Wirtschaft
Fahrzeugzulassungen im Februar 2021
Flensburg, 3. März 2021. Im Februar 2021 wurden 194.349 Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassenen und damit ‑19,0 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Neuzulassungen für gewerbliche Halter gingen um ‑15,2 Prozent zurück, ihr Anteil betrug 70,0 Prozent, die der privaten Neuzulassungen (30,0 %) nahmen im Berichtsmonat um ‑26,8 Prozent ab.
Unter den deutschen Marken erreichten Smart (+123,0 %), Mini (+18,6 %) und Porsche (+3,6 %) Zulassungssteigerungen. Die weiteren Marken verzeichneten im Vergleich zum Vorjahresmonat Rückgänge, die bei Ford (-40,1 %), Mercedes (-28,3 %), Opel (-11,3 %) und Audi (-11,0 %) zweistellig ausfielen. Mit 20,6 Prozent war VW trotz eines Rückgangs (-9,7 %) erneut die anteilstärkste deutsche Marke.
Bei den Importmarken zeigten sich positive Entwicklungen bei Tesla (+180,0 %), Land Rover (+23,4 %) und Ssangyong (+8,4 %). Die weiteren Importmarken mussten Zulassungseinbußen hinnehmen, die sich bei Honda (-62,8 %), Mazda (-59,6 %), Mitsubishi (-55,9 %), Suzuki (-52,3 %) und Dacia (-51,3 %) mit jeweils mehr als 50 Prozent zeigten. Den größten Neuzulassungsanteil konnte Skoda mit 6,2 Prozent für sich beanspruchen. Die SUVs bildeten trotz der um ‑12,7 Prozent geringeren Neuzulassungszahlen mit 22,2 Prozent das stärkste Segment, gefolgt von der Kompaktklasse (18,6 %/-27,4 %) und den Kleinwagen (14,3 %/-21,9 %). Steigerungen zeigten sich bei Neuzulassungen der oberen Mittelklasse (4,2 %/+6,4 %), den Minis (5,9 %/+5,2 %) und der Oberklasse (1,0 %/+4,1 %). Bei den Mini-Vans brachen die Neuzulassungen um ‑65,4 Prozent ein, so dass dieses Segment mit 0,6 Prozent im Februar den geringsten Neuzulassungsanteil erreichte.
Mit 18.278 neu zugelassenen Elektro-Pkw (BEV) erreichte diese Antriebsart eine deutliche Steigerung von +124,2 Prozent und einen Anteil von 9,4 Prozent. 52.704 Pkw verfügten über einen hybriden Antrieb, das waren mehr als ein Viertel (27,1 %) aller Neuzulassungen, darunter 21.879 Plug-in-Hybride, die nach einer Steigerung von +161,9 Prozent einen Anteil von 11,3 Prozent erreichten. Die Neuzulassungen von Pkw mit Benzinmotoren nahmen um ‑41,4 Prozent ab, so dass ihr Anteil bei 37,7 Prozent lag. Die Anzahl dieselbetriebener Pkw ging gegenüber dem Vorjahresmonat um ‑35,0 Prozent zurück, ihr Anteil betrug 25,4 Prozent. Ein Anteil von 0,2 Prozent entfiel auf Pkw mit der Kraftstoffart Erdgas (376 Pkw), 287 flüssiggasbetriebene Neuzulassungen führten zu einem Anteil von 0,1 Prozent. Beide Gasantriebe zusammen verzeichneten einen Rückgang von ‑16,8 Prozent.
Der durchschnittliche CO2-Ausstoß ging um ‑15,4 Prozent zurück und betrug 126,5 g/km.
Bei den Nutzfahrzeugen fiel die Entwicklung bei den Zugmaschinen insgesamt mit +22,9 Prozent erfreulich aus, darunter erreichten die Sattelzugmaschinen ein Plus von +2,8 Prozent. Zweistellige Rückgänge zeigten sich bei den Kraftomnibussen (-20,3 %), die Lastkraftwagen (Lkw) gingen um ‑2,0 Prozent zurück, die Sonstigen Kraftfahrzeuge (Kfz) erreichten knapp das Niveau des Vergleichsmonats (-0,5 %).
Die Neuzulassungen von Krafträdern gingen um ‑21,1 Prozent zurück.
Insgesamt wurden 237.202 Kfz (-16,8 %) und 21.982 (-4,7 %) Kfz-Anhänger neu zugelassen.
Eine positive Bilanz zeigte sich auf dem Gebrauchtfahrzeugmarkt bei den Sonstigen Kfz (+17,8 %), den Zugmaschinen insgesamt (+15,0 %), darunter Sattelzugmaschinen (+8,8 %), den Krafträdern (+2,7 %) und den Lkw (+0,7 %). Kraftomnibusse (-48,0 %) und Pkw (-17,8 %) waren am Gebrauchtfahrzeugmarkt weniger gefragt. Insgesamt nahm die Zahl der Besitzumschreibungen mit 540.710 Kfz um ‑15,4 Prozent ab. 27.973 Kfz-Anhänger wechselten die Halterin beziehungsweise den Halter und damit ‑6,0 Prozent weniger als im Februar 2020.
Anzeige
Wirtschaft
Medienberichte zu VW: IG Metall weist Spekulationen um Standorte zurück
Angebliche Kahlschlagpläne bei Volkswagen: IG Metall und Konzernbetriebsrat beziehen Stellung
Datum: 26. Juni 2026
Thema: Medienberichte über mögliche Werksschließungen und Stellenabbau beim VW-Konzern
Die Volkswagen-Belegschaft ist erneut in Unruhe versetzt worden. Auslöser ist ein Medienbericht des Manager-Magazins vom Freitagvormittag, in dem über weitreichende Sparpläne des VW-Konzernvorstands spekuliert wird.
Die spekulativen Pläne laut Medienbericht
Dem Bericht zufolge soll der Konzernvorstand folgende Maßnahmen in Erwägung ziehen:
-
Massiver Stellenabbau: Es ist die Rede von insgesamt 100.000 Arbeitsplätzen.
-
Werksschließungen: Neben Osnabrück sollen mittelfristig vier weitere deutsche Standorte auslaufen: Emden, Hannover, Neckarsulm und Zwickau.
-
VW-Gesetz: Es wird zudem über einen angeblichen Angriff auf das VW-Gesetz spekuliert.
Klare Kante: Stellungnahme der IG Metall und des Konzernbetriebsrats
Die Erste Vorsitzende der IG Metall, Christiane Benner, VW-Konzernbetriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo und der IG Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger (zuständig für den VW-Haustarif) weisen die Berichte entschieden zurück:
“Angriffe auf das VW-Gesetz, die Mitbestimmung und unsere Standorte sind unverantwortliche Drohungen. Sollten solche Pläne vorangetrieben werden, würden wir sie mit aller Macht verhindern.”
Die Arbeitnehmervertretungen fordern den Vorstand auf, statt “blindem Aktionismus” den Fokus auf die eigentliche Arbeit zu legen: die Entwicklung wettbewerbsfähiger Produkte, moderner Technologien sowie die Straffung von Konzernstrukturen und die Nutzung von Synergien.
Politische Reaktionen aus Niedersachsen
Der Niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies und die stellvertretende Ministerpräsidentin Julia Willie Hamburg betonten, dass Entscheidungen über konkrete Maßnahmen ausschließlich im Aufsichtsrat getroffen werden.
-
Ablehnung von Kahlschlag: Die Landesregierung stellt klar, dass Zukunft nicht durch Werksschließungen oder Stellenabbau gewonnen wird.
-
Bekenntnis zur Mitbestimmung: Die Mitbestimmung wird als wesentlicher Teil der Erfolgsgeschichte von VW gesehen und nicht als Wettbewerbsnachteil.
-
Strategischer Applaus: Die Politik fordert eine gemeinsame deutsche Strategie für den Automobilstandort Europa, insbesondere angesichts des Preisdrucks durch China.
Solidarität von Audi und der IG Metall Baden-Württemberg
Auch aus anderen Teilen des Konzerns und der Branche kommt deutliche Kritik:
-
Audi-Betriebsrat: Jörg Schlagbauer (Gesamtbetriebsrat Ingolstadt) und Alexander Reinhart (Neckarsulm) unterstreichen, dass Neckarsulm Teil der “Audi DNA” ist und nicht zur Debatte steht.
-
IG Metall Baden-Württemberg: Die Bezirksleiterin Barbara Resch bezeichnet die Pläne als “Frontalangriff auf die Zukunft der Industriearbeitsplätze” und warnt vor massivem Know-how-Verlust durch Standortschließungen.
Statement der Unternehmensseite von Volkswagen
Der Konzernvorstand kommentiert die internen, vertraulichen Unterlagen nicht direkt, bestätigt jedoch die Notwendigkeit einer tiefgreifenden Transformation.
-
Herausforderungen: Zölle, härterer Wettbewerb und stagnierende Märkte verursachen Belastungen im zweistelligen Milliardenbereich pro Jahr.
-
Notwendige Entwicklung: Das bisherige Geschäftsmodell (Entwicklung in Deutschland, Produktion in Europa, Export weltweit) funktioniere so nicht mehr.
-
Zukunftsplan: Der Konzern arbeitet an einer Neuaufstellung, um effizienter und schlanker zu werden.
-
Ziel: Die Volkswagen Group soll bis 2030 das attraktivste Automobilunternehmen der Welt werden.
Quelle: Pressemitteilung der IG Metall bei Volkswagen, 26.06.2026.
Anzeige
Wirtschaft
Droht das Aus für 800.000 Minijobs im Einzelhandel?
Gefährlicher Irrweg: HDE warnt vor Abschaffung der Minijobs im Zuge der Rentenreform
Der Handelsverband Deutschland (HDE) übt scharfe Kritik an den aktuellen Plänen zur Rentenreform. Insbesondere die angestrebte Abschaffung der Minijobs sowie geplante Beitragssteigerungen stoßen beim Verband auf massiven Widerstand.
Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des HDE, bezeichnet die geplante Abschaffung der Minijobs als „gefährlichen Irrweg“. Aus Sicht des Verbandes droht dadurch der Verlust von Hunderttausenden Arbeitsplätzen im Einzelhandel.
Bedeutung für Beschäftigte und Handel
Der HDE betont, dass Minijobs für viele Personengruppen eine essenzielle Finanzierungssäule darstellen.
-
Flexibilität für Beschäftigte: Viele Minijobber, etwa Rentner, Studenten oder Menschen mit Betreuungsverpflichtungen für Kinder, können aus verschiedenen Gründen keine Vollzeitarbeit aufnehmen.
-
Unverzichtbar für Unternehmen: Handelsunternehmen nutzen Minijobber, um Personal flexibel einzusetzen und Stoßzeiten abzudecken. In einer ohnehin schwierigen wirtschaftlichen Lage würden zusätzliche Belastungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber als fatal bewertet.
Widersprüche in der Finanzierung
Der HDE verweist auf Inkonsistenzen zu geplanten Änderungen in der Kranken- und Pflegeversicherung. Dort soll die allein arbeitgeberfinanzierte Pauschalabgabe für Minijobber auf fast 40 Prozent steigen – eine Erhöhung um mehr als acht Prozentpunkte.
Angesichts der erwarteten Mehreinnahmen von über 3,1 Milliarden Euro jährlich durch diese Pauschale stellt Genth die Gegenfinanzierung einer Minijob-Abschaffung in Frage. Zudem kritisiert er, dass die Einbeziehung geringfügig Beschäftigter in die Beitragspflicht einen enormen Verwaltungsaufwand erzeuge, ohne den Sozialversicherungen nennenswerte Mehreinnahmen zu bringen. Allein im Einzelhandel sind derzeit 800.000 Minijobber beschäftigt, ein verantwortungsvollerer Umgang mit dieser Gruppe sei dringend geboten.
Kritik an Kapitalrente und Forderung nach mehr Tempo
Auch die Empfehlung zur paritätisch finanzierten Kapitalrente unter dem Dach der gesetzlichen Rentenversicherung lehnt der HDE ab. Eine zusätzliche Beitragssteigerung um zwei Prozent würde die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gefährden und bestehende tarifliche Regelungen zur Altersvorsorge unterwandern.
Positiv bewertet der Verband hingegen die Pläne zur Abschaffung der „Rente mit 63“. Auch die Kopplung des Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung findet Zustimmung, allerdings mahnt Genth mehr Tempo an: Die von der Kommission vorgeschlagene Anhebung des Eintrittsalters um sechs Monate über einen Zeitraum von zehn Jahren sei zu langsam.
Anzeige
Anzeige
Von der Planung bis zur Fertigstellung: Alles aus einer Hand für Ihre Ferienimmobilie
Die Küche als Herzstück: Mit einem durchdachten Einrichtungskonzept von WEMA wird Ihre Ferienwohnung zum Wohlfühlort. Wir setzen auf Qualität und Design, denn schöne Bilder sind der Schlüssel zur erfolgreichen Vermietung – eine Investition, die sich lohnt.
Ferienwohnung einrichten: Moderne Konzepte für mehr Buchungen und zufriedene Gäste
Sie möchten Ihre Ferienwohnung einrichten oder suchen nach professionellen Ideen für die Gestaltung, um den aktuellen Erwartungen von Reisenden gerecht zu werden? Ein durchdachtes Einrichtungskonzept ist heute der entscheidende Hebel, um die Auslastung Ihrer Immobilie zu steigern und langfristig Top-Bewertungen zu erhalten.
Die WEMA RaumKonzepte GmbH aus Leer (Ostfriesland) unterstützt Sie dabei, Ihre Ferienunterkunft von einem bloßen Schlafplatz in ein echtes Urlaubshighlight zu verwandeln.
Moderne Einrichtungskonzepte: Was Gäste heute erwarten
Gäste entscheiden bei der Buchung primär über die Optik. Eine moderne Ferienwohnung zeichnet sich durch Funktionalität gepaart mit einem wohnlichen Ambiente aus.
Die Erfolgsfaktoren für Ihre Ferienimmobilie:
-
Minimalistisches Design: Klare Linien und eine reduzierte Farbpalette schaffen eine ruhige Atmosphäre, die auf Urlauber entspannend wirkt.
-
Hochwertige Materialien: Naturholz, Edelstahl und natürliche Stoffe sorgen für eine edle Optik und garantieren Langlebigkeit bei hoher Auslastung.
-
Offene Grundrisse: Verbinden Sie Wohn‑, Ess- und Kochbereiche, um Weite und ein geselliges Raumgefühl zu erzeugen.
-
Multifunktionale Möbel: Platzsparende Lösungen wie ausziehbare Sofas oder maßgefertigte Schränke maximieren die Nutzbarkeit der Fläche.
-
Lokaler Bezug: Integrieren Sie regionale Elemente, die den Gästen den besonderen Charme Ostfrieslands näherbringen.
Ihr Rundum-sorglos-Paket: Die WEMA RaumKonzepte GmbH als Partner
Die Einrichtung einer Ferienwohnung ist zeitintensiv und erfordert präzise Planung. Damit Sie sich nicht um jedes Detail kümmern müssen, bietet die WEMA RaumKonzepte GmbH einen vollumfänglichen Service:
Wir koordinieren alle Prozesse für Sie:
-
Handwerksmanagement: Wir übernehmen die gesamte Koordination der beteiligten Handwerker, sodass die Gewerke reibungslos ineinandergreifen.
-
Materialbeschaffung: Wir kümmern uns um die Auswahl und Beschaffung hochwertiger Baumaterialien und Möbelstücke, die perfekt zu Ihrem Budget und Stil passen.
-
Transparente Abstimmung: Alle Details werden eng mit Ihnen abgestimmt. Wir sorgen dafür, dass das Ergebnis exakt Ihren Vorstellungen entspricht.
-
Termintreue: Durch unsere professionelle Projektsteuerung stellen wir sicher, dass alles zum festgelegten Zeitpunkt fertiggestellt ist – damit Ihre Ferienwohnung pünktlich an den Start gehen kann.
Mit unserer Unterstützung verwandeln Sie Ihre Ferienimmobilie ohne Stress in ein modernes, buchungsstarkes Schmuckstück.
Lassen Sie uns gemeinsam starten!
Sie haben ein Objekt in Leer oder Umgebung und möchten es professionell einrichten lassen? Wir sind Ihr erfahrener Ansprechpartner für Raumkonzepte, die begeistern.
Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Erstberatung:
WEMA RaumKonzepte GmbH Groninger Str. 78 26789 Leer (Ostfriesland)
Investieren Sie in die Gestaltung Ihrer Ferienwohnung und profitieren Sie von glücklichen Gästen und einer dauerhaft hohen Auslastung durch ein professionelles, stressfreies Projektmanagement.


























