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EWE muss Strom- und Gas­preis in Grund­ver­sor­gung zu Janu­ar anheben

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  • Kun­den­zu­wachs und wei­ter ange­spann­te Markt­la­ge bedin­gen teu­re Beschaffung
  • Gestie­ge­ne Netz­ent­gel­te machen Strom zusätz­lich teurer
  • EWE begrüßt staat­li­che Ener­gie­preis-Ent­las­tung für Kunden
  • EWE refi­nan­ziert über Alter­ric auch Ent­las­tungs­pa­ket der Bundesregierung
  • Auch in Ener­gie­kri­se steht EWE für Versorgungssicherheit

 Olden­burg, 4. Novem­ber 2022. Zum Jah­res­wech­sel ist EWE erneut gezwun­gen, sei­ne Strom- und Gas­prei­se in der Grund­ver­sor­gung anzu­he­ben. Betrof­fen sind davon etwa 331.000 Strom- und 180.000 Gas­kun­den. So zah­len Kun­den ab dem 1. Janu­ar für Strom pro Kilo­watt­stun­de brut­to 49,97 Cent und damit 12,16 Cent mehr als der­zeit. Der jähr­li­che Grund­preis steigt von brut­to 179,69 Euro auf brut­to 199,55 Euro. Das sind im Monat statt bis­lang 14,97 Euro dann 16,63 Euro brut­to. Für einen Durch­schnitts­haus­halt mit einem Jah­res­ver­brauch von 2.800 Kilo­watt­stun­den erge­ben sich durch die Preis­an­he­bung ins­ge­samt Mehr­kos­ten von rund 30 Euro im Monat.

Die­se Strom­preis­an­pas­sung gilt nicht in Bran­den­burg, da EWE dort kein Strom-Grund­ver­sor­ger ist.

 Der Gas­preis steigt in der Grund­ver­sor­gung pro Kilo­watt­stun­de von aktu­ell brut­to 13,55 Cent auf 17,47 Cent. Das ent­spricht einem Plus von 3,92 Cent pro Kilo­watt­stun­de. Der jähr­li­che Grund­preis ändert sich bei Gas mar­gi­nal und steigt von 180 Euro auf 182,28 Euro. Das sind im Monat statt bis­lang 15 Euro dann 15,19 Euro. Ein Durch­schnitts­haus­halt mit einem Jah­res­ver­brauch von 20.000 Kilo­watt­stun­den zahlt durch die Preis­an­he­bung ins­ge­samt pro Monat gut 65 Euro mehr als bislang.

Kun­den­zu­wachs, wei­ter ange­spann­te Markt­la­ge und Netz­ent­gel­te sind Grün­de für Preis­an­stieg
Die Grün­de für die erneu­te Preis­an­he­bung erläu­tert Oli­ver Bolay, Geschäfts­füh­rer der EWE VERTRIEB GmbH: „EWE hat auch wei­ter­hin einen enor­men Kun­den­zu­wachs zu ver­zeich­nen und gleich­zei­tig fast kei­ne Kun­den­ver­lus­te – sowohl beim Gas als auch beim Strom. Im Ver­gleich zur letz­ten Preis­an­pas­sung im Okto­ber ist noch­mal die Anzahl der Gas­kun­den in der Grund­ver­sor­gung stark gestie­gen. Der Grund für die Kun­den­zu­wäch­se: Immer mehr Kun­den aus dem EWE-Hei­mat­markt, die zu Wett­be­wer­bern gewech­selt waren, kün­dig­ten auch in die­sem Jahr dort ihre Son­der­ver­trä­ge, die im Ver­gleich zur EWE-Grund­ver­sor­gung teu­rer waren, und wech­sel­ten wie­der in die EWE-Grund­ver­sor­gung. Der Trend hält auch wei­ter­hin an. Für die­sen schwer zu kal­ku­lie­ren­den Kun­den­zu­wachs muss EWE zu den aktu­el­len Prei­sen Ener­gie am Markt nach­kau­fen, wäh­rend EWE für sei­ne Bestands­kun­den die Ener­gie bereits lang­fris­tig ein­ge­kauft hat. Die teu­re Nach­be­schaf­fung von Strom und Gas aber treibt den Preis für alle grund­ver­sorg­ten Kun­den in die Höhe“, sagt Bolay.  Auch für Bestands­kun­den müs­se EWE zuneh­mend teu­rer ein­kau­fen. Dar­an ände­re auch eine wit­te­rungs­be­ding­te Moment­auf­nah­me im Okto­ber nichts, die den Gas­preis kurz­fris­tig sin­ken ließ. Beim Strom­preis kom­me hin­zu, dass die „deut­lich gestie­ge­nen Netz­ent­gel­te“ den Strom­preis zusätz­lich nach oben trie­ben. Die Netz­ent­gel­te machen Bolay zufol­ge einen Anteil von rund 17 Pro­zent am Strom­preis aus.

Ersatz­ver­sor­gung bei EWE zum 1. Dezem­ber teu­rer als Grund­ver­sor­gung
Kun­den aus dem EWE Hei­mat­markt, die zu EWE zurück­keh­ren, weil ihr bis­he­ri­ger Ver­sor­ger Insol­venz anmel­den muss­te, über­führt EWE geset­zes­kon­form zunächst in die Ersatz­ver­sor­gung, und zwar für maxi­mal drei Mona­te. Der Preis der Ersatz­ver­sor­gung rich­tet sich bei EWE zum 1. Dezem­ber – wie auch bei ande­ren Ver­sor­gern – nach den aktu­el­len Beschaffungskosten.

EWE begrüßt staat­li­che Ent­las­tung der Kun­den
EWE ist sehr wohl bewusst, dass die kriegs­be­ding­te Ener­gie­kri­se samt stei­gen­der Prei­se vie­le pri­va­te Haus­hal­te, aber auch Unter­neh­men wirt­schaft­lich über­for­dert. EWE begrüßt daher aus­drück­lich, dass die Bun­des­re­gie­rung Ener­gie­kun­den ent­las­ten möchte.

Der EWE-Vor­stands­vor­sit­zen­de Ste­fan Doh­ler kom­men­tiert jedoch die aktu­el­len poli­ti­schen Vor­ga­ben für die Umset­zung wie folgt: „Die Ent­las­tung der Kun­din­nen und Kun­den ist ohne Fra­ge drin­gend nötig und von EWE seit Mona­ten gefor­dert. Die Ver­sor­ger müs­sen das aber auch umset­zen kön­nen. In weni­gen Wochen, noch ohne vor­lie­gen­de gesetz­li­che Grund­la­ge, für alle Gas‑, Fern­wär­me- und Strom­kun­den kom­ple­xe Anpas­sun­gen in den Abrech­nungs­pro­zes­sen umzu­set­zen, die­se in den Sys­te­men zu pro­gram­mie­ren, zu tes­ten und dann für Strom mit Wir­kung zum 1. Janu­ar 2023 anzu­wen­den, wird viel­fach fak­tisch unmög­lich sein. Das ist eine Zumu­tung der Poli­tik, die über ein Aus­set­zen der Abschlä­ge für Strom im Janu­ar, wie im Dezem­ber beim Erd­gas, eine ein­fa­che Alter­na­ti­ve hät­te, die auch dem Rea­li­täts­check stand­hält und den Win­ter­ef­fekt bis März kom­pen­siert. Der Staat könn­te auch ein wei­te­res Mal ein Ener­gie­geld aus­zah­len. Ab März wirkt dann die regu­lä­re Preis­brem­se. Es stellt sich schon die Fra­ge, wozu es eine Exper­ten­kom­mis­si­on gab, wenn sich Poli­tik nun rigo­ros über deren Emp­feh­lun­gen hinwegsetzt?“

Auch EWE füllt über Betei­li­gung an Alter­ric Ent­las­tungs­topf der Bun­des­re­gie­rung
EWE macht im Zusam­men­hang mit dem staat­lich vor­ge­se­he­nen Ent­las­tungs­pa­ket dar­auf auf­merk­sam, dass die­ses nicht nur aus Steu­er­gel­dern finan­ziert wird, son­dern auch durch die geplan­te Abschöp­fung von Unter­neh­mens­ge­win­nen. So wird auch EWE als breit auf­ge­stell­tes Ener­gie­un­ter­neh­men über sei­ne Betei­li­gung am Grün­strom­erzeu­ger Alter­ric, der einen signi­fi­kan­ten Bei­trag für den Aus­bau der Wind­ener­gie an Land leis­tet, mit einem Teil des dort erziel­ten Gewinns dazu bei­tra­gen, das staat­li­che Ent­las­tungs­pa­ket zu refi­nan­zie­ren. Damit wer­den jedoch der Alter­ric für den zügi­gen Aus­bau der Wind­ener­gie drin­gend erfor­der­li­che Inves­ti­ti­ons­mit­tel entzogen. 

EWE sorgt auch in Kri­se für Ver­sor­gungs­si­cher­heit in der Regi­on
Für EWE-Kun­den gilt, dass sie sich auch in der aktu­el­len Ener­gie­kri­se auf EWE ver­las­sen kön­nen. Es hat für EWE der­zeit obers­te Prio­ri­tät, die Ver­sor­gungs­si­cher­heit trotz weg­ge­fal­le­ner rus­si­scher Erd­gas­men­gen sicher­zu­stel­len. Mit Beginn des rus­si­schen Angriffs­krie­ges gegen die Ukrai­ne wur­den die Kri­sen­stä­be akti­viert, die seit­her im engen Dia­log mit Behör­den und Ver­bän­den ste­hen. Das Ziel: Eine etwa­ige Man­gel­la­ge und damit die zeit­wei­se Unter­ver­sor­gung von Erd­gas­kun­den mit aller Kraft zu ver­hin­dern. In dem Zusam­men­hang bleibt das Ein­spa­ren von Ener­gie obers­tes Gebot.

Aktu­ell sind die Erd­gas­spei­cher von EWE zu 100 Pro­zent gefüllt und der Nord­wes­ten in der aktu­el­len Situa­ti­on damit best­mög­lich für die bevor­ste­hen­de Heiz­pe­ri­ode gerüs­tet. Ab dem Jah­res­wech­sel sol­len die an Deutsch­lands Küs­ten geplan­ten Flüs­sig­gas­ter­mi­nals neue Gas­men­gen ins Land brin­gen. EWE enga­giert sich bei der Netz­an­bin­dung des LNG-Ter­mi­nals Wil­helms­ha­ven, damit ein Teil des ankom­men­den Erd­ga­ses in der Regi­on gespei­chert und auch ver­braucht wer­den kann. Weil der Lei­tungs­neu­bau spä­ter grü­nen Was­ser­stoff trans­por­tie­ren wird, ent­steht hier mit­ten in der Kri­se ein wesent­li­cher Grund­stein für eine nach­hal­ti­ge, dezen­tra­le, siche­re und kli­ma­freund­li­che Ener­gie­ver­sor­gung. Um die­se Auf­ga­ben stem­men zu kön­nen ist EWE auf eine sta­bi­le wirt­schaft­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit angewiesen.


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CSD in Leer: Poli­zei kün­digt ver­stärk­te Prä­senz an

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Chris­to­pher Street Day in Leer: Poli­zei beglei­tet Demons­tra­ti­on am 15. August

Zusätz­li­che Ein­satz­kräf­te im Stadt­ge­biet – Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen und Stra­ßen­sper­run­gen möglich

In Leer fin­det am Sams­tag, 15. August 2026, der Chris­to­pher Street Day (CSD) statt. Die Ver­an­stal­tung beginnt um 13 Uhr und umfasst unter ande­rem einen Demons­tra­ti­ons­zug durch Tei­le des Stadtgebietes.

Die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden wird den CSD beglei­ten und gemein­sam mit den Ver­ant­wort­li­chen des Ver­an­stal­ters für einen siche­ren und mög­lichst stö­rungs­frei­en Ablauf sorgen.

Poli­zei mit zusätz­li­chen Ein­satz­kräf­ten vor Ort

Im Zusam­men­hang mit dem Demons­tra­ti­ons­zug kann es ins­be­son­de­re im Innen­stadt­ge­biet zu Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen und Stra­ßen­sper­run­gen kom­men. Ver­kehrs­teil­neh­men­de wer­den daher gebe­ten, den Ver­an­stal­tungs­be­reich nach Mög­lich­keit weit­räu­mig zu umfah­ren und zusätz­li­che Fahr­zei­ten einzuplanen.

„Die Ver­samm­lungs­frei­heit ist ein wich­ti­ges demo­kra­ti­sches Grund­recht“, erklärt Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden. „Die Poli­zei wird dafür Sor­ge tra­gen, dass die ange­mel­de­te Ver­samm­lung sicher und mög­lichst stö­rungs­frei statt­fin­den kann.“

Für die Dau­er der Ver­an­stal­tung wird die Poli­zei mit zusätz­li­chen Ein­satz­kräf­ten im Stadt­ge­biet prä­sent sein. Die Beam­ten ste­hen dabei auch als Ansprech­part­ner für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zur Verfügung.

Die Poli­zei und die Ver­ant­wort­li­chen des Ver­an­stal­ters set­zen damit auf eine enge Zusam­men­ar­beit, damit der CSD in Leer sicher und ohne grö­ße­re Stö­run­gen statt­fin­den kann.

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69 krea­ti­ve Ideen für die “Zahn­ge­sun­de Schul­tü­te” – sechs Kin­der dür­fen sich freuen!

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Gewin­ner der „Zahn­ge­sun­den Schul­tü­ten“ 2026: Auf dem Foto zu sehen sind (v. l. n. r.) Phil­ipp Mey­er, Loreen Han­ne­ken, Ben Brun­ner, Fem­ke Kalfs­ter­mann, San­der Koh­lert und Mir­ja Brink.

Zahn­ge­sun­de Schul­tü­te: Sechs Kin­der gewin­nen Mal­wett­be­werb im Land­kreis Leer

69 krea­ti­ve Ein­sen­dun­gen zum The­ma Zahn­ge­sund­heit – Gewin­ner erhal­ten Schul­tü­ten mit gesun­den Überraschungen

Auch in die­sem Jahr hat der Jugend­zahn­ärzt­li­che Dienst des Land­krei­ses Leer zum Mal­wett­be­werb „Zahn­ge­sun­de Schul­tü­te“ ein­ge­la­den. Alle zukünf­ti­gen Erst­kläss­ler waren auf­ge­ru­fen, ein gemal­tes oder gebas­tel­tes Bild zum The­ma ein­zu­rei­chen. Die Reso­nanz war groß: Ins­ge­samt 69 krea­ti­ve Ein­sen­dun­gen erreich­ten das Team der Pro­phy­laxe­fach­kräf­te des Land­krei­ses Leer.

Sechs Kin­der durf­ten sich schließ­lich über einen beson­de­ren Gewinn freu­en: eine „Zahn­ge­sun­de Schul­tü­te“, die mit vie­len klei­nen Über­ra­schun­gen gefüllt war. Kurz vor der Ein­schu­lung wur­den die Schul­tü­ten den Gewin­ne­rin­nen und Gewin­nern im Gesund­heits­amt des Land­krei­ses Leer überreicht.

Zahn­ge­sund­heit bereits zum Schul­start im Blick

Mit dem Mal­wett­be­werb möch­te der Jugend­zahn­ärzt­li­che Dienst des Land­krei­ses Leer bereits bei den ange­hen­den Schul­kin­dern und ihren Fami­li­en für das The­ma Zahn­ge­sund­heit sensibilisieren.

Denn tra­di­tio­nell gehö­ren Süßig­kei­ten für vie­le Kin­der zur Schul­tü­te. Damit kommt jedoch häu­fig auch eine grö­ße­re Men­ge Zucker zusam­men. Ein hoher Zucker­kon­sum kann die Ent­ste­hung von Kari­es begüns­ti­gen und damit die Zahn­ge­sund­heit beeinträchtigen.

Die Akti­on „Zahn­ge­sun­de Schul­tü­te“ soll des­halb dazu anre­gen, den Zucker­kon­sum zu über­den­ken und mög­lichst zu redu­zie­ren. Gleich­zei­tig möch­ten die Ver­ant­wort­li­chen zei­gen, dass eine Schul­tü­te auch ohne eine gro­ße Men­ge Süßig­kei­ten abwechs­lungs­reich und span­nend gefüllt wer­den kann.

Zahn­ge­sun­de Alter­na­ti­ven für die Schultüte

Wel­che klei­nen Über­ra­schun­gen und Geschen­ke sich als zahn­ge­sun­de Alter­na­ti­ve für die Schul­tü­te eig­nen, zeigt der Land­kreis Leer im „Schul­tü­ten ABC“. Dort fin­den Eltern zahl­rei­che Anre­gun­gen für einen zahn­ge­sun­den Start in die Schulzeit.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Tipps zur Zahn­ge­sund­heit sowie das Schul­tü­ten ABC gibt es online unter:

www.landkreis-leer.de/Zahngesundheit

 

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Wie Dorn-The­ra­pie und Breuß-Mas­sa­ge Rücken und Gelen­ke unter­stüt­zen können

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Sanf­te Hil­fe für Rücken und Gelen­ke: Dorn-The­ra­pie und Breuß-Mas­sa­ge in Westoverledingen

Rücken­schmer­zen, Nacken­ver­span­nun­gen und Fehl­hal­tun­gen gehö­ren für vie­le Men­schen zum All­tag. Häu­fig ent­steht das Gefühl, „nicht rich­tig im Lot“ zu sein. Bewe­gungs­man­gel, Stress und ein­sei­ti­ge oder fal­sche Belas­tun­gen kön­nen dabei eine Rol­le spielen.

Eine sanf­te Metho­de aus dem Bereich der Natur­heil­kun­de ist die Dorn-The­ra­pie, die sich mit der Breuß-Mas­sa­ge kom­bi­nie­ren lässt. In der Natur­heil­pra­xis Astrid Frey in Wes­t­ov­er­le­din­gen wird die­se Behand­lung genutzt, um Rücken und Gelen­ke sanft zu unter­stüt­zen und die Beweg­lich­keit zu fördern.

Dorn-The­ra­pie: Wie ent­stand die Methode?

Die Dorn-The­ra­pie geht auf den All­gäu­er Land­wirt und Säge­werks­be­sit­zer Die­ter Dorn (1938–2011) zurück. Nach einem eige­nen Hexen­schuss erleb­te Dorn, wie ein älte­rer Schä­fer aus sei­nem Dorf die Beschwer­den mit ein­fa­chen Hand­grif­fen lin­dern konnte.

Die­se Erfah­rung weck­te sein Inter­es­se an den Zusam­men­hän­gen zwi­schen Wir­bel­säu­le, Gelen­ken und dem all­ge­mei­nen Wohl­be­fin­den. Aus sei­nen prak­ti­schen Beob­ach­tun­gen ent­wi­ckel­te Die­ter Dorn schließ­lich eine eigen­stän­di­ge, sanf­te Metho­de zur Behand­lung von Wir­bel- und Gelenkfehlstellungen.

Wie läuft eine Dorn-The­ra­pie ab?

Eine Behand­lung beginnt mit einer sorg­fäl­ti­gen Betrach­tung des kör­per­li­chen Fun­da­ments. Dabei wer­den unter ande­rem Bein­län­gen und Becken­stel­lung kon­trol­liert. Ein mög­li­cher­wei­se schief ste­hen­des Becken kann sich auf die Kör­per­sta­tik und damit auch auf dar­über­lie­gen­de Berei­che auswirken.

Anschlie­ßend wird die natür­li­che Bewe­gung des Kör­pers genutzt. Wäh­rend Sie bei­spiels­wei­se ein Bein oder einen Arm sanft pen­deln, kön­nen mög­li­che Fehl­stel­lun­gen ertas­tet werden.

Sanf­ter Druck statt ruck­ar­ti­ger Bewegungen

Bei der Dorn-The­ra­pie wird mit geziel­tem Dau­men­druck gear­bei­tet. Gleich­zei­tig führt der Pati­ent eine natür­li­che Eigen­be­we­gung aus. Dadurch soll der betrof­fe­ne Wir­bel oder das Gelenk auf sanf­te Wei­se in sei­ne vor­ge­se­he­ne Posi­ti­on zurückfinden.

Im Gegen­satz zu ruck­ar­ti­gen oder star­ken Mani­pu­la­tio­nen steht bei die­ser Metho­de die sanf­te Kor­rek­tur in Ver­bin­dung mit der Eigen­be­we­gung im Mit­tel­punkt. Dabei wird auf lan­ges Hebeln oder ruck­ar­ti­ge Stö­ße verzichtet.

Ganz­heit­li­cher Ansatz der Dorn-Therapie

Die Dorn-The­ra­pie betrach­tet den Kör­per nicht aus­schließ­lich an der Stel­le, an der Beschwer­den auf­tre­ten. Über die Rücken­marks­ner­ven bestehen Ver­bin­dun­gen zu ver­schie­de­nen Kör­per­re­gio­nen und zum vege­ta­ti­ven Nervensystem.

Aus Sicht der Metho­de kann eine Behand­lung des­halb nicht nur auf den Rücken oder ein­zel­ne Gelen­ke bezo­gen wer­den, son­dern das all­ge­mei­ne kör­per­li­che Wohl­be­fin­den unterstützen.

Breuß-Mas­sa­ge als wohl­tu­en­de Ergänzung

Eine Dorn-The­ra­pie lässt sich mit einer Breuß-Mas­sa­ge kom­bi­nie­ren. Die Mas­sa­ge kann dazu die­nen, das Gewe­be auf die Behand­lung vor­zu­be­rei­ten oder anschlie­ßend zu entspannen.

Die Metho­de wur­de nach dem öster­rei­chi­schen Elek­tro­tech­ni­ker und Heil­kun­di­gen Rudolf Breuß (1899–1990) benannt. Er ent­wi­ckel­te eine sanf­te Rücken­mas­sa­ge, die tra­di­tio­nell mit der Dorn-Metho­de ver­bun­den wird.

Bei der Breuß-Mas­sa­ge han­delt es sich um eine sanf­te, ener­ge­ti­sche Rücken­mas­sa­ge mit hoch­wer­ti­gem Johan­nis­kraut­öl. Die Wir­bel­säu­le soll dabei schritt­wei­se und mög­lichst schmerz­frei gedehnt wer­den. Dadurch kann den Band­schei­ben mehr Raum gege­ben wer­den. Die Metho­de soll zudem die Rege­ne­ra­ti­on unter­stüt­zen und eine tie­fe mus­ku­lä­re Ent­span­nung fördern.

Wann kann die Dorn-Metho­de ein­ge­setzt werden?

Die Dorn-The­ra­pie wird ins­be­son­de­re bei ver­schie­de­nen Beschwer­den rund um Wir­bel­säu­le und Gelen­ke eingesetzt.

Wir­bel­säu­len­be­schwer­den

Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se Schmer­zen oder Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen im Bereich der:

  • Hals­wir­bel­säu­le
  • Brust­wir­bel­säu­le
  • Len­den­wir­bel­säu­le

Aus­strah­len­de Beschwerden

Auch Beschwer­den, die von der Wir­bel­säu­le in ande­re Kör­per­be­rei­che aus­strah­len, kön­nen Anlass für eine Behand­lung sein. Dazu zäh­len beispielsweise:

  • zie­hen­de Schmerzen
  • Druck­ge­füh­le
  • Beschwer­den, die in Arme oder Bei­ne ausstrahlen
  • Beschwer­den im Kopfbereich

Gelenk­be­schwer­den

Die Metho­de kann außer­dem bei Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen oder Beschwer­den an ver­schie­de­nen Gelen­ken ein­ge­setzt wer­den, bei­spiels­wei­se an:

  • Hüf­te
  • Knie
  • Schul­ter

Wel­che Anzei­chen kön­nen auf eine Wir­bel- oder Gelenk­blo­cka­de hindeuten?

Eine mög­li­che Blo­cka­de äußert sich nicht zwangs­läu­fig aus­schließ­lich durch Rücken­schmer­zen. Der Kör­per kann unter­schied­li­che Signa­le senden.

Mög­li­che Anzei­chen sind:

  • ste­chen­de, zie­hen­de oder dump­fe Schmerzen
  • Krib­beln oder ande­re Missempfindungen
  • Taub­heits­ge­füh­le in Armen oder Beinen
  • ein­ge­schränk­te Beweglichkeit

Bei neu auf­tre­ten­den, star­ken oder anhal­ten­den Beschwer­den sowie bei Taub­heits­ge­füh­len oder ande­ren neu­ro­lo­gi­schen Sym­pto­men soll­te grund­sätz­lich eine ärzt­li­che Abklä­rung erfolgen.

Sanf­te Unter­stüt­zung für Rücken und Beweglichkeit

Ob Dorn-The­ra­pie, Breuß-Mas­sa­ge oder die Kom­bi­na­ti­on aus bei­den Metho­den: Im Mit­tel­punkt steht eine mög­lichst sanf­te Behand­lung von Rücken, Gelen­ken und Mus­ku­la­tur. Ziel ist es, die natür­li­che Beweg­lich­keit zu unter­stüt­zen und gleich­zei­tig für Ent­span­nung und Wohl­be­fin­den zu sorgen.

Wer mehr über die Dorn-The­ra­pie und Breuß-Mas­sa­ge in Wes­t­ov­er­le­din­gen erfah­ren oder die Metho­de ken­nen­ler­nen möch­te, kann sich direkt an die Natur­heil­pra­xis Astrid Frey wenden.

Natur­heil­pra­xis Astrid Frey

Astrid Frey
Heil­prak­ti­ke­rin & Kine­sio­lo­gin
Spie­ker­oo­ger Str. 12
26810 Wes­t­ov­er­le­din­gen

E‑Mail: info@astridfrey.de
Tele­fon: 04955 / 989 98 44
Mobil: 0152 / 51 83 87 4

Hin­weis: Die genann­ten Metho­den gehö­ren zur Natur­heil­kun­de und erset­zen bei Erkran­kun­gen, star­ken oder unkla­ren Beschwer­den kei­ne ärzt­li­che Unter­su­chung oder Behandlung.

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Pro­Se­nis in Leer: Pfle­ge­aus­bil­dung mit Pra­xis, Wis­sen und beson­de­ren Einblicken

Aus­bil­dung in der Pfle­ge: Pro­Se­nis Leer setzt auf pra­xis­na­he Einblicke Aus­zeich­nung des Nie­der­säch­si­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums bestä­tigt beson­de­re Verlässlichkeit Die Aus­bil­dung zur...

Lokal

Grün­pfle­ge in Leer: Ver­kehrs­si­cher­heit hat jetzt Vorrang

Der Josef-Her­mann-Höcker-Padd ver­bin­det die Rat­haus­stra­ße mit der Hafen­pro­me­na­de und ist eine klei­ne grü­ne Oase mit­ten in der Leera­ner Alt­stadt. Gleich­zei­tig...

Lokal

CDU-Kreis­tags­frak­ti­on dringt auf Ersatz­be­schaf­fung für Uni­mog der Kreisfeuerwehr

CDU-Frak­ti­on for­dert schnel­le Ersatz­be­schaf­fung für Ein­satz­fahr­zeug der Kreisfeuerwehr LEER – Die CDU-Frak­ti­on im Kreis­tag Leer setzt sich für eine zeit­na­he...

Lokal

Ost­fries­land­plan 2.0: CDU for­dert neue Inno­va­ti­ons­stra­te­gie, Mari­ne­stütz­punkt Emden und VW-Vertragstreue

Das Rat­haus am Delft ist das poli­ti­sche Herz der See­ha­fen­stadt Emden. Hier sowie in den umlie­gen­den Land­krei­sen for­dert die CDU...

Lokal

Kli­ma­wan­del im Schloss­park: Kos­ten­lo­se Son­der­füh­rung zeigt Schutzmaßnahmen

Kli­ma­wan­del im Gar­ten­denk­mal: Offe­ne Park­füh­rung zeigt Schutz­maß­nah­men im Evenburgpark Der his­to­ri­sche Schloss­park der Even­burg ist nicht nur ein belieb­tes Aus­flugs­ziel...

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Wie Sie im hoch­wer­ti­gen Umfeld des Lese­r­ECHO-Ver­lags Ver­trau­en auf­bau­en und Reich­wei­te erzielen Die Wahl des pas­sen­den Wer­be­um­felds stellt für Bestat­tungs­un­ter­neh­men...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

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Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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Fei­ern für den guten Zweck: Wie das Pix­xen-Fes­ti­val seit Jah­ren die Regi­on unterstützt

16. Pix­xen-Fes­ti­val in Neu­kam­per­fehn: Drei Büh­nen für den guten Zweck! Neu­kam­per­fehn. Die Ban­ner und Pla­ka­te hän­gen, die Vor­freu­desteigt: Das Pix­xen-Fes­ti­val geht...

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Brand­brief-Autorin Lau­ra Nickel liest in Leer: Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien den Schul­all­tag gefährden

Lesung in der Ehe­ma­li­gen Jüdi­schen Schu­le Leer: „Rechts­ruck im Klassenzimmer“ Leer. Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien die Klas­sen­zim­mer durch­set­zen und unse­re Kin­der...

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100 Jah­re Feu­er­wehr Bin­gum: Drei­tä­gi­ges Jubi­lä­ums­fest steht bevor

100 Jah­re Stütz­punkt­feu­er­wehr Bin­gum: Gro­ßes Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de vom 28. bis 30. August 2026 Bin­gum. Ein Jahr­hun­dert ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment für den Brand­schutz...

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FEUERWEHR-SPEKTAKEL IN HOLTHUSEN! Wer holt sich den Sieg im Rheiderland?

Ein­satz auf Zeit: Beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb 2025 in Hol­thusen zeig­ten die Brand­be­kämp­fer ihr Kön­nen. Im Ernst­fall ret­ten Schnel­lig­keit und Prä­zi­si­on Leben....

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„Sound of Legends – Tri­bu­te Fes­ti­val“ fei­ert Pre­mie­re in Niedersachsen

Sorgt für ech­tes Sta­di­on­ge­fühl auf dem Markt­platz Rhau­der­fehn: Die Tri­bu­te-Band H.A.N.D bringt die zeit­lo­sen Bon-Jovi-Klas­si­ker von „Livin’ on a Pray­er“...

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Wenn die Pfei­fen Beats spu­cken: Orgel trifft auf Hip-Hop in Leer!

Mit geball­ter Faust und vol­lem Fokus: Das Rap­per-Trio AzumT, HzumZ und Rob­by aus der Regi­on Wil­helms­ha­ven ist bereit für ihr...

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Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus­in­nen­hof: Das 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein

Stim­mungs­vol­ler Treff­punkt in der Alt­stadt: Der stets gut besuch­te Rat­haus­in­nen­hof wird auch zum anste­hen­den 25. Jubi­lä­um wie­der zur per­fek­ten Kulis­se...

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Musik, die bewegt: DILIAN live in der Ev.-ref. Kir­che Ditzum

Klang­ge­wal­tig und berüh­rend: DILIAN bringt Pop-Rock mit Tief­gang in die Ev.-ref. Kir­che Ditzum Jem­gum-Ditz­um – Musik, die Her­zen öff­net und...

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Laut, ehr­lich, Sem­mel­rog­ge: Wenn eine Kult-Legen­de den Kul­tur­spei­cher rockt!

Mar­tin Sem­mel­rog­ge live in Leer: Ein wil­der Ritt durch 50 Jah­re „Para­gra­phistan“ Unver­wech­sel­bar, unka­putt­bar und das wohl bekann­tes­te Steh­auf­männ­chen der...

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Genuss in his­to­ri­scher Kulis­se: Das 25. Leera­ner Wein­fest im Rathaus-Innenhof

Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus-Innen­hof: 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein Ein Vier­tel­jahr­hun­dert Genuss­kul­tur im Her­zen von Leer: Am 7. und...

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