Lokal
Engel im Alltag: Ehrenamtliche Helden der Samtgemeinde Hesel
Das Foto zeigt die von der Samtgemeinde Hesel im Jahr 2018 für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichneten Bürgerinnen und Bürger zusammen mit Samtgemeindebürgermeister Uwe Themann.
Ehrung von Ehrenamtlichen in der Samtgemeinde Hesel
Am 20. November 2023 ist es wieder soweit: Die Villa Popken in der Samtgemeinde Hesel wird zum Schauplatz einer ganz besonderen Veranstaltung. An diesem Tag werden ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger für ihr vorbildliches Engagement und ihren Einsatz im Dienst der Gemeinschaft geehrt. Die Samtgemeinde Hesel erkennt die Bedeutung des Ehrenamts in den verschiedensten Lebensbereichen an und setzt sich dafür ein, diejenigen zu würdigen, die sich in sozialen, kulturellen, gesellschaftspolitischen, musikalischen und kirchlichen Bereichen besonders hervorgetan haben.
Die Auswahl der zu ehrenden Personen obliegt dem Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur und Soziales der Samtgemeinde Hesel, der sich an den Richtlinien des Samtgemeinderats orientiert. Dabei wird besonderer Wert auf die Empfehlungen der Bürgerinnen und Bürger gelegt. Jeder/r Einwohner/in der Samtgemeinde Hesel hat das Recht, Personen für die Ehrung vorzuschlagen. Hierbei ist es wichtig, konkrete Begründungen anzuführen, die die Verdienste der vorgeschlagenen Personen hervorheben.
Die Vorschläge können schriftlich an die Samtgemeindeverwaltung Hesel, Rathausstraße 14, 26835 Hesel, oder per E‑Mail an c.roskam@hesel.de gesendet werden. Die zu ehrenden Personen müssen keine Mitglieder von Kirchen, Vereinen oder Verbänden sein. Viel wichtiger ist, dass sie sich durch ihren persönlichen Einsatz und ihr vorbildliches Engagement in den Dienst des Gemeinwesens gestellt haben.
Eine solche Ehrung erfordert, dass die qualifizierten Personen dazu beigetragen haben, den Gemeinschaftssinn zu fördern und aufrechtzuerhalten. Dies kann sich in verschiedenen Formen äußern, sei es durch ehrenamtliches Engagement in Problemfeldern, bei Hilfebedürftigen oder in sozialen Gruppierungen innerhalb der Samtgemeinde Hesel.
Die Samtgemeindeverwaltung Hesel ermutigte alle Bürgerinnen und Bürger, von ihrem Vorschlagsrecht Gebrauch zu machen. Die Frist für die Einreichung von Vorschlägen endet am 30. Oktober 2023. Nach diesem Datum können Vorschläge leider nicht mehr berücksichtigt werden. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, jenen Menschen Anerkennung zu zollen, die durch ihre freiwillige Arbeit einen erheblichen Beitrag zur Stärkung der Gemeinschaft in der Samtgemeinde Hesel leisten. Zeigen Sie Ihre Wertschätzung und reichen Sie Ihre Vorschläge ein, um diese stillen Helden gebührend zu ehren.
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Lokal
Niedersachsens Grundwasser erwärmt sich signifikant: Eine Analyse
Klimawandel unter unseren Füßen: Grundwasser in Niedersachsen wird deutlich wärmer
NORDEN / NIEDERSACHSEN – Während die steigenden Lufttemperaturen für jeden spürbar sind, vollzieht sich im Verborgenen eine ebenso besorgniserregende Entwicklung: Das Grundwasser in Niedersachsen erwärmt sich. Eine aktuelle Auswertung des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zeigt nun das Ausmaß dieser „stillen“ Erwärmung.
Bisher galt das Grundwasser als eine Konstante der Kühle. Mit einer durchschnittlichen Temperatur von etwa 10 Grad Celsius orientierte es sich stabil am langjährigen Mittel der Atmosphäre. Doch die neuen Daten von mehr als 300 Messstellen landesweit zeichnen ein anderes Bild.
Signifikanter Anstieg an drei von vier Messstellen
Die Experten des NLWKN haben lückenlose Datenreihen der letzten 30 Jahre analysiert. Dabei wurden Temperaturen bis in eine Tiefe von 40 Metern untersucht. Das Ergebnis der Studie ist deutlich:
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An 75 Prozent aller untersuchten Messstellen stieg die Temperatur signifikant an.
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Im Durchschnitt erwärmte sich das Grundwasser in den vergangenen drei Jahrzehnten um etwa ein Grad Celsius.
„Diese Messreihen sind von wesentlicher Bedeutung bei der Betrachtung von Klimaauswirkungen auf das Grundwasser“, erklärt Dr. Anne Mehrtens von der NLWKN-Direktion in Norden. Zwar beeinflussen Faktoren wie die Gesteinsart oder die Landnutzung die Geschwindigkeit der Erwärmung, doch die Hauptursachen stehen fest: Der globale Klimawandel und die zunehmende Urbanisierung sind die treibenden Kräfte.
Wie wird gemessen?
Um unverfälschte Daten direkt aus der Tiefe zu erhalten, nutzt der NLWKN ein spezielles Verfahren. Das Grundwasser wird mit einem Pumpsystem nach oben befördert und fließt permanent durch eine Messzelle. Eine darin installierte Sonde erfasst die Temperatur des „unbeeinflussten“ Wassers, bevor es durch oberirdische Witterungseinflüsse verändert werden kann.
Gefahr für das Ökosystem im Untergrund
Die Erwärmung um ein Grad mag auf den ersten Blick gering erscheinen, doch für das sensible Ökosystem im Untergrund ist sie ein massiver Eingriff. Das Grundwasser ist kein steriler Raum, sondern Lebensraum für Bakterien, Mikroorganismen und eine hochspezialisierte Fauna.
Diese Organismen erbringen sogenannte Ökosystemdienstleistungen, die für uns Menschen überlebenswichtig sind:
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Natürliche Reinigung: Mikroorganismen bauen Schadstoffe wie Nitrat im Boden ab.
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Gleichgewicht: Eine angepasste Fauna hält die Wasserqualität stabil.
„Zu den Auswirkungen zählt vor allem die Störung dieses Ökosystems“, warnt Dr. Mehrtens. Wärmeempfindliche Arten könnten verdrängt werden, was die Selbstreinigungskraft des Grundwassers gefährden könnte. Wie genau sich der Temperaturanstieg langfristig auf diese Abbauprozesse auswirkt, ist derzeit noch Gegenstand der Forschung.
Ein Blick in die Zukunft
Die Ergebnisse sind ein Weckruf. Wenn man bedenkt, dass die internationale Gemeinschaft versucht, die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad bis Ende des Jahrhunderts zu begrenzen, ist ein Anstieg von einem Grad innerhalb von nur 30 Jahren im Grundwasser ein massives Warnsignal.
Auswertungsergebnisse: bitte HIER klicken
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Lokal
Jobmesse Transport & Logistik: Neue Chancen in Leer
Jobmesse Transport & Logistik in Leer: Neue berufliche Perspektiven am 25. März
LEER – Die Branche für Transport und Logistik sucht Verstärkung. In einer gemeinsamen Initiative veranstalten das Zentrum für Arbeit (Jobcenter) und die Bundesagentur für Arbeit Emden-Leer am Mittwoch, den 25. März 2026, eine spezialisierte Jobmesse. In den Räumlichkeiten der WBS Schulen in Leer erhalten Interessierte die Chance, direkt mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu treten.
Die Messe öffnet von 9:00 bis 15:00 Uhr ihre Türen in der Bavinkstraße 23. Das Angebot richtet sich an alle, die einen Einstieg, Umstieg oder Aufstieg in der Logistikbranche suchen. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich.
Vielfältige Angebote und direkte Bewerbungschancen
Besucher erwartet ein umfassendes Informationsangebot. Zahlreiche Arbeitgeber aus der Region präsentieren ihre aktuellen Beschäftigungsmöglichkeiten und stehen für erste Kennenlerngespräche bereit. Ergänzend dazu stellen Bildungsträger verschiedene Qualifizierungs- und Weiterbildungswege vor, um den Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes gerecht zu werden.
Ein zentrales Element der Messe ist die Stellenwand, die einen schnellen Überblick über die offenen Vakanzen der ausstellenden Unternehmen bietet. Interessierte haben die Möglichkeit, sich direkt vor Ort auf konkrete Angebote zu bewerben und erste Vorstellungsgespräche zu führen. Experten des Jobcenters und der Arbeitsagentur begleiten die Messe beratend, um individuelle berufliche Perspektiven zu unterstützen.
Vorbereitung und Anreise
Um die Chancen auf eine erfolgreiche Vermittlung zu erhöhen, wird empfohlen, aktuelle Bewerbungsunterlagen bzw. einen Lebenslauf (idealerweise in mehrfacher Ausfertigung) mitzubringen. Auch Schreibutensilien für Notizen sind hilfreich.
Für Teilnehmer, die Unterstützung bei den Anreisekosten benötigen, halten die jeweiligen Integrationsfachkräfte Informationen zu Busgutscheinen oder Fahrtkostenanträgen bereit. Diese können im Vorfeld zusammen mit einer schriftlichen Einladung angefordert werden.
Anmeldung vor Ort: Nach der Ankunft in der Bavinkstraße 23 sollten sich Besucher zunächst an der Anmeldung des Zentrums für Arbeit melden. Von dort aus wird der kurze Weg zu den Messeständen in den WBS Schulen gewiesen.
Kontakt für Rückfragen
Für weitere Informationen zur Jobmesse steht der Arbeitgeberservice unter der Telefonnummer 0491 926‑2026 oder per E‑Mail unter arbeitgeberservice@lkleer.de zur Verfügung.
Symbolbild: Zur Veranschaulichung des Themas wurde dieses Bild von einer KI generiert.
Fachkräfte gewinnen: Präsentieren Sie Ihr Unternehmen auf LeserECHO

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Whats/App/Mobil: 0160 9339 4636 oder info@leserECHO.de
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Lokal
Richtfest: Neues Feuerwehrhaus in Nüttermoor nimmt Form an
Richtfest in Nüttermoor: Ein modernes Zuhause für den Brandschutz
Ein bedeutender Meilenstein für die Sicherheit in Leer-Nüttermoor ist erreicht: Am Freitagnachmittag wurde der Richtkranz über dem Neubau des Feuerwehrhauses an der Straße „An der Trah“ gehisst. Das 3,7 Millionen Euro teure Projekt setzt nicht nur funktionale, sondern auch ökologische Maßstäbe.

Im Beisein von Vertretern aus Stadtverwaltung, Politik, Feuerwehr und den beteiligten Fachfirmen wurde der Abschluss der Rohbauarbeiten feierlich begangen. Bürgermeister Claus-Peter Horst hob in seiner Ansprache die Bedeutung des Neubaus hervor: Hier entstehe ein Ort, an dem das ehrenamtliche Engagement der Einsatzkräfte optimale Arbeitsbedingungen vorfinde. Er dankte insbesondere den bereits 25 beteiligten Firmen sowie dem Rat der Stadt für die Bereitstellung der Mittel.
Zukunftssicher für die nächsten 50 Jahre
Auch Ortsbrandmeister Marc Taute zeigte sich sichtlich zufrieden. Mit der geplanten Übergabe im August 2026 sei die Feuerwehr Nüttermoor für mindestens das nächste halbe Jahrhundert bestens gerüstet. Den traditionellen Richtspruch hielt Stefan Weß, Geschäftsführer der Firma Stahlkonzept, bevor das zerspringende Schnapsglas nach altem Brauch das Glück für das Gebäude besiegelte.
Funktionalität trifft auf Klimaschutz
Das vom Büro „Hambrock Bauplanung“ entworfene Gebäude bietet auf 607 Quadratmetern Grundfläche moderne Strukturen:
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Fahrzeughalle: Platz für vier Einsatzfahrzeuge, mit einer perspektivischen Erweiterungsoption für ein fünftes Fahrzeug.
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Sozialtrakt: Zweigeschossiger Bereich für Versammlungen, Schulungen und die wichtige Arbeit der Jugendfeuerwehr.
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Infrastruktur: Getrennte Umkleiden und Sanitäranlagen nach aktuellem Standard.
Besonders hervorzuheben ist die energetische Bauweise. Das Projekt wird von der KfW als „Klimafreundlicher Neubau“ gefördert. Ein begrüntes Flachdach, eine moderne Wärmepumpe sowie eine Photovoltaik-Anlage sorgen dafür, dass das Gebäude weitestgehend unabhängig von externen Energiequellen betrieben werden kann. Für den Ernstfall ist zudem eine Netzersatzanlage integriert, die den Betrieb bei Stromausfällen sicherstellt.
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