Blaulicht
Einbrüche, Verkehrsunfälle, freilaufende Dackel und Brand einer Mülltonne
Fensterscheibe eingeschlagen
Leer — In dem Zeitraum zwischen dem 01.01.2022, 17:30 Uhr, und dem 02.01.2022, 07:30 Uhr, wurde eine Fensterscheibe eines Kiosks in der Straße Bahnhofsring in Leer eingeschlagen. Die Täterschaft sowie das Tatmotiv sind aktuell noch unbekannt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde kein Diebesgut erlangt. Zudem konnten vor Ort keine Spuren vorgefunden werden. Es entstand ein Sachschaden im dreistelligen Bereich.
Versuchter Wohnungseinbruchdiebstahl
Leer — In der Zeit zwischen dem 30.12.2021, 12:00 Uhr, und dem 02.01.2022, 18:00 Uhr, kam es in der Brunnenstraße in Leer zu einem versuchten Wohnungseinbruchdiebstahl. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kletterte der unbekannte Täter über einen anliegenden Anbauschuppen auf den Balkon der Wohnung im ersten Obergeschoss. Anschließend versuchte dieser die Balkontür aufzuhebeln, was misslang. An der Balkontür konnten Spuren vorgefunden und gesichert werden. Es wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern an. Der Gesamtschaden wird auf 500 EUR geschätzt.
Tageswohnungseinbruchsdiebstahl
Leer — Am 31.12.2021 kam es zwischen 16:00 Uhr und 17:00 Uhr zu einem Tageswohnungseinbruch in der Ubbo-Emmius-Straße in Leer. Ein bisher unbekannter Täter entwendete zwei Geldbörsen, inkl. einer mittleren zweistelligen Summe Bargeld sowie Dokumente. Nach bisherigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass der unbekannte Täter über ein kippstehendes Fenster in die Wohnung eingedrungen ist. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Emden — Zwischen dem 30.12.2021, 19:00 Uhr, und dem 31.12.2021, 11:20 Uhr, ist es zu einer Verkehrsunfallflucht auf dem Parkplatz gegenüber des Spielplatzes in der Wilhelm-Leuschner-Straße in Emden gekommen. Beschädigt wurde ein roter Hyundai i30. Es entstand ein Sachschaden im Bereich der hinteren rechten Tür. Der Schaden wird auf 1500 EUR geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Emden zu melden.
Brand einer Mülltonne
Emden — Am 31.12.2021 um 14:26 Uhr kam es zu einem Brand einer Altpapiertonne vor einem Wohnhaus in der Nesserlander Straße. Die Feuerwehr wurde hinzugezogen, die den Brand löschen konnte. Die Mülltonne ist durch den Brand beschädigt worden. Ein weiterer Sach- oder Gebäudeschaden entstand nicht. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Emden zu melden.
Freilaufende Dackel auf Borkum
Borkum — Am 03.01.2022 wurden gegen 10:55 Uhr durch eine Passantin auf der zum “Neuen Leuchtturm” gehörenden Wiese drei freilaufende Dackel gemeldet, die dort zahlreichen Kaninchen hinterherjagten. Als die Passantin das Besitzerpärchen ansprach, reagierte dieses nicht. Eines der Kaninchen wurde gebissen und verendete vor Ort. Ein weiterer Passant kam hinzu und sprach das Besitzerpärchen an, welches sich daraufhin zügig entfernte. Bei Eintreffen der Funkstreifenwagenbesatzung hatte sich das Besitzerpärchen samt Hunde bereits entfernt. Eine Nahbereichsfahndung verlief negativ. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Borkum zu melden.
Emden — Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss
Am 02.01.2022 verursachte ein alkoholisierter Autofahrer gegen 19:00 Uhr einen Verkehrsunfall auf der Nordertorstraße. Die Polizei in Emden erhielt einen Hinweis auf den 44-jährigen Fahrzeugführer und wollte diesen im Bereich der Straße “Zwischen beiden Bleichen” kontrollieren. Zunächst missachtete der Mann aus Emden die Anhaltesignale der Polizei und machte dann an der Kreuzung zur Nordertorstraße plötzlich eine Vollbremsung. Die hinter dem Emder fahrenden Polizisten konnten nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhren auf den Pkw VW des Mannes auf. Dieser überfuhr anschließend eine rote Ampel und bog nach rechts in die Nordertorstraße ab. Hier überholte der 44-Jährige einen vorausfahrenden Pkw und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Pkw VW einer 59-jährigen Frau aus Emden. Anschließend prallte der Pkw des Emders in eine Hauswand und danach gegen den Streifenwagen der Polizei. Die Frau wurde bei dem Unfall schwer verletzt und in ein Krankenhaus verbracht. Eine Überprüfung der Fahrtauglichkeit des Emders ergab, dass dieser alkoholisiert war. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf eine fünfstellige Summe.
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Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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