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Erfah­re­ne Lehr­kräf­te im Fokus: Kul­tus­mi­nis­te­rin infor­miert über Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten

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Erfah­re­ne Lehr­kräf­te im Fokus: Kul­tus­mi­nis­te­rin infor­miert über Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten

Kul­tus­mi­nis­te­rin Julia Wil­lie Ham­burg hat sich in einem per­sön­li­chen Schrei­ben an Lehr­kräf­te gewandt, die kurz vor dem wohl­ver­dien­ten Ruhe­stand ste­hen. In die­sem Schrei­ben dan­ken sie den Päd­ago­gen herz­lich für ihre lang­jäh­ri­ge Hin­ga­be im nie­der­säch­si­schen Schul­dienst und infor­mier­ten sie gleich­zei­tig über viel­ver­spre­chen­de Mög­lich­kei­ten einer Weiterbeschäftigung.

Die gestie­ge­nen Her­aus­for­de­run­gen im Bil­dungs­sys­tem, bedingt durch den Krieg in der Ukrai­ne, ver­stärk­te Migra­ti­on sowie die seit 2014 anstei­gen­de Gebur­ten­ra­te, füh­ren zu einem deut­li­chen Anstieg der Schü­ler­zah­len an nie­der­säch­si­schen Schu­len. Ins­be­son­de­re in den MINT-Fächern, Musik und Kunst sowie an nicht­gym­na­sia­len Schul­for­men besteht ein hoher Bedarf an qua­li­fi­zier­ten Lehr­kräf­ten, der der­zeit durch Neu­ein­stel­lun­gen allein nicht gedeckt wer­den kann.

Kul­tus­mi­nis­te­rin Ham­burg setzt dabei auf den umfang­rei­chen Erfah­rungs­schatz der bal­di­gen Pen­sio­nä­rin­nen und Pen­sio­nä­re. Sowohl ver­be­am­te­te als auch tarif­be­schäf­tig­te Lehr­kräf­te haben die Mög­lich­keit, unmit­tel­bar nach dem Aus­schei­den aus dem nach Tarif befris­te­ten Dienst wei­ter­be­schäf­tigt zu wer­den. Alter­na­tiv kön­nen Beam­tin­nen und Beam­te den Ruhe­stand frei­wil­lig hin­aus­zö­gern, indem sie einen Antrag stel­len, der bis spä­tes­tens zum Ende des vor­an­ge­hen­den Schul­halb­jah­res ein­ge­reicht wer­den muss. Vor­aus­ge­setzt, es bestehen kei­ne dienst­li­chen Inter­es­sen dage­gen, ermög­licht die­se Opti­on eine Ver­schie­bung des Ruhe­stands um bis zu drei Jah­re. Dar­über hin­aus besteht die Mög­lich­keit, einen bereits gestell­ten Antrag auf Ver­set­zung in den Ruhe­stand zurück­zu­zie­hen, solan­ge die Ver­fü­gung noch nicht gestellt wur­de, wodurch das Beam­ten­ver­hält­nis bis zur Errei­chung der Alters­gren­ze fort­ge­setzt wird.

Die­se Maß­nah­men unter­strei­chen das Stre­ben der Minis­te­rin, die wert­vol­le Exper­ti­se erfah­re­ner Lehr­kräf­te zu nut­zen, um den gestie­ge­nen Bil­dungs­an­for­de­run­gen gerecht zu wer­den. Der Appell an die Päd­ago­gen, ihre Erfah­rung wei­ter­hin im Dienst der Bil­dung zu stel­len, mar­kiert einen wich­ti­gen Schritt in Rich­tung einer nach­hal­ti­gen Siche­rung der Unter­richts­qua­li­tät in Niedersachsen.


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Nach­hil­fe in Leer Ost­fries­land und in War­singsfehn / Moormerland 

Bil­dungs­chan­cen heu­te und mor­gen: Schul­fit setzt auf indi­vi­du­el­le Nach­hil­fe und ganz­heit­li­che Lernangebote

Bil­dung ist der Schlüs­sel zum per­sön­li­chen Erfolg und zur gesell­schaft­li­chen Teil­ha­be. In einer Welt, die sich stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt, ist lebens­lan­ges Ler­nen ent­schei­dend. Schul­fit, ein Bil­dungs­un­ter­neh­men mit über 35 Jah­ren Erfah­rung, setzt sich aktiv dafür ein, Schü­ler, Jugend­li­che und Erwach­se­ne im Land­kreis Leer, Moorm­er­land, Aurich und Emden zu för­dern und ihre Chan­cen in der Schu­le, auf dem Arbeits­markt und im Leben zu verbessern.

Qua­li­tät, Erfah­rung und Erfolg

Schul­fit zeich­net sich durch einen ganz­heit­li­chen Ansatz aus. Das Unter­neh­men bie­tet nicht nur Nach­hil­fe, son­dern auch Coa­ching und Kur­se der Erwach­se­nen­bil­dung an. Dabei ste­hen nicht nur fach­li­che Kennt­nis­se im Fokus, son­dern auch die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se und Poten­zia­le der Ler­nen­den. Qua­li­fi­zier­te Lehr­kräf­te beglei­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf ihrem Bil­dungs­weg, nicht nur fach­lich, son­dern auch menschlich.

Die lang­jäh­ri­ge Erfah­rung von Schul­fit spricht für sich. Seit über 35 Jah­ren enga­giert sich das Unter­neh­men erfolg­reich für die Bil­dung sei­ner Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Die­se Erfah­rung fließt in die Gestal­tung effek­ti­ver Lehr­me­tho­den ein, die sich an aktu­el­len päd­ago­gi­schen Stan­dards ori­en­tie­ren. Die kon­ti­nu­ier­li­che Anpas­sung an neue Ent­wick­lun­gen im Bil­dungs­be­reich ermög­licht es Schul­fit, stets auf dem neu­es­ten Stand zu blei­ben und die Qua­li­tät der ange­bo­te­nen Bil­dungs­maß­nah­men zu gewährleisten.

TÜV-Zer­ti­fi­kat „Qua­li­täts­stan­dards Nachhilfe“

Die Qua­li­tät der Bil­dungs­an­ge­bo­te von Schul­fit wird nicht nur durch lang­jäh­ri­ge Erfah­rung sicher­ge­stellt, son­dern auch durch das TÜV-Zer­ti­fi­kat „Qua­li­täts­stan­dards Nach­hil­fe“. Die­ses Zer­ti­fi­kat belegt, dass Schul­fit höchs­te Stan­dards in der Nach­hil­fe setzt. Die Lehr­kräf­te bie­ten Unter­richt auf höchs­tem Niveau und för­dern nicht nur fach­li­che Kom­pe­ten­zen, son­dern auch die per­sön­li­che Ent­wick­lung der Schü­le­rin­nen und Schüler.

Indi­vi­du­el­le För­de­rung für jedes Lernenden

Schul­fit ver­folgt den Ansatz, jedes Ler­nen indi­vi­du­ell zu för­dern. Die Bedürf­nis­se und Stär­ken jedes Ein­zel­nen ste­hen im Mit­tel­punkt der päd­ago­gi­schen Arbeit. Die­ser per­so­na­li­sier­te Ansatz ermög­licht es, auf unter­schied­li­che Lern­sti­le und Geschwin­dig­kei­ten ein­zu­stei­gen, um opti­ma­le Lern­erfol­ge zu erzielen.

Blick in die Zukunft

Bil­dung ist ein kon­ti­nu­ier­li­cher Pro­zess, der Lebens­lang anhält. Schul­fit sieht sich nicht nur als Beglei­ter wäh­rend der Schul­zeit, son­dern auch als Part­ner für lebens­lan­ges Ler­nen. Die ange­bo­te­nen Kur­se der Erwach­se­nen­bil­dung rich­ten sich an alle aus, die ihre Kennt­nis­se erwei­tern und ihre beruf­li­chen Chan­cen ver­bes­sern möchten.

Mit einem kla­ren Fokus auf Qua­li­tät, indi­vi­du­el­le För­de­rung und ganz­heit­li­che Ent­wick­lung setzt Schul­fit auf die Bil­dungs­chan­cen von heu­te und mor­gen. Die nach­hal­ti­ge Wir­kung ihrer Bil­dungs­an­ge­bo­te spie­gelt sich nicht nur in schu­li­schen Erfol­gen, son­dern auch in einer posi­ti­ven Ent­wick­lung auf dem Arbeits­markt und im per­sön­li­chen Leben der Ler­nen­den wider. Schul­fit bleibt somit ein wich­ti­ger Akteur in der Bil­dungs­land­schaft, der die Zukunft sei­ner Schü­le­rin­nen und Schü­ler aktiv mitgestaltet.


Coa­ching im Schul­fit: Ori­en­tie­rung für Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne in Leer und Umgebung

Nach­hil­fe in Leer Ost­fries­land / Haus­auf­ga­ben­be­treu­ung Stadt Leer

Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne ste­hen in einer ent­schei­den­den Pha­se ihres Lebens, geprägt von Ver­än­de­run­gen und Her­aus­for­de­run­gen. Puber­tät, schu­li­sche Anfor­de­run­gen, die Vor­be­rei­tung auf Aus­bil­dung oder Stu­di­um – der Über­gang in die Erwach­se­nen­welt wird nicht sel­ten von Unsi­cher­hei­ten beglei­tet. In die­ser wich­ti­gen Lebens­pha­se bie­tet Schul­fit ein spe­zia­li­sier­tes Coa­ching, das sich an die­je­ni­gen rich­tet, die ihre eige­nen Poten­zia­le erken­nen und ihre per­sön­li­che Ent­wick­lung inten­siv för­dern möch­ten. Ins­be­son­de­re in den Stadt­tei­len Leer Bin­gum, Loga, Log­abir­um, Heis­fel­de und Nüt­ter­moor ist das Coa­ching-Ange­bot von Schul­fit prä­sent und unter­stützt Jugend­li­che auf ihrem Weg.

Indi­vi­du­el­le Unter­stüt­zung in her­aus­for­dern­den Zeiten

Das Coa­ching im Schul­fit geht über her­kömm­li­che Nach­hil­fe hin­aus und kon­zen­triert sich auf die indi­vi­du­el­le Ent­wick­lung der Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen. Es dient als Ori­en­tie­rungs­hil­fe in einer Zeit, in der vie­le wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den müs­sen. Dabei wer­den nicht nur schu­li­sche The­men, son­dern auch per­sön­li­che Zie­le und Her­aus­for­de­run­gen berücksichtigt.

Poten­zia­le erken­nen und fördern

Das Coa­ching bei Schul­fit setzt dar­auf, die indi­vi­du­el­len Poten­zia­le der Jugend­li­chen zu erken­nen und gezielt zu för­dern. Dies geschieht in enger Zusam­men­ar­beit mit qua­li­fi­zier­ten Coa­ches, die nicht nur fach­lich ver­siert sind, son­dern auch ein Gespür für die Bedürf­nis­se der jun­gen Men­schen haben. Durch geziel­te Gesprä­che, Men­to­ring und unter­stüt­zen­de Maß­nah­men wer­den die Jugend­li­chen dazu ermu­tigt, ihre eige­nen Stär­ken zu ent­de­cken und weiterzuentwickeln.

Unter­stüt­zung in den Stadt­tei­len Leer Bin­gum, Loga, Log­abir­um, Heis­fel­de und Nüttermoor

Schul­fit ist in den Stadt­tei­len Leer Bin­gum, Loga, Log­abir­um, Heis­fel­de und Nüt­ter­moor prä­sent und bie­tet damit eine loka­le Anlauf­stel­le für Coa­ching und Unter­stüt­zung. Die Nähe zu den Schu­len und dem Lebens­um­feld der Jugend­li­chen ermög­licht eine effek­ti­ve Zusam­men­ar­beit, die auf Ver­trau­en und indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen basiert.

Vor­be­rei­tung auf die Zukunft

Das Coa­ching im Schul­fit ist nicht nur dar­auf aus­ge­rich­tet, aktu­el­le Her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen, son­dern legt auch den Fokus auf die Zukunft. Es unter­stützt die Jugend­li­chen dabei, kla­re Zie­le zu set­zen und sich auf ihre wei­te­ren Schrit­te vor­zu­be­rei­ten, sei es im Rah­men einer Aus­bil­dung oder eines Studiums.

Fazit: Per­sön­li­che Ent­wick­lung im Fokus

In einer Zeit des Umbruchs und der Ver­än­de­run­gen bie­tet das Coa­ching im Schul­fit eine wert­vol­le Unter­stüt­zung für Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne. Durch indi­vi­du­el­le För­de­rung und geziel­te Ori­en­tie­rungs­hil­fen trägt es dazu bei, dass die­se Pha­se nicht nur erfolg­reich, son­dern auch per­sön­lich berei­chernd gestal­tet wird. Schul­fit steht somit nicht nur für schu­li­sche Hil­fe, son­dern auch für eine umfas­sen­de Beglei­tung auf dem Weg zur per­sön­li­chen Ent­fal­tung und beruf­li­chen Perspektive.

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Rau­chen, Ziga­ret­ten und Vapes wer­den teu­rer – bis zu 14 Euro für eine Schachtel?

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Bun­des­tag beschließt Erhö­hung der Tabak­steu­er: Ziga­ret­ten könn­ten bis 2030 deut­lich teu­rer werden

Der Deut­sche Bun­des­tag hat am 15. Okto­ber 2026 eine Erhö­hung der Tabak­steu­er beschlos­sen. Die Abga­ben auf Ziga­ret­ten und wei­te­re Tabak­pro­duk­te sol­len über vier Jah­re hin­weg schritt­wei­se stei­gen. Nach den über­ar­bei­te­ten Plä­nen der Regie­rungs­ko­ali­ti­on wer­den für 2027 zusätz­li­che Steu­er­ein­nah­men von rund 1,5 Mil­li­ar­den Euro erwar­tet. Auch die durch­schnitt­li­chen Ver­kaufs­prei­se für Ziga­ret­ten dürf­ten in den kom­men­den Jah­ren deut­lich steigen.

Bun­des­tag stimmt für höhe­re Tabaksteuer

Am Don­ners­tag, 15. Okto­ber 2026, hat der Deut­sche Bun­des­tag nach einer rund 20-minü­ti­gen Aus­spra­che dem Gesetz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung zur Ände­rung des Tabak­steu­er­ge­set­zes zuge­stimmt. Grund­la­ge war die vom Finanz­aus­schuss geän­der­te Fas­sung des Gesetzentwurfs.

Für die Geset­zes­än­de­rung stimm­ten die Frak­tio­nen von CDU/CSU und SPD. Dage­gen votier­ten die AfD, Bünd­nis 90/Die Grü­nen, die Links­frak­ti­on sowie zwei Abge­ord­ne­te aus den Rei­hen der Union.

Mit der beschlos­se­nen Neu­re­ge­lung soll die Tabak­steu­er über einen Zeit­raum von vier Jah­ren regel­mä­ßig ange­ho­ben wer­den. Betrof­fen sind nicht nur klas­si­sche Ziga­ret­ten, son­dern auch zahl­rei­che wei­te­re Tabak­pro­duk­te und Ersatzprodukte.

Ziga­ret­ten­prei­se: Die­se Ent­wick­lun­gen wer­den bis 2030 erwartet

Wie stark sich die Steu­er­än­de­run­gen auf die Prei­se aus­wir­ken könn­ten, ver­deut­li­chen die im Gesetz­ent­wurf genann­ten gewich­te­ten durch­schnitt­li­chen Klein­ver­kaufs­prei­se für eine Packung mit 20 Zigaretten.

Jahr Gewich­te­ter durch­schnitt­li­cher Kleinverkaufspreis
2027 8,77 Euro
2028 9,56 Euro
2029 10,42 Euro
2030 11,36 Euro

Damit wür­de der zugrun­de geleg­te durch­schnitt­li­che Ver­kaufs­preis von 8,77 Euro im Jahr 2027 auf 11,36 Euro im Jahr 2030 stei­gen. Das ent­spricht einer Zunah­me um 2,59 Euro inner­halb des betrach­te­ten Zeitraums.

Wich­tig ist dabei: Es han­delt sich um die im Gesetz­ent­wurf genann­ten gewich­te­ten durch­schnitt­li­chen Klein­ver­kaufs­prei­se. Die tat­säch­li­chen Prei­se ein­zel­ner Ziga­ret­ten­mar­ken kön­nen davon abwei­chen. Auch die kon­kre­te Preis­ent­wick­lung im Han­del hängt von den jewei­li­gen Her­stel­lern und Anbie­tern ab.

Auch Fein­schnitt, Pfei­fen­ta­bak und Was­ser­pfei­fen­ta­bak betroffen

Die geplan­te Steu­er­erhö­hung beschränkt sich nicht auf Ziga­ret­ten. Auch ande­re Pro­duk­te sol­len künf­tig stär­ker besteu­ert wer­den. Dazu gehören:

  • Fein­schnitt und ande­re Tabakwaren

  • Pfei­fen­ta­bak

  • erhitz­ter Tabak

  • Was­ser­pfei­fen­ta­bak

  • Sub­sti­tu­te für Tabakwaren

Die Ände­run­gen betref­fen damit unter­schied­li­che Pro­dukt­grup­pen des Tabak­mark­tes. Für Zigar­ren, Ziga­ril­los, Pfei­fen­ta­bak und Was­ser­pfei­fen­ta­bak sol­len die neu­en Steu­er­ta­ri­fe aller­dings erst ab dem 1. März 2027 gelten.

Bun­des­re­gie­rung nennt Haus­halts­kon­so­li­die­rung und Gesund­heits­schutz als Ziele

Die Bun­des­re­gie­rung begrün­det die Steu­er­erhö­hung sowohl mit der Haus­halts­la­ge als auch mit gesund­heits­po­li­ti­schen Zielen.

Bereits mit dem Eck­wer­te­be­schluss vom 29. April 2026 hat­te sich die Bun­des­re­gie­rung dar­auf ver­stän­digt, den Hand­lungs­be­darf im Bun­des­haus­halt zu ver­rin­gern. Die Erhö­hung der Tabak­steu­er ist Teil der ver­ein­bar­ten Maß­nah­men zur Kon­so­li­die­rung der öffent­li­chen Finanzen.

Dar­über hin­aus soll die Neu­re­ge­lung zum Schutz der öffent­li­chen Gesund­heit bei­tra­gen. Nach der Begrün­dung des Gesetz­ent­wurfs steht die Ände­rung im Ein­klang mit den Nach­hal­tig­keits­zie­len der Bun­des­re­gie­rung, die Rau­cher­quo­te bei Jugend­li­chen und Erwach­se­nen zu senken.

Höhe­re Prei­se sol­len damit neben zusätz­li­chen Ein­nah­men für den Staat auch einen Bei­trag zur Ver­rin­ge­rung des Tabak­kon­sums leisten.

Deut­lich höhe­re Steu­er­ein­nah­men nach Ände­run­gen im Finanzausschuss

Im par­la­men­ta­ri­schen Ver­fah­ren wur­den die finan­zi­el­len Aus­wir­kun­gen des Geset­zes noch­mals ver­än­dert. Der Finanz­aus­schuss hat­te dem Gesetz­ent­wurf am Mitt­woch, 14. Okto­ber 2026, in geän­der­ter Fas­sung zuge­stimmt. Die Ände­run­gen gin­gen auf die Koali­ti­ons­frak­tio­nen zurück.

Nach den ursprüng­li­chen Berech­nun­gen der Bun­des­re­gie­rung soll­ten die Steu­er­mehr­ein­nah­men im kom­men­den Jahr 756 Mil­lio­nen Euro betra­gen. Bis 2030 wur­de mit zusätz­li­chen Ein­nah­men von 3,589 Mil­li­ar­den Euro gerechnet.

Durch die Ände­run­gen im Finanz­aus­schuss stei­gen die erwar­te­ten Mehr­ein­nah­men deutlich:

Jahr Erwar­te­te Steu­er­mehr­ein­nah­men nach der Ausschussänderung
2027 1,5 Mil­li­ar­den Euro
2030 4,461 Mil­li­ar­den Euro

Für 2027 wer­den damit rund 750 Mil­lio­nen Euro mehr erwar­tet als im ursprüng­li­chen Gesetz­ent­wurf. Für 2030 liegt die neue Pro­gno­se um 872 Mil­lio­nen Euro über der ursprüng­li­chen Berechnung.

Die Beträ­ge sind Pro­gno­sen zu den erwar­te­ten zusätz­li­chen Steu­er­ein­nah­men und kei­ne bereits erziel­ten Einnahmen.

 

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Bun­des­rat hat­te kei­ne Einwände

Auch die Län­der hat­ten sich mit dem Gesetz­ent­wurf befasst. Der Bun­des­rat erhob nach sei­ner Stel­lung­nah­me kei­ne Ein­wän­de gegen den ursprüng­li­chen Gesetz­ent­wurf der Bundesregierung.

Die end­gül­ti­ge par­la­men­ta­ri­sche Ent­schei­dung traf der Bun­des­tag am 15. Okto­ber 2026 mit der Zustim­mung zur über­ar­bei­te­ten Fassung.

Grü­nen-Antrag zur Ver­mei­dung steu­er­li­cher Aus­weich­be­we­gun­gen scheitert

Neben dem Gesetz­ent­wurf lag dem Bun­des­tag ein Ent­schlie­ßungs­an­trag der Frak­ti­on Bünd­nis 90/Die Grü­nen vor. Dar­in for­der­ten die Grü­nen unter ande­rem, die Steu­er­sät­ze für Ziga­ret­ten, Fein­schnitt und ande­re Tabak­wa­ren bes­ser auf­ein­an­der abzustimmen.

Damit soll­te ver­hin­dert wer­den, dass Ver­brau­cher aus steu­er­li­chen Grün­den auf güns­ti­ge­re Pro­dukt­grup­pen ausweichen.

Der Ent­schlie­ßungs­an­trag fand kei­ne Mehr­heit. CDU/CSU, AfD und SPD stimm­ten dage­gen. Die Links­frak­ti­on ent­hielt sich.

Haus­halts­aus­schuss prüf­te Finanzierbarkeit

Im Zusam­men­hang mit der Geset­zes­än­de­rung lag dem Bun­des­tag außer­dem ein Bericht des Haus­halts­aus­schus­ses gemäß Para­graf 96 der Geschäfts­ord­nung des Bun­des­ta­ges zur Finan­zier­bar­keit vor.

Der Bericht war Teil der par­la­men­ta­ri­schen Prü­fung der finan­zi­el­len Aus­wir­kun­gen der Neuregelung.

Tabak­steu­er steigt über meh­re­re Jahre

Mit dem Beschluss vom 15. Okto­ber 2026 hat der Bun­des­tag den Weg für eine schritt­wei­se Erhö­hung der Tabak­steu­er geeb­net. Die Neu­re­ge­lung soll zusätz­li­che Ein­nah­men für den Bun­des­haus­halt brin­gen und zugleich gesund­heits­po­li­ti­sche Zie­le unterstützen.

Für Ver­brau­cher bedeu­tet die geplan­te Ent­wick­lung, dass Ziga­ret­ten und wei­te­re Tabak­pro­duk­te in den kom­men­den Jah­ren teu­rer wer­den könn­ten. Beson­ders deut­lich wird dies bei den im Gesetz­ent­wurf aus­ge­wie­se­nen durch­schnitt­li­chen Ver­kaufs­prei­sen für eine Packung mit 20 Ziga­ret­ten: Sie stei­gen von 8,77 Euro im Jahr 2027 auf 11,36 Euro im Jahr 2030.

Quel­le: Deut­scher Bun­des­tag, Beschluss zur Ände­rung des Tabak­steu­er­ge­set­zes vom 15. Okto­ber 2026; Gesetz­ent­wurf und Bericht des Finanzausschusses.

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Zucker­steu­er ab Juli 2027: Limo­na­de, Eis­tee und Ener­gy­drinks könn­ten teu­rer werden

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Zucker­steu­er ab Juli 2027: Wel­che Geträn­ke in Deutsch­land teu­rer wer­den könnten

Wer im Super­markt regel­mä­ßig zu Limo­na­de, Eis­tee oder Ener­gy­drinks greift, muss sich womög­lich auf höhe­re Prei­se ein­stel­len. Das Bun­des­ka­bi­nett hat am 14. Okto­ber 2026 den Ent­wurf für eine Zucker­ge­trän­ke­steu­er auf den Weg gebracht. Die Abga­be soll ab dem 1. Juli 2027 grei­fen, sofern das wei­te­re Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren wie geplant verläuft.

Die Bun­des­re­gie­rung ver­folgt mit dem Vor­ha­ben zwei Haupt­zie­le: Einer­seits soll der Zucker­kon­sum der Bevöl­ke­rung sin­ken, um gesund­heit­li­che Fol­ge­schä­den ein­zu­däm­men. Ande­rer­seits sol­len die Steu­er­ein­nah­men dazu bei­tra­gen, die Finanz­la­ge der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung zu stabilisieren.

Wie hoch fällt die Zucker­steu­er aus?

Die Höhe der geplan­ten Abga­be rich­tet sich nach der Zucker­men­ge im jewei­li­gen Getränk. Vor­ge­se­hen sind zwei gestaf­fel­te Steuerstufen:

  • 26 Cent pro Liter: bei einem Zucker­ge­halt von 5 bis unter 8 Gramm pro 100 Milliliter.

  • 32 Cent pro Liter: ab einem Zucker­ge­halt von min­des­tens 8 Gramm pro 100 Milliliter.

Geträn­ke mit einem beson­ders hohen Zucker­an­teil wer­den somit stär­ker belas­tet. For­mal han­delt es sich um eine Ver­brauch­steu­er. Her­stel­ler und Han­del ent­schei­den zwar selbst über ihre Ver­kaufs­prei­se, es ist jedoch davon aus­zu­ge­hen, dass die Steu­er zumin­dest teil­wei­se auf die Kun­den umge­legt wird.

Was bedeu­tet das kon­kret für den Einkauf?

Aus­wir­kun­gen auf die Laden­prei­se zei­gen sich erst, wenn die Unter­neh­men die Steu­er an die Ver­brau­cher wei­ter­rei­chen. Behält der Han­del die Sum­me eins zu eins ein, erge­ben sich fol­gen­de Zusatzkosten:

  • 0,5 Liter: 13 Cent Zusatz­be­las­tung (bei 26 Cent/l) bzw. 16 Cent (bei 32 Cent/l)

  • 1,0 Liter: 26 Cent Zusatz­be­las­tung (bei 26 Cent/l) bzw. 32 Cent (bei 32 Cent/l)

  • 1,5 Liter: 39 Cent Zusatz­be­las­tung (bei 26 Cent/l) bzw. 48 Cent (bei 32 Cent/l)

  • 2,0 Liter: 52 Cent Zusatz­be­las­tung (bei 26 Cent/l) bzw. 64 Cent (bei 32 Cent/l)

Bei die­sen Wer­ten han­delt es sich um eine rein rech­ne­ri­sche Mehr­be­las­tung und nicht um fes­te End­prei­se im Supermarkt.

Wel­che Geträn­ke sind betroffen?

Die geplan­te Abga­be zielt auf gesüß­te Geträn­ke ab, die die vor­ge­ge­be­nen Zucker-Schwel­len­wer­te errei­chen. Unter die Rege­lung fal­len unter anderem:

  • Klas­si­sche Limo­na­den und Colagetränke

  • Gesüß­te Eistees

  • Ener­gy­drinks mit ent­spre­chen­dem Zuckergehalt

  • Frucht­nek­tare und Frucht­saft­ge­trän­ke mit zuge­setz­tem Zucker

  • Zucker­hal­ti­ge Geträn­ke­si­rups und Kon­zen­tra­te zur Mischung

Maß­geb­lich für die Besteue­rung ist nicht der Name des Pro­dukts, son­dern der tat­säch­li­che Zucker­ge­halt sowie die recht­li­che Ein­ord­nung. Daher fällt nicht jedes Frucht­ge­tränk auto­ma­tisch unter die glei­che Steuerstufe.

Wel­che Aus­nah­men sind vorgesehen?

Nach den Plä­nen der Bun­des­re­gie­rung sind bestimm­te Pro­dukt­ka­te­go­rien von der Abga­be befreit:

  • Rei­ne Frucht- und Gemü­se­säf­te sowie ent­spre­chen­de Konzentrate

  • Unge­süß­te Fruchtsaftschorlen

  • Milch, Hafer- und Reis­drinks sowie dar­aus her­ge­stell­te Mischgetränke

  • Geträn­ke, die aus­schließ­lich mit Süßungs­mit­teln statt Zucker gesüßt sind

  • Alko­ho­li­sche Geträn­ke, die bereits eige­nen Steu­ern unterliegen

  • Alko­hol­freie Alter­na­ti­ven auf die­ser Basis

Die­se Aus­nah­men stel­len sicher, dass die Steu­er ziel­ge­rich­tet wirkt. Die end­gül­ti­ge steu­er­li­che Bewer­tung hängt jedoch vom fina­len Geset­zes­text ab.

Aus wel­chen Grün­den kommt die Steuer?

Die Bun­des­re­gie­rung begrün­det den Schritt vor allem mit den gesund­heit­li­chen Risi­ken eines hohen Zucker­kon­sums. Über­mä­ßi­ger Ver­zehr begüns­tigt Über­ge­wicht, Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen, Kari­es und Diabetes.

Die Maß­nah­me soll ins­be­son­de­re Kin­der und Jugend­li­che schüt­zen, rich­tet sich aber eben­so an Erwach­se­ne. Zudem ent­steht für die Geträn­ke­indus­trie ein Anreiz, Rezep­tu­ren anzu­pas­sen und den Zucker­ge­halt zu senken.

Hohe Gesund­heits­kos­ten entlasten

Nach Regie­rungs­an­ga­ben ver­ur­sa­chen Krank­hei­ten infol­ge hoher Zucker­men­gen jähr­lich Behand­lungs­kos­ten von mehr als zwei Mil­li­ar­den Euro. Die­se Sum­me belas­tet das gesam­te Gesundheitssystem.

Ein gerin­ge­rer Zucker­kon­sum soll die­se Aus­ga­ben lang­fris­tig sen­ken und die Bei­trag­sät­ze der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen sta­bi­li­sie­ren. Die erwar­te­ten Ein­nah­men sol­len zudem genutzt wer­den, um eine Sen­kung des Bun­des­zu­schus­ses an den Gesund­heits­fonds abzufedern.

Son­der­re­geln für klei­ne Hersteller

Für klei­ne­re Geträn­ke­pro­du­zen­ten sind geson­der­te Bestim­mun­gen vor­ge­se­hen. Im wei­te­ren Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren muss noch geklärt wer­den, ab wann und unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen klei­ne­re Betrie­be von der Abga­be befreit wer­den können.

Wie ist der aktu­el­le Stand des Gesetzes?

Der Beschluss des Bun­des­ka­bi­netts vom 14. Okto­ber 2026 ist der ers­te Schritt im Ver­fah­ren. Das Vor­ha­ben wird nun von den Regie­rungs­frak­tio­nen in den Deut­schen Bun­des­tag ein­ge­bracht und dort bera­ten. Erst nach dem voll­stän­di­gen Durch­lauf aller par­la­men­ta­ri­schen Gre­mi­en wird die Rege­lung rechts­kräf­tig. Als Start­ter­min ist der 1. Juli 2027 vorgesehen.

Aus­blick

Die geplan­te Steu­er soll den Ver­zehr stark gesüß­ter Geträn­ke ein­däm­men und die Finan­zen der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ent­las­ten. Ob das Vor­ha­ben lang­fris­tig zu einer bes­se­ren Gesund­heit der Bevöl­ke­rung führt, zeigt sich erst nach der Ein­füh­rung. Schon jetzt lohnt sich für Ver­brau­cher der Blick auf die Nähr­wert­ta­bel­le auf der Rück­sei­te der Ver­pa­ckung, um den Zucker­ge­halt ver­schie­de­ner Pro­duk­te zu vergleichen.

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Alko­hol­ver­bot an Bahn­hö­fen: Deut­sche Bahn führt neue Regel ein

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Ab heu­te gilt das Alko­hol­ver­bot an allen Bahn­hö­fen der Deut­schen Bahn

Deut­sche Bahn führt Alko­hol­kon­sum­ver­bot an rund 5.700 Bahn­hö­fen ein – 79 Pro­zent Zustim­mung in einer Umfrage

Deutsch­land – Ab heu­te, Don­ners­tag, 15. Okto­ber 2026, gilt an sämt­li­chen Bahn­hö­fen der Deut­schen Bahn (DB) ein Alko­hol­kon­sum­ver­bot. Damit will das Unter­neh­men für mehr Sicher­heit und Sau­ber­keit sor­gen und das Umfeld für Rei­sen­de sowie Mit­ar­bei­ten­de ange­neh­mer gestal­ten. Nach Anga­ben der Deut­schen Bahn zei­gen die bis­he­ri­gen Erfah­run­gen an zahl­rei­chen Sta­tio­nen posi­ti­ve Ergebnisse.

Weni­ger Müll und Kon­flik­te durch Alkoholverbot

An knapp 40 gro­ßen Bahn­hö­fen galt das Alko­hol­kon­sum­ver­bot bereits vor der bun­des­wei­ten Ein­füh­rung. Dort habe sich gezeigt, dass die Rege­lung zu weni­ger Müll, rück­läu­fi­gen Kon­flik­ten und einem ins­ge­samt ange­neh­me­ren Umfeld beitrage.

Auch in der Bevöl­ke­rung fin­det die Maß­nah­me brei­te Unter­stüt­zung. Einer aktu­el­len reprä­sen­ta­ti­ven Umfra­ge zufol­ge spre­chen sich rund 80 Pro­zent der Befrag­ten für alko­hol­freie Bahn­hö­fe aus. Die Deut­sche Bahn nennt eine Zustim­mung von 79 Pro­zent. Auch die Mie­ter in den Bahn­hö­fen unter­stüt­zen nach Unter­neh­mens­an­ga­ben die Bemü­hun­gen um mehr Sicher­heit in den öffent­li­chen Bereichen.

Was Rei­sen­de jetzt beach­ten müssen

Das Alko­hol­kon­sum­ver­bot ist ab dem 15. Okto­ber 2026 Bestand­teil der Haus­ord­nung der Deut­schen Bahn. Ent­spre­chen­de Hin­wei­se fin­den Rei­sen­de auf Aus­hän­gen in den Bahn­hö­fen sowie online unter www.bahnhof.de/hausordnung.

Die neue Rege­lung gibt den Sicher­heits­kräf­ten der Deut­schen Bahn eine kla­re Hand­ha­be, um gegen Ver­stö­ße vor­zu­ge­hen. Bei ihren regu­lä­ren Kon­troll­gän­gen sol­len die Mit­ar­bei­ten­den der DB Sicher­heit aktiv Per­so­nen anspre­chen, die gegen das Ver­bot verstoßen.

Bei wie­der­hol­ten Ver­stö­ßen kann die Deut­sche Bahn ein Haus­ver­bot aussprechen.

Gas­tro­no­mie und ver­schlos­se­ne Geträn­ke blei­ben erlaubt

Das Ver­bot gilt nicht unein­ge­schränkt für sämt­li­che alko­ho­li­schen Geträn­ke. Die Gas­tro­no­mie an den Bahn­hö­fen ist aus­drück­lich von der Rege­lung aus­ge­nom­men. Rei­sen­de dür­fen außer­dem wei­ter­hin ver­schlos­se­ne alko­ho­li­sche Geträn­ke im Gepäck mit­füh­ren oder sol­che Geträn­ke aus Ein­käu­fen transportieren.

Ent­schei­dend ist damit der Alko­hol­kon­sum im Bahn­hof und nicht allein das Mit­füh­ren ent­spre­chen­der Getränke.

Die­se Bahn­hö­fe waren bereits alkoholfrei

Meh­re­re gro­ße Bahn­hö­fe in Deutsch­land haben das Alko­hol­kon­sum­ver­bot bereits vor dem bun­des­wei­ten Start ein­ge­führt. Dazu gehö­ren unter anderem:

  • Köln Haupt­bahn­hof

  • Hei­del­berg Hauptbahnhof

  • Mün­chen Hauptbahnhof

  • Ham­burg Hauptbahnhof

Zuletzt kamen zum 1. Sep­tem­ber 2026 der Ber­li­ner Haupt­bahn­hof, Ber­lin Gesund­brun­nen, der Kie­ler Haupt­bahn­hof und der Braun­schwei­ger Haupt­bahn­hof hinzu.

Die Deut­sche Bahn bewer­tet die bis­he­ri­gen Erfah­run­gen mit dem Alko­hol­kon­sum­ver­bot durch­weg posi­tiv. Mit der Aus­wei­tung auf das gesam­te Netz soll die Rege­lung nun bun­des­weit für ein­heit­li­che Ver­hält­nis­se sorgen.

Alko­hol­ver­bot gilt an rund 5.700 Bahnhöfen

Nach Anga­ben der Deut­schen Bahn umfasst die neue Rege­lung ins­ge­samt rund 5.700 Bahn­hö­fe und Sta­tio­nen. Dazu zäh­len etwa 5.400 Bahn­hö­fe der DB Infra­GO AG sowie rund 300 Sta­tio­nen der DB Regio­Netz GmbH.

Mit dem bun­des­wei­ten Alko­hol­kon­sum­ver­bot setzt die Deut­sche Bahn auf stren­ge­re Regeln in öffent­li­chen Bahn­hofs­be­rei­chen. Ziel ist es, Kon­flik­te zu redu­zie­ren, die Sau­ber­keit zu ver­bes­sern und das Sicher­heits­ge­fühl der Rei­sen­den und Beschäf­tig­ten zu stärken.

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