Blaulicht
Erhöhtes Risiko durch Wildwechsel in unserer Region
Erhöhte Gefahr durch Wildwechsel: Sicherheitshinweise für Verkehrsteilnehmende
In den letzten Tagen verzeichnete die Polizeiinspektion Leer/Emden einen Anstieg an Wildunfällen. Insbesondere in der Dämmerung und den frühen Morgenstunden ist besondere Vorsicht geboten. Die schwierigen Lichtverhältnisse machen es für Fahrzeugführer oft schwierig, Tiere frühzeitig am Fahrbahnrand zu erkennen.
Warum reagieren Wildtiere so unvorhersehbar?
Wildtiere wie Rehe oder Wildschweine sind in ihren Aktivitätsphasen stark an die Dämmerung gebunden. Das Scheinwerferlicht moderner Fahrzeuge wirkt auf sie jedoch oft irritierend: Die Tiere werden durch das helle Licht geblendet, was ihren Orientierungssinn beeinträchtigt. In dieser Situation verharren sie oft regungslos auf der Fahrbahn, da sie die Gefahrenquelle nicht einschätzen können.
Zudem ist das Sozialverhalten der Tiere ein entscheidender Faktor: Wildtiere sind selten Einzelgänger. Wenn ein Tier die Straße überquert hat, folgen häufig weitere Artgenossen. Diese „Nachzügler“ kommen oft zeitversetzt und ohne zu zögern auf die Fahrbahn, was das Risiko für nachfolgende Fahrzeuge massiv erhöht.
Richtiges Verhalten im Ernstfall
Sollte plötzlich Wild auf der Straße auftauchen, ist besonnenes Handeln lebenswichtig. Die Polizei gibt dazu klare Empfehlungen:
-
Fernlicht abblenden: Um die Blendwirkung für das Tier zu reduzieren und ihm die Flucht zu ermöglichen.
-
Kontrolliert abbremsen & hupen: Ein anhaltendes Hupsignal kann das Tier vertreiben. Verzichten Sie jedoch auf die Lichthupe, da diese das Tier zusätzlich irritieren und „einfrieren“ lassen kann.
-
Keine Ausweichmanöver: Riskante Lenkbewegungen enden nicht selten durch einen Zusammenprall mit Bäumen oder im Gegenverkehr. Ein kontrollierter Aufprall ist statistisch gesehen fast immer die sicherere Alternative für die Insassen.
-
Vorausschauendes Fahren: Achten Sie konsequent auf Wildwechsel-Schilder und reduzieren Sie in gefährdeten Wald- und Feldrandgebieten die Geschwindigkeit.
Aufmerksamkeit ist der beste Schutz. Wenn ein Tier die Fahrbahn überquert hat, sollten Sie Ihre Geschwindigkeit drosseln und bremsbereit bleiben, um auf eventuelle Nachzügler reagieren zu können.
Bleiben Sie aufmerksam und kommen Sie sicher an Ihr Ziel.
Beitragsbild- Symbolfoto (KI)
Anzeige
Bereich Leer/Emden — Wildunfälle
Am 31.05.2026 befuhr eine 25-jährige Fahrerin eines Renault Austral gegen 23:20 Uhr die B70 in Fahrtrichtung Leer, als im Bereich Moormerland ein Reh die Fahrbahn kreuzte. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem ein Sachschaden am PKW entstand. Das Reh verendete vor Ort.
Am 31.05.2026 befuhr ein 49-jähriger Fahrer eines Audi Q5 gegen 5 Uhr die Autobahn 28 in Richtung Stuhr, als im Bereich Uplengen ein Reh die Fahrbahn kreuzte. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem ein Sachschaden am PKW entstand. Das Reh verendete vor Ort.
Am 01.06.2025 befuhr ein 40-jähriger PKW-Fahrer gegen 0:30 Uhr die Papenburger Straße in Leer, als ein Reh die Fahrbahn querte. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem ein Sachschaden am PKW entstand. Das Reh konnte nicht mehr aufgefunden werden.
In den letzten Tagen kam es im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden vermehrt zu Wildunfällen. Die meisten dieser Unfälle ereignen sich in der Dämmerung und den frühen Morgenstunden. Die teilweise diffusen Lichtverhältnisse erschweren es den Fahrzeugführern, Wildtiere rechtzeitig zu erkennen.
Werden die Tiere vom Scheinwerferlicht geblendet, bleiben sie oft unvermittelt stehen. Fahrzeugführer werden angehalten, auf Wildwechsel-Schilder zu achten und ihre Fahrweise entsprechend anzupassen. Vor allem in der Dämmerung sollte die Geschwindigkeit angepasst werden. Steht dann unerwartet ein Wildtier auf der Straße gilt: Unbedingt das Fernlicht abblenden, kontrolliert abbremsen, hupen und nicht die Lichthupe betätigen.
Von riskanten Ausweichmanövern wird dringend abgeraten. Diese enden nicht selten in Kollisionen mit Bäumen oder im Gegenverkehr und sind oftmals deutlich gefährlicher als ein Zusammenstoß mit dem Tier.
Zudem ist zu beachten, dass Wildtiere häufig nicht allein unterwegs sind. Verkehrsteilnehmende sollten daher stets auf mögliche Nachzügler achten. So bleibt dem Tier ein Fluchtweg, und weitere Gefahren können vermieden werden.
Anzeige
Blaulicht
Polizeibeamter bei Einsatz verletzt – Einbruchsversuch und schwerer Unfall auf der A28
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 16.06.2026
Verkehrsunfallflucht ++ PKW-Brand ++ Verkehrsunfall
Leer — Verkehrsunfallflucht
Zwischen dem 12.06.2026 gegen 16 Uhr und dem 15.06.2026 gegen 6:30 Uhr beschädigte ein unbekannter Verkehrsteilnehmer in der Straße Wörde in Leer einen ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestellten schwarzen Audi SQ6. Dabei entstand ein Sachschaden im unteren fünfstelligen Bereich. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Leer — PKW-Brand
Am 15.06.2026 geriet gegen 12:10 Uhr ein BMW 520i auf dem Gelände einer Tankstelle in der Bremer Straße in Leer aufgrund eines technischen Defekts in Brand. Das Feuer konnte bereits vor dem Eintreffen der Polizei von mehreren Helfern gelöscht werden. Auch die Feuerwehr war vor Ort. Am Auto entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden im unteren fünfstelligen Bereich. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.
Leer — Verkehrsunfall
Am 15.06.2026 befuhr ein 57-jähriger Fahrer eines VW Caddy gegen 7:35 Uhr die Hauptstraße in Leer in Richtung Hesel. Als er nach rechts in den Roten Weg abbiegen wollte, übersah er einen 33-jährigen Fahrradfahrer, der auf dem Radweg in derselben Richtung unterwegs war. Es kam zu einem Zusammenstoß. Der Radfahrer stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein umliegendes Krankenhaus. Darüber hinaus entstand ein Sachschaden an den Fahrzeugen.
Anzeige
Blaulicht
Tödlicher Unfall auf der B 210: Transporter und Lkw kollidieren bei Hinte
Tödlicher Verkehrsunfall auf der B 210 bei Hinte: Ein Toter und zwei Verletzte
Hinte – Ein tragischer Verkehrsunfall hat sich am frühen Montagmorgen auf der Bundesstraße 210 zwischen Emden und Georgsheil ereignet, bei dem ein 62-jähriger Transporter-Fahrer sein Leben verlor.
Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Zusammenstoß gegen 4.40 Uhr im Bereich der Einmündung zum Moorweg in Loppersum (Gemeinde Hinte). Der 62-jährige Fahrer eines Transporters aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) beabsichtigte, von der Straße Moorweg auf die Bundesstraße in Richtung Aurich einzubiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem Lkw, der auf der B 210 in Richtung Emden unterwegs war.
Für den 62-jährigen Fahrer des Transporters kam jede Hilfe zu spät; er verstarb noch an der Unfallstelle. Sein 24-jähriger Beifahrer erlitt bei dem Aufprall schwere Verletzungen. Der 46-jährige Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt.
Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Betroffenen zu versorgen und die Unfallstelle zu sichern. Neben drei Rettungswagen und zwei Notärzten waren die örtlichen Feuerwehren aus Hinte, Loppersum, Suurhusen und Wiegboldsbur im Einsatz.
Aufgrund der notwendigen Unfallaufnahme und der anschließenden Bergung der beteiligten Fahrzeuge musste die Bundesstraße für mehrere Stunden bis in den Vormittag hinein voll gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
Anzeige
Blaulicht
Schreckschusswaffe in Bunde sichergestellt, Unfallfluchten in Leer und Emden
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 15.06.2026
Körperliche Auseinandersetzung/Polizei stellt Schreckschusswaffe sicher ++ Verkehrsunfallflucht ++ Verkehrsunfall
Bunde — Körperliche Auseinandersetzung/Polizei stellt Schreckschusswaffe sicher
In der Nacht zu Montag kam es gegen 02:00 Uhr in einem Wohnhaus im Achterweg in Bunde zu einem größeren Polizeieinsatz infolge einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten ein 20-jähriger und ein 29-jähriger Mann gemeinsam mit weiteren Anwesenden in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 29-Jährige einen 17-jährigen Jugendlichen körperlich angegriffen haben. Der Jugendliche erlitt Verletzungen und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Im weiteren Verlauf suchte der 29-Jährige den 20-jährigen Mann an dessen Wohnanschrift auf. Dort kam es zu weiteren Streitigkeiten.
Anwohner verständigten die Polizei, nachdem im Zusammenhang mit dem Geschehen ein lauter Knall wahrgenommen worden war. Im Rahmen der anschließenden Ermittlungen stellten Einsatzkräfte eine Schreckschusswaffe sicher. Nach derzeitigem Stand bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für unbeteiligte Anwohnerinnen und Anwohner.
Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der 29-Jährige erneut den Kontakt zu dem 20-jährigen Beteiligten sucht, wurde dieser durch die Polizei in Gewahrsam genommen.
Im Verlauf des Einsatzes beleidigte und bedrohte der 29-Jährige mehrere eingesetzte Polizeikräfte und leistete bei der anschließenden Ingewahrsamnahme Widerstand. Zwei Polizeibeamte wurden hierbei leicht verletzt. Die Polizei hat mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Leer — Verkehrsunfallflucht
Am 13.06.2026 beschädigte zwischen 14 und 16:55 Uhr ein unbekannter Verkehrsteilnehmer im Osseweg in Leer einen ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestellten blauen Ford Tourneo. Dabei entstand ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Emden — Verkehrsunfall
Am 27.05.2026 befuhr gegen 11 Uhr ein unbekannter männlicher Autofahrer die Larrelter Straße in Emden. Als er in die Ubierstraße abbog, touchierte er eine 71-jährige Fahrradfahrerin, die den Radweg befuhr. Dabei kam die Frau zu Fall und erlitt schwere Verletzungen. Die Unfallbeteiligten verzichteten vor Ort auf eine polizeiliche Unfallaufnahme und einen Personalienaustausch. Erst im Nachhinein meldete die 71-Jährige den Vorfall.
Die Polizei sucht nun Zeugen. Personen, die Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Anzeige























