messer beim Abschließen
Nach den Feststellungen der 4. Großen Strafkammer passte der bereits mehrfach vorbestrafte Täter die Wirtin eines Pubs in Leer sowie deren Angestellten beim nächtlichen Abschließen des Lokals ab. Unter Vorhalt eines Messers zwang er die Anwesenden zur Herausgabe von 100 Euro Bargeld sowie jeweils einer Flasche Schnaps und Cola.
Im Anschluss an die Tat flüchtete der Mann mit der Beute. Die alarmierte Polizei reagierte jedoch schnell: Noch in derselben Nacht konnte der Verdächtige im Stadtgebiet festgenommen werden. Seit diesem Zeitpunkt befindet er sich ununterbrochen in Untersuchungshaft.
Bundesgerichtshof bestätigt Strafmaß
Das Landgericht Aurich hatte den Angeklagten bereits am 18. Juli 2025 zu einer sechsjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Der 31-Jährige legte daraufhin Revision ein, um das Urteil rechtlich prüfen zu lassen.
Diese Prüfung durch den Bundesgerichtshof (Az. 3 StR 459/25) ergab jedoch keine Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten. Mit dem Beschluss vom 18. Dezember 2025 wurde die Revision verworfen. Das Urteil ist somit rechtskräftig und wird nun vollstreckt.
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Fahrzeugbrand in Weener: Feuerwehr verhindert Umweltschäden im Burgweg
Schnelles Eingreifen in Weener: VW-Transporter steht im Burgweg in Flammen
WEENER. Am Donnerstagvormittag kam es im Stadtgebiet von Weener zu einem Feuerwehreinsatz. Gegen 11:20 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Weener in den Burgweg gerufen, nachdem dort ein geparkter VW-Kastenwagen in Brand geraten war.
Schon beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte bot sich ein dramatisches Bild: Der Motorraum des Fahrzeugs stand bereits in Vollbrand. Um ein weiteres Ausbreiten der Flammen auf das gesamte Fahrzeug oder die Umgebung zu verhindern, leiteten die Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz umgehend einen Löschangriff ein.
Gezielte Brandbekämpfung und Umweltschutz
Durch den schnellen Einsatz von Löschwasser aus den bordeigenen Tanks der Einsatzfahrzeuge konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden. Im Anschluss an die aktiven Löscharbeiten setzten die Einsatzkräfte eine Wärmebildkamera ein, um verborgene Glutnester aufzuspüren und eine erneute Entzündung auszuschließen.
Ein besonderes Augenmerk mussten die Helfer auf den Umweltschutz legen: Da der Transporter unmittelbar über einem Straßengully stand und infolge des Brandes Betriebsstoffe ausliefen, wurde der Kanaleinlauf kurzerhand mit Erdreich abgedichtet. So konnte verhindert werden, dass umweltschädliche Flüssigkeiten in das Abwassersystem gelangten. Die Untere Wasserbehörde wurde zur weiteren Begutachtung der Einsatzstelle verständigt.
Einsatzbilanz
Die Freiwillige Feuerwehr Weener war mit insgesamt vier Fahrzeugen und zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt. Personen kamen bei dem Vorfall nach ersten Informationen nicht zu Schaden.
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