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Faszinierende Nachtfalter im Moor – NABU lädt zur Leuchtnacht am Ewigen Meer ein
Ein stimmungsvolles Bild mit dem Titel „Nachtfalter-Leuchtturm in der Dämmerung“ (Bildautor: NABU Holtriem) steht für Veröffentlichungen bereit.
Nachtfalter-Leuchtnacht im Moor: NABU Holtriem lädt zum faszinierenden Naturerlebnis ein
Eversmeer – Sie heißen Waldrasen-Grasmotteneulchen, Schwan oder Nonne – Namen so geheimnisvoll wie ihr nächtliches Leben. Der NABU Holtriem öffnet im August ein Fenster in diese verborgene Welt und lädt zur öffentlichen Nachtfalter-Leuchtnacht im Naturschutzgebiet Ewiges Meer ein.
Nachtfalter: Mehr als nur „Motten“
Nachtfalter führen ein Leben im Schatten – zu Unrecht. Viele Arten sind nicht nur wunderschön, sondern auch unverzichtbare Bestäuber und wichtige Nahrungsquelle für Vögel und Fledermäuse. Doch ihre Bestände schrumpfen, weil Lebensräume verschwinden und Lichtverschmutzung zunimmt. Der NABU möchte diesen Rückgang sichtbar machen – und lädt alle Interessierten ein, bei einer Leuchtnacht live dabei zu sein.
Was ist eine Leuchtnacht?
Bei einer Leuchtnacht wird mit einem sogenannten „Leuchtturm“ gearbeitet – eine spezielle Konstruktion aus UV-Lampen und einem Netz. Das Licht zieht die nachtaktiven Insekten an. Sie setzen sich auf das Netz, wo sie gefahrlos fotografiert, bestimmt und gezählt werden können. So entsteht ein wertvoller Überblick über die Artenvielfalt im Gebiet.
Die Aktion ist Teil eines langfristigen Monitorings durch die Ökologische NABU-Station Ostfriesland (ÖNSOF), die seit 2021 den Bestand an Nachtfaltern in vielen ostfriesischen Naturschutzgebieten erfasst. Unterstützt wird sie dabei von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern – auch von der Ortsgruppe Holtriem.
Warum ist das wichtig?
Nur wer weiß, welche Arten überhaupt vorhanden sind, kann gezielt schützen. In den letzten Jahren wurden im Bereich Ewiges Meer auch seltene Arten wie die Kupferglucke nachgewiesen – ein Zeichen für die hohe ökologische Qualität des Moores. Die langfristige Beobachtung hilft, Veränderungen im Bestand zu erkennen und Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
Veranstaltung: So läuft die Nachtfalter-Aktion ab
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Zeitraum: 01. bis 23. August 2025 (der genaue Termin wird witterungsabhängig kurzfristig bekanntgegeben)
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Ort: Parkplatz am Naturschutzgebiet Ewiges Meer
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Beginn: ca. 21:00 Uhr
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Ende: offen – je nach Lust und Interesse der Teilnehmenden
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Kosten: keine
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Ausrüstung: Taschenlampe und ggf. Mückenschutz empfohlen
Ein Mitarbeiter der ÖNSOF ist vor Ort und erklärt anschaulich, wie Nachtfalter bestimmt werden und warum sie so wichtig für unser Ökosystem sind. Die Teilnehmenden können direkt bei der Artbestimmung mithelfen und erhalten spannende Einblicke in die Arbeit im praktischen Naturschutz.
Anmeldung und Kontakt
Interessierte können sich unverbindlich per E‑Mail oder Telefon beim NABU Holtriem melden:
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E‑Mail: c.luetkes@web.de
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Telefon: 0163 – 8877744
Der endgültige Veranstaltungstermin wird dann rechtzeitig mitgeteilt.
Die Nachtfalter-Leuchtnacht im Moor ist eine seltene Gelegenheit, Natur hautnah zu erleben, Artenvielfalt zu entdecken und gleichzeitig einen Beitrag zum Artenschutz zu leisten. Für Naturfreunde, Familien, Hobby-Fotografen und Umweltinteressierte ein echtes Highlight im August!
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Lokal
Kunsthaus Leer zeigt facettenreiche Werke ostfriesischer Künstler
Am 14. Dezember um 15 Uhr — Sonntagsführung im Kunsthaus Leer.
Am Sonntag, dem 14. Dezember, lädt das Kunsthaus Leer zu einer besonderen Sonntagsführung ein. Um 15 Uhr führt Susanne Augat, die Leiterin des Hauses, durch die aktuelle Ausstellung „Sammlungspräsentation – Neue Werke II“. Der Eintritt ist frei.
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiger Einblick in das künstlerische Schaffen der Region. Präsentiert werden poesievolle Landschaftsaquarelle von Hilke Deutscher, die mit feinen Farbnuancen und atmosphärischer Tiefe überzeugen. Ebenso zu sehen sind ostfriesische Gehöfte, Dörfer und Stadtansichten von Herbert Müller, die in ihrer detailreichen Darstellung ein Stück regionaler Identität vermitteln. Einen spannenden Kontrast dazu bilden die Arbeiten von Uwe Schierholz, der Industrieanlagen in strukturierte Flächen und farbige Segmente auflöst und so eine ganz eigene Bildsprache entwickelt.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Künstlerbücher und Mail Art von Ahlrich van Ohlen, die während der Führung ebenfalls thematisiert werden. Diese zusätzlichen Werke erweitern den Blick auf das vielseitige Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen.
Mit über 60 ausgestellten Werken lädt die Schau dazu ein, zentrale Themen und Motive der beteiligten Kunstschaffenden kennenzulernen oder neu zu entdecken. Die Ausstellung ist noch bis zum 11. Januar geöffnet – jeweils dienstags bis donnerstags sowie sonntags von 14 bis 17 Uhr. Am 24. und 31. Dezember bleibt das Kunsthaus geschlossen.
Die Sonntagsführung bietet somit eine ideale Gelegenheit, in die regionale Kunst einzutauchen und sich von der Vielfalt zeitgenössischer Positionen inspirieren zu lassen.
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Leer entwickelt Strategien für die Zukunft: Fachakteure arbeiten an Klimafolgenkonzept
Klimafolgen: Fachakteure in Leer entwickeln gemeinsames Anpassungskonzept
Stadt, Versorger und Fachbehörden bündeln Wissen für wirksame Strategien
Leer. Mit Blick auf die wachsenden Herausforderungen des Klimawandels hat die Stadt Leer einen wichtigen Schritt hin zu einem umfassenden Klimafolgenanpassungskonzept gemacht. Bei einem ersten Workshop kamen Fachakteure aus Stadtverwaltung, Stadtwerken, Landkreis und Landwirtschaftskammer zusammen, um Grundlagen zu legen und zentrale Themenbereiche abzustimmen.
Im Mittelpunkt standen Information, Austausch und die gemeinsame Motivation, die Auswirkungen des Klimawandels im Stadtgebiet frühzeitig und koordiniert anzugehen. Wie deutlich wurde, betreffen Hitzeperioden, Starkregen oder steigende Wasserstände nahezu alle Bereiche des städtischen Lebens – von Infrastruktur und Gesundheit bis hin zu Landwirtschaft und Katastrophenschutz.
„Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels ist eine kommunale Gesamtaufgabe“, betonte Klimafolgenanpassungsmanagerin Carolin Heiler. Der Klimawandel beeinflusse zahlreiche Fachbereiche gleichzeitig, sagte sie. „Er kann nur wirksam bewältigt werden, wenn alle Fachbereiche und Institutionen koordiniert zusammenarbeiten.“ Kein Amt verfüge allein über das nötige Wissen oder die instrumentelle Steuerungskraft, um die komplexen Zusammenhänge umfassend zu bearbeiten.
Dabei zeigte sich im Workshop besonders deutlich, wie entscheidend ein vernetzter Blick auf Risiken und Lösungswege ist. Erst die Zusammenarbeit von Planungs‑, Umwelt‑, Gesundheits‑, Sozial‑, Infrastruktur- und Krisenschutzakteurinnen und ‑akteuren ermögliche es, Gefährdungen vollständig zu erkennen und Maßnahmen so aufeinander abzustimmen, dass sie sich gegenseitig unterstützen.
Ein prägnantes Beispiel lieferte das Themenfeld Regenwassermanagement: Gerade in dicht besiedelten Räumen könne nur mit frühzeitiger Abstimmung verhindert werden, dass Flächennutzungskonflikte entstehen. Gleichzeitig eröffnen sich durch das Zusammenspiel verschiedener Fachbereiche neue Ideen. So könnten öffentliche Räume wie Spielplätze so gestaltet werden, dass sie bei Starkregenereignissen als temporäre Rückhalteflächen dienen – ein Ansatz, der Überflutungen vorbeugt, ohne den städtischen Raum zusätzlich zu belasten.
Der Auftaktworkshop markiert den Beginn eines langfristigen Prozesses. Für das Frühjahr 2026 ist ein weiterer Austausch geplant, bei dem konkrete Maßnahmen und erste Konzeptbausteine besprochen werden sollen. Ziel ist es, ein tragfähiges Anpassungskonzept zu entwickeln, das die Stadt Leer widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels macht – und dabei die Kräfte aller relevanten Akteure bündelt.
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Lokal
Wie gelingt der Heizungstausch klug, nachhaltig und finanziell sinnvoll?
Kostenlose Orientierung für die Energiewende im eigenen Zuhause
Landkreis Leer und Verbraucherzentrale laden zu Info-Veranstaltung über moderne Heiztechniken und Fördermöglichkeiten
Leer – Wer seine Heizungsanlage modernisieren möchte, steht vor weitreichenden Entscheidungen: Welche Technik ist die richtige? Welche Kosten kommen auf einen zu? Und welche Fördermittel können genutzt werden? Orientierung in diesem komplexen Thema bietet eine gemeinsame Informationsveranstaltung des Landkreises Leer und der Verbraucherzentrale Niedersachsen – kostenlos und für alle Interessierten offen.
Im Rahmen der landesweiten Initiative „Energiewende zu Hause“ lädt der Landkreis am 23. Januar 2026 zu einem Vortragsnachmittag in das Maritime Kompetenzzentrum (Mariko) ein. Zwischen 16 und 18 Uhr wird Energieberaterin Britta Petersohn im Konferenzraum im zweiten Obergeschoss fundierte Einblicke in moderne Heizsysteme geben.
Die Expertin stellt verschiedene Technologien vor – von klassischen Lösungen bis hin zu innovativen Systemen wie Wärmepumpen – und beleuchtet deren Wirtschaftlichkeit im direkten Vergleich. Ergänzend gibt es praktische Hinweise zu Energieeinsparpotenzialen, sinnvollen Maßnahmen bei einer Heizungssanierung sowie einen Überblick über aktuelle Förderprogramme, von denen Eigentümerinnen und Eigentümer profitieren können.
„Der Landkreis möchte die Menschen in der Region dabei unterstützen, Energie zu sparen, ihre laufenden Kosten zu reduzieren und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, betont Landrat Matthias Groote. Die Veranstaltung richte sich dabei nicht nur an Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer mit akutem Sanierungsbedarf, sondern an alle, die sich frühzeitig und umfassend informieren wollen.
Die Teilnahme ist kostenlos, die Zahl der Plätze jedoch begrenzt. Eine Anmeldung ist daher erforderlich – per E‑Mail an klimaschutz@lkleer.de oder telefonisch unter 0491 / 926‑1946.
Für Rückfragen steht das Klimaschutzmanagement des Landkreises Leer zur Verfügung.
Effizient heizen – flexibel und zukunftssicher
Die I. & L. Jüchter GmbH bietet moderne Heiztechnik in verschiedenen Ausführungen: von Gas-Brennwertsystemen über Wärmepumpen bis hin zu intelligenten Hybridlösungen. Dank fachkundiger Beratung, technischem Know-how und passenden Fördermöglichkeiten entsteht ein Heizkonzept, das wirtschaftlich, zuverlässig und langfristig ausgerichtet ist.
❓ Welche Einsparpotenziale bietet moderne Heiztechnik?
❓ Welche Systeme eignen sich für unterschiedliche Gebäudetypen?
❓ Wie attraktiv ist das Mietmodell im Vergleich zum klassischen Kauf?






















