Blaulicht
Diebstahl nach Haustürgeschäft — weitere Polizeimeldungen

Leer — Diebstahl nach Haustürgeschäft
Leer — Wie der Polizei am Samstag bekannt wurde, kam es am vergangenen Donnerstag in der Zeit zwischen 13.45 Uhr und 14.15 Uhr zu einem Diebstahl nach einem Haustürgeschäft an der Hauptstraße. Ein vermeintlicher Messerschleifer gelangte im Rahmen des Geschäftes in das Wohnhaus einer 78-jährigen Frau und lenkte diese unter einem Vorwand ab. Nachdem der Mann das Gebäude verließ, bemerkte die Frau das Fehlen von diversen Schmuckstücken im mittleren dreistelligen Gesamtwert. Der Mann entkam unerkannt. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten. Die Polizei rät zudem davon ab, fremde Personen ohne Legitimation in die Wohnung zu lassen.
Leer — Alkoholisiert am Steuer
Leer — Am Samstagmittag kontrollierten Beamte gegen 12.30 Uhr in der Straße “Westergaste” einen 55-jährigen Leeraner als Fahrer eines Pkw Mercedes-Benz. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete den Mann zuvor mit einer deutlich unsicheren Fahrweise. Im Zuge der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 55-Jährige mit einer Atemalkoholkonzentration von rund 1,5 Promille deutlich alkoholisiert war. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
Rhauderfehn — Diebstahl aus Pkw
Rhauderfehn — In der Zeit von Freitagabend bis Samstagmorgen kam es in der Friesenstraße zu einem Diebstahl aus einem Pkw. Bislang unbekannte Täter schlugen die Fensterscheibe der Beifahrerseite eines Pkw Mercedes-Benz ein und entwendeten aus dem Inneren des Autos Wertgegenstände im unteren dreistelligen Gesamtwert. Die Polizei bittet Zeugen und Hinweisgeber um Kontaktaufnahme und rät dazu, keine Wertgegenstände im Auto aufzubewahren.
Moormerland — Verkehrsunfall nach Alkoholkonsum
Moormerland — Am frühen Samstagabend wurde der Polizei gegen 18.00 Uhr ein Verkehrsunfall in der Straße “Georgswieke” mitgeteilt. Die eintreffenden Beamten stellten vor Ort fest, dass ein 61-jähriger Mann aus Moormerland mit seinem Pkw Opel nach links von der Fahrbahn abkam und im Uferbereich des Kanals zum Stehen kam. Verletzt wurde der 61-Jährige nicht. Während der Unfallaufnahme ergab sich der Verdacht einer Alkoholisierung des Mannes. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 2,0 Promille. Der Pkw musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt.
Emden — Fahren unter Drogeneinfluss
Emden — Am Samstagabend kontrollierten Beamte der Polizei Emden gegen 22.00 Uhr in der Friedrich-Ebert-Straße den Fahrer eines Pkw. Im Zuge dieser Kontrolle ergab sich für die Beamten der Verdacht einer Drogenbeeinflussung des 24-jährigen Fahrers aus Emden. Ein durchgeführter Drogentest bestätigte diesen Verdacht. Weiterhin stellte sich heraus, dass der junge Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Gegen ihn wird nun ermittelt.
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Blaulicht
Prozess nach Übergriffen: Frauen und vierjähriges Kind in Leer bedrängt
Übergriffe in Leer: 60-Jähriger vor der Großen Jugendkammer
Schwerwiegende Vorwürfe beschäftigen ab sofort das Landgericht: Ein 60-jähriger Mann muss sich wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe verantworten, die sich im Sommer 2025 in Leer ereignet haben sollen. Da unter den Betroffenen auch ein Kind ist, findet der Prozess vor der 1. Großen Jugendkammer unter dem Vorsitz von Richter Witte statt. Der Fall sorgt aufgrund der besonderen Umstände für großes öffentliches Interesse und eine umfangreiche Beweisaufnahme.
Vorwürfe: Belästigungen und ein Übergriff auf ein Kind
Die Anklage wiegt schwer. Dem derzeit in der Justizvollzugsanstalt Oldenburg inhaftierten Mann wird vorgeworfen, im vergangenen Sommer mehrfach Frauen in Leer bedrängt zu haben. In diesen Fällen soll er versucht haben, die Frauen gegen ihren ausdrücklichen Willen zu küssen.
Besonders erschütternd ist ein weiterer Anklagepunkt: Der 60-Jährige soll einem ihm völlig unbekannten, erst vierjährigen Mädchen unvermittelt einen Kuss auf den Mund gegeben haben. Diese Tat rückt das Verfahren in den Zuständigkeitsbereich der Jugendkammer, die besonders sensibel mit Fällen umgeht, in denen Minderjährige betroffen sind.
Mammut-Auftakt: 14 Zeugen geladen
Das Gericht plant eine sehr detaillierte Aufarbeitung der Geschehnisse. Bereits für den ersten Hauptverhandlungstag ist ein straffes Programm vorgesehen:
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Zeugen: Insgesamt 14 Personen sind geladen, um Licht in die Vorfälle des Sommers 2025 zu bringen.
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Gutachter: Ein Sachverständiger ist ebenfalls anwesend, um möglicherweise die Schuldfähigkeit oder andere psychologische Aspekte des Angeklagten zu bewerten.
Aufgrund der hohen Anzahl an Zeugen und der Komplexität der Vorwürfe wird mit einem intensiven Verfahren gerechnet. Der Angeklagte verbleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft.
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Symbolbild: Zur Veranschaulichung des Themas wurde dieses Bild von einer KI generiert.
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178-facher Online-Betrug: 45-jähriger Ostfriese vor der Strafkammer
178-facher Betrug: Emder steht vor der 4. Großen Strafkammer
Es ist eine Masche, die den Online-Handel massiv belastet und letztlich alle ehrlichen Käufer trifft: Werden Waren bestellt, um sie niemals zu bezahlen, schwindet das Vertrauen der Händler – die Folge sind oft strengere Vorkasse-Regelungen. Man kann die Betreiber fast verstehen, die sich vor solchen Verlusten schützen wollen.
Systematischer Betrug unter falschem Namen
Im Mittelpunkt des Verfahrens vor dem Landgericht steht ein 45-jähriger Mann aus Emden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm ein gewerbsmäßiges Vorgehen vor: Zwischen 2023 und 2024 soll er in 178 Fällen Online-Shops getäuscht haben. Dabei nutzte er laut Anklage systematisch frei erfundene Personalien, um sich Waren zu erschleichen.
Das Besondere an diesem Fall ist die hohe Frequenz der Taten. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Angeklagte bereits zum Zeitpunkt der Bestellung fest eingeplant hatte, die Rechnungen niemals zu begleichen.
Die Verhandlung: Schadenssummen und Prozessauftakt
Die 4. Große Strafkammer hat nun die Aufgabe, diese enorme Anzahl an Einzeltaten juristisch aufzuarbeiten. Das finanzielle Ausmaß der Taten ist beachtlich:
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Gesamtvolumen der Bestellungen: Knapp 28.000 €
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Realer Schaden (nach Retouren): Rund 9.000 €
Zum ersten Hauptverhandlungstag wurden zunächst keine Zeugen geladen. In dieser Phase des Prozesses steht zumeist die Verlesung der Anklageschrift sowie die Klärung von Formalien und möglichen Einlassungen des Angeklagten im Vordergrund.
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Brandeinsatz, Unfallflucht und vermeintliche Tiernot in Ostfriesland
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 12.01.2026
Brand Solaranlage++ Verkehrsunfallflucht++ festgefrorene Schwäne++ Nötigung im Straßenverkehr
Leer — Brand Solaranlage
Am 11.01.2026 gegen 17:25 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass es in Leer, Auf der Warf, zu einem Brand gekommen sei. Aus bislang ungeklärter Ursache brannte es an einer Solaranlage, die sich auf dem Dach eines Boxenlaufstalls befand. Die Feuerwehr konnte den Brand an der Anlage löschen. Die Schäden befinden sich überwiegend an Teilen der Solaranlage und werden auf den mittleren vierstelligen Bereich geschätzt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Hesel — Verkehrsunfallflucht
Am 11.01.2026 in der Zeit zwischen 14:30 Uhr und 14:50 Uhr kam es in Hesel, Im Brink in Höhe der Hausnummer 1, zu einem Verkehrsunfall. Eine bislang unbekannte Person fuhr mit ihrem Pkw gegen den auf dem Parkplatz abgestellten weißen Renault Clio eines 43-jährigen Mannes. Anschließend entfernte sich die Person unerlaubt vom Unfallort. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden.
Moormerland — festgefrorene Schwäne
Am 11.01.2026 gegen 08:30 Uhr wurde der Polizei durch eine Passantin gemeldet, dass sich auf dem Gewässer am Schwarzen Weg in Moormerland festgefrorene Schwäne befinden. Die Einsatzkräfte konnten vor Ort feststellen, dass keines der Tiere festgefroren war und dass sich alle Tiere frei bewegen konnten.
Emden — Nötigung im Straßenverkehr
Am 11.01.2026 gegen 12:00 Uhr kam es auf der L2 zwischen Petkum und Gandersum in Richtung Emden, zu einer Nötigung im Straßenverkehr. Ein 28-jähriger Fahrer eines grauen VW Golf nötigte einen 70-jährigen Fahrer eines grauen Mitsubishi ASX. Der 28-jährige Mann aus Emden bremste den 70-jährigen Mann aus Moormerland mehrfach bis zum Stillstand aus und verhinderte das Überholen, indem er in der Mitte der Fahrbahn fuhr. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
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